Dienstag, 30. April 2013

Das Modefestival in Hyères

Quelle: Deutsche Welle

"Seit diesem Montag findet im südfranzösischen Hyères das 28. "Festival International de Mode & de Photography" statt, eines der renommiertesten Festivals für Nachwuchstalente. Hier wurden schon Design-Stars wie Viktor & Rolf entdeckt." Mehr Euromaxx unter: http://www.dw.de/programm/euromaxx/s-7553-9800

Ausstellung „Design Ikonen“ in Neckarsulm eröffnet

Prof. Dr. Florian Hufnagl, Direktor der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich, hat heute zusammen mit Audi-Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves die Ausstellung „Design Ikonen“ im Audi Forum Neckarsulm eröffnet. Bis Ende Juni zeigt das Museum hier Höhepunkte aus seiner Permanent Collection. Der Eintritt ist frei.



Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich Lichtwand/Setzkasten
Foto: Rainer Viertlböck, München

Im Audi Forum Neckarsulm gibt Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich – Besuchern und Kunden ab sofort einen Einblick in 150 Jahre Design-Geschichte. Die Exponate gelten als Meilensteine des Möbeldesigns und stehen exemplarisch für Strömungen wie Industrialisierung und Serienproduktion, neue Materialien der Nachkriegszeit, Pop Art, Postmoderne und Materialromantik. Viele von ihnen weisen den Weg in die Designsprache der Zukunft. „Progressives Design ist ein Kernelement unserer Produkte. Audi hat mit dem TT oder dem hier in Neckarsulm gefertigten R8 Sportwagen Automobildesign-Geschichte geschrieben. Die Design Ikonen der Neuen Sammlung passen sehr gut an diesen Standort und sind eine spannende Bereicherung für unsere Besucher im Audi Forum“, sagt Dr. Frank Dreves, Produktionsvorstand der AUDI AG.


Gebrüder Thonet Stühle Nr. 14 und Nr. 22,1850–1875
Material: Holz (Buche), gebogen; Rohrgeflecht
Hersteller: Gebrüder Thonet, Wien, Österreich
Besitz: Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich
Foto: Nr. 14 Die Neue Sammlung (A. Laurenzo); Nr. 22 Ellenberg

Der Direktor der Neuen Sammlung, Prof. Dr. Florian Hufnagl, beschreibt das Konzept der Ausstellung: „Wir wollen innovative Lösungen des Designs zeigen - Lösungen, die die industriellen Prozesse und Produktionstechniken in den ästhetischen Ausdruck der Objekte integrieren.“ Die Exponate stammen aus verschiedenen Epochen: von der Zeit der Industriellen Revolution und den 1920er Jahren über die Nachkriegszeit und die 1960er bis in die Gegen­wart. So ist zum Beispiel der zukunftsweisende Cinderella Table des niederlän­dischen Designers Jeroen Verhoeven aus dem Jahr 2005 zu sehen.

Weit zurück gehen dagegen die ausgestellten Stühle und Sessel des rheinländischen Tischlers Michael Thonet. Die auf wenige Elemente reduzierten Entwürfe erlaubten Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals eine industrielle Massenfertigung von Möbeln. Das Modell Nr. 14 wurde das meist produzierte Sitzmöbel der Welt. Ein weiteres Exponat ist der Raumteiler der Französin Charlotte Perriand von 1953, und ebenfalls zu sehen sind Wer­ke von Marcel Breuer, Charles und Ray Eames, Gaetano Pesce und Ettore Sottsass.

Mit der Ausstellung „Design Ikonen“ startet die Kooperation „Pinakothek der Moderne zu Gast bei Audi“. Das Unternehmen unterstützt das temporäre Projekt der vier Museen der Pinakothek der Moderne, sich in einem interaktiven Aktionsraum in München den Besuchern zu präsentieren. Als „Satellit“ der SCHAUSTELLE besucht Die Neue Sammlung mit ihren Design Ikonen das Audi Forum Neckarsulm.

Ab dem 26. Juni wird der zeitgenössische Künstler Jürgen Partenheimer eine temporäre Rauminstallation in Kooperation mit der Sammlung für Moderne Kunst der Bayer­ischen Staatsgemäldesammlungen im Ingolstädter Audi museum mobile präsentieren.

AUSSTELLUNG: „TRADING STYLE – Weltmode im Dialog“

Noch bis zum 31. August 2013 im Weltkulturen Museum, Frankfurt

Weltkulturen Museum: Eine Handelsstation für globale Stile und Moden

Im Weltkulturen Museum schaffen wir einen Bezug zwischen historischen Artefakten und zeitgenössischer Praxis und laden Künstler, Designer, Autoren, Filmemacher und Wissenschaftler ein, sich mit der ethnografischen Sammlung des Museums auseinander zu setzen.

In einem beispiellosen Dialog zwischen vergangenen und zukünftigen Modewelten, präsentiert “TRADING STYLE” mehr als 500 historische Objekte, Fotografien und Filme aus den Beständen des Museums gemeinsam mit neuen Designs für Kleidung und Accessoires von vier internationalen Modelabels: A Kind of Guise (Deutschland), Buki Akib (Nigeria), CassettePlaya (Großbritannien) und P.A.M./ Perks and
Mini(Australien).

Internationale Labels im Weltkulturen Labor

Im Verlauf des Jahres 2012 lebten und arbeiteten vier internationale Mode- und Lifestyle-Labels aus Australien, Deutschland, Großbritannien und Nigeria mehrere Wochen im Weltkulturen Labor. Diese neue Einrichtung neben dem Museum beherbergt ein Medienarchiv, Labor- und Projekträume sowie Künstlerateliers und Gästewohnungen. Hier konnten sich die Designer direkt auf das Wissen der Museumsethnologen beziehen und erforschten die ethnografischen Artefakte, Filme und Fotografien. Auf diesen Quellen basierend, entwickelten sie neue Videos, multimediale Arbeiten und Prototypen
für Kleidung und Accessoires.

Die Designer: Eine neue Richtung in der Mode

Ausgewählt von Teimaz Shahverdi, verkörpern Buki Akib (Nigeria), A Kind of Guise (Deutschland), CassettePlaya (Großbritannien) und P.A.M. (Australien) eine neue Richtung in der Mode, die sich unter dem Radar von massenproduzierten Trends abspielt. Diese Designer bevorzugen regionales Handwerk aus aller Welt in Kombination mit Luxus-Materialien und einer fortschrittlichen Herstellung.

Produktion wird auf ein kleines und ethisches Maß reduziert. Die Designer arbeiten oftmals in Teams zusammen mit Künstlern, Musikern und Tänzern. Der konventionelle Laufsteg wird durch Videos und Online-Präsentationen ersetzt. Dieser beschleunigte Zugang zu Mode und Lifestyle umgeht die Starrheit der Modeindustrie mit ihren Unternehmensmonopolen auf Produktion und Vertrieb.

Die Sammlung: Ein Einblick in die Vielfalt der Weltmode

Von Streetstyles bis hin zu zeremonieller Kleidung - die Sammlungsobjekte, Filme und Fotografien geben einen Einblick in die Vielfalt der Weltmode aus Äthiopien, Australien, Angola, Bolivien, Brasilien, China, der Demokratischen Republik Kongo, Deutschland, der Elfenbeinküste, Feuerland, Grönland, Guinea-Bissau, Indonesien, Iran, Kamerun, Liberia, Malawi, Mali, Mexiko, Mikronesien, Namibia, Neuseeland, Nigeria, Panama, Papua-Neuguinea, Peru, den Philippinen, den Salomonen, Samoa, Südafrika, dem Sudan, Tansania, Thailand, Togo, Uganda, Venezuela und den Vereinigten Staaten. Taschen, Schuhe, Hüte und Schmuck gefertigt aus fast allen nur vorstellbaren Materialien: Von Gold bis Blech, Fischhaut bis Bambus, Seide bis Hibiskusfaser. Einige dieser gehören zu den ältesten Objekten in der
Sammlung des Weltkulturen Museums.

Die Ausstellung: Jeder Raum ein Dialog mit der Sammlung

Mit der Kombination von Accessoires aus verschiedenen Teilen der Welt, regt jeder Raum einen Dialog zwischen alternativen Konzepten von Schönheit, Status und Wert an. Die Präsentation von ethnologischen Dokumentationsfilmen von 1928-1975 zeigt verschiedene Produktionstechniken aus Afrika, Ozeanien, den Amerikas, Indonesien, Thailand und dem Mittleren Osten. Eine Fotowand-Collage kombiniert historische Fotos aus dem Museumsarchiv mit den aktuellen Lookbooks der eingeladenen Modelabels. Im oberen Stockwerk wird ihre persönliche Auswahl ethnografischer Artefakte zusammen mit ihren neuen Kleidungsprototypen, digitalen Drucken, Accessoires und Videos
ausgestellt.

Mit Trading Style hebt das Weltkulturen Museum die heutige Stadt als urbane Bühne, mit seinen Straßen und Netzwerken, Objekttheatern und Handelssystemen hervor. Traditionelle Bekleidung und Folklore der Vergangenheit werden in neue Identitäten des 21. Jahrhunderts übersetzt. Sie werden zum Ausdruck von Uniformität und Exzentrik, von subkulturellen Gruppenzugehörigkeiten und individuellen Selbstinszenierungen. Das Museum wird zur dynamischen Handelsstation, die durch Mode, Style sowie materielle Kultur ein
Verständnis für die Global Street vermittelt.

Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation im Kerber Verlag.

„TRADING STYLE – Weltmode im Dialog“ Links: Junger Mann mit Tanzschmuck, Ehemalige Kapprovinz, Südafrika. Unbekannter Fotograf, 1930. Zentrales Provinz Archiv der Pallottiner, Limburg. Weltkulturen Museum. Rechts: Buki Akib. Kuti Trouser: FELA A/W 2011.
"TRADING STYLE – Weltmode im Dialog" Buki Akib mit Hut 2012. Foto: Julia Ziegler.

Interview mit Zukunftsforscher Matthias Horx: "Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten"

(lifePR) (Berlin, 30.04.2013) Alterung und Individualisierung sind die Megatrends der Zukunft. Der Staat alleine wird zukünftig diese sozialen Herausforderungen nicht lösen können. Zu diesem Ergebnis kommt der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx im Interview auf GDV.DE. Zum Tag der Arbeit am 1. Mai beschreibt der Zukunftsforscher, wie sich durch den demografischen Wandel die Arbeitswelt verändern wird.

Ältere Menschen prinzipiell aus dem Arbeitsprozess auszuschließen, wie das derzeit größtenteils noch der Fall ist, hält Horx für verfehlt: "Statt uns mit der mechanischen Verlängerung von Lebensarbeitszeiten zu erschrecken, sollten wir besser die Potentiale verstehen, die mit steigendem Lebensalter einhergehen." Ältere Arbeitnehmer bringen, so Horx, Erfahrungswissen, Weisheit und gute Kundenkontakte mit - alles Dinge, die für Unternehmen wertvoll sein können. Damit Ältere auch tatsächlich länger arbeiten können und wollen, müsse allerdings die Arbeitswelt flexibler und weniger monoton gestaltet werden.

Der demografische Wandel stellt neben der Arbeitswelt auch das Rentensystem vor neue Herausforderungen. Im Interview erklärt Matthias Horx, warum aus seiner Sicht das Schweizer Rentenmodell dem demografischen Wandel standhält und ein Anreizsystem wie in Finnland besser ist als ein Strafsystem.

Das vollständige Interview mit Matthias Horx erscheint in zwei Teilen auf GDV.DE. Im zweiten Teil, der am Donnerstag erscheinen wird, erklärt Matthias Horx, warum sich zukünftig 70-Jährige wie 55 fühlen können und warum Ältere glücklicher sind als Jüngere.

Montag, 29. April 2013

MMK verlängert die Präsentation von Carsten Nicolai / Ankauf von zwei Werken für die Sammlung

Die Präsentation „Carsten Nicolai. unidisplay / uni(psycho)acoustic“ im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main wird bis zum 26.5.2013 verlängert. Anlass ist der Erwerb der zwei raumgreifenden Installationen von Carsten Nicolai für die MMK Sammlung: „unidisplay“ ist eine von Nicolai auf die Räumlichkeiten des MMK angepasste, audiovisuelle Arbeit und „uni(psycho)acoustic“ eine Soundinstallation, die in Zusammenarbeit mit Studierenden der Städelschule entstanden ist. Der Ankauf beider Arbeiten wurde ermöglicht durch die Mittel der jährlich stattfindenden Benefizveranstaltung „Tischgesellschaft“ der Freunde des MMK sowie der Partner des MMK.

„Wir freuen uns sehr, dass wir durch die großzügige Unterstützung unserer Freunde und Partner mit ‚unidisplay’ eines der wichtigsten und komplexesten Werke von Carsten Nicolai für unsere Sammlung ankaufen konnten. Nur mit finanzieller Hilfe engagierter Freunde und Partner ist es uns möglich, unsere Sammlung zu erweitern“, sagt Dr. Susanne Gaensheimer.

Das MMK verfolgt mit dem Ankauf sein Vorhaben, ausgewählte Werke aus den Sonderausstellungen dauerhaft in die Sammlung einzubinden. So konnte die Sammlung zuletzt mit Arbeiten von Künstlern wie Douglas Gordon, Erik van Lieshout, Florian Hecker oder Sarah Morris, die zuvor in Einzelausstellungen vertreten waren, ergänzt werden. Nicolais Arbeiten erweitern die MMK Sammlung im Bereich audiovisueller Installationen.

„unidisplay“ vereint die mehrjährige Arbeit des Künstlers und macht diese digital in einem Werk sichtbar: Nicolai führt erstmals seine Forschungsergebnisse zur Wahrnehmungspsychologie in der Installation zusammen. In der Arbeit, die als „work in progress“ fortsetzbar ist, wechseln sich großflächige grafische Module ab. Diese zeigen unterschiedliche optische Muster und Formen, die verschiedene Aspekte menschlicher Wahrnehmung berühren.

Die Soundkammer „uni(psycho)acoustic“ rückt psycho akustische Phänomene in den Vordergrund und untersucht die Wirkung auditiver Ereignisse. Insgesamt entwickelten Studierende der Städelschule in Zusammenarbeit mit Nicolai 13 Sound- Stücke, die unterschiedliche akustische Phänomene aufgreifen und den visuellen Eindrücken von „unidisplay“ gegenüberstellt sind.

Zur Ausstellung erscheint Anfang Mai 2013 ein Katalog mit Texten von Eva Huttenlauch und Andrea Lissoni im Gestalten Verlag, herausgegeben von Susanne Gaensheimer und Eva Huttenlauch. Der Katalog umfasst 80 Seiten und bildet die unterschiedlichen visuellen Ebenen der Installation „unidisplay“ ab. Preis: 25 Euro


Carsten Nicolai und Studenten der Städelschule, uni(psycho)acoustic, 2012/2013
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Carsten Nicolai, unidisplay, 2012
Installationsansicht, Foto: Axel Schneider, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und The Pace Gallery, New York

Ein Sahnehäubchen zur TYPO Berlin 2013 vom Forum Typografie e.V.

Vom 16.–18. Mai findet die Typo Berlin  zum Thema »Touch« statt: http://typotalks.com/berlin/de/

Die größte Grafikdesignkonferenz Europas im Herzen Berlins: 3 Tage Programm, 4 Bühnen, über 60 Sprecher, Vorträge, Präsentationen, Workshops, Networking, eine Party und 1000 weitere Teilnehmer – all das erwartet dich bei der TYPO Berlin 2013.

Mit: Julie K. Andersen · Lupi Asensio · Peter Bankov · Paul Barritt · Paul Barnes · Ann Bessemans · Nancy Birkhölzer · Erik van Blokland Alexander Branczyk · Dimitri Bruni · Anthony Burrill · Stephen Coles · David Demaree · Martina Flor · Ivo Gabrowitsch · Ken Garland Dominik Hafen · Lars Harmsen · Michael Johnson · Gesche Joost · Julia Kahl · Florian Kaps · Harry Keller · Mitya Kharshak · Andreas Koop Manuel Krebs · Henrik Kubel · Max Kuehne · Paul van der Laan · Svetlana Landl · Grzegorz Laszuk · Van Bo Le-Mentzel · Gerry Leonidas Martin Lorenz · Simon Manchipp · Daniel Mizielinski · Kate Moross · Sander Neijnens · Ashley John Pigford · Albert-Jan Pool · Mareike Roth · Oliver Saiz · Giuseppe Salerno · Andrea Schmidt · Bernhard Senn · Patrick Marc Sommer · Erik Spiekermann ·Roland Stieger · Tricia Treacy · Ferdinand Ulrich · Jacek Utko · Jessica Walsh · Honza Zamojski …

Das Sahnehäubchen vom Forum Typografie e.V.

Schaut einfach auf http://www.forum-typografie.de/ nach und ganz schnell eine E-mail.  Der Einsendeschluss ist der 01.Mai 2013

NOMADIC FURNITURE 3.0 - Neues befreites Wohnen

12. Juni – 6. Oktober 2013
MAK-Ausstellungshalle, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien


Die Kultur des Selbermachens ist nahezu allgegenwärtig: Ob Mode, Möbel, Kulinarik oder Kommunikation – es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens und der materiellen Kultur, der von der „Do-it-yourself“ (DIY)-Revolution nicht erfasst worden wäre. Mit Fokus auf den Bereich des Möbeldesigns untersucht die Ausstellung NOMADIC FURNITURE 3.0. Neues befreites Wohnen diese zwischen Subkultur und Mainstream zu verortende Bewegung erstmals auch im historischen Kontext: Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt der Möbelselbstbau als Lösungsansatz für eine sozial engagierte, seit Ende der 1960er Jahre auch ökologisch nachhaltige Gestaltung.

Die heute sogenannte Prosumer-Kultur, also die kollaborative Verschränkung von Produzent und Konsument, bedeutet nicht nur grundlegende Veränderungen im kreativen Prozess. Die semiprofessionelle Involvierung des Endverbrauchers in das Gestalten und Produzieren impliziert weitreichende gesellschaftliche Problemfelder, wie die Kritik am Massenkonsum und an der drohenden Ressourcenknappheit, die Befreiung von Konsumzwang und Gestaltungsnormen und nicht zuletzt die Demokratisierung und Dezentralisierung der automatisierten Massenproduktion vor dem Hintergrund eines Strebens nach Nachhaltigkeit.

NOMADIC FURNITURE 3.0 bietet einen umfassenden Überblick über die zeitgenössische DIY-Möbelkultur und macht mit zahlreichen historischen Bezügen und Beispielen die Entwicklungsgeschichte der DIY-Bewegung von ersten Ansätzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Web-2.0-Kultur deutlich. Bis heute bieten die für die Ausstellung titelgebenden Handbücher Nomadic Furniture 1 und 2, verfasst 1973/1974 von dem österreich-amerikanischen Designer Victor Papanek (1923–1998) und James Hennessey (*1945), einem jungen und kreativen Publikum konkrete Anleitungen für den Bau einfacher und billiger Möbel und stellen wertvolle Referenzen für die zeitgenössische DIY-Bewegung dar. Prototypische Klassiker der DIY-Möbelkultur, die sich erstmals in der Zwischen- und Nachkriegszeit herausbildeten, wie der berühmte, von Gerrit Rietveld entworfene Crate Chair (1934), gelten noch heute als wesentliche Inspirationsquellen.

Eine der ersten einschlägigen Schriften im deutschen Sprachraum war die Reihe Wie baue ich mir selbst …? (Verlag Beyer, Leipzig), die ab 1911 Anleitungen zum Selberbauen diverser Objekte, ab 1930 auch für Möbel bot, bis in den 1950er Jahren ein medialer Hype des Selbermachens einsetzte. Europaweit wurde nach Anleitung gehäkelt, gestrickt, gekocht und gebaut; wie man Möbel selber macht, erfuhr man damals am besten in den englischen Heimwerker-Zeitschriften Popular Handicrafts and Craftworker Magazine (Broadstairs, ab 1951), Handyman (London, ab 1954) oder dem seit 1957 publizierten Magazin Do-it-Yourself (London). Gesellschaftskritische und antikapitalistische Werthaltungen spielten beim Gedanken der autonomen Produktion durch die Verbraucher spätestens mit dem Aufkommen der Punk- und Hippiebewegung eine zentrale Rolle. Unter anderem legte der vom amerikanischen Autor Stewart Brand ab 1968 herausgegebene Whole Earth Catalog, der Waren samt Preis auflistete, mit alternativen Denkansätzen zur Gegenkultur und Umweltbewegung ein philosophisches und praxisorientiertes Fundament, auf dem Victor Papanek und James Hennessey oder auch Enzo Maris Autoprogettazione- Projekt – ein weiteres wichtiges DIY-Möbel-Projekt aus den 1970er Jahren – aufbauten.

Neue Kommunikations- und Beteiligungsmöglichkeiten von Internet und Web 2.0 lösten im vergangenen Jahrzehnt einen neuen Hype der DIY-Kultur aus. DIYPortale, -Communities und -Blogs boomen; DesignerInnen, ProgrammiererInnen, MaschinenbauerInnen und UserInnen entwickeln neue internettaugliche Entwurfsund Produktionsmöglichkeiten für die Gestaltung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Leitgedanken der aktuellen DIY-Bewegung sind eine intensive Beschäftigung mit historischen Vorbildern und Prototypen sowie die Suche nach kostengünstigen und formschönen Möbeln, wie zahlreiche internationale Beispiele in der Ausstellung belegen. So orientiert sich etwa der in Berlin ansässige Architekt Van Bo Le-Mentzel in seinem Hartz IV Möbel-Projekt an Möbelklassikern insbesondere von Gerrit Rietveld.

Arbeiten wie die des Schweizer Duos Kueng Caputo oder des in London ansässigen Designers Martino Gamper bezeugen die Aktualität von Projekten der 1970er Jahre wie Maris Autoprogettazione. Neben zahlreichen Entwürfen, die mit einfachen Werkzeugen aus Holz hergestellt werden können – etwa der MAK-Table der italienischen Gruppe Recession Design –, machen Objekte aus seriellen Halbfertigteilen aus dem Baumarkt einen gewichtigen Teil der jungen flexiblen Wohnkultur aus. Das Spektrum reicht von betont funktionalen Möbeln bis zu den feinteiligen Leuchtobjekten, wie sie die New Yorker Designerin Lindsey Adelman fabriziert. Auch DesignerInnen wie Jerszy Seymour oder Matali Crasset beschäftigen sich immer wieder mit den vielfältigen Möglichkeiten, Möbel zum Selberbauen zu entwickeln.

Neueste Entwicklungen, wie die in Großstädten entstehenden Fab Labs, also offen zugängliche Werkstätten mit High-Tech-Geräten, heben die handwerkliche Selbst-verwirklichung auf eine neue professionelle und wirtschaftliche Ebene. Das jüngste Projekt der holländischen Droog-Designer Design for Download ist auf professionel-le Schnittstellen ausgerichtet: Droog stellt Entwürfe ins Netz und vergibt dafür Pro-duktionslizenzen.

Die raumspezifische Ausstellungsgestaltung von raumlaborberlin entwickelt sich aus Selbstbaustrukturen und berücksichtigt Freiraum für prozessuale Bestandteile, wie etwa eine Werkstatt. Das Designerduo chmara.rosinke (Maciej Chmara und Ania Rosinke), MAK-Designer-in-Residence 2013, ergänzt das Ausstellungsteam und er-arbeitet Kommentare zu historischen und zeitgenössischen Entwürfen.


DESIGNMONAT GRAZ 2013

3. Mai bis 2. Juni 2013

30 Tage Design, 30 Tage Ausnahmezustand
Mit seinem dichten Programm holt der Designmonat Graz 2013 vom 3. Mai bis zum 2. Juni Designschaffende unterschiedlichster Bereiche in die UNESCO City of Design und rückt 30 Tage lang das Potenzial kreativer Arbeit in den Mittelpunkt. Seit 2009 leistet das jährliche Event einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des öffentlichen Bewusstseins für Design und die Leistungen der nationalen und internationalen Kreativwirtschaft.



EIN PROGRAMMÜBERBLICK

Fixstarter ist auch heuer wieder das Designfestival assembly, das zahlreiche Positionen aus dem In- und Ausland nach Graz holt. Ebenfalls auf dem Programm steht zum mittlerweile dreizehnten Mal Österreichs größtes Festival für elektronische Musik, das springfestival. Die internationale Ausrichtung spiegelt sich auch im diesjährigen Programm wider. Nach Buenos Aires präsentiert sich 2013 mit der japanischen Stadt Nagoya erneut eine UNESCO City of Design: Am 3. Mai wird die Ausstellung „Nagoya Design meets Graz“ eröffnet – darüberhinaus präsentieren die Designuniversität Nagoya und die FH Joanneum ihr Kooperationsprojekt. Das Bucharest Design Center wird mit der Produktdesign-Ausstellung "Länder Brücke - Design Brücke" zu Gast sein und junge Kreative aus Polen werden unter dem Titel „UNPolished“ ihre Arbeiten zeigen.



Im umfangreichen Programmkalender finden sich zudem u.a. die Ausstellungen „Werkzeuge für die Design-Revolution“, die Design-Strategien für eine sozial, ökologisch und ethisch nachhaltige Zukunft präsentiert und „SELECTED: it´s just design“, die sich mit dem Thema Interior Design und dessen Geschichte auseinander setzt. Weiters werden die Ergebnisse des NWW Design Awards im designforum Steiermark präsentiert. Die Konferenz „European Design Business Dialogue“ findet erstmals in Graz statt und die FH Joanneum bringt mit den „FH Lecture Days“ wieder internationale Vortragende in die designHalle: Kyofumi Motoyama (Nagoya), Tom Büschemann (Seoul) und Jörg Sürmann (Berlin). Eine Vielzahl an kleineren Veranstaltungen wie etwa der Nachtflohmarkt mit tag.werk, eine nostalgische Fotosession mit Lunatico, Handwerksarbeiten der „Freimeisterei“ oder auch eine Neugestaltung von Marktständen am Kaiser-Josef-Platz, runden das Programm ab.

Der Designmonat zeigt anhand von konkreten, erlebbaren Beispielen, wie Design den Menschen in den Mittelpunkt rückt, auf Nachhaltigkeit achtet und globale Prozesse berücksichtigt. Damit schafft der Designmonat nicht nur Awareness für die Leistungen der steirischen Kreativwirtschaft und die Rolle von Graz als UNESCO City of Design – er veranlasst die Öffentlichkeit, über den Begriff „Design“ nachzudenken, zu diskutieren und Kontroversen auszutragen.

Donnerstag, 25. April 2013

Werbekampagne für Libreria Norma: Für eBooks stebren keine Bäume

Einen ganz eigenen Ansatz, um Lesern eBooks schmackhaft zu machen, erdachte die Agentur DDB in Bogota, Kolumbien für ihren Kunden Liberia Norma.



Don Quijote De La Mancha from Proyectos on Vimeo.


Don Quijote de La Mancha
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The Little Prince
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The Holy Bible
 has been printed more than 6 thousand million times.
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Sun K Kwak - Malen mit Klebestreifen

Mittwoch, 24. April 2013

Expedia-Spot: Frau heiratet Frau und ein Vater macht sich auf die Reise

In Frankreich gehen die Menschen deswegen auf die Straße. Expedia macht aus der "Homo-Ehe" einen hoch emotionalen und anrührenden Film, der für Verständnis und Toleranz wirbt. Ach ja, Reisen spielt da natürlich auch noch eine Rolle.


Ausstellung in Frankfurt: Danica Dakić - Safe Frame

8. Mai – 29. September 2013

Regelmäßig treffen sich seit September vergangenen Jahres 23 Stipendiatinnen der Crespo-Foundation und die Künstlerin Danica Dakić im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Gemeinsam erarbeiten sie eine neue Video- und Klanginstallation, die ab dem 8. Mai im Museum unter dem Titel „Safe Frame“ präsentiert wird. Seit seiner Gründung vor über 20 Jahren ist es im MMK Tradition, regelmäßig Künstler einzuladen, raumbezogene Arbeiten eigens für die Ausstellungsräume des Museums zu produzieren. Mit Danica Dakićs „Safe Frame“ wird eine solche Neuproduktion jetzt erstmals in enger Zusammenarbeit mit der Kunstvermittlung des Museums initiiert.


Danica Dakic, Safe Frame, 2012
© VG Bild-Kunst, Bonn

Die Stipendiatinnen sind Teil des Programmes „SABA“ der Crespo-Foundation, das jungen Migrantinnen ideelle und finanzielle Förderung zur persönlichen Weiterbildung bietet, um ihnen damit Wege in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu eröffnen. Im MMK setzen sich die Stipendiatinnen zusammen mit Danica Dakić in einem offenen künstlerischen Prozess mit der Institution Museum und seiner Sammlung auseinander. Das MMK wird damit zum Gegenstand sowie zum Raum der Entfaltung unterschiedlicher Perspektiven und Stimmen zu Fragen nach Identität und Geschichte, nach Sicherheit und Freiheit.

Den Ausgangspunkt bildet Paul Almásys Werk „Louvre, Paris“ aus der fotografischen Sammlung des MMK. Die 1942 aufgenommene Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt einen Museumsraum des Louvre, in dem zur Zeit der Evakuierung statt Bildern ausschließlich leere Rahmen zu sehen sind. Dakićs Videoinstallation, die in Zusammenarbeit mit den SABA- Stipendiatinnen entsteht, taucht in Almásys Arbeit ein. Mittels eines technischen Verfahrens gelingt es Dakić den Betrachter in die Fotografie hineinzuversetzen. Die Videoprojektion wird durch eine Klanginstallation auf auditiver Ebene ergänzt. Aus einem großformatigen, leeren Bilderrahmen sind 15 Audiotracks in immer neuen Abfolgen zu hören. Es erklingt eine komplexe Komposition aus sprechenden und singenden Stimmen der SABA-Stipendiatinnen, gemischt mit der Geräuschkulisse des Museums. Mit ihren unterschiedlichen Sprachmelodien und Stimmfärbungen erzählen die aufgezeichneten Geräusche und Stimmen vom Leben und von der Begegnung mit dem Museum. Der leere Rahmen animiert die Besucher sich die fehlenden Bilder selbst vorzustellen.

„Safe Frame“ ist ein Kooperationsprojekt von Danica Dakić mit dem Fotografen Egbert Trogemann, dem Komponisten Bojan Vuletić, der Kunstvermittlung des MMK und den SABA-Stipendiatinnen der Crespo Foundation Adiam Tekle, Angie Palta Rivera, Emu Amare, Fadime, Fatema, Fatoumata Traoré, Fkadu Tekle, Hamida, Ibtisam, Ikrame, Kanyarat, Leeda Rafiq-Helmand, Leyla, Maida Rahmani, Malgorzata Turkowska, Natalya, Parwana, Saritta, Soumia Errandani, Yergalem Teklai und Zeynep Koc.

Werbekampagne für Nissan in Brasilien

"People are fragile. Nissan Sentra with six airbags." Die kreative Umsetzung dieser Leitidee für Nissan kommt von Lew'Lara\TBWA aus Brasilien.



Eigenwerbung: M&C Saatchi

Printmotive zur Eröffnung des neuen Standorts der Werbeagentur M&C SAATCHI in New York.







Dienstag, 23. April 2013

Adidas macht blau - der neue Spot: "It’s blue, what else matters?”

evian Live young: Die Babys sind zurück

Das Jahr der Werbung, Band 50 ab 14. Mai im Buchhandel erhältlich

Das Buch zum Jahr der Werbung 2013 erscheint am 14. Mai 2013. Zum 50. Jubiläum wurde das Design der Publikation komplett überarbeitet. Die Gestaltung des Umschlags und der Innenseiten übernahm die Kommunikationsagentur Anzinger, Wüschner, Rasp in München.

Der redaktionelle Teil liefert Hintergrundberichte aus der Kommunikationsbranche. Zwei Unternehmensporträts beleuchten die Zusammenarbeit mit Agenturen aus der Auftraggeberperspektive. Dazu wurden die marketingverantwortlichen der Deutschen Lufthansa AG Benita Struve und der Deutschen Bahn AG Ulrich Klenke und Gabriele Handel-Jung befragt. Der Trend- und Transformationsberater Jörg Jelden liefert Einsichten in die Zukunft von Agenturen und deren Arbeitsstrukturen. Außerdem wird das Projekt dot.HIV, die rote Schleife des digitalen Zeitalters, das u.a. von der thjnk AG unterstützt wird, ausführlich vorgestellt. Die Glanzlichter, Ereignisse sowie die Höhen und Tiefen des Werbejahres 2012 in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in Rückblicken aufgezeigt.

Darüber hinaus werden die Megaphonsieger und der Branchenvergleich des Wettbewerbs Jahr der Werbung 2013 in Band 50 präsentiert. Das nach Branchen sortierte Nachschlagewerk ist seit 50 Jahren eine wertvolle Orientierungshilfe für die Marketing- und Werbebranche.

Das Jahr der Werbung (ehemals Jahrbuch der Werbung), Band 50
Thomas Rempen, Anette Scholz, Peter Wippermann (Hrsg.)
ISBN 978-3-430-20148-3
Hardcover 24 x 29,7 cm
688 Seiten, 4/4-farbig
Subskriptionspreis bis 10. Mai 2013: € 89,00
Ab 14. Mai 2013: € (D) 98,00; € (A) 100, 80; sFR 135,00

Anmeldungen für die iF design awards 2014 sind ab sofort online möglich

Deadline für alle Wettbewerbe ist der 25. Oktober 2013.

(lifePR) (Hannover, 23.04.2013) Auch im kommenden Jahr werden die renommierten iF design awards verliehen. Hersteller, Agenturen und Designer können bis zum 25. Oktober 2013 ihre Beiträge für die Wettbewerbe iF product design award, iF communication design award und iF packaging design award einreichen.

iF design awards 2014

 iF product design award 2014

Hersteller, Entwickler und Designer - kreative Köpfe aus aller Welt - nehmen am iF product design award teil: Eine internationale Jury von Experten bewertet unter anderem das Design, den Innovationswert und die Nachhaltigkeit der Beiträge, die in 17 Kategorien eingereicht werden können. http://www.ifdesign.de/awards_product_index_d

iF communication design award 2014

Um Botschaften und Ideen Lebendigkeit zu verleihen bedarf es in der heutigen Zeit viel mehr an technologischem Know-how und ausgereifter Gestaltung als noch vor einigen Jahren. Daher wird ein besonderer Fokus auf innovative Kommunikationskanäle gelegt: Die Belohnung für die besten Beiträge ist eine Auszeichnung mit dem iF communication design award. Werbeagenturen, Hersteller und Kommunikationsdesigner können ihre Arbeiten in sechs Kategorien einreichen. http://www.ifdesign.de/awards_communication_index_d

iF packaging design award 2014

Optisch ansprechend, innovativ und nachhaltig - Schlüsselwörter, die für eine Erfolg versprechende Verpackung stehen. Beiträge in sieben verschiedenen Kategorien wird die Jury des iF packaging design award bewerten. http://www.ifdesign.de/awards_packaging_index_d

Termine

 - 26. Juni 2013: Erster Anmeldeschluss
 - 25. Oktober 2013: Letzter Anmeldeschluss
 - 14. bis 16. Januar 2014: Jurysitzung
 - 28. Februar 2014: iF design awards night (Preisverleihung)


>> weitere Informationen

Designer-Stücke für frischen Wind in Wohnung, Büro und Garten

Die designmesse.ch präsentiert in diesem Frühjahr klassische, originelle und neu patentierte Design-Objekte

Die designmesse.ch lädt vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 zum Frühling nach Zürich ein. Die rund 40 Aussteller zeigen exklusive Möbeldesigns und aussergewöhnliche Accessoires. Alle Designobjekte können direkt gekauft oder bestellt werden, um Wohnung, Terrasse oder Büro etwas frischen Wind zu gönnen. Zusätzlich verspricht ein attraktives Rahmenprogramm jede Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben.
Einige Highlights und Newcomer-Produkte machen neugierig auf die Frühjahrs-Inspirationen, der zum zweiten Mal stattfindenden Verkaufsmesse. So lässt die neue Schuhaufbewahrung „HeelHole“ elegante High Heels zum ungewöhnlichen Blickfang an der Wand werden. Ebenso einfach und dazu besonders leicht ist „BlockBox“ konzipiert. Gerade einmal elf Kilo wiegt das 9-teilige Möbel-System. Es gibt mit frei stapelbaren Elementen Raum für eigene Gestaltungsideen. Ebenso kreativ präsentieren sich auch andere Aussteller der Messe. Ein echter Hingucker sind die Notebooktaschen von Schreif, die sich aus rohen Reifenschläuchen verschrotteter Fahrzeuge und feinem Leder zusammensetzen.

Naturverbundene Entwürfe

Die meisten der gezeigten Ausstellungsstücke befinden sich durch Materialwahl und deren Verarbeitung im Einklang mit der Natur. Bei Gomes Design & Technic zeigt sich Natur ganz direkt: Hier spriessen Pflanzen nach einem neu patentierten Prinzip aus der Wand.

Massive Möbel

Natürlich dürfen auf einer Wohndesignmesse auch ganz klassische Holzmöbel, wie die von holzimpuls.ch oder öko trend, nicht fehlen. Den Tischen und Bänken des Fasstischmachers Walter Amrhyn ist anzusehen, woraus sie entstehen. Jahrzehnte alte Weinfässer verwandeln sich zu hochmodernen Einrichtungsgegenständen.

Bunte Ideen

Holzwerkstoffe in Verbindung mit bunten Flächen bieten Xilobis und Knebach an, die mit funktionalem Design den Frühling hereinlassen.
Ebenso frühlingsfrisch stehen die filigranen Stühle von Gaga&Design da, die mit Flächen aus verwebten und geknäuelten Schnüren an die 60er Jahre erinnern. Etwas verspieltere Kreationen finden sich auch bei crown-presents, die unter anderem eine romantische Beistelltischserie anbieten.

Stilvolle Accessoires

Neben den Möbeln gibt es elegante sowie originelle Wohn-Accessoires in der Halle 9 der Messe Zürich zu sehen. Für heimeliges Licht sorgen beispielsweise die Leuchtobjekte Strøm-Lights oder die Furnierleuchten von Noah J. Gautschi. Mit edlen und ungewöhnlichen Textil-Dessins perfektioniert Pacifico Home die Wohnatmosphäre. Auch Kleinigkeiten, die das Wohnen einfach schöner machen, sind auf der designmesse.ch vertreten.

Bei einem entspannten Besuch der Messe kann das Publikum noch einiges Mehr entdecken, das für die eigenen Umgestaltungspläne und Wohnideen inspirieren wird. Die innovativen Designobjekte, Prototypen, Kleinserien, Unikate oder auch Serienprodukte machen Laune auf stilvolle und individuelle Einrichtung. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, wird ausserdem im Vortragsprogramm der Messe passende Themen finden.
Die designmesse.ch findet statt vom 31. Mai bis 2. Juni 2013 in der Halle 9 der Messe Zürich.




HeelHole: Schuhaufbewahrung für High Heels

öko trend: Tisch Authentic

TV-Spot aus den USA für schärfere Waffengesetze

GREY New York erdachte sich diesesn Spot für die Organisation " States United To Prevent Gun Violence"


Printkampagne für Honda Helme aus Kolumbien

Ausgedacht hat ich die Motive die Agentur DDB in Kolumbien.



Animationsfilm: 80 Jahre Lacoste

In 2013 feiert Lacoste seinen 80igsten Geburtstag und grauliert sich selbst mit dieser animierten Lacoste Saga.

Montag, 22. April 2013

dmexco strahlt bis ins Reich der Mitte: Final Call für Aussteller 2013

(ddp direct) Köln, 22. April 2013 - Zum fünften Mal trifft sich im September die globale Digitalwirtschaft auf der dmexco in Köln. Die Nachfrage nach Ausstellungsflächen auf der dmexco 2013 übersteigt erneut die Erwartungen: So haben bereits über 460 Aussteller aus aller Welt die Chance für eine Teilnahme an der dmexco genutzt. Die neu angemeldeten Unternehmen stammen verstärkt aus den Bereichen E-Commerce, Mobile und Technologie. Neben Ausstellern aus Deutschland verzeichnet die dmexco ein deutlich zunehmendes Interesse von internationalen Unternehmen wie beispielsweise aus Schweden (Widespace), Kanada (MundoMedia), Vereinigte Arabische Emirate (Live Admins), Indien (MediaNama), den USA (geoedge) und erstmals auch aus China (Charm Communications).

Dritte Halle, mehr Fläche, neue Partner

Mehr als 55.000 Quadratmeter, zwei komplett gefüllte Hallen und eine dritte Halle in Planung: Bereits vor Ablauf der offiziellen Anmeldefrist für Aussteller am 30. April ist die dmexco 2013 auf dem besten Weg, erneut alle Rekorde zu brechen. Für das weitere Wachstum bekommt die dmexco ab sofort Unterstützung durch Bertrand Pichot und Frédéric Sadarnac von Ratecard.fr als neue Vermarktungsrepräsentanten der dmexco in Frankreich. Zudem wird die erfolgreiche Partnerschaft mit dem IAB Europe als europäischem Kooperationspartner verlängert. Für interessierte Unternehmen, die mit einem Stand auf der dmexco 2013 vertreten sein möchten, sind Anmeldungen noch bis zum 30. April möglich unter www.dmexco.de/Downloads/downloads/dmexco_Anmeldung_d-2013.pdf.

"Behind The Scenes" - Thema der aktuellen Design-Vortragsreihe 'Stilvorlagen °8'

(lifePR) (Hamburg, ) Vom 25. April bis zum 20. Juni findet zum achten Mal die Vortragsreihe "Stilvorlagen" statt. Die Vorlesung wird vom Department Design an der Fakultät Design, Medien, Information (DMI) veranstaltet. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema: "Behind The Scenes". 

Die Veranstaltungsreihe "Stilvorlagen °8" wird von zwölf Studierenden des Departments Design unter der Leitung von Prof. Heike Grebin und der Agentur "Here We Go" organisiert. Alle Vorträge finden donnerstags um 19 Uhr in der Aula im ersten Stock der Armgartstraße 24, in 22087 Hamburg statt. Bei der anschließenden Diskussion sind die Besucher zu Getränken, Snacks und Musik eingeladen. Der Eintritt liegt nach Ermessen der Besucher zwischen zwei und sechs Euro. Für Medienvertreter ist die Veranstaltung selbstverständlich kostenfrei.

Wie entsteht gutes Kommunikationsdesign? Was beeinflusst und inspiriert? Wie entstehen Ideen? Und wie schmal ist der Grat zwischen Erfolg und Scheitern? In fünf Gastvorträgen berichten renommierte Grafikdesigner/innen von ihren Erfahrungen.

Termine:

25. April 2013: Eva Rucki (Troika, London) und Emma Thomas (A Practice for Everyday Life, London). Troika sind bekannt für ihre experimentelle Herangehensweise und ihre interdisziplinären Projekte. Sie verbinden Technologie überraschend poetisch mit Design und Architektur. A Practice for Everyday Life haben ein besonderes Gespür für Grafikdesign und Typografie im Raum. Ihr Portfolio ist weitgefächert: Markenidentitäten, Editorial Design und Ausstellungsdesign: www.troika.uk.com; www.apracticeforeverydaylife.com 

16. Mai 2013: Nicolas Bourquin (onlab, Berlin).Onlab stehen vor allem für innovatives Editorial Design, stellen sich aber zunehmend den Herausforderungen des Informationsdesigns. Dieses Arbeitsfeld verlangt ein interdisziplinäres Verständnis, das Qualität und Synthese sowie die Darstellung von Informationen beeinflusst: www.onlab.ch 

23. Mai 2013: Richard Niessen (Niessen & de Vries, Amsterdam). Richard Niessen und Esther de Vries entwerfen nicht nur individuelle und kraftvolle Plakate. In ihrem Gestaltungsprozess fügen sich Gegensätze produktiv zusammen. Es entstehen komplexe Designlösungen, die stets die Beteiligung des Betrachters herausfordern: www.niessendevries.nl 

13. Juni 2013: Christian Riis Ruggaber (Studio CRR, Zürich). Christian Riis Ruggaber ist als Fotograf weltweit anerkannt und als Designer Autodidakt. Mittlerweile steht sein Designstudio CRR für erfolgreiche Markenidentitäten. Die Projekte umfassen Corporate Design, Signaletik und Architektur: www.studiocrr.com 

 20. Juni 2013: Susanne Kehrer und André Gröger (I LIKE BIRDS, Hamburg) und Doro Sthamer, Thomas Ackermann und Daniel Behrens (PBLC, Hamburg). I LIKE BIRDS entwickeln mit viel Liebe zum Detail Bücher, Illustrationen und Installationen. Mit ihrem oft spielerischen Zugang geben sie Informationen eine eigene visuelle Sprache. PBLC erarbeiten Designkonzepte und Strategien analytisch und prozessorientiert. Sie suchen nach klaren visuellen Aussagen, vor allem im Corporate Design und in der Signaletik: www.ilikebirds.de; www.pblcdsgn.de

Internationale Plattform für Farbprofis: PANTONEVIEW.com bietet Farbinformationen und -analysen

Pantone präsentiert Bereitstellung wichtiger Informationen zur Unterstützung kreativer Design-Profis aller Branchen bei fundierten und effektiven Farbentscheidungen

Carlstadt, N.J. 18. April 2013 – Pantone® LLC, ein X-Rite-Unternehmen und weltweit führender Anbieter von professionellen Farbstandards für die Designbranche, stellt mit PANTONEVIEW.com eine digitale Informationsplattform vor, die sich ausschließlich dem Thema Farbe widmet. Auf PANTONEVIEW.com bieten weltweit führende Experten allen Branchen, in denen Farben eine zentrale Rolle spielen, visuelle Inspiration, Farbberatung und einen globalen Blick auf das Thema Farbe. Basierend darauf können Farbprofis fundierte Farbentscheidungen treffen und ihre Farbstrategie perfektionieren. Das Portal bietet Einblicke und Analysen bezüglich der Frage, welche Rolle Farben in verschiedenen Branchen und Regionen der Welt spielen – sowohl auf einer Makro- als auch auf lokaler Ebene.


Treffpunkt für Farbprofis

PANTONEVIEW.com ist ein kostenpflichtiger Dienst, der sich an Studenten und selbstständige Designer ebenso wie an Unternehmen aller Größen und Branchen wendet. Neben einer umfassenden Farbberatung und einer Marktvalidierung von Farbtrends informiert das Portal außerdem über psychologische Hintergründe von Farbtrends. Schon sechs bis zwölf Monate vor der jeweiligen Saison werden dort Prognosen und Orientierungshilfen, Reports und Analysen zu den wichtigsten
Farbentwicklungen, Trends und Neuerungen veröffentlicht. Auf dem Portal werden darüber hinaus Neuigkeiten zum Thema Farbe und Live-Veranstaltungen zur direkten Kommunikation der Teilnehmer mit den globalen Farbexperten von PANTONEVIEW.com angeboten.

Farb-Autorität an der Spitze

Chefredakteur von PANTONEVIEW.com ist David Shah, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Welt der Farbberatung und -prognose verfügt. Er ist ein langjähriger Partner von Pantone sowie Berater für führende, globale Marken. David Shah ist zudem Herausgeber des Metropolitan Publishing BV mit den Magazinen Textil-View, View2, Viewpoint und des PANTONE VIEW Colour Planner.

„PANTONEVIEW.com ist nicht einfach eine weitere Trend- oder Fashion-Webseite. Es geht vielmehr um die Etablierung einer Expertenrunde, die verschiedene Disziplinen abdeckt, aber eine gemeinsame Farbsprache pflegt. Farbe erscheint oft als selbstverständlich, dabei ist sie ein komplexes Thema, das auch hohe finanzielle Risiken bergen kann“, sagt Shah. „Es herrscht viel Unsicherheit und PANTONEVIEW.com will dazu beitragen, diese zu beseitigen. Als branchenübergreifende Farbexperten können wir in allen Farbbelangen Beratung und Klärung bieten.“

PANTONEVIEW.com umfasst:

  • Colour View – Farbprognosen und -analysen nach Produktbereichen in einer Vielzahl von Branchen, wie Bekleidung, Haushaltswaren, Innenausstattung, Grafik-Design, Industrie-Design und Lebensmittel. Colour View vernetzt verschiedenste Designbereiche mittels der gemeinsamen Sprache der Farbe
  • Material View – Umfangreiche Farborientierung und regelmäßige Updates zur Farbforschung, beispielsweise zu Maschinen, Farbstoffen und Entwicklungen, die die Farbbetrachtung und -auswahl zukünftig beeinflussen werden
  • World View – Regionale und geographisch orientierte Farb- und Trendberichte mit lokalen Ansichten und globalen Übersichten
  • Expert View – Expertenberichte zu Farbentwicklungen und ihrem Umfeld oder Produktbereich
  • Future View – Strategische Informationen zu und langfristige Ausblicke auf Einflüsse, denen Farben zukünftig unterliegen werden
  • News and Events – Weltweite Farb-News sowie Live-Webinars und Events mit PANTONEVIEW.com Farbexperten und besonderen Gästen
„Farbe beinflusst als mächtiges Kommunikationstool 50 bis 85 Prozent der Produktkaufentscheidungen“, so Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute. „Der bewusste und strategisch fundierte Einsatz von Farbe ist daher entscheidend für eine erfolgreiche Designstrategie. Da sich kreative Profis mit Farbfragen immer häufiger an Pantone und das Pantone Color Institute gewendet haben, möchten wir ihnen nun mit PANTONEVIEW.com eine Plattform zur Seite stellen, die sie kontinuierlich mit einzigartigen Farbinformationen unterstützt. Damit können unsere Anwender ihre Farbplanung vereinfachen und herausragende Ergebnisse erzielen.“

Preise und Verfügbarkeit

Ein Abonnement kann unter PANTONEVIEW.com und über ausgewählte Pantone-Distributoren für € 19,95 pro Monat oder € 129,95 pro Jahr abgeschlossen werden. Studenten erhalten ein Jahresabonnement für € 76,95. Eine kostenlose 30-tägige Testversion steht zum Download zur Verfügung.

Freitag, 19. April 2013

Donnerstag, 18. April 2013

Comic Messe Köln startet am 04.05.2013 - Wandlung zum interaktiven Comic-Event schreitet weiter voran

Die Comicmesse Köln (Intercomic) geht am Samstag, den 04.05.2013 von 10-16 Uhr, in die 73. Runde. Comic-Fans erwartet in der Stadthalle Köln-Mülheim neben zahlreichen Neuerscheinungen das größte Comic-Antiquariat im deutschsprachigen Raum. Namhafte Zeichner und Autoren sind Vorort und freuen sich auf das persönliche Treffen mit ihrer Community inklusive Signierstunden. Zusätzlich bietet der Verkauf von Sammlerstücken aus Genren wie Fantasy, Manga, Independent Comics, Comic Kunst, Krimi und Horror den Messebesuchern den einmaligen Zugriff auf Comic-Figuren ihrer Lieblingshelden, Trading- und Telefonkarten sowie weiteren Merchandising-Produkten. Alle Informationen zur Messe finden Interessenten direkt online unter ) und in dem dort verlinkten Blog.

Über 80 Aussteller präsentieren auf der 73. Comicmesse Köln den Messebesuchern die gesamte Bandbreite des Planet Comic. Verlage wie unter anderem Salleck Publications, Edition 52, der Blitz-Verlag und JNK Media nutzen die Messe traditionell als Plattform, um ihre Neuerscheinungen dem Fachpublikum vorzustellen. Darüber hinaus geben bekannte Künstler wie auch Newcomer den direkten Einblick in ihr Schaffen - darunter die Zeichner Matthias Kringe, u.a. tätig für das MAD-Magazin, Sarah Burrini, Trägerin des Sondermannpreises der Frankfurter Buchmesse 2012 für den Online-Strip »Das Leben ist kein Ponyhof«, Calle Claus (White Line, Schanzenbabes), Jörg Hartmann (Wilsberg), Miguel Riveros/MILLUS (Blogger & Comiczeichner) und der international bekannte Illustrator Ertugrul Edirne. Ebenso freuen sich hochkarätige Autoren wie Achim Mehnert (Perry Rhodan, Sci-Fi), Earl Warren (Jerry Cotton, Western Romane) und der Hörspielautor Markus Winkler auf das persönliche Treffen mit den fachkundigen Messebesuchern. Die Liste der teilnehmenden Künstler ist verfügbar auf der Comicmesse Köln Webseite, weitere Zusagen werden tagesaktuell ergänzt.

Die Eintrittspreise der Comicmesse Köln betragen 6 EUR für Erwachsene bzw. 9 EUR für die Familienkarte mit zwei Erwachsenen. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Alle Infos rund um die Anreise und Parkmöglichkeiten finden Besucher direkt online unter

Für die Zukunft will das Comicmesse Köln-Team rund um den Veranstalter Thomas Götze die Fachmesse noch abwechslungsreicher machen. So sollen auf der Comicmesse Köln im November 2013 begleitende Fan-Aktionen die Attraktivität der Messe weiter steigern und damit die Veranstaltung in die Richtung Comic-Event kontinuierlich weiterentwickelt werden. In Planung sind unter anderem eine Zeichner- und Autorenallee, unterschiedliche Workshops sowie Zeichenkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene. Die Comicmesse Köln wird ihr Angebot damit insbesondere auf die Interessen der jungen Generation stärker ausrichten und so die Veranstaltungen auch als Fan-Erlebniswelt etablieren.

Textile Architektur - Sonderausstellung des Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg

Mit der Sonderausstellung "Textile Architektur" will das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) auch 2013 seinen Erfolgskurs fortsetzen. tim-Leiter Dr. Karl Borromäus Murr präsentierte auf der Jahres-Pressekonferenz Einzelheiten zur bevorstehenden Schau.

Vom Nomadenzelt bis zur Münchner Allianz-Arena

Auf 1.000 Quadratmetern Fläche führt die sinnlich gestaltete Sonderausstellung den faszinierenden und vielfältigen Einsatz von Textilien in der Architektur vor Augen. Dazu wird es selbstverständlich wieder ein spannendes Mit-Mach-Programm für Kinder und Erwachsene geben.

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, wird die Sonderausstellung am 19. April eröffnen, ab 20. April ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Schau dauert bis zum 06. Oktober 2013 und findet in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer statt.

Mit großem Stolz blickte Murr auch auf das vergangene Jahr zurück. So zählte das Museum 2012 insgesamt 103.000 Besucher. Das tim hat damit auch im dritten Jahr in Folge bei den Besuchern überzeugt. Es ist erneut das erfolgreichste Landesmuseum außerhalb Münchens, freut sich Murr. Waren es im vergangenen Jahr neben der sehr beliebten Dauerausstellung Projekte wie die Wanderausstellung "Wiederaufbau und Wirtschaftswunder" oder die Sonderausstellung "Seh-Dinge" haben wir in diesem Jahr mit der Modenschau "SHE" sowie mit der anschließenden Ausstellung im Foyer einen fulminanten Start hingelegt.

Murr versprach, dass die kommende Sonderausstellung "Textile Architektur" ein neues Highlight werden wird. Es geht um Design, moderne Architektur und nachhaltiges Bauen. Wir sind und bleiben auch mit dieser Ausstellung ein Museum im Hier und Heute, ein Haus, in dem Gechichte Zukunft hat.

Verwendung von Sonnenschirmen bei einer Prozession in Siem Reap, Kambodscha,
Juli 2008 / Originaltitel: A monk initiation parade Cambodia / (c) Susannah Relf

Sonnenschirme vor dem Restaurant Nunó am tim
(c) tim / Foto: Sascha Schneider

Schirme am Strand von Monterosso al Mare (Italien), August 2007 /
(c) Madlen Nicolaus

Großschirme auf den Innenhöfen der Moschee des Heiligen Propheten in
Medina, Saudi-Arabien, 1993 / (c) SL Rasch GmbH, Special and Lightweight Structures,
Leinfelden-Echterdingen

Dach der Commerzbank-Arena in Frankfurt/Main (ehem. Frankfurter
Waldstadion), 2002/05 von Gerkan Marg und Partner (gmp), Hamburg
(c) Heiner LEISKA

Schweizer Ausstellungspavillon auf der internationalen Kunstmesse Arco in
Madrid, Spanien, 2003 von 2b architectes Lausanne
(c) Drace - José Garcia und Maria Danobeitia, Madrid

Schweizer Ausstellungspavillon auf der internationalen Kunstmesse Arco in
Madrid, Spanien, 2003 von 2b architectes Lausanne
(c) 2b architectes Lausanne

Schweizer Ausstellungspavillon auf der internationalen Kunstmesse Arco in
Madrid, Spanien, 2003 von 2b architectes Lausanne
(c) 2b architectes Lausanne

Kunstprojekt von Peter Kogler im Rahmen des Projekts "City Sky" (Stadthimmel) von
Littmann Kulturprojekte GmbH Basel 2008 (partieller Kunsthimmel über den Straßen als
überdachter Stadtraum neu erfahrbar) (c) Kulturprojekte Littmann GmbH Basel, Klaus Littmann

Kunstprojekt von Renate Buser im Rahmen des Projekts "City Sky" (Stadthimmel) von
Littmann Kulturprojekte GmbH Basel 2008 (partieller Kunsthimmel über den Straßen als
überdachter Stadtraum neu erfahrbar) / (c) Kulturprojekte Littmann GmbH Basel, Klaus Littmann

Kunstprojekt von Hanspeter Hofmann im Rahmen des Projekts"City Sky" (Stadthimmel) von Littmann
Kulturprojekte GmbH, Basel 2008 (partieller Kunsthimmel über den Straßen als überdachter Stadtraum neu erfahrbar) / (c) Kulturprojekte Littmann GmbH Basel, Klaus Littmann

Markise an einem Stand auf dem Stadtmarkt in Augsburg 2012 /
(c) tim, Foto: Sascha Schneider

Fronleichnamsprozession in Schwaben 2012 /
(c) tim, Foto: Klaus Hochhuber

Teehaus / "Inflatable Teahouse" (japanisches Teehaus) von Kengo Kuma und Form TL Radolfzell
(c) Museum für Angewandte Kunst Frankfurt am Main

"Eden Project" in Cornwall, Großbritannien, 1998-2001 von Nicholas Grimshaw & Partners
(= riesige tropische Gewächshäuser unter Tragluftkuppeln)
(c) Eden Project und Ben Foster

Allianz Arena München, 2001-2005 von Herzog & de Meuron
(c) Allianz Arena/B. Ducke

Nationales Schwimmzentrum (National Aquatics Center - "Water Cube" in Peking, China, 2003-2008 von
CSCEC+PTW+CCDI und ARUP entworfen und gebaut
(c) CSCEC + PTW + CCDI und ARUP

Projekt 􀃄Clouds􀂳 von Ronan und Erwan Bouroullec mit Fa. Kvadrat (Ebeltoft,
Dänemark), 2009 (= farbige Filzkacheln, die ineinander gesteckt werden können und z. B.
für Raumteiler oder als Raumdekor geeignet sind)
(c) Paul Tahon und Ronan & Erwan Bouroullec

Projekt der Hort-Erweiterung in Hirzenbach bei Zürich 2005-2007 vonBoltshauser Architekten (Alex Herter)
(c) Beat Bühler

Mittwoch, 17. April 2013

Dove Real Beauty Sketches

Wieder einmal macht Dove mit einer sehr außergewöhnlichen Kampagne von sich reden, die von Ogilvy Brasilien ausgearbeitet wurde. Die Idee von Dove Real Beauty Sketches basiert auf der Erkenntnis, dass sich Frauen selbst meist weniger attraktiv empfinden. Dass dieser Eindruck sehr subjektiv ist, zeigt Dove in einem Experiment.

Gil Zamora, Phantombildzeichner des FBI, zeichnete zunächst Portraits nach den Eigenbeschreibungen von Frauen. Danach fertigte er Phantombilder der gleichen Frauen nach den Beschreibungen von zufällig ausgewählten fremden Personen an.


Florence





Shelly

















Jenise

















Kela






Lani

















Melinda






Making-off