Donnerstag, 28. Februar 2013

Die richtigen Zeichen für die Multimedia-Welt - „Schrift im 21. Jahrhundert“ – Die Leipziger Typotage am 27. April 2013

„Totgesagte leben länger.“ Die Typografie tritt zurzeit den neuesten Beweis für dieses alte Sprichwort an. Noch vor Kurzem sahen Kritiker angesichts sich rasant entwickelnder Video- und Audioübertragungstechniken das Ende des geschriebenen Wortes kommen. Die Realität Anfang des neuen Jahrhunderts sieht anders aus: Grafiker, Typografen und Designer haben in den letzten zehn Jahren neue Schriften für die Multimedia-Welt geschaffen. Deshalb lädt die Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst am Samstag, dem 27. April 2013, von 9.30 bis 18 Uhr, zu den 19. Leipziger Typotagen mit dem Themenschwerpunkt „Schrift im 21. Jahrhundert“ ins Museum für Druckkunst Leipzig ein.

Schrift und Typografie sind seit den letzten Jahrzehnten einem massiven Wandel unterworfen. Sie müssen neuen technischen Möglichkeiten gerecht werden und den Spagat zwischen analogen und digitalen Anforderungen meistern. Dabei werden sie nur noch selten für einen regionalen, begrenzten Markt entwickelt, sondern müssen oft gleichzeitig in Deutschland wie in China überzeugen.

Für die 19. Leipziger Typotage werfen acht renommierte Referenten ihren Blick auf diese spannenden Entwicklungen – darunter die Buchgestaltungsikone Friedrich Forssman, der Type-Designer Henning Skibbe und der Schriftgestalter und -forscher Maurice Göldner.

Referenten

  • Tim Ahrens, Just Another Foundry, Berlin
  • David Fichtmüller, Grafik-Designer, München
  • Friedrich Forssman, Buchgestalter und Typograf, Kassel
  • Maurice Göldner, Schriftgestalter, Leipzig
  • Christoph Knoth, Grafik-Designer und Schriftgestalter, Berlin und Halle/Saale
  • Prof. Stephan Müller, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Berlin und Leipzig
  • Henning Skibbe, Kommunikationsdesigner und Schriftgestalter, Hamburg
  • Roman Wilhelm, Grafik-Designer und Schriftgestalter, Berlin
  • Oliver Linke, Schriftgestalter und Dozent, Hohenschäftlarn bei München (Moderation)

Leipziger Typotage 2013

  • Thema: Schrift im 21. Jahrhundert
  • Termin: 27. April 2013, 9.30 bis 18 Uhr
  • Ort: Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig
  • Preise: Mitglieder der Fördergesellschaft und der Typographischen
  • Gesellschaft München 70 Euro
  • Nichtmitglieder 100 Euro
  • Studenten und Auszubildende 50 Euro

Ausstellung

Die Typotage werden ergänzt durch eine gleichnamige Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig (10. März bis 5. Mai 2013). Präsentiert werden rund 110 internationale Schriftdesigns aus den letzten zehn Jahren, darunter 20 typografische Positionen aus Mitteldeutschland.

Anmeldung

Für Anmeldungen zu den Leipziger Typotagen 2013 wenden sich Interessenten bitte an Steffi Schreier (Tel.: 0341 23162-22/E-Mail: anmeldung@typotage.de). Journalisten akkreditieren sich mit dem beigefügten Formular, einer E-Mail an typotage@westend-pr.de oder telefonisch unter 0341 3338-153.

Weitere Informationen:

www.typotage.de
www.twitter.com/typotageleipzig
www.facebook.com/leipzigertypotage

be Berlin - be creative - mach Deinen Film

Der "New Content Award" belohnt die beste Video-Idee über die Musikszene und Clubs in Berlin und Brandenburg!

(lifePR) (Bonn, 28.02.2013) . Die Riesenchance direkt nach der Berlinale und den Oscars. Wer von einer Karriere als Produzent, Regisseur oder Autor träumt, kann seine kreative Idee mit Hilfe der Deutschen Telekom und dem Medienboard Berlin-Brandenburg verwirklichen. Das bietet der New Content Award allen Young Professionals sowie Medien- und Musikbegeisterten in und um Berlin. Gesucht werden Konzepte und Trailer, die hautnah dran sind am Puls der Musik- und Clubszene der Hauptstadt und Umgebung.

Mit einem Storyboard und einem kurzen Video (1 bis 3 Min.) ist die Bewerbung bis zum 31. März über die Homepage des Telekom Musikprogramms Electronic Beats möglich. Das beste Format wird im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung im Mai anlässlich der Berlin Web Week von namhaften Vertretern der Medien- und Musikbranche ausgezeichnet.

Der Gewinner darf sich über eine Produktionsförderung von maximal 70.000 € für die Umsetzung seiner Idee freuen. Die Video-Idee soll auf sechs bis zwölf Episoden angelegt sein, mit einer Episodenlänge von je 3 bis 10 Minuten. Das komplette Werk wird für ein Jahr auf verschiedenen Kanälen der Telekom präsentiert, darunter die Online-Plattform von Electronic Beats by Telekom (www.electronicbeats.net). Insgesamt bietet der New Content Award ein in dieser Form einmaliges Förder- und Publikationsangebot für neue Medieninhalte, die plattformübergreifend mit verschiedenen Endgeräten erlebt und geteilt werden können.

>> Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Teilnahmebedingungen

Ergebnisse des Wettbewerbs »100 beste Plakate 12 Deutschland Österreich Schweiz«

Logo zum Wettbewerb 100 beste Plakate 12
Deutschland Österreich Schweiz
Gestaltung: hesign, D Berlin
Die Gewinner des Wettbewerbs um hervorragendes Plakat-Design aus dem deutschsprachigen Raum stehen nach der Jurysitzung am 21./22.2.2013 in Berlin fest.

Der Jury, bestehend aus Christian Brändle (CH Zürich, Vorsitz), Ronald Curchod (F Toulouse), Joanna Górska (PL Warschau), Eike König (D Berlin) und Josef Perndl (A Wien), lagen rund 680 Einzelplakate vor, die es von rund 1 700 – entsprechend des zweistufigen Reglements (Online-Vorauswahl) – in die Endrunde geschafft hatten.

Nach Ländern gliedern sich die prämierten 100 Plakate und Plakatserien in 49 mal Deutschland, 47 mal Schweiz, 3 mal Österreich, sowie eine Koproduktion A/CH. Dabei handelt es sich um 75 Auftragsarbeiten, 6 selbstinitiierte Plakate/Eigenwerbung und 19 aus dem Kontext studentischer Projektaufträge.

Am Wettbewerb hatten sich 510 (darunter 180 studentische) Einreicher beteiligt, davon 110 Agenturen bzw. Grafik- und Design-Büros, 386 Einzelgestalter und 14 Auftraggeber. Von den Einreichern kommen aus Deutschland 361, aus Österreich 33 und aus der Schweiz 116.

Der Wettbewerb um die 100 besten Plakate – begründet Mitte der 60er Jahre in der DDR, zwischen 1990 und 2000 in der Bundesrepublik ausgeschrieben – wurde mit dem Jahrgang 2001 zum internationalen Leistungsvergleich erweitert. Seit dem Jahrgang 2010 werden die Ergebnisse in drei Kategorien (Auftragsarbeiten, Eigenwerbung, studentische Projektaufträge) ausgewiesen.

Im zweiten Jahrgang hat sich das zweistufige Auswahlverfahren mit Online-Vorauswahl und finaler Jurysitzung bewährt.

Für das Corporate Design des aktuellen Jahrgangs zeichnet hesign, D Berlin, verantwortlich.

Die Auftaktausstellung mit Präsentation aller Plakate und Buchpremiere des Jahrbuchs aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz wird in diesem Jahr bereits am 30.5. im Kulturforum Potsdamer Platz der Staatlichen Museen zu Berlin eröffnet (Laufzeit bis 23.6.2013) und ist anschließend in D Essen, D Nürnberg, CH Luzern und A Wien zu sehen.

Übersicht aller Gestalter der 100 Siegerplakate im Internet hier, weitere Informationen in den Rubriken zum
aktuellen Wettbewerb. Die Veröffentlichung der Plakatabbildungen erfolgt zeitgleich zur Berliner Ausstellung
(ab Ende Mai 2013) auf der Homepage des 100 Beste Plakate e. V.

Die Vorauswahl von Abbildungen der Siegermotive für Medien ist in Vorbereitung, dazu erfolgt in den nächsten Tagen eine gesonderte Information.

MMK Frankfurt präsentiert Rineke Dijkstra. The Krazy House

Mit „Rineke Dijkstra. The Krazy House“ (23.2.–26.5.2013) präsentiert das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main die bisher umfassendste Ausstellung der niederländischen Künstlerin in Deutschland. Dijkstra, die heute weltweit zu den bekanntesten Foto- und Videokünstlerinnen zählt, versammelt im MMK alle ihre Videoinstallationen. Ergänzt werden diese durch fotografische Werkgruppen, in deren Mittelpunkt das Heranwachsen junger Menschen in einer von Konventionen und Codes geprägten Gesellschaft steht.

Erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind die beiden Weltpremieren „Dress Rehearsal“ (2006) und „The Power House“ (2007/08). Die Aufnahmen für letztere Arbeit entstanden 2007 in der ehemaligen Power House Gallery in Memphis und zeigen die jungen Tänzerinnen Monica und Maneka, wie sie während der Tanzsequenzen immer wieder die Konzentration verlieren und die Aufnahmen unterbrechen. Durch den neutralen weißen Hintergrund im Bild und die Präsentation in vier kleinen, dicht aneinander gereihten Rück-Projektionen wirken die Videosequenzen wie Skizzen oder animierte Zeichnungen auf Papier.

Die ersten Videoarbeiten der Künstlerin, „The Buzz Club/Mystery World“ und „Annemiek (I wanna be with you)“, entstanden 1996/97 in Großbritannien und den Niederlanden. Sie zeigen junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden beeinflusst von der Pop- und Jugendkultur ihrer Zeit. Für „The Buzz Club“ nahm Dijkstra junge Clubgänger im gleichnamigen Liverpooler Club sowie in der Diskothek „Mystery World“ im niederländischen Zaandam auf. Die zu einer Doppelprojektion montierten Aufnahmen entstanden vor provisorischer weißer Studiokulisse während des laufenden Clubbetriebes.



 Rineke Dijkstra, I See a Woman Crying (Weeping Woman), 2009
Videostills: Rineke Dijkstra © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin
Nach zehn Jahren ausschließlich fotografischen Schaffens kehrt Dijkstra erst 2007 wieder zur Arbeit mit dem Bewegtbild zurück. Daraus gehen eine Reihe neuer Videoinstallationen hervor, die sich mit dem Akt des Betrachtens und dem Prozess der Identitätsfindung in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzen. So gelingt es Dijkstra, individuelle Persönlichkeiten in ihrer körperlichen wie sozialen Entwicklung in eindrucksvollen Bildern einzufangen, die – so sehr sie in unserer Gegenwart verankert sind – immer wieder überraschende Bezüge zu Werken der älteren und neueren Kunstgeschichte aufweisen. Höhepunkt der Ausstellung ist die raumgreifende 4-Kanal-Videoprojektion „The Krazyhouse“, die 2009 in dem gleichnamigen Liverpooler Club aufgezeichnet wurde: ein ebenso bewegtes wie bewegendes Portrait junger Menschen und ihrer tänzerischen Ausdrucksweisen. Die fünf Protagonisten der Videoninstallation, die Dijkstra auf nächtlichen Streifzügen durch die Liverpooler Clubszene entdeckte, tanzen alleine vor strahlend weißem Hintergrund zu ihrer Lieblingsmusik. Die fünf Sequenzen sind hintereinander und rotierend auf die vier Wände des Ausstellungsraumes projiziert. Durch ihre Tanz- und Musikstile, ihre Expressivität und ihr Befinden vor der Kamera heben sich die Jugendlichen voneinander ab. Neben den Fotografien, die in Zusammenhang mit den Videoinstallationen entstanden sind, zeigt das MMK weitere Foto-Serien der Künstlerin, wie beispielsweise „Almerisa“, bestehend aus 11 Einzelporträts. Dijkstra begann im Jahr 1994 das damals fünfjährige bosnische Flüchtlingskind in der niederländischen Stadt Leiden zu porträtieren. Die in unregelmäßigen Abständen entstandenen Fotografien folgen über 15 Jahre Almerisas persönlicher Entwicklung von einem schüchternen Mädchen bis zu einer jungen selbstbewussten Mutter. Die äußerlichen Veränderungen in Kleidung und Einrichtung dokumentieren gleichzeitig das Hineinwachsen Almerisas in eine moderne, niederländische Gesellschaft.


Die Porträts der auf einem Stuhl sitzenden Almerisa reihen sich im MMK um die „Umgekippten Möbel“ von Reiner Ruthenbeck aus der Sammlung des Museums und bilden damit einen exemplarischen Raum für das Konzept der Ausstellung. Denn Dijkstra wählte für die Präsentation rund 100 Werke von Künstlern aus der Sammlung des MMK aus, die sie in Dialog mit ihren eigenen Arbeiten setzte. Sie geht darin sowohl inhaltlichen Korrespondenzen als auch formalen Analogien nach und knüpft thematische, konzeptionelle, erzählerische und politische Bezüge. „Damit stellt Dijkstra ihr Werk ganz bewusst in den Kontext der Kunstproduktion seit den 1960er Jahren und wirft gleichzeitig einen persönlich geprägten Blick auf die Sammlung des MMK. So eröffnen sich auch für uns neue Sichtweisen auf vertraute Klassiker unserer Museumssammlung“, sagt Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK. Neben Werken von Andy Warhol, Douglas Gordon, Isa Genzken, Tobias Rehberger, Thomas Bayrle, Bruce Nauman, On Kawara und vielen mehr ist auf Wunsch der Künstlerin auch ein Werk von Pablo Picasso zu sehen: Das berühmte Gemälde „Weinende Frau“, eine Leihgabe der Tate Sammlung, ist Inspirationsquelle für zwei der jüngsten Videoarbeiten Dijkstras. In der 3-Kanal-Videoarbeit „I See a Woman Crying (Weeping Woman)“ beschreibt und interpretiert eine Liverpooler Schulklasse Picassos berühmtes Gemälde. Während der Bildbetrachtung gleiten drei Kameras über die Gesichter der Kinder, ohne je das beschriebene Bild einzufangen. „Nach und nach beginnen die Kinder, geprägt durch ihre eigenen Lebenserfahrungen das Schicksal der ‚weinenden Frau’ zu deuten. Aus der Bildbetrachtung entsteht ein Selbstbildnis der Gruppe“, so Ausstellungskurator Peter Gorschlüter. Auch die Videoinstallation „Ruth Drawing Picasso“ bezieht sich auf Picassos Gemälde. Zu erkennen ist das in Schuluniform gekleidete Mädchen Ruth beim Zeichnen des Werkes „Weinende Frau“. Bedingt durch die Kameraposition wirken die Aufnahmen, als würde Ruth, während sie konzentriert das Werk studiert, in den Betrachterraum schauen und ihr Gegenüber anblicken.

Zur Ausstellung erscheint bei Idea Books eine Publikation mit einem ausführlichen Gespräch zwischen Rineke Dijkstra, Peter Gorschlüter und Hans den Hartog Jager sowie zahlreichen Abbildungen der Werke der Künstlerin und der Sammlung des MMK. Der Katalog ist im Handel für 23,50 Euro und an der Museumskasse des MMK für 19,50 Euro erhältlich.

Berlin fashion Film Festival 2013




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Mittwoch, 27. Februar 2013

Pantone bringt zum 50. Jubiläum eine Limited Edition der PANTONE PLUS SERIES heraus

Carlstadt, N. J., 27. Februar 2013 – Zur Feier seines fünfzigjährigen Bestehens bringt Pantone® LLC, ein X-Rite-Unternehmen und weltweit führender Anbieter von professionellen Farbstandards für die Designbranche, eine Limited Edition der PANTONE® PLUS SERIES heraus. Die PLUS SERIES ist ein komplettes Farb-Kommunikationssystem für die analogen und digitalen Workflow-Anforderungen von Grafik-Designern, Print-, Verpackungs-, Webdesign-, Animations- und Video-Profis.

„Zur Feier von 50 Jahren Farbinspiration mit Pantone haben wir spezielle Boxen und Cover für die PANTONE PLUS SERIES entworfen“, sagt Giovanni Marra, Leiter Corporate Marketing bei Pantone. „Das Pantone Matching System® löste eine Revolution in Sachen Farbmanagement und Inspiration aus. Wir sind sehr gespannt, wie die PLUS SERIES den Umgang mit Farbe in den kommenden 50 Jahren prägen wird.“

Die limitierten Guides und Fächer der PANTONE PLUS SERIES haben ein Metall-Cover mit einem Logo zum 50. Jubiläum. Zusätzlich sind die PANTONE FORMULA GUIDE- und PANTONE COLOR BRIDGE-Sets in einer speziellen Geschenkbox erhältlich.

Die neu gestaltete Tragebox der Value Bundles, einschließlich PANTONE ESSENTIALS und PORTABLE GUIDE STUDIO, kann übersichtlich bis zu neun PANTONE-Guides aufnehmen. Die REFERENCE LIBRARY wurde ebenfalls kürzlich neu gestaltet und präsentiert elegant die gesamte PLUS SERIES-Bibliothek.

PANTONE PLUS SERIES
Als Fortführung des PANTONE MATCHING SYSTEMS, das 1963 veröffentlicht wurde, enthält die PANTONE PLUS SERIES eine komplette Sammlung von Farb-Tools zur Unterstützung der Kreativität vom Entwurf bis zur Produktion. Dies umfasst 1.677 Farben, die Software PANTONE COLOR MANAGER, einen Lighting Indicator sowie ein ColorChecker Photo-Target.

Der PANTONE COLOR MANAGER integriert die PANTONE-Farben in beliebte Design-Software wie Adobe® Creative Suite® 6 und QuarkXPress® 9, gibt den Benutzern aber auch die Möglichkeit, individuelle PANTONE-Farbprofile zur präzisen Farbwiedergabe und Visualisierung zu erstellen. Ein neuer, verbesserter Lighting Indicator gewährleistet ideale Betrachtungsbedingungen bei der Farbbewertung. Das ColorChecker Photo-Target, das in der COLOR BRIDGE enthalten ist, unterstützt bei der digitalen Farbkorrektur.

12.+13.04.2013 / Intensiv-Seminar für Gründer in Designberufen in Düsseldorf

Die Kreativwirtschaft das ist der Wachstumsmotor der Zukunft. So lautet das Credo namhafter Experten und Politikern. Das Wort zeigt aber auch, dass Kreativität und Wirtschaft als eine Einheit gesehen werden. Erfolgreiche Kreative werden die sein, die neben der Kreativität auch die Fähigkeit besitzen, wirtschaftlich zu denken. Für einen Designer gehören gute Kenntnisse im Vertrieb, in der Vermarktung, in den rechtlichen Aspekten des Geschäftslebens sowie im Marken- und Urheberrecht heute einfach dazu.

 Sie brauchen dieses Wissen, um für sich optimale Strategien zu entwickeln und dieses schlüssig in einem tragfähigen Businessplan darzulegen – unabhängig davon, ob Sie bereits mit einem eigenen Designbüro selbstständig sind, selbst produzieren, Ihre Kreativität als Freelancer den Unternehmen zur Verfügung stellen oder sich gerade auf die eine oder andere Art sich als Designer selbstständig machen. Das Intensiv-Seminar von business-workshop.de gibt in jedem Fall wertvolle Impulse, um sich auf einem zunehmend globaler werdenden und damit verschärfenden Markt zu behaupten.

Das Seminar-Programm von business-workshop.de startet wieder am 12. und 13. April 2013 in Düsseldorf mit Intensiv-Seminaren für Gründer in Designberufen. Anmeldungen für die Seminare sind ab sofort möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 8 Personen beschränkt. Weitere Details zu diesen Seminaren finden Sie in dieser E-Mail.

BUSINESS-KNOW-HOW FÜR DESIGNER

Die Trainer von business-workshop.de kommen selbst aus der Kreation und vermitteln auf Basis langjähriger Erfahrungen in Führungspositionen fundamentales Business-Know-how, auf dem die Seminarteilnehmer ihr Unternehmen erfolgreich aufbauen können.

Die Seminare unter dem Titel "Selbstständig werden - selbstständig bleiben" finden jeweils an 2 aufeinanderfolgenden Tagen statt und können sowohl einzeln als auch im Kombi-Paket mit Preisvorteil gebucht werden.

Der erste Seminartag (12.04.2013) wird von Bianca Seidel und Jan Matthes (ausnahmsweise kein Kreativer, dafür aber ein guter Rechtsanwalt) gestaltet und beinhaltet die folgenden Themen:

  • Zielformulierung - wie wirken sich meine privaten Wünsche und Bedürfnisse auf mein zukünftiges Unternehmen aus und umgekehrt?
  • Businessplan - was gehört in einen Businessplan und wie packe ich ihn an? Warum überhaupt ein Businessplan? Wie erstelle ich eine fundierte Finanzplanung und Kalkulation?
  • Recht für Unternehmer - wie schütze ich mich, meine Marke, mein Unternehmen und welche Unternehmensform ist eigentlich die Richtige für mich?


Der zweite Seminartag (13.04.2013) wird von Immo Schiller und Bianca Seidel gegeben. Hierbei geht es um die Themen:

  • Markenaufbau & Markenführung - was ist eine Marke und wie positioniere ich mich oder mein Produkt am Markt?
  • Vertrieb - wie finde ich die richtige Vertriebsform für mich? Wie vertreibe ich meine Produkte oder Dienstleistungen effektiv?

HINWEISE ZUR ANMELDUNG

Die Seminare finden am 12. und 13. April 2013 in Düsseldorf statt und sind jeweils auf max. 8 Teilnehmer begrenzt. Die Teilnahmegebühr pro Seminartag beträgt EUR 90,00 (zzgl. MwSt.), inkl. umfangreichem Begleitmaterial und Getränken.


Bis zu 20% Rabatt:
Wer beide Seminartage bucht, erhält im Kombi-Paket 10% Rabatt. Zusätzlich 10% Rabatt erhalten Mitglieder von Verbänden, die in der Initiative Deutsche Designverbände zusammengeschlossen sind, Teilnehmer des designertreff düsseldorf sowie Studenten.

Weitere Informationen, sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter folgendem Link: http://bit.ly/seminar_april2013 . Bitte schicken Siedas ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular per Telefax 0211-4407699, per E-Mail info@business-workshop.de oder per Post zurück. Anmeldeschluss ist der 05. April 2013.

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Milan Fashion Week

Quelle: Deutsche Welle

"Our edit of the trends on and off the runways in Milan, before international fashion editors, bloggers and the rest of the style set packs up and moves on to the next round of shows in Paris."

Schluss mit dem Kleid von der Stange – die femme 3 macht’s Frauen möglich

Frauenmuseum Bonn
Wer glaubt, dass Bonn in Sachen kreativer Mode und Schmuckdesign eine Diaspora ist und der Weg in die rheinische Nachbarschaft unerlässlich ist, erlebt auf der femme 3 eine Überraschung. Frauen, die das „Kleid von der Stange“ oder Schmuck aus dem „Kettenladen“ verschmähen, bieten junge und renommierte Designerinnen individuellen Schmuck und ausgefallene Kleider zu moderaten Preisen an. Ein ungewöhnliches Schmuckstück, das Modellkleid, auf das man immer wieder angesprochen wird: Wer ein solches Designstück sucht, der hat beste Chancen, es auf der femme 3 zu finden.

Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, findet die femme 3, die Schmuck-, Mode- und Kunstkleidermesse vom 22.03. bis 24.03.2013 im Bonner Frauenmuseum statt. 60 Ausstellerinnen zeigen ihre Kreationen, die Besucher auch vor Ort kaufen können. Zusätzliche Highlights: Zwei Modenschauen. Eine fulminante Kunstkleider-Modenschau zur Vernissage sowie die Laufstegpräsentation der Kollektionen der ausstellenden Designerinnen am Samstag. Für die Kunstkleider-Modenschau konnte in diesem Jahr die vielfach prämierte Designerin Margarete Palz

gewonnen werden. Ihre voluminösen Unikate entstehen aus facettenreich zerschnittenem Fotopapier und dessen Montage auf textilem Untergrund. Die Anwendung dieses Materials für körperumhüllende Gestaltungen hat dem Medium Fotografie eine neue Dimension gegeben. Von Tänzerinnen werden sie als „Tanzskulpturen“ europaweit in Performances gezeigt. Als Figurentheater in Ausstellungen inszeniert erregen diese Körperhüllen Aufsehen, was sich in internationalen Auszeichnungen dokumentiert.

Teilnehmende Designerinnen:

 Alexandra Aldenhoven, Sabine Berndt, Johanna Binger, Petra Böhler, Susanne Bornmann, Shaima Breshna, Corinna Busch, Jolanta Clement, Mo Damböck, Claudia Denkhaus, Isabella Dhonau, Mona Dohrmann, Michaela Donsbach, Karin Drochner, Gabriele Düwel, Diana Faraj, Beate Feltes-Kelm, Sabine Gagel-Zimmermann, Johanna Gramann, Kathi Halama, Michaela Herfeld, Anja Hegenbart, Nicole Jensen, Arnlind Junkermann, Susanne Kämper, Inge Kern, Renata Kilian, Vitalis Kubach, Gisela Laab, Monika Langnickel, Doris Laubner, Claudia Liesegang, Anne Longo, Gila Lubig, Dörthe Lütkemeyer, Annemarie Matzakow, Ute und Elke Mazocha, Anja Melzer, Christel Messing, Gesine Moritz, Karin Müller, Ute Marion Poeppel, Claudia Rathjen, Heike Reul, Simin Sander, Caroline Schaefer, Monika Schneiter, Denise Schwartz-Otten, Ina Seidler-Kronwitter, Christiane Töns-Diekel, Amba C. Urbach, Sandra Varga, Sabine von Oettingen, Sabine Wagner, Liz Weinmann, Michaela Wiecek, Sophie Wyatt, Ulrike Zöllner-Krumme

KünstlerInnen der Kunstkleidermodenschau:

Curt Delander, Dr. Marta Frelih, Renate Hochscheid, Martina Kanehl, Margarete Palz, Bärbel Weinstock, Studentinnen der Mediadesignhochschule Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Nicole Süß und vielen mehr.

Programm:

Freitag, 22.3. von 14 - 20 Uhr ab 19 Uhr 
Messe-Eröffnung durch unseren Schirmherrn Prof. Dr. Jürgen Wilhelm (Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland) und Präsentation der Kunstkleider-Modenschau

Samstag 23.3. von 14 - 20 Uhr
17.30 Uhr Modenschau

Sonntag, 24.3. von 11 - 18 Uhr
17 Uhr Finissage, Musik

Sonderausstellung in der 2. Etage:
Kunstkleider c/o Arlind Junkermann-Hinrichsen

Wichtig für Eltern:
Während der Messetage ist auch unser Kinderatelier geöffnet: Sa/So 15 - 17 Uhr


Frauenmuseum Bonn
Im Krausfeld 10
53111 Bonn
www.frauenmuseum.de

Seereisen, Insel-Hopping & trans-ozeanische Konzepte

Laufende Ausstellung im Künstlerhaus Dortmund: Ausstellungsdauer vom 9. Februar bis 17. März 2013
 
Geschichten von Seereisen faszinieren die Menschen seit Jahrhunderten mit ihren Schilderungen von Sehnsucht, Entdeckung und Entbehrung, von Zielstrebigkeit und Verloren-sein, der Weite der offenen See, der Magie fremder Destinationen und des Bestrebens, sie auf dem Seeweg zu erreichen; sie berichten davon, wie Menschen sich den Elementen Wasser und Wind stellen, ihnen trotzen oder unterliegen. Aber wie und warum greifen zeitgenössische bildende Künstler auf diesen Themen-Pool zu, welches sind ihre Motivationen und Intentionen, und welche Ausdrucksmittel setzen sie ein? Die Ausstellung zeigt Arbeiten verschiedenster Medien, die vor dem Hintergrund von realen, konzeptuellen oder fiktiven Seereisen entstanden sind, Seereisen über Ozeane oder zwischen Inseln, Seereisen, die in ihrer ausgedehnten Gesamtheit Berücksichtigung finden oder in Momentaufnahmen; gemeinsam ist ihnen der hintergründige Bezug zur Thematik. Die Realisierung der Ausstellung an einem Ort fern der See stellt einen gewollten Kontrast dar. Begleitend gibt es eine Künstlerbuch-Abteilung zum gleichen Thema.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

John Cumming (UK)
Andrew Friend(UK)
Lutz Fritsch (DE)
Matthew Herring (UK)
/> Gunnar Jónsson (IS)
Simon Le Ruez (UK/DE)
David Lilburn (IR)
Ding Ren (NL/USA)
Aslak Gurholt Rønsen (NO)
Jeff Talman (USA)
Sally Waterman (UK)

Präsentiert werden Künstlerbücher von:

Peter Bennett, Tacita Dean, David Faithfull, Simon Faithfull, Caroline de la Fe, Sven Johne, Sukaina Kubba, Laurie Lax, Peter Matthews, Sarah Ramona, Judith Schalansky, Ian Stephen, Susan Timmins, ‹usus› Uta Schneider & Ulrike Stoltz, Thomas Whittle, Carola Willbrand, Philippa Wood u.a.

Sonntag, 17. März um 17:00 Uhr / Artist-Talk der Kuratorinnen

Am letzten Tag der Ausstellung werden Imi Maufe und Rona Rangsch im Seminarraum des Künstlerhauses über die Rolle von Seereisen und trans-ozeanischen Konzepten in ihrer eigenen künstlerischen Praxis berichten und so einen Einblick in ihre Motivation für die Realisierung der Ausstellung geben.

Dienstag, 26. Februar 2013

Der Porträtfotograf und Designer Willy Rizzo ist tot

Der französisch-italienische Fotograf und Designer Willy Rizzo verstarb am vergangenen Montag mit 84 Jahren in Paris.



Quelle: Deutsche Welle

Mc Donald's Spots aus Frankreich

TBWA France für Mc Donald's


Killer
 



Prison

GDS: Spannende Newcomer und große Designer

(lifePR) (Düsseldorf, 26.02.2013)  GDS - international event for shoes & accessories 13. bis 15. März 2013

Auf der GDS - International Event for Shoes & Accessories präsentieren von Mittwoch, den 13. März bis Freitag, den 15. März 2013 rund 840 Aussteller die Trends und Looks der Ordersaison Herbst/Winter 2013/2014. Die Besucher können sich auf viele spannende Kollektionen aus 39 Ländern freuen, die gemäß den unterschiedlichen Segmenten übersichtlich in elf GDS-Themenwelten zusammengefasst sind. Hinzu kommen 300 Aussteller der zeitgleich auf dem Messegelände stattfindenden GLOBAL SHOES.

840 Aussteller auf der GDS

840 Aussteller nutzen die kommende GDS als internationale Plattform für das Schuh- und Taschenbusiness. Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, zeigt sich mit dem leichten Minus von zwei Prozent zufrieden: "Die Unsicherheit im Euro-Raum füllt zwar nicht mehr jeden Tag die Titelseiten, die Wirtschaft in Südeuropa hat sich aber noch längst nicht erholt. Darin bildet die Schuhbranche keine Ausnahme, deshalb liegt die Anzahl der Aussteller im erwartbaren Rahmen - zumal wir in den letzten Jahren gewachsen sind."

Spannende Newcomer und große Designer

Unter den 840 Ausstellern dieser GDS sind wieder viele bekannte Marken wie Birkenstock, Clarks, Converse, Gabor und Högl vertreten. Premiere feiern Designermarken wie: Class Roberto Cavalli Bags, Love Moschino, Michael Kors, M Missoni Bags and Shoes, Pirelli P Zero, See by Chloé und Versace Collection. In der urban Area präsentieren sich erstmals Fila, Fluchos, G-Star und Rockport. Spannung versprechen außerdem viele kleine, neue Kollektionen von Alinaschürfeld, Hester van Eeghen, Schmid, Veeshoo und Yijie im Premiumbereich oder die Taschen-Kollektionen Codex Novus, O Bag und Philomijn. (Weitere Informationen siehe separater Pressetext.)

Neues Konzept für die kidwalk Area

Besonderes Highlight der GDS ist die Erneuerung der kidwalk Area. Mittels einheitlicher Stände wird der Fokus auf die Kollektionen der Aussteller gelegt. Die Grundfarbe Weiß sorgt dabei für optische Ruhe und unterstreicht den wohltuend homogenen Gesamteindruck, akzentuiert von einem frischen Limonengelb, der Trendfarbe der Saison. Die offenen, bewusst niedrig gehaltenen Stände wirken großzügig und verfügen über treppenförmige Module, auf denen die Kollektionen präsentiert werden. Über den Ständen sind die Firmennamen auf einer Lichtblende weithin sichtbar. Entspannung bietet die kidwalk Lounge als Mittelpunkt der Area, wo sich die Besucher zum kommunikativen Austausch niederlassen können. "Wir freuen uns über die gelungene Neugestaltung, die voll und ganz der Corporate Identity unserer Messe entspricht", sagt Kirstin Deutelmoser, Director der GDS und GLOBAL SHOES "Nun sind wir gespannt, wie sie bei Ausstellern und Besuchern ankommt." Rund 90 Kollektionen werden in der kidwalk Area auf einer Gesamtfläche von etwa 1.150 Quadratmetern präsentiert. Neu dabei sind u.a. Bellybutton, Stones and Bones und Andrea Montelpare.

HDS kürt "Schuhträgerin des Jahres"

Am 13. März um 14.00 Uhr verleiht der Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS) auf der GDS im Rahmen eines glamourösen Events einer bekannten Persönlichkeit die Auszeichnung 'Schuhfrau des Jahres 2013'. Nach TV-Moderatorin Frauke Ludowig und Schauspieler Bernhard Bettermann wird in diesem Jahr wieder eine prominente Dame für ihre Schuhleidenschaft geehrt. Außerdem werden die HDS Awards in den Kategorien 'Deutscher Schuhpreis 2013' und 'HDS Junior Award 2013' vergeben.

"Snow TV": Fernsehsender für Design Attack

Die Design Attack sorgt schon seit Jahren für gute Quoten bei Nachwuchsdesignern. Mit dem Motto "Snow TV" wird ansprechende Unterhaltung jetzt Programm: Die komplette Area wird für die kommende GDS in ein Fernsehstudio verwandelt. Dort konkurrieren Casting-Formate und Quiz-Sendungen um die Gunst der Zuschauer. Mit dabei sind natürlich auch Klassiker längst vergangener Tage wie Röhrenbildschirme und die gute alte VHS-Kassette. Hundert Aussteller gehen mit "Snow TV" drei Tage auf Sendung und werden mit spannenden Inhalten dafür sorgen, dass viele Zuschauer reinzappen. TV-Stars von morgen sind u.a. Ostblock Design, Photocouture, Press.Bag, Retro Star sowie Wayuuu. Daneben gibt es Stände der Staatlichen Universität für Design und Technologie Moskau, der Deutschen Schuhfachschule Pirmasens sowie der APPICAPS Schule und CFPIC Schule aus Portugal. (Weitere Informationen siehe separater Pressetext.)

Global Shoes: "Design Exchange Area" geht in zweite Runde

Nach der Premiere auf der letzten Global Shoes (Hallen 8a und 8b) wird die "Design Exchange Area" zum zweiten Mal stattfinden, diesmal direkt im Eingang Nord B. Neben Goretti Studio Design und Lauro Design, die bereits beim letzten Mal dabei waren, nutzen diesmal auch neue Aussteller wie Impuls - Tonino Cannucci und Studio Mauro Magno das Format für den kreativen Dialog mit Herstellern. Die Idee der "Design Exchange Area" besteht darin, den Austausch zwischen Designern und Produzenten zu fördern, da der Anspruch an gutes Design im Volumengeschäft weiter wächst.

CREATIVE.TALK - "Was immer noch fehlt, ist eine Entwicklungsförderung."

Quelle: creative.nrw

CREATIVE.NRW sprach mit Stefanie Waschk, Projektmanagerin der Games Factory Ruhr, über die Entwicklung der Games- und Softwareindustrie in NRW, Stärken und Schwächen des Standorts und über alternative Einsatzbereiche von Computerspielen im Gesundheitswesen und in der Industrie. ..."

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J E X Jewelry Exhibition - Schmuck von Petra Zimmermann

Ausstellungsort: MAK-Studiensammlung Metall
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer 20. Februar – 20. Mai 2013
Öffnungszeiten Di 10:00–22:00 Uhr, Mi–So 10:00–18:00 Uhr
Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr Eintritt frei

Mit opulenten, glamourösen, sinnlichen Kreationen verleiht Petra Zimmermann der Stilwelt des Schmucks eine neue, extravagante Note. „Schmuck im Schmuck“ nennt sie ihre Ringe und Armreifen, für die sie frühen Modeschmuck des 20. Jahrhunderts in leuchtend farbige Kunststoffformen gießt. Wie „Denkstücke“ zu ästhetischen Fragen lesen sich ihre figurativen Broschen, denen Cut-Outs normierter Modelschönheiten
aus Lifestyle-Magazinen als Blaupausen perfekter Körpersilhouetten zugrunde liegen. Mit zirka 100 Exponaten, entstanden zwischen 1997 und 2012, bietet die Ausstellung JEX. Jewelry Exhibition. Schmuck von Petra Zimmermann erstmals eine Übersicht über das Schmuckwerk der Künstlerin.

Changierend zwischen Design, angewandter und bildender Kunst begann Petra Zimmermann 1998 mit der Arbeit an ihrer bis heute lose fortgesetzten Serie von Ringen und Armreifen. Ihrem bevorzugten „found footage“ – Bijouterien des 20. Jahrhunderts – schneidert sie eine technoid-amorphe, stilistisch zwischen Jugendstilfloralistik, Plastik und Ergonomie-Design angesiedelte Ringform auf den Leib und widmet ihm den exponierten Platz, der bei konventionellem Schmuckdesign Steinen oder Perlen vorbehalten ist. In seiner artifiziellen Erscheinung kontrastiert Zimmermanns Autorenschmuck den verstaubten Glanz des historischen Modeschmucks.

Seit 2002 arbeitet Petra Zimmermann an einem zweiten Werkstrang zumeist figurativer Broschen. Anonyme Modelporträts überträgt sie in ihren frühen Broschen mit großzügigem, malerischem Gestus in die Gussform. Bei jüngeren Arbeiten integriert sie die Printvorlagen direkt in den Kunststoff und bevorzugt florale Sujets, die das spielerisch Schmuckhafte der Broschen deutlicher in den Vordergrund treten lassen. Charakteristisch für Zimmermann ist die Verarbeitung relevanter ästhetischer und sozialer Themen, die hinter der optischen Opulenz ihrer Stücke zu entdecken ist. Die dichte Präsentation in JEX. Jewelry Exhibition. Schmuck von Petra Zimmermann führt die Konsequenz ihrer künstlerischen Strategie vor Augen. Von den frühesten Ringen bis zu jüngsten Arbeiten hält sie an der zitathaften Gegenüberstellung von vorgefundenem Material und individuell gestalteten Kunststoffformen fest. Ihre Ob-jekte erschöpfen sich nicht in einer schmückenden Funktion, sondern behandeln Fragen nach Reiz, Wert und Ablaufdatum von Schönheit sowie nach der Legitimation von Schmuck als künstlerischem Medium.

Das weitgehend unbekannte Feld des zeitgenössischen Schmucks wird Besucher-Innen der Ausstellung in einer „Leseecke“ nähergebracht. Zimmermann wählte Mo-nografien und Ausstellungskataloge über internationale Positionen zeitgenössischen Autorenschmucks aus den 1970er Jahren bis heute aus, die den Begriff Autoren-schmuck maßgeblich geprägt haben und den Diskurs in diesem Feld mitbestimmen. Petra Zimmermann, 1975 in Graz geboren, studierte Bildhauerei an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2010 wurde sie mit dem Eligius-Schmuck-Preis des Landes Salzburg, 2011 mit dem internationalen Cominelli Foundation Award for Contemporary Jewelry ausgezeichnet. Petra Zimmermann lebt und arbeitet in Wien.






Petra Zimmermann, Ring, 2010
Vintage-Brosche; Polymethylmethacrylat, Gold © MAK/Georg Mayer
Petra Zimmermann, Ring, 2010
Vintage-Modeschmuck-Halbzeug; Polymethylmethacrylat,
Obsidiane, Strass, Blattgold, Gold © MAK/Georg Mayer
Petra Zimmermann, Ring, 2012
Vintage-Modeschmuck-Halbzeug; Polymethylmethacrylat,
Blattgold, Gold © MAK/Georg Mayer
Petra Zimmermann, Brosche „Bertoia Asymmetric Chaise VII“, 2012
Polymethylmethacrylat, Blattweißgold, Lack, Gürtelschnalle, Ohrstecker,'
Onyx-Perlen, Silber geschwärzt © MAK/Georg Mayer
Petra Zimmermann, Brosche, 2012
Polymethylmethacrylat, Lack, zerstoßene Perlen, Blattgold,
Stahlseil, Silber geschwärzt © MAK/Georg Mayer
Petra Zimmermann, Armreifen, Objekt, 1998–2012
Ausstellungsansicht, MAK Wien, 2013 © MAK/Katrin Wißkirchen
Petra Zimmermann, Armreifen, Objekt, 1998–2012
Ausstellungsansicht, MAK Wien, 2013 © MAK/Katrin Wißkirchen

TEXTILDESIGN-AUSSTELLUNG IN WIEN: EIN SCHUSS RHYTHMUS UND FARBE

William Morris, Dekorstoff Wandle, London, 1884
Ausführung: Morris & Co. Baumwolle
Ankauf von Morris & Cie., London,
1907 © MAK/Branislav Djordjevic
Englisches Textildesign des ausgehenden 19. Jahrhunderts

Mit der Präsentation EIN SCHUSS RHYTHMUS UND FARBE. Englisches Textildesign des ausgehenden 19. Jahrhunderts gibt das MAK einen repräsentativen Überblick über die textile Gestaltungswelt in England um 1900. Englische Stoff- und Tapetenentwürfe beeindruckten schon zu ihrer Zeit mit charakteristischen großen Rapporten sowie floralen und vegetabilen Mustern. In der MAK-Ausstellung werden die Entwürfe anderen Kunstsparten gegenübergestellt und in einem breiteren Kontext gezeigt.



Das MAK besitzt umfangreiche Bestände englischen Kunsthandwerks des ausgehenden 19. Jahrhunderts in den verschiedensten Sammlungsbereichen – Möbel, Glas und Keramik, Metall, Textilien und Teppiche. Bereits zur Zeit ihrer Entstehung erwarb das MAK zeitgenössische Textilien dieser Epoche und beherbergt heute rund 900 englische Textilien und Teppiche um 1900. Die zahlreichen, oft meterlangen Bahnen englischer Dekorstoffe und die Tapetenmusterbücher wurden als Vorbilder für die industrielle Produktion im Habsburgerreich gesammelt und bereits 1899 gemeinsam mit zeitgenössischen belgischen, französischen und italienischen Stoffen in einer Ausstellung präsentiert.

Beginnend mit dem formellen Wegbereiter William Morris, über einige der bekanntesten Produzenten wie Liberty & Co. und Silver Studio bis zu Charles F. A. Voysey, dem erfolgreichsten englischen Entwerfer seiner Generation, macht die Schau in der MAK-Studiensammlung Textil die Entwicklung englischer Textilproduktion in chronologischer Reihenfolge nachvollziehbar. Die Exponate von William Morris und Walter Crane referieren auch auf das politische Engagement ihrer Entwerfer, die ursprünglich ein soziales Modell zu vermitteln versuchten. Ergänzend dokumentieren Sofabespannungen die Verwendung der Stoffe als Interieur-Textilien.

Nicht nur politisch nahm England im 19. Jahrhundert eine Vormachtstellung ein. Seine federführende Bedeutung in der Entwicklung industrieller Produktionsmethoden belegt eindrucksvoll das 1852 gegründete Victoria and Albert Museum. Als wegweisende Künstlervereinigung betonte die 1887 etablierte „Arts and Crafts Exhibition Society“ Materialgerechtigkeit und Vereinfachung der Form im Kunsthandwerk. Mit der zunehmenden Industrialisierung entstanden für die wachsende englische Mittelschicht leistbare Textilien in Massenproduktion, deren Stil sich im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weiter entwickelte. Wiener KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen, die in der neu aufgestellten Schausammlung Wien 1900
prominent präsentiert werden, ließen sich von den vielfältigen, üppigen und dennoch stets in die Fläche gebannten Mustern englischer Dekorstoffe und Tapetenmusterbüchern der englischen Gestalter nachhaltig inspirieren.

Im Zuge der Vorbereitung der Präsentation EIN SCHUSS RHYTHMUS UND FARBE wurde der Gesamtbestand englischer Textilien und Tapeten des MAK digitalisiert. Die Datenbank ist ab 5. Februar 2013 unter www.sammlungen.MAK.at abrufbar.


Ort: MAK-Studiensammlung Textil
MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Präsentationsdauer 6. Februar – 13. Oktober 2013
Öffnungszeiten Di 10:00–22:00 Uhr, Mi–So 10:00–18:00 Uhr
Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr Eintritt frei

iF design awards night 2013

Bereits zum zweiten Mal wurden die Besten der drei iF Wettbewerbe 2013, des iF product design award, des iF communication design award und des iF packaging design award, in München geehrt: Aus den Händen von iF Geschäftsführer Ralph Wiegmann erhielten 75 glückliche Preisträger auf der Bühne in der BMW Welt die goldene iF Trophäe, den von Herbert H. Schultes gestalteten iF gold award. Dabei konnten sich alle Gewinner einer ganz besonderen Preisverleihung sicher sein: Die iF design awards, im Jahr 1953 unter der Bezeichnung „Die gute Industrieform“ ins Leben gerufen, wurden in diesem Jahr zum 60. Mal vergeben. Einer der Zeitzeugen, der iF seit vielen Jahren als Ehrengast begleitet, ist Professor Peter Raacke. Mit seinem Besteck „mono-a“ von Mono hat er nicht nur Designgeschichte geschrieben, sondern ist bis heute Vorbild für junge Industriedesigner. Mit seinen Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten bot er auf der Bühne Einblicke in ein bewegtes (Designer-)Leben.

Im Anschluss an die feierliche Preisverleihung amüsierten sich Gäste aus Design, Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien bei einem entspannten Get-together.

Den Rahmen für die glamouröse iF design awards night bot erneut die Munich Creative Business Week (MCBW), die vom 16. bis 24. Februar 2013 als Designplattform jede Menge spannende Themen und Inspirationen liefert.

Insgesamt wurden für die iF design awards 2013 4.352 Beiträge aus 51 Ländern juriert. Die Experten zeichneten im November 2012 1.410 Designleistungen mit einem iF design award aus – 981 im iF product design award, 346 im iF communication design award und 83 im iF packaging design award.

Anlässlich der CeBIT in Hannover werden vom 5. bis 9. März 2013 alle iF design award Preisträger 2013 auf mehr als 6.000 m² Ausstellungsfläche präsentiert. Ab Juli 2013 werden alle ausgezeichneten Beiträge in der neuen Dauerausstellung in der HafenCity in Hamburg in digitaler Form gezeigt. Die 75 iF gold award Gewinner werden zusätzlich im Original vorgestellt.

Darüber hinaus werden ab dem 22. Februar 2013 alle Gewinnerbeiträge in der iF online exhibition und im iF ranking auf der Website www.ifdesign.de präsentiert.

Wilkinson zelebrierte den Smooth Valentine's Day

Die Idee dazu hatte die Werbeagentur JWT, Paris.

Montag, 25. Februar 2013

20. Jubiläumsausgabe des Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart


Stuttgart – Paradiesische Zustände für Trickfilmfans! Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) ist das größte und eines der weltweit wichtigsten Festivals für den Animationsfilm. Und es öffnet vom 23. bis 28. April 2013 erneut die Tore zur internationalen Trickfilmwelt. Über 1.000 der besten Animationsfilme aus aller Welt werden beim 20. ITFS zu sehen sein, die die gesamte Bandbreite des Genres repräsentieren. Die Simpsons, die Mainzelmännchen, Shaun das Schaf oder die Biene Maja – diese und viele weitere Trickfilmheldenkommen im April mit Branchenbesuchern und Filmfans aus aller Welt zur großen Jubiläumsfeier zusammen.

2013 wurde die Rekordzahl an über 3.000 Einreichungen für die insgesamt neun Wettbewerbe erreicht! Die Wettbewerbsprogramme und umfangreiche Rahmenveranstaltungen zeigen die neuesten Animationsfilme aus aller Welt, aus Deutschland, Frankreich, Malawi, Australien, China, Japan, Kanada, Lettland und viele mehr, ob oscarnominiert wie Timothy Reckarts „Head over Heels“ und David Silvermans „Maggie Simpson – The longest Daycare“ oder césarnominiert wie „Oh Willy ...“ von Emma de Swaef/Marc Roels und „Edmond était un âne“ von Franck Dion. Die Region Stuttgart ist mit den beiden Filmakademie-Produktionen „Kellerkind“ und „Oh Sheep!“ besonders gut vertreten. Herausragende Trickfilmkünstler wie Atsushi Wada (Silberner Bär 2012) und Jakob Schuh („Der Grüffelo“), David Silverman („The Simpsons“), Academy Awards-Mitglied Ron Diamondoder Stop-Motion-Ikone Barry Purves haben ihr Kommen angekündigt.

Ob Präsentationen von international renommierten Trickfilmschmieden wie der Filmakademie Baden-Württemberg oder Studios wie Pixar, Laika oder Aardman Animation, hochkarätig besetzte Workshops, das Kinderfestival „Tricks for Kids“ im Mercedes-Benz Museum oder die zeitgleich zum Festival stattfindenden Fachevents FMX – Conference on Animation, Effects, Games and Transmedia (23. bis 26. April) und Animation Production Day (APD, 25./26. April) – Stuttgart bildet im April den Nabel der internationalen
Animationsfilmwelt, mit einem enthusiastischen Publikum von über 80.000 Besuchern (2012) und einzigartigen Highlights wie dem kostenlosen Open-Air auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

Zum ITFS-Jubiläum geben 20 wichtige Wegbereiter des Festivals mit 20 eigens ausgewählten Festival-Filmen eine ganz persönliche Retrospektive. Zudem werden 2013 die kultigen Mainzelmännchen 50 Jahre alt, und sie begehen ihre offizielle Mainzelmännchen-Jubiläumsgala auf dem ITFS! Die weltweiten Entwicklungen des Animationsfilms stellt das ITFS mit mehreren Programmpunkten dar. Themen sind u. a. das Gastland Indien, Animated Africa und die arabische Animationsfilmwelt.

Goldener iF design award für D’art und Parador

Parador und die D’art Design Gruppe feierten in der BMW Welt München den
Gewinn des goldenen iF design award 2013 für das Messedesign auf der
Domotex 2012. Von links nach rechts: Guido Mamczur (D’art, Geschäftsführer),
Birgit Kunth (Parador, Marketingleiterin), Volkmar Halbe (Parador, Vorsitzender der
Geschäftsführung), Frank Gülker (Parador, Management Point of Sale),
Constanze Frowein (D’art, Unternehmenskommunikation),
Rainer Laumann (D’art, Projektmanagement)
Die Neusser D’art Design Gruppe hat gemeinsam mit ihrem Kunden Parador die höchste Auszeichnung der iF communication design awards 2013 gewonnen. In der Kategorie corporate architecture überzeugte das Parador-Messedesign auf der Domotex 2012 die 13-köpfige Jury der iF communication design awards. Die Jury begründet ihre Entscheidung mit den Worten:
„Der gesamte Messestand ist eher zurückhaltend und sehr präzise gestaltet, er weist eine unglaublich schöne Transparenz auf. Wir sind von diesem Konzept sehr überzeugt und dass es als modulares Konzept auf weiteren Messen Einsatz findet, macht es zudem sehr nachhaltig.“
Volkmar Halbe, Vorsitzender der Geschäftsführung von Parador, und Guido Mamczur, Geschäftsführer der D’art Design Gruppe, nahmen die Auszeichnung am Freitagabend im Rahmen der festlichen Verleihung in der BMW Welt München entgegen. Volkmar Halbe erklärt den Wert der Auszeichnung für Parador:
"Der iF design award ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich. Der monolitische Messestand passt zu uns als Designtrendsetter und Innovationstreiber der Bodenbelagsbranche. Gleichzeitig bot die offene Plattform eine hervorragende Gelegenheit, um neue Handelskontakte zu generieren und war damit auch in vertrieblicher Hinsicht ein voller Erfolg."
Die iF design awards spiegeln die aktuellen Tendenzen im Design sowie die Wirtschaftlichkeit gut gestalteter Produkte wider. Beim iF communication design award 2013 wurden insgesamt 1.086 kreative Arbeiten eingereicht. Nur 20 Arbeiten  von insgesamt 346 Preisträgern des iF communication design award wurden mit einer goldenen Auszeichnung geehrt. Die prämierten Wettbewerbsbeiträge der iF design awards 2013 präsentiert das International Forum Design in der iF design exhibition Hannover zeitgleich zur CeBIT vom 5. bis 9. März 2013 auf dem Messegelände.

Freitag, 22. Februar 2013

G2 Germany: Harlem Shake in HH, F, B und D

argonauten G2 Düsseldorf beim Harlem Shake

G2 Germany, Hamburg




G2 Germany, Frankfurt




G2 Germany, Berlin



 

argonauten G2, Düsseldorf

Solides Geschäft mit solidem Schmuck

Der Handel mit Uhren und Schmuck in Deutschland hat insgesamt das Rekordniveau des Vorjahres wieder erreicht. Dies teilte der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte e.V. (BVJ) zum Start der Branchenmesse Inhorgenta Munich am 22. Februar 2013 in München mit. Bei der Umsatzverteilung zeige sich jedoch eine deutliche Polarisierung. Vor allem die bevorzugten Lagen in Ballungsräumen und Tourismus-Metropolen konnten an der guten Entwicklung überproportional partizipieren, so der Verband. Nach den ersten Hochrechnungen erreichte der Umsatz mit Uhren und Schmuck in Deutschland im Jahr 2012 wie im Vorjahr ein Volumen von rund 5 Milliarden Euro (Endverbraucherpreise).

"Auch ohne die Finanz- und Währungskrise im Euroraum wäre dieses Ergebnis ein Riesenerfolg", so BVJ-Präsident Karl-Eugen Friedrich. "Dass wir trotz dieser Rahmenbedingungen den Vorjahresrekord wieder erreichen konnten, war so nicht zu erwarten. Es gibt jedoch deutliche regionale Unterschiede im Geschäftsverlauf der Juweliere. Wie unsere Umfragen zeigen, hat der ländliche Raum zum Teil drastisch verloren. Die großen Innenstädte und Einkaufstempel liegen hingegen deutlich im Plus." Das in Summe erreichte Vorjahresniveau spiegele insofern nur unzureichend die tatsächliche Entwicklung wider. Der Trend weiche je nach Standort und Sortiment deutlich vom rechnerisch guten Durchschnitt ab.

Polarisierung

Der Bundesverband der Juweliere beobachtet seit einigen Jahren eine zunehmende Polarisierung. Während das Dienstleistungs- und Nahversorgergeschäft auch mit hochwertigem Individualschmuck in der Fläche unverändert erfolgreich betrieben werden kann, zeigt sich ein Konzentrationsprozess im Geschäft mit hochpreisigen Markenartikeln. "Den Grund sehen wir nicht nur im Verhalten der Konsumenten, die bei Luxusartikeln zunehmend auf Erlebniskauf setzen", so Friedrich. Der Verbandspräsident erörtert: "Die Markenartikelindustrie strafft zusehends ihre Vertriebsnetze und konzentriert sich auf immer weniger Verkaufspunkte. Derzeit führt das noch zu einer Konzentration der Umsätze, auf Sicht jedoch zwangsläufig zu rückläufigen Umsätzen der jeweiligen Marken. Ohne eine flächendeckende Präsenz in den Schaufenstern der Juweliere gehen Kaufanreize verloren."

Saison unbefriedigend

Das Weihnachtsgeschäft verlief nach Erhebung des Bundesverbandes der Juweliere insgesamt unbefriedigend. In den Innenstädten bezeichneten viele Unternehmer den Verlauf als "spät, aber heftig". Bis weit in den Dezember hinein verlief der Absatz von Uhren und Schmuck vielerorts auch in 1A-Lagen schleppend. Trotz eines guten Geschäftes zwischen Weihnachten und Neujahr konnte die Saison, in der die Branche über ein Drittel ihrer Umsätze macht, die Erwartungen letztlich nicht erfüllen. "Vor allem der flache Saisonverlauf in den kleineren und mittleren Städten macht uns Sorgen", so Friedrich. "Die Bedeutung des Weihnachtsgeschäftes ist für den Erfolg des einzelnen Unternehmens nicht mehr so entscheidend wie früher. Die Betriebe sind gefordert, ihr Profil und das regionale Marketing entsprechend anzupassen und ganzjährige Anreize zu schaffen."

Das fairste Gold ist Altgold

Die Entwicklung der Edelmetallpreise nährt ein unverändert hohes Volumen im Goldankauf. Die Umsätze mit Goldankauf sowie die durch Inzahlungnahme initiierten, subventionierten Neukäufe machen im Handel zum Teil ein Fünftel des Gesamtumsatzes aus. Der überwiegende Anteil der Juweliere bietet ihren Kunden die Inzahlungnahme von Altgold als Dienstleistung an. "Goldankauf ist aber auch ein Beitrag zu Nachhaltigkeit, Schutz der Umwelt und unternehmerischer Verantwortung", erörtert Stephan Lindner, BVJ-Präsidiumsmitglied. "Jedes eingeschmolzene Schmuckstück ist aktiver Schutz natürlicher Ressourcen. Keine andere Branche kann eine so hohe Recyclingquote vorweisen. Das fairste Gold ist Altgold."

Export über den Ladentisch

Touristen tragen einen nennenswerten Anteil zu den Umsätzen des Handels der Branche bei. Vor allem in den Großstädten mit weltweit vernetzten Flughäfen wie Frankfurt und München floriert der Export über den Ladentisch. Asiatische und hier insbesondere chinesische Käufer, aber auch ausländische Kunden aus dem arabischen und russischen Raum sorgen für erhebliche Umsätze mit überdurchschnittlich hohen Kassenbons. Werden im Bundesdurchschnitt gut 5 % des Umsatzes mit Touristen von außerhalb des Euroraums erzielt, entfällt an einigen Standorten bereits mehr als jeder vierte Euro für Uhren und Schmuck auf dieses Segment.


Prognose 2013

Der BVJ geht bei stabilen Rahmenbedingungen von einer unverändert hohen Ausgabebereitschaft der Konsumenten für Uhren und Schmuck aus. Niedrige Zinsen, Inflation und geringe Arbeitslosenquote seien gute Vorzeichen für 2013, so Karl-Eugen Friedrich. "Wir gehen mit Optimismus in ein Jahr, dass nach allen Prognosen von guten wirtschaftlichen Kennzahlen und guter Konsumlaune geprägt sein wird", so der BVJ-Präsident weiter. "Je besser die Stimmung der Konsumenten, je besser geht es unserer Branche." Dämpfend könnten sich perspektivisch weiter steigende Preise auf der Beschaffungsseite auswirken, so der Verband. Angesichts des hohen Edelmetallpreisniveaus und einer erwarteten Festigung auf dem Diamantenmarkt könne die Branche weitere Preissteigerungen nicht in der Kalkulation auffangen.

Der BVJ auf der Inhorgenta Munich vom 22. bis 25. Februar 2013: Halle B2, Stand 402/501, Gang D/E

Apple-Designer Jonathan Ive ("Jony, please") erklärt im Kinderkanal, was Design ist


Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung soll fortgesetzt werden

Quelle: Deutscher Bundestag

Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP ihre Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft weiter ausbauen. In ihrem gemeinsamen Antrag (17/12383) verweisen die Fraktionen auf die Bedeutung der Branche, sie habe im Jahr 2011 Umsätze in Höhe von 142 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft seien rund eine Million Menschen beschäftigt, 26 Prozent von ihnen als Selbstständige. Deshalb müsse unter anderem der Fortbestand der Künstlersozialkasse sichergestellt werden. Union und Liberale fordern die Regierung zudem auf, die Zusammenarbeit der Kultur- und Kreativbranche mit anderen Wirtschaftsbereichen zu verbessern und Existenzgründungen zu erleichtern.

Echte Models lassen die Kasse des Händlers klingeln

Quelle: Universität Reutlingen

Untersuchung zum Kaufverhalten bei Mode der Hochschule Reutlingen veröffentlicht

Die Hochschule Reutlingen hat die Ergebnisse der Untersuchung „Produktdarstellung und Einkaufsverhalten“ veröffentlicht. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jochen Strähle (38), International Fashion Retail, wurde in Zusammenarbeit mit Breuninger im Rahmen von Tests das Einkaufsverhalten von 45 Kundinnen untersucht. Kern war der Vergleich der Produktdarstellung zwischen einem echten Model, einer Schaufensterpuppe mit Kopf sowie einer Puppe ohne Kopf. Konsumenten schätzten den Modegrad bei einem realen Model höher ein und wiesen dabei auch eine höhere Zahlungsbereitschaft auf.


Heatmap aus der Untersuchungsreihe.

Echte Models sind attraktiver

Die Testpersonen schätzten die identischen Kleidungsstücke in Abhängigkeit der Darstellung unterschiedlich ein. „Das echte Model führt dabei zu einer positiveren Einschätzung des Modegrads“, so Strähle. „Die Verbraucher werden von dem Gesicht eines Models beeinflußt und nehmen die Kleidung nicht mehr so intensiv war. Unser Gehirn arbeitet dann nicht mehr rational“, führt der Professor aus. Kundinnen schauten deutlich geringer auf die eigentliche Ware und empfanden die Produkte als hochwertiger und attraktiver. Knapp die Hälfte der Zeit waren die Testpersonen mit dem Gesicht beschäftigt wohin gehend bei den künstlichen Puppen über 80 Prozent der Zeit der Fokus auf den Produkten lag. Bei kopflosen Puppen empfanden 9 Prozent den Modegrad als hoch, bei einem echten Model hingegen knapp 20 Prozent. Darüber hinaus war die Zahlungsbereitschaft für die Produkte hier ebenfalls höher. Der Anteil für die höchste Preiskategorie war hier teilweise doppelt so hoch wie bei künstlichen Puppen. Damit zahlt sich für Unternehmen der Einsatz teurer Models aus, wenn Kunden dies entsprechend honorieren.

Wahrnehmung folgt festem Blickmuster

In den Tests konnten überdies ebenfalls gezeigt werden, daß die Wahrnehmungsverläufe festen Mustern folgen. Demnach orientiert sich die Kundin zunächst am Gesicht und geht dann sukzessive von Kopf bis Fuß. „Diese Abläufe sind unbewußt und vom Verbraucher nicht steuerbar. Geht man davon aus, daß Händlern nur Sekunden Zeit haben, Kunden von ihren Produkten zu überzeugen, dann ist dieses Wissen Gold wert“, sagt Strähle.


Unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten der Ergebnisse

Die Testergebnisse haben Auswirkungen auf die Darstellung von Produkten im Stationärhandel ebenso wie im Onlinehandel. Im klassischen Handel kann die Frage nach der Platzierung und Produktvisualisierung durch unterschiedliche Schaufensterpuppen und Promotiondisplays am Laufweg des Kunden im Laden die Attraktivität gezielt erhöht werden. Dies ist auch übertragbar auf den Onlinehandel. „Hier kann aber insbesondere bei der Darstellung von Eigenmarken auch die Preisfrage eines Produktes neu gestellt werden“, sagt Strähle. Pricing sei häufig ausschließlich eine Frage der internen Kalkulation und weniger der Zahlungsbereitschaft des Kunden.

Modernes Retail Labor ermöglicht Blickanalysen

In der durchgeführten Untersuchung wurden Testpersonen im hochschuleigenen Retail Labor Bildfolgen von Kleidungsstücken gezeigt. Die Testgruppen unterschieden sich ausschließlich in der Art der Produktdarstellung. Eine Testgruppe wurde mit einem echten Model konfrontiert, die zweite Testgruppe mit einer Schaufensterpuppe mit Kopf und eine dritte Gruppe mit einer Schaufensterpuppe ohne Kopf. Dabei wurden die Blickbewegungen aufgezeichnet. Anschließend wurden die Testgruppen befragt und die Ergebnisse mit den Daten aus der Blickanalyse abgeglichen. Die Testreihe ist Teil des Forschungsprojektes Online Neuromarketing.

Die Studienergebnisse können in englischer Sprache im Bereich International Fashion Retail angefordert werden.

Der ADC gründet einen Staat, der von Ideen regiert wird – ADC Festival 2013 findet auf dem Staatsgebiet der Republik Neuland statt

Berlin, 13.02.2013. Der ADC betritt beim Festival 2013 im Hamburger Oberhafenquartier Neuland. In jeder Hinsicht. Bereits im Vorfeld gründet der Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. einen eigenen Staat, den ersten Staat, der von Ideen regiert wird. Das ADC Präsidium hat die Republik Neuland im Januar proklamiert. Eine Verfassung mit 32 Artikeln wurde verfasst, welche die unverletzlichen Grundrechte der Ideen manifestiert und das Staatsgebiet sowie die Hoheitszeichen der Republik Neuland regelt. Am 13. Februar beantragte der ADC beim Europäischen Rat in Brüssel die Aufnahme von Neuland in die EU. 

„Der ADC kämpft für Ideen. Jedes Mitglied, jeden Tag. Mit dem radikalen Schritt einer Staatsgründung wollen wir unsere Haltung klarmachen: Ideen sind das wertvollste, was die Menschheit hervorbringen kann. Ideen steuern unser Verhalten. Ideen geben uns Orientierung – gesellschaftlich und wirtschaftlich. Denn auch im Kern jeder langfristig erfolgreichen Marke steht eine Idee.“, erklärt ADC Präsident Dr. Stephan Vogel.

In der Republik Neuland, beim ADC Festival 2013, treffen sich vom 14. bis 18. Mai die besten Ideen zum friedlichen Wettstreit – bei den Jurytagen, wo 338 Topkreative in 26 Kategorien die beim ADC Wettbewerb eingereichten Arbeiten beurteilen. Und beim Kongress am 16. Mai, wo sich Marketingleute und Kreative zu neuen Ideen inspirieren lassen. Von der weltweiten Digitalen Avantgarde. „Ideen sind der Motor jeder Entwicklung. Für die Gesellschaft und für die Wirtschaft. Gute politische Ideen finden Mehrheiten. Gute Produktideen finden Käufer. Gute Markenideen finden Fans, die lange treu bleiben“, so Stephan Vogel. Dr. Carsten Brosda, Leiter des Amtes für Medien in der Hamburger Senatskanzlei sagt: „Willkommen in der Kreativmetropole Hamburg. Bei uns ist immer Platz für die Republik Neuland und für bessere Ideen. Wir freuen uns sehr auf das erste ADC Festival in Hamburg.“

Der ADC Kongress am 16. Mai:
„The Power of Digital Ideas“ spart eine Reise nach Silicon Valley

Unternehmen, Marketingexperten, Agenturen und Kreative können sich beim Kongress „The Power of Digital Ideas“ am 16. Mai Insights, Know how und Inspiration holen. Denn noch nie gab es in Deutschland so viele Toplevel-Keynote-Speaker aus der internationalen Digital-Elite. Dabei sind der Nike-Fuelband-Erfinder Bob Greenberg, der „Modern Day Madman“ und Digital-Stratege Faris Yacob, Marc D’Arcy, der weltweite Kreativchef von Facebook, oder Steve Vranakis, der Leiter des Creative Lab bei Google. Sie stellen spannende aktuelle Projekte, neue Geschäftsmodelle und neue Wege der Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter vor. In der Session „Next Generation Agency“ werfen Referenten wie der Oscar-Gewinner Christian Vogt, ADC Mitglied und Geschäftsführer von Pixomondo („Hugo Cabret“), einen Blick auf die nächste Generation der Digital Leader. „Der ADC Kongress heißt nicht nur Power of Digital Ideas – er empowert auch alle, die ihn besuchen. Die Anführer der Digitalen Revolution, Masterminds und Visionäre geben Einblicke ins Neuland digitaler Kommunikation und Kreativität. Für ein neues, tieferes Verständnis des Digitalen Wandels. Und er ist ein Pflichttermin für alle, Unternehmen und Agenturen, deren Kommunikationsstrategien sich immer aufs Neue an digitalen Trends orientieren müssen“, sagt Dörte Spengler-Ahrens, ADC Präsidiumsmitglied und Vorstand der Sektion Hamburg. Das Kongressprogramm steht ständig aktualisiert auf www.adc.de bereit.

Die Awards Show und After-Show Party

Zur Prämierung der besten Ideen bittet der ADC in das Stage Theater im Hafen. Die Verleihung der ADC Nägel findet 2013 erstmals nicht an einem Samstag, sondern nach den Jurytagen am Donnerstag, den 16. Mai, statt. Im Anschluss wird auf der After-Show Party in der Fischauktionshalle gefeiert.

Die ADC Ausstellung und der ADC Nachwuchstag

Die ADC Ausstellung präsentiert vom 16. bis 18. Mai alle Einreichungen des ADC Wettbewerbs und ADC Nachwuchswettbewerbs. Im Güterbahnhof des Oberhafens erhalten Besucher einen Einblick über den aktuellen Stand kreativer Kommunikation im deutschsprachigen Raum. Am 17. Mai steht die nächste Generation von Kreativen im Mittelpunkt: Der Nachwuchstag bietet einen Kongress, Informationen zu Karrierethemen und potentiellen Arbeitgebern sowie Präsentationsmöglichkeiten für Universitäten und Hochschulen.

Pünktlich zum Ticketverkauf startet eine umfangreiche multi-channel-Kampagne. „Kreative, auf nach Hamburg! Republik Neuland“, so lautet die Headline der City Light Poster, die mit Unterstützung von WallDecaux bundesweit an über 11 000 Stellen platziert sind. Das Corporate Design der Republik Neuland sowie die begleitende Kampagne zum Festival wurden von der Hamburger Designagentur Mutabor entwickelt. Mutabor Inhaber und ADC Fachbereichsvorstand Heinrich Paravicini: „Die Republik Neuland ist ein Bund von zehn souveränen kreativen Ländern – für jedes Land steht ein Stern in unserer Flagge: Digital-Land, Raumland, Designland usw. – in der Republik Neuland wie im ADC finden alle Kreativdisziplinen ihr Zuhause.“

Tickets und weitere Informationen zum ADC Festival 2013 HIER.

Donnerstag, 21. Februar 2013

BBDO Germany: Ulf Brychcy wird neuer Kommunikationschef

Ulf Brychcy wird neuer Kommunikationschef ©BBDO
BBDO Germany holt renommierten Wirtschaftsjournalisten und erfahrenen Profi der Unternehmenskommunikation an Bord.

Ulf Brychcy wird zum 1. März 2013 die interne und externe Kommunikation des deutschen Agenturnetzwerks BBDO Germany in Düsseldorf verantworten. Er folgt damit auf Dirk Popp, CEO von Ketchum Pleon Deutschland, der die Aufgabe im Oktober 2012 übergangsweise übernommen hatte.

Ulf Brychcy wird als Director Corporate Communications die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der führenden deutschen Agenturgruppe leiten. Zudem ist er in dieser Stabsfunktion zuständig für die Kommunikation innerhalb des Agenturen-Netzwerks. Er berichtet unmittelbar an Frank Lotze, CEO von BBDO Germany.

Der studierte Diplom-Volkswirt Ulf Brychcy war zuletzt sechs Jahre als Unternehmensredakteur und Ressort-Teamleiter bei der "Financial Times Deutschland" in Hamburg tätig. Davor leitete er die Unternehmenskommunikation der DirectGroup Bertelsmann sowie des Club Bertelsmann in Gütersloh und Berlin. Seine journalistische Laufbahn begann Ulf Brychcy Anfang der 1990er-Jahre bei der "Süddeutschen Zeitung" in München, für die er zuletzt als Berliner Wirtschaftskorrespondent gearbeitet hatte.

Frank Lotze: "Mit Ulf Brychcy haben wir sowohl einen renommierten Wirtschaftsjournalisten als auch einen erfahrenen Profi der Unternehmenskommunikation an Bord geholt."

BVDW-Studentenbefragung: Erwartungen von Nachwuchskräften an Arbeitsleben in der digitalen Wirtschaft

Düsseldorf (pressrelations) - BVDW-Studentenbefragung: Erwartungen von Nachwuchskräften an Arbeitsleben in der digitalen Wirtschaft

Harald R. Fortmann,
Vizepräsident des BVDW
Marketing, Projektmanagement und PR/Kommunikation gelten als beliebteste Unternehmensbereiche bei Studenten / Nach Master- und Bachelorabschluss suchen Studenten mehrheitlich eine Festanstellung / Digitale Wirtschaft und Mediensektor gelten als bevorzugte Branchen / Themen der Digitalbranche müssen frühzeitig in der Hochschulausbildung berücksichtigt werden

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht in Kooperation mit sechs renommierten Hochschulen und Bildungseinrichtungen eine aktuelle Studie über die Erwartungen von Studenten an ihr zukünftiges Arbeitsleben. An oberster Stelle ihrer Karriereplanung steht vorwiegend ein Master- oder Bachelorabschluss mit dem Ziel einer Festanstellung in der Digitalbranche oder im Mediensektor. Die Mehrheit der befragten Studenten schätzt sich generell für den Berufseinstieg als qualifiziert ein. Für ihren Berufseinstieg präferieren die Studenten die drei Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb, Projektmanagement sowie Public Relations und Kommunikation. Jedoch unterscheidet sich diese Selbsteinschätzung zum Teil von dem eigentlichen Bedarf und den Qualifikationsanforderungen der potenziellen Arbeitgeber in der Digitalbranche. Der BVDW und seine Kooperationspartner sehen sich durch dieses Ergebnis darin bekräftigt, dass Anforderungen und Themen der Digitalbranche frühzeitig in der Hochschulausbildung berücksichtigt werden müssen. An der BVDW-Studentenbefragung nahmen 355 Studenten aus medien- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland teil. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

Harald R. Fortmann, Vizepräsident des BVDW: "Die Arbeitgeber der digitalen Wirtschaft zählen bei den Studenten aktuell zu den attraktivsten Branchen. Damit diese Entwicklung weiterhin Bestand hat, müssen wir gemeinsam mit Hochschulen und Weiterbildungsträgern die zukünftigen Nachwuchskräfte auf ihren Berufseinstieg intensiver vorbereiten. Demnach muss die Branche die Institute bei der Aktualisierung Ihrer Lehrpläne stärker unterstützen. Generell muss das Interesse für bestimmte Unternehmensbereiche geweckt werden, die nicht ausschließlich aktuellen Trends unterliegen."

Digitale Wirtschaft und Medien gelten als attraktivste Branchen

Die befragten Studenten zeigen ein hohes Interesse an der digitalen Wirtschaft auf. Über drei Viertel (75,5 Prozent) können sich vorstellen, in der Digitalbranche tätig zu werden. Eine ähnliche Bedeutung besitzt der Mediensektor, in dem sechs von zehn der Studenten (62,6 Prozent) ihre berufliche Zukunft sehen. Mit einem deutlichen Abstand folgen die Branchen Freizeit und Sport (27,9 Prozent), Beratung (25,8 Prozent), Handel und Versand (25,2 Prozent), Unterhaltungselektronik (21,8 Prozent) sowie Kunst und Kultur (21,2 Prozent). Auf den hinteren Plätzen der präferierten Branchen finden sich der Kraftfahrzeugmarkt (19,3 Prozent), Telekommunikation (17,5 Prozent), die Textil- und Bekleidungsindustrie (17,2 Prozent) sowie der Forschungssektor (17,2 Prozent) ein.

Festanstellung steht nach dem Studium an oberster Stelle

Nachdem die befragten Studenten in der Regel als Master (58,0 Prozent) oder als Bachelor (34,9 Prozent) das Studium beenden wollen, strebt die Mehrheit eine Festanstellung (78,0 Prozent) an, gefolgt von einer Position als Trainee (35,2 Prozent). Eine freiberufliche Tätigkeit als Berufseinstieg erachten noch 10,4 Prozent der Studenten als Option an, hingegen wollen nur 8,7 Prozent in ein Praktikum wechseln.

Geforderte Spezialkenntnisse bei Studenten kaum vorhanden

Zwei von drei Studenten (59,2 Prozent) bewerten sich als ausreichend qualifiziert für den Berufseinstieg in der Digitalbranche. Nur jeder Zehnte (11,5 Prozent) bezeichnet die Vorbereitung durch das Studium als nicht ausreichend. Die Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft erwarten mehrheitlich Qualifikationen in Mobile Marketing (60,9 Prozent), Social Media (60,5 Prozent), E-Commerce (59,3 Prozent), Online-Vermarktung (53,0 Prozent), Mediaplanung (51,7 Prozent), Bewegtbild (43,1 Prozent) und E-Mail-Marketing (32,9 Prozent). Auf die Frage, welche dieser Qualifikationsanforderungen die Studenten bereits sammeln konnten, zeigen sich bei den Studenten noch Wissenslücken. Zwar betonen 38,0 Prozent der befragten Studenten ihre Kenntnisse im nutzergetriebenen Bereich Social Media, aber erst jeder Zehnte konnte in nahezu allen anderen Disziplinen erste Erfahrungen vorweisen.

Kommunikative Fachbereiche bei Studenten bevorzugt

Die meisten der befragten Studenten bevorzugen für ihren Berufseinstieg die drei Unternehmensbereiche Marketing und Vertrieb (56,4 Prozent), Projektmanagement (53,1 Prozent) sowie Public Relations und Kommunikation (40,5 Prozent). Darauf folgen die Bereiche Produktmanagement (32,8 Prozent), Strategie und Business Development (28,2 Prozent) sowie Beratung und Customer Relationship Management (27,9 Prozent). Als weniger attraktiv gelten Kreation (18,4 Prozent), Controlling und Finanzen (18,1 Prozent) sowie IT/EDV/Technik (9,2 Prozent).


Unternehmen suchen Fachkräfte mit teils anderen Schwerpunkten

Im direkten Vergleich mit dem Angebot an freien Stellen zeigen sich teilweise Unterschiede. Die Unternehmen der digitalen Wirtschaft suchen zwar verstärkt neue Mitarbeiter im Bereich Projektmanagement (68,1 Prozent), Marketing und Vertrieb (64,7 Prozent) und Produktmanagement (44,1 Prozent). Überdies wünschen sich die Unternehmen Fachkräfte mit Schwerpunkten, die weniger von den Studenten bevorzugt werden. Die größten Unterschiede zwischen Angebot und Nachfrage zeigen sich demnach in den Unternehmensbereichen IT/EDV/Technik (65,6 Prozent), Beratung und Customer Relationship Management (56,1 Prozent), Strategie und Business Development (52 Prozent) sowie Public Relations und Kommunikation (21,9 Prozent).

Kooperierende Hochschulen und Bildungseinrichtungen

Die Studentenbefragung des BVDW erfolgte in Kooperation mit sechs renommierten Hochschulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland: Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Fachhochschule Düsseldorf, Hochschule der Medien Stuttgart, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Hamburg und Technische Universität München.

Zielsetzung und Methodik der BVDW-Studie

Der BVDW untersucht die Erwartungen von Studenten an potenzielle Arbeitgeber der digitalen Wirtschaft. Das übergeordnete Ziel der Verbandsstudie, die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse qualifizierter Fachkräfte zu verstehen, soll zu Maßnahmen führen, anhand derer das Angebote und die Nachfrage am Arbeitsmarkt gezielter abgestimmt werden können. An der Umfrage für die BVDW-Studie nahmen 355 Studierende aus medien- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen teil. Für den Vergleich zu den Erwartungen und Anforderungen der Arbeitgeberseite wurden 240 Unternehmen der digitalen Wirtschaft befragt.

Das Filmfestival als Versuchsanordnung zur Zukunft des bewegten Bildes

Das neue Themenprogramm der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen fragt nach der Zukunft des bewegten Bildes in einer Zeit des digitalen Umbruchs. „Flatness: Kino nach dem Internet“, kuratiert von Shama Khanna und ko-kuratiert von drei Künstlern, Anthea Hamilton, Oliver Laric und Ed Atkins, verwandelt den Kinosaal in ein Versuchslabor, in dem Bilder aus der individualisierten Oberfläche des Computermonitors gelöst werden, um Teil der Beziehung zwischen dem Publikum und der Leinwand zu werden. „Flatness“ zeigt Arbeiten, die sich mit der Art, wie wir heute Bilder wahrnehmen und erfahren, auseinandersetzen. In acht Film- und Performance-Programmen – einschließlich einer Reihe von Auftragsarbeiten – sowie einer Diskussion fragt das Programm, ob eine neue Ästhetik möglich ist, die die Sinne anspricht, die in unserer alltäglichen Bildwahrnehmung heute brachliegen.

Während Film und Video einem bestimmten Medium entsprachen, braucht die heutige digitale Bilderflut keinen bestimmten Träger mehr. Gleichzeitig weicht die kollektive Seh-Erfahrung mehr und mehr der individualisierten Erfahrung vor dem eigenen Monitor, der ebenso gut ein Smartphone wie ein Flat Screen-Fernseher sein kann. Bilder sind zu Kulturobjekten geworden, die durch eine ganze Reihe von Schnittstellen zirkulieren. Jeder Zuschauer kann sie neu interpretieren, weiterverbreiten oder auf seinem Smartphone sein eigenes Mini-Filmfestival kuratieren. In anderen Worten, jeder Zuschauer kann zum Urheber werden. Körnige Bilder aktueller Ereignisse, vom Arabischen Frühling bis zum Großbrand in einer brasilianischen Disco, verbreiten sich mit ungeheurer Geschwindigkeit um den Erdball. Gleichzeitig zeigen hyper-reale HD-Bilder die Künstlichkeit, aber auch die digitale Sinnlichkeit dieser neuen Technologien. „Flatness“ untersucht die Geschichte und Gegenwart des ‚Flachen’ im bewegten Bild: Das Bild als (pixelige) flache Oberfläche, die relative Oberflächlichkeit unserer emotionalen Reaktion auf solche Bilder oder die Art, wie Künstler wie Robert Bresson in der Vergangenheit ‚flache’, ausdruckslose Darstellungsformen genutzt haben.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen individualisierter Online-Nutzung und kollektiver Kino-Erfahrung? Und wie arbeiten Künstler mit diesen neuen ästhetischen Eigenschaften? Der Österreicher Oliver Laric nutzt in seinen Arbeiten vorhandenes Material, interpretiert es neu und stellt diese Arbeiten online, damit andere sie weiter bearbeiten und verbreiten können. Der Brite Ed Atkins arbeitet mit HD-Bildern, stört unsere Reaktion auf ihre hyper-reale Sinnlichkeit und Künstlichkeit mit Wortfetzen und (visuellen) Geräuschen. Anthea Hamilton, Großbritannien, untersucht in ihrer „Kabuki“-Reihe von Live Performances Arten des Sehens, indem sie Elemente des hochgradig kodierten japanischen Kabuki-Theaters aufgreift und sie in Zusammenhänge stellt, wo diese Codes unbekannt sind und die Vorführung zur reinen Oberfläche wird. Der österreichische Filmemacher Martin Arnold arbeitet mit Sequenzen aus alten Hollywoodfilmen, in die er Störimpulse wie Wiederholungen, Verzögerungen und Schleifen einbaut und sie so mit neuer Bedeutung auflädt (Pièce Touchée), während Hito Steyerl in Strike einem Flat Screen-Fernseher buchstäblich mit Hammer und Meißel zuleibe rückt.

Künstlerliste

Eija-Liisa Ahtila (Finnland), Martin Arnold (Österreich), Herman Asselberghs (Belgien), Ian Cheng (USA), Jason Dungan (Großbritannien), Adham Faramawy (Großbritannien), Harun Farocki (Deutschland), Anthea Hamilton (Großbritannien), Judith Hopf (Deutschland), Hiwa K (Irak), Stanya Kahn (USA), Maurice Lemaître (Frankreich), Duncan Marquiss (Großbritannien), Mattin (Spanien), Takeshi Murata (USA), Pil & Galia Kollectiv (Großbritannien), Rachel Reupke (Großbritannien), Magali Reus (Niederlande), Emily Roysdon (USA), Ben Russell (USA), Lindsay Seers (Großbritannien), Richard Serra/Nancy Holt (USA), John Smith (Großbritannien), Hito Steyerl (Österreich), Mladen Stilinovic (Serbien), Pilvi Takala (Finnland), Shuji Terayama (Japan), Stan VanDer Beek/Kenneth Knowlton (USA), Jordan Wolfson (USA) u.a.

Die Kuratorin

Shama Khanna lebt als Kuratorin, Autorin und Gastdozentin in London. Ihre Arbeit umfasst Projekte mit Showroom, der Tate, dem BFI London Film Festival und der LUX / ICA Biennial of Moving Image in London; Iaspis in Umeå, dem Kunstverein München und e-flux, Performa und dem MoMA PS1 in New York. Sie schreibt unter anderem für Frieze, ArtReview und Mousse.


59. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, 2.-7. Mai 2013
„Flatness: Kino nach dem Internet“: 3.-7. Mai 2013

Akkreditierungsschluss: 12. April 2013
Akkreditierung online auf www.kurzfilmtage.de

HARRY CALLAHAN - RETROSPEKTIVE / 22. MÄRZ – 9. JUNI 2013

HARRY CALLAHAN - RETROSPEKTIVE, 22. MÄRZ – 9. JUNI 2013, HAUS DER PHOTOGRAPHIE HAMBURG

Harry Callahan (1912-1999) gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Fotografen der amerikanischen Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Seine schöpferische Intensität, der ästhetische Stellenwert seines Werks im Kontext der amerikanischen Fotografie des 20. Jahrhunderts und auch die Tatsache, dass sich der Geburtstag des Künstlers 2012 zum hundertsten Mal jährte, nehmen die Deichtorhallen Hamburg zum Anlass, sein Werk in einer umfangreichen Retrospektive mit über 280 Arbeiten vom 22. März bis 9. Juni 2013 zu zeigen. Die Ausstellung ist die bislang größte Werkschau, die sowohl die in Schwarz-Weiß produzierten Silbergelatineabzüge des Künstlers als auch die im Dye Transfer Verfahren hergestellten farbigen Arbeiten einbezieht.

Als einer der Ersten überwand Harry Callahan die vorherrschende Ästhetik des Realismus, indem er die »New Vision«, die László Moholy-Nagy im New Bauhaus in Chicago etabliert hatte, und die sogenannte »Straight Photography« von Ansel Adams innovativ und hochsensibel fortentwickelte. Allein das New Yorker Museum of Modern Art würdigte Callahans fotografisches OEuvre zwischen 1946 und 1997 in insgesamt 38 Ausstellungen. Gemeinsam mit dem Maler Richard Diebenkorn repräsentierte Callahan 1978 die USA auf der Biennale in Venedig – als erster Fotograf überhaupt. Trotzdem wird Callahans facettenreiches fotografisches Werk in Europa noch immer als fotohistorische Rarität gehandelt. Callahans Werk, das ab 1938 in einem Zeitraum von fast sechzig Jahren entstand, umfasst neben Natur und Landschaftsfotografien, Aufnahmen von Callahans täglichen Streifzügen durch Städte wie Detroit, Chicago, Providence, Atlanta oder New York. Straßenzüge, Schaufenster, Gebäude oder vorübereilende Passanten sind seine Leitmotive, häufig in so intensivem Licht. Sehr früh begriff er die Fotografie als ein rein künstlerisches Medium, betrachtete sich als Kunstfotograf und nicht als Vertreter der angewandten Fotografie. Andere Arbeiten, in denen seine Frau Eleanor und die Tochter Barbara im Mittelpunkt stehen, werden in späteren Jahren abgelöst von einem weiteren großen Experiment: den Aufnahmen, die auf zahlreichen Reisen nach Frankreich, Italien, Marokko, Portugal oder Irland entstanden. Seine Arbeiten dokumentieren eine sich abzeichnende Moderne, die das alltägliche Leben immer umfassender überformt. Im Sinne seiner drei Hauptthemen – die Natur, die vertraute Figur Eleanor, die Stadt – spiegeln seine Bilder in immer wieder neuen, rückläufig miteinander verflochtenen Bezügen Callahans Leben. Zugleich zeichnen sie den sozialen und kulturellen Wandel in den USA nach: dezent, elegant, mit einem Hang zur Abstraktion, äußere Veränderungen seismografisch erfassend. Beständig reflektiert Callahan in seinen Bildern das eigene wie das fotografische Sehen.

Die am Haus der Photographie von Sabine Schnakenberg erarbeitete Ausstellung steht in der Folge großer Retrospektiver fotografischer Ausstellungen international bekannter Repräsentanten der Fotografiegeschichte, die bereits in den Deichtorhallen in Hamburg zu sehen waren, darunter Martin Munkacsi (2005), Lillian Bassman und Paul Himmel (2009) sowie Saul Leiter (2012). Die Ausstellung basiert auf den Leihgaben zweier großzügiger Leihgeber: zum einen auf dem Estate of Harry Callahan gemeinsam mit der Pace/MacGill Gallery in New York, zum anderen auf dem umfassenden Konvolut von Bildern Callahans aus der fotografischen Sammlung F.C. Gundlachs sowohl als Dauerleihgabe der Deichtorhallen als auch aus den Beständen der Stiftung F.C. Gundlach.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog im Kehrer Verlag. Im Anschluss an die Hamburger Präsentation ist die Schau im Münchner Stadtmuseum zu sehen.



Harry Callahan: Atlanta, 1978 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Chicago, 1949 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Chicago, c. 1951 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Detroit, c. 1943 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1948 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Eleanor, Chicago, 1951 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Eleanor, 1947 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Ireland, 1979 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Providence, 1978 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Harry Callahan: Providence, 1979 © The Estate of Harry Callahan.
Courtesy Pace/MacGill Gallery, New York
Stephan Brigidi: Harry Callahan, Bristol 1993 © Stephan Brigidi 1993


KATALOG
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog (deutsch/englisch) im Kehrer Verlag mit Texten
von Julian Cox, Peter MacGill, Dirk Luckow und Sabine Schnakenberg. 256 Seiten, 49,90 Euro.

TOURNEE
Im Anschluss an die Hamburger Präsentation ist die Schau im Münchner Stadtmuseum vom 19.Juli - 27.
Oktober 2013 zu sehen.

RAHMENPROGRAMM
  • Gespräch über Harry Callahan, László Moholy-Nagy und das New Bauhaus mit Gottfried Jäger (Autor) und Philipp Oswalt (Direktor Stiftung Bauhaus Dessau) am Mittwoch, 22. Mai 2013
  • Harry Callahan-Symposium mit Vorträgen zu Harry Callahan und die New Color Photograph, die Bedeutung von Callahans Frau und Model Eleanor, Kuratorenführung, Filmpräsentation und Podiumsdiskussion am Samstag, 25. Mai 2013, 13-18 Uhr
  • Kuratorenführungen
  • öffentliche Führungen jeden Sa und So 15 Uhr



ADRESSEDeichtorhallen Hamburg, Deichtorstr. 1-2, 20095 Hamburg

ÖFFNUNGSZEITEN
22.3.-9.6.2013: Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

EINTRITT
9 Euro, erm. 6 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei