Donnerstag, 19. Dezember 2013

Merry Christmas from Chuck Norris

 

31.01 – 02.02.2014: Duesseldorf Photo Weekend 2014

Düsseldorf, 17. Dezember 2013. Nach den großen Erfolgen der ersten beiden Duesseldorf Photo Weekends 2012 und 2013 findet diese Veranstaltung nun vom Freitag, dem 31. Januar bis Sonntag, dem 2. Februar 2014 zum dritten Mal statt. Zahlreiche Galerien, Museen und Institutionen aus der Düsseldorfer Kunst- und Fotografie-Szene öffnen ein Wochenende lang ihre Türen und zeigen Ausstellungen und organisieren Veranstaltungen zum Thema Fotografie.

Den Auftakt zum Duesseldorf Photo Weekend 2014 macht die Eröffnung am Donnerstagabend (30. Januar 2014) im NRW Forum. Die DZ Bank  mit Sitz in Frankfurt hat eine der bedeutendsten fotografischen Sammlungen in Deutschland und zeigt Teile daraus unter dem Titel Heimat. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

In Im rechten Flügel des ehemaligen NRW Forums wird zeitgleich die Ausstellung des amerikanischen Meisterfotografen Duane Michals (geb. 1932) eröffnet. Besonders bekannt geworden ist Michals durch seine Fotosequenzen, die er mit handgeschriebenen Texten ergänzt. Die Ausstellung zeigt Fotografien seit den späten 1950er Jahren und schließt ab mit seinen neuesten Werken, den sogenannten Tintypes. Hierbei handelt es sich um alte Fotoplatten, die
Michals übermalt hat und die allesamt Unikate sind. Parallel zur Ausstellung wird auch ein neuer
Film über Duane Michals: The Man Who Invented Himself: Directed by Camille Guichard (ca. 100 min) gezeigt, der kürzlich in den USA und in Paris Premiere hatte. Am Sonntag, 2. Februar werden der Regisseur und Duane Michals für ein Publikums-gespräch vor Ort sein.

Zu den teilnehmenden Museen gehört auch die Stiftung Museum Kunstpalast Düsseldorf, die Werke von Candida Höfer zeigt. E.ON in der Nachbarschaft präsentiert eine kuratierte Ausstellung unter dem Titel: Mit den Augen Düsseldorfer Galerien. Gezeigt werden hier zehn junge künstlerische Fotopositionen.

Es nehmen mehr als 24 Galerien und Institutionen am kommenden Düsseldorf Photo Weekend 2014 teil. Das Polnische Institut widmet dem 1924 geborenen Klassiker der polnischen Fotografie Jerzy Lewczynski eine Retrospektive unter dem Titel Das Gedächtnis des Bildes. In einer Einzelausstellung zeigt die Sammlung Philara Werke der Künstlerin Natalie Czech. Der Malkasten Düsseldorf präsentiert unter dem Titel ANT!FOTO #5 die Fotografen Clare Strand und Gordon MacDonald.

Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch eine Reihe von Veranstaltungen. Am Freitag, dem 31. Januar 2014, startet um 22.00 Uhr im NRW Forum eine Party mit dem legendären britischen DJ Rusty Egan. Am Samstag, dem 1. Februar 2014, findet das Portfolio Review von 12.00 -f 20.00 Uhr im NRW Forum statt. Zeitgleich können im Magazin-Salon nationale und internationale otomagazine eingesehen werden.

Das finale Programm des Photo Weekends 2014 ist ab sofort unter
http://www.duesseldorfphotoweekend.de/ zu sehen.

Das Duesseldorf Photo Weekend 2014 könnte nicht zustande kommen ohne das Engagement der beteiligten Galerien und Kulturinstitutionen sowie der Unterstützung durch die Stadt Düsseldorf und weiteren Sponsoren.

Düsseldorf wird erneut zeigen, dass diese Stadt eine Metropole der künstlerischen Fotografie ist.

BUCH: Corwin von Kuhwede veröffentlicht neuen Bildband

(c) Corwin von Kuhwede
Der Leipziger Fotograf und Bildermacher Corwin von Kuhwede veröffentlichte diesen Dezember seinen neuen Bildband Geschichten einer Wand. Alle gezeigten Motive entstanden vor einer ganz bestimmten Wand in von Kuhwede's Atelier in Leipzig. Unter den Aufnahmen sind Portraits, Aktfotografien aber vor auch erotisch sinnliche bis provokante Aufnahmen zusammengestellt. Das bereits dritte Buch vom Künstler erschien als handschriftlich nummerierte und signierte Erstauflage von 200 limitierten Exemplaren und ist das erste Werk mit Menschenfotografien, die typisch für ihn sind. Von Kuhwede finanzierte das ca. 8.000 Euro teure Projekt über Crowdfounding über die von Leipzigern betriebene visionbakery. Die komplette Buchproduktion fand in Sachsen statt. Der Bildband kann ab sofort über die Webseite des Künstlers www.merkesdir.de/site/shop/ für 59 Euro bestellt werden.

XMAS: Weihnachtsgrüße der Agentur Victor & Spoils



Vor kurzem kursierte ein Video auf Facebook, das zeigen sollte, wie Werbeagenturen mit Photoshop die Wahrheit retuschieren. In diesem Video wurde mit wenigen Klicks aus einer normalen Frau ein Supermodel. Die Agentur Victor & Spoils nahm diese Vorlage, um daraus ganz besondere Weihnachtsgrüße für ihre Kunden zu machen.


Happy Holidays from Victors & Spoils on Vimeo.

Dienstag, 17. Dezember 2013

SPOT: Coca Cola Life



Coca Cola Life? Was soll denn das sein? Was es auch ist, es muss wunderbar sein, denn es hilft dabei, Eltern das Leben erträglich zu machen.

PRINT: Jeep - See whatever you want to see.

Manchmal erscheinen die Dinge sehr klar. Wenn man sie dann aber aus einem anderen Blickwinkel sieht, in diesem Fall 180°, können sich die Dinge auch mal anders darstellen. So oder so? Mit einem Jeep sieht man die Dinge wie man will. Das behauptet jedenfalls die französische Agentur Leo Burnett.



Montag, 16. Dezember 2013

SPOT: Verizon Wireless TV - 48 Stunden


In 48 Stunden kann viel passieren - sehr viel! Was das so sein könnte, zeigt Edward Norton im neuen Spot von Verizon Wirless TV.


Freitag, 13. Dezember 2013

AUSSTELLUNG: comicleben_comiclife in Hamburg

20. Dezember 2013 bis 4. Mai 2014
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Mit der Ausstellung „comicleben_comiclife“ wendet sich das MKG als führendes Haus für angewandte Kunst einer besonders facettenreichen Form grafischer Gestaltung zu. Der Comic gilt seit dem letzten Jahrhundert als eigenständige und vielfältige Kunstform, seine Wahrnehmung steht im Spannungsfeld zwischen Hoch- und Populärkultur, zwischen Zeichnung und Literatur.  Zu sehen sind über 400 Exponate, darunter Zeichnungen, Grafiken, großformatige Drucke, Comic-Hefte, Merchandisingprodukte, Videos und Webcomics. In sechs biografisch aufgebauten Kapiteln widmet sich die Ausstellung diesem Thema und stellt in einem weiteren Teil den Comicstandort Hamburg vor, der in Deutschland eine herausragende Stellung einnimmt. Der Comic wird aus der Perspektive der Lebenswelten seiner Produzenten und Rezipienten betrachtet. Die Ausstellung porträtiert sechs Menschen, die sich intensiv und auf unterschiedliche Weise mit Comics beschäftigen. Der serbisch-deutsche Zeichner Marko Djurdjevic steht für die amerikanischen Superhelden-comics wie Spiderman und Co, die österreichische Zeichnerin Ulli Lust für die Graphic Novel und den Autorencomic. Der deutsche Verleger Dirk Rehm vertritt die alternative Verlagsszene mit ihren europäischen Vernetzungen. Die frühen Formen des amerikanischen Zeitungscomics sind bei dem Comic-Händler und Galeristen Carsten Laqua zu finden. Das Porträt über den renommierten Comicforscher Prof. Dietrich Grünewald stellt frühe Formen der Bildgeschichte vor, die Vorbild für den klassischen amerikanischen Comic waren (von Bilderbögen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Wilhelm Busch). Die Kostüme und Puppen der Cosplayerin Nicole S. geben Einblick in eine Fankultur, die Manga-Charaktere zum Leben erweckt und nachspielt.

Der Hamburg-Teil porträtiert den Kreativstandort an der Elbe. Hamburg beheimatet eine vielfältige und lebendige Comic-Szene mit Verlagen, Läden, Galerien und Kultureinrichtungen, die sich über den gesamten Stadtraum verteilt. Der eigens für die Ausstellung entworfene Comic-Stadtplan von Verena Braun kartographiert diese verschiedenen Akteure auf spielerische Weise und vermittelt so einen Überblick auf das Geschehen. Parallel fängt eine großformatige Projektion Hamburg, seine bekannten Sehenswürdigkeiten und versteckten Winkel, aus Sicht der Comickünstler/innen ein. Hinzu kommen Originalzeichnungen von namhaften Hamburger Zeichner/innen wie Isabel Kreitz, Arne Bellstorf, Philip Cassirer und Sascha Hommer, die Einblick geben in den Entstehungsprozess von Comics und Graphic Novels. Bezogen auf das Thema Ausbildung nimmt die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) nicht nur innerhalb Hamburgs sondern bundesweit eine herausragende Stellung ein. Comicleben_comiclife stellt aktuelle Arbeiten der Comic-Klasse von Prof. Anke Feuchtenberger vor und dokumentiert mit einem Tableau aus Comic-Titelseiten die bereits erfolgreich publizierten Werke verschiedener Absolvent/innen der HAW.

Die sechs biografischen Perspektiven auf das Thema Comic

Cosplay ist ein internationales Phänomen mit vielen unterschiedlichen Ausprägungen und Szenen. Während bei ameri-kanischen Conventions, wie der Dragon Con in Atlanta, hauptsächlich Fans von Superhelden, Science Fiction und Fantasy in ihren spektakulären Verkleidungen erscheinen, zieht die Veranstaltung Connichi im nordhessischen Kassel
vor allem Publikum aus den Bereichen Manga und Anime an. Bereits seit 2003 werden auf der traditionsreichen Leipziger Buchmesse die besten Cosplayer ausgezeichnet, ihre Inspiration beziehen sie größtenteils aus Mangas und Computerspielen.

Nicole S.: Cosplayerin / Manga: In Japan sind Comics (jap. Manga) selbstverständlicher Teil der Kultur. Sie werden von allen Altersgruppen gelesen. Nicoles Begeisterung für japanische Comics begann wie bei vielen Mangafans in Deutsch-land mit den japanischen Trickfilmen (jap. Animes) Sailor Moon und Dragon Ball. Später kaufte sie die gedruckten Mangas, die Verlage wie Carlson seit 1997 im japanischen Leseformat - von hinten nach vorn und von rechts nach links - verlegen. Mit der Manga-Fankultur entstand auch die Cosplay-Szene. Im Cosplay (engl. costume play, Kostümspiel) finden Anime und Manga zusammen. Cosplayer schlüpfen in die Rollen ihrer Manga-Helden, inszenieren Abenteuer. Sie treffen sich bei Manga-Conventions, auf Comic- und Buchmessen und auf Japanfesten. Dort treten sie manchmal in Bühnenwettbewerben auf. Inszenierung ist auch ein wichtiger Aspekt der beliebten Fotoshootings von Cosplayern und Sammlern von „BJD’s“ (Kugelgelenkpuppen in Manga-Ästhetik). Die Bilder werden anschließend auf speziellen Inter-netplattformen gezeigt und kommentiert. Inszenierung, Interaktion und ständige Kommunikation sind ein Wesenszug der national und international gut verknüpften Manga-, Cosplay- und BJD-Szene. Nicole S. ist in allen zu Hause.

Webcomics: Webcomics sind Comics im Internet. Auch wenn sie Printcomics in der Ästhetik häufig ähneln, unterliegen sie jedoch anderen Bedingungen ihrer Gestaltung und Veröffentlichung. Digitale Daten kennen keine papiernen Grenzen, dafür aber neue Gestaltungsmöglichkeiten. So erlaubt das Konzept der infinite canvas (engl., unendliche Leinwand) es, ein Comic an jeder beliebigen Stelle anzufangen und in alle Richtungen beinahe unendlich weiterzu-zeichnen. Technische Gimmicks wie Soundeffekte, wechselnde Farben und bewegte Bausteine erweitern den Comic. Zusätzliche versteckte Inhalte wie ein Kommentar werden erst sichtbar, wenn man mit der Maus über das Bild fährt (sog. mouse-over). Ständig entstehen neue Varianten mit verschiedensten technischen Spielereien. Die andere Besonderheit: Webcomic-Autoren können ihre Comics ohne einen Verlag direkt im Internet veröffentlichen. Es entstehen keine Verlags- und Druckkosten. Verlagsprofile und Wirtschaftlichkeit spielen keine Rolle mehr für die Themenwahl. Dadurch finden auch Nischenthemen ihr Publikum. Die Webcomics erreichen ihre Zielgruppe durch das Verschicken eines Strips per E-Mail, Verlinken und Besprechen in sozialen Netzwerken, oder durch Abonnieren des Lieblingscomics per App auf dem Mobiltelefon.

Dirk Rehm – Verleger/Autorencomic: 1991 gründet Dirk Rehm seinen eigenen Comicverlag Reprodukt. Mit ihm will er dem alternativen Comic und dem Autorencomic in Deutschland mehr Raum schaffen. Der alternative bzw. Under-ground-Comic entsprang den 1960er-Jahren in den USA. Comicautoren wie Robert Crumb brachen mit den üblichen Stilen und Themen der Mainstream-Comics. Mit ihren im Eigenverlag publizierten in Inhalt und Zeichenstil individu-ellen, alternativen Comics wurden sie zum Sprachrohr und Vorbild einer neuen Generation, auch in Westeuropa. Die ersten Autoren die Dirk Rehm verlegt, repräsentieren mit Love and Rockets von Los Bros Hernandez oder Eightball von Daniel Clowes die sog. New Comics aus den USA. Diese neue Autorengeneration ist stark vom Lebensgefühl des Punk geprägt. Rehm schätzt die unverwechselbare Handschrift und einzigartige Ästhetik diese Autorencomics. Sie sucht er, wenn er europaweit, aber auch in den USA, nach Talenten Ausschau hält. Dafür ist das größte europäische Comicfestival in Angolêm, Frankreich ein wichtiger Ort. Heute veröffentlicht Reprodukt ca. 40 Comicbücher jährlich. Vor allem die Graphic Novels der letzten Jahre tragen zum wachsenden Erfolg von Reprodukt bei.

Carsten Laqua – Galerist/US-amerikanische Comicklassiker: Carsten Laqua ist Comichändler und Comickenner. Seine besondere Liebe gilt den Anfängen der US-amerikanischen Comics. Zu ihnen gehören die ab dem Ende des 19. Jahrhunderts in Wochenzeitungen abgedruckten Comicstrips und farbigen Comic-Sonntagsbeilagen. Sie haben die Vorstellung vom Comic als der Bildgeschichte mit der Sprechblase auch in Europa bis heute entscheidend und nachhaltig geprägt. Carsten Laquas liebste Figuren sind die Ikonen der US-amerikanischen Zeichentrickfilm – und Comicgeschichte Micky Maus (*1928) und Donald Duck (*1934) sowie der hierzulande weniger bekannte Pogo (*1942). Mit Micky Maus begann seine Begeisterung für die Bildgeschichten. Als junger Erwachsener und Hausbesetzer faszinierten ihn dann die rebellischen alternativen Comics aus den USA: Underground-Comics von Robert Crumb, Bill Griffith und Gilbert Shelton sowie Autorencomics von Moebius (Jean Giraud) und Gottlieb. Seit dreißig Jahren handelt
er mit Comics. Erst auf dem Wochenmarkt in Westberlin, heute über das Internet. Seine Galerie Laqua versorgt eine internationale Kundschaft mit einem breiten Angebot. Dazu gehören vor allem Originalzeichnungen, antiquarische Comics, Plakate und die Zeugnisse der frühen US-amerikanischen Comickultur wie Disneyana.

Ulli Lust – Künstlerin/Graphic Novel: Seit 1995 lebt und arbeitet die österreichische Zeichnerin Ulli Lust in Berlin. Ihre Comics fangen das alltägliche Leben ein: Aus der genauen Beobachtung ihrer Umgebung und aufgeschnappten Gesprächsfetzen entstehen Comicreportagen, die dem Betrachter Bekanntes in neuem Licht vorführen und den Blick für den flüchtigen Moment schärfen. Ihren Durchbruch feierte sie mit der autobiografischen Graphic Novel Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (avant-verlag, 2009). Auf über 460 Seiten erzählt Lust darin, wie sie mit 16 Jahren von zu Hause fortläuft. Es wird der schonungslose Bericht einer abenteuerlichen Reise von zwei freiheitsliebenden und naiven Punkmädchen, die ohne Geld, Gepäck und Ziel durch Italien trampen. In Deutschland als Sensation gefeiert wird das Buch 2011 auf dem bedeutendsten Comicfestival Europas in Angoulême, Frankreich mit dem Prix Révélation ausgezeichnet. Der von Will Eisner geprägte Begriff „Graphic Novel“ (dt. „Comicroman“) bezeichnet Bildgeschichten, die sich in ihrer Komplexität von klassischen, kürzeren Comics unterscheiden. Er dient dazu, Vorurteile gegenüber der Kunstform „Comic“ abzubauen und signalisiert, dass auch sie anspruchsvolle Inhalte von literarischer Qualität transportieren können.

Marko Djurdjevic – Künstler/Superheldencomics: Marko Djurdjevic ist einer der erfolgreichsten Zeichner von Covern für Superheldencomics. Das erste, 1938 veröffentlichte Superman-Heft begründete dieses Comic-Genre. Die Protagonisten sind muskulöse Männer und Frauen, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet gegen das Böse ankämpfen. Sie sichern den Verlagsgiganten der US-amerikanische Comicindustrie Marvel und DC Umsatzzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Marko Djurdjevic kreierte über 300 Titelblätter für Marvel. „Draw or Die!“ (Zeichne oder Stirb!) lautet das Motto des Autodidakten mit deutsch-serbischen Hintergrund. Seine Cover basieren auf Bleistiftskizzen, die er am elektronischen Zeichenbrett weiterbearbeitet und in digitale Kunstwerke umwandelt. Er spielt mit Perspektiven, Emotionen, der Ausgestaltung von Licht, Schatten und Volumina. 2011 löst er seinen Exklusivvertrag mit Marvel auf, auch um sich als Künstler neu zu orientieren. Nach Zwischenstationen in den USA lebt und arbeitet er heute in Berlin. Mit seiner Firma SIXMOREVODKA realisiert er jetzt vor allem die künstlerische Gestaltung von Computerspielen und die Entwicklung neuer Charaktere.

Dietrich Grünewald – Wissenschaftler/Geschichte der Bildgeschichte: Dietrich Grünewald ist Professor für Kunstdidaktik. Sein Blick auf den Comic ist der eines analytischen Wissenschaftlers. Obgleich seine Kindheit in die Zeit der Schmutz- und Schunddebatte fällt, begeistert er sich bereits damals für Comics. Die Debatte basiert auf der Studie des deutsch-amerikanischen Psychiaters Fredric Wertham (1895–1981), der Comics pauschal als gewaltverherrlichend diffamierte. Die Studentenbewegungen der 1960er-Jahre und die damit einhergehende Liberalisierung kommen Grünewald als Germanistik- und Kunstwissenschaftsstudent entgegen. Er beginnt, sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Als Dozent und später Professor kämpft er für den Comic als Forschungsgegenstand und veröffentlicht mehrere Bücher zum Comic und seiner Entstehungsgeschichte. Diese reicht von den Bildergeschichten Wilhelm Buschs und Rodolphe Töpffers, über die Bilderbogen und Bänkelbildern des 19. Jahrhunderts zurück bis zu mittelalterlichen Handschriften, die Bild und Text kombinieren. Besonders die Leerstellen zwischen den einzelnen Bildern faszinieren den Analytiker Grünewald. Je länger der dadurch markierte zeitliche oder räumliche Abstand ist, desto mehr Interpretationsarbeit wird vom Leser verlangt. Er füllt diese Zwischenräume mit Handlung – und wird so zum Co-Autor.

Der Comicstandort Hamburg

1867 als Gewerbeschule gegründet, entwickelte sich die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) seit den 1950er Jahren erst zur Meister- und später zur Fachhochschule im Bereich Gestaltung. Angesiedelt zwischen Grafik, Illustration und Design, entsteht eine Bildungseinrichtung, die inzwischen eine führende Position in der Ausbildung von Comic-Schaffenden in Deutschland einnimmt. Als einzige Hochschule in Deutschland bietet die HAW den Studiengang Illustration an, dessen Spektrum von „Informativer Illustration“ über „Kinderbuchillustration“ und „Medienillustration“ bis zu „Comics und Zeichnen“ reicht. Im Zuge der Ausbildung experimentieren die Studierenden
mit verschiedenen künstlerischen Methoden und Stilen und entwickeln einen eigenen künstlerischen Ausdruck. Besondere Bedeutung kommt den Abschlussarbeiten zu, die den Einstieg in den Comic-Markt bedeuten können. Eine Schlüsselfunktion bei der Ausbildung junger Kreativer nimmt Anke Feuchtenberger ein, die selbst künstlerisch tätig ist und als stilprägende Protagonistin der europäischen Comic-Avantgarde gilt. Sie hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und wurde 2008 als „Beste deutschsprachige Comic-Künstlerin“ mit dem Max-und-Moritz-Preis des Internationalen Comic-Salons Erlangen ausgezeichnet. Seit 1997 lehrt Anke Feuchtenberger als Professorin für Zeichnen und Illustration an der HAW und hat mehrere, erfolgreich publizierende Comic-Künstler_innen ausgebildet. Unter dem Titel „Aus dem Leben eines Zaunkönigs. Tiere in Bildgeschichten 2013“ präsentiert die Comic-Klasse von Anke Feuchtenberger Arbeiten aus verschiedenen Stadien des kreativen Prozesses. Obwohl den Werken unterschiedliche Materialien und Arbeitsweisen zugrunde liegen, verbindet alle das Motiv des Tieres, das in jeder der Arbeiten grafisch und erzählerisch ausgestaltet wird. Tiere als klassische Figuren des Comics erfahren dabei eine künstlerische Aufarbeitung und Neuinterpretation, abseits traditioneller Bildformen und Klischees.

Die Ausstellung wurde im Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin entwickelt. Die Adaption für die Hamburger Station entstand in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und.

Die Hamburger Station der Ausstellung wird kuratiert von Dennis Conrad und Simon Klingler.

Ulli Lust, Ach nö Mama, Alltagsszene im Prenzlauer Berg, 2002,
© Ulli Lust
Bachwald (Benjamin Gottwald & Julian Fiebach), Der Ausflug, 2013, Ausschnitt,
© Benjamin Gottwald & Julian Fiebach

Bachwald (Benjamin Gottwald & Julian Fiebach). Der Ausflug, 2013, Ausschnitt,
© Benjamin Gottwald & Julian Fiebach

Bachwald (Benjamin Gottwald & Julian Fiebach). Der Ausflug, 2013, Ausschnitt,
© Benjamin Gottwald & Julian Fiebach

Bachwald (Benjamin Gottwald & Julian Fiebach). Der Ausflug, 2013, Ausschnitt,
© Benjamin Gottwald & Julian Fiebach

Horst Hellmeier, Buma, 2013,
© Horst Hellmeier

Magdalena Kaszuba, Katerlot, 2013,
© Magdalena Kaszuba

Galerie Laqua, Katalog Galerie Laqua 72, 2007,
© Carsten Laqua

Galerie Laqua, Katalog Galerie Laqua 72, 2007,
© Carsten Laqua

Marko Djurdjevic, Spider-Man, Cover-Artwork, 2009,
© Marko Djurdjevic

Marko Djurdjevic, Thor, Cover-Artwork, 2007,
© Marko Djurdjevic

Thorben Petrina, Amselpost,
© Thorben Petrina

Jeronimo Voss. Phantasmagorical Horizon
 - Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung

Eröffnung: Freitag, 13. Dezember, 19 Uhr



Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main zeigt mit „Phantasmagorical Horizon“ vom 14. Dezember 2013 bis 12. Januar 2014 die erste institutionelle Einzelausstellung des documenta-Künstlers Jeronimo Voss. Die Präsentation im MMK Zollamt übersetzt seinen Beitrag, den er auf der dOCUMENTA (13) mit dem Titel „Die Ewigkeit durch die Sterne“ gezeigt hat, in eine Museumsarchitektur. Das Kunstwerk findet als Full-Dome-Projektion seine finale skulpturale Form. Zusätzlich präsentiert Voss die Ergebnisse eines Reiseprojekts auf den Spuren der „Phantasmagorie“ und eine Arbeit, die sich mit Rekonstruktion deutscher Vorkriegsarchitektur auseinandersetzt.

Titelgebend für die Ausstellung ist die neueste Arbeit des Künstlers „Phantasmagorical Horizon“ (2013), die aus einer von der Hessischen Kulturstiftung geförderten Forschungsreise hervorgegangen ist. Ausgangspunkt für das Projekt war ein Interview mit der Filmemacherin Françoise Levie. In historischer Pionierarbeit veröffentlichte sie 1990 eine der ersten ausführlichen Dokumentationen über die Anfänge der Phantasmagoria-Show. Diese entstand als populäre Attraktion nach der französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts in Paris. Der Maler, Physiker und Schausteller Étienne-Gaspard Robert gilt als Erfinder des Begriffs „Phantasmagoria“, zusammengesetzt aus dem altgriechischen „Phantasma“ (Erscheinung, Halluzination) sowie „Agora“ (Versammlungs-/Marktplatz). Mit einer versteckten „Laterna Magica“ (Phantaskop) projizierten Phantasmagoria-Schausteller Glasbilder verstorbener Revolutionäre, wie Jean Paul Marat, Georges Jacques Danton und Maximilien de Robespierre, auf Rauch und Tücher. Die Phantasmagorie wird in der Mediengeschichte als Urform des Kinos gesehen. Von zufälligen Alltagsszenen über Spiegelungen des urbanen Raums bis hin zu den astronomischen Grenzen des Sichtbaren prüft Voss mit seinem Videoessay die Möglichkeiten der phantasmagorischen Ver- und Entzauberung unserer Wahrnehmung.

Jeronimo Voss entwickelte in den letzten Jahren eine künstlerische Form, die an die Anfänge der Phantasmagorie erinnert: Glasbilder, Lichtprojektionen und Erzählungen, die der alltäglichen und geschichtlichen Wahrnehmung entnommen sind, dieser zugleich aber auch grundlegend widersprechen. So konstruiert Voss Bilder, die sich aus übereinander geschichteten Fragmenten ergeben. Die Videoinstallation „Phantascope (In Dependent Gravity)“ (2013) fügt einige seiner Bildmontagen zusammen und lässt sie zu einer urbanen Phantasmagorie aus Rekonstruktionen deutscher Vorkriegsarchitektur verschmelzen. So nimmt die Installation konkret Bezug auf den Wiederaufbau der Altstadt in Frankfurt am Main und die gleichzeitige Verdrängung moderner Nachkriegsbauten aus dem Stadtbild. Die derzeitige Baustelle direkt neben dem MMK Zollamt ist unmittelbares Zeugnis dieser Entwicklung. Hier stand einst das Technische Rathaus, dessen funktionale Architektur nun ersetzt wird durch die ornamentierte Fassade rekonstruierter Fachwerkhäuser.

 Das raumgreifende Werk dieser Ausstellung ist die Adaption der für die dOCUMENTA 13 im Jahr 2012 entstandenen Planetariumsshow „Die Ewigkeit durch die Sterne“ (2012–2013). Diese verbindet den Aufstand der „Pariser Commune“ von 1871 mit den Revolutionen und Rotationen der Himmelskörper. Mechanische Glas-Dias aus dem Archiv des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts in Kassel sind eigens für diese Bildmontage restauriert und digitalisiert worden. Das Werk wurde für die Präsentation im MMK Zollamt in eine Ausstellungsinstallation übersetzt und findet hier als Full Dome-Projektion eine skulpturale Form. Die Arbeit greift eine astronomische Hypothese des Revolutionärs Louis-Auguste Blanqui auf: Da die Naturwissenschaften (bis heute) keine zuverlässigen Aussagen über die räumlichen Grenzen des Universums treffen können, muss davon ausgegangen werden, dass in der Weite des Raums eine unendliche Zahl besserer, schlechterer und paralleler Welten zu finden sind. Jeronimo Voss übersetzt diese Vielweltentheorie in das planetarische Erlebnis einer utopischen und zugleich gegenwärtigen Perspektive.

Im Frühjahr 2014 erscheint im Revolver Verlag eine Publikation, die das Projekt „Phantasmagorical Horizon" in ein Buch übersetzt. Herausgegeben von der Hessischen Kulturstiftung umfasst dieses Kunstbuch die Bildgeschichten der Ausstellung sowie Essays von Astrid Mania, Christiane Ketteler und Chris Tedjasukmana, die den theoretischen und historischen Rahmen der Phantasmagorie rekonstruieren.

Jeronimo Voss wurde 1981 in Hamm (Westfalen) geboren. Der Absolvent der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.


Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung

Die Jürgen Ponto-Stiftung vergibt seit 2003 Arbeitsstipendien an junge Künstlerinnen und Künstler. David Polzin und Jeronimo Voss, die Stipendiaten der Jahre 2010/11 und 2012/13, präsentieren ihre Arbeiten im Rahmen des Stipendiums in zwei aufeinanderfolgenden Ausstellungen im MMK Zollamt des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.

Die Jürgen Ponto-Stiftung wurde 1977 nach der Ermordung des Vorstandssprechers der Dresdner Bank, Jürgen Ponto (1923–1977), von Ignes Ponto und der Dresdner Bank gegründet. Die Stiftung ist in den vier Förderbereichen Musik, bildende Kunst, Literatur und Darstellende Kunst tätig. Im Bereich der bildenden Kunst verfolgt die Stiftung das Ziel, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen.

Jeronimo Voss, Phantasmagorical Horizon, 2013
Video still: Jeronimo Voss © VG Bild-Kunst 2013

Jeronimo Voss, Phantasmagorical Horizon, 2013
Video still: Jeronimo Voss © VG Bild-Kunst 2013

Jeronimo Voss, Phantasmagorical Horizon, 2013
Video still: Jeronimo Voss © VG Bild-Kunst 2013

Jeronimo Voss, Phantasmagorical Horizon, 2013
Video still: Jeronimo Voss © VG Bild-Kunst 2013


Jeronimo Voss, Phantasmagorical Horizon, 2013
Video still: Jeronimo Voss © VG Bild-Kunst 2013

Kreativwirtschaftliche Lösungen für die Gesundheitsbranche

Quelle: CREATIVE.NRW

Die Gesundheitsbranche steht vor großen Herausforderungen. Wie kann sie dabei von der Kreativwirtschaft lernen und profitieren? Antworten liefert der Kongress CREATIVE.HEALTH am 23. Januar 2014 in der IHK Köln. Vertreter beider Fachrichtungen präsentieren erfolgreiche Kooperationen - und diskutieren die Zukunft der branchenübergreifenden Zusammenarbeit.

Das Gesundheitswesen ist im Aufbruch. Laut ist der Ruf nach Kosteneinsparung und Effizienz, nach Antworten auf aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Prävention, Versorgung und Gesundheitstourismus. Welche Lösungen bietet hier die Kreativwirtschaft als Ideengeber und Innovationsmotor – für verbesserte Kundenorientierung und -dialog, für neuartige Produkte und Dienstleistungen?

Diesen Fragen geht der Kongress und Branchendialog CREATIVE.HEALTH am 23. Januar 2014 in der IHK Köln auf den Grund – initiiert durch das Landescluster CREATIVE.NRW, in enger Kooperation mit dem Cluster Gesundheitswirtschaft NRW, der Gesundheitsregion KölnBonn, der Stadt Köln und der IHK zu Köln. 



Die Anmeldung zum Kongress ist ab sofort unter www.creative.nrw.de/creative-health/anmeldung.html möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Cartier-Businessplan-Wettbewerb 2014: Starthilfe für Gründerinnen und Jungunternehmerinnen unter internationalen Vorzeichen

Den Gewinnerinnen winken 20.000 US-Dollar Preisgeld und ein einjähriges Business-Coaching. Bundesweite gründerinnenagentur in der internationalen Jury vertreten.

STUTTGART, 12. Dezember 2013. Der „Cartier Women’s Initiative Award“ verspricht Gründerinnen und Jungunternehmerinnen hochkarätige Unterstützung bei der Etablierung und Expansion ihrer Geschäftsmodelle. Der internationale Businessplan-Wettbewerb für Frauen wird 2014 bereits zum achten Mal ausgelobt und adressiert Neugründungen auf allen Kontinenten, die bereits operativ tätig, aber noch nicht länger als drei Jahre am Markt etabliert sind und eine Geschäftsidee umsetzen, die besonderen Innovationscharakter hat.

In der internationalen Jury ist Deutschland vertreten durch die Leiterin der bundesweiten gründerinnenagentur Iris Kronenbitter, die die Expertise des einzigen deutschlandweiten Kompetenzzentrums des Bundes für alle Phasen der Unternehmensgründung, -festigung und -nachfolge von Frauen einbringt:

„Der Wettbewerb ist vor allem für deutsche Gründerinnen interessant, die kreativ, finanziell nachhaltig und verantwortungsbewusst mit ihren jungen und innovativen Unternehmen an den Markt gehen und danach streben, internationale Erfahrungen zu sammeln. Neben einem Preisgeld in Höhe von 20.000 US-Dollar erhalten die Jungunternehmerinnen ein einjähriges Business-Coaching durch international etablierte Expertinnen und Experten, so dass sie ihre Geschäftskontakte im globalen Umfeld ausbauen können.“

Die Bewerbungsphase für die „Cartier Women’s Initiative Awards 2014“ läuft bis zum 28. Februar 2014, 10 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ).

Weitere Informationen finden Sie unter www.gruenderinnenagentur.de > Service > Wettbewerbe. Die Anmeldeunterlagen können abgerufen werden unter www.cartierwomensinitiative.com

Die Awards wurden von Cartier in Zusammenarbeit mit The Women’s Forum for the Economy and Society ins Leben gerufen und werden von der Consulting-Firma McKinsey & Company sowie der INSEAD Business School unterstützt.


Kontakt:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Str. 19
70174 Stuttgart
Tel.: 0711 123 2532
Fax: 0711 123 2556
presse@gruenderinnenagentur.de
www.gruenderinnenagentur.de

Dienstag, 10. Dezember 2013

Erster Kunst-Preis der Kooperation von Mercedes und Kunstakademie

Erstmals gemeinsamer Förderpreis für junge Künstler in Düsseldorf mit deutschlandweit einmaliger Kooperation / Auftakt der Jurysitzung und Preisverleihung mit Gastvortrag von Mercedes-Benz Designchef Prof Gorden Wagener

Fotocredit: Mercedes Benz / Skizze von Sascha Bohnen, Christian Kaczmarek und Dirk Völkering_Notwendigkeit einer dynamisch lebendigen Markengestaltung


Düsseldorf, Dezember 2013. Erstmals haben sich die Mercedes-Benz Niederlassungen Rhein-Ruhr und die international renommierte Kunstakademie Düsseldorf zusammengeschlossen, um einen Kunstförderpreis für junge Talente auszurufen und gemeinsam umzusetzen.

Der „Mercedes-Benz Kunstakademie Award Düsseldorf“ richtet sich in seiner ersten Auflage an junge Künstler, die an der Kunstakademie Düsseldorf in der Abteilung Baukunst eingeschrieben sind. Thema ist die Verbindung zwischen Automobilbaukunst und freier Kunst. Der „Mercedes-Benz Kunstakademie Award Düsseldorf“ unterstützt den besten Nachwuchskünstler oder die beste Nachwuchskünstlerin mit dem Preisgeld bei der künftigen Entwicklung und der Realisierung der künstlerischen Arbeit.

Mit dem neu ausgeschriebenen Preis sollen neue Ideen in der Kunst und neue Blickrichtungen gefördert werden. Daher hat die Kunstakademie Prof. Gorden Wagener eingeladen, in einem öffentlichen Vortrag (21. Januar 2014, 20 Uhr,  Aula der Kunstakademie) seine Visionen einer neuen Designsprache zu vermitteln.

Bewertet werden die eingereichten Arbeiten der knapp 20 Studierenden am 22. Januar 2014 von einer hochkarätigen international anerkannten Jury um die Rektorin der Kunstakademie, Rita McBride, und den Chefdesigner von Mercedes-Benz, Prof. Gorden Wagener. Mit dabei sind auch die Akademie-Professoren Nathalie de Vries, Max Dudler und Karl-Heinz Petzinka.

SPOT: Baileys Christmas Nutcracker 2013



Für Weihnachten inszeniert Baileys Tchaikovskys Nussknacker-Suite neu.

Freitag, 6. Dezember 2013

Preisträger für HFBKDesignpreis der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst stehen fest

Ausstellung 6. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Hamburg, 5. Dezember 2013 – Auf der Ausstellungseröffnung am heutigen Abend um 19 Uhr im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) werden die diesjährigen Preisträger des mit insgesamt 4.000 Euro dotierten HFBKDesignpreises der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst bekannt gegeben. Die fünfköpfige Fachjury hat bereits am Vormittag die zwölf von der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) nominierten Projekte begutachtet und nach eingehender Diskussion ihre Entscheidung gefällt: Den Hauptpreis mit 2.000 Euro erhält Enzo Mittelberger für sein Mülltonnen-Sitzmöbel. Außerdem vergibt die Jury je einen Sonderpreis an Magnus Gburek für seine Objektserie (Nyx) zur Trauerarbeit und an die Studierendengruppe Experimentelles Design von der HFBK, die eine flexible Wohnungseinrichtung für eine Roma-Familie in Belgrad entwickelt hat. Die Sonderpreise sind mit je 1.000 Euro dotiert.



Die drei prämierten Arbeiten spiegeln mit ihren Ansätzen im poetischen, kritischen und Social Design die Bandbreite der Designrichtungen an der Kunsthochschule in Hamburg wider. Mülltonnen-Sitzmöbel, Enzo Mittelberger: Man begegnet ihm überall, hört ihn morgens auf der Straße rumpeln und rümpft die Nase, wenn man seinen Deckel hebt: der Müllcontainer auf vier Rädern – ein alltäglicher Gegenstand, der keiner weiteren Beachtung bedarf? Dabei ist seine robuste Gestalt aus dunkelgrauer Plastik zu ungeahnten Metamorphosen fähig. Man reinige ihn gründlich, forme das Grundmaterial mit thermischer Hilfe um, und schon wird aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan, genauer gesagt ein gemütliches Sitzmöbel von rustikaler Eleganz.

Aufgrund seiner Festigkeit und Wetterbeständigkeit ist es ideal im Außenbereich und insbesondere auch bei Großveranstaltungen einsetzbar; aber auch als intimer Zweisitzer, mit dem man munter durch jede Wohnung rollen kann, bestens geeignet. „In seiner robusten Schlichtheit und der Verschleifung von privatem und öffentlichem Raum überzeugt das Sitzmöbel als eingängiges wie auch humorvolles Symbol für die heutige Wegwerfgesellschaft. Und dabei ist es so bequem“, sagt Kurator Friedrich von Borries. „Es reiht sich nahtlos ein in eine Reihe kritischer Designobjekte wie etwa ‚Consumer’s Rest‘ der Stiletto Studios, Berlin, von 1983 – ein zum Sitzmöbel umgebauter Einkaufswagen.“

Public Design Support, Studio Experimentelles Design: Im Rahmen des vom Goethe Institut initiierten Projekts „Urban Incubator: Belgrade“ entwickelten die 18 Studierenden im Stadtteil Savamala eine Plattform für öffentliche Gestaltungsberatung. Im praktischen Dialog mit der Nachbarschaft und durch Recherchen wurden sie auf eine Roma-Familie und deren improvisierte Hinterhofwohnung aufmerksam. Zum Schlafen, Essen, Kochen, Wohnen und Arbeiten fehlte es an Platz wie auch an Möbeln. In enger Abstimmung mit der Familie wurde innerhalb von drei Tagen mit einfachsten Mitteln eine funktionale, flexible Wohnungseinrichtung entworfen und gebaut. Es entstand ein Set stapelbarer Stühle, ein Schlafsofa für drei Personen, ein Schreibtisch mit Aufbewahrungssystem und ein Sideboard für den Familiencomputer. „Hier nehmen Designer Verantwortung wahr, spüren gesellschaftliche Leerstellen und Konflikte auf und finden konkrete Lösungen für Probleme, die von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden“, so Jury-
Vorsitzende Claudia Banz. „Das ist überzeugendes Social Design.“


Objektserie „Nyx“ zur Trauerarbeit, Magnus Gburek: Jede Gesellschaft und Epoche hat ihre spezifischen Brauchtumsformen, um auf Verluste zu reagieren. Der ritualisierte Umgang mit Objekten dient in der Trauerkultur als physische Verbindung zur Vergangenheit und Ersatz sinnlicher Nähe zu Verstorbenen. „Nyx“ bezeichnet eine Gruppe von zehn Gegenständen und Servicekonzepten, die Aspekte der Trauer übersetzen, zum Handeln auffordern oder zu Reflexion anregen sollen. Gedacht sind sie als temporäre Begleiter von Hinterbliebenen im individuellen Trauerprozess und als Angebot für Interessierte, sich mit der vielschichtigen Thematik Tod und Verlust auseinanderzusetzen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Trauerbegleitern entwickelt. Jurymitglied und Stifterin Eva-Dorothee Leinemann zeigt sich besonders beeindruckt von dem mutigen Schritt Gbureks, ein so sensibles Thema für das Design zu erschließen. Er wagt einen ersten gestalterischen Umgang mit dem Thema Sterben und Tod in all seiner Brisanz.“

Die zwölf erstaunlichen Designprojekte der 39 Nachwuchsgestalter sind vom 6. Dezember 2013 bis zum 5. Januar 2014 im Museum für Kunst und Gewerbe zu entdecken. Die Besucher erwartet bei ihrem Rundgang durch die Ausstellung jedoch keine Präsentation wohlgeformter Produkte, vielmehr leitet alle an der Kunsthochschule entwickelte Projekte die Frage: Wie kann Design die Welt verändern? Ob es nun Sitzmöbel sind, die aus umfunktionierten Gebrauchsmaterialien wie Packbändern oder Mülltonnen bestehen, eine Open-Source-3D-Drucktechnik zum Bau von ökologischen Fahrradrahmen oder aber die Entwicklung eines territorialen Markierungssystems für eine arktische Region – hier geht es um die Gestaltung von Lebenswelt und gemeinschaftlichen Prozessen. Die Schau im MKG lädt dazu ein, sich von dem Enthusiasmus, der Neugier und Experimentierfreude der jungen Studierenden anstecken zu lassen und am Ende vielleicht bei der Überlegung zu ertappen: Könnte ich die Gesellschaft mit ändern?

Nominiert für den Designpreis 2013: 
Claire Helen Ehrhardt | Magnus Gburek | Till Ihrig | Marcin Jeż | Enzo Mittelberger | Miryam Pippich | Oliver Schau | Simon Schmitz | Studio Design der Lebenswelten Marjetica Potrč | Studio Experimentelles Design Jesko Fezer | Jakob Taranowski | Kathrin Zelger.

Mitglieder der Jury 2013:
Dr. Claudia Banz, Leiterin der Sammlung Kunst und Design, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg | Prof. Jesko Fezer, Professor für Experimentelles Design, Hochschule für bildende Künste Hamburg | Dr. Eva-Dorothee Leinemann, Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst | Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor, Marta Herford | Dr. Hanno Rauterberg, Feuilleton-Redakteur Die Zeit.

Der von der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst gestiftete HFBK-Designpreis in Höhe von insgesamt 4.000 Euro wurde erstmals 2011 im MKG vergeben. Die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst und das Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg verfolgen mit dieser Kooperation das Ziel, junge Nachwuchsgestalter in Hamburg zu fördern.

PANTONE Radiant Orchid ist die Farbe des Jahres 2014

Ausdrucksstark und exotisch: Radiant Orchid steht für Vertrauen und Wärme

CARLSTADT, N.J., 5. Dezember 2013 – PANTONE® 18-3224 Radiant Orchid, ein faszinierendes, magisches und tiefgründiges Lila, ist zur Farbe des Jahres 2014 gewählt worden. Diese Entscheidung gab Pantone, ein X-Rite-Unternehmen und weltweit führender anerkannter Farbexperte, heute bekannt.

„Während die Farbe des Jahres 2013, PANTONE 17-5641 Emerald, ein Symbol für Wachstum, Erneuerung und Wohlstand war, befindet sich Radiant Orchid auf der gegenüberliegenden Seite des Farbrads, fasziniert so das Auge und entfacht die Fantasie“, erklärt Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute®. „Die Farbe inspiriert zur Innovation, denn Radiant Orchid fördert die Kreativität und Originalität, was heutzutage immer wichtiger wird.“

„Mit seiner verzaubernden Harmonie aus Purpurrot, Violett und Pink, schafft Radiant Orchid Zuversicht und strahlt große Freude, Liebe und Gesundheit aus. Es ist ein faszinierendes Lila, dessen Charme einfach betört.“

Radiant Orchid in der Mode

Die rosigen Untertöne von Radiant Orchid strahlen auf die Haut ab und sorgen bei Männern wie Frauen für einen gesunden Schimmer. Als glanzvoller Blickfang beherrschte Radiant Orchid während der Fashion Shows für das Frühjahr 2014 die Laufstege und ist schon auf den roten Teppichen zu finden. Im PANTONE Fashion Color Report Spring 2014 wurde Radiant Orchid bereits von Fashion Designern wie Emerson by Jackie Fraser-Swan, Juicy Couture und Yoana Baraschi präsentiert und in ihre Frühjahrskollektionen integriert. Variationen dieser Farbnuance werden nächstes Jahr in den Damen- und Männerkollektionen sowie in vielen Accessoires zu finden sein.

Radiant Orchid in der Kosmetik

Der moderne und überraschend vielseitige Farbton Radiant Orchid belebt die Haut, so dass sich alle, die ihn tragen, vitaler und energiegeladener fühlen. Durch die Mischung von kühlen und warmen Farbnuancen ist Lila ein attraktiver Farbton, der für unverkennbare Kombinationen eingesetzt werden kann. Zudem schmeichelt er vielen Hauttönen, aber auch Haar- und Augenfarben.

Der facettenreiche Farbton wirkt verführerisch in Kombination mit Rot und passt gut zu den Schwesterfarbtönen Lavendel, Lila und Pink, die in vielen Lippenstiften und Rougetönen vorkommen. Durch seinen ausgelassenen Ton wirkt Radiant Orchid auch als Nagellack.

Radiant Orchid im Wohnraum

Wohnräume lassen sich mit Wandfarbe, antiken Stücken und Accessoires in diesem auffallenden Farbton auf besondere Art und Weise gestalten. Radiant Orchid ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch gut kombinierbar. Die Farbe ergänzt Oliv- und Jagdgrün und wirkt sehr gut im Zusammenspiel mit Türkis, Auquamaringrün und hellen Gelbtönen.

Auch neutrale Farben wie Grau, Beige und Taubengrau lässt die dynamische Farbe aufleben. Radiant Orchid frischt jede Farbpalette auf, denn sie ist belebend und schwungvoll, ohne zu überwältigen. Somit fungiert sie als verbindendes Element im Raum.

Referenzierung auf andere PANTONE-Bibliotheken

PANTONE 18-3224 Radiant Orchid kann auf alle PANTONE-Bibliotheken referenziert werden, einschließlich PANTONE PLUS für den Bereich Grafikdesign. Weitere Informationen zur Referenzierung finden sich unter www.Pantone.de/coloroftheyear.

ANIMATION: Tuurngait














Eine rührende Geschichte, um einen Eskimo-Jungen. Ein Team von 5 Studenten hat ihren Abschlussfilm Tuurngait innerhalb eines Jahres bei Supinfocom Arles realisiert. Es wurde auf mehr als 50 Filmfestivals auf der ganzen Welt vorgestellt und gewann 9 Auszeichnungen in den Prozess. Weitere Infos gibt es auf der Website.

TUURNGAIT 3D : youtube.com/watch?v=WkPs8ERZENw
OFFICIAL WEBSITE : tuurngait-movie.com
FACEBOOK : facebook.com/tuurngait/



Tuurngait from Tuurngait Team on Vimeo.

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DIRECTED BY:
 Paul-Emile Boucher
 boucher.pe(at)gmail.com
inatma.fr

Remy Dupont
 dupont.remy.art.e(at)gmail.com
remydupont.com

Benjamin Flouw
 flouw.benjamin(at)gmail.com
penguin-boy.tumblr.com

Mickaël Riciotti
 mickael.riciotti(at)gmail.com
mikecg.com

Alexandre Toufaili
 alex.toufaili(at)gmail.com
alextouf.com

MUSIC BY:
 Thomas Parisch
 Laurent Ziliani
pearupmedia.com

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MAKING-OF:
 Animatique : vimeo.com/79069731
 Modeling : vimeo.com/79069733
 Animation : vimeo.com/79069730
 Compositing : vimeo.com/79069732

Ruhe-Störung - Streifzüge durch die Welten der Collage

Ausstellungszeitraum 28.9.2013 – 26.1.2014

Eine Ausstellung zeitgleich im Marta Herford und im Kunstmuseum Ahlen.


Mit mehr als 400 Exponaten präsentieren das Kunstmuseum Ahlen und das Marta Herford eine fulminante Ausstellung zum Prinzip Collage in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Private und öffentliche Leihgeber aus dem In- und Ausland haben ihre Schätze zur Verfügung gestellt; dazu treten eigens für die Ausstellung konzipierte Installationen zeitgenössischer Collage-KünstlerInnen. Sechs thematische Streifzüge fächern die ganze Bandbreite der Themen, Techniken und Materialien auf – von den frühen Klebebildern der 1910er Jahre über Objekt-Collagen bis zu ganzen collagierten Räumen. Es erscheint ein umfangreicher gemeinsamer Katalog (dt./engl.) mit 280 Seiten und zahlreichen Abbildungen im Kettler-Verlag.

Der Schnitt, das Reißen und das lustvolle Aufbegehren gegen eine illusionistisch empfundene Welt der Bilderflut – so beginnt im Marta Herford die Reise. Unter der Thematik Widerstand und Zerstörung wird der Fokus auf den dekonstruktiven, widerständigen Charakter der Collage-Kunst gerichtet. Sie artikuliert sich im aufbegehrenden Widerspruch, in der provokanten Zerschlagung gewohnter Zusammenhänge. Doch auch die gegenteilige Wirkung stellt sich ein: Unter der Perspektive von Raumaneignung und Weltenbau erobern Collagen neue Räume aus den Trümmern alter Welten, sie widmen Orte und Dinge um und bauen Konstruktionen von ungeahnter Schönheit. Oftmals ist es aber das vordergründig Wertlose, Abgelegte, das scheinbar Verlorene, dem die Collage unter dem Blickwinkel von Erneuerung und Recycling
neues Leben einhaucht.

Einer dichten erzählerischen Struktur im zentralen Marta Dom folgt eine wunderbare Welt teils weit in den Raum vordringender Collagen zeitgenössischer Künstler in den umliegenden Galerien. Der wagemutige Aufbruch ist das Credo vieler Collage-Künstler. In Ahlener Teil der Ausstellung erscheinen Unruhe und Aufbrüche als eine grundsätzliche Lebenshaltung der Moderne. Die Collage wird dabei zum Zeugnis einer latenten Nervosität. Sie eröffnet zudem Möglichkeiten für neue bildnerische Sprachen, die der Fantasie eine Bühne bereiten. Unter dem Thema Fluchten und Träume zeigt sich, wie Collagen offene Assoziationsräume von Glauben, Sehnsucht und Vision schaffen. Wort und Geräusch durchziehen diese Welt als konstanter Strom von Informationen. Unter dem Aspekt von Vielstimmigkeit und Kakophonie kommen die Collagen selbst zur Sprache, sie klingen, rumoren und scheppern. So wird die Collage zum Sinnbild globaler Kommunikation, von Sprachenvielfalt und Bedeutungschaos. Jede Etage ist hier einem der Erzählstränge gewidmet, doch lassen sich zwischen den Etagen zahlreiche Querverbindungen knüpfen.

Über Zeiten und Räume hinweg wird die „Ruhe-Störung“ als wiederkehrendes Gestaltungsprinzip der Collage sichtbar: als spannungsvoller Kontrast zwischen Gegensätzlichem, das zerschnitten, reduziert, akkumuliert, konstruiert, um- und aufgewertet wird. Seherwartungen werden unterlaufen und neue bildnerische Möglichkeiten erprobt. Entstanden ist ein einzigartiges Ausstellungsprojekt über die verschiedenen Erscheinungsformen der Collage der letzten hundert Jahre. So spielerisch und experimentell wie die Collage-Kunst selbst lädt die Ausstellung den Besucher als Wandler zwischen den Welten zu lustvollen Entdeckungen ein.


Beni Bischof
Krasse Collage , 2013
Collage auf Papier
40,5 x 27,5 cm
Courtesy Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf



Eli Cortiñas
No Place Like Home, 2006
2-Kanal-Monitorinstallation, 2:16 min, Loop, Videostill
Courtesy Soy Capitán, Berlin
Foto: Achim Kukulies

Frauke Dannert
Serpentine 2012
Papiercollage
47,7 x 33 cm
Courtesy Galerie Rupert Pfab
Foto: Werner Bloemer

Jean Arp
Maquettes de l´affiche pour l´exposition la grande aventure de l´Art du XXe siècle, 1963
Zeichnung, geklebtes Papier, Bleistiftspuren und Büttenpapier auf Karton geklebt - 30 x 30 cm
Musée d’Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
© Photo Musées de Strasbourg und VG Bild-Kunst Bonn, 2013

KRIWET
Las Vegas, 1977
Multimedia-Installation: Diaprojektion, 3 Diaserien à 81 Kleinbilddias, Farbe, 3 Projektoren;
Filmmontage, DVD, Farbe, 8:53 Minuten;
Dschubi Dubi (Hörtext XIV), 1977, Toncollage, 5:55 Minuten
Courtesy BQ, Berlin
Foto: Roman März

Louis Goodman
They have hung the bird, ohne Jahr
Mixed Media
46 x 29 cm
Galerie Inge Baecker – Bad Münstereifel
Foto: Theo Broere

Martha Rosler
Balloons, aus der Serie Bringing the War Home: House Beautiful, 1967/72
Courtesy Galerie Nagel Draxler Berlin, Köln

Martin Kippenberger
I love bezahlen, 1985
Papier, Silikonaufkleber, Collage
64 x 56 cm
Sammlung Grässlin, St. Georgen
Foto: Thomas Berger

Mimmo Rotella
Marilyn, 1963
Plakatabriss
140 x 100 cm
ahlers collection
Foto: Reto Rodolfo Pedrini
© VG Bild-Kunst Bonn, 2013


SPOT: Turkish Airlines - Lionel Messi vs. Kobe Bryant - Part 2




Das Battle zwischen Basketball-Star Kobe Bryant und Fußballikone Lionel Messi geht geht in die 2. Runde. Verantwortlich für den Spot ist die amerikanische Agentur Crispin Porter + Bogusky.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

PRINT: Volkswagen goes electric.

Auch in Norwegen machen die Kreativen clevere VW Werbung. Dieses Mal für der VW e-up. Die Printmotive stammen von TRY/Apt, Oslo.



Installation der ungeschenkten Weihnachtsgeschenke

Jedes dieser in der Installation ausgestellten  209 Weihnachtsgeschenke hat eine herzergreifende Geschichte. Es sind Geschenk, die gekauft wurden, um Menschen eine Freude zu machen, die dann aber noch vor dem Schenken bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Damit wurde diese von GREY Melbourne inszenierte Installation zu einem Mahnmal, das daran erinnern soll vorsichtiger zu fahren.

KAMPAGNE: Metro Vancouver Crime Stoppers

DDB Vancouver hat sich diese Kampagne erdacht. Die simple Botschaft: Smartphones können helfen, Verbrecher dingfest zu machen.