Freitag, 30. August 2013

Webkonferenz webinale zeigt neues "hands-on"-Gesicht: Code und Design in München

Designtrends von Flat-Design über Responsive Web bis zu Typografie

München, 29. August 2013 - Nachdem die ganzheitliche Webkonferenz webinale (http://webinale.de) im Juni erneut kreative Webmacher nach Berlin zog, präsentiert sie nun vom 2. bis 3. Dezember ihre neue hands-on-Ausgabe in München. Mit maximal 100 Teilnehmern soll hier an aktuellen Best Practices rund um Code und Design gearbeitet werden. "Wir starten die Tage mit Inspirational Talks internationaler Webexperten und gehen den Themen danach in Begleitung renommierter Trainer in praxisorientierten Power Workshops auf den Grund", erklärt Christoph Ebert, Redakteur des WebMagazins und Mitglied im Advisory Board der webinale hands-on. Teilnehmer sollten daher nicht versäumen, ihr eigenes "Handwerkszeug" mitzubringen und vor Ort einzusetzen.

Dank stetig neuer Devices und dem Ziel, Websites für Mobile, Tablet und Desktop zu optimieren, stehen Designer und Entwickler zunehmend vor Herausforderungen. Um diesen gerecht zu werden, schult die webinale hands-on ihre Teilnehmer als besonders praxisnahe Konferenzausgabe mit aktuellem Know-how zu modernem Webdesign und ausgefeiltem Code. Mit der begrenzten Zahl von 100 Teilnehmern möchte der Veranstalter Software & Support Media eine Atmosphäre sicherstellen, die viel Raum für Diskussion, Networking und nicht zuletzt auch Inspiration lässt. Eben deshalb präsentiert die webinale hands-on mehrere Inspirational Talks (http://webinale.de/2013he/sessions), wie unter anderem "The New Photoshop" mit dem Niederländer Webexperten Stephen Hay oder "Content Choreography" mit dem "Kulturbanausen" Jonas Hellwig.

In den anschließenden Power Workshops (http://webinale.de/2013he/sessions) dreht sich alles um die praxisnahe und tiefgründige Auseinandersetzung mit Gestaltungsaspekten und professionellem Code. Hierbei beleuchtet beispielsweise die Designerin und Front-end-Entwicklerin Stefania Trabucchi die Abläufe im "Responsive Design Process". Der Usability-Experte Prof. Wolfgang Henseler erklärt die Trends um Responsive und Flat Design und deren nutzerorientierte Konzeption. Die Webberater Tiago Pedras und Christian Kuhn untersuchen u.a. Beispiele von Typografie in der Mobile-Welt. Weitere Workshops runden das Programm ab, das sich unter http://webinale.de/sessions (http://webinale.de/sessions) einsehen lässt.

Die Themenschwerpunkte sind:

  • Modernes Webdesign mit HTML5 und CSS3 für alle Devices
  • Responsive Webdesign in der Praxis
  • User Experience für Mobile, Tablet und Desktop
  • Einsatz von JavaScript und dynamischen Elementen
  • Gestaltung, Designtrends, Typografie
  • Innovative Vorgehensweisen und Best Practices der Experten


Neben dem Zweitagesprogramm rund um Code und Design erwarten die Teilnehmer der webinale hands-on Vollverpflegung mit Buffets, Snacks und Getränken sowie lockere Networking-Gelegenheiten im The Rilano München.

Alle Infos und Updates rund um Programm, Speaker und Location der webinale hands-on sowie aktuelle Frühbucherangebote, die noch bis 12. September kostenfreie Tablets und Frühbuchervorteile von bis zu 200 Euro versprechen, finden Sie unter: http://webinale.de

MILKA oder das letzte Stück




















Im September startet in Frankreich (und danach wohl auch in Deutschland) eine neue Werbekampagne. Das ist natürlich nichts Besonderes, aber die Kampagne selbst ist es schon. Denn es werden 13 Millionen Tafeln Schokolade hergestellt, an denen exakt an der selben Stelle ein Stückchen fehlt. Was es damit auf sich und wie die Kampagnen genau funktioniert könnt ihr im folgenden Film sehen.


Donnerstag, 29. August 2013

Die Designphilosophie von Thomas Ingenlath: "Das volle Potenzial der Marke Volvo frei setzen"

Thomas Ingenlath,
Senior Vice President Design,
Volvo Car Corporation
© Volvo Car Germany GmbH
Köln (pressrelations) - Interview mit Thomas Ingenlath, Senior Vice President Design bei der Volvo Car Group

Thomas Ingenlath arbeitete nach seinem Wechsel zu Volvo nahezu ein Jahr lang "hinter verschlossen Türen". Nun ist es an der Zeit, erste Ergebnisse seiner Arbeit zu präsentieren.

"Als ich 2012 angefangen habe, steckte Volvo bereits mitten in einem rasanten Umgestaltungs- und Weiterentwicklungsprozess. Mein Team und ich haben uns auf die Neuinterpretation der Designsprache konzentriert. Damit tragen wir dazu bei, diese großartige Marke in die gewünschte Richtung zu bringen."

Warum Volvo?
"Jeder, der mich kennt, wird sagen: Volvo passt perfekt zu dir. Mir hat noch nie das gefallen, was allen anderen gefallen hat, ich mag kein schnelles und lautes Design. Ich bin nachdenklich und entdecke gerne die intellektuellen Elemente unter der Oberfläche. Wenn man das richtig macht, kommt die Ästhetik ganz von allein.

Volvo ist eine Marke mit einer außergewöhnlich starken Geschichte. Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Es ist eine besondere Herausforderung, ein neues Design zu entwickeln, das die bewährten Markenwerte aufgreift und auch die Neupositionierung hin zu einer noch markanteren Premium-Marke ermöglicht."

Was ist Ihre Vorstellung von skandinavischem Design?
"Da Volvo die einzig verbliebene Automarke in Schweden ist, sind wir per Definition der einzige Automobil-Hersteller, der skandinavisches Design schaffen kann. Doch wir müssen eine moderne, begehrenswerte Interpretation kreieren.

Für mich ist das skandinavische Volvo Design eng mit den Werten der schwedischen Gesellschaft und deren Lebensstil verbunden. Doch es reicht nicht, einfach Designelemente in die Autos zu integrieren. Wir müssen das Wesen und das Selbstverständnis verstehen, das skandinavisches Design so besonders macht. Und das übertragen wir dann auf das Fahrzeugdesign."

Welchen Ansatz verfolgen Sie?
"Skandinavisches Design wird nur dann als attraktiv wahrgenommen, wenn es sich durch Präzision und Liebe zum Detail auszeichnet. Eine akribische Ausführung und permanent hohe Qualität sind Voraussetzungen, um sich unter den Premium-Herstellern zu etablieren."

Wie würden Sie das neue Design beschreiben?
"Das Volvo Design strahlt seit jeher eine natürliche Autorität aus. Diese ruhige, intelligente und starke Seite der Marke wollen wir mit mehr Modernität und Ausdruckskraft unterstreichen. Das Volvo Concept Coupé ist dafür ein gutes Beispiel.

Draußen sein spielt eine wichtige Rolle im schwedischen Lebensstil. Wir festigen die starke Verbindung zwischen Volvo und der Naturverbundenheit. So wird Funktionalität zum emotionalen Erlebnis. Wie eine exklusive Daunenjacke vereinen unsere Fahrzeuge Hochwertigkeit und Robustheit.

Kreativität gehört seit jeher auch zur schwedischen Gesellschaft - sowohl in den Bereichen Design und Technik als auch bei Mode, Musik und Kunst. Davon inspiriert, schaffen wir jetzt eine völlig neue Art von erschwinglichem Luxus. Unsere Autos spiegeln auf spannende Art die schwedische Seele wider."

Welche Vorteile bietet die neue skalierbare Produkt-Architektur für Designer?
"Mit der neuen Architektur schaffen wir spannende Proportionen, die wichtig für ein Premium-Design sind. Der Abstand zwischen Armaturenbrett und Vorderachse ist großzügiger als bei allen anderen Plattformen, mit denen ich bisher gearbeitet habe. Dadurch schließen wir bei den Proportionen zu den führenden Premium-Marken auf.

Der Hüftpunkt ist ein weiteres Beispiel. Er ist tief genug, um das niedrige Profil einer schlanken Limousine zu zeichnen, ohne Kompromisse bei der Kopffreiheit einzugehen."

Was sind die markantesten Designelemente?
"Jede starke Marke braucht ein Alleinstellungsmerkmal, das sie einzigartig macht. Künftige Modelle werden durch ein markantes Volvo Logo im scheinbar schwebenden Kühlergrill gekennzeichnet, der von T-förmigen Tagfahrleuchten eingerahmt wird. Eine größere, akzentuierte Motorhaube, die sich in einem eleganten Bogen um das gesamte Fahrzeug ziehende Gürtellinie sowie die scharfkantige und mit den Heckleuchten verbundene Schulter sind weitere wichtige Designelemente. Sie tragen allesamt zu einem selbstbewussten Auftritt bei, dessen Schlichtheit - sowohl außen wie innen - eine starke Verbindung zum skandinavischen Lebensstil bildet."

Apropos innen, wie sieht es denn im Interieur aus?
"Wir bauen auf dem Premium-Niveau des Volvo V40 auf. Dank des neuen Bedienkonzepts mit einem großen Touchscreen in der Mittelkonsole können wir nahezu auf alle Tasten und Knöpfe verzichten. Diese Einfachheit befindet sich in perfektem Einklang mit dem skandinavischen Design-Erbe. Es eröffnet uns die Möglichkeit, die Oberfläche zu bereinigen und ein luxuriöses Interieur mit völlig neuen Formen zu schaffen.

Im Sinne unseres Markenversprechens sollen sich Volvo Fahrer einzigartig und besonders fühlen. Dieser Anforderung werden wir mit klassischen, handgemachten Elementen sowie markanten und überraschenden Details gerecht."

BVDW veröffentlicht erste Ausgabe des Realtime Advertising Kompass

Umfassendes Kompendium zum aktuellen Stand, Entwicklungen und Praxis-Cases

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. stellt die erste Ausgabe des "Realtime Advertising Kompass" vor. In der Veröffentlichung des Lab Realtime Advertising im BVDW beleuchten insgesamt 20 Fachautoren auf rund 90 Seiten das Thema Realtime Advertising (RTA) aus den verschiedensten Blickwinkeln und verschaffen dem Leser einen umfangreichen Überblick über den aktuellen Stand sowie weitere Entwicklungen. Das Lab Realtime Advertising setzt sich zusammen aus Teilnehmern des Online-Vermarkterkreises (OVK), der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (FOMA) sowie der Fachgruppe Performance Marketing. Die BVDW-Fachpublikation ist ein erstes umfassendes Informationsangebot des Labs zum Thema Realtime Advertising und richtet sich gleichermaßen an Werbungtreibende, Agenturen und Vermarkter. Der "Realtime Advertising Kompass" des BVDW kann ab sofort über die BVDW-Website als Druckversion angefordert oder als PDF-Version heruntergeladen werden.

Aufklärung und konkrete Handlungsempfehlungen

"Mit Data Driven Advertising und Programmatic Buying Selling ist Realtime Advertising im deutschen Markt angekommen. Realtime Advertising ist ein zentraler Erfolgsfaktor des Mediabusiness der Zukunft und einer der wichtigsten Vorteile der digitalen Kanäle beim Wettbewerb um die Mediabudgets. Wo es Chancen, Potenziale und Benefits gibt, gibt es aber immer auch Herausforderungen. Im neuen ?Realtime Advertising Kompass? des BVDW beleuchtet das Lab Realtime Advertising die wichtigsten Entwicklungen rund um das Thema. Abschließend bieten Beispiele aus der Unternehmenspraxis dem Leser wichtige Impulse für die aktive Umsetzung im eigenen Unternehmen", sagt BVDW-Präsident Matthias Ehrlich.

Der Realtime Advertising Kompass im Überblick:

Vorwort: BVDW-Präsident Matthias Ehrlich
Realtime Advertising: Eine (R)Evolution auf dem digitalen Werbemarkt
Demand-Side-Plattformen: Ein Leitfaden für die Einkaufsseite
Sell-Side-Plattformen: Ein Leitfaden für die Verkaufsseite
Data Management und Targeting
Datenschutz und Realtime Advertising
Inventar - Quellen und Platzierungen
Realtime Advertising im Mediamix
Yield Management und Realtime Advertising
Mobile RTA - Ein Trend
Realtime Advertising in der Praxis - Höhere Wertschöpfung durch RTA -Produktstrategie
Von Menschen und Maschinen - Realtime Advertising vs. Realtime Bidding
Ein Blick auf den internationalen Realtime-Advertsing-Markt
Realtime Advertising - How to start
Ausblick - Marktentwicklung bis 2020
Cases aus der Unternehmenspraxis
Glossar zu den wichtigsten Begriffen des Realtime Advertisings

20 führende Branchenexperten als Fachautoren

Die Fachautoren des "Realtime Advertising Kompasses" setzen sich aus 20 führenden Branchenexperten verschiedener Marktsegmente zusammen, darunter:
Oliver Busch und Viktor Zawadzki (Spree7)
Torben Heimann (Improve Digital)
Uli Heimann (nugg.ad)
Jens Jokschat (d3media)
Thomas Koch (pilot Hamburg)
Sven Kohlhaas (IP Deutschland)
Siamac Alexander Rahnavard (GDM Digital)
Andreas Rau (United Internet Media)
Francois Roloff und Caroline Tinelli (madvertise)
Julian Simons (mediascale)
Bernd Stieber (netzeffekt)
Stefan Zarnic (InteractiveMedia)

Direktlink zum Realtime Advertising Kompass 2013/2014
http://www.bvdw.org/mybvdw/media/view?media=5071

Audi Art Award 2013: Erstmalig Fokus auf Bildhauerei, Fotografie, Malerei und Neue Medien

Düsseldorf, 27. August 2013 – Bereits zum siebten Mal vergibt die Marke mit den Vier Ringen den Audi Art Award an Kunststudenten, Nachwuchskünstler und Meisterschüler. Erstmalig erweitert der Audi Art Award in diesem Jahr sein Spektrum an künstlerischen Positionen: Neben Fotografie können die Bewerber unter der Vorgabe „Junge Kunstpositionen in Düsseldorf“ nun auch Arbeiten aus den Bereichen Bildhauerei,  Malerei und Neue Medien einreichen.

Fotocredit: Gewinnerbild Audi Art Award 2012 von Künstlerin Frauke Dannert

Fotocredit:  Künstlerin Frauke Dannert


Das Bewerbungsverfahren läuft schon. Die Teilnahmebedingungen, eine Übersicht über alle Kontaktadressen sowie die erforderlichen Bewerbungsunterlagen finden Interessierte unter www.audipowersduesseldorf.de. Der Kunstpreis ist mit € 10.000 dotiert. Erstmalig werden in diesem Jahr die besten drei Arbeiten in einer temporären Ausstellung in Düsseldorf gezeigt.

„Wir erweitern den Wettbewerb in diesem Jahr um Bildhauerei, Malerei und Neue Medien, um noch mehr junge  Künstler und Künstlerinnen anzusprechen“, sagt Rainer Höfler, Gesamtvertriebsleiter Audi Region West. „Außerdem freue ich mich, dass wir neben dem Künstler Thomas Struth  die Gewinnerin des Vorjahres Frauke Dannert als neues Jury-Mitglied gewonnen haben.“

Die gesamte Jury setzt sich zusammen aus Frauke Dannert (Gewinnerin Audi Art Award 2012), Dr. Christiane Hoffmans (Welt am Sonntag, Kultur), Mischa Kuball (Künstler), Werner Lippert (NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft) sowie Thomas Struth (Künstler).

Der Audi Art Award hat den Gewinnern immer eine positive Weiterentwicklung ermöglicht, so z.B. durch neue Kunst- und Ausstellungsprojekte sowie die verstärkte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Vernetzt mit anderen Metropolen wurde der Kunstpreis u.a. während der Art Cologne als Audi Art Award for New Positions und der Audi Art Award in Hamburg für Fotografie vergeben. Die Gewinner der letzten Jahre waren Nate Harrison, Anna Edzgveradze und Florian Meisenberg, Erika Hock, Manuel Graf und Philipp Schulze, Michael Englert und Adam Harrison sowie Frauke Dannert.

VIDEO: The Sign Painter




















Es gibt Menschen, für die ihr Beruf nicht nur ein Job, sondern Berufung ist. Einer davon ist der Schildermaler Mike Langley.



The Sign Painter from dress code on Vimeo.

Metrica – Yachtinnenausbau für Superreiche

Quelle: Deutsche Welle




















"Edle Hölzer, handgearbeitete Einzelteile - bis zu zwei Jahre arbeiten Ingenieure und Tischler bei Metrica am Innenausbau einer einzelnen Yacht. Ihre Kunden haben extravagante Wünsche und fordern vor allem eins: Absolute Verschwiegenheit." >> mehr


Mittwoch, 28. August 2013

DAS JAHR DER WERBUNG 2014 - der renommierte Wettbewerb startet am 2. September

(lifePR) (Berlin, 28.08.2013) .Hoteldirektor, Königin oder Pianistin - diese Traumberufe hatten die neuen Jurymitglieder einst im Visier. Heute geben die Kommunikationsprofis aus Industrie, Medien und Agenturen beim Wettbewerb DAS JAHR DER WERBUNG den Ton an, der am 2. September startet. Bis zum 18. Oktober können Teilnehmer Kommunikationsmaßnahmen unter www.jdw.de einreichen. Bedingung: Die Maßnahmen wurden im Jahr 2013 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz eingesetzt oder sollen noch zum Einsatz kommen. Dies gilt auch für Kampagnen, die nach dem 26. Oktober 2012 geschaltet wurden und nicht beim vergangenen Wettbewerb dabei waren. "Wir suchen sowohl bedeutende Kampagnen als auch wegweisende Einzelleistungen. Unsere Jury zeichnet Arbeiten aus, die kreative und außergewöhnliche Signale im Markt setzen", so die Herausgeber des Buchs zum JAHR DER WERBUNG, Thomas Rempen, Anette Scholz und Peter Wippermann.

Entscheider aus Medien, Agenturen und Industrie bilden die Jury 

So unterschiedlich die früheren Traumberufe waren, so vielseitig sind die heutigen Positionen der Jury des Wettbewerbs DAS JAHR DER WERBUNG. Zur Jury Non-Digital zählen zum Beispiel Silke Miksche, Leiterin Marketingkommunikation Audi AG, Hans-Christian Schwingen, Leiter Markenstrategie und Marketing Kommunikation bei der Deutschen Telekom, Cornelia Dienstbach, Bereichsleiterin Sales & Marketing sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei n-tv, oder Lisa Feldmann, Chefredakteurin von Interview und Thomas Strerath, CEO von Ogilvy & Mather Germany, Merlin Koene, Director Communications Unilever.

In der Jury Digital entscheiden unter anderem René Herzer, Inhaber von neulandherzer, Simone Ashoff, Gründerin der Good School, Myles Lord, geschäftsführender Gesellschafter bei HEIMAT Berlin, sowie Alexander von Streit, Chefredakteur der deutschen WIRED und Herausgeber des Medien-Think-Tanks VOCER. Eine Übersicht aller Jurymitglieder ist zu finden unter www.econforum.de/jury. (Diese Liste ist noch nicht abschließend.)

Early-Bird-Aktion und neues Kostenmodell

Wer seinen Beitrag bis zum 13. September online einreicht, profitiert von der Early-Bird-Aktion und reserviert sich einen Rabatt von 10 Prozent.

Zudem bietet das Buch zum JAHR DER WERBUNG ein neues und transparentes Kostenmodell. Es gilt bei Veröffentlichung: Eine Seite - ein Preis. Und auch die Rabattstaffel wurde angepasst. Eine detaillierte Übersicht gibt es unter: jdw.de/teilnahme

GALAXY Fashion Force fördert Designer von morgen

Samsung fördert Nachwuchstalente mit prominenter Unterstützung

Berlin/Schwalbach/Ts., 26. August 2013 – Von internationalen Profis lernen, diese einzigartige Chance haben die Teilnehmer der GALAXY Fashion Force. Unter dem Motto „Design Your Life“ ermöglicht Samsung fünf kreativen Nachwuchstalenten einen großen Schritt hin zur Designer-Karriere und hat dazu ein hochkarätiges Mentoren-Team zusammengerufen. Unter der professionellen Anleitung von Dirk Schönberger, Global Creative Director Adidas Style und dem renommierten Mode-Fotografen Joachim Baldauf übersetzen die Jungdesigner ihre Kollektionen in den Streetstyle.



Talente suchen, Kreativität fördern und von den Profis der Branche lernen. Diese Idee verbirgt sich hinter der Samsung GALAXY Fashion Force. Unterstützt von einer prominenten Jury aus Mode und Fotografie fördert Samsung den kreativen Nachwuchs und ermöglicht ihnen den Austausch mit ihren Vorbildern. Der Gewinner der GALAXY Fashion Force wird seinem Traum ein großes Stück näher kommen und kann im Team von Adidas Style unter Dirk Schönberger seine Karriere starten.

Talentsuche im Kreativmekka Berlin

Auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs, besuchten Global Creative Director Adidas Style Dirk Schönberger und Mode-Fotograf Joachim Baldauf führende Design- und Modehochschulen in Berlin: die Universität der Künste (UDK), die Esmod sowie die Kunsthochschule Weißensee. In einem Live-Casting, bei dem die Absolventen ihre Abschlusskollektionen vorstellten, wählten die Juroren fünf Teilnehmer für GALAXY Fashion Force aus.

GALAXY Fashion Force Mentoren Joachim Baldauf (links) und Dirk Schönberger (rechts)


Kreativförderung im GALAXY Fashion Force Lab

Im Kreativlabor der GALAXY Fashion Force werden die fünf Jungdesigner von den prominenten Mentoren unterrichtet und auf ihre Aufgabe „Avantgarde Goes Street“ vorbereitet. Dafür müssen die Designer in vier Wochen ihre experimentellen Abschlusskollektionen straßentauglich machen. Ausgestattet werden sie dafür mit den neuesten Produkten von Samsung: den Smartphones GALAXY Note 10.1 und GALAXY Note 2, dem Ultrabook ATIV Book 9, sowie dem Kamera-Smartphone GALAXY S4 zoom. Damit stehen den Designern alle Möglichkeiten offen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen und ihre Ideen umzusetzen.

„Wir bei Samsung glauben, dass jeder Mensch großes Potential und einzigartige Fähigkeiten in sich trägt“, erklärt Hans Wienands, Executive Vice President Samsung Electronics GmbH. „Wenn diese Ideen, Leidenschaften, Fähigkeiten und Interessen auf unsere Produkte treffen, werden ganz neue Dinge und Erlebnisse möglich. Deswegen ist die Förderung junger Talente bei Samsung so tief verankert und ich freue mich, dass wir nach dem Berlinale Smartfilm Award nun eine große, inspirierende Initiative im Modebereich starten können.“

Samsung begleitet die fünf Jungdesigner während ihres kreativen Schaffensprozesses gemeinsam mit ihren Mentoren. Unter www.galaxy-fashionforce.de kann das Projekt in wöchentlich erscheinenden Webisodes verfolgt werden.

GALAXY Fashion Force goes IFA

Anfang September können die Besucher der IFA einen ersten Blick auf die Entwürfe der Nachwuchsdesigner erhalten. Am Samsung-Stand in Halle 20 werden Joachim Baldauf und ein exklusiver Stargast die Designer und deren kreative Ideen erstmalig vorstellen. Vom 6. bis 8. September werden täglich von 11:30-12:00 Uhr, 13:30-14:00 Uhr und 16:30-17:00 Uhr die Installationen der Nachwuchstalente vor dem Publikum präsentiert.

Langfristige Talentförderung

Die Förderung junger Kreativtalente ist bei Samsung fest verankert. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Wim Wenders im Rahmen des Smartfilm Award zur Berlinale 2013, bei dem junge Filmemacher gefördert wurden, engagiert sich Samsung nun in der Förderung aufstrebender Modedesigner. In diesem Rahmen wurde ein erstes Projekt bereits während der Berlin Fashion Week im Juli 2013 realisiert. Inspiriert vom Mailänder Designer-Duo Aquilano Rimondi bekamen drei Absolventinnen der Esmod die einmalige Chance, kreativ zu werden und auf einer eigens veranstalteten Designer-Soirée ihren Vorbildern ihre Entwürfe vorzustellen. Mit der Initiative GALAXY Fashion Force setzt Samsung sein Engagement zur Talentförderung im Mode-Business fort.

Über die Mentoren:

Dirk Schönberger, der bereits als Creative Director für Joop tätig war und in der Vergangenheit erfolgreich sein eigenes Label auf der Pariser Modewoche präsentiert hat, ist seit 2010 Global Creative Director bei Adidas Style und verantwortet Linien wie Y3 mit Yojhi Yamamoto, adidas Originals, adidas Porsche Design, adidas SLVR und adidas NEO.

Joachim Baldauf arbeitete nach seinem Textildesign Studium erfolgreich als Art Director für u.a. Helmut Lang und Levi’s. Mittlerweile arbeitet der weltweit renommierte Fotograf für Vogue, Elle und GQ mit Topmodels wie Claudia Schiffer und Eva Padberg. Er ist Herausgeber des Magazins „Vorn“.
- See more at: http://de.samsung.com/de/news/read.aspx?pmguid=80493af1-4523-49d2-99b5-7179078c3770#sthash.2kketkaQ.dpuf

Verleihung des 46. Deutschen Wirtschaftsfilmpreises

Heute Abend wurden im Beisein von Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, in Berlin die Auszeichnungen für den 46. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis verliehen. Übergeben wurden die begehrten Trophäen für die jeweils besten Filmbeiträge in den vier Wettbewerbskategorien sowie die Geldpreise für den besten Film des Wettbewerbs und den besten Nachwuchsfilm.

Bundesminister Rösler: "Ich freue mich sehr, dass sich auch in diesem Jahr viele Bewerber mit hochkarätigen Beiträgen an unserem Wettbewerb beteiligt haben. Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis leistet einen wichtigen Beitrag dafür, das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und besondere wirtschaftliche Leistungen zu verbessern. Die Filme zeigen eindrucksvoll, wie Wirtschaft ganz konkret funktioniert, welche Herausforderungen sie meistern muss und welche enormen Chancen sie für uns alle bietet. Gerade die Erfolgsgeschichten können junge Menschen motivieren, ihre eigenen Ideen umzusetzen und selbst unternehmerisch tätig zu werden. Gleichzeitig stärken wir mit unserem Preis die Kreativität und das wirtschaftliche Potenzial der Filmschaffenden."

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise. Bereits seit 1968 wird der Wirtschaftsfilmpreis für Dokumentationen vergeben, die sich kreativ mit Themen unserer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft auseinandersetzen und diese für jedermann verständlich darstellen. Seit 2008 ist der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis fester Bestandteil der "Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft" der Bundesregierung.

Als Preisträger 2013 wurden folgende Filme ausgezeichnet:

In der Kategorie I (Filme über die Wirtschaft, Kurzfilme) hat der Film "Plusminus: Schattenbanken" den ersten Platz errungen. In der gleichen Kategorie für Langfilme erhielt der Film "Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon" den ersten Platz. Er wurde zugleich mit einem Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro als bester Film des Wettbewerbs ausgezeichnet. Als bester Film in der Kategorie II (Filme aus der Wirtschaft) wurde von der Jury "Unsere Werte - Eine Weltreise" ausgewählt. Die eingesandten Filmbeiträge der Kategorie III (Filme in neuen Medien [Internet]) wurden aufgrund ihrer Thematik der Kategorie II zugeordnet. In der Nachwuchskategorie IV wurde der Kurzfilm "dreamers stay young" für den ersten Platz ausgewählt und erhielt außerdem einen Geldpreis in Höhe von 10.000 Euro.

Die vollständige Liste der Preisträger ist abrufbar unter: www.deutscher-wirtschaftsfilmpreis.de.

Design und Benutzerfreundlichkeit zum Anfassen - Design-Sonderschau Usability Park auf der IFA

Das Internationale Design Zentrum Berlin (IDZ) organisiert im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin den Usability Park. Der Usability Park ist eine interaktive Design-Sonderschau, die den Besucherinnen und Besuchern die Themen Design und Benutzerfreundlichkeit zugänglich macht. In einer Ausstellung, die zum Anfassen und Ausprobieren einlädt, werden Produkte präsentiert, die hinsichtlich ihres Designs und ihrer Usability Maßstäbe setzen. Alle Ausstellungsgäste sind aufgefordert, die präsentierten Produkte zu bewerten. Die Favoriten werden mit dem „IFA Usability Park 2013 Publikumspreis“ ausgezeichnet. (Messe Berlin, Halle 9, Stand 302, 6. – 11. September)

Anfassen und Ausprobieren ist der Leitgedanke beim Ausstellungskonzept des Usability Park auf der IFA 2013. Die Besucherinnen und Besucher sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr eingeladen, sich mit den Exponaten auseinanderzusetzen und nach ausführlicher Inspektion und Interaktion ihren Favoriten zu bestimmen. Auf Basis dieser Rückmeldungen wird auch in diesem Jahr wieder der IFA Usability Park 2013 Publikumspreis vergeben. Die fünf bestplatzierten Produkte werden mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und am 11. September um 14:00 Uhr im Rahmen der Usability Park Preisverleihung vor Ort geehrt. Im letzten Jahr konnten sich Aeris, Dreipuls, Dyson, Elgato, Nintendo und Vorwerk über die Auszeichnung freuen.

Zusätzlich präsentiert die Online-Ausstellung auf der Internetseite alle ausgestellten Produkte, auch jene, die in den Vorjahren teilgenommen haben. Die Zeitschrift H.O.M.E. – eines der meistgelesenen Design-Magazine Deutschlands – ist Medienpartner des Usability Park. Mehr dazu unter: www.usabilitypark.de

Längst hat sich Design als Qualitätsmerkmal hochwertiger Produkte etabliert und ist als Wirtschaftsfaktor anerkannt. Immer mehr Unternehmen werden sich darüber hinaus der wachsenden Bedeutung von Benutzerfreundlichkeit bewusst. Gutes Design ist mehr als nur reine Formgebung, mehr als nur das Entwerfen von Äußerlichkeiten, es ist die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Produkt und Nutzer. Ein verantwortlicher Einsatz von Design macht Produkte zugänglich, einfach bedienbar und berücksichtigt die Vielfalt der Menschen und ihrer Bedürfnisse: Design und Usability gehören zusammen.

Das Thema ist hoch aktuell. Zum einen müssen Unternehmen Megatrends wie dem demographischen Wandel Rechnung tragen und Produkte und Umgebungen so gestalten, dass sie allen Menschen zugänglich sind, ob jung oder alt, dick oder dünn, körperlich fit oder eingeschränkt. Zum anderen kann es sich eine hoch entwickelte Gesellschaft nicht leisten, Menschen aufgrund ihrer Einschränkungen an der Teilhabe auszuschließen. Nur durch Einsatz einer am Menschen orientierten Gestaltung können technische Innovationen zukunftssicher vermarktet und wirtschaftlich erfolgreich sein, so manches Raffinement überfordert den Kunden. Produkte, die dem Nutzerverhalten entgegenkommen sind gefragter denn je: Der Usability Park zeigt Produkte, die diesen Anspruch für sich geltend machen. „Jeder kennt das: Man freut sich über die neue Waschmaschine (oder Handy oder Kühlschrank, oder…) und scheitert mehrfach bei dem Versuch, eine bestimmte Funktion einzustellen. Als Folge wird die Funktion nie genutzt oder aber das Gerät wird verärgert zurück gebracht. Die Kunst für Designer und Hersteller ist es, uns Verbraucher immer wieder zu überraschen und zu begeistern, aber nicht zu überfordern“ kommentiert Cornelia Horsch, Leiterin des IDZ, den Usability Park.

Die jährlich auf der IFA stattfindende Design-Sonderschau „Usability Park“ ist auch online auf www.usabilitypark.de zu sehen. Informationen, Ausstellungsstücke und Impressionen werden so einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Am Usability Park 2013 teilnehmende Unternehmen äußern sich zum Thema Design & Usability wie folgt:


  • Andreas Enslin, Leiter Miele DesignCenter:
    „Intuitive Bedienung ist Spaß mit Design und Technik.“
  • Nils Gustafsson, Co-Founder Just Mobile:
    „Design ist bei uns nicht nur schickes Styling, sondern die perfekte Einheit aus Schönheit und Alltagstauglichkeit.“
  • Heiko Jacobs, Produktmanager Kompaktkameras Canon:
    „ Eine Kamera ohne Auslöseknopf … genau das bedeutet für Canon den nächsten Schritt hin zu einem innovativen und zugleich benutzerfreundlichen Design-Konzept. Neue Formen und Funktionalitäten sind dabei nur zwei Faktoren, die dem Anwender noch mehr kreative Möglichkeiten und Freude beim Fotografieren bieten.“
  • Susanna Kindler, Prokuristin & Vice President aeris-Impulsmöbel:
    „Innovative Konzepte und Produkte – wie der neue Active Office Chair 3Dee von aeris – sind ideal für Plattformen die intuitives Erleben, Begreifen und Fühlen ermöglichen. Der Usability Park auf der IFA Berlin bietet dafür einen technik – und designaffinen Rahmen und ein kongruent strukturiertes, offenes, interessiertes und meinungsstarkes Jury-Publikum.“
  • Adam Steinberg, Vice President Marketing Elgato Systems GmbH:
    „Dank einer intelligenten App, langer Batterielaufzeit und robustem Design ist Smart Key ein idealer Begleiter im Alltag.“
  • Corinna Streibart, Leiterin Produktportfolio-Management Fissler:
    „Herausragender Bedienkomfort und einzigartiges Design machen den Fissler Schnellkochtopf vitavit® edition unersetzlich für die moderne Küche. Der Usability-Park bietet die ideale Plattform, dieses innovative Produkt hautnah selbst zu erleben.“
  • Hans (Johannes) Vegt, Geschäftsführer signs for communication:
    „Der App-User wurde bisher, was die Usability angeht, eher vernachlässigt – das wollen wir ändern.“
  • Felix Withöft, Leiter Kundenmarketing Vorwerk, Geschäftsbereich Kobold:
    „Das neue weiße Design der Kobold Staubsauger ist Ausdruck ihrer hohen Qualität und macht die Bedienung klarer und intuitiver.“


Aussteller

aeris-Impulsmöbel GmbH & Co. KG, Airfree Air Purifiers, BEEM Blitz-Elektro-Erzeugnisse Manufaktur Handels-GmbH, Busch-Jaeger Elektro GmbH, Canon Deutschland GmbH, Dyson GmbH, Elgato Systems GmbH, Fiskars Germany GmbH, Fissler GmbH, Haier Europe Trading SRL, Just Mobile e.K., Miele & Cie. KG, signs for communication, Stadler Form Aktiengesellschaft, Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG

SPOT: OREO Wonderfilled







OREO, der schwarzweiße Keks, wird 100 und feiert sich selbst mit diesem Animationsfilm.

The Yarn-Furniture of Anton Alvarez

Quelle: Deutsche Welle


animago AWARD: Das sind die Nominierten 2013

55 Nominierte in elf Kategorien / Zahl gegenüber Vorjahr gestiegen

München/Potsdam, 27. August 2013 – Die Nominierten für den animago AWARD 2013 stehen fest. Eine Fachjury hat aus 1.043 Einreichungen aus 66 Nationen insgesamt 55 Beiträge ausgewählt, die in den elf Kategorien des international renommierten Wettbewerbs für 3D/Animation, Visual Effects (VFX) & Interaktive Medien nominiert sind. Der animago AWARD wird am Donnerstagabend, 24. Oktober, im Rahmen der animago CONFERENCE (24. und 25. Oktober 2013) in der Metropolis Halle am
Filmpark Babelsberg vergeben.

Der animago AWARD wird in diesem Jahr zum 17. Mal vom Fachmagazin DIGITAL PRODUCTION vergeben. Seit 2009 wird animago AWARD & CONFERENCE vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. „Wir freuen uns, dass sowohl die Zahl der eingereichten Beiträge als auch die der beteiligten Länder gegenüber 2012 weiter gestiegen ist und drücken allen Nominierten die Daumen,“ so Jana Freund, Projektleitung der animago AWARD & CONFERENCE.

Die Kategorien und nominierten Einsendungen im Überblick:

Nominierte in der Kategorie BESTE POSTPRODUKTION


  • AMD - Be Invincible, Digic Pictures, Ungarn
  • Schreie der Vergessenen, Storz & Escherich, Deutschland
  • The Crew, Unit Image, Frankreich
  • Cartier Winter Tale, Unit Image, Frankreich
  • Wolfblood 2 - Furry Creatures for the BBC, Trixter Film, Deutschland


Nominierte in der Kategorie BESTE NACHWUCHSPRODUKTION

Mit einem Preisgeld der DIGITAL PRODUCTION von 3000 € dotiert.

  • Reverso, Clément Lauricella, Kimberly Honma, Arthur Seguin, ArtFX, Frankreich
  • How to Train Your Robot, Tomek Baginski, Platige Academy, Polen
  • Happily Ever After, Yonni Aroussi, Ben Genislaw, Rea Meir, Stefan Maria Schneider, Gadi Raz, Michal Boico, Bezalel Academy of Arts and Design, Israel
  • Hermit, Miriam Hatzijordanou, Nicolas Leu, Patrick Kern, Roderick Friedrich, Carina Böll, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, Deutschland
  • Rob ‘n Ron, Magnus Igland Møller, Mads Juul, The Animation Workshop, Dänemark

Nominierte in der Kategorie BESTER TRAILER/OPENER


  • Watch Dogs - Exposed, Digic Pictures, Ungarn
  • Unreal Engine 4 "Infiltrator", The Epic Games Art Team, USA
  • Assassin's Creed 4 Black Flag, Digic Pictures, Ungarn
  • HALO 4 - Prologue, Digic Pictures, Ungarn
  • Cyberpunk 2077 Teaser, Platige Image, Polen

Nominierte in der Kategorie BESTES GAME-DESIGN


  • BioShock Infinite, 2K Games, USA
  • The Last of Us, Sony Computer Entertainment, USA
  • Metro: Last light, Koch Media, Deutschland
  • Tomb Raider, Crystal Dynamics, Square Enix, Japan
  • Far Cry 3, Ubisoft, Frankreich

Nominierte in der Kategorie BESTER KURZFILM


  • Ed., Hype.cg, Brasilien
  • Mr. Hublot, ZEILT productions, Luxemburg
  • Harald, Moritz Schneider, Filmakademie Baden-Württemberg, Deutschland
  • Cupidon, Simon Bau, Clementine Choplain, Marie Ecarlat, Benoit Huguet, Julien Soulage, ESMA, Frankreich
  • Shelved, Andrew McCully, Arun Gnanasekhar, Do Quang Minh, Felipe Kehdi, Filip Frisk, Isak Edstrom, Jacob Tuck, Jayson Simpson, Kurt Adams, Sushant Sehgal, William Bentley, Media Design School, Neuseeland

Nominierte in der Kategorie BESTE VISUALISIERUNG


  • Paper World, László Ruska, Dávid Ringeisen, Moholy-Nagy University of Art and Design, Ungarn
  • Let's Talk About Soil, Uli Henrik Streckenbach, Ronny Schmidt, Marcus Illgenstein, Maik Lochmann, Deutschland
  • RedBull Stratos, AixSponza, Deutschland
  • BMW Design DNA, LIGA_01 COMPUTERFILM, Deutschland
  • Kollektive Intelligenz, Steffen Richter, Fachhochschule Mainz, Deutschland

Nominierte in der Kategorie BESTE WERBEPRODUKTION


  • Swatch - Mad About The Sea, Celluloid VFX, Deutschland
  • Renuage Brandy, Trizz, Spanien
  • Essent - State Of The Union, PostPanic, Niederlande
  • Fanta - Offizieller Sponsor der FANTAsie, Unexpected, Deutschland
  • NIKE Hypervenom, Polynoid, Deutschland

Nominierte in der Kategorie BESTE INTERAKTIVE PRODUKTION


  • WürfelWald", Raphael Polte, Marvin Podsendek, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Deutschland
  • Heineken Time Traveler, Medialand Digital Strategy, Taiwan
  • Metaworlds, Christian Freitag, Paul Kirsten, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Deutschland
  • iRoom: vom Showroom zur Baustelle, Raumgleiter, Schweiz
  • Der Golf - Das Auto - Driving Experience, Mackevision Medien Design, Deutschland

Nominierte in der Kategorie BESTES STILL

Der Preisträger dieser Kategorie wird erneut durch die Leserinnen und Leser der
DIGITAL PRODUCTION ermittelt. Das Publikums-Voting läuft bis 16. September
auf der animago-Fanseite www.facebook.com/animagoAWARD.

  • Megacity, Albert Bauer Companies, Deutschland
  • Happy Birthday Nana, Dan Roarty, Vereinigte Staaten
  • Twisted Sensation, Yasin Hasanian, Iran
  • Ouverture, Atelier Feuerroth, Deutschland
  • Guarding the Van, Matthew Munro, Media Design School, Neuseeland

Nominierte in der Kategorie SONDERPREIS DER JURY


  • Monsterbox, Ludovic Gavillet, Lucas Hudson, Derya Kocaurlu, Colin Jean-Saunier, Bellecour Écoles d'art, Frankreich
  • Deja-moo, Basement Pictures, Deutschland
  • Metube: August sings Carmen 'Habanera', Moshel Film, August Schram, Österreich
  • Sales Gosses!, Alexis Kerjosse, Hassan Bensmaine, Emmanuelle Ngan Sing, Marine Villette, Delphine Zombo, LISAA Paris, Frankreich
  • La mano de Nefertiti, Lightbox Entertainment, Telecinco Cinema, El Toro Pictures, Spanien

Nominierte in der Kategorie BESTE CHARACTER-ANIMATION


  • Anger, Snowball Studios, Israel
  • The Sunshine Egg, Michael Haas, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, Deutschland
  • Love in the Time of Advertising, Wolf & Crow, Vereinigte Staaten
  • Wedding Cake, Viola Baier, Filmakademie Baden-Württemberg, Deutschland
  • A la francaise, Morrigane Boyer, Julien Hazebroucq, Ren Hsien Hsu, Emmanuelle Leleu, William Lorton, Autour de Minuit, Frankreich

Die Jury

Die Jury unter dem Vorsitz von Günter Hagedorn (animago-Team) bestand aus Dirk Beichert (freiberuflicher Fotograf und Architektur-Visualisierer), Dipl. Des. Christian Braun (Manager Visualization, Porsche), Alexander Ellendt (Leitung Vogelsänger GmbH der Units Film, Event, Neue Medien), Florian Gellinger (VFX Production Supervisor bei RISE | Visual Effects Studios), Sabine Hatzfeld (DIGITAL PRODUCTION und leitende Redakteurin für die animago AWARD & CONFERENCE), Robert Hranitzky (freiberuflicher Grafik- und Motion-Designer), Csaba Letay (Design/Regie/Compositing bei Polynoid GmbH & Co. KG), Mate Steinforth (Kreative Leitung der SEHSUCHT Berlin), Nhat Quang Tran (VFX Supervisor bei nhb studios Berlin), Sabrina Wanie (Geschäftsführerin, Animationsstudio DIGITRICK in Potsdam/Babelsberg), Anastasia Ziegler (Förderreferentin beim Medienboard Berlin-Brandenburg).

KLAPPE AUF! – Inklusion trifft Kurzfilm

Das bundesweit erste und einzige Kurzfilmfestival zum Thema Inklusion vom 25. - 27. Oktober 2013 im Metropolis-Kino Hamburg – veranstaltet von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf „Die Vielfalt der Gesellschaft erkennen, wertschätzen und nutzen.”

Mit diesem Leitgedanken riefen die Organisatoren des KLAPPE AUF!-Festivals unter der Leitung des Hamburger Filmemachers und Sozialarbeiters Andreas Grützner im letzten Herbst zu einem Kurzfilmwettbewerb auf. Die Resonanz war überwältigend – insgesamt 350 Filme wurden eingereicht.
33 haben es in den Wettbewerb geschafft, davon sechs Welturaufführungen, die ins Rennen um die drei Jurypreise (insgesamt mit 3.000 € dotiert) sowie den Publikumspreis (1000 €) und den Sonderpreis (1000 €) gehen.

Das Kurzfilmfestival zeichnet besonders aus, dass auch in der gesamten Vorbereitung, Organisation und Durchführung Partizipation aktiv umgesetzt wird. In allen Bereichen – von der Filmauswahl bis hin zur Moderation der Filmabende – engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderung. Die Wettbewerbsfilme werden barrierefrei vorgeführt, d.h. untertitelt, von einem Gebärdendolmetscher begleitet und mit Audiodeskription versehen.

Das Team geht mit seiner Definition des Begriffs Inklusion sogar noch einen Schritt weiter. Dazu Andreas Grützner: „Jeder Mensch braucht die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – ob mit oder ohne Behinderung und das unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.”

Dieser Anspruch zeigt sich auch in der Filmauswahl. Neben Arbeiten, die sich direkt mit dem Thema Inklusion befassen, finden sich auch Filme über gesellschaftliche Außenseiter sowie sehr phantasievolle Utopien einer besseren Gesellschaft. Auch formal sind der Vielfalt der Filmgenres keine Grenzen gesetzt: Die Auswahl reicht über Dokumentar- und Kurzspielfilme bis hin zu Animations- und Experimentalfilmen.

Auch die Besetzung der Jury spiegelt den Anspruch der Festivalmacher wieder und zeigt die verschiedenen filmischen und gesellschaftlichen Aspekte unter denen die Filme bewertet werden:


  • Nadja Ulrich – Projektleitung Filmfest „Überall dabei” der Aktion Mensch
  • Louisa Marie Pethke – gehörlose Protagonistin des 2011 mit dem deutschen
  • Kurzfilmpreis ausgezeichneten Films „Louisa”
  • Graf Fidi – Filmemacher und Rollstuhl-Rapper aus Berlin
  • Jessica Schröder – Protagonistin in dem Film „Vom Hören Sagen” von
  • Eibe Marleen Krebs über geburtsblinde Menschen
  • Christian Bau – Hamburger Dokumentarfilmer


Der Hamburger Filmemacher Fatih Akin, der gerade seinen neuen Spielfilm „The Cut” dreht, übernahm trotz seines engen Terminplans die Schirmherrschaft für KLAPPE AUF!: „Das Festival liegt mir besonders am Herzen, weil es sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzt und zeigt, welche Kraft im künstlerischen Ausdruck liegt.”

Birgit Schulz, Vorstandsmitglied der Evangelischen Stiftung Alsterdorf engagiert sich im 150. Jahr des Bestehens der Stiftung ganz besonders für die Realisierung des Projekts: „Die Initiative unseres langjährigen Mitarbeiters Andreas Grützner hat mich sofort überzeugt, weil das gemeinsame Kinoerlebnis und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der filmischen Umsetzung einen sehr lebendigen Zugang zum Thema Inklusion gewähren.”

Das bundesweit einzigartige Kurzfilmfestival KLAPPE AUF! findet mit der freundlichen Unterstützung der Aktion Mensch, der Kulturbehörde Hamburg, der Hochschule für bildende Künste, der Kurzfilmagentur Hamburg und des Metropolis Kinos Hamburg statt.

Montag, 26. August 2013

GDC Europe 2013 bricht Teilnehmerrekord mit fast 2.250 Vertretern der Spiele-Industrie aus 56 Ländern

Im nächsten Jahr wird die GDC Europe vom 11. bis 13. August 2014 wieder in Köln stattfinden

(lifePR) (Berlin, 26.08.2013) Die Game Developers Conference Europe 2013 ist am Mittwoch, den 21. August 2013, erfolgreich zu Ende gegangen. Circa 2.250 Teilnehmer aus mindestens 56 Ländern besuchten die Konferenz und die Ausstellermesse und setzten damit einen neuen Rekord für die jährlich stattfindende Veranstaltung. Ausgerichtet von UBM Tech Game Network, den Organisatoren hinter der Game Developers Conference®-Reihe, ist die GDC Europe die führende Konferenz für Entwickler in Europa. Die Organisatoren geben nun bekannt, dass die nächste Konferenz vom 11. bis 13. August 2014 wieder in Köln stattfinden wird. Wie jedes Jahr wird sie im Vorfeld zur gamescom ausgerichtet, die vom 13. bis 17. August 2014 stattfindet.

In ihrem fünften Jahr hieß die GDC Europe knapp 130 internationale Referenten und mehr als 75 Aussteller und Sponsoren willkommen. Das Programm bestand aus über 90 Vorträgen zu aktuellen Themen rund um die Spieleentwicklung, aufgeteilt in fünf Tracks (Business, Marketing & Management, Design, Production, Programming & Visual Arts) und drei Summits (Free to Play Design & Business Summit, Smartphone & Tablet Summit und Independent Games Summit). VIP- und All Access Pass-Inhaber sowie Abonnenten des GDC-Vault haben in den nächsten Wochen Zugriff auf die Video- und Audioaufzeichnungen der Vorträge.

"Wir waren begeistert vom geschäftigen Treiben auf der Ausstellungsfläche und vom positiven Feedback über die hochwertigen Vorträge und Networking-Möglichkeiten auf der diesjährigen GDC Europe", sagt Meggan Scavio, General Manager der GDC-Veranstaltungen. "Wir sind dankbar für die Unterstützung durch unsere internationalen Referenten und die Ratschläge unserer gefeierten Advisory Board- Mitglieder und freuen uns bereits auf das kommende Jahr!"

Höhepunkte der Show waren unter anderem Virtual Reality-Spiele, cineastische Spieleerfahrungen, die nächste Konsolengeneration und die Definition der nächsten Generation von Spieleentwicklung. Internationale Herausforderungen und Möglichkeiten, Publishing und Marketing von mobilen Spielen, Free to Play und Community Management waren ebenfalls beliebte Themen.

Viele der Vorträge sorgten vor Ort und auf diversen Social Media-Kanälen für angeregte Gespräche. So etwa diskutierten die Oculus Rift-Gründer Palmer Luckey und Nate Mitchell, wie sich bessere VR-Spiele realisieren lassen; Ubisofts Far Cry 3-Projektleiter Patrick Plourde stellte das neue JRPG Child of Light vor; Heavy Rain und Beyond: Two Souls Entwickler David Cage hielt einen fesselnden Vortrag über die Zukunft cinematischer Spiele und warum Entwickler von der Filmindustrie lernen können. Der Vortrag des gefeierten Industrieveteranen Don Daglow über die Herausforderungen der nächsten Konsolengeneration, die über die grafische Evolution hinausgehen, sowie Kevin Perrys (Microsoft) Talk über die Entwicklung der Monetarisierung von Ages of Empire Online gehörten zu den Highlights der diesjährigen Konferenz.

Auf einen Blick: Hallenpläne dmexco 2013 jetzt verfügbar

(ddp direct) Köln, 26. August 2013 - Das Wachstum ist ungebrochen, die dmexco 2013 ist auch mit neuer dritter Halle so gut wie ausgebucht: Mehr als 730 Unternehmen aus aller Welt präsentieren auf 57.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre neuesten digitalen Lösungen, Technologien und Visionen. In der neuen Halle 6 befinden sich neben 190 Ausstellern die Debate Hall, die World of Experience, die vergrößerte Strombar und ein deutlich erweiterter Market Place. Die größte Agency Lounge seit es die dmexco gibt findet sich am neuen und erweiterten Standort in Halle 7: Alle wichtigen Media-Agenturnetzwerke der globalen Digitalwirtschaft haben sich dort ihren Platz gesichert, um die großen Werbebrands zu empfangen und das digitale Business unmittelbar vor Ort zu fördern. Ebenfalls ein ausgezeichneter Treffpunkt ist die neue Public Viewing Area im Eingangsbereich der dmexco: Hier werden ausgewählte Highlights der dmexco Conference live auf eine Großbildleinwand übertragen. Zudem werden die Öffnungszeiten am zweiten dmexco Tag bis 18.30 Uhr verlängert. Einen umfassenden Überblick über alle Aussteller und die neue Hallenplanung bieten die offiziellen Hallenpläne der dmexco 2013, die ab sofort unter www.dmexco.de/Downloads/dmexco2013_Hallenplan.pdf verfügbar sind.

Christian Muche und Frank Schneider, dmexco Board of Directors: Passend zum diesjährigen dmexco Motto Turning Visions into Reality können wir verkünden, dass wir das 5-Jahres-Ziel klar erreicht haben: 150 Prozent Ausstellerwachstum und eine Verdopplung der Besucherzahlen auf über 24.000. Die dmexco stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass sie das Vertrauen der digitalen Industrie gewonnen hat, sie ist ein globaler Brand!

Das komplette Kongressprogramm der diesjährigen dmexco ist unter www.dmexco.de/Conference-Programm-2013 abrufbar. Fachbesucher melden sich unter https://service.dmexco.de/regi_de kostenlos für die dmexco 2013 an.

Hochkarätiger Kulturherbst in Düsseldorf

Von Calder über Höfer bis hin zum "düsseldorf festival!"

(lifePR) (Düsseldorf, 26.08.2013) Diesen Herbst gehören Kunst und Kultur in Düsseldorf zum Pflichtprogramm: Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt ab dem 7. September 70 Werke des Bildhauers Alexander Calder. Nur eine Woche später, ab dem 14. September, eröffnet im Museum Kunstpalast die Schau "Candida Höfer - Düsseldorf". Das NRW-Forum Düsseldorf glänzt ab dem 28. September noch einmal mit seiner Abschlussausstellung "Foto A-Z". Und Freunde der darstellenden Künste kommen vom 18. September bis 6. Oktober beim "düsseldorf festival!" voll auf ihre Kosten. Besuchern von außerhalb, die mehr als einen Tag Kultur in Düsseldorf erleben möchten, bietet die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) attraktive Reisepakete.

Alexander Calder gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Erstmals nach zwei Jahrzehnten wieder umfangreich in einem deutschen Museum, präsentiert die Kunstsammlung NRW im K20 eine große Schau des Bildhauers in Deutschland. "Alexander Calder - Avantgarde in Bewegung" ist in zwei großen Hallen zu sehen. In der Kleehalle erlebt der Betrachter seine frühen Skulpturen - umgeben von Werken richtungsweisender Weggefährten wie Mondrian, Miró und Arp. In der hohen Grabbehalle hingegen kommen die großen Mobiles und Stabiles eindrucksvoll zur Geltung. Die Ausstellung läuft vom 7. September bis 12. Januar 2014.

Candida Höfer gehört mit Andreas Gursky, Thomas Ruff, Tata Ronkholz und Thomas Struth zur ersten Generation von Bernd Bechers Fotoklasse an der Düsseldorfer Kunstakademie. Das Museum Kunstpalast widmet der weltweit anerkannten Fotografin eine Ausstellung, die sich erstmals auf Werke konzentriert, die in Düsseldorf entstanden sind - während eines Zeitraums von rund vierzig Jahren. Die Entwicklung Höfers wird dabei genauso deutlich wie die der Stadt. Für die etwa 70 Werke umfassende Schau, die vom 14. September bis 9. Februar 2014 gezeigt wird, entstehen auch neue Arbeiten, viele der älteren Fotos wurden noch nie öffentlich gezeigt.

Der Titel der letzten Ausstellung im NRW-Forum sagt alles: "Foto A-Z. Fotografen, die wir schon gezeigt haben und solche, die wir immer schon gerne gezeigt hätten." Damit zieht das Haus sein Resümee aus 15 Jahren mit aufsehenerregenden Foto-Ausstellungen von Künstlern wie Peter Lindbergh, Herb Ritts, Helmut Newton, Robert Mapplethorpe, Rankin oder Bryan Adams, und Gruppenausstellungen wie "Spectacular City" oder "State of the Art". Die Liste der nun ausgestellten Fotografen spannt sich von A wie Araki, über Goldin, Höfer, LaChapelle oder Wall bis hin zu Z wie Zeitschriften. Sie umfasst Künstler und Magazine, deren Arbeiten stilprägend für Fotografie, Werbung, Mode oder Medien waren.

Von Musik über Schauspiel bis hin zu Tanz und Artistik wird beim "düsseldorf festival!" wieder genreübergreifende Kunst geboten. Eröffnet wird das Kulturfestival am 18. September mit einem klassischen Konzert in der Kirche St. Andreas. Internationale Produktionen und allein fünf Deutschlandpremieren bilden die Höhepunkte. Die HipHop-Performance "RAGE" der Compagnie Rêvolution zeigt den afrikanischen Alltag von heute, während die Show der kanadischen Artisten von Les 7 doigts de la main einen Trip ins Reich der Emotionen unternimmt. Soul-Sänger und Keyboarder Amp Fiddler kommt direkt aus der Motown-Stadt Detroit und Schauspieler Matthias Brandt beschwört zusammen mit Pianist Jens Thomas in einer musikalischen Lesung Hitchcocks Psycho herauf. Karten für die einzelnen Veranstaltungen können beim Ticketanbieter d:ticket vorbestellt werden (www.dticket.de).

Die Hotelpakete der DMT ermöglichen es, den Besuch der Kulturveranstaltungen mit einer Übernachtung in der Rheinmetropole zu verbinden. Sie beinhalten jeweils, neben der Übernachtung mit Frühstück in einem zentral gelegenen Hotel in Düsseldorf, auch die Düsseldorf WelcomeCard. Diese gewährt freie Fahrt in allen Bussen und Bahnen innerhalb der Stadt und bietet zahlreiche Vergünstigungen für viele Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Preise variieren zwischen 49 und 95 Euro pro Person im Doppelzimmer. Zum Teil ist auch die Eintrittskarte inkludiert.

Designpreis und Designtage Brandenburg 2013

(BPP) Das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten lobt in diesem Jahr erneut einen Landespreis für Design aus. Gesucht werden herausragende Arbeiten, Projekte und Konzepte in den Kategorien Produktdesign, Kommunikationsdesign, Interfacedesign und Nachwuchsdesign.

„Mit dem „Designpreis Brandenburg“ wollen wir etablierte Gestalter, Unternehmen und Produzenten sowie talentierte Nachwuchsdesigner stärken. Der Wettbewerb wird die Vielfalt und das Potenzial der Designbranche als Motor für Innovationen und somit wichtigen, regionalen Wirtschaftsfaktor sichtbar machen. Ich freue mich auf vielfältige und kreative Bewerbungen“, sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers.

Agenturen, Designerinnen und Designer sowie Unternehmen aus Brandenburg haben bis zum 30. September 2013 die Möglichkeit ihre Bewerbungen einzureichen. Eine Fachjury wählt Mitte Oktober aus allen Einsendungen die besten Arbeiten aus. Ende November 2013 werden in einer Preisverleihung in Potsdam die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Alle Fakten zu Fristen und Teilnahmebedingungen sowie das Online-Bewerbungsformular sind auf www.designpreis-bb.de zu finden.

Die Verleihung des Designpreises Brandenburg bildet in diesem Jahr den Auftakt zu den DESIGNTAGEN BRANDENBURG 2013. Vom 21. bis 24. November geht das im vergangenen Jahr erprobte und gelungene Format in die Fortsetzung. Erneut bieten Designmarkt, Konferenz und Workshops Raum für Präsentation und Begegnung von Kreativen, Unternehmen und Designliebhabern. Für ein Fachpublikum gedacht, ist ein neuer Messebereich, in dem Design- und designaffine Unternehmen, die Industrie und Visionäre ihre Produkte und Ideen präsentieren können.

Vom 1. bis 30. September ist die Anmeldung zu Designmarkt und -messe unter:  www.designtage-brandenburg.de möglich.

Freitag, 23. August 2013

Das Datum steht: Donnerstag, 17. Oktober 2013. Offizielle Eröffnung des Jahrhundertprojekts – die neuen Markenwelten im Kö-Bogen

Düsseldorf, 23. August 2013. „die developer“ und Stararchitekt Daniel Libeskind aus New York freuen sich, denn das gemeinsame Jahrhundertprojekt - der Kö-Bogen in Düsseldorf - eröffnet Mitte Oktober. Daniel Libeskind wird für zwei Tage in der Stadt sein und auf den Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers treffen. Beide werden gemeinsam die neuen Flächen begehen und die Stores feierlich eröffnen. Weitere Details zum Ablauf werden in Kürze bekannt gegeben.

Fotocredit: © die developer / Niehaus III GmbH 


Der größte Mieter im Kö-Bogen ist das Fashion- und Lifestyleunternehmen Breuninger mit einem Department Store, der auf 15 000 qm seine Markenwelten inszeniert und zugleich die gastronomische Kultmarke Sansibar nach Düsseldorf geholt hat. Bekannte Fashion- und Luxuslabels wie Hallhuber, Laurèl, Joop!, Windsor, Strenesse und Unique ziehen in den Kö-Bogen ein. Die unique europe GmbH ist eine der führenden Abendmode-Anbieter Europas und feiert mit der Eröffnung eine Premiere auf der Luxus-Shoppingmeile „Kö“.

Weitere Mieter sind Porsche Design auf mehr als 170 Quadratmetern und die Luxus-Marke Graf von Faber-Castell, die in ihrem neuen Flagshipstore  exklusive Schreibkultur inszeniert. Der überregional bekannte Juwelier Rüschenbeck, der alle Luxuslabels zu seinen Lieferanten zählt, sowie das trendige Schmucklabel Rockberries bringen zukünftig den Kö-Bogen zum Funkeln. Für das kulinarische Vergnügen wird die Düsseldorfer Szenegastronomie Poccino mit Restaurant und Espressobar sorgen.

Größter Büronutzer wird die Boston Consulting Group, die den Kö-Bogen als ihr zukünftiges Headquarter gewählt hat.

Filmakademie für herausragende Verdienste und Leistungen geehrt

Filmakademie Baden-Württemberg erhält Europäischen Film Kultur Preis der Kulturstiftung Pro Europa

(lifePR) (Ludwigsburg, 23.08.2013) Besondere Ehre für die Filmakademie Baden-Württemberg: Die Ludwigsburger Filmhochschule wurde heute (23.08.2013) mit einem Europäischen Kulturpreis 2013 der Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie erhielt Geschäftsführer Prof. Thomas Schadt den "Europäischen Film Kultur Preis" aus den Händen von Laudatorin Iris Berben, Präsidentin der Deutschen Filmakademie und ebenfalls Kulturpreis-Trägerin. Neben der Filmakademie Baden-Württemberg gehören auch die Karlshöhe Ludwigsburg (Europäischer Pro Humanitate Preis) und das International Regions Symphony Orchestra IRO (Europäischer Jugend Orchester Preis) zu den Preisträgern.

"An der Filmakademie Baden-Württemberg gelingt der Spagat zwischen studentischen Träumen und Utopien einerseits und den realen Anforderungen des Marktes andererseits" begründete Iris Berben die Entscheidung der Juroren vor geladenen Gästen im Ludwigsburger FORUM am Schlosspark.

Neben einer besonders praxisbezogenen Lehrmethode zeichnet sich die Filmakademie durch eine enge Vernetzung mit dem freien Markt sowie einer Zusammenarbeit mit diversen Einrichtungen auf einem Campus der kurzen Wege aus. Hierzu gehört das Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion ebenso wie das Atelier Ludwigsburg/Paris und die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Damit sind Synergien in verschiedenen Bereichen der Lehre sowie der Film- und Theaterproduktion möglich. Während das Grundstudium als geschützter Experimentierraum für die Studierenden von externen Interessen bewusst freigehalten wird, sind die Kontakte zur Branche im Projektstudium ausdrücklich erwünscht - immer moderiert von und unter dem Dach der Hochschule. Darüber hinaus trägt die internationalen Vernetzung der Filmakademie bis nach Hollywood maßgeblich zum internationalen Renommee der Hochschule bei.

Die Europäische Kulturstiftung Pro Europa wurde 1993 von der Kultur-Fördergemeinschaft der Europäischen Wirtschaft in Basel mit dem Ziel gegründet, den lebendigen Dialog zwischen den europäischen Staaten und Regionen zu fördern. Seit dieser Zeit trägt die Stiftung zu einem politikbegleitenden und kommunikationsfördernden Kulturaustausch in ganz Europa bei. Präsident der Stiftung ist seit ihrer Gründung Dr. Ernst Seidel, seit Januar 2012 außerdem Tilo Braune. Schirmherr der Europäischen Kulturpreisverleihung ist in diesem Jahr S.K.H. Carl Herzog zu Württemberg.

Höhepunkt in jedem Jahr ist die Verleihung der europäischen Kulturpreise. Die Stiftung ehrt mit dieser besonderen Auszeichnung europäische Initiativen, Politiker, Künstler und Institutionen für ihre herausragenden Verdienste und Leistungen in und für Europa. Traditionell stehen diese Kulturpreisverleihungen unter dem Patronat der Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und des Europäischen Parlaments. Die Nominierungen für den Europäischen Kulturpreis nehmen ausschließlich Juroren und der Stiftungsrat der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa gemeinsam mit einem europaweiten Gremium vorschlagsberechtigter Personen und Institutionen vor. Traditionell werden die Europäischen Kulturpreise in einem feierlichen Rahmen an Personen und Initiativen nur persönlich vergeben.

Europäische Kulturpreisverleihung
Freitag, 23.08.2013, 18 Uhr
Forum am Schlosspark, Ludwigsburg
Preisträger: Karlshöhe Ludwigsburg (Europäischer Pro Humantitate Preis), International Regions Symphony Orchestra IRO (Europäischer Jugend Orchester Preis) und die Filmakademie Baden-Württemberg (Europäischer Film Kultur Preis).

Weitere Infos:
 http://www.europaeische-kulturstiftung.de/

NRW-Treff der Kreativen: Region Aachen will Impulse setzen

(PresseBox) (Aachen, 22.08.2013) Beim ersten "Branchentreff Kreativwirtschaft" in Nordrhein-Westfalen wollen Akteure der Region Aachen den Austausch zwischen Kultur und Wirtschaft vorantreiben. Zu dem neuen Veranstaltungsformat am Mittwoch, 28. August, laden die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in NRW gemeinsam mit dem Regionalbüro NRW des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes nach Bochum/Witten ein.

"Die Leistung der kreativen Köpfe wird häufig unterschätzt", sagt Fritz Rötting, Geschäftsführer der IHK Aachen. Dabei sei die Kultur- und Kreativwirtschaft ein bedeutender Standortfaktor für die Region und ein wichtiger Innovationstreiber für Industrie oder Handel, erklärt Rötting: "Wenn Kultur und Wirtschaft zusammenarbeiten, profitieren beide Seiten." Rund 3.000 Betriebe sind im Kammerbezirk bislang in den Teilmärkten Architektur, Design, Literatur und Presse tätig. Allein in Aachen gehören zehn Prozent der Unternehmen dem kreativen Sektor an.

Im GründerZentrum Kulturwirtschaft Aachen e.V. erhalten sie seit 2003 professionelle Unterstützung. "Die Einrichtung gilt heute landesweit als Vorreiter in der Beratung von Künstlern und Kulturschaffenden", sagt Prof. Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter der Stadt Aachen für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen sowie stellvertretender Vereinsvorsitzender. Geschäftsführerin Sylvia Hustedt will beim Branchentreff über "Kultur- und Kreativwirtschaft: Von Netzwerkern, Kraftfeldern und Innovation" referieren, um wichtige Impulse zu liefern und für einen intensiveren Dialog zu werben: "Nur so können wir ein gemeinsames Bewusstsein schaffen und interdisziplinäre Projekte anstoßen."

Die Teilnehmer haben ab 16.30 Uhr die Gelegenheit, sich bei einem Speed-Matching auszutauschen. Im Anschluss finden zwei Gesprächsrunden statt. Die kostenfreie Veranstaltung soll künftig einmal im Jahr in verschiedenen Teilregionen NRWs angeboten werden. Weitere Informationen sind dem Veranstaltungsflyer unter www.aachen.ihk.de (Dok.-Nr. 86999) zu entnehmen.

“IBUg 2013 – Programm und Highlights”

Die Industriebrachenumgestaltung (kurz IBUg) geht in diesem Jahr im ehemaligen Zwickauer Eisenwerk in ihre achte Auflage. Was als kleines und inoffizielles Graffitimeeting in Meerane begann, hat sich seit 2006 zu einem Festival und Kunstprojekt von internationalem Renommee entwickelt – mit Künstlern aus der ganzen Welt, faszinierender Kunst und einer einzigartigen Atmosphäre.

Impressionen von der IBUg 2012 in Glauchau (Foto: Desiree Sander)


Ab dem 23. August werden etwa 100 Kreative u.a. aus Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Spanien, Argentinien und Weißrussland das brachliegende Gelände, wo bis in die 1990er Jahre u.a. Motorblöcke und Getriebegehäuse für Nutzfahrzeuge, Pumpen und Armaturen, Elekromotorengehäuse und Werkzeugmaschinen hergestellt wurden, mit Installationen, Graffiti und Wandmalereien, Illustrationen und multimedialen Projektionen in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Vom 30. August bis zum 1. September präsentiert sich das umgestaltete Eisenwerk dann im Rahmen eines Festivals für urbane Kunst und Kultur der Öffentlichkeit. Dazu gibt es an allen drei Tagen ein buntes Programm mit Führungen durch das Areal, einem Kino mit Filmen und Dokumentationen, einem Kunstmarkt und einer IBUg-Lounge. Außerdem sind am Samstagnachmittag Vorträge u.a. zum Jubiläumsjahr des Münchener Künstlers LOOMIT über 30 Jahre Graffiti in Deutschland und über Graffiti unter Denkmalschutz zu hören. Und am Sonntagnachmittag diskutieren Experten wie Jörn Harfst (Universität Graz), Katja Großer (Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes) und Eva Schweitzer (Referentin und Projektleiterin am Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) zum Thema “Kunst und Kultur zur Wiederbelebung von Industriebrachen – Erfahrungen in Zwickau und Anregungen aus Europa”.

Körper trifft Eisenwerk – Tanztheater am Freitag

Am Freitag gestalten das Mondstaubtheater, Troop23 und Francesca Stampone im Programm der IBUg ab 21 Uhr eine Performance und setzen die Idee des Festivals, Material und Menschen aus verschiedenen Epochen aufeinandertreffen zu lassen, tänzerisch fort. In einer bewegten Tanztheatervorstellung zwischen Hip-Hop und zeitgenössischem Tanz, Breakdance und House, Voguing und Popping reist das Publikum mit den Tänzern von Ort zu Ort. Dabei mischen sich die Bilder der alten Industrieanlage mit neuen Tönen, Farben und Bewegungen, um wieder neue Erinnerungen zu schaffen und den verlorenen Ort – das Zwickauer Eisenwerk – wiederzuentdecken.

as Tanztheater am Freitagabend gehört zu den Neuerungen im Programm der IBUg (Foto: Thomas Dietze)



„made of steel“ – IBUg-Party mit den Pentatones am Samstag

Am Samstagabend wird im Zwickauer Eisenwerk zu einem Mix aus Elektro, Hip-Hop und Indie die traditionelle IBUg-Party gefeiert. Ab 22 Uhr sind auf drei Floors u.a. Giorgia Angiuli, Asthma La Vista, Dude&Pheab feat. DJ Free-Kee und die King Kong Kicks live und am Plattenteller sowie eine audiovisuelle Performance von Das Konglomerat aus Weimar zu erleben. Highlight im Programm ist der Auftritt der Pentatones. Die vier Wahlleipziger erschaffen aus Stimmen, Tönen, Melodien und Beats echte Ohrenöffner, die sich durch Detailreichtum, Organik, Gemischtwaren-Elektronik und einzigartigen Gesang auszeichnen. Die Pentatones sind elektronisch, nicht digital. All die filigran gesponnen, düsteren Klanglandschaften, zwischen denen sich zuweilen poppige Sonne breitmacht, entstehen live vor den Ohren der Zuhörer. Sie eröffnen eine Welt berührender Perfektion in der sie alle Register ziehen, um die Zuschauer zu überzeugen: Hier ist jemand aufgetreten, um zu spielen.

Die Pentatones sind zur IBUg-Party live zu erleben (Foto: PR)


Die IBUg öffnet am Freitag (30.08.2013) von 15 bis 20 Uhr sowie am Samstag (31.08.2013) und Sonntag (01.09.2013) jeweils von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt kosten 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro. Der Eintritt zur Tanztheater-Performance am Freitag um 21 Uhr kostet 8, Euro an der Abendkasse. Der Eintritt zur IBUg-Party am Samstagabend kostet 10,- Euro an der Abendkasse bzw. 8,- Euro zzgl. Gebühren im Vorverkauf

Donnerstag, 22. August 2013

Wer bestimmt unseren Geschmack? Am 22. August diskutieren Experten über Geschmack, Kitsch und Kunst

MKG Hamburg
22. August 2013, 19 Uhr, Spiegelsaal, 7 Euro inkl. Ausstellungsbesuch

Unternehmen geben jährlich Milliarden für Marktforschung aus, um herauszufinden, welches Produkt den Nerv der Zeit trifft. Wissenschaftler beschäftigen sich intensiv mit der Suche, welche Areale im Gehirn für die Geschmacksbildung verantwortlich sind.

Magazine machen Trendsetter ausfindig oder kreieren die Trends gleich selbst. Im Rahmen der Sonderausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ stellt das MKG am Donnerstag, 22. August, um 19 Uhr die Frage: Wer bestimmt unseren Geschmack? Wer bestimmt, was gut oder schlecht, schön oder hässlich ist? Sind es die Medien, die Museen oder zählt am Ende doch nur der persönliche Geschmack?

Es diskutieren:

  • Barbara Friedrich, Chefredakteurin von ARCHITEKTUR & WOHNEN
  • Carmen Gloger, Designerin und Inhaberin von SLEEPING DOGS
  • Andrej Kupetz, Geschäftsführer vom RAT FÜR FORMGEBUNG
  • Renate Flagmeier, Leitende Kuratorin, WERKBUNDARCHIV – MUSEUM DER DINGE, Berlin
  • Dr. Claudia Banz, Leiterin Sammlung Moderne und Design im MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE HAMBURG


Moderation: Dr. Hanno Rauterberg, Kunstkritiker DIE ZEIT

Begleitend zu der vom Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin, entwickelten Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ (16. Mai bis 27. Oktober 2013) sind die Besucher eingeladen, im Rahmen einer Tauschbörse ihre eigenen "bösen" Dinge mitzubringen, einzuordnen und auszutauschen. Bereits über 500 „Böse Dinge“ gelangten auf diesem Weg in die Ausstellung oder haben ihren Besitzer gewechselt. Mit einer Geschmacksdebatte will das MKG den Diskurs rund um das Thema Geschmack fortsetzen und Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Design und Kunst befragen.                                                                                  
Die Debatte findet statt im Spiegelsaal. Eintritt 7 Euro inklusive Ausstellungsbesuch ab 17 Uhr                    

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Porzellanarbeiten von Barbara Schmidt im Bauhaus‐Archiv / Museum für Gestaltung

Erste Gesamtschau des Werks der international erfolgreichen Designerin

Berlin, 20.08.2013. Das Bauhaus‐Archiv / Museum für Gestaltung zeigt in der Sonderausstellung „Poesie & Industrie. Barbara Schmidt. Porzellandesign“ vom 21. August bis zum 4. November 2013 erstmals umfassend das Werk von Barbara Schmidt, einer der erfolgreichsten Porzellandesignerinnen Deutschlands. Die 1967 in Ostberlin geborene Gestalterin entwirft seit 1991 für die Thüringer Porzellanfirma KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH funktionales, ästhetisch hochwertiges Porzellan, das neuen Essgewohnheiten und flexiblen Lebensbedingungen Rechnung trägt. Ihre innovativen Serien sind von Formen der Natur, der handwerklichen Auseinandersetzung mit keramischen Materialien und von Beobachtungen im Alltag inspiriert und erhielten zahlreiche nationale und internationale Designpreise.

„Barbara Schmidts Porzellanarbeiten zeugen von einer besonderen Gabe, durch einfühlsame Beobachtungen die sich verändernden Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und auf diese gestalterisch mit einer klaren, reduzierten Formsprache zu antworten“, erklärt Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus‐Archivs Berlin.

Erstmals werden in der Ausstellung Werke aus allen Tätigkeitsbereichen der Designerin gezeigt und die Entwurfsstrategien und ‐prozesse von der Idee bis zum fertigen Industrieprodukt offengelegt: Zu sehen sind ihre freien Porzellanarbeiten, bei denen sich Barbara Schmidt experimentell mit der Beschaffenheit von Kultur‐ und Naturphänomen auseinandersetzt, deren Schnittstellen untersucht und dabei auch gestalterische Ideen für ihre industriell gefertigten Porzellanserien findet. Filmische und fotografische Arbeiten von Thomas Hauser, Nina Lüth, Marlen Mueller, Benjamin Rinner, Anette Rose und Heike Steinweg setzen sich künstlerisch mit Barbara Schmidts Werk auseinander und stehen den Originalen in der Ausstellung gegenüber. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Es erscheint ein 178‐seitiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen zum Preis von 14,90 Euro.

Ausstellung im Vitra Design Museum: Learning from Vernacular

10.08. – 29.09.2013
Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Lehmhütten, Holzbauten, Steinhäuser – weltweit haben sich Architekturen entwickelt, die perfekt an ihre Umgebung, das Klima und die verfügbaren Materialien angepasst sind. Mit zunehmendem Bewusstsein für nachhaltiges Bauen und regionale Traditionen werden diese Bauformen als Inspirationsquelle wiederentdeckt.


Primary School, Gando, Burkina Faso, 2001 Architect: Diébédo Francis Kéré, Kéré Architecture, Germany, Photo: ErikJan Ouwerkerk


Diesem Phänomen widmet sich die Ausstellung »Learning from Vernacular«. Sie zeigt ausgewählte Beispiele traditioneller Architektur und stellt zeitgenössische Architekten vor, die daraus neue, faszinierende Bauformen ableiten. Die Beispiele traditioneller Architektur in der Ausstellung stammen unter anderem aus Südafrika, Ägypten, China, Malaysia oder Kamerun. Ihre Bauweisen reichen von Lehmarchitektur über spektakuläre Holzbauten und Hofhäuser bis zu tunnelartigen Konstruktionen aus Palmgras. Die gezeigten Projekte aktuellen Datums greifen lokale Baustoffe auf oder befassen sich mit sozialen und architektonischen Herausforderungen verschiedener Regionen. Beispiele hierfür sind die Wohnprojekte des Rural Studio der Auburn University in Alabama, die Kollaborationen zwischen Handwerkern und Architekten des indischen Studio Mumbai, die Arbeit der Architektin Carin Smuts in südafrikanischen »Townships« oder die Bambusstrukturen des kolumbianischen Architekten Simón Vélez. Filme, Fotografien und Pläne verdeutlichen die jeweilige Gebäudekonstruktion und lassen den Alltag ihrer Bewohner lebendig werden.

Mit insgesamt 40 Modellen, die durch ihre Detailtreue bestechen, vermittelt die Ausstellung gleichsam ein Panorama der Weltarchitektur. Dabei wird deutlich, dass es jenseits der hierzulande bekannten Baumaterialien eine Vielfalt anderer Werkstoffe und Konstruktionsformen gibt. Sie existieren abseits des kommerziellen Weltmarkts und werden zuweilen von Generation zu Generation weitergegeben. Oft sind dabei die sozialen Funktionen der Architektur genauso wichtig wie Ästhetik oder Ökonomie. Dank der vielen Beispiele an nachwachsenden Rohstoffen und energieneutralen Lösungen bietet »Learning from Vernacular« nicht zuletzt zahlreiche Anregungen für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen.

»Learning from Vernacular« entstand auf der Basis einer umfassenden Sammlung der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Sie enthält über 700 Modelle im Maßstab 1:20 sowie zahlreiche Dokumente. Die Sammlung ist wiederum Teil des »Archiv des Modernen Bauens«, dessen Leiter Pierre Frey auch Kurator von »Learning from Vernacular« ist. Zum Titel der Ausstellung, der sich auf Robert Venturis berühmten Wahlspruch der postmodernen Architektur – »Learning from Las Vegas « – bezieht, sagt Frey: »Das Wort ›vernacular‹ kommt aus dem römischen Recht. Alles was innerhalb eines Haushalts für den eigenen Verzehr oder Verbrauch produziert wurde und weder zum Verkauf noch zum Tausch gedacht war, wurde als ›vernacular‹ beschrieben.«

Aufgrund von Umbauarbeiten im Hauptgebäude des Vitra Design Museums wird die siebenwöchige Ausstellung im Dome auf dem Vitra Campus gezeigt. Dieser Bau wurde von Buckminster Fuller und T.C. Howard entworfen und zeigt, dass sich auch die Architektur der letzten Jahrzehnte immer wieder durch traditionelle Bauformen inspirieren ließ. Er basiert auf einer Zeltkuppel, deren Prinzip Buckminster Fuller nach der Konstruktionsweise sogenannter »geodätischer Strukturen« optimierte. In der Nachkriegszeit wurden Fullers »geodesic domes« weltweit bekannt. Der Dome auf dem Vitra Campus stammt von 1975 und wurde im Jahr 2000 unweit des Vitra Design Museums aufgestellt.

Am 19. September spricht Francis Kéré über seine Vision einer neuen afrikanischen Architektur, die einheimische Traditionen mit modernem Ingenieurswissen verbindet. Der in Afrika geborene Architekt wurde bekannt durch innovative Bauten wie Schulen und das Operndorf in Burkina Faso für den Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief.


Noch bis zum 13.10.2013 in Hamburg: VisualLeader 2013 - Das Beste aus Zeitschriften und Internet

DIE AUSSTELLUNG ZU DEN LEADAWARDS 
27. JULI – 13. OKTOBER 2013 
HAUS DER PHOTOGRAPHIE 

Zum elften Mal werden im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die Nominierten und Gewinner der LeadAwards in der Ausstellung VisualLeader 2013 vorgestellt: Fotoserien, Zeitschriftenbeiträge, Werbeideen und Websites sind zu sehen – das Beste, was im Jahr 2012 in deutschen Magazinen und Zeitungen erschienen ist und online produziert wurde.

Die Ausstellung umfasst alle Gewinnerarbeiten, die in diesem Jahr mit einer Medaille oder Auszeichnung bedacht werden. Zu sehen sind im Bereich Fotografie meist großformatige Arbeiten bekannter, weltweit renommierter Fotografen aus Kunst-, Mode- und Magazinfotografie wie Peter Lindbergh, Paul Graham, Andreas Mühe, Paolo Pellegrin, Eva Leitolf, Hans-Christian Schink, Max Vadukul oder Werner und Ute ahler ebenso wie Werke aufstrebender Nachwuchstalente, darunter Markus Jans, Jim Mangan, Pawel Jaszczuk, Jork Weismann, sowie Max von Gumppenberg und Patrick Bienert. Auffällig ist in diesem Jahr die Vielfalt der Bildfindungen und der oft sehr persönliche Blick der Fotografen. Insgesamt werden rund 200 verschiedene Arbeiten der Kreativszene auf rund 1.000 Quadratmeter gezeigt und bestätigen wieder einmal, dass die LeadAwards zu Recht Deutschlands bedeutendster Print- und Online-Preis sind.

In diesem Jahr gliedert sich die Ausstellung in zwei Phasen und dem Publikum wird die Möglichkeit zur interaktiven Mitwirkung gegeben:

In der ersten Phase der Ausstellung, vom 27. Juli bis zum 10. September 2013, ist nicht ersichtlich, welche Exponate von der Jury Gold, Silber, Bronze oder eine einfache Auszeichnung erhalten haben. Alle Arbeiten werden gleichrangig präsentiert, und die Besucher können durch ein Publikumsvoting ihr eigenes Ranking bzw. ihre eigenen Preisträger bestimmen.

In der zweiten Phase der Ausstellung, vom 13. September bis 13. Oktober 2013, wird nach Vergabe der
LeadAwards kenntlich gemacht, welche Arbeiten die Fachjury mit Gold, Silber und Bronze bedacht hat.
Dem wird das Voting der Besucher gegenübergestellt, die möglicherweise ganz anders oder aber genauso gewertet haben.

Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr weitere Entwicklungen und Neuerungen bei den LeadAwards: Erstmals wird der »Preis der Akademie« verliehen, mit dem Mut und Innovation beim Umbau traditioneller Print-Titel angesichts des veränderten Mediennutzungsverhaltens gewürdigt werden. Das Segment Zeitungen, das im letzten Jahr eingeführt wurde, nimmt in diesem Jahr ein noch breiteres Feld ein. Hervorrangende Beispiele in der Ausstellung aus den Bereichen Infografik, visuelles Storytelling und mutiger Grafik können dabei als Vorbilder dienen.

Die Kategorie Werbung wurde ebenfalls dem veränderten Mediennutzungsverhalten angepasst und zeichnet jetzt nicht einzelne Anzeigen oder Spots aus, sondern bewertet Werbe-Ideen unabhängig davon, welcher Medienkanäle sie sich bedienen. Prämiert werden nicht klassische Kampagnen, sondern kommunikative Ereignisse und crossmediale Events.

Albrecht von Alvensleben, Pretty Awful, Terribly Nice, Erschienen in Horst und Edeltraut Nr. 04

Corey Arnold, Ein großer Fang, Erschienen in Mare Nr. 90 und Dummy Nr. 37

Daniel Josefsohn, Habt Ihr immer noch Angst, so zu werden wie Euer Vater?, Erschienen in Zeit Magazin Nr. 38

Esther Friedman, Der Pop der frühen Jahre, Erschienen in Zeit Magazin Nr. 09

Manish Swarup, Die letzten 50 Meter, Erschienen in Der Spiegel Nr. 26

Markus Jans, Coats of Arms, Erschienen in Tush Nr. 04

Matthias Vriens-McGrath, Facilitated Mess, Erschienen in Zoo Nr. 37

Max Vadukul, Das geht auch nur in Berlin!, Erschienen in Zeit Magazin Nr. 28

Reto Caduff, Guter Punkt, Erschienen in Zeit Magazin Nr. 35

Jork Weismann, Wenn es dunkel wird in L.A., Erschienen in Zeit Magazin Nr. 43

Dienstag, 20. August 2013

SPOT: Cool. Cooler. Southern Comfort!

Die amerikanische Werbeagentur Wieden & Kennedy gehört zu den besten der Besten, wenn sie nicht sogar die Besten sind - so genau weiß man das nicht. Für Southern Comfort zeigen sie wieder, was sie können. Ich frage mich aber mal wieder, wie verkauft man so etwas dem Kunden?




Und weil er so schön war, gibt's noch als zugabe den Vorgänger:

ANIMATION: Dishonored. The Tales from Dunwall




 Die dreiteilige Webisode "Dishonored. The Tales from Dunwall" für das gleichnamige Computerspiel ist ein kleines Meisterwerk der Animation. Jede Folge wurde überwiegend mit der Hand erstellt und danch mit 3D-Elementen angereichert, um eine malerische Atmosphäre, Dimension und Tiefe hinzuzufügen.  Die Agentur Rokkan war verantwortlich für das Konzept und webisode Skript.

Episode 1


 

Episode 2


 

Episode 3

Grafik-Portfolio "Federico Garcia Lorca" – Ausstellung von art place berlin

Arbeiten von Roberto Matta (links) und Luis Gordillo
(rechts) aus der grafischen Mappe Federico Garcia Lorca
Grafiken von 50 renommierten Künstler/innen aus 22 Ländern zeigt die aktuelle Ausstellung von “art place berlin“ im Park Inn Berlin-Alexanderplatz – bis 30.10.2013

Die Arbeiten sind dem Dichter und Dramatiker Federico Garcia Lorca gewidmet, der nach seiner Ermordung 1936 weit über die Grenzen Spaniens hinaus zur Symbolfigur politischer, intellektueller und künstlerischer Freiheit wurde.

Mit ihren Werken setzen die beteiligten Künstler/innen ein Zeichen für Verständigung, Toleranz und die Freiheit des Individuums. Einige der Beteiligten mussten eigene Erfahrungen mit dem Leben in einem totalitären Staat machen. Weltbekannte Namen finden sich unter den beteiligten Künstler/innen wie Christo & Jeanne Claude, Arman, Corneille, Lüpertz,

Vedova, Kounellis, um nur einige zu nennen. Auch Roberto Matta ist mit einem Werk vertreten, der Garcia Lorca noch persönlich begegnet war.

Die Garcia Lorca-Mappe ist nicht zuletzt ein Appell, alles "nicht zur furchtbaren Wiederholung" werden zu lassen, zur Wiederholung eines sinnlosen Todes in einer sinnlosen, da auf Hass, Unverständnis und Gewalt beruhenden Welt, so der Dichter in seinem letzten Drama "Bernarda Albas Haus".

Posthum gereicht das Grafik-Portfolio nun auch den beteiligten Künstler/innen zu besonderer Erinnerung, die inzwischen verstarben - Arman, Miguel Berrocal, Jeanne-Claude, Corneille, Josep Guinovart, Ivan Lesiak, Bengt Lindström, Roberto Matta, Jean Messagier, Aldo Mondino, Edo Murtic, Jésus Raphael Soto, und Emilio Vedova.


Die Idee für die Grafische Mappe Federico Garcia Lorca wurde im Winter 1977 in Madrid geboren. Der Kurator und Kunstsammler Toni Politeo wollte dem Dichter ein Denkmal setzen. Internationale Künstler sollten die Beiträge liefern in Gedenken an ein Genie, den Dichter und Dramatiker, Musiker und Maler, Freidenker und Reformer, den Freund von Salvador Dali und Luis Buñuel.

Auf Reisen rund um die Welt gewann Politeo für seine Idee Künstler und Künstlerinnen aus 22 Ländern - von China bis nach Chile. Viele bekannte Persönlichkeiten unterstützten ihn, darunter der Kunstkritiker Pierre Restany, der 1960 den "Nouveaux Réalistes" ihren Namen gab.

Im Sommer 2003 war das Projekt vollendet und Arbeiten von 50 Künstlern wurden schließlich für das Grafik Portfolio ausgewählt:

 AGAM Israel, ARMAN USA, BERROCAL Spanien, BOGAERT Niederlande, BRACCHITTA Italien, BRANDES Dänemark, BUCAN Kroatien, CANOGAR Spanien, CAPA Spanien, CARUNCHO Spanien, CHRISTO UND JEANNE-CLAUDE USA, COGNEE Frankreich, COMBAS Frankreich, CORNEILLE Niederlande, DE GUIMARAES Portugal, ERRÓ Island, GIRBES Spanien, GORDILLO Spanien, GUINOVART Spanien, KLASEN Deutschland, KOCHI Japan, KOUNELLIS Griechenland, KOZARIC Kroatien, KRIKI Frankreich, KUCKEI Deutschland, LEIBERG Deutschland, LESIAK Kroatien, LINDSTRÖM Schweden, LLONA Peru, LÜPERTZ Deutschland, MARKOS Ungarn, MATTA Chile, MA TSE LIN China, MESSAGIER Frankreich, MIOTTE Frankreich, MONDINO Italien, MOYA Spanien, MURTIC Kroatien, NOVAK Kroatien, RANCILLAC Frankreich, SCHLEIME Deutschland, SELDEN USA, SEGUI Argentinien, SOTO Venezuela, STÄMPFLI Schweiz, SUNAGAWA Japan, TEXIER Frankreich, VEDOVA Italien, VELICKOVIC Frankreich, YUN HYONG KEUN Korea,

Die Garcia Lorca-Mappe mit farbigen Lithografien und Siebdrucken, entstanden ab den 1990ern, wurde nicht nur zur Hommage an Federico Garcia Lorca, sie wurde zugleich ein Parcours durch die internationale zeitgenössische Kunst um die Jahrtausendwende und ein kultur- und kunsthistorisch bedeutsames Zeitdokument.

Musikalität, Mystik und Metaphorik prägen Garcia Lorcas virtuose Sprache, die im Grafik-Portfolio durch die Vielzahl und Internationalität der beteiligten Künstler einen kongenialen Ausdruck fand. Dem sprachlichen Reichtum Garcia Lorcas entspricht die stilistische Vielfalt und Farbgewalt der Grafiken, die sich vom Figürlich-Naturalistischen wie bei Markus Lüpertz und Cornelia Schleime über einen abstrakten bzw. geometrischen Expressionismus wie bei Edo Murtic oder Peter Stämpfli bis hin zur buchstäblichen "Denkschrift" wie bei Paul Bogaret und einer zeichenhaften Abstraktion wie bei Jésus Raphael Soto bewegen.

Ausstellung: Graphic Portfolio – Federico Garcia Lorca
Bis 30.10.2013, täglich 9 – 21 Uhr, Eintritt frei
art place berlin – Forum für zeitgenössische Kunst
Park Inn Berlin-Alexanderplatz
Alexanderplatz 7, 10178 Berlin
www.art-place-berlin.com