Dienstag, 8. Oktober 2013

MEHR, DENN JE: DESIGNERS’ OPEN SIND GEWACHSEN

Zu den Designers’ Open öffnen jedes Jahr ausgewählte DO/Spots ihre Tore, Werkstatttüren und Ateliers: Vom 22. bis 27. Oktober laden viele Kultur- und Kreativschaffende zum exklusiven Blick hinter die Kulissen. Dieses Jahr ist das Angebot sprichwörtlich über sich hinaus gewachsen: Mehr Spots denn je warten darauf, entdeckt und bestaunt zu werden. Erstmals dürfen sich Design- und Kunstfreunde dieses Jahr aber auch auf DO/Spots in Halle und Dresden freuen. Die Besucher lernen bei Produktschauen, Workshops und Vernissagen die Szene kennen, schauen über die Schultern der Kreativen und können sich ganz direkt mit ihnen austauschen.

Die Stadt lebt

Seit dem Start der Designers’ Open im Jahr 2005 sind die DO/Spots untrennbar mit dem stetig wachsenden Festival für Design verbunden. Dieses Jahr laden erstmals auch außerhalb der Messestadt Off-Locations ein, hinter die Kulissen von ausgewählten Shops, Galerien und Ateliers zu schauen und die kreative Szene hautnah zu erleben. Mit Produktschauen, Workshops, Vernissagen, Diskussionen oder Happenings erobern die Designers’ Open mit den DO/Spots über sechs Tage auch umliegende Städte und tragen den Spirit der Veranstaltung weit über die Stadtgrenzen hinaus. Vom 22. bis zum 27. Oktober bieten die DO/Spots Besuchern genügend Zeit, um das Thema Design für sich zu entdecken.

Zu den Highlights der DO/Spots zählt in Leipzig unter anderem die Leipziger Baumwollspinnerei, die 2011 schon einmal Herzstück der Designers’ Open war. Sie funkelt dieses Jahr als eigenständiger Spot und zählt zu den sogenannten Community Spots, die dieses Jahr erstmals in dieser Form stattfinden: Mehrere Aussteller kreieren an einem Standort ein individuelles Programm. Besucher bekommen so die Möglichkeit, gleich mehrere Künstler zu treffen und die Gelegenheit, in das Thema Design in unterschiedlichsten Facetten einzusteigen.

Die Baumwollspinnerei weist, wie keine andere große Fabrikanlage, ein hohes Angebot für ein kunstinteressiertes Publikum auf und ist gleichzeitig kreative Heimat für zahlreiche namhafte Künstler und Freiberufler. Für die DO/Spots öffnen viele Ateliers und Werkstätten ihre Pforten, bieten ein farbenfrohes Programm und präsentieren beim „Late Night Shopping“ ihre Produkte.

Auch das ehemalige Tapetenwerk im Leipziger Westen als kreativer „Produktionsstandort“ für Künstler, Architekten, Designer und Handwerker macht seine Aufwartung: Hier öffnen nicht nur die Halle C01 und die Kunstgalerien von Dienstag bis Sonntag ihre Ausstellungen, sondern auch die Arbeitsräume der Tapetenwerker. Spannende Fachgespräche und Kaffeeklatsch, Werkschau und Rollbrettertest, Produktpräsentation sowie ein „Season Sale“ laden auf einen spannenden Design-Exkurs ein.

Kreatives Umland

Zu „DO am Dienstag“ lädt bereits am 22. Oktober das INTECTA Kreativquartier in Halle ein, das sich vor allem durch das Engagement von Janis Kapetsis, Geschäftsführer der Agentur Kappa, zum attraktiven Magneten für Designobjekte und Kreativ-Agenturen gemausert hat. Unter dem Schlagwort Graphic Novel: „Geschichte in Sprechblasen“ findet im imposanten Lichthof des Jugendstilgebäudes eine Podiumsdiskussion statt, die durch die Arbeiten des renommierten MotionWorks Trickfilmstudios untermalt wird. Gleichzeitig kann das interessierte Publikum den diversen Firmen im INTECTA Kreativquartier über die Schulter schauen und bei erlesenen Gaumenfreuden der Ausstellung „Young Design Made in Saxony-Anhalt“ beiwohnen oder beim Start des Kunstprojekts „Me and My Bike“ mit Schindelhauer Bikes dabei sein.

Zu Vorträgen, Lesungen und Liveprinting über mehrere Tage lädt die Nikkifaktur in Dresden ein. Auch hier beginnt man schon am 22. Oktober ab 19.00 Uhr mit zwei bemerkenswerten Vorträgen zu den Themen "Identität durch Klang" oder - Wie man Architektur tanzbar macht“ von Jarii van Gohl und „Open Architecture“ vom Dresdner Architekturbüro rüstungsschmiede.de. Am 25. Oktober ist Liveprinting angesagt, während die Nikkifaktur am Samstag Teil der 11. Shuttle-Lesung® „PRAGER NACHT“ ist und literarische Genüsse der etwas anderen Art verspricht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen