Donnerstag, 28. November 2013

Int. Trickfilm-Festival Stuttgart (22.-27. April 2014): CALL FOR ENTRIES ANIMATED COM AWARD | DT. ANIMATIONSDREHBUCHPREIS | CRAZY HORSE SESSION

Im April 2014 öffnen sich in Stuttgart erneut die Tore zur großartigen Animationsfilmwelt. Und die Jagd nach den goldenen Trickstars startet wieder! Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) bietet Filmemachern, Regisseuren und Produktionsfirmen eine Plattform, ihre Filme zu zeigen und Trickfilmfans jeden Alters eine Möglichkeit, sechs Tage lang animierte Kurz- und Langfilme aller Genres zu bestaunen.



Das ITFS ist eines der weltweit wichtigsten und größten Animationsfilmfestivals und mit mittlerweile jährlich über 80.000 Besuchern ein fester Bestandteil der deutschen und internationalen Filmkultur. Ein umfangreiches Rahmenprogramm umfasst zahlreiche Workshops, Informationsveranstaltungen, Präsentationen und vieles mehr.

ANIMATED COM AWARD

Im Rahmen des ITFS wird auch 2014 wieder der Animated Com Award ausgeschrieben. Es werden Preise in den drei Kategorien Werbung, Kommunikation im Raum und Technologie sowie für den Sonderpreis der Daimler AG vergeben. Partner des Animated Com Award sind Daimler AG, Lapp Kabel, ADC Deutschland, Mackevision Medien Design GmbH und Animation Media Cluster Region Stuttgart.

Sonderpreis „Zukunft braucht Herkunft – Individuelle Mobilität“

Zusätzlich wird von der Daimler AG der Sonderpreis: „Zukunft braucht Herkunft – Individuelle Mobilität“ ausgeschrieben. Fantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Filmemacher aus dem In- und Ausland, junge Unternehmen und Studierende von Universitäten sowie Hoch- und Fachhochschulen sind eingeladen, auf persönliche und innovative Weise Mobilität sowie Geschichte und Geschichten der individuellen Mobilität zu animieren. Spielerisch soll die Leidenschaft zum Automobil visualisiert und nachhaltige Lösungen für individuelle Bedürfnisse zum Ausdruck gebracht werden.

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2014.
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DEUTSCHER ANIMATIONSDREHBUCHPREIS

In Kooperation mit der Telepool GmbH verleiht das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart 2014 zum achten Mal den Deutschen Animationsdrehbuchpreis für das beste deutschsprachige Drehbuch für einen Animationskinofilm.

Ziel des Preises ist es, vielversprechende deutschsprachige Autoren zu fördern, zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität von Animationsfilmen beizutragen und die Bedeutung des professionellen Drehbuchschreibers für die Schaffung guter Textvorlagen und das Entstehen spannender und attraktiver Filme zu unterstreichen. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die eingereichten Drehbücher, nominiert vier Drehbücher in die Endrunde und vergibt unter diesen im Rahmen des ITFS den Deutschen Animationsdrehbuchpreis.

Einsendeschluss ist der 01. Februar 2014.

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CRAZY HORSE SESSION – 48H ANIMATION JAM

48 Stunden nonstop live animieren und das auch noch vor Publikum? Wer diese Herausforderung annehmen möchte, kann sich ab jetzt wieder für den Live Animation Wettbewerb Crazy Horse Session – 48H Animation Jam bewerben. Der Wettbewerb richtet sich an Animationsstudenten von
internationalen Film- und Kunsthochschulen sowie an freie Animatoren und Animationsproduzenten, die maximal 30 Jahre alt sind. Aus allen Bewerbern werden vier bis fünf Teams à zwei Personen ausgewählt.

Die Teams entwickeln innerhalb von 48 Stunden live auf dem Festival einen Animationsfilm. Alle Teams benutzen denselben Character – das Festivalmaskottchen Trixi – um eine kurze Geschichte (30 Sekunden bis 2 Minuten) zu erzählen.

Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2014.

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Mittwoch, 27. November 2013

Erster STIJL DESIGNMARKT in München

Am 14. und 15. Dezember 2013 gastiert erstmals der Stijl DesignMarkt in der Münchner Zündapphalle. Über 80 junge Designer und Nachwuchslabels aus der bayerischen Hauptstadt aber auch dem gesamten deutschsprachigen Raum zeigen und verkaufen Designprodukte, ausgefallene Kleidung – auch für Kinder –, handgemachten Schmuck und Accessoires oder Papierwaren und sogar Möbel. Dazu gibt es Live-Beats von Münchner DJs, Drinks und ausgefallene Gastro mit bajuwarischem Background.

Die Auswahl an Ausstellern bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich selbst und die Liebsten mit den vielleicht kreativsten Weihnachtsgeschenken aus ganz München zu versorgen und stellt auch eine ungewohnte Inspirationsquelle für die Handmade-Szene dar: Die zum Verkauf stehenden Unikate oder Kleinserien sind vorwiegend handgemacht, und die Besucher können ihre Weihnachtsgeschenke unter professioneller Anleitung auch selbst herstellen. Für viele der jungen Designer ist der Stijl DesignMarkt zudem die erste Möglichkeit, sich und ihre Produkte in München zu präsentieren und wertvolles Feedback einzuholen. „Die unmittelbare Präsentation mit Verkauf sorgt für eine direkte Kommunikation zwischen Herstellern und Kunden, die es über einen Onlineshop oder einen größeren Laden so nicht gibt“, ergänzt Projektleiter Bastian Steineck das Konzept der Veranstaltung. Dabei hat der Stijl DesignMarkt für alle Kauflustigen, Kreativen und Neugierigen zwischen 0 und 99 Jahren etwas zu bieten.

Ausgefallene Side-Events bereichern den „Designachtsmarkt“ zusätzlich:
  • Das Münchner Yelp-Team wird über eine Instagram-Fotoausstellung den ersten „Foodporn-Star“ küren
  • An DIY-Tischen – betreut durch das CUT Magazine mit Redaktionssitz im Lehel, die Kunstwerkstatt HUIJ aus dem Westend und DaWanda – können die Besucher Accessoires und Textilien selbst bearbeiten und veredeln
  • Die aus Mainz mitgebrachte S.E.W.-Crew bietet Nähkurse an, die auch von absoluten Laien besucht werden können
  • Die Münchner Vortragsreihe „Creative Nite“ ist am Samstag Abend ab 19 Uhr im Rahmen des Stijl DesignMarkts zu Gast in der Zündapphalle und bietet einigen Ausstellern eine zusätzliche Bühne
  • Und last but not least findet am Samstag im Yip Yab im Glockenbachviertel eine Aftershow-Party für alle Aussteller, Co-Veranstalter und Besucher des Stijl DesignMarktes statt

„Uns war es besonders wichtig, das kreative Potenzial Münchens mit in den Stijl DesignMarkt einfließen zu lassen. Die Stadt bietet ein tolles Spektrum an ausgefallenen Designs, eine bombastische Menge an kreativen Köpfen, den legendären ,Sound of Munich‘ und natürlich einzigartige kulinarische Schmankerl. Vielleicht entdecken die Münchner durch uns sogar noch das eine oder andere schöne Geheimnis ihrer Stadt“, hofft Designer und Stijl-Gründer Christian Voigt.
Die Veranstaltung bespielt ca. 2.000 qm der Zündapphalle am Ostbahnhof (Gelände Kultfabrik). Ausgerichtet wird das Event von der Neue Projekt GmbH & Co. KG aus Mainz, die unter anderem auch den Online-Marktplatz selekkt.com/ verantwortet und derzeit weitere DesignMärkte in Leipzig, Freiburg, Mainz und Bremen organisiert.

VERANSTALTUNG 
1. Stijl DesignMarkt München
Sa, 14. Dezember: 12–20 Uhr
So, 15. Dezember: 12–18 Uhr
Eintritt: 4 EUR ermäßigt, 6 EUR regulär (jew. Tagesticket) | Kinder unter 12 Jahren zahlen keinen Eintritt
Wo: Zündapphalle | Grafingerstraße 6 |  81671 München (Gelände Kultfabrik)
 

PRINT: Staedler Bleistifte - Anzeigen aus Japan und Hongkong

Bleistifte sind Werkzeuge, mit denen Meisterwerke geschaffen werden können.

Advertising Agency: Dentsu, Tokyo, Japan

Advertising Agency: Dentsu, Tokyo, Japan


 
Advertising Agency: Leo Burnett, Hong Kong, Tokyo, Japan




Dienstag, 26. November 2013

Cartier - Wintermärchen


Santa Cartier kommt nicht mit einem rotnasigen Rentier, sondern mit einem Leoparden.

Neu erblüht: Stilblüten, das Festival für Mode und Design vom 6. bis 8. Dezember in Frankfurt

(Presseportal openBroadcast) - Vom 6. bis 8. Dezember 2013 verwandelt das Stilblüten Festival die Mainmetropole in ein vorweihnachtliches Design-Mekka.

 Knapp 90 Mode- und Designschaffende aus Deutschland und Österreich, darunter viele neue Talente, präsentieren und verkaufen am ihre Arbeiten in Frankfurt und freuen sich auf regen Austausch mit dem Publikum. Im pulsierenden Osten der Stadt, beim Kooperationspartner Mercedes-Benz, erwartet die Besucher auf 1400 qm Außergewöhnliches aus den Bereichen Mode, Kindermode, Schmuck, Hüte, Taschen, Produkt- und Interieur-Design.

 Nicht nur der Veranstaltungsort und die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt-Offenbach sind neu. In diesem Jahr setzt das Stilblüten Festival zusätzliche Schwerpunkte. "Mit unserem Programm "Stilblüten Stadtblüten", dass die Besucher im Vorfeld des Festivals in ausgewählte Frankfurter Ateliers, Werkstätten und Läden einlädt, wollen wir unserem Publikum die Gelegenheit bieten, hinter die Kulissen zu blicken und mehr über den Entstehungsprozess zu erfahren" so Stilblüten-Gründerin Stella Friedrichs.

 "Neues Frankfurt. Eine modische Inspektion."- am Donnerstag, 5. Dezember, dem Vorabend der Eröffnung versammeln die Organisatoren gemeinsam mit dem Museum Angewandte Kunst erstmals erfolgreiche Vertreter der Modeszene um auf dem Podium zu erörtern, was Frankfurt als Kreativstandort gegenüber anderen Städten interessant macht.

 Auch der Designachwuchs kommt beim Festival nicht zu kurz: auf Förderständen präsentieren sich besonders talentierte Designer als "Talentblüten" und mit dem Designpreis "Stilblüte" prämiert eine Fachjury die beste Design-Leistung des Festivals.

 Als Schirmherr konnte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann gewonnen werden. Er wertet besonders die kreative Energie und die hohe Professionalität der Aussteller als wichtige Impulse für die Rhein-Main-Region.

 Die Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach ist in diesem Jahr Partner und Förderer des Festivals. "Aussteller und Besucher legen großen Wert auf Form und Qualität der Produkte. Es geht um wegweisende Ideen und um außergewöhnliches Design. Das Stilblüten Festival steht für Innovationskraft im Mode- und Designbereich genau wie die Marke Mercedes-Benz im Automobilbereich. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit" so Burkhard Wagner, Niederlassungsleiter bei Mercedes-Benz in Frankfurt/Offenbach.

 Neben den lokalen Frankfurter Modemachern findet man unter den Ausstellern zahlreiche Designer aus Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf. Auch Österreich und die Niederlande sind vertreten. Viele neue Talente sind auf dem Festival erstmalig dabei.

 Mit dem neuen Konzept baut Stilblüten seinen Festivalcharakter weiter aus und präsentiert sich als übergreifende und innovative Plattform für junge Mode und Design.

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Denim - Jeans setzt ein Fashion Statement

Neuer Look der Lounge und Halfpipe Präsentation / Markus Schenkenberg eröffnet CPM
 
(lifePR) (Düsseldorf, 26.11.2013)  Fashion all over CPM. Die neusten Trends werden von renommierten und kreativen Labels mit jungen und sportlichen Kollektionen im Fashion & Denim Bereich der CPM Collection Première Moscow präsentiert. Blue is still back und setzt nachwievor ein Fashion Statement. Ob Skinny, Coated, Straight, Slim, Boyfriend oder als Overall - Denim weicht modisch nicht von unserer Seite.

Das Fashion&Denim Segment setzt auf Veränderungen während der kommenden Veranstaltung. Mit einer neuen Form der Präsentation werden innovativ die Kollektion vorgestellt. Anstatt der getanzten Show aus dem vergangenen Jahr, zeigen Skater die Aussteller-Mode in einer Halfpipe in Aktion. Die Halfpipe befindet sich in der neuen Fashion&Denim Lounge.

Topmodel Markus Schenkenberg zeigt als Premiere seine Casual-Menswear-Kollektion und wird mit der Opening Ceremony offiziell die CPM Collection Première Moscow eröffnen.

Das Segment verzeichnet eine gute Buchungssituation. Insgesamt haben sich bereits 142 Brands für den Bereich Fashion&Denim angemeldet - darunter beispielsweise Mavi, Scotch&Soda, Ben Sherman, Buffalo, Pepe Jeans London, IKKS, Buffalo, Bench, No Excess, Napapijri, Anna Scott, Malvin, H.I.S., Canada Goose, RedFox, Garcia und Madonna. Im Shoes&Accessoires Bereich von Fashion&Denim stellen unter anderem Levi's, Wrangler und Palladium aus. Beim nun schon traditionellen Get-Together am dritten Messeabend treffen sich Aussteller, Presse und Key Accounts zum Austausch in entspannter Atmosphäre.

Christian Kasch, Projekt Direktor CPM sagt: "So schwierig auch die Einführung dieses Segmentes zu Beginn war, umso stärker bestätigt uns der Erfolg dieser fünften Ausgabe von Fashion&Denim, dass urbane, modische Kollektionen den Einzug in die russischen Stores gefunden hat."

Der Bereich Fashion&Denim ist erfolgreicher Bestandteil der CPM, der Leitmesse für Fashion in Russland und wurde im September 2011 lanciert. Die nächste CPM Collection Première Moscow findet von Dienstag, 25. bis Freitag, 28. Februar 2014 auf dem Expocentre Messegelände in Moskau statt. Mit rund 1.600 Kollektionen aus 35 Ländern auf einer Fläche von 60.874 qm ist die CPM die größte Modemesse im osteuropäischen Raum.

Weitere Informationen zur CPM Collection Première Moscow sowie zu allen anderen Aktivitäten der Igedo Company unter:
www.igedo.com
www.cpm-moscow.com
www.cpm-moscow.ru

British Airways - #lookup in Piccadilly Circus




Ein Plakat, das auf vorbeifliegende Flugzeuge kommunikativ reagiert? Ogilvy London hat sich eins für Britisch Airways ausgedacht.

Donnerstag, 21. November 2013

Kommission begrüßt Annahme des Programms Kreatives Europa durch das Europäische Parlament

Das Europäische Parlament hat heute das neue Programm Kreatives Europa gebilligt. Das bedeutet, dass Kultur, Kino, Fernsehen, Musik, Literatur, darstellende Kunst, Kulturerbe und andere Bereiche der Kultur- und Kreativbranche künftig verstärkt gefördert werden. Mit einem Budget von 1,46 Mrd. EUR1 für die kommenden sieben Jahre — 9 % mehr als bisher – wird das Programm diesem Sektor, der eine wichtige Quelle für Beschäftigung und Wachstum ist, erheblichen Auftrieb geben. Aus den Mitteln für Kreatives Europa werden mindestens 250 000 Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende, 2000 Kinos, 800 Filme und 4500 Buchübersetzungen finanziell unterstützt werden. Außerdem wird mit dem Programm eine neue Finanzgarantiefazilität aufgelegt, die es kleinen Kultur- und Kreativunternehmen ermöglichen wird, Bankdarlehen im Gesamtwert von bis zu 750 Mio. EUR abzurufen.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, begrüßte die Zustimmung des Parlaments und erklärte: „Diese Investition ist eine wunderbare Nachricht für die europäische Filmindustrie, für Kultur und Kunst sowie für alle Bürgerinnen und Bürger. Kreatives Europa wird unsere dynamische Kultur- und Kreativbranche in die Lage versetzen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und ihren Beitrag zur Wirtschaftsleistung der EU zu steigern. Das Programm wird es Tausenden begabten Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen, in Europa und weltweit neue Publikumsschichten zu erreichen, und zugleich die kulturelle und sprachliche Vielfalt fördern. Es werden nicht nur Finanzhilfen in beträchtlichem Umfang bereitgestellt, sondern die Garantiefazilität wird auch Hunderten von kleinen Unternehmen den Zugang zu Kapital erleichtern“, fügte sie hinzu.

Kreatives Europa baut auf der Erfahrung und den Erfolgen der Programme Kultur und MEDIA auf, mit denen die Kulturbranche und der audiovisuelle Sektor seit mehr als 20 Jahren unterstützt werden. Das neue Programm umfasst zwei Teilprogramme: „Kultur“ zur Förderung der darstellenden und bildenden Kunst, des Kulturerbes und anderer Kulturbereiche und „MEDIA“ zur Finanzierung der Kinobranche und des gesamten audiovisuellen Sektors. Ergänzt werden beide durch einen neuen branchenübergreifenden Aktionsbereich zur Förderung der politischen Zusammenarbeit und bereichsübergreifender Maßnahmen und durch die neue Finanzgarantiefazilität, die ab 2016 einsatzbereit sein wird.

Außerdem dient das Programm Kreatives Europa auch zur Finanzierung der Aktion Kulturhauptstädte Europas, des Europäischen Kulturerbe-Siegels, der Europäischen Tage des Denkmals und der fünf europäischen Preise (EU-Preis für Kulturerbe/Europa Nostra Awards, EU-Preis für zeitgenössische Architektur, EU-Literaturpreis, European Border Breakers Awards und MEDIA-Preis).

Mindestens 56 % des Programmbudgets sind für das Teilprogramm „MEDIA“ und mindestens 31 % für das Teilprogramm „Kultur“ bestimmt. Dies entspricht weitgehend den Fördermittelanteilen, die die beiden Bereiche gegenwärtig erhalten. Höchstens 13 % des Budgets sind für den branchenübergreifenden Aktionsbereich vorgesehen; aus diesen Mitteln werden auch Kontaktstellen – so genannte „Kreatives Europa“-Desks – in allen teilnehmenden Ländern finanziert, die Interessenten beraten. Rund 60 Mio. EUR sind für die Förderung der politischen Zusammenarbeit, innovativer Ansätze für den Auf- und Ausbau von Publikumsschichten und neuer Geschäftsmodelle bestimmt.

Wer profitiert von Kreatives Europa?
Die Mittel des Programms Kreatives Europa kommen folgenden Akteuren zugute:

250 000 Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende werden Fördergelder für ihre Arbeit bekommen, so dass sie neue Publikumsschichten außerhalb ihrer Heimatländer erreichen.
Mehr als 800 europäische Filme werden dank einer Verleihförderung einem Publikum in ganz Europa und weltweit gezeigt werden können.

Mindestens 2000 europäische Kinos können Fördermittel erhalten, wenn mindestens 50 % der von ihnen gezeigten Filme aus Europa stammen.

Die Übersetzung von mehr als 4500 Büchern und anderen literarischen Werken wird unterstützt, damit die Autorinnen und Autoren neue Märkte erschließen und die Leserinnen und Leser die Bücher in ihrer Muttersprache genießen können.

Tausende von Akteuren und Organisationen im Kultursektor und im audiovisuellen Bereich werden von Fortbildungsbeihilfen profitieren, damit sie neue Kompetenzen erwerben und ihre Fähigkeit, international zu arbeiten, verbessern können.

Auf die europäische Kultur- und Kreativbranche entfallen bis zu 4,5 % des BIP der EU, und sie beschäftigt über 8 Millionen Menschen. Kreatives Europa wird sie dabei unterstützen, die Chancen von Globalisierung und Digitalisierung aufzugreifen, und dadurch den Beitrag der Branche zur europäische Wirtschaft noch weiter steigern. Ferner wird das Programm die Akteure in die Lage versetzen, Probleme wie die Marktfragmentierung und Schwierigkeiten beim Zugang zu Kapital zu überwinden, und zur besseren Politikgestaltung beitragen, indem es den Austausch von Erfahrungen und die gemeinsame Nutzung von Know-how unterstützt.

Nächste Schritte
Das Programm wird in den nächsten Wochen vom Rat (den 28 Mitgliedstaaten) endgültig angenommen werden und im Januar 2014 in Kraft treten.

Weitere Informationen
MEMO/13/1009

Gründerwoche Deutschland: create:business – AHA-Effekte inklusive

Am 19.11.2013 fand im Rahmen der Gründerwoche Deutschland erstmals create:business – der Start-up-Day für Kreativunternehmer auf dem Platz der Ideen in Düsseldorf statt.  Mehr als 70 angehende Unternehmer und Unternehmerinnen in Kreativberufen nutzen die Gelegenheit, um sich über Crowdfunding, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Kreativwirtschaft und die Künstlersozialkasse zu informieren und dabei überraschende und inspirierende Einsichten zu gewinnen. 

DÜSSELDORF –  Natürlich stehen die meisten Gründer und Gründerinnen vor ähnlichen Problemen, wenn sie den entscheidenden Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Dennoch wurde im Verlauf der Veranstaltung create:business deutlich, dass auf Kreativunternehmer aufgrund der besonderen Strukturen in der Kreativwirtschaft auch ganz spezielle Anforderungen warten. Drei davon nahmen die Veranstalter mit create:business – den Start-up-Day für Kreativunternehmer am 19.11.2013 einmal genau unter die Lupe.

Unterstützt wurden die Gründer dabei auch von renommierten Partnern wie die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann, der IHK Düsseldorf sowie der Werbeagentur GREY. Durch dieses Engagement war es möglich, create:business und die Kinderbetreuung während der Veranstaltung für die Teilnehmer kostenlos anzubieten.

Das Veranstaltungsprogramm, erläuterten Bianca Seidel und Immo Schiller, Initiatoren des designertreff düsseldorf und Veranstalter von create:business, sollte für die Teilnehmer einen sehr hohen persönlichen Nutzwert haben. So mussten sich die Gründer beispielsweise beim Crowdfunding-Workshop mit bereits geplanten Projekten bewerben, um besser auf deren Besonderheiten eingehen zu können.

Christin Lorenz (Mitte) erarbeitet mit Workshop-Teilnehmern Crowdfunding-Strategien. (c) designertreff düsseldorf


Brisant und lebhaft diskutiert war auch das zweite Thema des Tages: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Kreativwirtschaft. Diese scheint laut Aussagen der Teilnehmer unter den gegebenen Umständen kaum möglich zu sein: Der Zeitdruck wird immer größer, es wird stets ein Höchstmaß an Flexibilität erwartet - jederzeit einsatzbereit mit Überstunden und Wochenendarbeit inklusive. Dass sich daran kaum etwas ändern wird, solange die Kreativen nicht selbst anfangen, Grenzen zu ziehen und lernen „Nein“ zu sagen, war eine wichtige Erkenntnis des Forums. Außerdem wird der Fachkräftemangel in naher Zukunft auch in der Kreativwirtschaft ankommen. Familienfreundliches Verhalten von Unternehmen kann dann zum Wettbewerbsvorteil werden. Aus diesem Grund wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen motiviert, Unternehmen zu gründen, die es Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, ob festangestellt oder freiberuflich, ermöglichen eine gute Balance zwischen Beruf und Familie zu finden.

v.l.n.r: Bianca Seidel (Bianca Seidel Consulting), Frauke Greven (Spielraum - Projekt Vereinbarkeit gGmbH) und Britta Tigges (Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann) (c) designertreff düsseldorf


Zum Abschluss von create:business stand noch das Dauerthema für selbstständige Kreative auf der Tagesordnung. Die Freude über eine günstige soziale Absicherung in der Künstlersozialkasse geht einher mit der Angst, dass Kunden Aufträge anderweitig vergeben, sobald sie erfahren, dass der Betreffende in der Künstlersozialkasse versichert ist. Diese Furcht ist jedoch völlig unbegründet. Denn freiberuflich tätige Kreative sind, entgegen der landläufigen Meinung, überhaupt nicht verpflichtet ihre Auftraggeber zu informieren, ob sie in der Künstlersozialkasse versichert sind. Deshalb sei es bei allzu beharrlichen Nachfragen durchaus legitim, auf eine Notlüge zurückzugreifen.

Andreas Kißling von der Künstlersozialkasse räumte in seinem Vortrag mit falschen Vorstellungen und Mißverständnissen auf. (c) designertreff düsseldorf


Nach so vielen Informationen nutzten viele der Teilnehmer die Gelegenheit beim anschließenden Netzwerktreffen des designertreff düsseldorf, der an jedem 3. Dienstag in der PAIISE von GREY auf dem Platz der Ideen stattfindet, die Themen des Tages nochmals zu diskutieren.

Einig waren sich Veranstalter, Partner und Teilnehmer darin, dass dieser Start-up-Day für Kreativunternehmer sehr inspirierend war und mit vielen AHA-Momenten aufwarten konnte. Bianca Seidel und Immo Schiller sind daher optimistisch, dass es in der Gründerwoche Deutschland 2014 eine Neuauflage von create:business geben wird.

Weitere Informationen zum designertreff düsseldorf:
http://www.designertreff.net

Montag, 18. November 2013

Fashion Talks – Mode und Kommunikation / Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum

Mit jedem Kleidungsstück, das wir anziehen, treffen wir eine Aussage. Ob Anzug mit Krawatte, verschlissene Jeans oder modische Brille: Wir sagen bewusst oder unbewusst etwas über unsere Vorlieben und Einstellungen, unsere Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen, unsere Stimmung oder unseren Beruf aus.

Mode kommuniziert viele Aspekte und ist ein Produkt vielfältiger Kommunikation. Das ist Thema der neuen Ausstellung "Fashion Talks - Mode und Kommunikation" im Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) vom 9. November bis zum 15. Juni 2014.

Bereits die Entstehung von Mode ist ein hochkomplizierter kommunikativer Prozess. Designer, Medien, Jugendszenen, Popkulturen, Traditionen und neue Technologien sind nur einige der Elemente, die auf das Produkt Mode einwirken.

"Mit dieser Thematik passt Fashion Talks hervorragend in das Heinz Nixdorf MuseumsForum", betonte anlässlich der Ausstellungseröffnung HNF-Geschäftsführer Dr. Kurt Beiersdörfer. "Kommunikation und Informationstechnik sind äußerst eng verbunden. Daher freut es uns besonders, dass wir diese faszinierende und innovative Ausstellung vom Museum für Kommunikation Berlin übernehmen konnten."

In der von Bitten Stetter und Vera Franke kuratierten Ausstellung wird der Entstehungsprozess von Mode deutlich und anhand zahlreicher Objekte dargestellt. Zu sehen sind der "teuerste Mantel der Welt", der aus 7.531 Etiketten zusammengenäht ist, eine Tweed-Krone von Meret Becker, entworfen von Vivienne Westwood, oder ein Kleid aus 4.800 Wäscheklammern. Fashion Talks zeigt aber auch die historische und modische Entwicklung der Jeans und bietet einen Ausblick auf textile und technologische Innovationen der Zukunft. So sind ein Handschuh für Taubblinde und Beispiele für textile Grundlagenforschung zu sehen. Die Besucher können Stoffe erleben und ausprobieren, die im Dunkeln leuchten, auf Druck reagieren oder Musik machen.

Weitere Möglichkeiten aktiv zu werden haben die Besucher, wenn sie eine Jeans auf "alt" trimmen, Vorschläge für eine neue Jugendszene entwickeln oder am Computer ein eigenes Tartan-Karomuster entwerfen.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit zu alltäglichen Kleidungsstücken und zeigt, wie kleine Abweichungen in Schnitt, Muster und Nachbearbeitung die Codes verwandeln, und wie das komplexe und raffinierte System Mode funktioniert. Von der Kreation bis zur Vermarktung veranschaulicht sie die Strategien der Modekonzerne und Designer.

Fashion Talks konzentriert sich auf sieben Themenschwerpunkte. Es geht um die Bedeutung von Jeans, Tarnkleidung und karierten Stoffen (Tartan), um Modemarketing, Uniformierung, jugendkulturelle Szenen und moderne Smart Clothes.


AUSSTELLUNGSBEREICHE

Intro

Empfangen werden die Besucherinnen und Besucher von fünf lebensgroßen Figuren. Die weißen Gestalten sind mit Abzeichen wie Sonnenbrille, Orden oder Designermarken verziert und stehen jeweils für einen bestimmten Modetypen. Ein Spiegelgang konfrontiert die Gäste mit ihrem Selbstbild, aber auch mit der äußeren Erscheinung der anderen Gäste - ein Vergleich, dem wir uns tagtäglich immer wieder stellen müssen. Die 21 Quadratmeter große Wandillustration "Style Stones" schließlich richtet den Blick in die Vergangenheit und erzählt unter anderem von der Befreiung der Frau von dem Korsett und dem Einfluss der Sportmode auf die Alltagskleidung.

Uniformierung. Gleichheit im Anderssein

Uniformen heben das Individuum hervor und signalisieren zugleich die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Schulterklappen, Sterne und Orden spiegeln dabei Hierarchien und besondere Auszeichnungen wider und sind meist nur für Eingeweihte lesbar. In der Mode werden diese Abzeichen gerne zitiert; Accessoires wie Sonnenbrillen, Schnürsenkel oder gar Kopfhörer sind moderne Rangabzeichen einer Alltagsuniform. So dominiert der "Einheitslook" der unterschiedlichen Milieu-, Jugend- und Trenduniformen das Straßenbild.

Von der historischen Postuniform bis zum künstlichen Fingernagel im Hahnentritt-Muster spannen die Exponate einen weiten Bogen, der die unterschiedlichen Strategien von Differenzierung nachvollziehbar macht. Wie ideenreich Designer mit der Zeichensprache klassischer Uniformierungen spielen, zeigen eine handgestrickte Uniformjacke sowie Kreationen von Vivienne Westwood.

Amt für jugendkulturelle Szenen. Codes unter Kontrolle

Jugendszenen sind wichtige Keimzellen für neue Trends. Ihr oftmals auffälliger Kleidungsstil findet viele Nachahmer. Modehersteller bedienen diese Zielgruppen, indem sie szenetypische Merkmale kopieren und dem allgemeinen Geschmack anpassen. In der Ausstellung ist das "Amt für jugendkulturelle Szenen" für die Verwaltung dieser Szenen zuständig.

Ob die Hornbrille der"Warez" (Computerfreaks), der Schal der "Ultras" (Fußballfans) oder die Neonkappe der "Atzen" (Diskoprolls): Hier werden authentische Abzeichen von 24 Szenen in Schubladen aufbewahrt und präsentiert. Außerdem beschlagnahmt das Amt modische Ware, die Jugendszenen nachahmt.

Ein Beispiel dafür, wie ursprünglich weltanschauliche Szenezeichen auf dem Wühltisch landen, ist die Verwendung des Plattencovers "God save the Queen" der Punk-Band "Sex Pistols": Während das Motiv im Jahre 1977 noch ein von Vivienne Westwood für die Punk-Szene entworfenes T-Shirt zierte, wird mit dem Print auf T-Shirts von der Stange der Punk heute zum massenkompatiblen Phänomen.

In einer in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Jugendkulturen e.V. entstandenen Datenbank sind mehr als 60 Jugendszenen und deren Style Codes in Form von Kurzprofilen abrufbar. Und wer eine noch nicht erfasste Jugendszene kennt, kann gleich vor Ort einen Antrag auf Aufnahme stellen - auf einer mechanischen Schreibmaschine versteht sich.

Kauf mich! Strategien des Modemarketings

Wer bestimmt, was mir gefällt? Wie werden aus Trends Strategien? Modekonzerne sind Nachahmer und Trendsetter zugleich. Sie bewegen sich am Puls der Zeit und absorbieren gesellschaftlich relevante Themen. Die Interessen ihrer Zielgruppe stets im Blick docken sie geschickt an aktuelle Themen und Inhalte an. So zum Beispiel die Marke "Bed | Stü":

Diese brachte 2010 mit ihrer "Gulf Coast Cleanup Collection" Schuhe auf den Markt, die mit Ölspuren überzogen schienen. Suggeriert werden sollte, der Träger sei bei der Bekämpfung der Ölpest an der Golfküste dabei gewesen.

Neben den auf das ökologische Denken ausgerichteten Strategien setzen Modekonzerne bewusst auf Themen wie "Schönheit" oder "Tradition" - oder auch auf die Kreativität der Konsumenten. Legendär ist hier der "adicolor" von Adidas (1983), ein weißer Turnschuh, den man mit dazugehörigen Acrylfarben nach Lust und Laune farblich gestalten konnte.

Jeans, Camouflage, Tartan

Mode aber ist nicht nur schnelllebig und hochaktuell, sondern auch beständig. Denn oft greift sie zurück auf das Vorangegangene oder Alte und transformiert dabei die Bedeutungen und symbolische Aufladungen historischer Stoffe und Muster.

Drei Musterbeispiele veranschaulichen, wie dieses Prinzip funktioniert:

Jeans. Die globale Alltagsuniform

Ursprünglich als robuste Arbeitskleidung für Goldgräber kreiert, prägen Jeans seit den 1950er Jahren jugendkulturelle Stile vieler Nationen. Heute sind sie globale Alltagsuniform. Aber: Jeans sind nicht gleich Jeans. Die persönlichen Gebrauchsspuren geben jeder Hose die besondere individuelle Note und verleihen ihr Authentizität. Unternehmen haben den Marktwert dieser Spuren erkannt. Ob Whiskers (Sitzfalten) oder die vom Portemonnaie ausgebeulte Gesäßtasche - sie imitieren diese Abnutzungen und vermarkten sie unter dem Label "Authentic Wear" oder "Vintage Look".

In der Ausstellung kann man eine jeweils natürlich verschlissene Jeans mit den industriell auf alt getrimmten Hosen vergleichen und sich an einer Werkbank auch selbst beim Finishing (Nachbearbeiten) von Jeans erproben. Wie zugespitzt diese Nachbehandlungen sein können, zeigen beispielsweise eine mit Shot Guns (Löchern) übersäte Jeans (Vivienne Westwood) sowie die völlig zerrissene weiße Jeans von Maison Martin Margiela.

Camouflage. Verstecken und Entdecken

Camouflage-Muster dienen der Tarnung und wurden für den militärischen Einsatz entwickelt. Heute signalisiert Camouflage in der Subkultur, der Haute Couture und auch im Mainstream Zugehörigkeit und Abgrenzung. Der Wunsch aufzufallen, hat in der Mode den Effekt der Tarnung abgelöst. Seitdem hochpreisige Labels ihre Abendroben und Handtaschen mit Camo-Oberflächen dekorieren und Streetwear-Labels Camouflage als Markenzeichen einsetzen, hat sich der subversive Ausdruck von Camouflage-Mode verflüchtigt. Von der Wehrmachtsuniform über einen gestrickten Ganzkörpertarnanzug (OLEK) bis zu einem aus 4.800 Wäscheklammern kreierten Tarnkleid (Bitten Stetter) zeigt die Ausstellung, wie vielfältig Tarnkleidung sein kann.

Tartan. Stile im Fadenkreuz

Karierte Stoffe nennt man in Großbritannien Tartan. Ob Punk, Schulmädchen oder Oberschicht - je nach Farbspektrum entfalten sie eine ganz unterschiedliche Wirkung. Die meisten der bekannten Tartans wurden schon vor mehr als 250 Jahren in Schottland getragen und signalisierten die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Clan (Stamm).

Auch heute transportieren die Muster eine ganz bestimmte Aussage: So steht das ursprünglich als Innenfuttermuster genutzte und mittlerweile tausendfach kopierte hellgründige "Nova Check" der Marke Burberry für den Stil der "Upper Class" (Oberschicht). Dem von den "Urban Heros" (Helden der Großstadt) getragenen rot-schwarz-gemusterten "Rob Roy" dagegen haftet das rebellische Image des gleichnamigen schottischen Unabhängigkeitskämpfers an.

Fashion Talks erzählt die Geschichte und Geschichten der Tartans und bietet die Möglichkeit, ein eigenes Tartan-Muster am PC zu kreieren und auf eine Papierkrawatte zu drucken.

Das Neue. Zurück in die Zukunft

Modemacher stehen unter dem Druck stets Neues erfinden zu müssen. Mehrere Kollektionen im Jahr sollen Publikum und Käuferschaft begeistern. Das kreative Potenzial dazu findet sich überall: in der Straßen- und Subkultur, in den Designabteilungen der Hersteller, in Fashion Blogs und in den Ateliers der Haute Couture. Oft greifen sie zurück auf das Vorangegangene oder Alte. Sie transformieren vertraute Bilder und nutzen deren Symbolkraft. Am Beispiel von Avantgarde Fashion Shows zeigt die Ausstellung, wie in der Mode zitiert, transformiert und provoziert wird und das Neue von der Symbolkraft des Bekannten profitiert und diese neu interpretiert.

Intelligente Kleidung - Smart Clothes

Immer kleiner werdende Computer ermöglichen es, dem Menschen immer dichter an den Körper zu rücken. Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickeln Forscher, Firmen und Designer neue Mensch-Maschine-Schnittstellen, die sogenannten Smart Clothes. Die Devise lautet: Medien werden zu Kleidung und Kleidung zu Medien. In der Ausstellung sind sechs Beispiel für Smart Clothes zu sehen, von künstlerischen Objekten bis zu technischen Hilfestellungen für Behinderte. Darunter sind ein aufwändiges Kleid, dass mithilfe von Farbe und Druckluft die Emotionen der Trägerin sichtbar macht, aber auch ein Handschuh für Taubblinde, mit dessen Hilfe sie kommunizieren können. Zudem werden Beispiel des Fraunhofer Instituts IZM Berlin gezeigt, die illustrieren, was Textilien in Zukunft leisten können.


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Mittwoch, 13. November 2013

TED-Vortrag: Chris Downey - Design with the blind in mind


Wie müsste eine Stadt für Blinde gestaltet sein? Dieser Frage widmet sich der Architekt Chris Downey, der 2008 plötzlich erblindete. Es verglich das Leben in seinem geliebten San Francisco vor und nach diesem Ereignis. Chris Downey zeigt auf wie durchdachtes Design, sein und eigentlich jedermanns Leben verbessern könnte - ganz gleich, ob man sehen kann oder nicht.

Social Media Day 2013 in Aachen: Die Tagung für soziale Medien in der Unternehmenskommunikation

Am 5. November veranstalteten die digitale Marketingagentur Social Media Aachen und der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft zum zweiten Mal den Social Media Day Aachen. Informative Fachvorträge und lebhafte Diskussionen machten die Tagung im Novotel Aachen City zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Bereits während der Begrüßung betonte die Organisatorin, Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs, den hohen Praxisbezug des Programms. Denn die verschiedenen Vorträge aus Unternehmen sollten die Vielfalt und die Herausforderungen einer professionellen Kommunikation in sozialen Medien widerspiegeln. Zudem legte die Geschäftsführerin von Social Media Aachen dem Publikum nahe, sich aktiv einzubringen und bei Verständnisfragen direkt nachzuhaken. Das


Wort übergab sie danach Ralph Delzepich von der RWTH Aachen, der die Gäste auch in diesem Jahr als Moderator durch den Social Media Day führte.

Der Initialvortrag widmete sich dem gezielten Einsatz von Storytelling-Elementen im B2B. Thomas Bünten und Tim Hacken von der PR-Agentur timtomtext verdeutlichten, wie effektiv das Erzählen von Geschichten für ein Unternehmen ist und wie diese aufgebaut sein sollten, um emotional packend zu sein. Im Anschluss referierte Markus Vogten als Social Media Manager des Aachener Verkehrsverbunds über den Einstieg des Verbundunternehmens ins Social Web und zeigte, welche konzeptionelle Vorarbeit geleistet wurde. Sein Vortrag veranschaulichte einmal mehr, dass guter Content im eigenen Unternehmen leicht zu finden ist, wenn man sich erst einmal auf die Suche begeben hat.

Nach einer kurzen Frühstückpause thematisierte die Social Media Managerin der RWTH neue Kommunikationsformen in Institutionen. Anna Altfelix informierte über die facettenreichen Aktivitäten der Hochschule. Aufschlussreich berichtete sie über die Herausforderung, den richtigen Ton zwischen seriös und unterhaltsam zu finden - und demonstrierte, wie die RWTH diese Herausforderung tagtäglich meistert. Dass sich Social Media Marketing jedoch nicht im rechtsfreien Raum bewegt, führte Rechtsanwalt Jens Ferner von der Anwaltskanzlei Ferner in Alsdorf vor Augen. Sein Impulsvortrag ermunterte das Publikum, auch kritische und individuell-relevante Rechtsfragen zu stellen. Hierbei stießen vor allem Urheberrechts- und Impressumsfragen auf reges Interesse.

Das interaktive Kernstück der Veranstaltung bildete ein Workshop am Nachmittag: Unter dem Arbeitstitel „Von der Idee zur Kampagne“ wurde dieser durch Belvederesi-Kochs sowie Norbert Windeck und Mona Amon von Social Media Aachen geleitet. Nach einer Einführung in strategische Grundsatzfragen des Social Media Marketings nahm sich das Dreierteam den Besucherfragen und –bedürfnissen an. Spontan analysierten die

  Experten eine Facebook-Seite mit dem Publikum und gaben konkrete Tipps auf dem Social Media Day. Nach solch klaren Handlungsempfehlungen wurde das Hier und Jetzt verlassen. So wagten Tim Becker von WESTWERK und Dirk Hesse von basiscode zum Ausklang einen Blick in die Zukunft und prognostizierten die digitalen Trends des kommenden Jahres.

Während großzügiger (Networking-)Pausen tauschte sich das mittelständische Publikum angeregt über persönliche und fachliche Erfahrungen aus. Auch wenn es bei dem Einstieg und der Nutzung von Social Media einiges zu beachten gibt, waren sich alle Beteiligten einig, dass diese enormes Potenzial für Unternehmen bieten und dass die Kommunikation im Web 2.0 als Chance zu begreifen ist.

Ein dritter Social Media Day ist bereits für 2014 geplant.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.socialmediaday-aachen.de www.fb.com/SocialMediaDayAachen und twitter.com/SMD_AC

Dienstag, 12. November 2013

Yves Saint Laurent Official International Trailer 1 (2014) - Fashion Designer Biopic HD



Das Leben von Yves Saint Laurent wurde verfilmt. Kinostart in Deutschland ist der 08. Januar 2014.

Bundespreis Ecodesign vergeben

Heinen-Esser und Flasbarth überreichen Preise in vier Wettbewerbskategorien

(lifePR) (Berlin, 11.11.2013) Bundesumweltministerium (BMU) und Umweltbundesamt (UBA) haben heute zum zweiten Mal den Bundespreis Ecodesign vergeben. Bei der feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin wurden die insgesamt 12 Preisträger öffentlich bekanntgegeben und geehrt. Zu den Gewinnern in den vier Wettbewerbskategorien Produkt, Konzept, Service und Nachwuchs zählen unter anderem umweltfreundliche Mobilitäts- und Energiekonzepte, vollständig recycelbare Bekleidungskollektionen, ein Holz-Hybrid-Bausystem und ein elektrischer Radnabenantrieb für Nutzfahrzeuge.

Die Nominierten sowie Preisträgerinnen und Preisträger des Bundespreises Ecodesign 2013 bei der Preisverleihung in den Lichthöfen des Bundesumweltministeriums






IT-Bestenliste

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, betonte die Bedeutung nachhaltiger Produktion und nachhaltigen Konsums: „Mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt und steigende Konsumbedürfnisse stellen uns vor die Herausforderung, bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen. Nachhaltiger Konsum kann hier einen Beitrag leisten. Der Wettbewerb zeigt, dass gerade auch umweltschonende Produkte in ihrer Gestaltung besonders überzeugen können.“

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, sagte bei der Preisverleihung: „Gutes Design, Gebrauchstauglichkeit, Ästhetik und Umweltverträglichkeit sind Qualitäten herausragender, nachhaltiger Produkte. Der Bundespreis Ecodesign entwickelt sich zur Plattform für eine Produktgestaltung, von der alle gewinnen: Hersteller, Designer und Verbraucher und nicht zuletzt die Umwelt.“

Zuvor wählte die Jury des Bundespreises Ecodesign aus rund 200 Einreichungen die Nomi-nierten und Preisträger aus. Der Juryvorsitzende und Professor für Design und Ökologie an der Köln International School of Design, Prof. Günter Horntrich, hob hervor: „Die beeindruckende Breite und Qualität der Einreichungen zeigen, dass immer mehr Designer und Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst werden, Dienstleistungen und Produkte des alltäglichen Lebens umweltverträglich zu gestalten.

v.l.n.r.: Werner Aisslinger, Steven Cook, Prof. Günter Horntrich, Dr. Dietlinde Quack, Dr. Ulf Jaeckel, Nicola Stattmann, Jochen Flasbarth, Prof. Friederike von Wedel-Parlow




Ab Februar 2014 haben Interessierte die Möglichkeit, sich die ausgezeichneten Projekte im Original anzusehen. Die erste Station der Wanderausstellung zum Bundespreis Ecodesign ist Ludwigsburg. Die Ausstellung wird danach noch an weiteren Orten im Bundesgebiet gezeigt. Bereits im Januar 2014 wird der Bundespreis Ecodesign erneut ausgeschrieben

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt loben den Bundespreis Ecodesign seit 2012 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin e.V. aus. Ein Projektbeirat unterstützt das Vorhaben.

Preisträger:

Informationen über die für den Bundespreis Ecodesign 2013 ausgezeichneten Projekte finden Sie hier: www.bundespreis-ecodesign.de/de/wettbewerb/2013/preistraeger.html

Jury:

Werner Aisslinger (Designer)
Dr. Kirsten Brodde (Autorin, Expertin für grüne Mode)
Jochen Flasbarth (Präsident des UBA)
Prof. Dr. Rainer Grießhammer (Geschäftsführer Öko-Institut)
Ursula Heinen-Esser (Parlamentarische Staatssekretärin im BMU)
Prof. Günter Horntrich (Designer, Professor für Design und Ökologie an der KISD)
Prof. Dr. Erik Spiekermann (Kommunikationsdesigner, Typograf und Autor)
Nicola Stattmann (Designerin, Materialexpertin)

Projektbeirat:

Dorothea Hess, Allianz deutscher Designer (AGD)
Anne Farken, BMW Group DesignworksUSA
Prof. Matthias Held und Sabine Lenk, Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF)
Lutz Dietzold, Rat für Formgebung
Prof. Philipp Oswalt und Katja Klaus, Stiftung Bauhaus Dessau
Prof. Susanne Schwarz-Raacke (Produktdesign), Prof. Heike Selmer (Modedesign) und Prof. Dr. Zane Berzina (Textil- und Flächendesign), Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB)
Karin-Simone Fuhs, ecosign/Akademie für Gestaltung
Dr. Dietlinde Quack, Öko-Institut
Thomas Wodtke und Hendrik Roch, Fraunhofer-Institut UMSICHT
Stephan Rabl, Handelsverband Deutschland (HDE)
Dr. Dominik Klepper, Markenverband
Johanna Kardel, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Dorothea Hess, Allianz deutscher Designer (AGD)
Anne Farken, BMW Group DesignworksUSA
Prof. Matthias Held und Sabine Lenk, Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung (DGTF)
Lutz Dietzold, Rat für Formgebung
Prof. Philipp Oswalt und Katja Klaus, Stiftung Bauhaus Dessau
Prof. Susanne Schwarz-Raacke (Produktdesign), Prof. Heike Selmer (Modedesign) und Prof. Dr. Zane Berzina (Textil- und Flächendesign), Kunsthochschule Berlin-Weißensee (KHB)
Karin-Simone Fuhs, ecosign/Akademie für Gestaltung
Dr. Dietlinde Quack, Öko-Institut
Thomas Wodtke und Hendrik Roch, Fraunhofer-Institut UMSICHT
Stephan Rabl, Handelsverband Deutschland (HDE)
Dr. Dominik Klepper, Markenverband
Johanna Kardel, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Montag, 11. November 2013

16. KölnDesign Gründer- und Profitag am 29. November 2013

Welche Basiskompetenzen brauchen Designer für die Gründung und Selbstständigkeit? Wie sehen die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Designer aus? Was muss man über Buchführung, Finanzen, Planung und Steuern wissen?

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Paradigmenwechsel im globalen Wettbewerb – hin zur Identität? Wie lassen sich Persönlichkeit, Arbeitsweise, Leistungsangebot und Nutzen bewerten? Wie können darauf aufbauend Honorare definiert und durchgesetzt werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 16. KölnDesign Gründer- und Profitag. Der Vormittag bietet Einblicke in wichtige Grundlagen und Rahmenbedingungen – für die Gründung und Festigung der Selbstständigkeit. Am Nachmittag wird über Perspektiven im Wettbewerb und die daraus resultierende Leistungsbewertung und Honorarkalkulation diskutiert.

Leitung und Moderation: Joachim Kobuss, DesignersBusiness®, Berlin + Köln

Am 29. November 2013, 10:00 - 18:00 Uhr.

Anmeldung über Amiando: http://de.amiando.com/VOWUCEE


Programm: 

10:00 Uhr Begrüßung
Uli Kreifels | Vorstandsvorsitzender KölnDesign

10:30 Uhr Referat »Selbstständig in der Designwirtschaft«
Joachim Kobuss | DesignersBusiness® — Coach, Scout und Buchautor

11:30 Uhr Expertenrunde
»KSK, Rechtsform, Steuern und Planung – Was muss ich beachten?«
Moderiertes Panel mit Christina Arentz | Arentz Rechtsanwälte, Köln
Thomas Hilbig | IFAG! Institut für Angewandte Gestaltung, Köln
Barbara Ströbele | Finanzplanung und Seminare, Duisburg
Sabine Thieler | Vizepräsidentin des Steuerberaterverbandes Köln e. V.

12:30 Uhr Beratertische

13:15 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Referat »Wettbewerb und Leistungsbewertung im Designbereich«
Joachim Kobuss | DesignersBusiness® — Coach, Scout und Buchautor

15:00 Uhr Referat »Designpolitik im Wettbewerb«
Michael Söndermann | Leiter Büro für Kulturwirtschaftsforschung, Köln

16:00 Uhr Pause

16:30 Uhr Fishbowl-Diskussion
»Über Selbstständigkeit, Wettbewerb und Leistungsbewertung«
Moderierte Diskussion u. a. mit Uli Kreifels, Michael Söndermann und Teilnehmern

18:00 Uhr Ende

Datum: 

29. November 2013 - 10:00 - 18:00

Website:
www.koelndesign.de/gruendertag

Adresse:

Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule 1
Köln 50667
Germany

PRINT: NUTS - Have some Nuts

Für alle, die in entscheidenden Situationen Nüsse brauchen, gibt's NUTS. So die einfache Botschaft der französischen Werbeagentur DKP für den bekannten Riegel aus dem Hause Nestlé.



SPOT: David Bowie spielt für Louis Vuitton


Das Spot, hier der Director's Cut,  des Labels Louis Vuitton lädt eine auf eine fantastische Reise zu einem Ball nach Venedig, wo der Zuschauer Arizona Muse und David Bowie trifft. Regie führte Romain Gavras

Freitag, 8. November 2013

Fruit of the Loom - Lucky Looms



Fruits of the Loom produziert Unterwäsche, die deren Träger nicht nur glücklich macht, sondern dem persönlichen Glück auch noch kräftig auf die Sprünge hilft. Ganz klar, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. 2.000 Unterhosen wurden deshalb ganz speziell behandelt.

Die Schönheit der Mathematik präsentiert von Yann Pineill & Nicolas Lefaucheux




BEAUTY OF MATHEMATICS from PARACHUTES.TV on Vimeo.

Man Ray - Fotograf im Paris der Surrealisten

15.9.-8.12.2013
Max Ernst Museum Brühl des LVR



"Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt in der Ausstellung »Man Ray - Fotograf im Paris der Sur-realisten« rund 150 fotografische Werke, darunter selten gezeigte, aus den Fotosammlungen führender Museen in Deutschland, Frankreich und den USA sowie aus zahlreichen Privatsammlungen. Die Auswahl folgt dabei der Suche Man Rays nach Ausdrucksmöglichkeiten, um die Fotografie in das Surreal-Fantastische zu erweitern."

Donnerstag, 7. November 2013

Gründerwoche Deutschland: Ein Tag für Kreativunternehmer in Düsseldorf

Ob Designer, Fotografen, Musiker, Künstler, Texter – alle Kreativunternehmer suchen Lösungen für ähnliche Probleme. Drei davon nimmt create:business – der Start-up-Day für Kreativunternehmer, der am 19.11.2013 erstmals vom designertreff düsseldorf auf dem Platz der Ideen im Schulhaus der Werbeagentur GREY veranstaltet wird, genauer unter die Lupe und bietet inspirierende Lösungen.

DÜSSELDORF – Menschen, die wenig mit den Kreativbranchen zu tun haben, hegen oft romantische Vorstellungen davon, wie das Leben als Kreativer aussieht. Es fallen in diesem Zusammenhang häufig Worte wie „Freiheit“ oder „Selbstverwirklichung“. Die Wirklichkeit sieht aber in der Regel anders aus, wie Bianca Seidel und Immo Schiller aus ihrer langjährigen Erfahrung als Initiatoren des designertreff düsseldorf und Trainer für Existenzgründer in Designberufen, wissen. Dies war ihr Antrieb, um mit create:business einen jährlich wiederkehrenden Start-up-Day für Kreativunternehmer in Düsseldorf ins Leben zu rufen.

Für diese Idee konnten Bianca Seidel und Immo Schiller auf Anhieb namhafte Partner gewinnen, wie die Wirtschaftsförderung Düsseldorf, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann, die IHK Düsseldorf und die Werbeagentur GREY. Dadurch kann create:business inklusive einer professioneller Kinderbetreuung während der einzelnen Veranstaltungspunkte kostenfrei angeboten werden. Dafür sind die  Initiatoren des designertreff düsseldorf sehr dankbar.

Die Auftaktveranstaltung am 19.11.2013 beschäftigt sich u.a. mit folgenden aktuellen Themen wie die alternative Projektfinanzierung mittels Crowdfunding, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Kreativberufen sowie die soziale Absicherung und Vorsorge über die Künstlersozialkasse. Nähere Infos und Anmeldeunterlagen finden interessierte Kreativunternehmer unter www.designertreff.net/createbusiness


Themenschwerpunkte des 1. create:business 


Strategien zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
In der Kreativwirtschaft wird sehr oft unter einem enormen Zeitdruck gearbeitet, der von den Kreativen extrem hohe Flexibilität verlangt. In diesem Spannungsfeld eine Balance zwischen Familie und Beruf zu halten, ist ein Kunststück, an dem viele Kreativunternehmer scheitern. Wie es dennoch gelingen kann, erläutern Britta Tigges vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann und Frau Greven, Geschäftsführerin Spielraum – Projekt Vereinbarkeit gGmbH.

Alternative Finanzierung von guten Ideen
Das liebe Geld ist auch bei Kreativunternehmern ein Dauerthema. Größere Projekte können in den seltensten Fällen aus eigener Kraft gestemmt werden. Meist führt der erste Weg auf der Suche nach einer passenden Finanzierung direkt zur eigenen Hausbank. Es gibt allerdings noch andere Finanzierungsmöglichkeiten, wie das Crowdfunding, die für Kreativunternehmer interessant sein können. Christin Lorenz von Startnext erarbeitet in einem vierstündigen Workshop mit den Teilnehmern individuelle Crowdfunding-Konzepte. Kreative können sich noch mit ihren Projekten für diesen Workshop bewerben.

Vorsorgen mit der Künstlersozialkasse
Vor 30 Jahren wurde die Künstlersozialkasse ins Leben gerufen, um Kreativunternehmer bei der Altersvorsorge zu unterstützen. Dennoch wissen viele Kreativschaffende wenig über diese Institution. Andreas Kißling von der Künstlersozialkasse sorgt in einem Vortrag für Aufklärung und beantwortet die wichtigsten Fragen der Teilnehmer.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen unter
www.designertreff.net/createbusiness

Pop-up-Store: Olfa - Cut to Build



OLFA ist ein Hersteller von Cuttern, Skalpellen und anderen Messern. Für diese Marke wurde von Ogilvy & Mather ein ganz spezieller Pop-up-Store entwickelt, der die Vorteile der OLFA Produktpalette sehr deutlich macht. 


Wie ein Fashion Store und eine Indie-Band in Russland gemeinsame Sache machen



Auf der einen Seite ein gerade neu eröffneter Fashion Shop, auf der anderen Seite eine Indie-Band die ein neues Musikvideo brauchte - zwei unterschiedliche Briefings, die aber eine Gemeinsamkeit haben. Die Zielgruppe ist exakt gleich. Also, warum sollte man nicht voneinander profitieren? Das Ergebnis wurde in diesem Video dokumentiert.

Mittwoch, 6. November 2013

SPOT: D&G - The one



Schon die Eckdaten dieses Spots für das Parfüm The One von Dolce & Gabbana beeindrucken. Er ist im Director's Cut stolze 2,5 Minuten lang. Der Director ist dann auch niemand geringeres als Martin Scorsese. Und auch die schauspielerische Besetzung ist nach Hollywood-Maßstäben mit Scarlett Johansson und Matthew McConaughey vom Feinsten.

SPOT: Electrolux - The Power to catch Imagination



Toller Spot, trotz der nervigen Musik. Die kreative Arbeit hierfür lieferte Saatchi & Saatchi in Bangkok.

SPOT: Mit Marks & Spencer ins Wunderland


















Im Weihnachts-TV-Spot 2013 entführt Marks & Spencer die Zuschauer ins Wunderland. Alice wird vom Model Rosie Huntington-Whiteley verkörpert. Darüber hinaus sind auch mit dabei Helena Bonham Carter und David Gandy.

Dienstag, 5. November 2013

Internationale Szenografie Biennale – The Art of Holistic Design

7. – 10. November in Ludwigsburg 

Hochkarätig besetzt lädt die Internationale Szenografie Biennale (ISB´13) vom 7. bis 10. November nach Ludwigsburg und Stuttgart ein. Die Region Stuttgart wird zum Magneten für namhafte Vertreter aus den Bereichen Kunst, Design, Architektur, Museum, Film und Tanz. Der Raum als bewusst gestaltetes Medium und die Szenografie als ganzheitliche Designdisziplin sind Kern der Biennale. Überraschende Raumkonzepte, getanzte Inszenierungen und künstlerische Annäherungen an den Raum finden ihr Publikum. „Gute Szenografie informiert und fasziniert; sie vereint Logik und Magie“, so der leitende Kurator, Prof. Uwe R. Brückner.

Der Veranstalter Film- und Medienfestival gGmbH ist bekannt für u. a. die erfolgreiche Etablierung des Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS) und des ISB-Partnerevents Raumwelten. Die beiden Geschäftsführer Dittmar Lumpp und Prof. Ulrich Wegenast freuen sich, die ISB’13 in Ludwigsburg gemeinsam mit Prof. Uwe R. Brückner und Céline Kruska umsetzen zu können.

„Szenografie und Kommunikation im Raum sind wie Animation und Visual Effects treibende Faktoren der Kreativwirtschaft in der Region Stuttgart“, so Wegenast. „Und mit dem Animated Com Award beim ITFS und Raumwelten sind bereits große Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Thema Kommunikation im Raum vollzogen worden.“ Lumpp fügt hinzu: „Die ISB passt perfekt in unser Portfolio. Der Film- und Medienfestival gGmbH sind besonders die medialen Aspekte im Zusammenhang mit der ISB wichtig. Die verschiedenen digitalen Medien innerhalb der Szenografie erlangen eine immer größere Bedeutung. Dabei entstehen auch Schnittstellen zu unseren Kernbereichen Animation und Film.“

Unter dem Motto „The Art of Holistic Design“ widmet sich die Internationale Szenografie Biennale 2013 der ganzheitlichen Gestaltung von Räumen. Sie nimmt den architektonischen, medialen, skulpturalen und performativen Raum in den Blick und zeigt damit das breite Spektrum szenografischen Gestaltens auf. Zu den Referenten zählen der österreichische Multimediakünstler Peter Kogler, der Schweizer Animationskünstler François Chalet, Christopher Bauder – Gründer des Berliner Büros WHITEvoid, der US-amerikanische Kinetikkünstler Chuck Hoberman, der Schweizer Fotograf Nicolas Grospierre, der dänische Architekt Kim Herforth Nielsen – Mitbegründer des international erfolgreichen Architekturbüros 3XN, der chinesische Papierkünstler Li Hongbo, der Kreativdirektor des weltbekannten Cirque de Soleil, Welby Altidor, die dänische Inszenierungsikone Kirsten Dehlholm, die französische Raumkünstlerin Odile Decq, der US-amerikanische Architekt Hani Rashid und viele mehr.

Der Eröffnungsabend findet am Donnerstag, 7. November, 18.30 Uhr im Ordenssaal des Residenzschlosses in Ludwigsburg statt. Veranstaltungsort der Konferenz am Freitag, 8. November,
9.00 – 18.30 Uhr ist das Albrecht Ade Studio der Filmakademie in Ludwigsburg. Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Vortragssaal, Neubau) ist Gastgeber des Academic Meetings am Samstag, 9. November, 9 bis 17 Uhr. Hier werden herausragende studentische Arbeiten vorgestellt und aktuelle Forschungsfragen der Szenografie diskutiert. Bereits am Donnerstag, 7. November, findet im Reithaus Ludwigsburg der Partnerevent der ISB’13, Raumwelten – Businessplattform für räumliche und mediale Kommunikation, statt (www.raum-welten.com). Im Kunstverein Ludwigsburg findet zeitgleich eine Ausstellung des auch als Referenten auftretenden chinesischen Künstlers Li Hongbo statt.

SPOT: Sony - Blütenvulkan




Vielleicht erinnert ihr euch noch an die abertausenden Bälle, die Sony für einen Spot  einmal einen Hang in San Francisco hinunter hüpfen ließ. Mit dem Blütenvulkan ist Sony nun einen monumentale Fortsetzung gelungen. Inszeniert hat diesen Spot McCann London.

PRINT: Biocania - Love him like you love yourself

Außergewöhnliche Portraits für Tierpflegeprodukte von Biocania.