Freitag, 27. September 2013

Lightopia - Ausstellung im Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Wie kaum ein anderes Medium hat das elektrische Licht im letzten Jahrhundert unseren Lebensraum revolutioniert. Es veränderte unsere Städte, schuf neue Lebens- und Arbeitsformen und wurde zum Motor des Fortschritts für Industrie, Medizin und Kommunikation. Ausgelöst durch neue Lichttechnologien zeichnet sich in der Welt des künstlichen Lichts heute ein tiefgreifender Wandel ab. Dieser Entwicklung widmet das Vitra Design Museum nun die Ausstellung »Lightopia«. Es ist die erste Ausstellung, die das Thema Lichtdesign umfassend präsentiert – mit Beispielen aus Kunst, Design, Architektur und vielen anderen Disziplinen.

»Lightopia« umfasst etwa 300 Werke, darunter zahlreiche Ikonen aus der bislang noch nie öffentlich gezeigten Leuchtensammlung des Vitra Design Museums, etwa von Wilhelm Wagenfeld, Achille Castiglioni, Gino Sarfatti und Ingo Maurer. Andere Exponate veranschaulichen die performative Kraft des Lichts, etwa der berühmte »Licht-Raum-Modulator« von László Moholy-Nagy (1922 – 1930) oder die spektakuläre Rekonstruktion einer Diskothek von 1968, die ganz aus transluzentem Plexiglas gefertigt ist. Im Zentrum stehen jedoch Entwürfe heutiger Designer und Künstler wie Olafur Eliasson, Troika, Chris Fraser, Front Design, Daan Roosegaarde, Joris Laarman, realities:united und mischer’traxler, die neue Möglichkeiten der Gestaltung mit Licht veranschaulichen. Unter den Exponaten sind zahlreiche interaktive und begehbare Installationen, in denen der Besucher die elementare Kraft des Lichts selbst erleben kann. Aus dem Dialog der ausgestellten Werke entsteht in »Lightopia« ein Panorama des Lichtdesigns – von den Anfängen der Industriegesellschaft bis hin zu Visionen, die unsere Zukunft bestimmen werden.



Mit ihrem interdisziplinären Ansatz zeigt die Ausstellung »Lightopia«, wie das Lichtdesign die Lebensräume der Moderne geprägt hat, untersucht den gegenwärtigen Paradigmenwechsel und stellt ihn in einen größeren kulturgeschichtlichen Zusammenhang. Kuratorin Jolanthe Kugler sagt dazu: »›Lightopia‹ ist die erste Ausstellung, die die Gestaltung von Licht nicht nur in Teilaspekten – wie etwa Lichtkunst oder Leuchtendesign – aufgreift, sondern die verschiedenen Facetten des Lichtdesigns zusammenbringt und mit aktuellen Diskursen verknüpft.«

Die Ausstellung ist in vier Gruppen gegliedert:


1. Living in Lightopia

Sie beginnt mit einer Bestandsaufnahme unseres heutigen Lebensraums, der zutiefst durch Licht geprägt ist. Ganze Gesellschaftsbereiche der westlichen Welt sind heute abhängig von der Ressource Licht – ob für die Übertragung digitaler Daten, für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen und Produktionsstätten oder für die Gestaltung öffentlicher Räume. Die negativen Auswirkungen dieser Entwicklung sind Ressourcenverbrauch und Lichtverschmutzung (light pollution), doch hat diese Situation auch unzählige Chancen und Innovationen hervorgebracht. Insbesondere neue Technologien wie LED und OLED ermöglichen neue Gestaltungsfreiräume und machen Licht in nie gekanntem Maße steuerbar und modulierbar. Der erste Ausstellungsbereich umfasst Werke, die der Bedeutung von Licht in unserer heutigen Gesellschaft Ausdruck verleihen – von Joseph Beuys‘ legendärem Ready-Made »Capri-Batterie« (1985) über die »Relumine«- Serie von mischer‘traxler (2010) bis hin zur Installation »Temporali« (2013) des Künstlers Alberto Garutti, die die Kraft des natürlichen Lichts durch das Medium des künstlichen Lichts veranschaulicht. Dabei werden auch die zahlreichen Diskussionen thematisiert, die heute im Bezug auf die Gestaltung von Licht geführt werden, etwa die um das politisch erzwungene Verbot der Glühbirne oder zur sozial ungleichen Verteilung der Ressource Licht. Auch hierzu liefern etliche Entwürfe hintergründige Kommentare: etwa Ingo Maurers Entwurf »Holonzki« (2000), seine digitale Imitation einer Kerze »My New Flame« (2012), oder Arik Levys »Rewindable Light« (1995). Vervollständigt wird dieser Prolog zur Ausstellung durch Filmprojektionen, Hintergrundinformationen und einen detaillierten Blick auf das Kultobjekt Glühbirne, sowie seine Nachfolger im digitalen Zeitalter.

2. Ikonen des Leuchtendesigns

Nach dem Blick auf die heutige Omnipräsenz von Licht folgt eine Rückschau auf die Entwicklung der Leuchte. Dieser Bereich verdeutlicht anhand zahlreicher ikonischer Entwürfe, dass die Gestaltung von Licht schon immer zu den herausforderndsten und zugleich faszinierendsten Aufgaben für Designer, Künstler und Architekten zählte. Anhand von rund 50 Exponaten – überwiegend aus der Leuchtensammlung des Vitra Design Museums – zeichnet dieser Bereich Meilensteine des Lichtdesigns nach und geht auf Hintergründe sowie auf gesellschaftliche, soziale, politische und technologische Faktoren ein, die die Gestaltungsprinzipien maßgeblich mitbestimmten. So sollten die ersten Leuchtenentwürfe des Historismus Ende des 19. Jahrhunderts ihre wahre Herkunft aus der Fabrik noch verbergen und die Sympathie des Käufers durch vertraute Formen und pseudohandwerkliche Details gewinnen. Die ersten Designer und Architekten der Moderne, die sich mit der Gestaltung von Leuchten befassten, wollten hingegen eine neue, ehrliche Industrieform ins Leben rufen. Daraus entstanden Peter Behrens' berühmte Entwürfe für die AEG, Gerrit Rietvelds Hängeleuchte von 1922 sowie Wilhelm Wagenfelds als Bauhaus-Leuchte bekannte Tischleuchte von 1923/24. In den folgenden Jahrzehnten holten Entwürfe wie George Carwardine‘s »Anglepoise« (1932) das funktionale Licht aus der Werkstatt in die Privatsphäre, während sich in der Nachkriegszeit Gestalter wie Gino Sarfatti oder Poul Henningsen mit den skulpturalen Möglichkeiten von Leuchten beschäftigten. Mit Richard Sappers »Tizio« (1970) hielt die Halogentechnik Einzug in die Wohnräume und das Niedervolt-System »Metro« (1982) von Hannes Wettstein wirkte so überzeugend in seiner Einfachheit, dass Kopien davon schon bald in jedem Wohnzimmer hingen.

3. Farbe, Raum, Bewegung

Im dritten Teil von »Lightopia« wandert der Blick von der Leuchte auf das Licht selbst. Es geht um seine Fähigkeit, Räume zu gestalten, Stimmungen zu erzeugen und Geschichten zu erzählen. Die ersten Beispiele dafür verfolgt die Ausstellung zurück bis zu den höfischen Spektakeln aus Feuerwerk und Klang, die in Bauten wie dem Palais de l’Electricité auf der Pariser Weltausstellung 1900 ihre Nachfolger fanden. Die Bedeutung von Licht als monumentales Mittel zur Inszenierung öffentlicher Spektakel und Machtdemonstrationen wird in Albert Speers Licht-Domen der Nazi-Ära deutlich, kam aber ebenso bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Beijing 2008 zum Ausdruck, bei der Einzelpersonen zu Lichtpunkten in einer gigantischen Performance wurden. Doch es gibt auch eine Entwicklung des Lichtdesigns in kleinerem Maßstab, die in enger Verflechtung mit Raumgestaltung und Kunsttendenzen entstanden ist. Beispiele dafür sind in der Ausstellung etwa Hans Richters Filmexperimente der 1920er-Jahre oder der berühmte »Licht-Raum-Modulator« (1922 – 1930) von László Moholy-Nagy. In der Nachkriegszeit wurde Licht zu einem wichtigen Medium vieler Kunstrichtungen, wie sich an Exponaten des einflussreichen deutschen Künstlers und »Zero«-Mitbegründers Heinz Mack oder am Philips-Pavillon auf der Weltausstellung 1958 verfolgen lässt. Dieser brachte Künstler verschiedenster Disziplinen (Le Corbusier, Iannis Xenakis und Edgar Varèse) zusammen, um eine außergewöhnliche, multimediale Licht-Klang-Installation zu realisieren. Auch der Einzug neuer Kunststoffe ins Design ist ein wichtiger Aspekt, denn dieser eröffnete neue Möglichkeiten im Umgang mit transluzenten Materialien. Dies zeigt die Ausstellung anhand einer partiellen Rekonstruktion des spektakulären Bozener Nachtclubs »Il Grifoncino« von 1968, der die psychedelischen Farbwelten der späten 1960er-Jahre veranschaulicht. Eine zentrale Stellung hat hier auch eine Installation von Carlos Cruz-Diez aus der bereits 1965 begonnenen Serie »Chromosaturation«, die die physikalischen Eigenschaften des Lichts und seine Zusammensetzung aus Spektralfarben intensiv erfahrbar macht.

4. Licht für morgen

Was sind die zukünftigen Herausforderungen für den gestalterischen Umgang mit Licht? Was sind die vielversprechendsten Ansätze von Designern, Künstlern und Architekten, mit denen neue technische Möglichkeiten ergründet werden? Wie könnten diese Innovationen unsere Lebenswelten beeinflussen – oder in welcher Form tun sie es bereits? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der letzte Abschnitt von »Lightopia«. Er umfasst zum einen mehrere große Installationen auf Basis neuer Lichttechnologien, etwa aus den Leuchten » Starbrick« (2009) von Olafur Eliasson, Paul Cocksedges »Bourrasque« (2011) oder Christian Haas‘ »Ropes« (2013). Andere Exponate und Projekte sind eher geprägt von der Suche nach Balance zwischen natürlichem und künstlichem Licht, zwischen zu viel Licht und ausreichend Dunkelheit, allgemeiner Grundbeleuchtung und personalisierter Einzelbeleuchtung. So beginnen Stadtbeleuchtungen auf Mondlicht zu reagieren, Straßenlaternen sind mit Bewegungsmeldern ausgestattet und weiche, transparente, aus sich selbst heraus leuchtenden Medienfassaden definieren den urbanen Raum. Architekten wie realities:united machen sich die Digitalisierung des Lichts zunutze, um Innenraum, Außenhülle und Umgebung mithilfe des Lichts räumlich in Beziehung zueinander zu setzen und die kommunikative Kraft der Architektur zu verstärken. Neben solchen großdimensionalen Projekten veranschaulicht die Ausstellung hier auch, wie energieeffiziente Leuchtdioden die Koppelung von Beleuchtung und Energieproduktion ermöglichen, etwa mit Werken von Joris Laarman, Auger Loizeau, Rogier van der Heide oder Marjan van Aubel. Dass auch Sonnenlicht heute als vielseitiges Werkzeug zur Produktion von künstlichem Licht genutzt wird illustrieren Arbeiten wie die von mischer‘traxler oder Markus Kayser. Eine zentrale Rolle für die Entwürfe dieser Designer nehmen die Lichttechnologien jenseits der klassischen Glühbirne ein, ob die seit den 1990ern populären Leuchtdioden (LED) oder ihre sich derzeit rasant entwickelnden Nachkommen, die organischen Leuchtdioden (OLED). Leuchtmittel auf dieser Basis werden heute in High-Tech-Prozessen hergestellt, und die daran beteiligten Unternehmen unterhalten Forschungslabore und Think Tanks, um sich mit der Zukunft des künstlichen Lichts zu befassen. Dieser abschließende Bereich von »Lightopia«, in dem all diese Zukunftsforschungen präsentiert werden, ist denn auch als großes Labor inszeniert -- mit bereits existierenden, zukunftsweisenden Lösungen, aber auch mit Prototypen, Experimenten oder Visionen, die das Licht in unserem Alltag verändern könnten.

Rahmenprogramm / Katalog

»Lightopia« wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Vorträgen, Diskussionen, Symposien und Workshops mit namhaften Künstlern, Designern und Wissenschaftlern. Unter den Gästen sind Michele De Lucchi, Ben van Berkel, Richard Sapper, Winy Maas/MVRDV, Rogier van der Heide, Troika, mischer’traxler und viele andere. Zur Ausstellung erscheint ein ca. 300-seitiger Katalog in drei Bänden mit über 300 Abbildungen. Er umfasst Essays u.a. von Peter Weibel, Sidney Perkowitz, Hartmut Böhme, Bart Lootsma, Joseph Grima sowie Interviews mit Ingo Maurer, realities:united, Ulrike Brandi und Rogier van der Heide. Außerdem gibt diese Publikation erstmals einen umfassenden Einblick in den bislang nie präsentierten Leuchtenbestand des Vitra Design Museums, indem sie die 100 wichtigsten Leuchten aus der Sammlung zeigt. Im Anschluss an die Präsentation im Vitra Design Museum wird »Lightopia« in weiteren Museen weltweit gezeigt.

Donnerstag, 26. September 2013

Steve McCurry. Überwältigt vom Leben MKG verlängert Ausstellung bis zum 10. November

Frauen beim Einkauf tragen die traditionelle Burka, Kabul, Afghanistan, 1992
© Steve McCurry / Magnum Photos /Agentur Focus
Aufgrund der positiven Resonanz verlängert das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die viel beachtete Ausstellung Steve McCurry. Überwältigt vom Leben. Noch bis zum 10. November 2013 haben Besucher die Möglichkeit, sich einen Überblick über das beeindruckende fotografische Werk des renommierten Fotografen zu verschaffen, dessen farbintensive und mitreißende Bilder in zahlreichen Magazinen wie National Geographic, Geo oder Stern die Leser fasziniert haben. Seit Ende Juni präsentiert das MKG die Werke des US-Amerikaners Steve McCurry, der als selbsternannter „Kriegsrandfotograf“ seit den siebziger Jahren weltweit in Krisengebieten unterwegs ist und die Folgen von Krieg und Leid auf Menschen, Landschaften und Kulturen festhält. Rund 120 Fotografien, zwischen 1980 und 2012 in Ländern wie Afghanistan, den USA, Pakistan, Indien und Kaschmir aufgenommen, erzählen von menschlichen Schicksalen mit einer Dichte, die McCurry durch das gekonnte Spiel mit Farbigkeit und Emotionalität erreicht und auf diese Weise die vertrauten Sehgewohnheiten des Betrachters herausfordert.

McCurry ist ein klassischer Vertreter des Bildjournalismus. Die Qualität seiner ikonischen Bilder, aber auch die Grenzen des „alten“ Bildjournalismus, werden durch einen vergleichenden Blick auf die „neuen“ Bilder deutlich, wie sie in der Ausstellung Kairo. Neue Bilder einer andauernden Revolution (bis 17. November) zeitgleich im Haus zu sehen sind. McCurrys Faszination für das Fremde, die in seinen Reisefotografien hervortritt, greift die Ausstellung Typisch Japan. Fotografien des 19. Jahrhunderts (bis 3. November) auf.
Seit 1986 ist McCurry Mitglied in der Agentur Magnum Photos, die 1947 von Fotografenlegenden wie Robert Capa uns Henri Cartier-Bresson ins Leben gerufen wurde. Seine Arbeiten sind mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. mit der Robert Capa Gold Medal und dem National Press Photographers Award.



40. Deutscher Marketing-Tag: Das „Who is who“ des deutschen Marketings trifft sich in Düsseldorf

Unter dem Motto "Back into Leadership - Mit dem Marketing in die Pole Position" trifft sich beim 40. Deutschen Marketing-Tag am 28. November 2013 das "Who is Who" des deutschen Marketings in Düsseldorf. Dann diskutieren unter anderem Bernhard Maier, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Porsche AG, Prof. Dr. Claus Hipp, Geschäftsführender Gesellschafter der HiPP GmbH & Co. Vertrieb KG, und Christoph Werner, Geschäftsführer Marketing & Beschaffung von dm-drogerie markt, die neusten Trends der Branche.

Düsseldorf, den 26. September 2013. Von Open Innovation für Produktentwicklung über profitable Preisgestaltung, von Multi- und Cross-Channel inklusive Handel 2.0 im Vertrieb bis Big Data oder Social Media - das erfolgreiche Handling der verschiedenen Kommunikationskanäle und die stetig zunehmende Datenvielfalt wird für das Marketing zu einer immer größeren Herausforderung. Wenn Marketer diese Instrumente effektiv einsetzen, können sie gezielter auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und dabei noch schneller als die Konkurrenz reagieren. Zusätzlich können sie das Marketing so wieder in die Leadership-Funktion von Unternehmen bringen. Wie Experten von den Innovationen der Branche profitieren und damit optimale Geschäftsergebnisse erzielen, präsentieren namhafte Praktiker und vorwärts denkende Wissenschaftler bei dem Deutschen Marketing-Tag 2013.

"Der Fachkongress wird vom Deutschen Marketing-Verband, der absatzwirtschaft und dem Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt gemeinsam veranstaltet. Für die Neuauflage des jährlichen Branchenevents konnten wir führende Marketingköpfe aus Unternehmen wie Porsche, dm-drogerie markt und Douglas gewinnen. Dadurch bieten wir den Teilnehmern des Deutschen Marketing-Tags einen optimalen Mix aus Impuls-Vorträgen, Diskussionsrunden und Best-Practice-Beispielen. Besonderen Wert legen wir bei dem Event auf ausreichend Raum für den Erfahrungsaustausch und Networking zwischen den Marketing-Experten", betont Michael Vagedes, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Marketing-Verband.

Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur des Handelsblatts, wird durch den Tag führen. Bernhard Maier wird erläutern, warum der Unternehmenserfolg von Porsche nicht nur auf herausragenden Produkten basiert und in einem Trend Talk werden Dr. Jesko Perrey (Practice Leader Marketing & Sales bei McKinsey Deutschland) und Dr. Simone Kerner (Bereichsleiterin Global CRM bei der Parfümerie Douglas GmbH) diskutieren, welche Fakten in Zeiten von Big Data wirklich zählen. Unter anderem erwarten die Teilnehmer auch Beiträge zu den Themen Customer Touchpoint Management, das Verhältnis zwischen CEO und CMO in Unternehmen, Ethik im Wirtschaftsleben und Business Intelligence.

Als weiteren Höhepunkt der Veranstaltung wird am Galaabend ein führender Marken-Artikler für seine herausragende Marketing-Leistung mit dem Deutschen Marketing-Preis 2013 ausgezeichnet.

Die gemeinsame Veranstaltung vom Deutschen Marketing-Verband, der absatzwirtschaft - Zeitung für Marketing und dem Management Forum der Verlagsgruppe Handelsblatt richtet sich an ein marketingaffines Fachpublikum, Marketing-Club-Mitglieder erhalten einen Vorteilspreis. Nähere Information zum Programm und der Anmeldung unter www.marketing-tag.de.

SPOT: Adobe Marketing Cloud bringt das Lexikon zurück



















Selbst gedruckte Lexika verkaufen sich dank der Adobe Marketing Cloud wieder wie warme Wurstsemmeln.

PRINT: Porsche 911

Einen Porsche 911 bei voller Fahrt zu fotografieren, ist nicht so einfach. Er ist schlicht viel zu schnell. Das jedenfalls will und die Werbeagentur Fred&Farid aus Shanghai glauben machen.





Mittwoch, 25. September 2013

VDID Forum für Industriedesign auf dem Design Festival in Leipzig

Der VDID Verband Deutscher Industrie Designer veranstaltet am 25. und 26. Oktober auf dem Designers‘ Open Design Festival Leipzig (24. bis 26.10.2013) erstmals ein zweitätiges VDID Forum für Industriedesign. Der VDID ist in diesem Jahr ideeller Träger der Designers‘ Open Industry und wendet sich mit beiden Tagen an Newcomer und Profis im Industriedesign sowie designaffine Industrieunternehmen.

VDID Nachwuchstag 

„DESIGN Yourself – Mach Dein Ding!“ am 25. Oktober 2013. Der VDID Nachwuchstag stellt alternative Konzepte zum Einstieg in den Beruf vor. Zu Wort kommen Studenten und Lehrende, Profis und Newcomer. Unterschiedliche Wege junger Designer in den Beruf und Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt. Preisträger des VDID Nachwuchswettbewerbes berichten über ihre ersten Praxiserfahrungen. Die Ausstellung des VDID NEWCOMERS‘ AWARD 2013 belegt ihre Qualifikationen für den Beruf. Für den Austausch zwischen Nachwuchs und Praxis bietet der VDID während der gesamten Messe in Leipzig die Plattform.

VDID Forum 

„DESIGN als Prozess. Verantwortung und Zukunft“ am 26. Oktober 2013. Das VDID Forum „DESIGN als Prozess. Verantwortung und Zukunft“ thematisiert den Designprozess und die Verantwortung der Industriedesigner für Materialwahl und Technologieeinsatz in der Entwicklung. Das spezifische
Image von Industriedesign aus Deutschland wird diskutiert und Unternehmensvertreter stellen designrelevante Zukunftsvisionen renommierter Markenhersteller vor. Beide Forumstage liefern Diskussionsstoff für die VDID Mitgliederversammlung im Anschluss an das VDID Forum und die Weiterentwicklung des Berufsbildes Industriedesign.

>> Weitere Informationen

PRINT: Entdecke den Superhelden in dir - werde Organspender!

"Die echte Macht steckt in dir. Werde Spender und rette Leben!" Die brasilianische Agentur Propeg gestaltete diese Printkampagne für das Gesundheitsministerium des Landes.




Dienstag, 24. September 2013

YOUR TUBE AWARD: Glänzender Auftritt für die Aluminiumtube

Die Award-Gewinner werden auf der Interpack 2014, der weltgrößten Verpackungsmesse, einem Fachpublikum präsentiert und gemäß dem diesjährigen Motto „Your Tube Award Comes Alive!“ live ausgezeichnet

Düsseldorf, September 2013. Die European Tube Manufacturers Association (etma) prämiert nach dem Erfolg 2012 mit dem „YOUR TUBE AWARD“ zum zweiten Mal herausragende Konzepte aus den Bereichen Produkt- und Grafikdesign für die Aluminiumtube. Von September bis Februar 2014 sucht die etma nach kreativen Köpfen, die die Aluminiumtube als einzigartige Verbindung von Material, Design und Funktionalität neu und innovativ in Szene setzen. Die Teilnahme ist über die Award-Seite www.your-tube-award.aluminium-tubes.org kostenfrei möglich. Nach einer Vorauswahl der fünf besten Projekte durch eine Fachjury werden diese auf der Interpack 2014 in Düsseldorf, der weltgrößten Verpackungsmesse, im Mai des kommenden Jahres inszeniert und vorgestellt. Dann sind die Fachbesucher gefragt: Die Sieger, die das Gesamtpreisgeld von 10.000,- Euro erhalten, werden von den Messegästen per Votum ermittelt. „Der Entschluss zur Fortsetzung dieser Wettbewerbsreihe fiel uns sehr leicht. Insbesondere überzeugte uns die rege und vor allem weltweite Teilnahme von Kreativen mit tollen Designs und frischen Konzepten“, erklärt die etma Präsidentin und  Vorsitzende des Aluminiumtuben-Ausschusses Dr. Monika Kopra-Schäfer die neuerliche Ausrichtung des Design Awards.

Frische Talente für die Tube

Im Fokus des Awards stehen „Young Professionals“ und erfahrene Designer genauso wie Studenten und Nachwuchsdesigner an renommierten europäischen Design-Instituten, Akademien und Universitäten. Entsprechende Anzeigen in Design-Fachmagazinen rufen europaweit zur Teilnahme auf. Der erste Platz ist mit 5.000,- Euro, der zweite mit 2.000,- Euro und der dritte mit 1.000,- Euro dotiert. Von den insgesamt 10.000,- Euro Preisgeld entfallen 2.000,- Euro auf den Sonderpreis „Bestes ganzheitliches Konzept“ - etwa ein Tuben-Design für ein fiktives oder neues Produkt oder eine selbst kreierte Marke.

Die Aluminiumtube als modernes Verpackungsmittel

„Der YOUR TUBE AWARD 2012 zeigte deutlich, dass sich die Designer intensiv mit dem Verpackungsmittel Aluminiumtube auseinandergesetzt haben. Nicht nur optische Innovationen, sondern auch die Betonung von positiven Eigenschaften der Aluminiumtube erwiesen sich als Leitmotive der eingereichten Arbeiten“, resümiert Oliver Höll, Leiter der etma Projektgruppe im Aluminiumtuben-Ausschuss und Jurymitglied des diesjährigen Design Awards. Die positiven Materialeigenschaften der Aluminiumtube beschränken sich hierbei nicht nur auf das einzigartige Look & Feel-Erlebnis des Packmittels, sondern bestechen vor allem durch eine ausgezeichnete Funktionalität in den Bereichen Hygiene, Produktschutz, Convenience und Rezyklierbarkeit. „Die etma möchte mit dem Award eine weitsichtige und fortschrittliche Haltung zukünftiger Generationen von Verpackungsdesignern gegenüber dem Material mit seinen Chancen und Möglichkeiten nachhaltig stärken“, so Oliver Höll weiter.

Die Aluminiumtube als Live-Event auf der Interpack

Die Gewinner des YOUR TUBE AWARDs werden im Mai 2014 auf der weltgrößten Messe für Verpackungen, der Interpack, der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Auf dem Messestand werden den fachkundigen Messebesuchern aus aller Welt die zuvor von einer Jury festgelegten besten fünf Projekte des YOUR TUBE AWARDs als Live-Ausstellung präsentiert und zum Votum aufgestellt.

AMBIENT: blend-a-med bringt Statuen zum Lächeln




















Die polnische Agentur Isobar bringt grimmig dreinblickende Denkmäler für blend-a-med zum Lachen - und das steckt an.

SPOT: Mercedes-Benz lässt die Hühner tanzen
















Mercedes-Benz entwickelt intelligente Lösungen für Fahrzeuge, wie beispielsweise Magic Body Control. Da sich darunter leider niemand etwas vorstellen kann, lässt der Automobilhersteller in einem Spot eine Schar Hühner diese Innovation erklären.

Donnerstag, 19. September 2013

PRINT: Airport Lissabon - "Flyers choose Lisbon."

BBDO Portugal entwickelte diese sehr ästhetische Kampagne für den Airport Lissabon.




PRINT: LEGO animals at Utah's Hogle Zoo.

Utha's Hogle Zoo hat ganz besondere Bewohner: LEGO Tiere. Die Werbeagentur Richter7 aus Salt Lake City hat für diesen besonderen Zoo eine Printkampagne entwickelt.




Mittwoch, 18. September 2013

SPOT: Ganz großes Werbekino mit schöner Message!




















Dieser Spot ist nur ungefähr 3 Minuten lang und doch braucht er sich nicht vor einigen Hollywood Blockbustern verstecken. Große Story. Große Gefühle. Großes Storytelling. Kleiner Tipp: Legt die Taschentücher bereit!

SPOT: Volkswagen mit A-ha-Effekt




















Es war das Jahr 1985, indem die norwegische Bang A-ha mit "Take on me" ein sensationelles Video veröffentlichte und damit auch promt ein Jahr später 6 Preise bei den MTV Video Music Awards abräumte. 27 Jahre später bringt VW diese lustige Hommage an A-ha heraus.

ANIMATION: WWF Canada - We Don’t Farm Like This



















Die kanadische Werbeagentur St. Johns schuf diesen animierten Spot für den WWF Kanada.

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Dienstag, 17. September 2013

Bernd und Hilla Becher - Hochofenwerke

Erstmals bietet sich mit der Ausstellung die Gelegenheit, die vom Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher auf vielen Reisen in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und in den USA höchst umfangreich erarbeiteten Bildreihen unterschiedlicher Hochofenwerke im nahen Vergleich zu betrachten.

Ein Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit Hilla Becher in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln

Laufzeit: 20.9.2013 - 26.1.2014
Eröffnung: Donnerstag, 19.9.2013 um 19 Uhr

Beeindruckend plastisch, fast modelhaft veranschaulichen die Hochofenanlagen mit ihren über Jahrzehnte entwickelten Großapparaturen das vielzitierte Ideal "Form folgt Funktion". Denn die Betreiber jener Anlagen sind weniger von ästhetischen Prinzipien, als vielmehr - die spezifischen Standortbedingungen berücksichtigend - von Überlegungen technischer und wirtschaftlicher Optimierung geleitet, die bis in den Beginn des neuen Jahrtausends reichen. Die von Bernd und Hilla Becher via Großformatkamera betrachteten und studierten Bauten lassen sich in Konstruktion und Funktion genau nachvollziehen. Der Hochofen und der Hochofenkopf wurden oft - sofern die Aufnahmesituation dies zulässt - von drei oder gar vier Seiten ins Bild gesetzt, so dass die Bildsequenz eine Abwicklung des jeweiligen Objekts wiedergibt - frontal, seitlich und perspektivisch gesehen. Eine analytische Sichtweise, die sich absichtsvoll im Naturwissenschaftlichen begründet und immer wieder, übertragen auch auf andere Funktionsbauten im Werk der Bechers, wiederfindet. Ein Hochofenwerk kann damit visuell durchschritten und in weiten Bereichen nachvollzogen werden. Nochmals nahsichtiger werden unterschiedliche, zum Beispiel für die Weiterleitung von Wind und Gas notwendige Röhrenelemente, Konstruktionen und Details abgebildet. Sie beeindrucken durch ihr Volumen und ihre elementaren Formen ebenso wie ihre Materialität und Tonalität. Sie regen unsere Phantasie an, besitzen eine eigene Ästhetik, fast ornamentale Kraft und Dynamik und lassen zugleich weitreichende Ingenieurs- und Handwerkerleistungen erahnen, die die Hochofenwerke über Jahrzehnte immer wieder neu überholen und gestalten.

Erstmals bietet sich nun Gelegenheit, die vom Künstlerpaar auf vielen Reisen in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und in den USA höchst umfangreich erarbeiteten Bildreihen unterschiedlicher Hochofenwerke im nahen Vergleich zu betrachten. Die Präsentation stellt rund 250 seit den 1960er-Jahren entstandene Schwarzweißaufnahmen von über 45 Hochofenwerken vor; Bildreihen und großformatige Einzelphotographien, die für die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur unter der Regie von Hilla Becher zusammengestellt bzw. auf Grundlage des originalen Negativarchivs neu abgezogen wurden. Die Bildreihen widmen sich beispielsweise den deutschen Hochofenanlagen in Duisburg-Bruckhausen, Völklingen, Lübeck oder in Eisenhüttenstadt, den französischen Werken in Longwy, Rombas oder Neuves-Maisons, den belgischen in Liège-Seraing, Charleroi und La Louvière, in Luxemburg Terre Rouge und Differdingen sowie in den USA Ensley, Fairfield, Gadsden, Mingo Junction, Aliquippa und Youngstown.

Einige der Hochofenwerke wurden inzwischen abgebrochen, umgenutzt oder sogar zu Industriedenkmalen ernannt, andere produzieren noch. Gemeinsam ist ihnen eine hohe identitätsstiftende Kraft, formen die monumentalen Werksanlagen nicht allein das Landschaftsbild einer Gegend, auch die Geschichte eines Ortes oder des Landes ist damit verbunden. Besonders die von Bernd und Hilla Becher großformatig umgesetzten Landschaftsbilder, die ausladende großflächige Industrieanlagen zeigen, machen dies deutlich. Nicht allein die zum Himmel ragenden gigantischen Bauten und Kamine sind zu erkennen, sondern auch das Umfeld, die Verkehrsanbindung, Brachen und Felder sowie angrenzende Gärten und Wohnbauten. Damit eröffnen sich viele Dimensionen zur Betrachtung.

Die Ausstellung vermittelt ein umfassendes Bild von der fortwährend intensiven Beschäftigung Bechers mit dem Thema der Hochofenwerke. Bereits 1990 konnten sie in ihrem Buch "Hochöfen" in 223 Tafeln ihre typologisch geordneten Ansichten, aufgenommen in zahlreichen internationalen Hochofenwerken, vor Augen führen. Mit dem aktuellen Ausstellungsprojekt bekommt man darüber hinaus Gelegenheit, weitere Bilder aus diesem Kontext kennenzulernen; solche, die parallel oder später entstanden, jene die die Hochofenanlagen erschöpfender noch behandeln und teilweise bislang nur als Negativmaterial vorlagen. Die Betonung liegt also auf einer neu entworfenen oder erweiterten Sequenzierung durch teilweise neu abgezogene Motive. Dabei ist es aber eine Ordnung, die dem Negativmaterial inhärent ist, eine solche also, die bereits mit dem Aufnahmeprozess, mit Bechers grundsätzlicher Perspektive und photographischer Haltung einhergeht. Diese kompositorische Ordnung wurde von Bernd und Hilla Becher gemeinsam geschaffen und nach Bernd Bechers Tod (2007) von seiner Partnerin weiter fortgesetzt.

Die Ausstellung ist das vierte Projekt, das die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit den Arbeiten der Bechers durchführt. Die ersten drei Projekte waren der Darstellung unterschiedlicher Bergwerksanlagen gewidmet, darunter die Zeche Concordia und die Zeche Hannover aus dem Ruhrgebiet. Mit den Hochofenanlagen wird ein anderer wichtiger Motivkreis beleuchtet, der im hauseigenen Sammlungsbestand prominent vertreten ist. Seit zwölf Jahren verbindet die Stiftung mit dem Künstlerpaar eine enge Kooperation, die sich auf das Thema der Dokumentation gesamter Industrieanlagen in ihrem Schaffen richtet ebenso wie auf die systematische Aufarbeitung ihres Archivs, das in über 50 Jahren konsequent photographischer Tätigkeit zu einem enormen und unersetzlichen Fundus angewachsen ist.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur,
Im Mediapark 7, 50670 Köln,
www.photographie-sk-kultur.de


Montag, 16. September 2013

Krefeld Fashionworld: Neues Eventkonzept geht auch im zweiten Jahr auf

Krefeld, 15. September 2013. Um 12 Uhr fiel am vergangenen Samstag der Startschuss für die zweite Ausgabe der Krefeld Fashionworld. Trotz des trüben Wetters fanden viele interessierte Besucher in die Krefelder Innenstadt, um der Eröffnungsfeier in der Themenwelt GRÜNFLÄCHE Dionysiusplatz beizuwohnen. Mit viel Witz und Charme führte die bekannte Schauspielerin Désirée Nick durch das Programm der rund dreiviertel-stündigen Show. Unter anderem präsentierte sie ihren guten Freund Thomas Rath, der in diesem Jahr den German Lifestyle Award in der Kategorie Mode & Marketing – die Goldene Seidenschleife – gewann.

Im Anschluss hieß es dann auch in den anderen fünf Themenwelten „Bühne frei!“. Insgesamt konn-ten die Veranstalter in diesem Jahr eine leicht gestiegene Anzahl an Teilnehmern auf der Bühne ver-zeichnen. So nutzte in diesem Jahr u.a. das Unternehmen Gardeur aus Mönchengladbach erstmals die Kulisse der Krefeld Fashionworld für die Präsentation seiner Kollektion. Obwohl wetterbedingt keine neuen Besucherrekorde verzeichnet werden konnten, herrschte jedoch an allen Standorten guter Besuch und eine positive, entspannte Stimmung.

„Wir sind sehr zufrieden damit, wie sich das Veranstaltungsformat in diesem Jahr entwickelt hat“, so Ulrich Cloos, Leiter Fachbereich Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld. „Die Krefeld Fashionworld bietet einen neuartigen, experimentellen Raum, in dem sich Menschen und Produkte auf eine ungewöhnliche Art und Weise präsentieren können. In Zeiten, in denen man zum Einkaufen nicht zwingend in die Stadt gehen muss, ist dies ein wichtiger und zukunftsweisender Impuls – so-wohl für Krefeld als auch für den ansässigen Einzelhandel.“

Zu den besonderen Neuheiten in diesem Jahr zählte die umfangreiche Präsentation von nachhaltigen Modelabels und Designern auf der Bühne der Themenwelt GRÜNFLÄCHE Dionysiusplatz. Einige von ihnen stellten sich und ihre Kleidung zudem erstmals in der Alten Kirche vor. Unter ihnen war auch die diesjährige Gewinnerin des German Lifestyle Award in der Kategorie Nachhaltigkeit, Katrin Gam-misch, mit ihrem Label Kaethe Maerz. Ebenfalls zum ersten Mal vertreten war auch das Netzwerk Ökobau Niederrhein, das mit einem geräumigen Öko-Haus an der Dionysiuskirche auftrat.

„Wir konnten in diesem Jahr vor allem von Seiten der Mitmacher sehr viele positive Stimmen ver-zeichnen. Allen vorweg von Thomas Rath, der als stolzer Preisträger ein hervorragendes Aushänge-schild für unsere Veranstaltung ist. Mit diesem Rückenwind gehen wir mit viel Zuversicht in die Pla-nungen für das kommende Jahr“, so Ulrich Cloos.

PRINT: Volkswagen - Area View

Die "Area View"  Technologie von VW zeigt Fahrern die Umgebung des Fahrzeugs auch aus der Vogelperspektive. DDB Berlin gestaltete dafür Printmotive, die geschickt mit den unterschiedlichen Perspektiven spielen.



Freitag, 13. September 2013

ANIMATION: Chipotle - The Scarecrow




















Chipotle Mexican Grill bietet auf seiner Website ein Mobile Game zum Download an. Um dafür zu werben, produzierten sie gleichzeitig einen wunderbar animierten Spot dazu.

SPOT: Extra Kaugummi - Origami




















Die amerikanische Agentur Energy BBDO kreierte für Wrigley's einen Spot mit extrem hohem Taschentuch-Faktor.

Donnerstag, 12. September 2013

Schmuckpunkte am 14./15.09.2013: Kinetischer Schmuck von Michael Berger bei DOLCINELLA

Zum vierten Mal laden Düsseldorfers Schmuckmacher alle Liebhaber zeitgenössischen Schmucks ein, sich in ihren Werkstätten über die Schulter schauen zu lassen. Die Besucher der "Schmuckpunkte" erwarten spannende Einblicke in das Schaffen der Schmuckkünstler, welche in meist versteckten Ateliers ihre Stücke kreieren. Von klassischen Goldschmiedearbeiten über experimentelle Stücke bis hin zu hochmodernem Schmuck der jüngsten Master-of-Arts-Absolventen ist alles dabei. Wie auch in den vorhergehenden
Jahren können die Besucher "schmucke Punkte" sammeln und an einer Verlosung von drei Schmuckgutscheinen teilnehmen. Die Ateliers sind am14./15.09.(Norden) geöffnet und durch grüne Fahnen vor den Türen gekennzeichnet.

Eine der Stationen bei den Schmuckpunkten ist das DOLCINELLA in der Tannenstraße

Michael Berger stellt bei DOLCINELLA aus

Der kinetische Schmuck von Michael Berger ist ein ganz besonderer Blickfang, denn Teile des Schmucks bewegen sich wie von Geisterhand bereits bei kleinsten Bewegungen des Trägers. Ebenfalls bei DOLCINELLA mit dabei sind Diana Faray und Julia Müllers mit ihren Kreationen.

Weitere Infos:

www.dianafaraj.de
www.julia.muellers.ms
www.atelier-berger.de

Energiesparende „Federball“- LED-Glühbirne gewinnt James Dyson Award 2013 in Deutschland

Köln/Malmesbury, 12. September 2013.Cornelius Comanns, Absolvent der Hochschule München im Studiengang Industriedesign, wurde mit seiner energiesparenden LED-Glühbirne mit innovativem Kühlkörper zum Deutschland-Sieger des internationalen James Dyson Award 2013 gekürt.

„Shuttlecock“ (dt. Federball) ist eine LED-Glühbirne, die aufgrund ihres innovativen Kühlkonzepts eine Leuchtstärke vergleichbar mit einer 175 Watt-Glühbirne erreicht, dabei aber kühler bleibt als handelsübliche LED-Glühbirnen. Die Glühbirne hat eine bis zu acht Mal höhere Lebensdauer als die besten bislang existierenden LED-Glühbirnen. Sie benötigt nur weniger als die Hälfte der Energie moderner LED-Glühbirnen und ist deutlich effizienter als Energiesparlampen. Die Kerninnovation ist ein Kühlkörper aus vielen einzelnen Drähten, der die Glühlampe besser und einfacher kühlt als dies bei Ventilatoren oder Flüssigkeiten in handelsüblichen LED-Glühbirnen der Fall ist.

Eine Experten-Jury, bestehend aus Iris Laubstein, Verband Deutscher Industrie Designer, Peter Naumann, Professor für Industrie-Design an der Hochschule München, Tom Philipps, Professor für Industrie-Design an der Hochschule Darmstadt, Paolo Tumminelli, Professor für Design an der Köln International School of Design und Regine Bönsch, VDI Nachrichten, wählte das Design-Projekt von Cornelius Comanns auf den ersten Platz unter den 87 Einreichungen aus Deutschland.

Die Begründung von Professor Tom Philipps: „Cornelius Comanns zeigt mit seinem Projekt Shuttlecock einen cleveren und charmanten Lösungsansatz eines aktuellen Problems beim Einsatz von Hochleistungs-LED-Leuchten. Ihm gelingt es auf fast poetische Weise, das Problem der Wärmekonvektion semantisch neu zu interpretieren ohne hierbei auf funktionale Aspekte zu verzichten.“

Cornelius Comanns zu seinem Erfolg: „Die Wahl zum Deutschland-Sieger des James Dyson Award war für mich eine schöne Überraschung. Mein Projekt zeigt, dass man auch als Designer nicht vor ingenieurstechnischen Herausforderungen zurückschrecken muss. Durch den anderen Blickwinkel des Designers kommen dabei oft überraschende Lösungen heraus.“

Cornelius Comanns hat sich zusammen mit den neun weiteren Nachwuchsdesignern aus Deutschland für die internationale Runde des James Dyson Award qualifiziert, in der die besten Projekte aus jedem der 18 teilnehmenden Länder von Dyson Ingenieuren bewertet werden. Er erhält ein Preisgeld 2.300 Euro um sein Projekt weiter zu entwickeln und es zur Marktreife zu führen.
Der internationale Gewinner wird von Sir James Dyson persönlich ausgewählt und am 7. November 2013 bekannt gegeben.

Die Preisgelder für den James Dyson Award betragen insgesamt 109.000 Euro. Der internationale Gewinner erhält ein Preisgeld von 34.000 Euro. Das Universitätsinstitut des Siegers erhält 11.400 Euro.

Neben dem Projekt „Shuttlecock“ ziehen folgende neun Einreichungen aus Deutschland in die nächste Runde des James Dyson Award 2013 ein:


  • Luftpaket – mit dem Anspruch der Wiederverwendbarkeit bietet das Luftpaket eine intelligente Lösung Waren sicher und effizient zu verschicken
  • MLKL Moleküle – ein Netz aus natürlichen Materialien zum Sichern und Neubepflanzen von Erde in Abholzungs- und Waldbrandregionen
  • Xarius – ein portabler Energieerzeuger, der es ermöglicht in Gebieten ohne Strom elektrische Geräte mithilfe von Windkraft zu laden
  • Sonnenblende – für den universalen Gebrauch an Fenstern
  • Groover – ein kleiner Staubsauger-Aufsatz zur Entfernung von Haaren, Krümeln und Staub von Textilien
  • U Bowl – eine Schüssel mit U-förmigen Silikonrand zum Abstreichen des Kochlöffels
  • Neigungsunabhängiger Messbecher – ein Messbecher, der in jeder Position abgelesen werden kann
  • MINEX – ein kabelgebundener Unterwasser Räumungsroboter mit adaptivem Greifsystem und flexiblem Auftriebstank
  • N.I.O. – eine aktiv gesteuerte Orthese beziehungsweise Exo-Muskulatur


Alle Top 10-Einreichungen aus Deutschland Online unter: http://www.jamesdysonaward.org/Projects/projects.aspx

Weltweit wurden über 600 Projekte eingereicht. Partner des James Dyson Award 2013 in Deutschland sind der Verband Deutscher Industriedesigner (VDID), der Rat für Formgebung und der British Council, die britische Kulturvertretung in Deutschland. Ausgeschrieben wird der James Dyson Award von der James Dyson Foundation, eine von James Dyson gegründete Stiftung, die weltweit eng mit Schulen und Universitäten zusammenarbeitet.

FAIR FASHION’S NIGHT 2013: Mode mit Wert und Werten – das Top-Event für ökologische und ethisch fair produzierte Mode

Düsseldorf, 11. September 2013. Nach dem erfolgreichen Debüt im September 2011 veranstaltet der Fairtrade Düsseldorf e.V. am Freitag, den 27. September 2013 erneut eine FAIR FASHION’S NIGHT. Das Top-Event für ökologisch und ethisch fair produzierte Mode bringt Düsseldorfer Mode-Fans sowie internationale Labels zusammen. Das junge Veranstaltungsformat richtet sich nicht an Fachbesucher, sondern an den Endkunden und ist somit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Da die Resonanz der Gäste auf die FAIR FASHION’S NIGHT 2011 sehr positiv war, erwartet der Veranstalter diesmal über 400 Gäste, darunter zahlreiche Designer, Label- und Shop-Inhaber. Die Türen öffnen um 18 Uhr.

50 verschiedene Labels

Im Spannungsfeld von Gründerzeit-Architektur und Avantgarde präsentieren im Hotel MutterHaus 15 Aussteller mehr als 50 verschiedene Labels. Unter ihnen finden sich junge Designer, etablierte Modemarken und Düsseldorfer Concept Stores. Schwerpunkte sind die neuen Herbst- und Winter-Kollektionen, aber auch das ein oder andere Sommer-Outfit wird noch zu sehen sein.

Late Night Shopping

Die faire Mode wird im Rahmen eines Late Night Shopping und einer Modenschau präsentiert. Doch nicht nur das Auge soll auf seine Kosten kommen: Für den guten Klang in den Ohren sorgt Live-Musik von der Big Band des Theodor-Fliedner-Gymnasiums und dem Chor des Suitbertus-Gymnasiums, der ersten Fairtrade School Deutschlands. Außerdem wird es Best Practice-Vorträge von deepmello, Macarons, Wunderwerk, Globe Hope, Grand Step, Alma & Lovis und COCCCON geben.

Feinstes Bio-Catering

Als etablierte Vorreiter für erlesene Getränke sind Marken wie LemonAid, ChariTea, Acht Grad, Pfanner und Gepa im Angebot. Sie verwöhnen die Gäste an der bio-fairen Bar. Die Terrasse und der Park des Hotels MutterHaus laden in den Spätsommertagen zum Networken ein. Dazu gibt es feinstes Bio-Catering vom Küchenchef des Hotels persönlich. Ideale Bedingungen, um am Ende einer anstrengenden Arbeitswoche News auszutauschen und in guter Gesellschaft zu entspannen.

Ihren Abschluss findet die Veranstaltung mit der FAIR FASHION’S NIGHT-Tombola. Zur Verlosung stehen attraktive Preise bereit – wie zum Beispiel edle und coole Accessoires, eine Übernachtung mit Bio-Frühstück im Hotel MutterHaus, Einkaufsgutscheine und vieles mehr.

DIPLOM-SPOT: BMWi - Born Electric


















Es gibt Momente, da kann man nur noch staunen. Wie bei diesem Film, der für BMW die Geburt der Perfektion inszeniert. Es handelt sich hierbei tatsächlich um eine Abschlussarbeit von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg. Director und CD: OZ / Producer: Linda Dedkova, Julia Golembiowski /DOP: Jann Doeppert / Text: Stese Wagner /Production Design: Daniel Hermann, Mark Olaf Formanek / Costume Design: Andy Besuch / Hair & Make Up: Katharina de Malotki / Gaffer: Benjamin Erdenberger / Editor: MichaelTtimmers 'Devon' / Composer: Christopher Marquez / Sounddesign & Audio Mix: Johannes Kunz / Postproduction & Telecine: Optix Berlin / 3D Artists: Martin Hecking, Phillip Skoric / 2D, Compositing Artists: Neil Reynolds, Felix Bester / Telecine Operator: Florian Staerk / Produktion: Optix, Berlin


BMW i - Born Electric (Spec) from OZ on Vimeo.

Dienstag, 10. September 2013

NRW-Forum, die Letzte: "FotoA-Z, Fotografen, die wir gezeigt haben und die, die wir immer schon gerne gezeigt hätten."

28. September 2013 - 5. Januar 2014
NRW-Forum Düsseldorf

Anmerkung vorab: Es ist die letzte Ausstellung im NRW-Forum. Wir vom designertreff düsseldorf werden es vermissen. Vielen Dank für die vielen inspirierenden Ausstellungen. Wir wünschen allen Machern des NRW-Forums alles Gute und viel Erfolg bei den kommenden Projekten.

Der Titel sagt schon alles: FotoA-Z, Fotografen, die wir gezeigt haben und die, die wir immer schon gerne gezeigt hätten. Damit zieht das NRW-Forum sein Resümee aus 15 Jahren mit aufsehenerregenden (nicht nur) Fotoausstellungen wie Peter Lindbergh, Herb Ritts, Helmut Newton, Robert Mapplethorpe, Guy Bourdin, Rankin oder zuletzt Bryan Adams, und von Gruppenausstellungen wie "Chic Clicks", "Spectacular City" oder "State of the Art - Phtographie".

Die Liste der nun ausgestellten Fotografen spannt sich von A wie Araki, über Goldin, Höfer, Outerbridge oder Wall bis hin zu Z wie Zeitschriften. Sie umfasst dabei die Avantgarde der Fotomagazine genauso wie Künstler, deren Arbeit stilprägend nicht nur für die Fotografie-Geschichte sondern auch für die Werbung, die Mode, die Medien waren. Neben den wichtigen, im NRW-Forum schon präsentierten, Ikonen wie Helmut Newton, Guy Bourdin oder Robert Mapplethorpe füllt diese Ausstellung nun einige der verbleibenden Lücken auf mit Arbeiten von Cindy Sherman und Philip-Lorca diCorcia oder Inez van Lamsweerde, die höchst innovativ und andersartig die (Mode-) Fotografie beeinflusst haben, mit Arbeiten von Richard Prince und Peter Fischli/David Weiss, die die Appropriation in der Fotografie verankerten, oder mit Altmeistern wie Paul Outerbridge und Charles Jones, deren Werk heute wieder großen Einfluss auf eine junge Generation von Fotografen ausübt. Viele der Arbeiten waren selten oder noch nie in Deutschland zu sehen, andere wurden einzig für diese Ausstellung - so Nick Knights Blumenbilder oder Joel Sternfelds iPhone-Fotos aus Dubai - abgezogen. Eine große Wandinstallation in der Ausstellung verdeutlicht mit über 100 Magazinen, wie wichtig der Einfluss der Printmedien für die Verbreitung der Fotografie war und welch große Rolle dabei Mode- und Lifestylemagazine wie Vogue, Harpers Bazaar oder I-D Magazine - unabhängig von den reinen Foto-magazinen - spielten.

Wie ein Spinnennetz verweben die Arbeiten die Standpunkte der einzelnen Fotografen mit der Geschichte der Fotoausstellungen im NRW-Forum - eine höchst subjektive Auswahl, allein dem persönlichen Empfinden der Ausstellungsmacher Petra Wenzel und Werner Lippert geschuldet, und einzig und allein mit dem Ziel, noch einmal zu zeigen, wie die Fotografie sich im 20. Jahrhundert zum künstlerischen Leitmedium erheben konnte, wie ihre Konvergenz mit immer neuen Disziplinen (Mode, Video, Reportage) Gestalt annahm, und wie sie es immer wieder versteht, sich aus den Fesseln einer "klassischen" Kunstforum zu lösen und zu erneuern.

"FotoA-Z - ist eine Bilanz." schreibt der renommierte Fotohistoriker Prof. Klaus Honnef dazu in seinem Essay im Katalog der Ausstellung. "Eine ungewöhnliche Bilanz; einerseits. Zugleich ein Zeitdokument dessen, was in der Fotografie vor der Folie eines dramatischen Wandels im Umgang mit dem Medium vor und nach der Jahrtausendwende so etwas wie „the state of the art“ ist. Und darüber hinaus ist FotoA-Z ein (verlorener?) Spiegel unserer meist verborgenen Sehnsüchte und Begierden, unserer geheimen Befürchtungen und Ängste. Festgehalten und sichtbar gemacht in Bildern, die den kollektiven Blick auf die Dinge verändert haben und ihrerseits Produkte einer tiefer greifenden Veränderung sind. Eine komplizierte Geschichte liegt hinter den Bildern. Unsichtbar."

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Nobuyoshi Araki, Guy Bourdin, Anton Corbijn, Philip-Lorca diCorcia, William Eggleston, Peter Fischli und David Weiss, Nan Goldin, Candida Höfer, Joel Sternfeld, Wolfgang Tillmans  Charles Jones, Nick Knight, David LaChapelle, Robert Mapplethorpe, Helmut Newton, Paul Outerbridge, Richard Prince, Thomas Ruff, Cindy Sherman, Inez van Lamsweerde, Jeff Wall. Sie wird von einem Katalog mit einem Essay von Klaus Honnef begleitet. Mit dem Ende der Ausstellung am 5. Januar 2014 beendet das NRW-Forum sein Programm.

Guy Bourdin, Charles Jourdan, Autumn 1977 © The Estate of Guy Bourdin 

Anton Corbijn, heaven, 2002 / Aus der Serie a. somebody, strijen, holland © Anton Corbijn 

Philip Lorca DiCorcia, Gerald Hughes (a. k. a. Savage Fantasy); about 25 years old; Southern California; $ 50, 1990/1992 © Philip Lorca DiCorcia 

Charles Jones: Beet Root Long, ca. 1900, Courtesy Michael Hoppen Gallery, London 

David LaChapelle: "Amanda as Liz (purple)", 2007, Courtesy Jablonka Galerie © David LaChapelle 
Robert Mapplethorpe, Lowell Smith, 1981 © Robert Mapplethorpe Foundation, used by permission 
Paul Outerbridge, Images de Deauville, ca. 1936 © The Museum of Fine Arts, Houston; The Manfred Heiting Collection 
Nobuyoshi Araki, Kinbaku Shamaki, Japan, 2006 © Nobuyoshi Araki 
Cindy Sherman: Untitled (the acress daydreaming), 1976/2000 © Cindy Sherman 
Joel Sternfeld: Ski Dubai, Mall of the Emirates, 2008-2009, Courtesy of the artist and Luhring Augustine, New York © Joel Sternfeld 

Montag, 9. September 2013

Artek und Vitra - Eine neue Partnerschaft

Am 6. September 2013 hat Vitra das finnische Unternehmen Artek erworben.

Das bekannte Design-Unternehmen Artek wurde 1935 vom Architekten Alvar Aalto und seiner Frau Aino Aalto, der Kunstfördererin Maire Gullichsen und dem Kunsthistoriker Nils-Gustav Hahl gegründet und wurde mit der radikalen Geschäftsidee geschaffen, „Möbel zu verkaufen und durch Ausstellungen und andere bildende Maßnahmen eine moderne Wohnkultur zu fördern“. Aufbauend auf den von Alvar Aalto geschaffenen Grundlagen ist Artek heute einer der innovativsten Protagonisten des modernen Designs.

„Vitra hegt schon seit Jahrzenten große Hochachtung für Aalto und Artek“, erklärt Rolf Fehlbaum, Mitglied des Verwaltungsrats von Vitra. „Das finnische Design-Unternehmen ist mehr als nur eine Möbelsammlung: Wie auch Vitra, ist es ein kommerziell-kulturelles Projekt, das in seinem Bereich eine Vorreiterrolle innehat. Für Vitra ist es wichtig, dass Artek diese Rolle fortführen und weiterentwickeln kann.“

Artek wird als separater Geschäftsbereich weiterbestehen. Synergiemöglichkeiten zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen, vornehmlich von Produktion, Distribution und Logistik, werden untersucht.

„Die internationale Dimension, die bereits in Arteks Gründungserklärung von 1935 als klares Ziel formuliert war, musste wiederbelebt werden“, erklärt Mirkku Kullberg, Geschäftsführerin von Artek.„Das ist die Arena, in der wir spielen möchten, und Partnerschaften oder Eigentumsverhältnisse sind ein möglicher Weg, die Zukunft zu gestalten. Für uns war ein branchenerfahrener Eigentümer für Artek die beste Wahl. Hier bietet sich dem finnischen Design eine großartige Chance, und Artek geht damit einen großen Schritt auf eine ganz neue Ebene.

Den Kern des Produktsortiments von Artek bilden die Möbelstücke und Lampen von Alvar Aalto. Im Zuge einer neuen Sortimentsstrategie erweitert Artek das Produktportfolio und hat die Rechte für die Möbelkollektion von Ilmari Tapiovaara erworben. Gleichzeitig führt Artek die enge Zusammenarbeit mit bekannten internationalen Architekten, Designern und Künstlern wie Eero Aarnio, Shigeru Ban, Naoto Fukasawa, Harri Koskinen, Juha Leiviskä, Enzo Mari und Tobias Rehberger fort.

Als wichtiger Protagonist der Kunstbewegung der Moderne, ganz im Geiste der radikalen Firmengründer, gehört Artek bei der Suche nach Zukunftswegen in und zwischen den Disziplinen Design, Architektur und Kunst auch heute noch zu den Vorreitern. „Nordisches Design feiert ganz klar ein Comeback, und Aaltos Arbeit erfährt derzeit neue Wertschätzung. Tapiovaara ist dagegen natürlich international viel weniger bekannt, aber es wird höchste Zeit, dass er entdeckt wird“, fügt Rolf Fehlbaum hinzu.

Die Partnerschaft zwischen Vitra und Artek beruht auf gemeinsamen Werten. „Vitra verfügt über die Unternehmenskultur, das Fachwissen und die Geschäftsressourcen, die ideal sind, um Artek auf die nächste Stufe zu heben“, erklärt Daniel Sachs, CEO des bisherigen Eigentümers von Artek, Proventus, die Entscheidung für den Geschäftsabschluss.

Neue Materialien für Designer und Unternehmer - VDID Workshop 17. September auf der Stuttgarter Messe

(Berlin, 06.09.2013) Der VDID Verband Deutscher Industrie Designer und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart WRS veranstalten am 17. September 2013 von 14 bis 18 Uhr einen Material-Workshop auf der Stuttgarter Messe zum Thema "Neue Materialien für Designer und Unternehmer". Erfahrene Referenten aus Materialforschung, Entwicklung und Fertigung informieren Unternehmer, Produktentwickler und Industriedesigner über die neusten Werkstoffinnovationen.

Der Workshop findet parallel zu den Messen COMPOSITES EUROPE www.composites-europe.com/ und HYBRID EXPO www.hybridexpo.com/ statt, die vom 17. bis zum 19. September 2013 ihre Pforten geöffnet haben. Der VDID stellt dort zusammen mit der Agentur raumPROBE und spekDESIGN in Halle 6 (Stand 6/F50) aus.

Das komplette Programm und Informationen zu den Referenten sind dem beigefügten PDF zu entnehmen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Anmeldungen und Anfragen zu Eintrittskarten für die Messe sind bitte an die VDID Geschäftsstelle mail@vdid.de zu richten.

VDID Workshop: Neue Materialien für Designer und Unternehmer
Termin: Dienstag 17. September 2013, 14 bis 18 Uhr
Ort: Messe Stuttgart, Messepiazza 1, D-70629 Stuttgart, Eingang Ost, Region Stuttgart Lounge
Teilnahme: kostenlos, Anmeldung erforderlich
Anmeldung: VDID Geschäftsstelle, mail@vdid.de

VDID Stand auf Composites Europe: Halle 6 (6/F50)


Mirjam Dietz verlässt Igedo Company

(lifePR) (Düsseldorf, 06.09.2013) Mirjam Dietz wird die Igedo Company verlassen und zukünftig nicht mehr für den Messeorganisator aus Düsseldorf tätig sein. Mit Wirkung zum 30. September 2013 hat sich die Igedo von Frau Dietz getrennt.

Nach vier erfolgreichen Jahren, in denen Mirjam Dietz zuletzt den Bereich 'International Brand Development & Communication' verantwortete, wendet sie sich nun neuen Aufgaben im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit zu. Frau Dietz, die schon von 1990 bis 2004 für die Igedo tätig war und kurzzeitig für zwei Jahre nach Berlin zur Bread & Butter wechselte, kehrte im März 2009 erneut zur Igedo Company zurück. Die Position im Hause der Igedo Company wird nicht neu besetzt.

Freitag, 6. September 2013

VORTRAG: Alexa Meade - Your body is my canvas

Quelle: TED







Alexa Meade hat eine außergewöhnliche Herangehensweise für ihre Bilder. Sie benutzt keine Leinwände, um Menschen abzubilden. Sie macht die Menschen zu Leinwänden.

Auslobung des Designpreises Halle - Gesucht werden Entwürfe zum Thema Wasser

Zum dritten Mal wird der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Designpreis Halle ausgelobt. Gesucht werden Entwürfe aus aller Welt, die sich intensiv und fantasievoll mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Ein Thema, das nach dem Hochwasser in Deutschland Anfang Juni besondere Aktualität erhalten hat.

Beiträge zum internationalen Wettbewerb können neuartige Dienstleistungen und Konzepte für veränderte Handlungs- oder Nutzungsstrategien sein, sowie Produkte, die den Umgang mit Wasser als Ressource behandeln oder sich mit den sinnlichen Qualitäten des Materials Wasser auseinandersetzen. Ausgezeichnet werden herausragende gestalterische Produkte, Ideen und Konzepte. Die Preisträger werden durch eine hochkarätige Expertenjury ausgewählt.

Die Anmeldung und Einsendung der Beiträge ist vom 2. Januar bis 31. Januar 2014 möglich. Die Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung finden am 3. Juni 2014 statt. Alle nominierten Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen einer umfassenden Abschlussausstellung präsentiert, zu der ein Katalog erscheint.

Thema Wasser

Wasser ist eine der elementaren Voraussetzungen für das Leben auf der Erde. Der menschliche Körper enthält etwa 60% Wasser. Wasser bedeckt zu ca. 71% die Erdoberfläche. Gewässer sind wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere und haben eine herausragende ökologische Bedeutung. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und wird bedenklich knapp. Wasser dient unter anderem als Verkehrs- und Transportmittel, der Körperhygiene, der Nahrungszubereitung, der Energiegewinnung, es verschafft Erholung
und Freizeitvergnügen und ist zudem ein äußerst reizvolles Material.

„Das Thema Wasser ist von aktueller und globaler Brisanz und kann daher in ökologischer, wirtschaftlicher, ethischer und sozialer Hinsicht viele interessante gestalterisch-praktische sowie designtheoretische oder kulturwissenschaftliche Fragen aufwerfen“, so Kurator Vincenz Warnke, Professor für Industriedesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Designpreis Halle

Der Preis wird alle drei Jahre vom Designpreis Halle e. V. ausgelobt und gemeinsam mit der Stadt Halle, der regionalen Wirtschaft und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vergeben. Er soll zwischen Wirtschaft und Design vermitteln, das Bewusstsein um exzellentes Design schärfen und für junge Designer einen Anreiz schaffen, sich mit ihren Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren und den Wettbewerb zu suchen.

Ein besonderes Merkmal dieses internationalen Wettbewerbs ist, dass er immer unter einem neuen Thema ausgeschrieben wird. Für die Ausstellung und Präsentation der nominierten Beiträge wird jeweils ein geschichtsträchtiger und themenbezogener Veranstaltungsort gewählt, welcher der Preisverleihung einen außergewöhnlichen Rahmen gibt.

Designpreis Halle – der Name ist ein Bekenntnis zu Halle und möchte die Stadt als Standort einer vielfältigen innovativen Wirtschaft und Forschung sichtbar machen. Der Preis versteht sich als Botschafter für das kreative Halle, das als inspirierender Raum für eine große gestalterische Szene auch attraktiv ist für junge frische Ideen aus aller Welt.

Teilnahme

Teilnahmeberechtigt sind Gestalterinnen und Gestalter sowie Studierende aller Design-Disziplinen, die zum Einsendeschluss am 31. Januar 2014 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Termine

Auslobung des Wettbewerbs: 01. Juli 2013
Anmeldung und Einsendung der Beiträge: 02. Januar – 31. Januar 2014
Benachrichtigung der Nominierten: bis 20. Februar 2014
Einsendung der nominierten Arbeiten: 16. April – 01. Mai 2014
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung: 03. Juni 2014
Ausstellungszeitraum: 04. Juni – 22. Juni 2014

Jury

Prof. Volker Albus, Tulga Beyerle, Thomas Edelmann, Prof. Axel Kufus, Nils Holger
Moormann, Prof. Axel Müller-Schöll, Prof. Peter Raacke, Prof. Vincenz Warnke

Kurator

Prof. Vincenz Warnke

Preissumme

Der Designpreis Halle ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.

Teilnahmegebühr/Kosten

Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Kosten für die Einsendung und Rücksendung
des Beitrags trägt der Teilnehmer.

PRINT: Decathlon - Tired

Die  französische Werbeagentur BETC gestaltete diese Printkampagne für Decathlon, dem 'Sports Megastore'.





SPOT: Guinness - Rollstuhl-Basketball




















BBDO in New York erdachte sich diesen sehr emotionalen Spot für die irische Brauerei Guinness.

SPOT: Vodafone - Mehr Power für dich.




















Jung von Matt/Alster entwickelte den ersten TV-Spot für Vodafone im neuen Design und der ist richtig fett. Regie führte Sebastian Strasser und die Musik mit dem Titel "Run, Boy, Run" steuerte die Band Woodkid bei.

SPOT: Le Trèfle - Paper is not dead.




















Totgesagte leben länger - so auch Papier. Auch im Zeitalter von Tablets, Smartphones hat es immer noch seine Berechtigung- Manchmal sogar eine sehr wichtige Rolle.

Sunshine for Japan - Japanische Matinee

Nach dem Motto „deine Farben können das Land der aufgehenden Sonne wieder erhellen“ startete Mansoureh Rahnama die Initiative „Project Sunshine for Japan“ – im März 2011 nach der erschütternden Dreifachkatastrophe in Japan. Am 13. Oktober 2013 präsentiert sich das Projekt erstmals auf der weltweit größten Fachmesse – als japanische Matinee in Halle 6 in Frankfurt.

„Project sunshine for Japan“ ist eine weltweite Benefiz-Kampagne in Form eines Plakatwettbewerbs für die Hinterbliebenen der Katastrophe in Fukushima. Rund 400 internationale Designer aus 40 Ländern beteiligten sich an dem Wettbewerb und drückten gestalterisch ihr Mitgefühl zur Katastrophe in Japan aus. Der Zuspruch und die Qualität der Arbeiten waren überwältigend. Eine Jury namhafter Designer wählte die 100 überzeugendsten Plakate und Sponsoren unterstützten bei Ausstellungen: An der Fachhochschule Düsseldorf, der Messe “Tradefair“ in Tokio, am Japanischen Kulturinstitut in Köln, dem ATC Designerzentrum in Osaka, dem Kreuzfahrtschiff “Peace Boat“ (mit über 5.000 Besuchern) und der “Conference for a Nuclear Power Free“ in Tokio, im „Kulturort Depot“ in Dortmund, im „Haus der Künstler“ in Teheran und der „Vesal e Shiraz in Souratgar Gallerie“ in Shiraz.

Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen den Kulturen, denn die Beteiligung von Künstlern und Designern vieler Kulturkreise zeigt den unterschiedlichen Umgang mit Katastrophen dieser Art sehr eindrucksvoll. Sie ermöglicht den kulturellen Austausch weltweit – wie auch lokal – zugleich wird ein internationales Netzwerk junger kreativer Köpfe und bereits etablierter Kreativdirektoren und Unternehmen aufgebaut.

Am 13. Oktober 2013 präsentieren sich auf der Bühne der Halle 6 ausgewählte Exponate und das Buch in einer spannenden musikalischen und literarischen Sonntagsvorstellung. Die exklusive Kulturveranstaltung gestalten beteiligte Designer und Autoren sowie die Initiatorin als japanische Matinee.

Der im März 2013 veröffentlichte Katalog präsentiert die prämierten Plakate und literarischen Beiträge erstmals in Form einer umfassenden Publikation. Er enthält die 100 besten Plakate des „Project Sunshine for Japan“ sowie Beiträge international namhafter Designer und Autoren aus 15 Ländern in 13 Sprachen.

Darunter befinden sich Texte von Yuri Andrukhovych (Ukraine), Kevin Chen (Taiwan), Mustafa Ijaz (Turkei), Naemi Reymann (Deutschland), Ryuichi Sakamoto (Japan), Gert Scobel (Deutschland), Günter Grass (Deutschland), Izumi Yamaguchi (Japan), Rui Zink (Portugal) Mansoureh Rahnama (Deutschland/Iran) und weiteren. Das Buchcover gestaltete Uwe Loesch.

Internationale Kulturveranstaltung mit künstlerisch-musikalischer Darstellung

Kuratorin: 
Mansoureh Rahnama

Themengebiet:
Literatur & Sachbuch, Musik, Design

Veranstaltungsart:
Buchpräsentation, Origami-Workshop, Musikalische Lesung

Datum:
Sonntag, 13.10.2013, 11:00 - 13:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Halle 6.0
60327 Frankfurt am Main

Sprache:
Englisch/Deutsch

Veranstalter:
Ausstellungs- und Messe GmbH Frankfurter Buchmesse

Mitveranstalter:
Project Sunshine for Japan c:tiv e.V.
Verlag Kettler

Teilnehmer:
Mansoureh Rahnama (Initiatorin)
Naemi Reymann (Designerin & Autorin)
Akiko Inagawa (Musikerin)

Donnerstag, 5. September 2013

AMBIENT: ZNAK.COM - Die Wahrheit ist gefährlich




In totalitären Systemen ist es gefährlich die Wahrheit zu sagen, weil die Wahrheit diese System bedroht. Menschen, Journalisten wie Bürger, die sich nicht einschüchtern lassen, müssen damit rechnen bestraft zu werden, wenn Sie die Wahrheit sagen. Das musste auch die Mitgründerin von ZNAK.COM Aksana Panova erfahren.

Um die Menschen in Russland wach zu rütteln und zu zeigen, dass es wirklich jeden treffen kann, hat ZNAK.COM diese Guerilla Marketing Aktion durchgeführt und als Video ins Netz gestellt.