Freitag, 28. Juni 2013

Durex: Damit die Störche leben dürfen

Für den Kondom-Hersteller erdachte Ogilvy Honduras diese Printmotive, die alle eines gemeinsam haben: "Der Storch muss sterben!" Gut, dass es heute Kondome gibt.




Lectra bringt die 3D-Revolution in die Modeindustrie

Ismaning / Paris, 28. Juni 2013 – Lectra, weltweit führender Anbieter von integrierten Technologien für Industriezweige, die weiche Materialien – wie Stoff, Leder, technische Textilien oder Verbundstoffe – verarbeiten, implementiert die 3D-Lösung Modaris® erfolgreich bei Erstanwendern.

In den vergangenen 18 Monaten hat Lectra gemeinsam mit rund 40 Modeunternehmen aus sieben Ländern die radikal neue Art des Arbeitens mit der 3D-Lösung untersucht.

Ziel des „Early Adopter-Programms“ war es, die 3D-Technologie von der Machbarkeitsprüfung bis zur Produktion zu implementieren und den Erfolg zu kontrollieren. Während des gesamten Prozess der Kollektionsentwicklung kooperierten verschiedene Teams, vom Design über die Produktentwicklung bis hin zu Subunternehmern und Herstellern. Das Programm beinhaltete einen Querschnitt verschiedener Modelle, Preiskategorien und Märkte, vom Luxus- bis zum Konfektionsartikel, von Sportbekleidung über Kinder- und Damen- bis zu Herrenbekleidung. Jedes Projekt umfasste Kollektionen über eine oder mehrere Saisons – von der Konzeption bis zur Produktionsphase. So konnte der vollständige Kollektionsprozess kontrolliert werden, um im Ergebnis eine stabile Lösung garantieren zu können.

"Die 3D-Technologie ist eine Revolution für die Produktentwicklung. 3D ist eine allgemeine visuelle Sprache für jede in den Prozess involvierte Person – vom Design über die Herstellung von Mustern bis zum Vertrieb. Lectras 3D-Lösungen bauen Brücken zwischen Geschäftsbereichen. Dies schafft eine schnelle, einheitliche und zeitsparende Arbeitsweise auf dem Markt", sagt Anastasia Charbin, Fashion Marketing Director bei Lectra.

3D-Integration: eine einzige Lösung für 2D Modellentwicklung und 3D virtual Prototyping

"Modaris® kombiniert das Beste aus der Schnitterstellung, Drapierung und virtuellem Prototyping in einem einzigen reibungslosen, digitalen Prozess. Lectra hat den Industriestandard für Lösungen zur Produktentwicklung gesetzt. Wir sind begeistert, wie die Modeindustrie diese neue, innovative Arbeitsweise aufgenommen hat", sagt Daniel Harari, CEO von Lectra.

Lectras 3D-Technologie reflektiert den Höhepunkt mehrerer Jahre Forschungsarbeit und enger Zusammenarbeit mit Erstanwenderkunden. Die Ergebnisse sind in der erwiesenen Praxistauglichkeit der Lösung ersichtlich. "Ich habe die 3D-Technologie von Lectra vor fünf Jahren zu einem früheren Zeitpunkt meiner Karriere in einer anderen Funktion verwendet. Die Lösung hat einen langen Weg hinter sich und ich bin beeindruckt, wie schnell man heutzutage arbeiten kann", sagt Nicolas Boucaud, Schnittmacher bei Christian Dior Homme Prêt-à-Porter. "Lectra hat unseren Prozess schnell verstanden und konnte das Produkt unseren Bedürfnissen anpassen. Sie hatten echtes Interesse an unserer Arbeitsweise, was ich sehr professionell fand", sagt Patrice Marie-Alphonsine, Leiter Schnittentwicklung bei Christian Dior Homme Prêt-à-Porter.

Der von Lectra entwickelte, virtuelle Anproberaum in Modaris® wirkt wie eine Live-Anprobe und ist sowohl für Designer als auch für Modellmacher praktisch. Sie sind in der Lage, mit 2D-Modellen und 3D-Simulationen gleichzeitig zu arbeiten. Dies gewährleistet präzise Modelle, die die Style- und Passformanpassungen, die während des Entwicklungsprozesses gemacht wurden, widerspiegeln. "Dank der 3D-Lösung konnten wir verschiedene Phasen der Prototyperstellung komplett abschaffen. Jetzt können alle Abteilungen des Herstellungsprozess eines Produktes von der ersten 3D-Simulation an eng zusammen arbeiten", erklärt Amedeo Iossa, Produktmanager bei der italienischen Sportbekleidungsfirma Macron.

Leistung so schnell wie die Welt der Mode: weniger physische Prototypen

Während der Produktentwicklung werden drei, vier oder mehr Prototypen produziert, um Modell und Passform zu validieren. Dies ist eine der teuersten und zeitaufwändigsten Phasen. Mit Lectra reduziert sich die Anzahl an Prototypen um die Hälfte. Es entstehen keine intermediären Prototypen aus Papier oder Stoff. Nur ein physischer Prototyp ist entscheidend für die finale Validierung.

"Wir wollten durch Lectras 3D-Technologie die Kommunikation vereinfachen, Missverständnisse und Fehler reduzieren und die Anzahl physischer Muster von zwei oder drei auf einen einzigen Prototypen verringern", sagt Simone Mayer, Geschäftsführerin bei Maier Sports, einer deutschen Sportbekleidungsfirma. "Lectras Softwarelösungen erleichtern bereits die Arbeit zwischen Deutschland und China. Wir möchten dies nun auf unsere Produktionsstätten in der Türkei ausweiten. Wir sind überzeugt, dass 3D die Zukunft unserer Branche ist und freuen uns, dass wir den richtigen Partner dafür gefunden haben."

Mit den erstellten 3D-Prototypen visualisieren Modellmacher ganze Größensätze am Bildschirm. Dies ermöglicht die Qualitätskontrolle von der kleinsten bis zur größten Größe, nicht nur einer Basisgröße. Das ist besonders wichtig für Unternehmen, deren Zielgruppe Verbraucher mit unterschiedlichem Körperbau sind.

Cordeiro Campos, ein portugiesisches Familienunternehmen in der Bekleidungsbranche, produziert 300.000 Kleidungsstücke pro Jahr. Dank reduzierter Kosten für Vermarktung und Prototypen, erzielte das Unternehmen trotz der schwierigen Wirtschaftslage ein starkes Wachstum. "Kürzlich wurden wir zum zweiten Mal in Folge als einer der besten Klein- und Mittelstandsbetriebe Portugals ausgezeichnet. Die Kooperation mit Lectra ermöglichte es uns, wettbewerbsfähig zu bleiben und unser Geschäft auszuweiten", sagt José Augusto Santos, Shareholder und Manager bei Cordeiro Campos.

Die 3D Technologie von Modaris® ermöglicht es, Modell-Entscheidungen frühzeitig in der Entwicklung zu sehen und gegebenenfalls zu korrigieren. 3D stärkt die Verbindung zwischen den Abteilungen und erlaubt es den Entwicklungsprozesse innerhalb des Unternehmens grundlegend zu optimieren. Das Ergebnis ist eine bessere Zusammenarbeit sowohl zwischen internen Teams als auch mit externen Lieferanten und Subunternehmern. Daher arbeitet Lectra beim Start eines 3D-Projekts eng mit jedem Kunden zusammen, um die Bedürfnisse jedes einzelnen zu verstehen und einen schnellen Übergang zur neuen Technologie sicherzustellen.

® Modaris ist eine eingetragene Marke von Lectra.


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DESIGNERS’ OPEN IN LEIPZIG PRÄSENTIEREN 2013 ERSTMALS EINEN PROGRAMMTEIL „ARCHITEKTUR“

Sebastian Thaut
Regionalgruppensprecher des BDA
Zum ersten Mal in der neunjährigen Geschichte öffnet sich eine der bundesweit größten Veranstaltungen für Design dem Fachbereich Architektur. Der Programmteil mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Sonderausstellungen wurde mit dem Bund Deutscher Architekten unter Federführung von Sebastian Thaut, Sprecher der Regionalgruppe Sachsen, entwickelt.

Die Designers’ Open, die mittlerweile zu den bedeutendsten Veranstaltungen für Design in Deutschland zählen, erweitern ihr Spektrum und gehen 2013 erstmals mit einem eigenen Programmpunkt speziell zu Fragen der zeitgenössischen Architektur an den Start. Projektdirektor Nikolaus Schwarz-Hykel ist es gelungen, gemeinsam mit dem BDA und Sebastian Thaut ein spannendes Programm aus
Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Sonderausstellungen zu entwickeln.

„Ich freue mich ganz besonders, dass mit den diesjährigen Designers’ Open erstmalig das Thema Architektur in Form von einzigartigen Ausstellungen und Vorträgen auf der Messe Leipzig und den entsprechenden DO/Spots in der Stadt Leipzig bespielt wird. Diesen Part in das Konzept der Designers’
Open als einem Festival für Gestaltung aufzunehmen, ist eine ungeheure Bereicherung, nicht nur für die Baukultur in Sachsen und Mitteldeutschland, sondern auch in Deutschland selbst.“, so Sebastian Thaut, Sprecher der BDA Regionalgruppe Leipzig, Vertreter und Vorstandsmitglied des BDA Landesverbandes Sachsen sowie geschäftsführender Gesellschafter des Architekturbüros Atelier ST.

Der Programmpunkt „Architektur“ stellt bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal dar, der interdisziplinär bei einer Veranstaltung wie den Designers’ Open geboten wird. Damit unterstreichen die Veranstalter den Anspruch, das Thema Gestaltung ganzheitlich zu betrachten und sowohl dem Fachpublikum als
auch dem interessierten Endverbraucher aktuelle Trends, Tendenzen und Diskussionen branchenübergreifend näher zu bringen. „Die Kooperation mit dem BDA Sachsen ebnet den Weg, eine umfassende interdisziplinäre Veranstaltung für Design und Architektur im jährlichen Turnus aufzubauen. Das ist ein Meilenstein im Gesamtkonzept der Designers’ Open.“, so Nikolaus Schwarz-Hykel, Projektdirektor der Designers’ Open bei der Leipziger Messe.

Meist sind es die kleinen Bauaufgaben, die an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kunst und Design etwas Neues wagen. Sowohl konzeptionell als auch in Funktion und Materialität sind diese Objekte oft eine Art Prototyp für das nächste Großprojekt. Andererseits stehen diese kleinen Architekturen für eine Sehnsucht nach Geborgenheit, Atmosphäre und dem unmittelbaren Bezug zur Natur. Mit dem Thema „hide outs – kleine Bauwerke – große Beachtung“ lädt der erste der beiden Fachvorträge zum Diskurs ein, auch unter soziokulturellen Aspekten die Bedeutung von kleineren Bauprojekten zu erörtern. Der zweite Fachvortrag zum Thema Architektur steht unter dem Motto „Verbindlichkeit, Substanz und intelligente Materialsysteme“ und beschäftigt sich mit der Zeitlosigkeit und Präsenz von Architektur: Was überdauert, was hat Bestand, welche Materialien halten, was sie versprechen? Beschränkt sich der mittlerweile inflationär gebrauchte Begriff der Nachhaltigkeit auf aktiven und passiven Wärmesc
hutz, oder sollte damit vielmehr qualitatives und zeitloses Bauen an sich gemeint sein? Wie können wir uns überhaupt leisten, in Zukunft zu bauen? In diesem Kontext werden auch bewährte Baustoffe und Materialien, zukünftige intelligente Materialsysteme und hocheffiziente Gebäudesystemen diskutiert. An dieser Stelle ergibt sich der interdisziplinäre Schnittpunkt zum Fachbereich DO/Industry, der
ebenfalls mit Fachkonferenzen sowie einer kuratierten Sonderausstellung das Dachthema "smart technology - new design" in den Fokus stellt.

Darüber hinaus wird es eine Pecha-Kucha-Reihe des BDA Landesverbandes Sachsen geben, bei der sich die Regionalgruppen Leipzig, Dresden und Westsachsen mit ihren Projekten vorstellen. Jeder der Referenten hat maximal fünf Minuten für die Präsentation, so dass viel Raum für eine spannende Diskussionsrunde gegeben ist. Zwei Sonderausstellungen runden den Programmpunkt Architektur bei den Designers’ Open ab: Einerseits wird der Architekturpreis des BDA Sachsen 2013 vorgestellt, und andererseits bezieht der Arbeitskreis junger Architekten und Architektinnen im BDA (AKJAA) in einer
weiteren Sonderausstellung unter dem Slogan „Aus allen Richtungen“ Position.

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Sehr reduzierte Print-Kampagne von Volkswagen: I'm in traffic

Erdacht und realisiert haben sich die Motive die Kreativen der Werbeagentur Ogilvy & Mather in Kapstadt, Südafrika.





Mittwoch, 26. Juni 2013

ExtraSchicht im Red Dot Design Museum: Fünf Programmpunkte informieren in der Nacht der Industriekultur über die faszinierende Welt des Designs

(lifePR) (Essen, 26.06.2013) Sie findet jährlich statt und ist mittlerweile zum festen Programmpunkt der Metropole Ruhr geworden: die ExtraSchicht. Am 6. Juli 2013 lädt die nunmehr dreizehnte Auflage erneut zur Nacht der Industriekultur ein - auch auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Wo könnte man das Erbe der Region besser feiern als im Red Dot Design Museum, das sowohl die industrielle Zeit dokumentiert, als auch mit seinen rund 2.000 Designinnovationen vor allem die Gegenwart abbildet?

Aktuelle Produktkultur inmitten alter Industriearchitektur - das erwartet die Besucher in der weltgrößten Ausstellung zeitgenössischen Designs. Auf rund 4.000 Quadratmetern und fünf Etagen erleben sie die gesamte

Bandbreite formschöner und hochinnovativer Alltagsgegenstände vor einer außergewöhnlichen Industriekulisse. Von funktionalen Küchenhelfern über preisgekrönte Computer bis hin zu Möbelstücken und ausgefallenem Schmuck: die Sonderausstellungen "Design on Stage - Winners Red Dot Award: Product Design 2013" und "Communication+" von Lenovo machen ausgezeichnete Gestaltungen - und damit gutes Design - erlebbar, denn bei den meisten Objekten ist Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erlaubt.

Neben dem freien Eintritt in das Red Dot Design Museum haben Besucher der ExtraSchicht die Möglichkeit, an zwei kostenfreien Führungen durch das Haus teilzunehmen. Um 18.30 Uhr steht eine einstündige Führung speziell für Familien auf dem Programm: Gemeinsam mit ihren Eltern lernen die jungen Besucher das Red Dot Design Museum kennen und erfahren in verständlicher Sprache, wie beispielsweise eine Badewanne durch den Einsatz eines anderen Materials zu einem völlig neuen Erlebnis wird.

Um 22 Uhr lädt das Red Dot Design Museum alle Design-Interessierten zu einer weiteren Erkundungstour ein. Bei der Führung erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sich Gestaltungen im Laufe der Jahre verändert haben. Und sie werden herausfinden, dass sie in ihrem Alltag rund um die Uhr von durchdachten Produktgestaltungen umgeben sind.

Einen etwas anderen Blick auf die Dinge bietet das Improvisationstheater "The Shakespeare Connection". Die Künstlergruppe enthüllt die Wahrheit über unbelebte Gegenstände - Nachts im Museum. Hat die grüne Lampe im Eingangsbereich ein Verhältnis mit dem Kerzenleuchter und wenn ja, weiß der Gemüseschäler davon? Mehr über Intrigen und Eifersucht, heimliche Liebschaften und stilvolle Streiche der nur tagsüber stillen Designstücke erfahren Besucher jeweils um Punkt 19, 21 und 23 Uhr. Dabei dürfen sie auf Spontanes am Objekt gespannt sein und selbst Teil der "Show" werden.

Die Gruppengröße ist jeweils auf maximal 25 Personen begrenzt. Es wird um vorherige Anmeldung unter 0201-301040 oder per E-Mail an museum@red-dot.de gebeten.

Auf einen Blick: ExtraSchicht im Red Dot Design Museum

  • 18.30 Uhr: Familienführung durch das Red Dot Design Museum
  • 19.00 Uhr: Spontanes am Objekt mit dem Improvisationstheater "The Shakespeare Connection"
  • 21.00 Uhr: Spontanes am Objekt mit dem Improvisationstheater "The Shakespeare Connection"
  • 22.00 Uhr: Allgemeine Führung durch das Red Dot Design Museum
  • 23.00 Uhr: Spontanes am Objekt mit dem Improvisationstheater "The Shakespeare Connection"

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Dienstag, 25. Juni 2013

Premiere für die erste Design-Messe in Mönchengladbach am 28. und 29. September

(Presseportal openBroadcast) - "Grenzgänger" ist eine neue Plattform für innovative Entwicklungen, eingeteilt in vier Design-Welten

Am 28. und 29. September feiert die erste Design-Messe in Mönchengladbach ihre Premiere. Entlang der Deutsch-Niederländischen Grenze von Goch bis Heinsberg und von Nijmegen bis Maastricht sind alle kreativen Köpfe der Bereiche Design und Architektur, Wohnen und Lifestyle, Mode und Multimedia eingeladen, an zwei Tagen ihre Werke und ihr Können in Mönchengladbach zu präsentieren. Der Name "Grenzgänger" mit seiner niederländischen Variante "Pendelaar" soll den internationalen Charakter der Messe widerspiegeln.

"Warum richtet man ausgerechnet eine Design-Messe am Niederrhein aus - werde ich oft gefragt", erklärt Markus Dannhauer vom Veranstalter NiederrheinMessen. "Wir haben festgestellt, dass entlang der deutsch-niederländischen Grenze am Niederrhein und in der Provinz Limburg ein enormes Potenzial an Designern aus allen erdenkbaren Bereichen vorhanden ist. Der Kreativitätsfaktor ist in dieser Region enorm hoch. Dem wollen wir mit der neuen Design-Messe Grenzgänger eine Plattform bieten".

Die Design-Messe Grenzgänger wurde in vier Design-Welten unterteilt: Da sind die Schmuck-, Mode- und Textil-Designer in der "Mode- und Lifestyle-Welt". In der "Digital-Design-Welt" befinden sich die "digitalen" Designer, also Multimedia- und Grafik-Design sowie Fotografie. In die dritte Design-Welt "Wohnen und Architektur" gehören die Bereiche Interieur -Design, Architektur/Innenarchitektur, Möbelbau/Möbeldesign, Dekoration und Ladenbau. Und die Produkt-Design-Welt ist den Produkt- / Verpackungsdesignern vorbehalten.

"Die Unterteilung ist selbstverständlich nur als Hilfestellung für den Besucher der Messe gedacht. Durch eine farbliche Unterscheidung der vier Design-Welten findet er sich besser in der Messehalle zurecht", erläutert Markus Dannhauer die Idee. "Jeder Designer und jede Designerin ist herzlich willkommen, auch wenn er/sie nicht in eine der Welten passt".

Zurzeit sind noch alle Design-Welten offen und Designer(innen) der Euregio können sich noch anmelden. Für Frühbucher gibt es bis Ende Juni noch attraktive Rabatte.

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BBDO Germany ist die erfolgreichste Agentur in Cannes. Neuer deutscher Löwenrekord

(Presseportal openBroadcast) - Düsseldorf (pressrelations) - Beim weltweit wichtigsten Werbefestival in Cannes holt die deutsche Agenturgruppe insgesamt 20 Löwen, darunter den renommierten "Grand Prix" für die beste Social-Kampagne

Trophäenrekord beim Internationalen Werbefestival in Cannes: Die Agenturgruppe BBDO Germany hat mit insgesamt 20 Löwen, darunter den begehrten "Grand Prix for Good", so viele Auszeichnungen geholt wie keine andere deutsche Agentur. Zugleich hat BBDO Germany auf dem weltweit wichtigsten Kreativfestival der Werbung eine neue historische Bestmarke aufgestellt. Noch nie hat eine deutsche Agentur in Cannes so viele Löwen gewonnen.

Das 60. Internationale Werbefestival endete am Samstag. Mehrere tausend Kreative aus der weltweiten Werbebranche hatten sich an der Cote d'Azur getroffen, rund 36.000 Werbearbeiten wurden eingereicht. BBDO Germany bringt nun aus Frankreich sechs Goldene Löwen, fünf Silberne Löwen, acht Löwen in Bronze sowie einen Sonderpreis für die beste Social-Kampagne des Festivals mit nach Deutschland (detaillierte Auflistung siehe unten). Zudem hat BBDO noch weitere neun Finalisten gestellt.

Damit gehört BBDO Germany gemeinsam mit Wieden Kennedy Portland, McCann Erickson Melbourne und Ogilvy Brazil zu den kreativsten Agenturen der Welt.

BBDO Germany hat in allen wichtigen Werbekategorien Löwen gewonnen. Ausgezeichnet wurden Arbeiten für die Kunden smart, PepsiCo, den WWF, WestLotto, true fruits sowie den BUND.

In den besonders renommierten Kategorien "Film" und "Film Craft", dem Höhepunkt eines jeden Cannes-Festivals, konnte BBDO Germany am Samstag sogar zwei Goldene Löwen holen - für den TV-Spot "Offroad" für smart.

"Diese großartigen Ergebnisse zeigen, dass unsere Kreativ-Strategie greift", sagt BBDO Germany-CEO Frank Lotze. "Besonders erfreulich ist es, dass sich unsere Gruppe nach dem Platz 1 beim deutschen ADC nun auch international mit ihrer kreativen Exzellenz deutlich an die Spitze gesetzt hat."

"Wir sind stolz auf diese beispiellosen Erfolge", sagt Wolfgang Schneider, Chief Creative Officer von BBDO Germany. "Das ist das beste Ergebnis in unserer Geschichte. Dabei konnten wir mit ganz unterschiedlichen Arbeiten in nahezu allen Wettbewerbskategorien und über alle Disziplinen hinweg punkten."

Print-Kampagne: Coca Cola - Small World

Es ist schon außergewöhnlich, wenn eine Anzeigenkampagne ohne ein einziges Wort, ohne Logo oder einer Produktabbildung auskommt. Leo Burnett in Sydney hatt diese Idee für ihren Kunden Coca Cola.






Football Agency Cup zurück in Düsseldorf: 3000 Werber werden zu Torschützen

Düsseldorf, 29. Juni 2013. Das weltweit größte Fußballturnier der Werbe- und Medienbranche findet nach 13 Jahren wieder in der Landeshauptstadt von NRW statt. An den Start gehen 64 Mannschaften, aufgestellt von Deutschlands größten Werbe- und Media-Agenturen. Mit dabei sind u.a. BBDO, Grey Worldwide, Jung von Matt, Scholz & Friends, Serviceplan, DDB, Heye & Partner, Kolle Rebbe, Mediacom, Omnicom, Zum Goldenen Hirschen, TBWA, Sinnerschrader und fischerAppelt. Neben dem großen Fußballturnier wird es außerdem einen Cheerleader Cup geben. Austragungsort sind die Sportplätze gegenüber der ESPRIT Arena, Arena Sportpark, Eingang Europaplatz/ Rheinbad.

Fotocredit: gessingerbildwerk.de (Gewinner 2012)

Aus Spaß wird Tradition, aus Tradition wird Spaß

Aus dem ehemaligen Bauer Agency Cup wird am letzten Juni Wochenende erstmals der Football Agency Cup, kurz FA Cup. Das größte Fußballturnier für Werbeagenturen wird zum 26. Mal ausgetragen. Angefangen hat alles mit einem Zwei-Mannschafts-Turnier auf der Hamburger Moorweide, das von den teilnehmenden Agenturen ins Leben gerufen wurde.

Mittlerweile ist der FA Cup eine Tradition mit Eventcharakter, auf das sich alle Beteiligten schon Wochen zuvor freuen und auf das sich die Cheerleader zum Teil monatelang vorbereiten. Seit 2004 liegt die  Veranstaltung in den Händen des Werbefußballverband e.V. (WFV), der professionelle Rahmenbedingungen schafft, sodass das Turnier heute zum weltweit größten Fußball Cup der Werbe- und Medienbranche zählt. Der Werbefußballverband und seine Vorstände rekrutieren sich aus den teilnehmenden Agenturmannschaften, ihre Arbeit ist ehrenamtlich.

Champions League der Creativ Class

Ob Zalando „Schrei vor Glück“, die FAZ-Kampagne „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“, oder die brandneue Sixt Werbung mit Angela Merkel – es gibt kaum jemanden, der diese Kampagnen nicht kennt. „Das ganze Jahr stehen Deutschlands führende Agenturen in Konkurrenz um die besten Kampagnen für Marken von Apple bis Zalando. Wir freuen uns, dass der FA Cup 3000 Teilnehmern der Branche abseits von Kreativ- und Effizienz-Preisen die Möglichkeit gibt, sich ein Wochenende lang auszutauschen.“, so Raphael Brinkert, Geschäftsführer von Jung von Matt und Vorstandsvorsitzende des Werbefußballverband.

Ein Ritterschlag für die Stadt Düsseldorf

Dass die Landeshauptstadt von NRW Gastgeber des diesjährigen FA Cups ist, ist für viele passend,  schließlich gilt Düsseldorf dank seiner lokal ansässigen Agenturen als eine der Werbehochburgen Deutschlands. Auch sportlich gesehen ist der FA Cup ein richtiges Highlight. Nikolaus Angermann, Geschäftsführer sportAgentur Düsseldorf dazu: „Die Sportstadt Düsseldorf freut sich auf die Ausrichtung des Agency Cups in Düsseldorf. Gerne unterstützen wir den Werbefussballverband in der Vorbereitung und Durchführung und wünschen allen Spielern ein sportliches und gesundes Wochenende in Düsseldorf.“

Außergewöhnliches Rahmenprogramm

Bereits am Freitag startet das Rahmenprogramm mit einer Schifffahrt über den Rhein und einem abendlichen „Gettogether im Schlösser“. Für eine optimale Logistik wurde im Vorhinein gesorgt: Für die Anreise am Freitag sind Sonderzüge im Einsatz, welche die Teilnehmer aus der ganzen Republik nach Düsseldorf bringen. Das Turnier erstreckt sich am Samstag von 8 bis 19h. „Ein Dank geht an dieser Stelle vor allem an unsere Hauptsponsoren eBay Advertising und Axel Springer Media Impact, ohne die solch ein Rahmenprogramm, nicht möglich wäre.“, so Falk Röbbelen, Geschäftsführer Werbefußballverband e.V.

Neben dem Cheerleaders- und Fußball-Finale wird es am Samstagnachmittag außerdem ein Promi-Spiel geben, bei dem die Christoph Metzelder Stiftung gegen die WFV Allstars auf dem Platz steht. Neben Ex-Fußball-Profis wie Christoph Metzelder und Hans Sarpei, werden auch Branchengrößen wie Bernhard Fischer-Appelt, Andreas Geyr und Thomas Strerath mit von der Partie sein. Der krönende Abschluss des Tages wird die sogenannte Players Night sein, bei der die Nacht zum Tag gemacht wird.

Welcome to the Show: Marc Pritchard spricht auf der dmexco Conference 2013

(lifePR) (Köln, 25.06.2013) . Now confirmed: Marc Pritchard (Global Brand Building Officer bei Procter & Gamble) hält eine Keynote im Rahmen des diesjährigen dmexco Kongressprogramms. Als Marken-Guru eines der größten Konsumgüterartikelproduzenten der Welt und verantwortlich für Werbespendings von über 9 Milliarden US-Dollar pro Jahr gehört Marc Pritchard zu den absoluten Vordenkern globaler Marketing-Strategien - einem wichtigen Schwerpunkt der dmexco Konferenz 2013. Auch durch die Teilnahme von Marc Pritchard und P&G wird der enorm gewachsene Stellenwert der dmexco bei den Marketers verdeutlicht, weitere Highlights aus der hochkarätigen Teilnehmerliste des diesjährigen Kongressprogramms folgen in Kürze. Marktteilnehmer aus der gesamten digitalen Wertschöpfungskette können sich ab sofort unter https://service.dmexco.de/regi_de kostenfrei für die dmexco 2013 am 18. und 19. September als Besucher registrieren.

Marc Pritchard, Global Brand Building Officer bei Procter & Gamble, der an beiden dmexco Tagen vor Ort sein wird:

"Operating in a digital world gives Brand Builders the incredible opportunity to think differently about what we do to serve people and how we bring our brands into their lives in meaningful ways. Our brands now have entirely new and rich experiences to express their personality and engage with people, and that's largely the result of the digital landscape. It's truly a great time to build brands, and I'm looking forward to sharing our experiences at dmexco this year and being inspired by the conference."

Montag, 24. Juni 2013

Hier hat Kreativität das Rennen gemacht: die strahlenden Sieger des Akkuschrauberrennens 2013

Hildesheim (ots) – Beim achten Akkuschrauberrennen der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim auf dem Gelände der Robert Bosch GmbH im Hildesheimer Wald drehte das Team “Papercut” mit ihrem Rennwagen so richtig auf: Die Studenten der Hochschule Emden-Leer fuhren den Sieg souverän nach Hause. Und das bei herausfordernden Bedingungen, denn: Die Design-Flitzer mit Akkuschrauber-Antrieb mussten in diesem Jahr aus dem Papierwerkstoff Kraftplex gebaut sein.

Mit Papier und Akku-Bohrschrauber über die Piste – dass das funktioniert, bewiesen die zwölf teilnehmenden Teams des Akkuschrauberrennens 2013. Den Zuschauern hat es an nichts gefehlt: Ad-hoc-Reparaturen in letzter Sekunde, turbulente Szenen während der Rennen und ein spannendes Stechen zwischen zwei zeitgleichen Teams sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. Mächtig Spaß hatten nicht nur die knapp zweitausend Zuschauer, sondern auch die Teams. Besonders freuen konnte sich aber das Team “Papercut” der Hochschule Emden-Leer, als es um 18.00 Uhr mit ihrem Rennfahrer Christian Gerdes-Wocken das Siegertreppchen als schnellstes Team des Akkuschrauberrennens 2013 bestieg. Damit konnten sie zum dritten Mal den Sieg nach Hause fahren. Auf den zweiten Platz schraubten sich die Studentinnen und Studenten des Teams “Swiss” der Züricher Hochschule der Künste, dicht gefolgt von dem Team “Pain” der Köln International School of Design auf Platz drei. Als Team mit der besten technischen und gestalterischen Umsetzung wurde das Team “ASR-Z2″, Züricher Hochschule der Künste, von der Jury gekürt. Das Publikum hingegen überzeugte mehr das Team “Papierkram” von der HAWK in Hildesheim mit seiner Gesamtinszenierung. Überrascht hat das Team “Hammerheads” der Hochschule Coburg mit dem leichtesten Fahrzeug – es wog inklusive Akku-Bohrschrauber nur 9,8 Kilogramm. In diesem Jahr nahmen mehr als 50 Studierende aus technischen und gestalterischen Studiengängen am Akkuschrauberrennen der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim teil. Vertreten waren die Hochschule für bildende Künste Braunschweig, Hochschule Furtwangen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften / IKAM Wolfenbüttel, Hochschule der bildenden Künste Hamburg, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule Coburg, Züricher Hochschule der Künste, Kunsthochschule Weißensee Berlin, Köln International School of Design und die Hochschule Emden-Leer.

Boliden aus gutem Holz geschnitzt

Die leitenden Organisatoren des Rennens, Professor Andreas Schulz und Professorin Barbara Kotte von der Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim freuten sich über den Einsatz des Materials Kraftplex beim Bau der Rennwagen. Kraftplex besteht zu 100 Prozent aus Cellulose, wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und kommt ohne Bleichmittel und Klebstoffe aus. “Kraftplex zeigt, dass es umweltfreundliche Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen gibt. Das Holzblech wächst nach und beweist nicht nur bei unserem Akkuschrauberrennen, dass es ein robustes und zuverlässiges Konstruktionsmaterial ist”, sagt Professor Andreas Schulz.

Ein Akku-Bohrschrauber macht Tempo

Unterstützt wurden die Hochschulteams von Bosch Power Tools und Bosch Car Multimedia. Jeder Rennstall erhielt ein Kontingent von zehn Bögen Kraftplex sowie den Akku-Bohrschrauber PSR 18 LI-2 von Bosch, mit dem die Papier-Flitzer angetrieben wurden. “Unser Akkuschrauber dreht nicht nur beim Heimwerken auf, sondern eignet sich auch, um Rennwagen flott zu machen”, betont Dr. Bettina Dannenmann von Bosch Power Tools. Mit seinen 18 Volt erreichten die Fahrer bis zu 35 Stundenkilometer – und das bei Null Emissionen!

Die Preisträger im Überblick Geschwindigkeit:

  • 1. Platz: Team “Papercut” der Hochschule Emden-Leer
  • 2. Platz: Team “Swiss” der Züricher Hochschule der Künste
  • 3. Platz: Team “Pain” der Köln International School of Design Fachjury:
  • 1. Platz: Team “ASR-Z2″ der Züricher Hochschule der Künste
  • 2. Platz: Team “Papierkram” der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim
  • 3. Platz: Team “Woodpacker” der Hochschule der bildenden Künste Braunschweig
  • Publikumspreis: Team “Papierkram” der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim

K21 STÄNDEHAUS DÜSSELDORF: Tomás Saraceno – in orbit

Tomás Saraceno – in orbit
K21 STÄNDEHAUS, Düsseldorf

22. Juni bis voraussichtlich Herbst 2014

Eine riesige Rauminstallation mit dem Titel „in orbit“ des Künstlers Tomás Saraceno ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen entstanden. In mehr als 20 Metern Höhe über der Piazza von K21 Ständehaus spannte Saraceno eine Konstruktion aus Netzen, in denen sich die Besucher scheinbar schwerelos bewegen können. Die insgesamt 2.500 Quadratmeter hochmoderner Sicherheitsnetze breiten sich in drei Ebenen unter der gewaltigen Glaskuppel des K21 aus. Sie werden von einer Reihe „Sphären“, luftgefüllten PVC-Kugeln von bis zu 8,50 Metern Durchmesser, auf Abstand gehalten.

Tomás Saraceno - in orbit, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21 Ständehaus, © Tomás Saraceno, Foto: © Studio Saraceno
 „Das Werk zu beschreiben bedeutet die Menschen zu beschreiben, die es benutzen – und deren Gefühle“, erklärt Tomás Saraceno zu seiner in den vergangenen drei Jahren mit Ingenieuren, Architekten und Spinnen-Spezialisten geplanten bisher größten Installation. Saracenos auf drei verschiedenen Schichten begehbare Netzkonstruktion erscheint wie eine wolkenartige Landschaft: Die Mutigen, die die Installation betreten, nehmen aus luftiger Höhe die Museumsbesucher in der Tiefe wie eine winzige „Modellwelt“ wahr. Von unten, aus den Zwischengeschossen des Ständehauses und vor dem Hintergrund der Glaskuppel erscheinen die Menschen wie „Schwimmer“ am Himmel. Der Raum in der Schwebe wird für den Künstler zu einem schwingenden Netz von Beziehungen, Nervenbahnen, Resonanzen und synchroner Kommunikation – eine neue digitale Geographie, die physisch erlebbar wird.

Die unterschiedlichen Materialien unterstreichen Saracenos grundlegende Ideen des Fließens und der Leichtigkeit: “Wenn ich diese vielschichtigen Ebenen von durchscheinenden Linien und Sphären betrachte, werde ich an Modelle des Universums erinnert, die Schwerkraft und planetarische Körper darstellen. Die Arbeit visualisiert für mich das Raum-Zeit-Kontinuum, ein dreidimensionales Netz einer Spinne, die Verzweigungen von Materie im Gehirn, die Dunkle Materie oder die Strukturen des Universums. „in orbit“ setzt Proportionen in neue Beziehungen; menschliche Körper werden Planeten, Moleküle oder soziale schwarze Löcher.”

„in orbit” ist eine der leichtesten Installationen, die der Künstler realisiert hat: Assoziationen an die Feinheit und gleichzeitige Stabilität von Spinnennetzen und Seifenblasen stellen sich ein, auch wenn die Netzkonstruktion allein 3.000 Kilo und die größte der „Sphären“ 300 Kilo wiegt. Die Verbindung von Funktionalität, Schönheit und Stärke, die Saraceno bei seinen langjährigen Beobachtungen des Netzbaus unterschiedlicher Spinnenarten studiert hat, findet sich auch in den Details von „in orbit“.

Die genaue Beobachtung der Natur und die gedankliche Weiterentwicklung dieser Phänomene gehören zu den festen Kennzeichen im Werk des Künstlers, das die Grenzen von Kunst und Wissenschaft auflöst. Der Raum wird durch Vibration wahrgenommen, wie Spinnen sie spüren. So entsteht eine neue hybride Form der Kommunikation. Saraceno: „Jeder einzelne Strang wird die Besucher nicht nur halten, sondern sie zusammenweben, gemeinsam agieren lassen. Es ist wie ein gestrecktes Netz auf offener Wiese. Eine offene kosmisch gewebte Struktur, die sich verdichtet, verzweigt und an ihren
Rändern wieder in Linien mündet. Das Netz ist einzigartig in seiner Beziehung mit der vorhandenen Architektur.“

„Mit seinen wagemutigen, grenzüberschreitenden Projekten beschreibt Saraceno nicht nur mittels Kunst, was die Wissenschaft herausgefunden hat, er treibt sogar die Wissenschaft voran“, erklärt Kunstsammlungs-Direktorin Marion Ackermann. Nicht zuletzt dank Saracenos Initiative sei es möglich, „mit der Erforschung der Strukturen von Spinnennetzen Analogien zur Entstehung des Universums herzustellen.“ In einem von Saraceno im K21 eingerichteten Künstlerraum weben lebende Spinnen ihre Netze und geben auf diese Weise einen Einblick in den naturwissenschaftlichen Hintergrund der Tätigkeit des Künstlers. In den Dimensionen und der Radikalität ist „in orbit“ ohne Vorbild im Werk Saracenos, beschreibt Ausstellungskuratorin Susanne Meyer-Büser die präzise für die Kuppel entwickelte Großinstallation: „Selten bezieht ein Kunstwerk den Betrachter emotional so unmittelbar mit ein.“ Auch wer das Netz über dem Abgrund nicht betreten mag und die Install ation nur betrachtet, „wird sich mehr oder weniger mit dem Themenkomplex `Fliegen, Fallen, Schweben` und seinen archetypischen Ängsten und auch Freuden beschäftigen“. Mit seiner Düsseldorfer Arbeit zielt Saraceno, der Kunst und Architektur studiert hat, zudem auf die unmittelbaren individuellen wie kollektiven Erfahrungen der Menschen: Wer sich in den Netzen hoch über dem Boden bewegt, wird eine neue Dimension der (Selbst)Wahrnehmung als persönlich prägendes Erlebnis mitnehmen. Ein unübersehbarer sozialer Aspekt tritt hinzu: Die kühne Konstruktion gerät durch mehrere Benutzer in Bewegung, die Spannung und die äußere Form der Installation verändert sich - die Menschen müssen ihre Aktivitäten miteinander koordinieren, um sich im Netz optimal bewegen zu können.

Oft hat der Künstler-Architekt seine Schöpfungen mit lebenden Organismen verglichen. Die Veränderung des Umfelds stößt Gedankenprozesse an; ihn interessiere, „wie neue Räume und Menschen neue Ideen generieren“, sagt Saraceno.

Mit dieser bislang größten und technisch komplexesten Arbeit schließt der 39-Jährige nicht nur an die Cloud Cities im Hamburger Bahnhof in Berlin und seine Arbeit auf dem Dach des Metropolitan Museums in New York an. Vielmehr ist die Düsseldorfer Groß-Installation für ihn auch ein neuer wichtiger Schritt zur Verwirklichung seines sozialutopischen Projektes der Air-Port-City, einer schwebenden Stadt.

In der Nachfolge von Jules Verne und des amerikanischen Architektur-Visionärs Richard Buckminster Fuller sieht Saraceno in seiner Wolkenstadt eine sensible Antwort auf die Hoffnung, einen gemeinsamen utopischen Traum zu entwickeln. Es gilt, physische und digitale Realitäten zu verbinden, um eine neue soziale und politische Beteiligung zu erzielen. Diese leitet für den Künstler Antworten ein auf die zunehmende Unbewohnbarkeit der Erde, auf dramatisches Bevölkerungswachstum und wachsende Ökologieprobleme. Zu ihrer eigenen Sicherheit werden die Besucher von „in orbit“ von Mitarbeitern der
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in die Benutzung der Installation eingewiesen. So dürfen sich nicht mehr als 10 Personen gleichzeitig in den Netzen aufhalten. Feste Schuhe (Profilsohlen), die Benutzung eines bereit gestellten Overalls und ein Mindestalter von 12 Jahren sind Voraussetzung zur aktiven Nutzung von „in orbit“.

Freitag, 21. Juni 2013

Sieger des "Automotive Brand Contest" stehen fest

ampnet - 21. Juni 2013. Der Rat für Formgebung aus Frankfurt hat die Sieger des Designwettbewerbs "Automotive Brand Contest 2013" bekanntgegeben. In neun Wettbewerbskategorien vergab die Jury jeweils bis zu 15 Winner-Auszeichnungen und den Preis "Best of Best". "Brand of the Year" (Marke des Jahres) ist Porsche, der Volkswagen XL1 wurde zur "Innovation of the Year" gekürt, und die Designmannschaft von VW erhielt die Auszeichnung "Team of the Year". Insgesamt elf Einreichungen wurden mit der Auszeichnung Special Mention prämiert.

"Best of Best" sind der Mercedes-Benz Concept GLA (Kategorie "Conceprts"), die S-Klasse (Exterior Premium Brand und Interior), Mazda6 (Exterior Volume Brand) und der Audi R8 (Mobility, Future Parts). Besondere Erwähnung ("Special Mention") fanden der Jaguar F-Type, Porsche 918 Spyder, der Volkswagen Golf und Volvo V40 sowie der Nachtsicht-Assistent von Mercedes-Benz und der BMW 1er Dreitürer mit Fahrerlebnisschalter.

Neben diesen und den vielen "Winner"-Modellen wurden auch verschiedene Markenauftritte und -kampagne sowie Veranstaltungen und Publikationen der Hersteller ausgezeichnet.

Die offizielle Preisverleihung des "Automotive Brand Contest" findet im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung im September in Frankfurt statt.

Designberatung in Hessen: Neue Innovationsmöglichkeit für hessische Unternehmen vorgestellt

(lifePR) (Wiesbaden, 21.06.2013) Hessen Design e. V. als landesweites Kompetenz- und Beratungszentrum bietet ab sofort in Kooperation mit der RKW Hessen GmbH eine geförderte Designberatung für mittelständische Unternehmen aller Branchen mit Geschäftssitz in Hessen an. Die neue Designberatung zielt auf Unternehmen, die ihre Produkte oder ihre Kommunikationsmedien weiterentwickeln oder ihr Unternehmen neu positionieren möchten.

Anlässlich einer Informationsveranstaltung zum Start der neuen Designberatungsförderung heute im Kulturbahnhof Kassel, hob Wirtschaftsminister Florian Rentsch die sinnvolle und effiziente Bündelung der Kompetenzen von Hessen Design e.V. und RKW Hessen bei der neuen geförderten Designberatung hervor. "Unternehmer erhalten von kompetenter Seite konkrete Informationen, wie sie in ihren individuellen Vorhaben in Produktentwicklung und Prozessgestaltung von der Einbindung eines Designers profitieren können, bevor sie einen Auftrag vergeben. Eine wiedererkennbare Marke mit einem guten Produktdesign oder einer funktional und eindeutig gestalteten Benutzeroberfläche ist überall eine Voraussetzung für den Markterfolg."

Bei einer kostenlosen Erstdesignberatung wird zunächst der individu­elle Designberatungsbedarf ermittelt, anschließend werden qualifizierte Designberater vorgeschlagen. Dabei wird Hessen Design e.V. die wichtige Erstdesignberatung leisten. Das RKW Hessen berät bei der Antragstellung und über­nimmt die Vertragsabwicklung. Geförderte Beratungsthemen reichen von Markendesign, Markeneinführung, Nachhaltige Designstrategien, Kommunikationsmittel und webbasierte Anwendungen, Produktentwicklung und -optimierung bis zur Auftragsvergabe, Briefing und Wettbewerbsdurchführung. Der Eigenanteil an den Beratungskosten beträgt mindestens 40 Prozent. Es können bis zu fünf Designberatungstage mit bis zu 2.250 Euro bezuschusst werden. Gestaltungsleistungen sind nicht Gegenstand der Förderung.

Strategisches Design kann in der Unternehmensentwicklung die entscheidende Rolle spielen, da es Themen wie Nachhaltigkeit und die ressourceneffiziente Gestaltung neuer Arbeits- und Produktionsprozesse einbringt. Die Vermeidung von überflüssigen Verpackungen oder die Herstellung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen und recycelten Materialien werden von Verbrauchern zunehmend als wichtige Kriterien bei der Kaufentscheidung benannt.

In Hessen zählt die Designwirtschaft zu den wirtschaftsstärksten Teilmärkten der Kreativwirtschaft. Das Land fördert neben Hessen Design e.V. in Darmstadt auch als einziges Bundesland den in Frankfurt ansässigen Rat für Formgebung. Designwirtschaft und Werbemarkt in Hessen erwirtschaften mit ca. 8000 steuerpflichtigen Unternehmen und rund 20.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2012) zusammen rd. 5 Mrd. Euro Umsatz (2011).

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Ausstellung: Steve McCurry. Überwältigt vom Leben

28. Juni bis 29. September 2013
Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg


Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zeigt einen umfassenden Überblick über das  farbgewaltige Werk des Bildjournalisten Steve McCurry. Der US-Amerikaner erhält internationale  Aufmerksamkeit, weil er 1979 als einer der ersten Fotografen Bilder vom Afghanistan-Konflikt aufnimmt, die im Time Magazine, der New York Times und Geo veröffentlicht werden. 1986 wird der vielfach ausgezeichnete Fotograf Mitglied in der renommierten Agentur Magnum Photos, die 1947 von Fotografenlegenden wie Robert Capa uns Henri Cartier-Bresson ins Leben gerufen wird. Steve McCurry bezeichnet sich selbst nicht als Kriegs-, sondern als „Kriegsrandfotograf“. Er fotografiert in Krisengebieten, richtet seine Kamera auf Szenen, die er am Rande des Kriegsgeschehens beobachtet, und auf die Menschen und Landschaften, die der Krieg zurücklässt. McCurry dokumentiert die Wunden des Krieges, verschwindende Kulturen und ihre Traditionen, die Folgen der Globalisierung und die Veränderungen der Lebenszusammenhänge. Er bezeichnet sich selbst als Reisenden, der die Facetten der menschlichen Existenz zum Thema macht. Die Ausstellung umfasst rund 120 Fotografien, die zwischen 1980 und 2012 in Ländern wie Afghanistan, den USA, Pakistan, Indien, Tibet, Kaschmir, Kambodia, Indonesien, Burma, Kuwait entstanden sind.Darüber hinaus sind zehn ausgewählte Reportagen aus den Magazinen Geo, National Geographic, Stern und Need zu sehen, die die Arbeitszusammenhänge des Bildjournalisten zeigen.

Obwohl McCurry seine Aufnahmen als Serien konzipiert, gelingt es ihm, die Szenen in den einzelnen Bildern so zu verdichten, dass sie ganze Geschichten erzählen. So zeigt er fünf Frauen, vollständige verhüllt in die traditionelle Burka, vor einem Marktstand in Kabul. Über ihren Köpfen baumeln moderne Turnschuhe, Symbole für die Angleichung der Kleidung von Frau und Mann, für Beweglichkeit, für die westliche Massenproduktion. So zusammengebracht dokumentieren sie eindrücklich das Aufeinandertreffen von Tradition und Erneuerung.

McCurry setzt Farben als starkes Stilmittel ein, um den Betrachter etwa in seinen Kriegsbildern mit dem Kontrast zwischen Schönheit und dem Schrecken des Krieges zu irritieren. Beispielhaft hierfür ist das Porträt des afghanischen Mädchens, das er 1984 in dem Magazin National Geographic veröffentlicht. Das Bild, das zu den meist publizierten Kriegsmotiven gehört, wird zum Sinnbild für den Krieg und seine Folgen. Das Gesicht des Mädchens wirkt madonnenhaft, nur seine flackernden, hellgrünen Augen irritieren den Betrachter und lassen ahnen, wie viel Verunsicherung der Krieg in das Leben der damals 12-Jährigen gebracht hat. Mit der Kombination der Farben zieht McCurry den Blick des Betrachters ins Bild und betont seine Symbolkraft.

Die Farbigkeit, mit der McCurry arbeitet, beschränkt sich nicht auf Länder wie etwa Indien, in denen Farben eine große Rolle spielen. In seinen Fotografien aus China und Bangkok sind es die leuchtenden Gewänder der Mönche und in Afghanistan strahlen Orangen aus dem trostlosen kriegszerstörten Alltag und laden die Situation emotional auf. McCurry spielt mit den Farbwelten der verschiedenen Kulturen, die auf Reisende fremdartig und faszinierend.

Afghanisches Mädchen, Peshawar, Pakistan, 1984 | Afghan Girl, Peshawar, Pakistan, 1984, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Frauen beim Einkauf tragen die traditionelle Burka, Kabul, Afghanistan, 1992 | Women shoppers dressed in the traditional burka, Kabul, Afghanistan, 1992, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Jodhpur, Indien, 2007 | Jodhpur, India, 2007, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Kamele und Öl-Feuer, Kuwait, 1991 | Camels and Oil Fire, Kuwait, 1991, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Kleiner Junge, Jemen, Hajjah, 1999 | Young boy, Jemen, Hajjah, 1999, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Kleiner Junge halt sich eine Spielzeugpistole an den Kopf, Peru Alto Chrumazu, 2004 | Young boy holds a toy pistol to his head, Peru, Alto Chrumazu, 2004, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Ein Mann schläft vor einem McDonald’s Restaurant, Thailand, Bangkok, 2004 | A man sleeps outside of a McDonald's restaurant, Thailand, Bangkok, 2004, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Woman wearing burka at polling booth during election, Yemen, Sanaa, 1997, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus
Frauen und Kinder fahren im Kofferraum, Afghanistan, Kunduz, 2002 | Women and children ride in back, Afghanistan, Kunduz, 2002, © Steve McCurry / Magnum Photos / Agentur Focus

Die Designwettbewerbe des Rat für Formgebung

Gutes Design braucht ein Publikum. Um Designer und designorientierte Unternehmen zu fördern und bekannt zu machen, sorgt der Rat für Formgebung daher dafür, dass sie im Gespräch bleiben und ihre herausragenden Designleistungen die verdiente Anerkennung finden. Er lädt sie zur Teilnahme an verschiedenen Designwettbewerben ein, die sich durch hochkarätige Expertenjurys und vielfältige Bewertungskriterien auszeichnen. Dadurch erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse mit denen anderer internationaler Hersteller zu messen und die Besonderheiten ihrer Wettbewerbsbeiträge noch besser zu kommunizieren.

German Design Award

Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Ausgezeichnet werden hochkarätige Produkte und Projekte aus dem Produkt- und  Kommunikationsdesign, Designpersönlichkeiten und Nachwuchsdesigner, die alle auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Dabei stimmt nicht nur die Fachjury ab. Beim Publikumspreis kommt auch die designinteressierte Öffentlichkeit zum Zug. Als Wettbewerb der Wirtschaft für die Wirtschaft, der die hohe Designkompetenz der Teilnehmer unterstreicht, genießt der German Design Award hohes Ansehen in der Öffentlichkeit.

Automotive Brand Contest

Der Automotive Brand Contest ist der internationale Designwettbewerb, in dem sich die Besten der Automobilbranche vergleichen können. Er hat es in kürzester Zeit geschafft, zu einem festen Termin im Eventkalender der Industrie zu werden. Als öffentlichkeitswirksame Plattform ermöglicht der Wettbewerb den Teilnehmern die ganzheitliche Präsentation ihrer Marke über alle Medien und Produkte hinweg. Prämiert wird herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign, das von Fahrzeugdesign und Konzepten über Markendesign und Multimediavernetzung bis hin zu Kampagnen und Events reicht.

Iconic Awards

Unter dem Namen Iconic Awards richtet der Rat für Formgebung 2013 den ersten internationalen Architektur- und Designwettbewerb aus, der die Disziplinen Architektur, Innendesign, Produkt, Kommunikation und Konzept in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt. Teilnehmen können Architekten, Designer, die Bauwirtschaft und die produzierende Industrie. Die Jury prämiert visionäre Architektur, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation.

Design Plus

Den Design Plus Wettbewerb gibt es bereits seit 1983. Veranstalter sind die Messe Frankfurt, der Rat für Formgebung sowie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die sich als „Initiative Form und Leben“ zusammengeschlossen haben. Ursprünglich für die Konsumgütermesse Ambiente ins Leben gerufen, hat sich der Design Plus Award heute auch fest für die Messen ISH, Light+Building sowie Material Vision etabliert und bildet ein klares Spiegelbild der aktuellen Designkultur ab.

Interior Innovation Award

Der Interior Innovation Award gehört weltweit zu den am höchsten angesehenen Designpreisen der Einrichtungsbranche und wurde im Jahr 2002 von der imm cologne initiiert. Veranstalter ist der Rat für Formgebung. Der Wettbewerb hat sich als effektives Instrument zur Unternehmenspositionierung und Produktdifferenzierung für den Einrichtungsmarkt etabliert. Bewertet werden innovative Spitzenleistungen aus allen Produktbereichen der Branche.

Nachwuchsförderung

Für die Förderung des Designnachwuchses hat der Rat für Formgebung in Partnerschaft mit Unternehmen und Institutionen spezifische Wettbewerbsformate entwickelt, um junge Talente effizient mit potenziellen Auftraggebern aus der Industrie zu vernetzen.

[D3] Contest

Der [D3] Contest, der anfänglich unter dem Titel inspired by cologne initiiert wurde, gehört  international zu den angesehensten Wettbewerben für junge Designer. Seine Teilnehmerzahlen steigen seit 2004 kontinuierlich. Die Nachwuchsdesigner stammen aus der ganzen Welt und viele ihrer Beiträge, die in der Wettbewerbsausstellung während der Messe imm cologne gezeigt werden, finden auf diese Weise den Weg in die Kollektionen namhafter Hersteller.

Festo Challenge: Principle to Product

Bei der ersten Festo Challenge, einem Ideenwettbewerb für Studenten, sollten die Teilnehmer Einsatzmöglichkeiten für das Bewegungsprinzip der Inversion entwickeln, also für die Fortbewegung durch Umstülpen. Diese Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau hat gezeigt, was Wissenschaft, Technik und Design im Zusammenspiel hervorbringen können.

VDA Design Award

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Rat für Formgebung laden gemeinsam mit den weltweit bedeutenden Automobilunternehmen Audi AG, BMW Group, Ford Werke GmbH, Volkswagen AG und Daimler AG junge Designer ein, mit ihren Abschlussarbeiten aus dem Bereich Transportation Design am Wettbewerb teilzunehmen. Eine Expertenjury beurteilt ihre kreativen Leistungen und nutzt gleichzeitig die Gelegenheit, sich mit dem Designnachwuchs zu vernetzen. Die ausgewählten Arbeiten werden auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt prämiert und in einer Sonderausstellung während der Messe den Besuchern gezeigt.

Aktuelle Design-Trends: Eine Auswahl

Jedes Design entsteht im Kontext gesellschaftlicher, technologischer oder wirtschaftlicher Veränderungen. Auch wenn es für eine konkrete Aufgabe entsteht, verfolgt es nicht zuletzt auch immer den Gedanken des Allgemeingültigen. Geschieht dies, dann wird Design zur Innovation, zum Motor für Trends. Seit Jahrzehnten beobachtet und analysiert der Rat für Formgebung als übergeordnetes Kompetenzzentrum die aktuellen Design-Trends und wie sie entstehen. Eine Auswahl.


Design und Mobilität

Das Bedürfnis nach individueller Mobilität wächst weltweit. Das stellt auch eine enorme  Herausforderung für die Designwelt dar. „Der Alltag der Menschen hat sich gewandelt und damit hat sich auch der Sozialraum sukzessive verändert. Die Menschen sind heute, ob beruflich oder privat, viel unterwegs. Bei dieser Art eines modernen Nomadentums werden ganz andere Anforderungen an Produkte und ihre Designsprache gestellt, als das früher noch der Fall war“, erklärt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung. Deutlich wird, dass Mobilität ein wirtschaftliches Grundbedürfnis offenbart. Dieses unterliegt auch einem globalen Gefüge und wird sich daher zukünftig weiterhin wandeln und wachsen.

Der Anspruch an gute Produkte ist deshalb der Folgende: Design-Erzeugnisse müssen in einer  modernen Welt „mitwandern“, ergo eine mobile Funktionalität aufweisen. Beispielhaft zeigen das modulare Möbellösungen, die auf eine ganz unkomplizierte Art und Weise auf- und abgebaut werden können und damit mit ihrem Besitzer umherziehen. Auch die Automobilindustrie muss sich hier neuen Herausforderungen stellen und sich die Frage stellen, welche Innovationen in die Fahrzeug-Produktion einfließen müssen, um genau diesen Markt nachhaltig bedienen zu können.


„Silver Surfer“ als Leitzielgruppe

Im Fokus neuer Design-Entwicklungen stehen auch bestimmte Nutzergruppen. Dabei hat eine spezielle Konsumentengruppe eine Trendwelle ausgelöst: die sogenannten Silver Surfer, die heutige Generation „50plus“. Diese Altersgruppe hat einen enormen Kulturwandel miterlebt und daher ein differenziertes
Konsumverhalten. Dazu bringen die Silver Surfer die finanziellen Voraussetzungen mit, in gute und wertige Produkte zu investieren. Im Trend liegen hier Design-Erzeugnisse, die auf sinnvolle Weise  Prozesse vereinfachen. „Unter Umständen können das auch Prozesse sein, die eine durch das Alter gegebene Einschränkung elegant kaschieren“, sagt Andrej Kupetz. Silver Surfer wollen in der Regel nicht als alternde Generation wahrgenommen werden, sondern viel mehr als eine Gruppe von Menschen, die sich in ihren besten Lebensjahren befindet. Die Design-Kreation speziell zugeschnittener Produkte setzt daher genau hier an.

Von der Gestaltung von Benutzeroberflächen zum Interactive Design

Um die Darstellbarkeit von Prozessen in Form von Designlösungen geht es bei einem weiteren Trend. Die Gestaltung von Benutzeroberflächen ist technologisch längst einem Interactive Design gewichen, das Software- und Hardware-Funktionalitäten im Raum ineinandergreifen lässt. Hier verschmilzt der einstige Pioniergeist einer „Nerdkultur“ mit den Vorstellungen einer „Konsumkultur". Das heißt, dass auf der einen Seite Ingenieure herausragende Technologien entwickeln. Diese müssen aber für Produkt-Nutzer auf der anderen Seite auch intuitiv und simpel bedienbar bleiben. Digitale Bedienelemente müssen entsprechend visuell gestaltet werden und einen Designansatz verfolgen. Technische Optimierung steht hier dem Innovationsgedanken gegenüber. Und die Herausforderung für zukünftige Designentwicklungen in diesem Bereich liegt genau in der Verbindung dieser beiden Elemente. Denn: Was nützen formschöne Smartphones, wenn hier eine komplizierte Bedienbarkeit vorherrscht?

Personal Design statt Massenprodukt

Design verliert zunehmend den Kontext der industriellen Massenproduktion. Die Möglichkeiten des Web 2.0 und der Industrie 4.0 lassen personalisierte Produktangebote in immer mehr Bereichen des Konsums entstehen. Die Trendentwicklungen zeigen, dass zunehmend mehr Menschen selbst gestaltete Produkte nutzen – weg von der Masse, hin zum individualisierten Objekt und einer Emanzipation von dem Vorgegebenen. Damit ist der Endkonsument aktiv an der abschließenden Designgestaltung beteiligt. Für die Industrie bedeutet das ein grundsätzliches Umdenken im Konflikt zwischen Produktionskapazitäten und Kleinstandwendungen. Und der Industriedesigner muss sich wiederum die Frage stellen, wer sein Kunde ist: die Unternehmen oder der Endverbraucher? Die Industrie hat das Potenzial dieser neuen Herangehensweise mittlerweile erkannt und reagiert, längst bieten Hersteller Produktindividualisierungen an. „Hinter dem Gedanken verbirgt sich die Idee einer ‚intelligenten Fabrik‘, der Smart Factory. Kunden werden als Geschäftspartner an den Wertschöpfungsprozessen beteiligt. Wir sprechen hier von der digitalen Industrialisierung, der Industrie 4.0. – das Design hat sich im Zuge dieser emanzipiert“, erklärt Andrej Kupetz. Der Zugang beziehungsweise Nutzen eines ansprechenden Designs obliegt damit nicht mehr nur dem Einzelnen, sondern wird auf diese Weise einer großen Anzahl an Nutzern zugänglich gemacht und das meint: Design für alle!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Lampen aus Kaffeesatz

Quelle: Deutsche Welle

"Fermin Benedi Bayer hatte eine ungewöhnliche Design-Idee: Er stellt aus Kaffeesatz Lampen her. Auf den ersten Blick ist das nicht erkennbar, denn die Objekte sehen aus, als bestünden sie aus Metall.

Kaffeesatz ist für den Bremer Fermin Benedi Bayer kein kompostierbarer Abfall, sondern ein wertvoller Werkstoff. Der deutsch-spanische Designer stellt aus dem dunklen Pulver Lampen her. Dafür vermischt er den Kaffee mit anderen Naturstoffen zu einer Modelliermasse, die zu einer harten Substanz trocknet. Aus der Kaffee-Masse formt er Hängeleuchten, Tisch- oder Stehlampen mit geschwungenen Mustern, Ornamenten und Glassteinen - jede ein Unikat. Seine Arbeiten verkauft er unter dem Label-Namen "La Funzel"." >> mehr


VESPALOGY - Vespas von 1943 - 2013

Es ist keine Werbung - jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne. Viel mehr zollten die Kreativen der französische Agentur Nomoon mit diesem schön animierten Video der Vespa ihren Tribut. Nicht wegen des Geldes , sondern einfach, weil sie Vespas lieben.



VESPALOGY from Nomoon on Vimeo.

Retrospektive in Wien: Linda McCartney

6. Juni bis 6. Oktober 2013
KUNST HAUS WIEN

In der weltweit ersten umfassenden Retrospektive würdigt das KUNST HAUS WIEN das Lebenswerk von Linda McCartney, einer der interessantesten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt 190 ihrer ikonischen Porträts des Rock and Roll der 1960er, ihres Familienlebens und der Natur. Die Ausstellung wurde vom KUNST HAUS WIEN in Zusammenarbeit mit Linda Enterprises Ltd. produziert.

Linda McCartney, 1941 in New York als Linda Eastman geboren, war eine Fotografin aus Leidenschaft. Ihre Begeisterung für die Musik ließ sie zunächst in die Musikszene zwischen New York, Kalifornien und London eintauchen. Ihre Porträts von Stars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Aretha Franklin oder Simon & Garfunkel prägen unser Bild der „Swinging Sixties“. Die auf diesen Fotos spürbare Atmosphäre von Nähe und Vertrauen macht ihre Porträtkunst unverwechselbar.

Eine zufällige Gelegenheit, die Rolling Stones bei einer Pressekonferenz zum Album „Aftermath“ im Juni 1966 auf einer Yacht am Hudson River zu fotografieren, bedeutete für die junge Fotografin den Durchbruch. Als 1968 ihr Porträt von Eric Clapton auf dem Cover der Zeitschrift „Rolling Stone“ erschien, war sie die erste Frau, der diese Ehre zuteil wurde. McCartney fotografierte die Beatles bei der Präsentation ihres Albums „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ im Jahr 1967. Paul und Linda verliebten sich ineinander und heirateten zwei Jahre später. Das gemeinsame Familienleben mit vier Kindern – zwischen den letzten Tagen der Beatles, den Tourneen der Wings und ruhigeren Tagen auf dem Land in Sussex und Schottland – rückte ins Zentrum ihrer Fotografie. Linda McCartneys Alltagsszenen aus der hingebungsvollen Hinwendung zu ihrer Familie zeugen von einem stets wachen Blick für die Poesie des Augenblicks ebenso wie für Humor und Surreales. Sie stehen in ihrem fotografischen Schaffen heute gleichwertig neben den berühmten Porträts. Auch in diesen Arbeiten bleibt ihr markanter persönlicher Stil einer lässigen Eleganz, gepaart mit dem untrüglichen Gespür für den richtigen Moment, sichtbar.


In ihrem späteren Leben kehrte Linda McCartney zu den frühen und prägenden Interessen ihrer Entwicklung als Fotografin zurück. Ihre Auseinandersetzung mit bildender Kunst hatte mit der Begegnung mit zahlreichen prominenten Künstlern begonnen und sie Kunstgeschichte studieren lassen. Eine spezielle Begeisterung für das Medium Fotografie, seine Geschichte und seine Verfahren, führte sie zu Experimenten mit Techniken aus den Anfangstagen der Fotografie. Eine beachtliche Anzahl ihrer Porträts stammt aus dieser Zeit, etwa von Willem de Kooning, Gilbert and George, Jim Jarmusch und Allen Ginsberg. Tiere, Pflanzen, Landschaften und Stillleben – teilweise ausgeführt als Platin- oder Sonnendruck – sowie ein dokumentarischer Bereich mit Kontaktbögen, Videos und anderen Originalmaterialien runden den Blick auf das Lebenswerk einer leidenschaftlichen Fotografin ab.


Paul McCartney: „Von Anfang an bewunderte ich ihre Fotografie und dass ich ihre Arbeit persönlich erleben durfte, verstärkte diese Bewunderung noch. […] Von ihr fotografiert zu werden, fühlte sich locker und angenehm an, und in ihren Arbeiten kommt deutlich zum Vorschein, wie entspannt ihre Modelle sind. Ihr untrüglicher Sinn für das richtige Timing hat mich immer beeindruckt. Sie drückte auf den Auslöser, wenn man es am wenigsten erwartete, und dann hatte sie ihr Foto im Kasten. Ihre Kunst nahm eine neue Dimension an, als sie eine Familie gründete und ihre Kinder großzog. […] Auf der persönlichen Ebene war sie eine lebenslustige, äußerst loyale Person, die ihre Familie über alles stellte; ihr trockener Humor schimmerte bei allem durch, was sie tat.“ (Aus dem Buch „Linda McCartney: Life in Photographs“, TASCHEN 2011) Werke von Linda McCartney wurden unter anderen von Institutionen wie dem International Center of Photography in New York oder dem Victoria and Albert Museum und der National Portrait Gallery in London gezeigt. Das KUNST HAUS WIEN präsentiert mit dieser Ausstellung die weltweit erste umfassende Retrospektive der Fotografin.

Die Ausstellung wurde vom KUNST HAUS WIEN in Zusammenarbeit mit Linda Enterprises Ltd. produziert. Die kuratorische Arbeit erfolgte durch Mitglieder der Familie McCartney und Andreas Hirsch, Kurator des KUNST HAUS WIEN, in Kooperation mit Claudia Schmid, Linda Enterprises Ltd.

Mehr Kreativwirtschaft! 10-Punkte-Papier für mehr Akzeptanz und Relevanz der Branche.

Quelle: creative.nrw

"CREATIVE.NRW fordert in einem 10-Punkte-Papier von Politik und Verwaltung mehr Wertschätzung und Unterstützung für die Kreativwirtschaft in NRW. Das Papier entstand im Kontext der Publikation Innovationsökologien und wird am 20. Juni 2013 auf der C'n'B erstmals vorgestellt und mit Politikern des Bundes in einem Panel diskutiert. Jetzt Papier downloaden!"

>> Mehr Infos und Download

Die Kampagne "Dump ways to die" ist einer der Abräumer des Werbefestivals in Cannes

Die Agentur McCann aus Melbourne zeigt mit ihrem Kunden Metro Trains wie man ein ernstes Thema lustig verpacken kann. Der Song hat jedenfalls Sommer-Hit-Potenzial.











Mittwoch, 19. Juni 2013

Wachstumstreiber Fashion: Mode macht 41 Milliarden Dollar der E-Commerce-Umsätze in den USA aus

(lifePR) (Berlin, 19.06.2013) Der Fashionbereich ist mit 41 Milliarden Dollar Umsatz mittlerweile der zweitgrößte und am schnellsten heranwachsende E-Commerce-Zweig in den USA. Jährlich steigt der Online Traffic um sieben Prozent und die Anzahl der Fashion Online Shops wuchsvom 2012 auf 2013 um 126 Prozent. Auch Smartphones tragen zum Erfolg der Online-Käufe von Kleidung und Accessoires bei: 37 Prozent der Konsumenten haben sich bereits ihre Outfits über ihr Smartphone gekauft, wie eine Studie zum E-Commerce im Bereich Online Fashion von GP Bullhound (www.gpbullhound.com), der internationalen Investmentbank für Technologieunternehmen, zeigt.

Resultat des schnellen Wachstums: Die Fashionindustrie ist einer der lukrativsten Sektoren für Investoren und Entrepreneure. Aber auch für Medienunternehmen und Einzelhandel ist die Online-Modebranche interessant. Erfolge von Unternehmen wie ASOS und Net-a-Porter beweisen, wie unberechtigt die Skepsis gegenüber Online Fashion war. ASOS' Kooperationen mit erschwinglichen Modelabels wie Primark aber auch kleineren Marken, stärken und vertiefen die Verbindung von Online- und Offline-Shopping.

Insbesondere im Luxussegment steckt Wachstumspotenzial: Sowohl der P2P-Markt als auch größere Luxusmarken bieten Konsumenten Kollektionen und Angebote an, die ihnen imEinzelhandel nicht zum Verkauf stehen. Sasha Afanasieva, Vice President von GP Bullhound, sagt: "Das Wachstum im Online-Fashion-Bereich ist beeindruckend und wir erwarten, dass es sich weiterentwickeln wird. Die Online-Verkäufe von Luxusgütern wachsen drei mal schneller als die des gesamten Luxusgütermarktes und erreichen eine Summe von stattlichen 6,2 Milliarden Euro. Wir sind davon überzeugt, dass die Mischung zwischen Online- und Offline-Verkauf die Zukunft ist."

Die Mobile-Nutzung steigt rapide an. So kommt z. B. 40 Prozent des Traffics bei Fab.com von Konsumenten, die mit Fab.com über Smartphones und Tablets in Verbindung treten. Die erfolgreiche Konvertierung dieser Nutzer in kaufende Kunden wird zunehmend wichtiger, um das weitere Wachstum zu sichern.

Julian Riedlbauer, der als Partner bei GP Bullhound das Deutschland-Geschäft leitet, prognostiziert: "Im internationalen Vergleich zeigen sich im Fashionbereich besondere länderspezifische Differenzen, z. B. verschiedene Einzelhandels-Strukturen, unterschiedliches Kaufverhalten der Konsumenten und kulturbedingte Zielgruppenunterschiede. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass ein einziger, großer Player wie z. B. 'Amazon' für Fashion global in Erscheinung treten wird."

Die komplette Studie ist unter Link zu finden und für die Veröffentlichung unter Angabe der Quelle GP Bullhound freigegeben.

Dienstag, 18. Juni 2013

THE GALLERY BERLIN: SO VIELE BRANDS WIE NOCH NIE

THE GALLERY BERLIN präsentiert sich im Juli in einer neuen, spannenden Location mit 40 Prozent mehr Neuausstellern und so vielen internationalen Brands wie noch nie. In den Opernwerkstätten werden somit rund 150 Kollektionen zu sehen sein. Das erweiterte Portfolio umfasst neue internationale Labels und ein vergrößertes Angebot an Accessoires. Hinzu kommt in der Januar Ausgabe der Veranstaltung im kommenden Jahr ein weiterer Bereich für Abendmode unter dem Titel RED CARPET. Vorbereitend zeigen aber schon jetzt u.a. folgende Aussteller Eveningwear. LINEA RAFFAELLI mit der Gold-Kollektion, IAN STUART mit der BEL AIR COLLECTION und FRANK SAUL, der Gewinner des Bridal Buyer Awards 2013, mit MASCARA und der L"ATELIER COLLECTION. Nach einer Pause in der letzten Saison finden auch wieder Modenschauen und ein Rahmenprogramm erstmals mit einem Press Brunch und einem als Branchen-Treff konzipierten Ausstellerabend am zweiten Messetag statt.
 Projektleitung Elke Sautter: "Mit der Belegung der Opernwerkstätten und dem damit verbundenen Wachstumspotential haben wir einen neuen Weg eingeschlagen, den wir sukzessive ausbauen werden. Damit bieten wir Einkäufern ein noch spannenderes Spektrum und ein insgesamt stimmiges Kundenportfolio. Bereits jetzt sind wir sehr gut gebucht und freuen uns über das große Interesse an unserer neuen Location. Neben zahlreichen Besucherakkreditierungen haben viele potentielle Aussteller ihren Besuch avisiert."

 Die Opernwerkstätten bieten eine ganz besondere Atmosphäre und viel Platz für neue Brands. Das Ergebnis ist ein spannend gestalteter Mix aus kleinen, neuen Labels und den Kollektionen der zahlreichen Stammaussteller aus den Bereichen Contemporary Fashion, Design, Eveningwear und Accessoires. Bislang haben sich 46 neue Kollektionen angemeldet, darunter CALLITHEA, BEDACHT, K & US, KAMUFLAGE, LAZLO, LIEBLINGSSTÜKKE, LO SPAVENTAPASSERI, MARTINE SAM..., PERLART, SARA LUX, SHEPARD'S NATURAL CLOTHING, UVR CONNECTED, VIVOART-DESIGN oder BONNY & KLEID.

 Anlässlich der Berlin Fashion Week veranstaltet KAUFFELD & JAHN COUTURE in Kooperation mit der THE GALLERY BERLIN am ersten Messeabend eine atemberaubende Runwayshow. Das Berliner High Fashion Label wählte diesmal die eindrucksvollen Opernwerkstätten, um seine neue Kollektion "Wüstenkampf" vor zahlreichen prominenten Gästen aus den Bereichen Mode, Film, Musik, Politik und Kunst zu präsentieren.

 Am zweiten Messetag erwartet die Besucher im Showcase, der sogenannten Lehrwerkstatt, die Fortsetzung des abwechslungsreichen Showprogramms mit individuellen Designer-Trends für Frühjahr/Sommer 2014. BEATE HEYMANN STREETCOUTURE und PETER O. MAHLER feiern in zwei Jubiläumsschauen ihr 20-jähriges Bestehen. Erstmals zeigen auch ausgewählte Marken aus der Karibik wie DRENNALUNA, FIFTH ELEMENT DESIGNS und HEATHER JONES ihre anspruchsvolle Mode. Eine weitere Fashionshow rückt die drei internationalen Brands CATHERINE ANDRÉ, NIU und BITTE KAI RAND ins Rampenlicht.

 Zunächst sollen die ersten beiden Stockwerke der Location belegt werden. Das Showcase ist in der zweiten Etage vorgesehen. Die Konzeptstände der Aussteller, der Cateringbereich sowie die Presselounge werden sich in der ersten und zweiten Etage befinden.

Tickets für Fachbesucher gibt es ab sofort online unter: www.igedo-tickets.de

Cannes feiert die ersten Gewinner!

Gestern wurden in Cannes die ersten Löwen verliehen. Abräumer war Viral-Video "Dumb Way to Die" von McCann Melbourne für ihren Kunden  Metro Trains. Das Video gewann zwei Grand Prix in den Katergorien PR und Direct Lions.



Der Grand Prix in der Kategorie Promo & Activation ging an Ogilvy Brasil für die integrierte Kampagne "Immortal Fans". Mit dieser Arbeit machten sie Fußball-Fans des Sport Clubs Reclife zu Organspendern.



Auch Wieden+Kennedy Amsterdamsicherten sich für ihren Kunden Heinecken's einen Grand Prix in der Kategorie Creative Effectiveness.

CREATIVE.ARBEIT Dokumentation ist online!

Quelle: creative.nw.de

"Die Arbeitswelt wandelt sich rapide: Mehr unternehmerische Eigenverantwortung, erhöhte Kreativität und Flexibilität sind die beruflichen Schlüsselqualifikationen in Gegenwart und Zukunft. Diese Entwicklungen thematisierte der Kongress CREATIVE.ARBEIT am 14.03.2013. Mit einer Dokumentation der Veranstaltung erhalten Sie eine Zusammenfassung der Keynotes und Paneldiskussionen zum Nachlesen. ..."



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Montag, 17. Juni 2013

dmexco Agency Lounge 2013: größer denn je

(ddp direct) Köln, 17. Juni 2013 - Der Zuspruch für die Agency Lounge der dmexco 2013 ist gewaltig: Alle wichtigen Media-Agentur-Netzwerke der globalen Digitalwirtschaft haben sich binnen kürzester Zeit ihren Platz in der inzwischen komplett ausgebuchten Agency Lounge gesichert. Darunter nationale und internationale Top-Adressen wie Aegis Media, Initiative, MediaCom, pilot Group, Universal McCann, VivaKi und Wunderman, die bereits im letzten Jahr dabei waren. Neu an Bord sind in diesem Jahr u. a. Annalect, Havas Media Group, MEC, Omnicom Group und Xaxis. Die Agency Lounge 2013 präsentiert sich damit wie die gesamte dmexco: größer und internationaler als je zuvor!

Mitten im dmexco Geschehen, am neuen und erweiterten Standort in Halle 7, bietet die eigens von der dmexco entwickelte Agency Lounge einen idealen Treffpunkt und exklusiven Aufenthaltsbereich für Agenturen und ihre Kunden. Speziell auf die Bedürfnisse der Marketing- und Mediakunden ausgerichtet, halten die sechs neuen Premium Lounges besonders exklusive Rahmenbedingungen für vertiefende Gespräche und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse bereit und waren in Rekordzeit belegt. „Schon jetzt ist klar, dass auf der dmexco 2013 mehr Werbekunden als je zuvor präsent sein werden und damit das Geschäft für 2014 vorbereitet wird. Dies wird durch das erweiterte Agency Lounge Konzept forciert, da es den idealen Rahmen für die Media-Agentur-Networks bietet, die großen Werbebrands auf der dmexco zu empfangen und das digitale Business direkt vor Ort nachhaltig zu fördern. Neben den von uns eingeladenen Gästen und Markenvertretern haben schließlich alle Agenturen auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl von Marketing-Entscheidern zur dmexco eingeladen, um sie über die neuesten Trends und Lösungen zu informieren“, so Christian Muche, Director Business Development, Strategy & International dmexco.

Nicole Karepin, Director Communication & PR VivaKi, bestätigt die große Anziehungskraft der dmexco Agency Lounge aus Agentursicht: „Wir freuen uns, zum nunmehr fünften Mal in Folge mit der VivaKi-Premium-Lounge als Teil der Agency Lounge auf der dmexco vertreten zu sein. Die Entscheidung, die Agency Lounge in diesem Jahr erstmals in die Halle und somit mitten ins Geschehen zu rücken, kommt uns sehr entgegen, denn Agenturen sind die zentrale Anlaufstelle für alle Unternehmen, die im Digitalgeschäft erfolgreich sein wollen - und für Talente mit dem Wunsch nach einer Tätigkeit am Puls der Zeit."

3D-Printer druckt frei im Raum.

Entwickelt wurde der 3D-Drucker Mataerial vom Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC) in Barcelona in Zusammenarbeit mit dem Joris Laarman Lab in Amsterdam.



Freitag, 14. Juni 2013

PRINT: When luxury meets 4x4. Pajero Full. The Car. The Legend.

Agencia Africa gestaltete diese Motive für den Mitsubishi Pajero.



Spots: Lexus - It's your move!

Die Werbeagentur Team One  aus den USA setze den neuen 2014 Lexus IS in Szene.


supreme gewinnt MASERATI als Titelsponsor für die ‘homebase’, die zum zweiten Mal in Düsseldorf an den Start geht

Ab durch die Mitte und mit Spitzengeschwindigkeit auf der Überholspur. Größer, exklusiver, besser, schneller. Die ‘homebase powered by supreme’ zieht direkt ins B1 mit einer eigenen MASERATI Lounge, einem eigenen MASERATI Club und einer Champagner Bar im Zelt.                    

Die ACO Modeagentur ist erneut Eventpartner bei der großen Abendveranstaltung mit den Labels JUST CAVALLI, ICEBERG, FRANKIE MORELLO und PIRELLI am 20.7.2013.

Düsseldorf, Juli 2013. Die Anlaufstelle für Düsseldorfs Modeszene zum Netzwerken und Ausruhen bekommt ein ‘rasantes Gesicht’. Nach dem Erfolg der ‘homebase powered by supreme’ im Februar 2013 möchte die munichfashion.company gemeinsam mit der ACO Modeagentur richtig Gas geben. Als Titelsponsor konnte der italienische Automobilhersteller MASERATI gewonnen werden. Beraten wurden die Kooperationspartner dabei von der Düsseldorfer Markenagentur Meyer Waldeck.

„MASERATI steht traditionell nicht nur für sportliche Fahrleistungen, sondern immer auch für erstklassiges italienisches Design“, erklärt Dirk Kemmer, Managing Director Maserati für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Daher ist die ‘homebase’ für uns eine ideale Plattform, um unseren neuen MASERATI Ghibli zu präsentieren.“

Fast and furious

Für alle Aussteller, Besucher und Pressevertreter dient die ‘MASERATI Lounge powered by supreme’ im Foyer des B1 vom 19.7. – 22.7.2013 als gemeinsame Anlaufstelle für die Ordertage während der CPD. Bei kleinen Snacks und erfrischenden Getränken können Gäste der supreme genussvoll entspannen und netzwerken.

Als Erweiterung der MASERATI Lounge wird zusätzlich vor dem B1 eine Champagner Bar in Form eines Zeltes eingerichtet. Komplettiert werden die Lounge und die Bar durch den ‘MASERATI Club powered by supreme’, dem offiziellen Catering-Bereich auf der vierten Etage im B1, mitten im Ordergeschehen.

Vor dem B1 wird der neue MASERATI Ghibli inszeniert. Zusätzlich stehen sechs MASERATI Shuttle-Fahrzeuge der italienischen Luxus-Automobilmarke allen Besuchern zur Verfügung.

Into the scene with ACO

Als absolutes Highlight der Ordersaison in Düsseldorf veranstaltet die supreme gemeinsam mit Michael Schulz von der ACO Modeagentur einen Abendevent der Extraklasse im Foyer des B1, am Samstag, dem 20. Juli 2013:                    

‘supreme presents ACO summer sessions 2013 powered by MASERATI’.             

Trunkshows internationaler Designer wie JUST CAVALLI, ICEBERG, FRANKIE MORELLO und PIRELLI werden den Gästen die neuesten Kollektionen für den Sommer 2014 präsentieren. „Wir wünschen uns, dass der Event im B1 genauso gut und gerne angenommen wird wie in der letzten Saison bei uns in der ACO Modeagentur“, so Michael Schulz.

Mit dem Titelsponsor MASERATI stellt die ‘homebase powered by supreme’ nicht nur den Hotspot der Düsseldorfer Modeszene dar, sondern ist auch Key-Event der Ordertage in der Landeshauptstadt.

MASERATI ist auch Automobil-Partner bei der MunichFashion.WoMeN die vom 10.8. – 13.8.2013 im MTC in München stattfindet. 10 Shuttle-Fahrzeuge stehen Besuchern der Orderplattform ebenfalls zur Verfügung.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Claudia Warda ist am 18.06.2013 beim designertreff düsseldorf „Designer of the Day“

Der designertreff düsseldorf hat keine Berührungsängste. Wenn am kommen Dienstag die Kreativen der Landeshauptstadt sich ab 19.30 Uhr in der PAIISE von GREY auf dem Platz der Ideen treffen, wird als ‚Designer of the Day“ die Kölner Designerin Claudia Warda den Teilnehmern einige Denkanstöße geben. Sie stellt in einem Vortrag ihr Re-design Projekt zweiTnuTz Textilunikate vor. Eingeladen sind alle Designer der Landeshauptstadt und Umgebung. Der Eintritt ist kostenfrei.


DÜSSELDORF – Jedes Jahr werden hochwertige Stoffe entwickelt und in Massen produziert. An den unterschiedlichsten Prozessstufen werden große Teile davon ungenutzt aussortiert und weggeworfen. Im Idealfall werden die Stoffe zu einer Recycling-Station gebracht, manchmal einem Kindergarten gegeben, meistens jedoch einfach nur entsorgt! Diese Art der Verschwendung lehnen die Menschen in Zeiten schwindender Ressourcen zunehmend ab.

zweiTnuTz Textilunikate ist ein re-design-Projekt – eine Umarmung von nicht mehr Gebrauchtem und gestalterischen Zufallsprozessen. (c) Claudia Warda, zweiTnuTz

Genau an diesem Punkt setzt die Textilgestalterin Claudia Warda mit ihrem Projekt an. zweiTnuTz Textilunikate ist ein re-design-Projekt – eine Umarmung von nicht mehr Gebrauchtem und gestalterischen Zufallsprozessen.

Hierfür sammelt Claudia Warda bei Stoffherstellern und Handelsvertreter in Deutschland und den Benelux Staaten diese Stoffe ein. Millionen Meter unterschiedlicher Stoffe stehen so zur Verfügung, aus denen wunderschöne Unikate entstehen, die immer mehr begeisterte Liebhaber finden. Diese überzeugten auch die Jury des German Design Awards 2013, die Claudia Warda für die begehrte Design-Auszeichnung nominierte. 

Eine perfekt unperfekte Kollektion, die Re-design neu interpretiert. (c) Claudia Warda, zweiTnuTz
Den langen Weg etwas Gutes zu tun und wie man es schließlich in die Zeitschrift Landlust schafft, beschreibt die Textilgestalterin Claudia Warda in ihrem Kurzvortrag mit dem Titel „zweiTnuTz, Textilunikate. Eine perfekt unperfekte Kollektion, die Re-design neu interpretiert.“

Mittwoch, 12. Juni 2013

Cocchi – Grafik Design

Ausstellung vom 26. Mai bis 18. August 2013
im Forum des Gewerbemuseum Winterthur


Die Grafik-Designerin Flavia Cocchi (*1962) gehört in der Westschweiz dank der Gestaltung von zahlreichen Kunstublikationen und Ausstellungskatalogen wie auch von visuelle n Erscheinungsbildern für etliche kulturelle Institutionen zu den führenden kreativen Persönlichkeiten. So hat Flavia Cocchi auch das Corporate Design des mudac in Lausanne seit 2000 massgeblich geprägt und sie hat zu dem unzählige Ausstellungsplakate und -kataloge für dasMuseum gestaltet. Gleichzeitig ist Flavia Cocchi Mitglied der renommierten internationalen Grafikorganisation AGI.

Foto:Michael Lio
 Ihr erfolgreiches grafisches Schaffen wurde zunächst in einer von der Galerie Anatome kreierten Ausstellung in Parisund danach in einer adaptierten und ergänzten Form im mudac (Frühling 2012) der Öffentlichkeit präsentiert. Diese monografische Ausstellung gelangt nun nach Winterthur ins Gewerbemuseum. Die Schau vermittelt erstmals nicht nur einen umfassenden Einblick in Flavia Cocchis grafische Arbeiten, sondern deckt ebenso ihre Inspirationsquellen und ihre ganz spezifischen Recherchiermethoden auf, mit denen sie das kreative Potenzial neuer Aufgaben erkundet: Allerlei Objekte, Farbmuster, kleine Souvenirs und Schmuckstücke oder auch Werkzeuge und Materialproben. Insgesamt vereint die Ausstellung über 50 Projekte, die Flavia Cocchi für verschiedene Kunden realisiert hat – zumeist kulturelle Institutionen, Kunstschaffende und Architekten. Mit dabei ist auch das mudac in Lausanne, für welches Flavia Cocchi seit der Eröffnung im Jahr 2000 die visuelle Kommunikation von mehr als 40 Ausstellungen realisiert hat, sei es mit Einladungskarten, Ausstellungsplakaten oder auchmit zahlreichen thematischen Katalogen und Monographien.

Auch die Ausstellungsszenografie wurde von Flavia Cocchi selber konzipiert und gestaltet. Zunächst werden die Besucher auf spielerische Weise mittels Wort-Puzzles in das überbordende Universum des Grafik Designs eingeführt. Daraufhin präsentiert Flavia Cocchi mit einem geschickten Arrangement von Transportkisten die grosse Vielfalt der Medien, welche sie geschaffen hat: Anzeigen, Ausstellungskataloge, Plakate, Visitenkarten, Briefschaften oder auch Packpapiere. Zahlreiche Kataloge sind offen präsentiert und die Besucher sind eingeladen, nach Lust und Laune darin zu schmökern.

Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Pfeiler von Flavia Cocchis kreativem Schaffen, ihre Leidenschaft für die Typografie, ihre virtuose Beherrschung der Farbgestaltung, ihr feines Gespür für die Wahl der Materialien und ihre ausgeprägte formale Strenge. Von der grossen Tradition der Schweizer Grafik geprägt, entwickelte die Lausannerin ihr ganz eigenes Spiel mit Typografie und visueller Sprache, das durch Dynamik, Ideenreichtum, Leichtigkeit, Konsequenz und Klarheit charakterisiert ist.

Das Gewerbemuseum ermöglicht es nun, diese talentiertezeitgenössische Grafik-Designerin aus der französischen Schweiz im deutschen Sprachraum ebenfalls zu entdecken.