Donnerstag, 22. August 2013

Porzellanarbeiten von Barbara Schmidt im Bauhaus‐Archiv / Museum für Gestaltung

Erste Gesamtschau des Werks der international erfolgreichen Designerin

Berlin, 20.08.2013. Das Bauhaus‐Archiv / Museum für Gestaltung zeigt in der Sonderausstellung „Poesie & Industrie. Barbara Schmidt. Porzellandesign“ vom 21. August bis zum 4. November 2013 erstmals umfassend das Werk von Barbara Schmidt, einer der erfolgreichsten Porzellandesignerinnen Deutschlands. Die 1967 in Ostberlin geborene Gestalterin entwirft seit 1991 für die Thüringer Porzellanfirma KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH funktionales, ästhetisch hochwertiges Porzellan, das neuen Essgewohnheiten und flexiblen Lebensbedingungen Rechnung trägt. Ihre innovativen Serien sind von Formen der Natur, der handwerklichen Auseinandersetzung mit keramischen Materialien und von Beobachtungen im Alltag inspiriert und erhielten zahlreiche nationale und internationale Designpreise.

„Barbara Schmidts Porzellanarbeiten zeugen von einer besonderen Gabe, durch einfühlsame Beobachtungen die sich verändernden Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und auf diese gestalterisch mit einer klaren, reduzierten Formsprache zu antworten“, erklärt Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus‐Archivs Berlin.

Erstmals werden in der Ausstellung Werke aus allen Tätigkeitsbereichen der Designerin gezeigt und die Entwurfsstrategien und ‐prozesse von der Idee bis zum fertigen Industrieprodukt offengelegt: Zu sehen sind ihre freien Porzellanarbeiten, bei denen sich Barbara Schmidt experimentell mit der Beschaffenheit von Kultur‐ und Naturphänomen auseinandersetzt, deren Schnittstellen untersucht und dabei auch gestalterische Ideen für ihre industriell gefertigten Porzellanserien findet. Filmische und fotografische Arbeiten von Thomas Hauser, Nina Lüth, Marlen Mueller, Benjamin Rinner, Anette Rose und Heike Steinweg setzen sich künstlerisch mit Barbara Schmidts Werk auseinander und stehen den Originalen in der Ausstellung gegenüber. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Es erscheint ein 178‐seitiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen zum Preis von 14,90 Euro.

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