Donnerstag, 28. März 2013

Silent Revolutions – Contemporary Design in Slovenia

Sloweniens stille Revolution im zeitgenössischen Produktdesign

 Die Ausstellung „Silent Revolutions – Contemporary Design in Slovenia“ präsentiert slowenisches Produktdesign der letzten 20 Jahre und führt die neue Designmentalität im jungen Land Slowenien vor Augen. Die Ausstellung ist von 22. März bis 28. April 2013 im designforum Wien zu sehen.

Der Kontext slowenischen Designs hat sich mit der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 und dem damit verbundenen Eintritt in die freie Marktwirtschaft radikal gewandelt. Eine neue Designmentalität ist entstanden, geprägt von innovativen Ansätzen, individuellen Zugängen, ungewöhnlichen Visionen und einem strategischen Navigieren durch sich ständig verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Akteure und Objekte der slowenischen Designgeschichte

Die Wanderausstellung „Silent Revolutions“, die vom slowenischen Museum für Architektur und Design konzipiert wurde, portraitiert Slowenien als ein Land mit einer außergewöhnlichen Designgeschichte, das sich jedoch (noch) nicht als maßgeblicher Designstandort im weiteren europäischen Kontext positioniert. Diese „stille Revolution“ wird in der Ausstellung durch die Gegenüberstellung von jüngeren Designprodukten mit historischen Kult-Objekten gezeigt; besonders innovative Beispiele slowenischer Gestaltungskompetenz machen das Revolutionäre im slowenischen Design offensichtlich.

Die Ausstellung stellt nicht nur die Produkte und Designer in den Fokus, sondern auch die Unternehmen und Produzenten, die wesentlichen Anteil an der Umsetzung einzelner Projekte hatten. In Kleinserie hergestellte Produkte sind ebenso zu sehen wie industriell gefertigte Objekte.

Neue internationale Standards setzen etwa das von Jernej und Japec Jakopin für die Seaway Group designte Hybrid-Motorboot Greenline 33 oder ein von Akrapovič entworfenes Auspuffsystem für Kawasaki, das die Leistung des Motors um 10 Prozent steigert und dabei 60 Prozent leichter als seine Kollegen ist. Weiters u. a. zu sehen: Die schon legendären Turntables von Franc Kuzma (1998/9), die Black Cherry Lamp von Nika Zupanc (2010), der Lajt Chair von Janez Suhadolc (1991) sowie die vielseitige Efekt Schaufel von Rinz, Pavlinec & Pavlinec (2008).

Die Wanderausstellung „Silent Revolutions“ war bereits u. a. auf der Helsinki Design Week 2012 und
dem London Design Festival zu sehen.

Alpina Racing Elite CL and CS, design: Jure Miklavc, Jan Jagodič, Robert Križnar
for Alpina, 2008rgonomic
Black Cherry Lamp by Nika Zupanc
Eclipse Collection by Lara Bohinc
Flow Water Set by Tanja Pak

BEST NEW 18/1 wird zu BEST 18/1

Kreative gewinnen cash 50.000 Euro in 2013

Alle Werber und werbetreibenden Unternehmen sind sich einig. Dieser Award, der vor 10 Jahren aus dem Nichts geschaffen wurde, hat sich seinen renommierten Platz in der Werbewelt redlich verdient. Aber: Es ist an der Zeit, Veränderungen vorzunehmen.

Aus diesem Grunde hat Veranstalter ASS Werbe GmbH ein Résumé gezogen und scheut sich auch nicht vor den drastischen Änderungen.

Eine der wichtigsten Veränderungen ist der Gewinn für Platz 1. Hier wurde klar entschieden: Es wird keinen Mediawert in Höhe von 750.000 für das Gewinner-Unternehmen geben, sondern stattdessen für den ersten Platz eine Cash-Gewinnsumme in Höhe von 50.000 Euro für den Einreicher/Kreativen. /> „Ganz klar ist doch, dass die Kreativen in den letzten 10 Jahren die Arbeit geleistet haben und das soll jetzt endlich gebührend honoriert werden“, so Thaddäus Assenmacher. Das neue Konzept hierzu wurde von Mark Robach, GF ASS Werbe GmbH entwickelt.

Gleichzeitig wird der Plakatwettbewerb seinem vollständigen Namen nicht treu bleiben können. Aus BEST NEW 18/1 wird BEST 18/1, denn ab 2013 können auch bereits geschaltete Plakatmotive eingereicht werden. Selbstverständlich sind die neuen Plakatideen auch weiterhin herzlich willkommen, unterliegen aber nicht mehr der ehemaligen Richtlinie, dass sie von einem Unternehmen/Produkt sein müssen, welches in den letzten 10 Jahren nicht in der Außenwerbung geschaltet wurde.

Also Freiraum auf ganzer Linie für die Kreativen, aber auch eine weitaus größere Jury als die Jahre zuvor!

Das Vorvoting findet noch anhand einer ausgewählten Fachjury statt und ermittelt die TOP100, das weitere Voting findet dann aber ausschließlich online statt und somit hat JEDER die Chance, seinen Favoriten zu wählen. Die letztjährige Aktion Plakat der Herzen hat den Veranstalter, sowie die Sponsoren dazu ermutigt, dieses zeitgemäße und konsumentennahe Verfahren zu nutzen. Die Resonanz beim Plakat der Herzen war überwältigend und wird daher - in technisch überarbeiteter Version - für den neuen BEST 18/1 genutzt.

Preisverleihung und alle weiteren Bausteine lässt der Veranstalter auf Wunsch vieler Stimmen im gleichen Rahmen stattfinden. Man muss schließlich nichts verändern, was über Jahre Spaß gemacht hat...

Ab dem 01. Mai 2013 steht die neue Homepage www.best18-1.de für die Einreichungen zur Verfügung.

Start des red dot award: communication design 2013: Ab 25. März heißt es: „Inspire the world”!

red dot gala im Konzerthaus Berlin
Kreative Köpfe, die von ihren Werken überzeugt sind, haben ab 25. März die Chance, sich mit den Besten der Branche zu messen. Der red dot award: communication design zeichnet seit 20 Jahren Projekte aus, die durch ihr hohes Gestaltungsniveau beeindrucken. Ob erfahrener Designer, namhafte Agentur, Auftraggeber von Kampagnen oder talentierter Newcomer – das internationale Qualitätssiegel „red dot“ beeindruckt Partner, Branchenkenner sowie Kunden gleichermaßen und garantiert weltweites Interesse.

Internationalität und Unabhängigkeit – für diese Prinzipien steht der red dot design award. Um dessen Reputation zu gewährleisten, wird auf Juroren gesetzt, die ihren Auftrag unparteiisch erfüllen. Die internationale Jury bildet das Herz des Wettbewerbs; sie besteht aus jährlich wechselnden Experten: Neben erfahrenen red dot-Juroren debütieren stets Fachleute, die mit frischem Wissen den Entscheidungsprozess bereichern. In einem mehrtätigen Prozess beurteilen sie jede einzelne Einreichung aus  21 Kategorien live und vor Ort: Ob Mobile & Apps, Annual Reports oder Game Design – der Kreativität sind im red dot award: communication design keine Grenzen gesetzt. Letztlich werden nur die besten Gestaltungen aus dem qualitativ hochwertigen Teilnehmerfeld des red dot award: communication design ausgezeichnet.

Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des red dot, stellt fest: „‚Inspire the world‘ – das Motto des red dot award: communication design 2013 bringt es gleich mehrfach auf den Punkt: Mit ihren Einreichungen können Designer, Agenturen, Designbüros und kampagnenstarke Unternehmen die Juroren aus aller Welt beeindrucken. Wenn sie dabei Erfolg haben, erfahren ihre siegreichen Entwürfe globale Aufmerksamkeit. Wer konkurrenzfähig bleibt, verschafft sich mit der Auszeichnung in einem der wichtigsten Wettbewerbe einen entscheidenden Vorteil in einer hart umkämpften Branche.“ Im vergangenen Jahr bewerteten die red dot-Juroren 6.823 Einreichungen aus 43 Ländern.

red dot unterstützt auch in diesem Wettbewerb erneut den Nachwuchs. Denn der Weg vom Studenten zum Kommunikationsdesigner ist ein steiniger. Gerade für Young Professionals birgt ein Sieg im red dot award: communication design vielfältige Chancen: Neben einem Studentenrabatt wird unter den teilnehmenden Arbeiten der mit 10.000 Euro dotierte red dot: junior prize für die beste Arbeit vergeben. Dieses Polster erleichtert den Berufseinstieg und bietet Raum für weitere Kreativleistungen.

Wer in die eigenen Gestaltungen investiert und die Jury überzeugt, profitiert vom hohen Wiedererkennungswert des red dot und hebt sich von der Konkurrenz ab. Ob auf der eigenen Website, als Aufdruck auf der Verpackung oder innerhalb der eigenen PR-Arbeit: Der red dot bietet als Siegel für hervorragende Designqualität zahlreiche Möglichkeiten, den eigenen Erfolg zu kommunizieren und das Vertrauen potentieller Kunden zu gewinnen.

Mittwoch, 27. März 2013

Die TYPO wird 18. Mitfeiern: Bis Ende März vergünstigt anmelden.

Gerade erreicht uns dieser gute Tipp vom Forum Typografie e. V.  als Sondernewsletter. Und den geben wir doch auch gerne gleich weiter.

Vom 16. bis 18. Mai 2013 findet wieder die Typo-Berlin statt. Das Besondere: Sie feiert in diesem Jahr 18. Geburtstag. Und damit alle mitfeiern können, verlängert sich die zweite Subskriptionsphase bis Ende März. Konkret heißt dies, die Tickets sind bis dahin für 550 € statt 650 € erhältlich. Auch die Studententickets können länger gekauft werden als sonst.

Die größte Grafikdesignkonferenz Europas im Herzen Berlins: 3 Tage Programm, 4 Bühnen, über 60 Sprecher, Vorträge, Präsentationen, Workshops, Networking, eine Party und 1000 weitere Teilnehmer – all das erwartet dich bei der TYPO Berlin 2013.

Mit: Julie K. Andersen · Lupi Asensio · Peter Bankov · Paul Barritt · Paul Barnes · Ann Bessemans · Nancy Birkhölzer · Erik van Blokland Alexander Branczyk · Dimitri Bruni · Anthony Burrill · Stephen Coles · David Demaree · Martina Flor · Ivo Gabrowitsch · Ken Garland Dominik Hafen · Lars Harmsen · Michael Johnson · Gesche Joost · Julia Kahl · Florian Kaps · Harry Keller · Mitya Kharshak · Andreas Koop Manuel Krebs · Henrik Kubel · Max Kuehne · Paul van der Laan · Svetlana Landl · Grzegorz Laszuk · Van Bo Le-Mentzel · Gerry Leonidas Martin Lorenz · Simon Manchipp · Daniel Mizielinski · Kate Moross · Sander Neijnens · Ashley John Pigford · Albert-Jan Pool · Mareike Roth · Oliver Saiz · Giuseppe Salerno · Andrea Schmidt · Bernhard Senn · Patrick Marc Sommer · Erik Spiekermann · Roland Stieger · Tricia Treacy · Ferdinand Ulrich · Jacek Utko · Jessica Walsh · Honza Zamojski …

Porsche Design Group steigert Umsatz um 45 Prozent

Porsche Design Group steigert Umsatz um 45 Prozent. Weiteres Wachstum in allen Geschäftsfeldern

Stuttgart. Die Porsche Design Group (Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG) hat im Geschäftsjahr 2012 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Im Franchisegeschäft verzeichnete die Luxusmarke gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von mehr als 52 Prozent, im eigenen Retailgeschäft lag der Zuwachs bei rund 94 Prozent und auch die fahrzeugbezogene Marke Porsche Driver’s Selection konnte im Jahresvergleich deutlich zulegen. Über alle Geschäftsfelder hat die Porsche Design Group im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um mehr als 45 Prozent auf 116,2 Millionen Euro (Vorjahr: 79,8 Millionen Euro) gesteigert.

„Mit unserer Luxusmarke Porsche Design haben wir im vergangenen Geschäftsjahr erneut bewiesen, dass Luxus aus Deutschland international stark gefragt ist“, sagt Jürgen Geßler, CEO der Porsche Design Group. „Ganz besonders positiv blicken wir auf die Entwicklung unserer Fashion-Kollektion. Der noch junge Bereich hat bereits heute den größten Umsatzanteil in unserem Retailgeschäft. Sehr erfreulich und mitausschlaggebend für unser starkes Umsatzplus waren auch die Verkäufe des P‘9981 Smartphones, das wir in Kooperation mit BlackBerry entwickelten. Im neuen Geschäftsjahr legen wir unser Hauptaugenmerk auf die Zielgruppe Frauen. Zwar hatte Porsche Design schon immer ein Angebot für die weibliche Kundschaft, allerdings war dies noch nie so komplett wie seit 2013. Den weithin sichtbaren Auftakt machte die erste Damenhandtasche: Am 1. März feierte die Porsche Design TwinBag ihre weltweite Premiere in unseren Stores. Zusätzlich schreitet mit den ersten eigenen Geschäften in China die Erschließung neuer Märkte voran.“

Im Geschäftsjahr 2012 eröffnete das Unternehmen weitere eigene Retailstores in München und Berlin (Deutschland) sowie Hong Kong (China). Zusätzlich konnte das Vertriebsnetz durch zahlreiche neue Franchisestores, unter anderem in Istanbul (Türkei), Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), Toronto (Kanada), Salt Lake City und Houston (beide USA) sowie Mexiko-Stadt (Mexiko) ausgebaut werden.

Jürgen Geßler: „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Philosophie seit nunmehr 40 Jahren gefragter ist als je zuvor. Langlebigkeit und Nachhaltigkeit genießen einen immer höheren Stellenwert. Ganz besonders freuen wir uns, dass dies nicht nur unsere Kunden und wir so sehen, sondern auch unsere Partner. So wurde Porsche Design in 2012 gleich zwei Mal vom Kaufhaus Harrods ausgezeichnet – und zwar mit dem ‚Exclusive Launch Award‘ sowie dem ‚Sales Density Award‘, der für den höchsten Umsatzerfolg pro Quadratmeter vergeben wird. Damit ist es uns gelungen, innerhalb eines Jahres zur erfolgreichsten Marke im Harrods aufzusteigen.“

Die Aktivitäten der Porsche Design Group konzentrieren sich auf die Unternehmensbereiche Porsche Design, Porsche Driver’s Selection sowie auf das Porsche Design Studio in Zell am See (Österreich).

Stuttgarter Medienkongress fokussiert den Wettstreit um die Aufmerksamkeit in der digitalen Welt

(lifePR) (Stuttgart, 27.03.2013) Immer und überall auf allen Kanälen, Plattformen und Geräten verfügbar sein, so die (Überlebens)-Strategie der Medienmacher in der digitalen Welt. Da das Zeitbudget aber nicht zunimmt, werden Inhalte immer stärker parallel genutzt. Zwei Stunden des täglichen Medienkonsums erfolgen bereits nebenbei über den Second Screen, Tendenz steigend. Nur Informations- und Unterhaltungsangebote mit erhöhtem Mehrwert für den Mediennutzer können in diesem digitalen Rennen punkten, Marktanteile und damit auch Erlöse erzielen oder ihre Marke positionieren. Wer erreicht die Pole Position und warum?

Der vierte Stuttgarter Medienkongress beleuchtet am 16. Mai im Stuttgarter GENO-Haus den Wettstreit um die Aufmerksamkeit in der digitalen Lebenswelt. Im Fokus stehen aber nicht nur die Produzenten von digitalen Inhalten, sondern vor allem auch die Nutzer: Wie organisieren sie ihr Leben, welche Schwerpunkte setzen sie, welche Strategien wenden sie an?

Als etablierter Treffpunkt für Medienschaffende und -Interessierte, Wissenschaftler und Beratungsunternehmen bietet der Stuttgarter Medienkongress auch in diesem Jahr wieder eine Diskussions- und Netzwerkplattform für aktuelle Fragestellungen in der Medienbranche.

Neueste Fakten zum Thema bietet Dr. Thomas Petersen (Institut für Demoskopie Allensbach). Unter dem Titel "Ist Alt das neue Jung" trifft SWR-Intendant Peter Boudgoust auf RTL-interactive-Chef Marc Schröder. Wie sieht die Zukunft des Fernsehens aus?

Im Anschluss präsentieren hochkarätige Referenten, Wissenschaftler und Unternehmensvertreter erfolgreiche Fallstudien oder Praxisbeispiele und diskutieren in vier Panels über die Auswirkungen der neuen Mediennutzung auf die Branche und die Gesellschaft. Schwerpunktthemen sind die Selbstorganisation des Mediennutzers, Inhaltevielfalt und Individualisierung, Marketingstrategien und Usability.

Als Referenten konnten unter anderem gewonnen werden: Bernhard Bahners (radio.de), Bertram Gugel (Social Media Experte), Peter Gerdemann (IBM), Dr. Simone Ehmig (Stiftung Lesen), Prof. Dr. Okke Schlüter (HdM Stuttgart) und Florian Strauß (LEDAVI).

Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) und der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) in Kooperation mit dem ITFS, der Klett Gruppe, der MFG Innovationsagentur für IT und Medien, dem Popbüro Region Stuttgart, Regio TV, dem SWR, dem VSZV und VPRA und mit Unterstützung von der Stadt Stuttgart, Unitymedia KabelBW und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Die Schirmherrschaft hat die baden-württembergische Medienministerin Silke Krebs.

>> Weitere Informationen

Rösler eröffnet Wettbewerb zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2013

Berlin (pressrelations) - Rösler eröffnet Wettbewerb zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2013

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute den Wettbewerb zum 46. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2013 des Bundeswirtschaftsministeriums eröffnet.

Bundesminister Rösler: "Die Kultur- und Kreativbranche ist ein wichtiger Zweig unserer Wirtschaft. Mit dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis fördern wir das wirtschaftliche Potenzial der Filmschaffenden. Ich ermuntere vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Film- und Medienwirtschaft in Deutschland dazu, sich am Wettbewerb zu beteiligen."

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise. Er wird in insgesamt vier Wettbewerbskategorien vergeben: Filme aus der Wirtschaft (Kurz- und Langfassungen), Filme über die Wirtschaft, Filme in neuen Medien (Internet) und Nachwuchsfilme. Dabei werden besondere wirtschaftliche Leistungen hervorgehoben und mit audio-visuellen Medien dargestellt. Seit 2008 ist der Preis fester Bestandteil der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung. Die besten Beiträge des Wettbewerbs werden im September 2013 mit einer Trophäe (1. Rang), Urkunden und zwei Geldpreisen (jeweils 10.000 Euro für den insgesamt besten Film des Wettbewerbs und für den besten Nachwuchsfilm) ausgezeichnet.

Interessierte Teilnehmer können sich mit ihren Filmbeiträgen bis zum 26. Mai 2013 zum Wettbewerb anmelden. Die Anmeldung für den Wettbewerb erfolgt online über die Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - der Geschäftsstelle des Wirtschaftsfilmpreises.

Weiterführende Informationen sind auch auf der Website www.deutscher-wirtschaftsfilmpreis.de zu finden.

Dienstag, 26. März 2013

Die anamorphen Skulpturen des Künstlers Jonty Hurwitz





59. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen: Mehr Filme für ein neues Publikum


59. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen vom 2.-7. Mai 2013
Lichtburg Filmpalast, Oberhausen

Die 59. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen werden in rund 100 Programmen über 450 Produktionen aus knapp 60 Ländern zeigen. Tragende Säule des Festivals bleiben die fünf Wettbewerbe. In diesem Jahr zeigt das Festival 131 aktuelle Arbeiten aus über 40 Ländern im Internationalen, Deutschen und NRW-Wettbewerb, im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb und im MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo. Ausgewählt wurden sie aus über 6.600 Einreichungen.

Damit verzeichnen die Kurzfilmtage trotz neu eingeführter Beschränkungen (zum Internationalen Wettbewerb sind erstmals nur noch Einreichungen aus einem Jahr, nicht mehr aus zwei Jahren zugelassen) bei den Teilnahmebedingungen einen erheblichen Anstieg der Einreichungen. Niemals wurden mehr Filme in Oberhausen eingereicht. „Es entstehen immer mehr Filme, statt weniger. Hier machen sich die digitalen Produktionsmittel bemerkbar, die immer preiswerter und hochwertiger werden. Arbeiten von erstaunlicher handwerklicher und künstlerischer Qualität suchen nach einer Öffentlichkeit, vor allem auch jenseits von Kino und Fernsehen“, stellt Festivalleiter Lars Henrik Gass fest. „Ganz offenkundig können Kino und Fernsehen die formale Breite in der Filmproduktion nicht mehr abbilden und dafür auch kein Publikum mehr gewinnen. Dieses Publikum ist unser Publikum. Dieses Publikum begründet uns Filmfestivals.“

Der Internationale Wettbewerb: Der Kurzfilm ist weiblich

57 Filme aus 29 Ländern ausgewählt aus 4.960 Einreichungen

Der Internationale Wettbewerb ist der größte und älteste des Festivals. Stark vertreten sind traditionell Großbritannien (neun Beiträge) und die USA (sechs Beiträge). Überraschend stark vertreten sind in diesem Jahr die vergleichsweise kleinen Filmländer Polen und Österreich mit je vier Produktionen. Sehr ungewöhnlich zudem: alle vier Filme aus Österreich wurden von Regisseurinnen gemacht.


Der Anteil der weiblichen Filmemacher ist in diesem Jahr größer als je zuvor: Bei über der Hälfte der Filme (30 von 57) zeichnen Frauen für Regie oder Co-Regie verantwortlich. Die Bekannteste unter ihnen ist das diesjährige Berlinale-Jurymitglied Athina Rachel Tsangari, die mit ihrem Langfilm Attenberg 2010 zahlreiche Preise gewann und nun mit The Capsule eine beeindruckend komponierte Studie über Herrschaft und Unterwerfung abliefert.

Aus Deutschland sind zwei Filme im Internationalen Wettbewerb vertreten: Die deutsch-türkische Koproduktion Kirik Beyaz Laleler von Aykan Safoglu, der anhand von alten Fotos James Baldwins Spuren in Istanbul folgt, und Ute Aurands experimentelles Portrait der Künstlerinnen Susan Turcot und Lisbeth Burri, Susan + Lisbeth.

Der Deutsche Wettbewerb: Die Masken des Spielfilms

17 Filme ausgewählt aus 1.428 Einreichungen

Im Deutschen Wettbewerb ist der Kurzfilm in diesem Jahr deutlich länger als in den letzten Jahren. Als Folge zeigen die Kurzfilmtage hier mit 17 Filmen rund 10 Arbeiten weniger als im Durchschnitt. Die vorherrschenden Genres sind Experimental- und Spielfilm, oft in Mischformen, in denen die Grenzen zwischen Erzählung und formalem Experiment verschwimmen.

Neben sehr bekannten und in Oberhausen schon wiederholt vertretenen Filmemachern wie Rosa von Praunheim, Bjørn Melhus oder Jochen Kuhn sind auffällig viele neue Namen zu finden. Die bekanntesten Gesichter im Deutschen Wettbewerb sind allerdings Udo Kier, der in Stefanie Schneiders Heather’s Dream buchstäblich eine Traumrolle spielt, und Angela Merkel als eine der beiden Hauptfiguren in Jochen Kuhns Animation Sonntag 3.


Der NRW-Wettbewerb: Dokumentarfilme und ein „NRW-Tag“


13 Filme ausgewählt aus 257 gesichteten Filmen

Für den NRW-Wettbewerb werden alle deutschen Einreichungen gesichtet, die in Nordrhein-Westfalen produziert wurden. Hier überwiegen, im Gegensatz zum Deutschen Wettbewerb, die Dokumentarfilme, und zwar solche, die sich auch mit NRW-Themen beschäftigen. Markus Mischkowski und Kai Maria Steinkühler steuern mit 50 Jahre Oberhausener Missverständnis gar eine Satire auf das Oberhausener Manifest bei. Yasmin Angel portraitiert in To Be a B-Girl eines der wenigen Mädchen, die sich in der Kölner Breakdance-Szene mit ihren Gruppen und Battles behaupten; Christian Ebeling beobachtet in Voy einen Blindenfußball-Verein in Köln. Doch auch hier gibt es Mischformen: Julia Weissenbergs Schneesturm spielt geschickt mit der Frage, ob die Gedächtniskünstlerin, die sich einen endlosen Binärcode merkt, nun echt oder inszeniert ist.

Ganz neu in diesem Jahr: Der NRW-Wettbewerb ist eingebettet in den Oberhausener „NRW-Tag“ am Freitag, den 3. Mai. Hier bündeln die Kurzfilmtage ihre Filmprogramme aus Nordrhein-Westfalen und andere NRW-bezogene Veranstaltungen als Schaufenster und Kontaktplattform zwischen der Produktion des starken Filmlands NRW und dem nationalen und internationalen Festivalpublikum. Sportlicher Höhepunkt dürfte dabei die Ruder-Regatta am Rhein-Herne-Kanal sein, in der vier Teams aus der nordrhein-westfälischen Filmszene gegeneinander antreten.


Der 15. MuVi-Preis für das beste deutsche Musikvideo

10 Videos ausgewählt aus 226 Einreichungen

Zum 15. Geburtstag des MuVi-Preises kann man definitiv konstatieren, dass das Musikvideo das Musikfernsehen überlebt hat und sich im Lauf der Jahre immer wieder neue Verwertungsplattformen gesucht hat. In diesem Jahr sind überwiegend neue Regisseure dabei mit Clips für Brandt Brauer Frick oder CocoRosie. Der bekannteste Name ist jedoch eine Überraschung im MuVi-Kontext: Heinz Emigholz ist mit Moth Race vertreten, einem Clip für Kreidler. Ebenfalls in der Auswahl ist auch der mehrfache MuVi-Preisträger Markus Wambsganss mit The Exact Colour of Doubt, einem Clip für die Liars.

Vom 3. April bis 3. Mai 2013 stellen die Kurzfilmtage die Kandidaten für den 15. MuVi-Preis online auf www.muvipreis.de. Wie immer kann hier auch wieder abgestimmt werden über den MuVi Online-Publikumspreis.


Der Kinder- und Jugendfilmwettbewerb

38 Filme ausgewählt aus 335 gesichteten Filmen

Bei den Kinderfilmen haben sich die Einreichbeschränkungen stärker ausgewirkt als beim Internationalen Wettbewerb; mit 335 Einreichungen wurden deutlich weniger Filme gesichtet als im Durchschnitt (500-600 Einreichungen). Die handwerkliche und ästhetische Qualität der Einreichungen ist jedoch auch hier erfreulich hoch. Im Wettbewerb sind 26 Länder vertreten, darunter neben vielen europäischen Ländern auch Vietnam, Marokko, Kolumbien oder Indien.

Enttäuschend ist die Zahl der in den letzten Jahren gut vertretenen Dokumentarfilme für Kinder – Animationen und Spielfilme prägen das Bild, ebenso wie die Rekordzahl von vier Musikvideos für Jugendliche. Ein dominantes Thema sind Geschichten um Migration und Identität. Kaddi in Britta Wandaogos Dokumentarfilm Krokodile ohne Sattel (auch im NRW-Wettbewerb) erzählt, wie sie sich als Kind einer deutschen Mutter und eines Afrikaners fühlt, die jungen farbigen Frauen in Yellow Fever (auch im Internationalen Wettbewerb) sprechen über unerreichbare Schönheitsideale und Hautbleichmittel. Ein anderes vorherrschendes Thema sind Scheidungs- und Trennungsgeschichten. Zum Beispiel die Geschichte des Jungen in Lauren Jacksons I’m Going to Mum’s (Neuseeland), den die getrennt lebenden Eltern nur in den ältesten Kleidern zum jeweils anderen schicken – bis er die Sache satt hat und sich einfach alles, was er finden kann, übereinander anzieht, bis er aussieht wie eine Kugel.

>> Festivalprogramm online

Montag, 25. März 2013

Tim Van Laere Gallery is pleased to announce “Symptoms” Ed Templeton's third solo exhibition with the gallery.

Ed Templeton (°1972) grew up in Orange County California, skateboarding since age 13, and helping to refine the future of the sport. Templeton’s early skate fame gave him a forum to discuss issues like racism and homophobia that weren’t getting much play from the Thrasher (magazine) crowd. He served a pioneering role in leading skateboarding into the creative and cultural influence it is today. The mid-’90’s would turn Templeton into both a businessman and artist, and an unwitting archetype for a new renaissance man of street culture. He launched Toy Machine Bloodsucking Skateboard Company in 1993, and had his first solo exhibition in 1994 at the legendary Alleged Gallery ran by Aaron Rose.

 In his most recent exhibition at Tim Van Laere Gallery, Templeton shows for the very first time paintings on large pieces of paper. Moreover, he will exhibit with a newfound way of photographic grouping, decontextualizing the subject from its environment and isolating these in-between moments that are generated by his photographic work. The colors and the subjects in each image create connections, tell stories, and trigger memories as they are stacked together. The title of the show “Symptoms” refers to a recurrent thought of Templeton. "I feel like we live in a symptomatic society. All of our social ills are symptoms of behaviors and we always seem to worry about the symptoms but never try to change the direct cause. It also reminds me of drug commercials here in the US, and how silly they are. It is a word that brings these sorts of ideas to mind for me." explains the artist.

 Templeton began experimenting with photography in 1995, once again finding himself on the vanguard of a new cutting edge: the mix of social documentary and personal expression, exemplified by precursors like Nan Goldin and Larry Clark, which would come to define a certain moment in the late 20th century. “I realized I was missing out on all this great subject matter that I was living around,” says Templeton, whose skating career sent him across the world for contests and expos. He soon branched out from shooting the insular scene, and began turning his camera on the minutiae of his daily existence. “Every free moment, I’m walking around the streets shooting photos of life in general – including my personal life.” Most notorious are the candid nude shots of his wife, Deanna, which Templeton regrettably notes receive an undue amount of attention. It’s not titillation or exploitation though, but rather the natural end result of collapsing life and art, of making them into a singular entity. Relationships, travels, religion, portraits, street scenes – they’re all just part of Ed’s photographic record. Templeton’s growing oeuvre of paintings and photographs were showcased in 2004’s momentous “Beautiful Losers” group show. This seminal exposition, which also included works by Barry McGee, Ryan McGinley, Chris Johanson, Raymond Pettibon, and a slew of others, brought together a new creative vanguard whose visual lexicon left an immediate mark on the culture.

Paraphrased from a bigger article by Scott Indrisek

Pae White - In Love with Tomorrow

10.03. – 07.07.2013
Langen Foundation, Neuss

Die Langen Foundation zeigt in diesem Frühjahr die erste umfangreiche institutionelle Ausstellung von Pae White (geb. 1963, lebt in Los Angeles) in Europa. Im Fokus stehen die großformatigen Tapisserien, die Mobiles – darunter ein neu für die Ausstellung produziertes „Mirror Mobile“ - , sowie die Couch-Skulpturen. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind das Plakat und Anzeigen, die Pae White eigens entwerfen wird.

Pae White nutzt Synergien zwischen bildender und angewandter Kunst, Design und Architektur. Kennzeichnend für ihr Œuvre ist sein hybrider Charakter: Fläche und Raum, Grafik und Objekt, Alltagsgegenstand und Kunstwerk gehen in ihren Arbeiten überraschende Symbiosen ein. Entsprechend vielgestaltig ist das Werk der amerikanischen Künstlerin - es reicht von Postern und Ausstellungskatalogen bis zu Skulpturen und raumfüllenden Installationen.

Ohne Hierarchiedenken entwirft Pae White Anzeigen, gestaltet Ausstellungskataloge, fertigt große Mobiles aus bemalten und zusammengeklebten Papierstücken, entwirft Möbelskulpturen oder lässt riesige Teppiche weben. Der besondere ästhetische Reiz ihrer spielerisch leichten Arbeiten entsteht durch subtile Verschiebungen von Medium, Material und Motiv. So zeigen ihre Wandteppiche zerknitterte Aluminiumfolie oder Rauchschwaden, und ihre Sofas sehen aus wie zerknüllte Zeitungsseiten.

Auch wenn der hybride Charakter ihrer Werke offensichtlich ist, betont Pae White, dass es ihr nicht um das Verwischen von Grenzen geht, sondern – im positiven Sinne – um die verborgenen Möglichkeiten in den Dingen: „Ich mag die Vorstellung, dass alles in der Welt das Potenzial hat, als Kunstwerk wieder eingeführt zu werden - und sei es nur als Motiv.“

Sehr wichtig ist ihr der Bezug ihrer Arbeiten zum Raum – etwa wenn sie ihre Mobiles als flirrende Cluster inszeniert. Für die hohen Ausstellungsräume der Langen Foundation hat die Künstlerin eine Präsentation entwickelt, bei der ihre monumentalen Tapisserien nicht flach an den Wänden hängen, sondern als raumgreifende Objekte installiert sind.

Pae White, geb. 1963 in Pasadena, Kalifornien. 1990 Skowhegan School of Painting and Sculpture, Skowhegan, Maine; 1991 MFA Art Center College of Design, Pasadena Kalifornien, wo sie u.a. bei Stephen Prina, Mike Kelley und Jeremy Gilbert-Rolfe studierte.

Pae White, PROFESSIONAL, 2012, two-sided mirror, paper and cable,
4 feet diameter, height variable, Courtesy the artist and International Art Objects, Los Angeles
Pae White, silver, 2005, cotton, polyester and trevira, 290 x 440 cm,
Courtesy the artist and greengrassi, London, Photo: Jens Ziehe, Berlin
Pae White, chartwell, 2002, paper, thread, dimensions variable,
230 cm minimum, Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin, Photo: Jens Ziehe, Berlin
Pae White, SITE Santa Fe B, 2011, cotton and polyester, 366 x 792 cm,
Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin, Photo: Jens Ziehe, Berlin
Pae White, Future: Flop Couch Plainspeak (Financial Times), 2007,
foam, cotton, polyester and trevira, 122 x 226 x 226 cm, Courtesy the artist and
neugerriemschneider, Berlin, Photo: Jens Ziehe, Berlin
Pae White, Crossed Moonlight 2, 2010, cotton, polyester and trevira,
300 x 300 cm, Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin

Experimentelle Typographie an der Hochschule Osnabrück

Studierende des Studiengangs Industrial Design zeigen die
Holzschablonen und Drucke, die im Workshop
"Experimentelle Typographie" entstanden sind
© 2013 Hochschule Osnabrück
Studierende des Studiengangs Industrial Design verknüpfen Kunst des Buchdrucks mit digitaler Gestaltung

(lifePR) (Osnabrück, 25.03.2013) "Endlich Semesterferien", das wird so mancher Studierender nach dem Wintersemester gedacht haben. Hochschule ade? Nicht für neun Studierende des Studiengangs Industrial Design an der Hochschule Osnabrück. Sie haben in der vorlesungsfreien Zeit freiwillig am Workshop "Experimentelle Typographie" teilgenommen. Organisiert wurde dieser von Prof. Dipl.-Designer Thomas Hofmann, der an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Produktdesign lehrt.

Der Workshop wurde in Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste in Essen angeboten. "Jeder von uns hat sich ein Zitat ausgesucht und dazu am Computer eine Schriftart verändert und diese mit passenden Ornamenten oder Gegenständen verziert", berichtet Student Max Uschanow. Soweit die digitale Gestaltung. Mit Hilfe eines Lasercutters wurden die Buchstaben und Ornamente in der Vitischanze aus Holz geschnittenen. Dann ging es für drei Tage nach Essen an die Folkwang Universität der Künste. In der dortigen Druckwerkstatt konnten die Viertsemester ihre gestalteten Schriften setzen und drucken. Die Buchstaben wurden mit Farbe versehen und per Walze auf das Papier gedruckt - eben ganz im Stile des klassischen Buchdrucks. Entstanden sind Kunstwerke mit mal verspielten und mal wilden Schriftzügen.

"Wir haben gezeigt, dass Buchdruck nicht starr sein muss wie das in Büchern oder der Zeitung der Fall ist, sondern auch verspielt oder wild sein kann", erklärt Studentin Judith Schäfer. Sie hat sich den Text des Songs "The Show" als Grundlage für ihr Kunstwerk ausgesucht. "Ich habe mich von dem verspielten Lied inspirieren lassen. Deshalb ranken Äste und Bordüren um meinen Text." Weshalb sie den freiwilligen Workshop in der vorlesungsfreien Zeit belegt hat? "Die Kombination zwischen dem Alten und dem Neuen hat mich gereizt. Es war spannend zu erfahren, wie viel Arbeit der Buchdruck damals war."

Auch Wiebke Ogiermann war sehr erstaunt von dem aufwendigen Druckverfahren. "Wir mussten alle Abstände per Hand verändern. Das hat unglaublich lange gedauert und Fingerspitzengefühl erfordert, da die schmalen Buchstaben oft umgefallen sind. Dafür habe ich gemerkt, dass ich viel experimentierfreudiger bin, wenn ich handwerklich arbeite", berichtet die 27-Jährige.

Und die experimentellen Drucke können sich sehen lassen, meint Dozent Thomas Hofmann: "Die Studierenden haben durch die Kombination verschiedener Werkzeuge gelernt über den Tellerrand hinauszuschauen. Genau dafür soll das Studium da sein: Um neue Anregungen zu bekommen und sich auszutesten. Dass dabei so eindrucksvolle Arbeiten entstanden sind, freut mich umso mehr." Die Werke sollen bei der jährlichen Designausstellung des Studiengangs präsentiert werden.

Würzburger Fotoprojekt: 10 Partnerstädte + 10 Studierende "Fernbeziehungen": Ausstellung und Katalog

Titelseite des Würzburger Fotoprojekts
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(lifePR) (Würzburg, 25.03.2013) Die Idee: Unter dem Motto "Fernbeziehungen" fotografieren zehn Studierende der Fakultät Gestaltung der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt (FHWS) die kulturell wichtigen Bauwerke in Würzburg und seinen zehn Partnerstädten. Dazu reisten die Studierenden um die Welt und fotografierten getreu den Vorgaben. Heraus kam eine Ausstellung und ein Katalog. Beides wird anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Europastadt Würzburg präsentiert.

Als roter Faden wurden die Gebäude auf Grundlage eines fotografischen Konzeptes für vergleichende Architektur aufgenommen, das Prof. Leistner von der Fakultät Gestaltung entwickelt hat: Immer frontal aus der Mitte des Raumes mit dem gleichen Blickwinkel fotografiert sind die Kulturbauten über tausende Kilometer hinweg vergleichbar geworden.

"In einer Zeit, in der separatistische Bewegungen in zahlreichen Ländern immer mehr Zulauf bekommen oder es unreflektiert als in gilt, gegen internationale Gremien zu sein, wollte die Fakultät Gestaltung der FHWS ein Zeichen für die Werte der internationalen Zusammenarbeit und der Völkerverständigung setzen", erklärt Prof. Dieter Leistner die Motivation zu dem außergewöhnlichen Fotoprojekt.

Anschaulich präsentieren die Fotografien die Gebäude und ihre Innenräume, die Struktur, ihre Aufteilung und die Gestaltung, die Typologie, die Farb- und Formgebung sowie den architektonischen Stil - die großformatigen Ausstellungsvergrößerungen stellen mit den Augen begehbare Räume dar. Diese interkulturelle vergleichende Darstellung von Kulturbauwerken hat in dieser Form bisher noch nicht stattgefunden und gewährt Einblicke in die kulturelle Identität der Partnerstädte. Der Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft, ihre Bedeutung und ihre Präsenz in der Öffentlichkeit wird besonders durch die für sie geschaffenen Gebäude repräsentiert.

Eröffnung der Ausstellung:

04. Mai, 19:30 Uhr, Seminargebäude 0 der FHWS
06. Mai bis 15. Juni 2013 (Mo - Fr, 10 - 19 Uhr)

Freitag, 22. März 2013

Deutscher Filmpreis 2013: Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg im Rennen um die Lolas

(lifePR) (Ludwigsburg, 22.03.2013) Zwei Produktionen von Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg sind für den Deutschen Filmpreis 2013 nominiert. Gleich mehrere Chancen eine der begehrten Lolas zu ergattern hat der Diplomfilm "Schuld sind immer die Anderen" von Lars-Gunnar Lotz. Das Sozialdrama ist in den Kategorien "Beste Drehbuch" (Filmakademie-Absolventin Anna Maria Praßler) sowie "Beste darstellerische Leistung männliche Hauptrolle" (Edin Hasanovic) nominiert, während der Kinder- und Jugendfilm "Das Haus der Krokodile" der beiden Regie-Absolventen Cyrill Boss und Philipp Stennert in der Kategorie "Programmfüllende Kinderfilme" im Rennen um die begehrte Auszeichnung ist.

"Schuld sind immer die Anderen" erzählt die Geschichte des jugendlichen Straftäters Ben, der durch ein Resozialisierungsprojekt die Chance auf einen Neustart bekommt. Doch zu seinem Entsetzen muss er feststellen, dass ausgerechnet seine Hausmutter Eva eines seiner Opfer war. Sein brutaler Überfall auf sie wurde nie aufgeklärt. Während Ben alles versucht, um nicht aufzufallen, wächst in Eva der Verdacht.

"Schuld sind immer die Anderen", geschrieben von Anna Maria Praßler und inszeniert von Lars-Gunnar Lotz, ist eine Produktion von FFL Film- und Fernsehlabor in Koproduktion mit der Filmakademie Baden-Württemberg, SWR und ARTE und wurde gefördert mit Mitteln der MFG Baden-Württemberg. Die Produzenten sind Matthias Drescher und Philipp Knauss sowie Manuel Challal, Sebastian Sawetzki und Franziska Specht, alle Absolventen der Filmakademie. Lars-Gunnar Lotz ist darüber hinaus Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung und war mit dem Baden-Württemberg-STIPENDIUM an der UCLA in Kalifornien.

In der Kategorie "Programmfüllende Kinderfilme" geht "Das Haus der Krokodile" des Regie-Duos Cyrill Boss und Philipp Stennert mit einer weiteren Produktion in das Rennen um die Lola. Basierend auf dem Jugendbuch von Helmut Ballot erzählt "Das Haus der Krokodile" die Geschichte des Kleinen Victor, der das Tagebuch seiner Großcousine Cäcilie findet, die vor vielen Jahren unter ungeklärten Umständen in dem Haus ums Leben gekommen ist. Gemeinsam mit seinen älteren Schwestern Cora und Louise macht er sich auf, dass Rätsel zu lösen...

Der Deutsche Filmpreis "Lola" ist die bedeutendste Auszeichnung für den deutschen Film. Die Preisträger werden von den rund 1000 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie aus den Nominierungen geheim gewählt. Die "Lola" wird als höchst dotierter Kulturpreis Deutschlands am 26. April 2013 im Friedrichstadtpalast in Berlin von dem Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, vergeben.

Weitere Informationen zum Deutschen Filmpreis 2013 finden Interessierte unter www.deutscher-filmpreis.de

Saul Steinberg: The Americans - Ausstellung in Köln

23.03.2013 bis 23.06.2013
Museum Ludwig, Köln

Das Museum Ludwig zeigt erstmals seit ihrer Entstehung zur Weltausstellung in Brüssel im Jahre 1958 die vollständige Wandarbeit The Americans von Saul Steinberg - eine insgesamt 70 Meter lange Collage. Ergänzt wird die Präsentation durch thematisch verwandte Zeichnungen und Collagen aus den fünfziger Jahren sowie zahlreiche Zeitschriftenillustrationen des Künstlers, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst immer wieder in Frage stellte.

Der in Rumänien geborene Zeichner und Karikaturist Steinberg (1914-1999) emigrierte nach einem Architekturstudium in Mailand in den frühen vierziger Jahren nach New York, wo er zunächst mit seinen Covergestaltungen für die Zeitschrift New Yorker und andere Magazine schon früh bekannt wurde (spätestens durch das berühmte Cover View of the World from 9th Avenue von 1976).
Für die in Brüssel stattfindende Expo 58 - die erste große Weltausstellung nach dem Zweiten
Weltkrieg, geprägt von der Rivalität der West- und Ostmächte - gestaltete er eine großformatige Collagearbeit aus freistehenden Wandtableaus für den amerikanischen Pavillon. Die acht Tafeln, welche addiert eine Gesamtlänge von über siebzig Metern aufweisen, zeigen ein humorvollkritisches Panorama des amerikanischen Alltags zwischen großstädtischer Hektik und scheinbar ländlicher Idylle. Fotografisch reproduzierte Zeichnungen bilden die Hintergrundfolie für Auftritte zahlreicher collagierter Figuren, die mal vereinzelt, mal in dichter Reihung die Bildvordergründe dominieren. Sie zeugen von Steinbergs vielfältiger Verarbeitung künstlerischer Einflüsse ebenso wie von seinem kreativen Einsatz einer Vielzahl unterschiedlicher Medien, beispielsweise Zeichnung, Fotografie, Tapetenmuster, ausgerissenes Packpapier und Comicfetzen. Steinbergs künstlerischer Blick auf Amerika und dessen charakteristische Eigenheiten ist von liebe- und humorvoller Art, verschweigt jedoch nicht so manche Schattenseite des „American Way of Life". Er schaut mit den wachen Augen eines Immigranten auf die Vereinigten Staaten und registriert in unverwechselbarem Stil Phänomene wie Automobilisierung und städtebauliche Veränderung, aber auch Anonymität, Maskenhaftigkeit und Entfremdung. Faszination und Skepsis gehen dabei stets Hand in Hand.

Vorläufer für seine „primitiven" Figuren finden sich unter anderem bei Paul Klee und Jean Dubuffet, die ausfransenden, gigantischen Pappfiguren auf The Americans scheinen aber auch Claes Oldenburgs The Street vorwegzunehmen.

Das Einfügen von Comics aus den Sonntagszeitungen in seine Collagen hat ganz offensichtlich
Ähnlichkeit mit dem, was später Pop Art genannt werden sollte. So wird auch im Medium der Collage oftmals populäres Material verarbeitet und auf spielerische Weise die Grenze zwischen „High and Low" durchbrochen. Dies gefiel Steinberg, der einmal bekannte: „Die Kunstwelt weiß nicht, wo sie mich hinstecken soll".

Durch ihre immense Größe erinnern die Tafeln auch an die plakatwandgroßen Werke von James Rosenquist. The Americans bezeugt auf eindrucksvolle Weise Steinbergs zentrale Stellung in der amerikanischen Kunst der fünfziger Jahre.

Nach Ende der Weltausstellung wurden die acht großen Tafeln vertikal in 84 Teile zerschnitten, um Transport und Lagerung zu erleichtern. Trotzdem war es zunächst schwierig, ein Museum zu finden, das bereit war, die Tafeln zu übernehmen. Schließlich gelangte das umfangreiche Werk in die Sammlung der Musées Royaux des Beaux-Arts in Brüssel. Selten wurden einzelne Tafeln ausgestellt, zu einer Gesamtpräsentation kam es aufgrund des Umfangs der Arbeiten seitdem nicht mehr.

Flankiert wird die Ausstellung The Americans von zahlreichen Arbeiten des Künstlers aus seiner mittleren Schaffensphase: Zeichnungen und Collagen, die motivische Parallelen zum Brüsseler Projekt aufweisen, aber auch kombinierte Foto- und Zeichnungsarbeiten, wie die berühmten Papiertüten-Masken - ein fantasievolles Projekt, das er ein Jahr nach den Tafeln für die Expo begann, und in dem er die Gesichter der Figuren aus The Americans wieder aufgriff.

Während Steinbergs Arbeiten sich in den Sammlungen zahlreicher Kunstmuseen in den USA befinden, wurde er in Europa primär von Häusern gesammelt und ausgestellt, die sich auf angewandte Kunst, Comic, Illustration und Karikatur spezialisiert haben. Das Museum Ludwig bietet nun mit seiner reichhaltigen Sammlung amerikanischer Kunst den idealen Ort und Rahmen, um Steinbergs umfassendes Werk in räumlicher Nähe zu dem zahlreicher Künstler aus Pop Art und abstrakten Tendenzen der Nachkriegszeit zu kontextualisieren und so neu erfahrbar zu machen.

Die Ausstellung, zu der ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen erscheint, entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Saul Steinberg Foundation, New York.

The Americans. Farmers - Middle West (detail), 1958 Collage aus ausgeschnittenem oder -gerissenem Packpapier und aus Tapete, Wachskreide, Pastell, Tusche, Öl auf bedrucktem Fotopapier, geklebt auf Karton und auf doppelt-dicker Triplex-Platte befestigt
6 Tafeln 300 x 90 cm, 1 Tafel 300 x 64 cm
Musées royaux des Beaux-Arts de Belgique, Bruxelles
© The Saul Steinberg Foundation / VG Bild-Kunst 2013
Untitled [Baseball Stadium], 1954
Tinte, Wasserfarbe, Kreide und Farbstift auf Papier 57,8 x 73,5 cm
The Saul Steinberg Foundation, New York
© The Saul Steinberg Foundation / VG Bild-Kunst 2013
Woman in Tub, 1949 Silbergelatineabzug 32,4 x 28,6 cm
The Saul Steinberg Foundation, New York
© The Saul Steinberg Foundation / VG Bild-Kunst 2013
Untitled. (from the Mask Series with Saul Steinberg), 1961.
Photo: Inge Morath © The Inge Morath Foundation/MAGNUM PHOTOS.
Mask: Saul Steinberg © The Saul Steinberg Foundation / VG Bild-Kunst 2013

Ausstellung: Phil Collins. In every dream home a heartache

18. April 2013 – 21. Juli 2013
Museum Ludwig, Köln
Aufgewachsen in Nordengland in den 70er und 80er Jahren, gelten Phil Collins (*1970 in Runcorn, UK) Interessen der Musik, dem Fernsehen und im weitesten Sinne der Popkultur, die in dieser Zeit gründet. In seinen Filmen und Fotografien untersucht er das Verhältnis von Mensch und Kamera und die Eigenschaften des jeweiligen Mediums im alltäglichen Kontext. Durch die Instrumentalisierung der Unterhaltungsindustrie führt er vor, wie Strategien populärer Medien in einem künstlerischen Kontext kritisch eingesetzt werden
können. Im Mittelpunkt steht dabei immer der direkte Kontakt zu seinen Mitmenschen, die an den projekthaft angelegten Arbeiten partizipieren und zu Protagonisten seiner Arbeiten werden. Collins reist in entlegene Orte, häufig Gebiete des politischen Konflikts, wo sich Wandlungsprozesse vollziehen, die sein Interesse geweckt haben. Vor Ort versucht er durch Zeitungsannoncen und Castings eben die Individuen zu erreichen und für seine Arbeiten zu gewinnen, die auch Selbstzweck in dieser häufig sehr emotional aufgeladenen Auseinandersetzung sehen.

Für seine Ausstellung im Museum Ludwig wird die neue Arbeit „my heart’s in my hand, and my hand is pierced, and my hand’s in the bag, and the bag is shut, and my heart is caught“, in Köln produziert, bei der er auf die Partizipation der Bewohner der Stadt angewiesen ist. Dafür hat er in der Obdachlosenunterkunft GULLIVER unweit des Museums eine Telefonzelle installiert, die von den Gästen für kostenlose Ferngespräche genutzt werden kann, unter der Bedingung, dass die Gespräche aufgezeichnet und anonymisiert wiederverwendet werden dürfen. Das Material, das anschließend von verschiedensten Musikern verarbeitet und musikalisch interpretiert wird, soll den Besuchern in der Ausstellung auf Vinylschallplatten in eigens gebauten Hörkabinen präsentiert werden, in die sie sich innerhalb des Museums zurückziehen können. Phil Collins setzt der Kurzlebigkeit der heutigen oft unverbindlichen Kommunikation per SMS und den ständigen Kurzanrufen von Smartphone zu Smartphone ganz bewusst ein analoges, verlangsamtes Moment entgegen, was durch das fast schon anachronistische Medium der LP noch verstärkt wird.

Zu seinen bisherigen Kollaborateuren zählen unter anderem Personen, deren Leben von Reality-TV-Sendungen zerstört wurde (The Return of the Real, 2006), die Erlebnisse über eine Teleshopping-Sendung erworben haben (This Unfortunate Thing Between Us, 2011) und The Smiths-Fans aus der ganzen Welt (The World Won’t Listen, 2005). Seine Arbeiten sind dabei aber nie verurteilend, vielmehr spiegeln sie Collins eigene Faszination für die Formate und Formen der Unterhaltungsindustrie, deren Umgang mit dem Individuum und ihrer Ausprägungen und Folgen.

Phil Collins
britney #5, 2001
Lightjet print on Fuji Crystal Archive reverse mounted on Diasec,
183 x 122 cm
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
the meaning of style, 2011
16mm film transferred to HD video; colour, sound; 4 min. 50 sec.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
the meaning of style, 2011
16mm film transferred to HD video; colour, sound; 4 min. 50 sec.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
Rude Boys, Leith Street #1, 2011
Lightjet print on Fuji Crystal Archive, 70 x 70 cm.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
the world won't listen, 2004-07
Three-channel synchronised video installation; colour, sound; 56 min.
Production still, Gedung Medeka, Bandung, 2007.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
the world won't listen, 2004-07
Three-channel synchronised video installation; colour, sound; 56 min.
Production still, Gedung Medeka, Bandung, 2007.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
This Unfortunate Thing Between Us, 2011
Performance in two parts and live television broadcast.
15 & 16 September 2011, Hebbel am Ufer Berlin / ZDFkultur.
With: Niels Bormann, Julia Hummer, Christian Kärgel, Matthias Matschke, Judy Minx, Pau Pappel, Trystan Pütter, Susanne Sachsse, Marcel Schlutt, Sharon Smith, and members of the public.
Music: Gruff Rhys & Y Niwl.
Photo: Ivana Kličković.
Courtesy Shady Lane Productions.
Phil Collins
This Unfortunate Thing Between Us, 2011
Performance in two parts and live television broadcast.
15 & 16 September 2011, Hebbel am Ufer Berlin / ZDFkultur.
With: Niels Bormann, Julia Hummer, Christian Kärgel, Matthias Matschke, Judy Minx, Pau Pappel, Trystan Pütter, Susanne Sachsse, Marcel Schlutt, Sharon Smith, and members of the public.
Music: Gruff Rhys & Y Niwl.
Photo: Ivana Kličković.
Courtesy Shady Lane Productions.

Fotoausstellung in Köln - Albert Watson: 14 Days in Benin

28.04.2013 bis 28.07.2013
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Cäcilienstraße 29-33, Köln-Innenstadt

Berühmter Fotograf gibt Einblicke in die Lebenswelt afrikanischer Kleinbauern

Albert Watson zählt seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten Mode- und Porträtfotografen. Baumwollbauern im westafrikanischen Benin gehörten bislang nicht zu seinen typischen Motiven. Für die Aid by Trade Foundation und ihre Initiative „Cotton made in Africa" (CmiA) wagte er sich auf ungewohntes Terrain und fotografierte afrikanische Kleinbauern und ihr Lebensumfeld. Das Rautenstrauch-Joest-Museum präsentiert vom 28. April bis zum 28. Juli 2013 in der Ausstellung „Albert Watson: 14 Days in Benin" über 40 exklusive und eindrucksvolle Bilder, die aus der ungewöhnlichen Kooperation entstanden sind.
Die Ausstellung ist eine Kooperation der Deichtorhallen/Haus der Photographie mit der Aid by Trade Foundation. Initiiert wurde die Schau in Köln durch die Deutsche Investiti-ons- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) und Ernsting's Family. Weitere Unterstützer sind OTTO und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

CmiA fördert den Anbau nachhaltig produzierter Baumwolle in Afrika. Sie verbessert da-mit die Lebensbedingungen von derzeit 435.000 Kleinbauern, die den Rohstoff nach ho-hen Sozial- und Umweltstandards für den Weltmarkt herstellen und so zu selbstbestimm-ten Partnern auf Augenhöhe geworden sind. Im Dezember 2011 konnte die Initiative den international renommierten Starfotografen Albert Watson für eine zweiwöchige Reise nach Benin gewinnen, um die Menschen und ihren Alltag zu portraitieren.

Die dort entstandenen Bilder gewähren Einblicke in die Lebenswelt der Baumwollbauern und vermitteln ein besseres Verständnis von Afrika und der Arbeit von CmiA. Watsons Fotografien setzen die sozialen und ökologischen Ziele der Projekte eindrucksvoll ins Bild, ohne visuelle Stereotype des ländlichen Afrikas zu bedienen. Neben Menschen bei der Baumwollernte hat Watson in Benin auch Voodoo-Märkte und einen regionalen König be-sucht, um so einen vielfältigen Eindruck vom Leben in Benin und den Menschen des Landes zu bekommen. Watsons Fotografien sind Momentaufnahmen, Wirklichkeitssplit-ter aus dem Leben der afrikanischen Baumwollbauern, stille Beobachtungen, die den Be-trachter mit auf die Reise nehmen.

Die Ausstellung „Albert Watson: 14 Days in Benin" ist ein Teil der im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen gezeigten Werkschau „Albert Watson: Visions feat. Cotton made in Africa", kuratiert von Ingo Taubhorn. In Köln sind neben den aktuellen Bildern aus Benin auch zwei weltbekannte Porträts von Alfred Hitchcock und Mick Jag-ger zu sehen.

Albert Watson wurde 1942 in Schottland geboren und studierte Grafikdesign in Dundee, gefolgt von einem Filmstudium am London Royal College of Art in den späten 1960er Jahren. Nach dem Umzug in die USA im Jahr 1970 erhielt er schnell die Chance, seinen Lebensunterhalt mit der Fotografie zu verdienen. Bis heute hat er in mehr als 200 Werbe-filmen Regie geführt, hunderte Titelbilder für Hochglanzmagazine (vor allem für die Vogue und Rolling Stone) fotografiert sowie Filmplakate (zum Beispiel „Kill Bill" und „The Da Vinci Code") gestaltet.

Mit seinem unnachahmlichen grafischen Stil wurde er zu einer Ikone der Werbe- und Modefotografie. Mit seinem Namen verbindet man ungewöhnliche und kraftvolle Port-räts, zum Beispiel von Sade, Naomi Campbell, Mick Jagger oder Alfred Hitchcock, die sich durch raffinierte Komposition und Lichtführung auszeichnen.

Aboubahkar, outside ‘Galerie d'Art Ancien et
Moderne,' Tanguieta, Benin, 2011
© Albert Watson
Cotton Farmers, Koulegou Field, Tanguieta, Benin, 2011
© Albert Watson
Goula Diko, 17 ans, Daoura, Peuhl Festival, Pèhunco, Benin, 2011
© Albert Watson
King of Ouassa Pe hunco and Sariki Zongo, Salone d'Accueil, Pe hunco, Benin, 2011
© Albert Watson
Nahaume Ouielle, 8 ans, with Daba Dre Snakes, Temple Des Pythons,Ouidah, Benin, 2011
© Albert Watson
Dancing Man, Peuhl Festival, Pèhunco, Benin, 2011
© Albert Watson
Yaya Aichatou, 55 ans, 'Cotton Lake,' CMiA Cotton Field, Qter Imam, Djougou, Benin, 2011
© Albert Watson
Mere Adamou, 14 years old, Daoura, Peuhl Festival, Pèhunco, Benin, 2011
© Albert Watson

Die Natur als beherrschendes Thema - Die International Jewellery Design Excellence Awards 2013

"Craftmanship Award" für
"Undulation" von Martin Linning
und Martyn Brown.
Foto: HKTDC.
Im Rahmen der 30. HKTDC Hong Kong International Jewellery Show 2013 wurden am 5. März zum dritten Mal die prestigeträchtigen International Jewellery Designs Excellence Awards verliehen. Unter den diesjährigen Gewinnern ist auch ein deutscher Schnmuckdesigner.

Mit dem „Champion of the Champions“ Award wurde zum zweiten Mal in Folge der russische Designer Ilgiz F. ausgezeichnet, diesmal für seine Kreation „Butterflies“. Zu dem hochkarätigen Set aus Ohrringen und einem Ring ließ sich der Designer von einer Sonnenfinsternis und Schmetterlingen inspirieren. Mit viel Liebe zum Detail spannen die Schmetterlinge ihre Flügel über die Schmuckstücke. Sie sollen die Natur in ihrer Schönheit und Pracht darstellen.

Mit dem „Craftmanship Award“ wurden die beiden Australier Martin Linning und Martyn Brown für ihren Armreif „Undulation“ ausgezeichnet. Der Name des Schmuckstücks bedeutet „Wellenbewegung“. In den goldenen Wellen auf dem Armreif sind frei bewegliche Steine eingefügt, die jede Bewegung des Armes glitzernd einfangen.

Den „Innovative & Uniqueness in Design Award“ erhielt die aus den USA stammende Anita Dickey für ihren verspielten und pfiffigen Ring, „Heart of Moon“. Der ungewöhnlich geschwungene Ring ist mit einer weißen Perle besetzt und besticht durch den schwarz/weiß Kontrast mit der Ringschiene.

Die Designerin Liliane Schoonjans aus Frankreich wurde für ihren üppig geschmückten Armreif „Amazonia Cuff Bracelet“ mit dem „Aesthetic Award“ ausgezeichnet. Große Blütenblätter mit funkelnden Edelsteinen, über die glitzernde Käfer wandern, sollen die Magie des tropischen Regenwalds widerspiegeln.

Einen „Merit Award“ gab es für den deutschen Designer Thomas Giesen für seinen Ring aus der Kollektion „Cliccmi“. Der Clou des Rings mit seinem klaren Design sind die austauschbaren Kugeln aus verschiedenen Materialien im Innenring.

Die International Jewellery Design Excellence Awards findet alle zwei Jahre statt und wird in Zusammenarbeit vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), der Hong Kong Jewellers‘ and Goldsmiths‘ Association, der Hong Kong Jewellery and Jade Manufacturers Association, den Hong Kong Jewelery Manufacturers‘ Association und der Diamond Federation of Hong Kong organisiert. Ziel des Wettbewerbs ist es, die internationale Elite der Schmuckdesigner zusammenzuführen und auszuzeichnen.

Das 1966 gegründete Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs und verfügt über ein weltweites Netz von über 40 Niederlassungen. In Frankfurt ist das HKTDC seit über 40 Jahren ansässig, seit 2008 mit dem Regionalbüro für Europa.

Three, two, one – let’s go Düsseldorf! munichfashion.company gibt Sommer-Ordertermin für Düsseldorf bekannt

Düsseldorf, 21. März 2013. Die großen „Player“ am Standort Düsseldorf sind sich einig: Die Ordertage für die Frühjahr- / Sommerkollektionen 2014 finden vom 19.7. – 22.7.2013 statt. Die supreme, The Gallery, die Unternehmerstadt und weitere Showrooms ziehen gemeinsam auf diesen Termin.

Die supreme und The Gallery starten nicht wie gewohnt am Samstag, sondern beginnen einen Tag früher mit der Orderrunde und bleiben bis einschließlich Montag in der Stadt.

Dazu Aline Schade von der munichfashion.company: „Wir stehen zu Düsseldorf. Hier ist Ꞌthe place to beꞋ. Deshalb haben wir uns bewusst für den offiziellen CPD-Termin entschieden und nutzen das Leben in der Stadt rund um die Modetage. Paris hat seinen Ordertermin erneut auf Anfang Juli (6.7. – 9.7.2013) gelegt, danach sind auch in Düsseldorf die meisten Kollektionen fertig.“

Hochwertige Aussteller, deren Kollektionen noch nicht final stehen, können in München auf der MunichFashion.WoMeN ‒ die vom 10.8. – 13.8.2013 im MTC stattfindet – ihre Order abschließen.

VW nutzt Suchmaschinen-Optimierung geschickt zur Werbung

Wie man die Google-Suche durch eine gründliche Suchmaschinen-Optimierung zur Werbeplattform machen kann, zeigt die Idee von drei Absolventen der niederländischen Kunstakademie, die sie gemeinsam mit der holländischen Werbeagentur Qreativ für Volkswagen umsetzen.

New York vs. Paris

Der französische Grafikdesigner Vahram Muratyan illustrierte die Unterschiede zwischen New York und Paris.

Mentos: Don't become your Dead. Stay fresh!

Die in London ansäßige Werbeagentur BBH ruft im Namen von Mentos alle jungen Männer auf, frisch zu bleiben und ja nicht wie ihre Värer zu werden.

 

Stranger Danger



 Hot Tub



Technology



Donnerstag, 21. März 2013

Designer als Gründer: „Plan haben bringt Erfolg.“

Am 12. und 13.04.2013 finden die nächsten Intensiv-Seminare
von business-workshop.de  für Gründer in Designberufen in
Düsseldorf statt. © peshkova - Fotolia.com
Bereits das Wort Kreativwirtschaft beschreibt es genau: Kreativität und wirtschaftliches Denken gehören heute untrennbar zusammen. business-workshop.de bietet mittlerweile seit sieben Jahren Intensiv-Seminare an, die sich speziell an Existenzgründern der Kreativwirtschaft richtet. Das nächste Seminar findet am 12. + 13.04.2013 in Düsseldorf statt.

DÜSSELDORF, 21.03.2013 / Viele Designer werden sicherlich schon einmal auf Designmessen wie die blickfang in Stuttgart und Hamburg oder der D3 Talents über die roten „Plan haben“-Karten von business-workshop.de gestolpert sein.  Tatsächlich gehört das in Düsseldorf beheimatete Unternehmen zu den renommiertesten Adressen, wenn es um Business-Seminare und – Vorträge für Designer in Deutschland geht. Denn hinter business-workshop.de stecken zwei in der Kreativszene bekannte Akteure. 

Kreativwirtschaftler im besten Sinne

Bianca Seidel berät mit ihrem Unternehmen Bianca Seidel Consulting seit Jahren Kreative aus den unterschiedlichsten Designbereichen bei der Unternehmensgründung und -festigung.  Der zweite Kopf hinter business-workshop.de ist Immo Schiller, der als Creative Director in einer bekannten Werbeagentur in Düsseldorf arbeitet, und darüber hinaus als Coach und Marketingberater tätig ist.

Beide Trainer können sich aufgrund ihres persönlichen Werdegangs in einem besonderen Maße in die Beweggründe, Bedürfnisse und Anforderungen von Kreativunternehmern,  oder solchen, die mit dem Gedanken spielen, Kreativunternehmer zu werden, einfühlen. Denn beide kommen selbst aus der Kreation und vermitteln auf Basis langjähriger Erfahrungen in Führungspositionen fundamentales Business-Know-how, auf dem die Seminarteilnehmer ihr Unternehmen erfolgreich aufbauen können – ob als Freelancer, Agenturinhaber oder als produzierender Designer.  Weitere Informationen zu Workshop-Angebot: http://www.business-workshop.de

Intensiv-Seminare im April 2013

Für die nächsten Intensiv-Seminare für Gründer in Designberufen am 12. und 13.04.2013 in Düsseldorf läuft die Anmeldefrist bereits. Noch aber sind einige wenige Plätze frei.

Die beiden Seminare unter dem Titel "Selbstständig werden - selbstständig bleiben" können sowohl einzeln als auch im Kombi-Paket mit Preisvorteil gebucht werden.

Seminar: 12.04.2013

  • Zielformulierung - wie wirken sich meine privaten Wünsche und Bedürfnisse auf mein zukünftiges Unternehmen aus und umgekehrt?
  • Businessplan - was gehört in einen Businessplan und wie packe ich ihn an? Warum überhaupt ein Businessplan? Wie erstelle ich eine fundierte Finanzplanung und Kalkulation?
  • Recht für Unternehmer - wie schütze ich mich, meine Marke, mein Unternehmen und welche Unternehmensform ist eigentlich die Richtige für mich?


Seminar: 13.04.2013
  • Markenaufbau & Markenführung - was ist eine Marke und wie positioniere ich mich oder mein Produkt am Markt?
  • Vertrieb - wie finde ich die richtige Vertriebsform für mich? Wie vertreibe ich meine Produkte oder Dienstleistungen effektiv?

Die Anmeldeunterlagen können als PDF-Datei direkt unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:  http://www.business-workshop.de/download/seminar_april2013.pdf

Video-Portrait: Produktdesigner Peter Schmidt

Quelle: Deutsche Welle

"Peter Schmidt ist einer der erfolgreichsten Produktdesigner Deutschlands. Seine Parfumflacons, Verpackungen oder Logos sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.Mit der Gestaltung von Parfüm-Flakons ist er berühmt geworden. Heute hat er von Wasserflaschen über Firmenlogos bis hin zu Bühnenbildern und Büchern in vielen Bereichen gearbeitet. Aufgewachsen ist er in der bayerischen Provinz, in Kassel studierte er an der Werkkunstschule Design und ging danach nach Hamburg. Heute ist Peter Schmidt 75 Jahre alt und arbeitet noch immer." >> mehr

Symposium der DGPh zum Thema: „Was ist ein gutes Bild?“

Die Sektion Wissenschaft & Technik der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) veranstaltet zusammen mit dem Studiengang „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ der Hochschule Hannover am 14. Juni 2013 ein Symposium zum Thema „Was ist ein gutes Bild?“. Die Antwort auf diese Frage hängt sehr stark von der „Perspektive“ ab aus der man ein Bild betrachtet.

Für den Künstler ist ein gutes Bild eines, das gut komponiert ist. Es muss eine Bildaussage transportieren und/oder eine Emotion beim Betrachter hervorrufen. Für den Bildjournalisten gilt das natürlich auch, aber hier ist evtl. der Zeitpunkt entscheidend. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf den Auslöser gedrückt zu haben entscheidet, ob sich ein Bild verkaufen lässt.

Für den Kamerahersteller muss ein Bild technisch hochwertig sein. Es muss Details zeigen, Farben korrekt oder besser optimiert wiedergeben und das möglichst vollautomatisch.

Für den Photohobbyisten ist die Wiedergabe von Emotionen und Erinnerungen ein Gradmesser für ein gutes Bild.

Für den Hersteller von Druckerzeugnissen ist das gedruckte Bild entscheidend. Das Material auf dem es ausgegeben wird, die Korrektheit der Farben und Verläufe, die Lichter und Schattenzeichnung.

Der Galerist bezieht die Form der Präsentation noch mit ein und berücksichtigt den möglichen Verkaufserlös.

Alle aufgeführten Sichtweisen und Perspektiven sind wichtig, richtig und kommen ohne einander nicht aus. „Erst wenn Technik und Kunst zusammenwirken, erwächst aus der Sachkenntnis praktischer Erfolg“ stellte bereits Andreas Feininger fest. „Ein eindrucksvolles Photo ist fast immer das Ergebnis von technischem Können und schöpferischem Einfühlungsvermögen“. Die Veranstaltung versucht diesen Bogen zu schlagen. Es werden sowohl Kriterien für das „gute Bild“ als auch Werkzeuge und Verfahren behandelt, die für alle
Anforderungen die besten Resultate liefern.

Freuen Sie sich schon heute unter der Leitung von Dr. Reiner Fageth, Vorsitzender der Sektion Wissenschaft & Technik der DGPh und Vorstandsmitglied der CEWE COLOR AG & Co. OHG auf interessante Vorträge.

Das Programm sieht u. a. folgende Vorträge vor:

  • Elger Esser, Photograph
    „Vergangene oder verlorene Zeit. Metaphern in der Photographie.“
     

  • Prof. Karen Fromm, Hochschule Hannover
    „Gerade - scharf - zentral. Der Mythos vom guten Bild.“

  • Dietmar Wüller, Image Engineering GmbH & Co. KG und stellvertretender Vorsitzender der Sektion Wissenschaft & Technik der DGP
    „Das Test Dilemma: Photozeitschriften und Bildqualität“

  • Dr. Volker Zimmer und Wanja Szypura, Leica Camera AG
    „Von den Rohdaten bis zum fertigen Bild – Unterschiede in der Verarbeitung und Einflüsse auf die Bildqualität.“

  • Sabine Thieme, CEWE COLOR AG & Co. OHG
    „Bewertungsmöglichkeiten für die persönliche Relevanz eines Photos.“

  • Dr. Philipp Sandhaus, CEWE COLOR AG & Co. OHG
    „Warum gefällt uns ein Photo? Möglichkeiten und Grenzen der automatischen Bewertung von Ästhetik.“

  • Heinz-Jürgen Groß, DeltaE Image Consulting
    Wenn Pixel auf Profile treffen - Digitale Bildausgabe und ICC-konformer Workflow: Selbstverständlichkeit, Wunschdenken oder gar Utopie?“
     

  • Herr Dr. Lehmann, IS – Imaging Solutions GmbH
    „Einblicke in die Entwicklung einer automatischen Bildverbesserung.“

  • Andreas Stephan, Epson Deutschland GmbH
    „Bildqualität im Inkjetdruck.“

Zusammen mit seinen Vorstandskollegen in der DGPh Dietmar Wüller, Hans Brümmer und Dr. Hella Hahm hat Herr Dr. Fageth ein sehr umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die Teilnahme an dem Symposium ist dank der freundlichen Unterstützung von HP, Imaging Solutions und CEWE COLOR sowie der Zusammenarbeit mit der Hochschule Hannover kostenfrei.

Die DGPh bittet Sie bei Interesse, sich verbindlich bis zum 31. Mai 2013 in der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) unter dgph@dgph.de, Tel. 0221/ 92 32 069 oder Fax. 0221/ 92 32 070 anzumelden.

Toshiba erhält red dot award für die externe Festplatte STOR.E Slim

(Presseportal openBroadcast) - Neuss, 21. März 2013 – Die Storage Peripheral Division der Toshiba Europe GmbH (TEG) erhält für die externe Festplatte STOR.E Slim den "red dot award: product design 2013". Die STOR.E Slim ist die bisher leichteste und dünnste portable externe Festplatte von Toshiba. Von der 37-köpfigen Expertenjury des red dot award wurde sie für ihr "gelungenes Gestaltungskonzept" ausgezeichnet.

Die STOR.E Slim bietet 500 GB (1) Speicherkapazität und damit ausreichend Platz für umfangreiche Datenmengen und digitale Bibliotheken. So können bis zu 142.000 digitale Fotos, 131.000 Musiktitel oder 410 Videos gespeichert werden. Mit Abmessungen von 107 x 75 x 9 mm gehört sie zu den dünnsten externen Festplatten, die heute auf dem Markt verfügbar sind. Damit ist die Festplatte optimal für den portablen Einsatz geeignet.

Toshiba hat die externe Speicherplatte als "Plug and Play"-Lösung konzipiert, mit der persönliche Daten, Musiktitel, Fotos, Videos oder Spiele einfach und schnell gespeichert werden können. Die Sicherheit der Daten wird durch einen Passwortschutz gewährleistet.

Prof. Dr. Peter Zec, Initiator und CEO des red dot, wies darauf hin, dass hohe Designkompetenz und wirtschaftlicher Erfolg gerade heute Hand in Hand gehen: "Die Sieger des ‚red dot award: product design 2013’ sind die Protagonisten einer hochentwickelten Designkultur und Designwirtschaft. Heutzutage wird es immer schwieriger, gut gestaltete Produkte voneinander zu unterscheiden. Besonderheiten werden häufig erst in Details sichtbar. Jene Produktschöpfungen aber, die vor den kritischen Augen der internationalen red dot-Jury bestehen, werden nicht in der Masse untergehen und sich im globalen Wettbewerb behaupten können."

Erhältlich ist die externe Toshiba-Festplatte STOR.E Slim mit einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium in Schwarz oder Silber.

BVDW: 10 Thesen zur Zukunft von Digital Commerce

Experten der Fachgruppe E-Commerce im BVDW zeigen aktuelle Entwicklungen und bedeutsame Treiber des Marktsegments auf

Digital Commerce zählt in Deutschland zu den signifikant wachsenden Geschäftsfeldern der digitalen Wirtschaft. Die Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat die zukünftige Entwicklung dieses Marktsegments analysiert. Die Ergebnisse dieser Untersuchung fassen die Experten in 10 Thesen zur Zukunft von Digital Commerce zusammen. Weitere Details stehen auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org.

Thorben Fasching (hmmh multimediahaus), stv. Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW: "Der interkative Handel verzeichnet in Deutschland mittlerweile einen jährlichen Gesamtumsatz von fast 40 Milliarden Euro. Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung muss die öffentliche Wahrnehmung von Digital Commerce, dem medienübergreifenden Einkaufserlebnis von Online, Social Media und Mobile, als wichtiges Geschäftsfeld der Online-Branche gestärkt werden. Die Unternehmen müssen sich konsequent der Marktentwicklung auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene, aber auch in politischer Sicht hin anpassen. Die 10 Thesen unserer Expertengruppe unterstützen mit den grundlegenden Entwicklungen und zukünftigen Handlungsfelder für Digital Commerce."

10 Thesen zur Zukunft von Digital Commerce

1. Der Kunde fordert alle Produkte jederzeit auf jedem Kanal kaufen zu können. Unternehmen, die sich auf einen Kanal konzentrieren bzw. die Kanäle unterschiedlich behandeln, verlieren künftig stark an Bedeutung.

2. Pure Player werden ihre Strategie sukzessive und zeitnah um weitere Kanäle erweitern müssen. Flagshipstores der E-Commerce-Marktführer werden ein wichtiger Bestandteil der Strategie.

3. Der stationäre Einzelhandel, bislang das "Stiefkind" der digitalen Revolution, wird über Dienste wie LBS in die digitale Wertschöpfungskette integriert.

4. TV-Commerce wird erste nennenswerte Umsätze erzielen - allerdings nur im Zuge einer dynamisch vernetzen Multiple-Screen-Strategie.

5. Die Omnipräsenz von Preisvergleichssuchmaschinen wird den Wettbewerb verschärfen und zu einer Polarisierung des Marktes führen. Während im Massenmarkt nur Kostenführer dominieren, gibt es parallel zahlreiche Premium-Nischen. In der Mitte wird kein Platz mehr sein.

6. Dem Großteil der Transaktionen im Digital Commerce geht in eine Informationssuche in sozialen Netzwerken voran, die in der Regel kaufentscheidend ist.

7. Die Kommunikation im Marketing wandelt sich schrittweise völlig - von einer One-to-Many-Broadcast-Kommunikation, der zunehmend misstraut wird, hin zu einer Many-to-Many-Kommunikation auf Augenhöhe mit dem Kunden. Dies ist das Ende von "Marketing as we know it."

8. Digitale Bezahlung und Mobile-Payment-Lösungen werden klassische Zahlmethoden mehr und mehr ersetzen.

9. Die allgegenwärtige mobile Intelligenz macht viele Services vor Ort überflüssig, die keinen echten Mehrwert bieten. Dies führt in einigen auf die Kundenberatung ausgerichteten Branchen wie Reisebüros, Banken etc. zu einem dramatischen Strukturwandel.

10. Digital Commerce ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und keine First-Mover-Nische mehr. Entsprechend müssen sich Anbieter den "normalen" gesellschaftspolitischen Diskussionen auch in der Öffentlichkeit stellen.

Leistungsschutzrecht: Auf die Länderchefs kommt es jetzt an

Der Deutsche Journalisten-Verband hat erneut an die Ministerpräsidenten der Länder appelliert, dem Leistungsschutzrecht für Presseverlage am morgigen Freitag im Bundesrat in der vorliegenden Form ihre Zustimmung zu verweigern und den Vermittlungsausschuss anzurufen. So wie vom Bundestag verabschiedet, schade das Gesetz mehr als es nütze. Das betrifft nicht nur zahlreiche unklare Begriffe im Gesetz, sondern auch die vorgesehene Beteiligung der Journalistinnen und Journalisten, deren Durchsetzbarkeit vor allem Freien fast unmöglich gemacht werde. "Es darf nicht dazu kommen, dass sich Einnahmen aus dem Leistungsschutzrecht, wenn sie überhaupt anfallen, ausschließlich in den Bilanzen der Verlage niederschlagen, die Urheber aber nicht profitieren", kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.

"Jetzt kommt es vor allem auf die SPD-Ministerpräsidenten an", sagte Konken. "Sie sind es ihrer eigenen Glaubwürdigkeit schuldig, dass sie dem Votum der SPD-Bundestagsfraktion gegen das Gesetz folgen." Nach DJV- Informationen beabsichtigt das SPD-regierte Hamburg, dem Leistungsschutzrecht im Bundesrat zuzustimmen. "Ich appelliere an den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz: Sie sind nicht nur gegenüber den Verlagen in Ihrer Stadt verantwortlich, sondern auch gegenüber zahlreichen Urhebern, die in Hamburg leben und arbeiten." Hamburg solle den berechtigten und gut begründeten Protest gegen das Leistungsschutzrecht mittragen, forderte der DJV-Vorsitzende.