Mittwoch, 30. Oktober 2013

Liebe Lufthansa, Sicherheitshinweise gehen auch in cool!

















Okay, auch bei allen anderen Airlines sind die Sicherheitshinweise eher eine dröge Prozedur, die man gelangweilt über sich ergehen lässt. Bei allen Airlines? Natürlich gibt es auch eine Ausnahme, die die Regel bestätigt - und die heißt Virgin America.

Teppichfliessen zur Rettung der Weltmeere


















Interface stellt Teppichfliesen her. Das klingt erst einmal nicht aufregend. Dass das Unternehmen hierfür auch alte Fischernetze nutzt, ist da schon viel spannender. Mit ihrer neuen Teppichfliesen-Kollektion Net Effect will das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Rettung der Weltmeere leisten - und das sieht dazu auch noch ziemlich gut aus.

Dienstag, 29. Oktober 2013

SPOT: HORNBACH - Was bleibt von dir?












Was ist das? Ein französischer Film früher Existenzialisten? Etwa ein unbekannter Truffaut? Nein, weit gefehlt. Was so verstörend und emotional daherkommt, ist der neue Hornbach TV-Spot.

Eike König ist Vorsitzender des ADC Nachwuchswettbewerbs 2014

Mit seinem unkonventionellen Design ist Eike König zum Vorbild einer ganzen Generation von Nachwuchsgestaltern geworden. Nun steht er der großen ADC Jury bei der Bewertung der Arbeiten as dem ADC Nachwuchswettbewerb vor, die gemeinsam mit den Einsendungen des ADC Wettbewerbs im Rahmen des ADC Festivals 2014 juriert werden.

Der ADC Nachwuchswettbewerb 2014 ist bereits eröffnet: Studenten, Absolventen und Young Professionals können bis zum 9. Dezember 2013 ihre besten Arbeiten ins Rennen um die ADC Junior Nägel schicken.

Eike König ist Gründer und Leiter des HORT, einem multidisziplinären Design-Studio mit internationalen Kunden wie Nike, Universal Music, The New York Times, Volkswagen, Stiftung Bauhaus Dessau oder IBM. Der Professor der HfG Offenbach gilt als einer der einflussreichsten deutschen Grafikdesigner. 2011 kürte ihn die Lead Academy zum Visual Leader des Jahres. „Ich fühle mich als Begleiter von jungen Kreativen, weniger als Lehrer. Die Arbeiten von Studenten oder Junioren inspirieren mich. Und deswegen freue ich mich riesig, Vorsitzender der ADC Nachwuchswettbewerbs zu sein und damit die Gelegenheit zu haben, die ganze Bandbreite von dem zu sehen, was der Kreativnachwuchs in den letzten Monaten erarbeitet hat. Ich erwarte viele großartige Arbeiten!“, sagt Eike König. „Ich bin froh, dass wir mit Eike König einen der wichtigsten deutschen Designer für den Nachwuchswettbewerb gewinnen konnten. Ich weiß, dass er für viele junge Gestalter und Nachwuchskreative Idol und Vorbild geworden ist“, sagt ADC Präsident Stephan Vogel.

Der ADC Nachwuchswettbewerb

Zum 30. Mal ruft der ADC junge Kreative – Studenten, Absolventen und Young Professionals mit nicht mehr als zwei Jahren Berufserfahrung – auf, sich mit ihren besten Arbeiten beim ADC Nachwuchswettbewerb zu bewerben. Gesucht werden Semester-, Abschluss- und Praxisarbeiten aus der kreativen Kommunikation, egal ob praxisorientiert oder künstlerisch frei gestaltet. Teilnahmeschluss ist der 9. Dezember 2013. Angenommen werden alle Arbeiten, die vom 1. Januar bis zum 30. November 2013 erstellt und veröffentlicht worden sind. Alle Arbeiten werden im Rahmen des ADC Festivals, das vom 13. bis 17. Mai in Hamburg stattfindet, juriert. Hauptsponsor des ADC Nachwuchswettbewerbs ist die Weischer.Mediengruppe.

Weitere Informationen zum ADC Nachwuchswettbewerb 2014 stehen unter www.adc.de und auf www.facebook.com/junior.adc zur Verfügung.

AUSSTELLUNG: „Schloss Strasse 3“ - Portraits von Meryl Tankard aufgenommen von Régis Lansac

MAC Studios, Duisburger Straße 19, 40477 Düsseldorf
Die Ausstellung wird vom 09.11. bis 17.11. geöffnet sein.

 Düsseldorf, 29. Oktober 2013. Am dem 09. November 2013 wird in den MAC Studios Düsseldorf die Ausstellung „Schloss Strasse 3“,  gezeigt. Dabei werden mehr als 20 großformatige Tankard-Portraits, aufgenommen 1984 von dem französischen Photographen Régis Lansac, präsentiert.

Fotocredit: Régis Lansac, Foto: Meryl Tankard

Alle Portraits wurden in der Schloss Strasse 3 produziert, der Wuppertaler Wohnung des amerikanischen Professors und Kunstkritikers David Galloway, der die ersten englischsprachigen Artikel über Pina Bausch veröffentlichte.


PRINT: Wisconsin Department of Justice - The Fly Effect

Im Mittelpunkt der Antidrogen-Kampagne des "Wisconsin Department of Justice" steht der Fly Effect. Dieser besagt, dass jede Spirale einen Anfang hat. Verantwortlich für die Kampagne ist die amerikanische Werbeagentur Knupp & Watson & Wallman.









Website: www.theflyeffect.com



Montag, 28. Oktober 2013

SPOT: Weser Kurier - Wireless since 1945


















Der Weser Kurier nimmt Apple aufs Korn und wirbt mit diesem sympathischen Spot für das analoge Zeitungslesen, dass es an der Weser immerhin schon seit 1945 kabellos gibt. :-)

09.11.2013 in Köln: Forum Mediendesign

Das vom Studiengang Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln veranstaltete Forum Mediendesign, am 09.11.2013 ab 14:00 Uhr, beschäftigt sich in diesem Jahr mit einem ganz besonders heiklem Thema: der Kreativblockade.

Veranstaltungsort des ist das Museum Ludwig Köln. Der Eintritt zum Forum Mediendesign ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Freitag, 25. Oktober 2013

Semesterarbeit: LUX rettet die Haut

















Lux schützt die Haut. Eine ebenso eigenwillige wie perfekt inszenierte Interpretation liefern die beiden Studenten Andreas Bruns und Simon Drescher von der Filmakademie Baden-Württemberg.


Natürlich braucht es ein paar mehr fleißige Hände, um so einen Spot zu realisieren. Deshalb hier die Credits:

Client: LUX
Spot: "Save your skin"
Production Company: Filmakademie Baden-Württemberg
Author: Andreas Bruns, Gunnar Heuwold
Director: Andreas Bruns
Director of Photography: Simon Drescher
Executive Producer: Andreas Bruns, Susanne Kultau
Producer: Carmen Giesing, Nathalie Kraft
Editor: Andreas Bruns, Philipp Ostermann
Compositing & Grading: HARVEST Digital Agriculture
Production Design: Cosima Vellenzer
Composer: The German Wahnsinn Team
Sounddesign: The German Wahnsinn Team
SFX: FFB Stunts

CAST:
Pure Evil: Hagen Oechsel
Pure Beauty: Amo Völker

Thanks for the support:
Saubere Filme GbR
Studio Hamburg Filmtechnik
LiCam GmbH
Optiplot

Full Credits: http://goo.gl/p9opfu


Sarah Westphal – Timpano - Zeitgenössische Fotokunst trifft alte Meister

Sarah Westphal – Timpano (27.9.13 – 2.2.14)
Zeitgenössische Fotokunst trifft alte Meister 

Die großformatigen, oft mehrteiligen Fotografien von Sarah Westphal  (geb. 1981, Wermelskirchen) sind rätselhaft und oft auch unheimlich.  Faltungen und Spiegelungen, Schleier und Vorhang sind wiederkehrende Motive in ihren Bildern. Auf ebenso tiefgründige wie faszinierende Weise lotet Westphal mit ihren Arbeiten im Wallraf-RichartzMuseum den Themenbereich des Verhüllens und Enthüllens aus.

Damit steht sie in einer langen Tradition: Der Ausstellungstitel  „Timpano“ bezieht sich auf eine historische Gattung aufgespannter  Textilien, die dem Schutz oder der Verhüllung kostbarer Gemälde
dienten.

Parallel zu der großen Sonderausstellung „Geheimnisse der Maler“  präsentiert das Wallraf in seiner Mittelalter-Abteilung neun ausgewählte  Arbeiten der in Gent und Berlin tätigen Künstlerin. Ihre Fotografien  treten dort an die Stelle einiger zurzeit im Untergeschoss gezeigter  Hauptwerke wie der „Muttergottes in der Rosenlaube“ von Stefan  Lochner. Eindrücklich thematisieren sie deren vorübergehende  Abwesenheit und damit gleichsam ein „Fasten des Auges“.

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
Obenmarspforten (am Kölner Rathaus)
D-50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 / 221 - 211 19
info@wallraf.museum
www.wallraf.museum
Eintrittspreise
Erwachsene: 12 € (pro Person / ermäßigt 8 €)
Gruppen: 10 € (pro Person bei Gruppen ab 10 Personen)

Sarah Westphal, Folding, 2010, Fotografie, Lambda Print auf Dibond aufgezogen, 130 x 85 cm, Courtesy Sarah Westphal & Galerie Zink, Berlin

Sarah Westphal, Interior Landscapes, 2008, Fotografie, Inkjet Print auf Dibond aufgezogen, 52 x 75 cm, Courtesy Sarah Westphal & Galerie Zink, Berlin

Sarah Westphal, Kratzer – Scratches, 2010–2011, Fotografie, Inkjet Print auf Dibond aufgezogen, 128,5 x 86,5 cm, Courtesy Sarah Westphal & Galerie Zink, Berlin

Sarah Westphal, Stilleven, 2008, Fotografie, Inkjet Print auf Dibond aufgezogen, 52 x 78 cm, Courtesy Sarah Westphal & Galerie Zink, Berlin

Re-Launch: Die neue Website des Museum Ludwig ist seit gestern online

In den letzten Monaten haben wir intensiv an einem Redesign unserer Kommunikationsmedien gearbeitet. Nicht nur das Programmheft erscheint bereits im neuen Layout, auch unsere Internetseite www.museum-ludwig.de wurde neu gestaltet und ist nun online erreichbar.

Die neue Seite bietet viele Neuerungen und ein aufgeräumtes, benutzerfreundliches Layout. Alle wichtigen Infos zu Öffnungszeiten und aktuellen Veranstaltungen stehen tagesaktuell auf der Startseite und in unserer Mediathek stellen wir Videos und Tonaufnahmen vergangener Veranstaltungen und Vorträge zur Verfügung.

Die Seite ist responsiv und somit für die Nutzung auf Tablets, Smartphones und verschiedenen Desktopgrößen optimiert.

Als zusätzliches Angebot für unsere Besucher haben wir einen kostenlosen Ausstellungsguide für Smartphones entwickelt, der auch über die neue Internetseite abrufbar ist und vor dem Besuch oder im Museum geladen werden kann. Die Verknüpfung zu unseren Social-Media-Kanälen facebook, twitter und vimeo wurde optimiert.

Bitte beachten Sie, dass es einige Stunden dauern kann, bis die Seite auf allen DNS-Einträgen umgeschaltet ist. Sollten Sie noch auf der alten Seite landen, empfehlen wir, den Browser-Cache zu leeren.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

PRINT: Oreo zeigt euch Dublin

Kennt ihr Dublin? Macht nichts. Oreo Kekse stellen euch die Stadt in 15 Motiven vor. Verantwortlich für die Kampagne ist Draftfcb aus England.
















ESPRIT gewinnt ‚Vegan Fashion Award‘ der Tierrechtsorganisation PETA

Erstmals Preis für tierfreundliche Mode in 12 Kategorien ausgelobt

Ratingen / Gerlingen, 23. Oktober 2013 – ESPRIT mit neuem Award für Tierfreundlichkeit ausgezeichnet: Immer mehr Verbraucher greifen auf Lederalternativen, Kunstpelz und andere tierfreie Stoffe und Materialien zurück. Diesen Trend haben nicht nur Modeketten, sondern auch erfolgreiche Designer wie Stella McCartney oder Vivienne Westwood erkannt. Mit dem ‚Vegan Fashion Award‘ zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. in diesem Jahr nun erstmalig Designer und Modehäuser für ihr tierfreundliches Produktangebot aus. Der Gewinner der Kategorie ‚Schuhe Damen‘ kommt in diesem Jahr aus Ratingen – ESPRIT kann sich über die Auszeichnung freuen. Als Schirmherren des Awards fungieren Model und Kolumnistin Ariane Sommer sowie Fotograf und Künstler Armin Morbach. Parallel stellt PETA eine neue Produktkennzeichnung vor. Mit dem Label ‚PETA-Approved Vegan‘ können Unternehmen künftig Kleidung und Accessoires als tierleidfrei kenntlich machen.

„Wir gratulieren ESPRIT zum Vegan Fashion Award und bedanken uns für den Beitrag zum Tierschutz“ , so PETA-Kampagnenleiter Frank Schmidt. „Mit den rein veganen Matt-Glanz Pumps zeigt das Unternehmen, wie gut Style und Tierfreundlichkeit zusammen passen“.


Alle Preisträger des ‚Vegan Fashion Award‘ 2013:


  • Bester Designer: das vegane Berliner Label Umasan 
  • Schuhe Damen: ESPRIT Matt-Glanz Pumps 
  • Schuhe Herren: Good Guys Halbschuhe APONI 
  • Sneaker: PUMA Re-Suede Trainers
  • Outerwear Damen: H&M Zweireihige Jacke
  • Outerwear Herren: bleed Guerilla Parker
  • Business Damen: Armed Angels Damen-Blazer Sue
  • Business Herren: brainshirt veganer Herrenanzug Norfolk
  • Tasche Damen: Fill the blank Handtasche classy but a little bit sassy 
  • Tasche Herren: Feuerwear Umhängetasche Walter 
  • Accessoires Damen: Fritzi aus Preußen Portemonnaie Stacy
  • Accessoires Herren: Vegatar Phone Beutel 


PETA freut sich mit den Gewinnern. 


„Der veganen Mode gehört die Zukunft. Designer müssen heute mehr können als ‚nur‘ schneidern. Inspiration und Verantwortung für die Tiere gehören in jedes Modeunternehmen“, so Schirmherr Armin Morbach.

„Der ‚Vegan Fashion Award‘ von PETA Deutschland ist eine großartige Möglichkeit, modebewussten Konsumenten zu zeigen, dass man stylish sein kann, ohne dadurch Tierleid zu verursachen“, freut sich Schirmherrin und Model Ariane Sommer. „Das ‚PETA-Approved Vegan‘-Logo ist für mich als Konsumentin eine enorme Hilfe! So kann ich schneller eine Kaufentscheidung treffen und muss nicht stundenlang im Laden nachfragen, ob ein Produkt tatsächlich tierfreundlich ist.“

Das ‚PETA-Approved Vegan‘-Logo können Unternehmen nach Abschluss eines kostenfreien Lizenzvertrages als Kennzeichnung veganer Produkte nutzen.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten sich für vegane Kleidung entscheiden. Weitere Informationen und Tipps gibt es in PETAs Shopping-Guide.

Dienstag, 22. Oktober 2013

German Design Award 2014 - Die Gewinner stehen fest

Frankfurt am Main (ots) - Die Aufgabe war eine echte Herausforderung: zwei Tage hatte die Expertenjury am 8. und 9. August Zeit, um aus über 1900 hochqualitativen Einreichungen die Gewinner des German Design Award 2014, dem internationalen Premiumpreis des Rat für Formgebung, auszuwählen. In 10 Wettbewerbs-Kategorien zeichnete das hochkarätig besetzte Gremium insgesamt 100 Spitzenleistungen aus den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign aus.

Der hohen Zahl der hervorragenden Wettbewerbsbeiträge gerecht werdend, vergab die 30köpfige Jury insgesamt 10 Gold-Auszeichnungen sowie 90mal das Prädikat Winner. Weitere Arbeiten wurden mit der Ehrung Special Mention bedacht.

Neben den Gold-, Winner- und Special Mention-Auszeichnungen wählte die Jury in geheimer Abstimmung fünf Einreicher als Newcomer Finalists aus. Wer von ihnen am Ende den begehrten, mit 15.000 EUR dotierten Nachwuchspreis erhält, wird erst bei der feierlichen German Design Award-Preisverleihung am 7. Februar 2014 im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt bekanntgegeben.

Ein anderer Gewinner steht bereits fest: mit dem Ehrenpreis Personality wurde nach einhelligem Jury-Beschluss Gerd Bulthaup ausgezeichnet. Der Award wird jährlich an eine Person oder Personengruppe für außergewöhnliche Leistungen im Bereich Design vergeben. Mit der Auszeichnung ehrt die Jury Bulthaups Lebenswerk, das durch Pioniergeist, Innovation, unternehmerische Weitsicht und kontinuierliches Engagement für höchste Designqualität gekennzeichnet ist.

Beim German Design Award ist jedoch nicht nur die Meinung der Expertenjury gefragt. Mit dem Public's Choice Award kommt erneut die designinteressierte Öffentlichkeit mit einem eigenen Preis zum Zug. Ab dem 7. Februar 2014 kann unter www.designpreis.de abgestimmt werden, wer mit dem Publikumspreis geehrt werden soll - zur Wahl stehen alle Winner und Gold-Gewinner.

Montag, 21. Oktober 2013

Jetzt anmelden: create:business - Start-up-Day am 19.11.2013 in Düsseldorf



















Weitere Infos zu create:business - den Start-up-Day für Kreativunternehmer jetzt HIER.

SPOT: Honda - Impossible Made Possible






















Diese konsequente Inszenierung von Illusionen stammt von der Werbeagentur Mcgarrybowen in London.

PRINT: UN Women: Search Engine

Ogilvy & Mather Dubai entwickelte diese Printkampagne für die UN. Wer eine Suchmaschine nutzt, um nach etwas ganz Bestimmtem zu suchen, erhält von Google & Co. Vorschläge, um die Eingabe der Suchanfrage zu verkürzen. Was könnte wohl eine Suchmaschine auswerfen, wenn sie gefragt würde, was Frauen dürfen bzw. nicht dürfen?





Freitag, 18. Oktober 2013

SPOT:KIAF - Ads that make me mad


















Das Kiev International Advertising Festival sucht immer wieder herausragende Werbung. Wie es darauf aufmerksam macht, ist allerdings auch sehenswert.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

alex wollner brasil. design visual

21. September 2013 – 2. Februar 2014

Eine Ausstellung im Rahmen des Kulturprogramms zum Ehrengast Brasilien der Frankfurter Buchmesse 2013

Vom 21. September 2013 bis 2. Februar 2014 widmet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main dem brasilianischen Designpionier Alexandre Wollner die erste große Retrospektive in Europa. Alexandre Wollner, 1928 in São Paulo geboren, ist weltweit einer der wichtigsten und erfolgreichsten Grafikdesigner der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er spielte eine herausragende Rolle bei der künstlerischen, kulturellen und ökonomischen Begründung des modernen brasilianischen Designs und hat bis heute einen enormen Einfluss auf die Designszene Brasiliens. In Südamerika genießt Wollner hohe Popularität, hierzulande jedoch gilt es noch, sein Werk in ganzer Breite zu entdecken.

In der Ausstellung alex wollner brasil. design visual geben rund 120 Arbeiten des Designers aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Gestaltung einen Überblick über sein Schaffen. Dabei sind es vor allem zwei Aspekte, die das Werk Alexandre Wollners noch heute bedeutend machen: einerseits sein umfänglicher Designbegriff und seine konsequente Designhaltung, zum Zweiten die von Wollner vertretene internationalistische Funktionalität, die Mitvoraussetzung zu dem gewesen ist, was wir heute als globale Kommunikationsfähigkeit vorfinden. Beides wird in der Ausstellung ausführlich dargelegt. Weitere Schwerpunkte liegen auf dem starken Einfluss der Hochschule für Gestaltung Ulm, an der Wollner sich von 1954-58 aufhielt, und auf dem Verhältnis des Brasilianers Wollner zur europäischen Kultur. Darüber hinaus ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant, das die Spezifik brasilianischer Gestaltung herausarbeiten wird.

Die Ausstellung im ersten Obergeschoss des Museums Angewandte Kunst holt den Besucher zunächst im Eingangsbereich in der „Bar Brasil“ bei seinen Erwartungen ab. Hier wird den gängigen Brasilien-Klischees – Bossa nova, Samba, Carnaval etc. – vordergründig Referenz erwiesen, gleichzeitig aber schon mit ihnen gebrochen. Was in der Ausstellung dann gezeigt wird, ist das Gegenteil von dem, was man von Brasilien erwartet: Wollners Design ist cool, ernsthaft, reduziert.

Den Beginn der gestalterischen Tätigkeit Alexandre Wollners bildet der 1924 von Theo van Doesburg eingeführte Begriff der Konkreten Kunst, die sich auf die Konstruktion von Kunstwerken ausschließlich aus geometrischen Elementen, Flächen und Farben stützt, frei von jeglicher Symbolik und Bedeutung. Seit den 1950er Jahren war der Südosten Brasiliens einer der wichtigsten Orte dieser Bewegung außerhalb Europas. Bereits als Student am Instituto de Arte Contemporânea (IAC) do Museu de Arte de São Paulo schloss sich Wollner 1953 der kurz zuvor gegründeten konkretistischen Grupo Ruptura an und trat als konkreterMaler hervor, der bei den ersten Kunstbiennalen in São Paulo Auszeichnungen erhielt. Dabei übte die europäische Avantgarde, die mit der ersten Biennale 1951 erstmals in Brasilien gezeigt wurde, nachhaltigen Einfluss auf ihn aus. Besonders die Begegnung mit der Industriegrafik des Schweizers Max Bill, der auf der ersten Biennale von São Paulo mit seiner Skulptur Dreiteilige Einheit ausgezeichnet wurde, war für Wollner ein Schlüsselmoment. Er entdeckte, dass es genau das war, was er machen wollte. Wollners Plakatentwurf für die 3. Kunstbiennale von São Paulo stellt den Wendepunkt vom Maler zum Designer dar.

1953 wurde Alexandre Wollner von Max Bill ausgewählt, im ersten Jahrgang an der neu gegründeten Hochschule für Gestaltung Ulm zu studieren. Von 1954 bis 1958 erhielt er hier noch einmal eine radikale Gestaltungsausbildung, die seine Entwicklung als Designer entscheidend prägte. Die legendäre HfG Ulm war mit der Intention gegründet worden, nach dem Krieg die Tradition des Bauhauses fortzusetzen und zählte in den 1950er und 60er Jahren international zu den fortschrittlichsten Ausbildungsstätten im Bereich Gestaltung. In den ersten Jahren blieb die Schule unter der Leitung von Max Bill dem Modell des Bauhauses treu, später setzte sich eine theoretischere Sicht auf Design durch, die dieses als Teil des industriellen Prozesses begriff. Wollner erlebte beide Phasen, wobei vor allem letztere seine Designhaltung nachhaltig beeinflussen sollte. In Ulm lernte er u.a. bei Max Bill, Otl Aicher, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Josef Albers, Tomás Maldonado und Max Bense. Hier entstanden auch seine ersten fotografischen Arbeiten, die ebenfalls Teil der Frankfurter Ausstellung sind.

Nach seiner Rückkehr nach Brasilien 1958 gründete Wollner gemeinsam mit Geraldo de Barros, Ruben Martins und Walter Macedo die erste moderne Designagentur Brasiliens, forminform mit Sitz in São Paulo, vier Jahre später seine eigene Agentur DICV Designo. Dabei traf er auf ideale Bedingungen: Im Brasilien der späten 1950er und frühen 60er Jahre herrschte Aufbruchstimmung, das Land hatte sich in kurzer Zeit vom armen Agrar- zum aufstrebenden Industriestaat gewandelt und war auf der Suche nach einer neuen Identität. Hier war man bereit, Vergangenheit ungeschminkt gegen Zukunft einzutauschen. Über Jahrzehnte hinweg begleitete Wollner die fortschreitende Industrialisierung Brasiliens und gab als Designer unzähligen wichtigen brasilianischen Unternehmen ihre visuelle Identität. Viele dieser Logos und Erscheinungsbilder prägten das neue Brasilien und waren über Jahrzehnte oder sogar bis heute in Verwendung.

Parallel zu seiner praktischen Arbeit als Designer begann Wollner sich in der Designausbildung zu engagieren. Ab 1962 leitete er einen Typografiekurs am Museu de Arte Moderna do Rio de Janeiro (MAM-RJ), 1963 dann war er einer der Gründer der ersten Hochschule für Design in Brasilien und ganz Südamerika, der Escola superior de desenho (ESDI), die das Ulmer Modell in Rio de Janeiro einführen sollte.

Geprägt von der wissenschafts- und methodologieorientierten Ulmer Gestaltungshaltung, die ein gründliches und komplexes Denken zum Design und seiner jeweiligen Zweckbestimmung einschloss, steht Wollner für einen sehr ernsthaften Designbegriff und eine systematische, strukturierte Herangehensweise. Jedoch setzte Wollner der Theorielastigkeit und den normierten Entwurfsabläufen Ulms Intuition und die Fähigkeit zu Transformationen von Bestehendem in Neues entgegen. „I don’t use geometry – I use relations, proportions, modulations“, so Wollner über sein Vorgehen. Wollners Arbeit stand immer im Kontext und operierte mit Re-Designs, historischen Beziehungen, Transformationen und Transfers. Stets hat er Briefings der Marketingabteilungen abgelehnt und stattdessen den unmittelbaren Kontakt zur Unternehmensleitung gesucht, um den Charakter des Unternehmens wirklich zu verstehen. Revolutionär an Wollners Entwürfen war auch, dass sie frei waren von jeglichem Lokalkolorit – keine Kaffeebohnen, keine Indianerfedern, stattdessen reduzierte, klare, universell gültige Formen. Das war ein radikaler Bruch mit der bisherigen Symbolsprache und die Einführung der Gestaltungsmoderne ins brasilianische Grafikdesign.

Als Wollner sich Anfang der 1950er Jahre gegen die Malerei und für eine Laufbahn als Designer entschied, war sein Hauptmotiv der Wunsch, nicht mit zehn, sondern potenziell mit zehntausend Menschen zu kommunizieren. Im gleichen Zuge wurde er sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Designer bewusst. Design gesellschaftlich denken heißt, noch einmal dahin zurückzukehren, was das Projekt Moderne als Anspruch definiert hatte: dem Leben Instrumente zu verschaffen, die es lebenswert machen. Oder nach Wollner: „Kollektives Wohlbefinden. Das ist die Funktion von Design.“

Stets ging es in der Wollner’schen Zeichenwelt um die Vermittlung von Botschaften, um eine ebenso effiziente wie ästhetische Kommunikation. Nicht Grafikdesign, sondern design visual, visuelles Design, ist daher der Begriff, den Wollner für seine Arbeit verwendet. Dieser spielt bereits auf die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit des Menschen an und damit auf die verschiedenen Ebenen des Verstehens, die entscheidend dafür sind, wie der Mensch
visuelle Botschaften entschlüsselt. „Um solche Botschaften mit Objektivität zu vermitteln, muss Design über die Netzhaut hinausreichen, sonst entstehen nur leere Botschaften ohne Bedeutung“, so Alexandre Wollner im Vorwort zum Ausstellungskatalog. Und weiter: „Ästhetik besitzt die Fähigkeit, den Blick des Menschen zu verzaubern, visuelles Design aber sollte das Denken sensibilisieren. Darin liegt der Kern von Design.“

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Begriff der Marke, die ein Qualitätsverssprechen ausdrückt und damit weitaus mehr als eine reine Herkunftsangabe ist, für die moderne Unternehmenswelt von zentraler Bedeutung. Ebenso ist das Prinzip des Corporate Design zu einem wirtschaftlichen wie kulturellem Momentum der technisierten Welt geworden. Alexandre Wollner hat in dieser Hinsicht nicht nur für Brasilien ein bedeutendes Werk geschaffen, sondern sein Beitrag zur Entwicklung des modernen Corporate Design ist im weltweiten Vergleich von Relevanz.
Als Mitbegründer des ersten brasilianischen Designbüros auf Höhe der Gestaltungsmoderne, als Mitbegründer einer zeitgemäßen Designausbildung in Brasilien und als Urheber vieler Kommunikationssysteme der brasilianischen Wirtschaft hat Wollner seinen festen Platz in
der Designgeschichte.

Die Frankfurter Retrospektive alex wollner brasil. design visual stellt das Wollner’sche Gestaltungsuniversum umfassend dar. „Wir wollen so detailliert wie möglich die verschiedenen Stufen des kreativen Prozesses beschreiben, so, wie wir sie in unseren Projekten umgesetzt haben, und wir wollen aufzeigen, wie wir im Zuge der Konzeptualisierungen unsere Gedankengänge strukturiert haben“, so der inzwischen 85- jährige Alexandre Wollner, der an der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt und die Gestaltungen aus über einem halben Jahrhundert kreativen Schaffens speziell für diese Retrospektive noch einmal überarbeitet hat. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog, in dem Wollner ebenfalls in mehreren Beiträgen zu Wort kommt.

Die Ausstellung alex wollner brasil. design visual ist Teil des Kulturprogramms zum Ehrengast Brasilien der Frankfurter Buchmesse 2013 und wird nachhaltig gefördert durch die Fundação Nacional de Artes. Technischer Ausrüster der Ausstellung ist Samsung Electronics. Mit freundlicher Unterstützung der Peter Schmidt Group.

Petróleo Tankstellen São Paulo, Foto: Alexandre Wollner, 1990

Alexandre Wollner, Erweiterte Farbe 2, 2012, Digitaler Druck

Alexandre Wollner, Konstellation e3, aus der Serie Formulierung - Interaktion – Artikulation, 2010, Digitaler Druck, 50 x 50 cm

Gustavo Halbreich, Baugesellschaft, Alexandre Wollner, 1974

Coqueiro Sardinen, Alexandre Wollner, 1958

Sucorrico, Fruchtsaftindustrie, Alexandre Wollner, 1972

Internationales Filmfestival Brasiliens, Alexandre Wollner und Geraldo de Barros, 1954

4. Biennale von São Paulo, Alexandre Wollner unter Anleitung von Max Bill, 1957