Mittwoch, 29. Januar 2014

SPOT: Kia in der MATRIX



Erinnert ihr euch noch an Morpheus? Nee, nicht den aus dem alten Griechenland. Ich meine den aus dem Film MATRIX. Er ist zurück und besingt den neuen KIA K900. Ganz große Oper zum Super Bowl 2014!

SPOT: Volkswagen macht Ingenieure zu Engeln



Auch Volkswagen geizt nicht bei seinem Super Bowl Spot 2014 und verleiht ganz nebenbei seinen ganzen Ingenieuren Flügel - und das auf höchste unterhaltsame Weise.

LX Type - Aus Straßenbahnen wird Typografie



Denkt man an Lissabon, fallen einem unwillkürlich die legendären gelben Straßenbahnen ein. Über ihren Linien zerschneiden Stromkabel den blauen Himmel und bilden dabei ein komplexes Netz. Wer genau hinschaut, kann in diesem Netz Buchstaben erkennen. Ein X beispielsweise, wo zwei Kabel sich kreuzen. Daraus entstand die Idee aus diesen Drähten eine neue Schrift zu kreieren - die LX Type.

Die Stadt Lissabon machte sie zur offiziellen Schrift der Stadt. Auf der Website lxtype.pt kann sie ausprobiert und heruntergeladen werden. Jeder Buchstabe ist dabei einem ganz bestimmten Ort in Lissabon zugeordnet. Beim Schreiben auf der Website werden nicht nur die Buchstaben angezeigt, sondern auch die Orte. So entsteht Satz für Satz eine individuelle Führung durch Portugals Hauptstadt.

Dienstag, 28. Januar 2014

SPOT: AUDI - Doberhuahua



Der Super Bowl ist ein sportliches Megaevent. Aber nicht nur. Es spornt auch Werbeagenturen weltweit zu kreativen Höchstleistungen an. In diesem Fall ist es das Unternehmen AUDI, das in den Werbeunterbrechungen ganz groß auftrumpfen will. Und das wird ihnen mit diesem Spot sicherlich auch gelingen. Erdacht wurde er von der amerikanischen Agentur Venables Bell & Partners.

Freitag, 24. Januar 2014

Jung. Innovativ. Genial. Preisgekröntes Schwedisches Design von "Ung Svensk Form" und "Design S"

Kronprinzessin Victoria eröffnet Ausstellung "Jung. Innovativ. Genial." in Hamburg

Design-Premiere im Museum für Völkerkunde Hamburg: Erstmals werden die Preisträger der Wettbewerbe Design S und Ung Svensk Form gemeinsam präsentiert. Die Ausstellung läuft bis 27. April 2014 und zeigt 60  prämierte Objekte, die sich an den Kriterien Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Designstrategie und Innovation orientieren. Die offizielle Eröffnung am 28. Januar 2014 übernimmt die Schwedische Kronprinzessin Victoria, die im Rahmen einer Wirtschaftsreise gemeinsam mit der schwedischen Außenhandelsministerin Ewa Björling aus Stockholm anreist.

Grafische Etiketten zeigen die richtige Trinktemperatur an. Design: Mikkeler & Bedow


Design S und Ung Svensk Form zählen zu den renommiertesten Design-Awards Nordeuropas. Die Preisverleihung findet alle zwei Jahre statt. Sie wird traditionell von einer Ausstellung begleitet, die eine Jury unter Leitung der Design-Vereinigung Svensk Form zusammengestellt hat. Präsentiert werden Objekte aus allen Bereichen des täglichen Lebens wie Lampen, die mit einem Gegengewicht selbst Strom erzeugen, verwandelbare Flaschen-Etiketten, vielfältige Konzepte für die Umwandlung des öffentlichen Raums, Schmuck, ein Drucker für Blinde, ein 4,4 kg leichter Rollstuhl, ein Design-Bus und eine pedalbetriebene Schälmaschine für Yuka-Wurzeln.

Ausstellungspartner sind die Schwedische Botschaft und tocado scandinavia. Die Ausstellung wurde durch die Ikea Stiftung gefördert. Projekt-Partner ist Lauritz.com.

Veranstaltungstipp:
Im Ausstellungszeitraum sind zahlreiche Veranstaltungen geplant. Unter anderem zwei Design- Wochenenden (8./9. Februar 2014 zum Thema Design und 8./.9. März 2014 zum Thema Mode) sowie die Lange Nacht der Museen am 12. April 2014.

Heimtextil 2014: eindrucksvolles Panorama an textilen Designprodukten und technischen Neuerungen

Im Trend: lebhafte Farben, schimmernder Glanz, barocke Inspirationen / Digitaldruck unterstützt neue Gestaltungsmöglichkeiten
 
(lifePR) (Frankfurt am Main, 24.01.2014)  Als weltweite Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien präsentierte die Heimtextil in Frankfurt am Main ein eindrucksvolles Panorama an textilen Designprodukten. Vom 8. bis 11. Januar 2014 zeigten 2.718 Aussteller aus allen Teilen der Welt aktuelle Tendenzen auf in punkto Farben, Mustern, Materialien und Techniken. "Mit ihrem einzigartigen Produktspektrum hat die Heimtextil der internationalen Branche einen umfassenden Einblick in die angesagten Trends und Neuheiten verschafft. Produktdesigner und Trendinteressierte haben reichlich Inspirationen für die neue Einrichtungssaison gewinnen können", sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt.

INNOVATIONSPREIS-IT 2014
Produktgruppenübergreifend war der Trend zur Farbe auf der Heimtextil unübersehbar: Man bekennt sich zu ausdrucksvollen Tönen wie Petrol, Fuchsie, Lind, Honig, Türkis- oder Königsblau, kombiniert sie jedoch oft mit Weiß, Crème oder Grau, damit sie nicht laut wirken. Bei feineren Stoffen sind die Farben häufig Ton-in-Ton abgestimmt. Ein Mix aus matten und glänzenden Garnen sorgt bei vielen Stoffen der Aussteller für eine interessante Optik. Neu auf der Heimtextil zeigte sich eine Tendenz zu Mustern mit einem kontrastierenden dunklen Fond in Anthrazit, Mokka oder Schwarz.

Attraktive Dessins für jeden Geschmack

Sie führen die Hitliste an unter den Stoffdekors: Blumen und Blüten in jedem Stil und jeder Größe, vom zierlichen Streublümchen bis zur malerischen Riesenblüte im Warhol-Stil. Auch Tiere sind nach wie vor präsent auf Dekostoffen und Kissenbezügen. Zarte Wesen wie Schmetterlinge, Käfer oder Libellen erobern die Wohntextilien. Konkurrenz machen ihnen phantasievolle Barockdessins wie Arabesken oder Medaillons und klassische Bordüren-Dekore, häufig leicht verfremdet oder auch unscharf verwischt, sie alle zumeist in modernen, zeitgemäßen Tönen. Immer mehr Stoffe weisen reliefartige Struktur-Oberflächen auf, vom feinen Rips bis zum Cloqué-Gewebe. Zu vielen Dekostoffen wurden auf der Heimtextil Transparent-Stoffe in abgestimmten Farben und passenden Mustern angeboten. Lobenswerte Newcomer sind dekorative Verdunkelungsstoffe, die es jetzt auch entsprechend der Sicherheitsvorschriften zur Ausstattung von Kinderkrippen und -gärten gibt.

Sessel und Sofas stilvoll eingekleidet

Auch die auf der Messe gezeigten Bezugstoffe beeindruckten durch ihre Vielfalt. Besonders zahlreich waren Kollektionen mit abgestimmten Kleinmustern zu sehen, die sich gut in einer Sitzgruppe kombinieren oder für Zusatzkissen verwenden lassen. Ein Großteil der Stoffe hat reliefartige Oberflächen (Rippen, Rauten, Karrés, Kreise, Floraldekors), die auch einem einfarbigen Stoff Charakter verleihen. Aufsteiger sind Kunstleder-Stoffe für Bezüge oder Wandbespannungen. Sie sind einfarbig glatt, stellen Kunstleder-Imitationen dar oder haben modische Prägedekore. Immer stärker präsent auf der Heimtextil sind dekorativ gemusterte, witterungsbeständige Outdoor-Stoffe für die Terrasse, den Balkon oder Garten.

 Tapeten: attraktives Gewand für die Wand

Sie setzt ihren Siegeszug unaufhaltsam fort: die Tapete. Vor einigen Jahren noch als altmodisch abgestempelt, ist sie zum modischen und äußerst begehrten Gestaltungselement geworden. Kein Wunder: Der Verbraucher hat erkannt, dass sich mit ihr die Atmosphäre eines Raums ohne großen Aufwand stimmungsvoll verändern lässt. Die Musterskala auf der Heimtextil war größer als je zuvor: Sie reichte vom feinen Craquelé-Dekor über ungewöhnlich phantasievolle Geometrie-Dessins, von modernisierten Klassik-Dekors bis zu ethnischen Motiven, von Tapeten mit geheimnisvoll verschwommenen Farbverläufen bis zu großflächigen, poppigen Wandbild-Dekors. Für die Wand sind im übrigen glänzende Zeiten angebrochen: Viele Muster schimmern in sanften Gold-, Silber- oder Kupfertönen, die den Tapeten einen noblen Touch oder augenzwinkernden Schloss-Appeal verleihen. Immer mehr Dessins haben sanfte oder kräftige Reliefstrukturen, so dass die Wand an raffinierter Plastizität gewinnt. Die Natur dient häufig als Vorbild - in Form von Blüten, Ranken, Borken, Steinen, Holz oder Kroko. Einige Hersteller setzen zudem auf der Tapetenoberfläche Naturgarne ein, aber auch Wasserhyazinthen oder Bananenblätter. Zu einigen Tapeten haben Aussteller der Heimtextil passende Wandfarben angeboten.

Fast zu schön, um darauf zu gehen

Kuschelige Hochflor-Teppiche waren auf der Heimtextil beliebt wie eh und je. Hier dominieren gedämpfte, sanfte Töne. Teppiche mit einem Flor aus kräftigem Dochtgarn geben sich dagegen farbfreudig. Weiterhin en vogue sind Teppiche im "used look". Sie sind so gewebt, dass sie Gebrauchsspuren aufzuweisen scheinen. Bei den modernen Mustern halten Geometrie-Dekors wie Streifen, Karos, Rhomben, Wellen und Bordüren die Spitzenposition, daneben sind auch Teppiche mit bildhaft-malerischen Mustern zu finden.

Großes Spektrum bei Stangen, Schienen und Posamenten

Vorhangstangen zeigten sich auf der Heimtextil 2014 von der eleganten Seite. Sie sind vor allem aus Edelstahl, Chrom und lackiertem Metall und haben in der Regel gut designte Endstücke und Träger. Für den opulenten Geschmack gibt es Endstücke mit Swarovski-Kristallen. Übertrieben auffällige Produkte sind allerdings auf dem Rückmarsch. Immer mehr Stangen haben einen Innenlauf für Gleiter und sind mit Deckenträgern lieferbar, da oberhalb der Fenster oft kein Raum für die Wandbefestigung vorhanden ist. Rustikalere Stangen gibt es in leuchtenden Farben mit Durchmessern bis zu 55 Milimetern und mit kräftigen Blüten als Endstück. Zu Vorhangschienen werden formschöne Blenden angeboten. Einige der Schienen sind gleichzeitig als Bilderschienen zu verwenden. Viele Schienen lassen sich für die Erker-Montage biegen. Posamente in vielen unterschiedlichen Tönen - auch in moderneren, einfarbigen Ausführungen - können auf den betreffenden Vorhangstoff harmonisch abgestimmt werden.

Praktisch und attraktiv: Rollos, Jalousien, Lamellen- und Flächenvorhänge

Sicht- und Sonnenschutzdekorationen werden von den Heimtextil-Ausstellern maßgenau für das Fenster des Verbrauchers konfektioniert. Sie sind inzwischen in unendlich vielen Stoffen, Farben und Mustern zu haben - vom duftigen Voile über den gemusterten Dekostoff bis hin zum festen Blackout-Gewebe. Falt- und Raffrollos sind heute in Breiten und Höhen bis 350 Zentimeter erhältlich. Statt mit Elektromotor lässt sich ein Rollo mit einer in die Rollowelle integrierten Batterie per Fernbedienung bewegen. Hit unter den konfektionierten Dekorationen sind Plisseerollos, auch weil sie sich für schwierige Fenster eignen. Besonders geschätzt sind Plisseerollos mit wabenförmigen Kammern. Sie bilden Luftpolster, die den Wärmeverlust im Winter stark reduzieren und im Sommer gegen Hitze und UV-Strahlung schützen. Immer beliebter werden Doppelrollos aus zwei hintereinander laufenden Bahnen mit abwechselnd dichten und lichtdurchlässigen Streifensegmenten. Mit ihnen kann man den Durchblick und den Lichteinfall ganz nach Wunsch variieren. Die klassische Jalousie zeigt, wie modern sie ist - mit Lamellen in mehreren Breiten, in unzähligen Farben, lackiert oder aus Holz, Bambus oder Kunststoff. Ob Rollo oder Jalousie: Viele der auf der Heimtextil gezeigten Modelle können heute ohne störende Schnüre mit einem Griff an der Unterschiene nach oben geschoben oder nach unten gezogen werden. Sind Schnüre vorhanden, dürfen diese nach einer neuen Kinderschutzverordnung keine frei herabhängende Schlaufe mehr bilden, sondern müssen straff fixiert sein beziehungsweise sich lösen, wenn sie mit einem Gewicht von sechs Kilogramm belastet werden. Senkrecht-Jalousien und Flächenvorhänge haben mit ihren dekorativen Farben und Mustern ihre Wohntauglichkeit endgültig unter Beweis gestellt.

Digitaldruck: Technik mit Zukunft

Immer häufiger werden Muster bei Stoffen und Tapeten im Digitaldruck hergestellt - eine Technik, die sich für großzügigere Rapporte, für eine sehr realistische Wiedergabe, eine schnelle Umsetzung und für kleinere wie größere Stückzahlen eignet. Beim digitalen Druck können Fotos, Skizzen oder das eigene Corporate Design als Muster-Vorlage dienen. Wie die Heimtextil zeigte, haben sich bedruckte Wohntextilien längst zu einem großen Wachstumssegment in der Textilindustrie entwickelt. Besonders Vorhänge und Gardinen sowie Bett- und Tischwäsche sind im Fokus der Digitaldruckanbieter. Dafür stehen den Herstellern immer neue Techniken, Verfahren und Produktionsmethoden zur Verfügung. Die auf der Heimtextil gezeigten digitalen Druckmaschinen erlauben nicht nur eine neue textile Designvielfalt mit fast schon Millionen an Farbmöglichkeiten. Flexibilität, Schnelligkeit und Personalisierung der Produktion sind weitere Vorteile der Technik, die bereits das europäische Bekleidungssegment verändern. Neue Kollektionen mit individuellen Mustern können schon innerhalb von zwei Wochen produziert und geliefert werden.

 Dekoratives fürs Bad

Auch die Textilien fürs Bad gaben sich auf der Heimtextil 2014 farbbewusster als noch im vergangenen Jahr. Bei den Frottierwaren machen Töne wie Chinarot, Wiesengrün, Ultramarin oder Gold die Farbskalen munter. Daneben sind stillere Töne wie Altrosa, Pistaziengrün oder Mauve angesagt. Deutlich zugenommen in den Kollektionen haben die eher maskulinen Farbstellungen wie etwa Hellgrau, Steingrau, Anthrazit, Nachtblau oder Schwarz. Handtücher zeigen Hochtief-Strukturen, schmücken sich mit schmalen Blockstreifendekors, mit Karo-, Ranken- oder Bordürendessins. Passend zu den Handtüchern werden weitere Badtextilien angeboten, wie etwa Badvorleger - kuschelig weich, mit Florhöhen bis zu 45 Milimetern. Immer häufiger gehören Bademäntel in abgestimmten Tönen zum Sortiment. Einige Hersteller bieten zusätzlich Zahnputzbecher, Seifenschalen, kleine Abfalleimer oder auch Duschvorhänge in den Farben beziehungsweise Mustern der Frottierwaren an.

Blumen im Bett

Was für die Dekostoffe gilt, lässt sich auch für die Bettwäsche sagen: Florales ist "in". Bett- und Kissenbezüge sind mit Blütenblättern, Romantikblümchen oder Sträußchen übersät oder es ranken sich langstielige, große Blumen in kräftigen Farben über den Stoff. Daneben sieht man Streifen jeder Art: Von bunt gemixt für das "junge Bett" bis zu eleganten Ton-in-Ton-Satinstreifen. Klassisch-traditionelle Dekors wie Paisley, Ikat oder modernisierte Barockornamente sind weiter en vogue. Heitere Blickfang-Dekors aus dem Reich der Fauna sind Schwälbchen und Schmetterlinge. Neu ist die Kombination von jeweils zwei Bettwäsche-Garnituren mit ganz unterschiedlichen, jedoch aufeinander abgestimmten Designs, die als Set angeboten werden. Einfarbige Bettwäsche präsentiert sich mit Webmustern vom feinsten Piqué bis zum kräftig strukturierten Cloqué, mit Hohlsaum-Dekor, Stehsaum, mit Paspeln oder Biesen und farbig kontrastierenden Knöpfen. Bei den Decken fallen viel Gestricktes und Ton-in Ton-Gemustertes ins Auge.

Der Essplatz wird herausgeputzt

Die Zeiten sind vorbei, zu denen der Essplatz vor allem praktisch ausgestattet war und nur an Festtagen herausgeputzt wurde. Heute beeindruckt auch die Tischwäsche für den alltäglichen Gebrauch durch attraktive, wohnliche Musterungen. Eine große Blütenpracht ist auch hier auszumachen, daneben großzügige Kreis- oder verspielte Linien-Dekors, nicht selten auf halbtransparenten Geweben - je eleganter, desto stiller in den Tönen. Passend zu Tischdecke, Läufer, Sets und Servietten findet man abgestimmte Kissenbezüge, Schürzen oder auch Vorhangschals - im gleichen Muster oder einfarbig. Daneben existieren viele Dessins im Landhaus-Stil und - für den eleganteren Haushalt - edle Tischdecken, Sets und Servietten in feinen Uni-Geweben. Hier ist Leinen der erfolgreiche Aufsteiger der Saison. Küchenhandtücher erfreuen durch schlichtere, weniger kitschige Dessins. So feierten das Geschirrhandtuch mit klassischem Überkaro in Weiß-Blau und Weiß-Rot und das sogenannte Grubentuch auf der Heimtextil 2014 ein Comeback. Aus Asien kommen anmutige Accessoires für den gedeckten Tisch: Servietten oder Marmeladenglas-Häubchen mit handgestickten Obst- oder Gemüsemotiven.

 Die nächste Heimtextil in Frankfurt am Main findet vom 14. bis 17. Januar 2015 statt.

Kampagne: Gordon Finest Beers

10 ist der Name der belgischen Agentur, die sich diese Kampagne für Gordon Finest Beers ausgedacht hat. Auch mal was für die Texter unter uns.









TED-Vortrag: Yves Morieux - As work gets more complex, 6 rules to simplify



Warum fühlen sich so viele Menschen unglücklich am Arbeitsplatz? Weil Unternehmen und Prozesse extrem komplex geworden und die traditionellen Säulen des Managements überholt sind, sagt Yves Morieux. Er bietet 6 Regeln für eine "smarte" Einfachheit. Eine lautet: Verstehen Sie, was Ihre Kollegen tatsächlich tun.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Leica Camera AG feiert 2014 "100 Jahre Leica Fotografie"

Solms (ots) - Das Jahr 1914 ist die Geburtsstunde der Kleinbildfotografie: Vor 100 Jahren konstruierte Oskar Barnack die "Leitz Camera", die erste Leica. Die Leica Camera AG feiert das Jubiläum 2014 mit zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und außergewöhnlichen Produkten. Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto "100 Jahre Leica Fotografie".

Leica hat wie keine andere Marke die Fotografie in den vergangenen 100 Jahren entscheidend geprägt und Fotografen stets das beste Werkzeug, gepaart mit brillanten Optiken, an die Hand gegeben. obs/Leica Camera AG"


Oskar Barnack, Mitarbeiter der Ernst-Leitz-Werke Wetzlar und Fotografie-Pionier, erfand und erbaute 1914 die erste Fotokamera für einen 35 mm Kleinbildfilm im Vollformat 24 x 36 mm. Die Konstruktion dieser sogenannten "Ur Leica" nach Barnacks Prinzip "kleines Negativ - großes Bild" revolutionierte die Ausdrucksmöglichkeiten der Fotografen, die bislang auf überwiegend sperrige Bildplattenapparate angewiesen waren. Barnack nannte seine handliche Erstkonstruktion daher auch "Lilliput". Im März 1914 vermerkt Barnack laut Firmenarchiv: "Lilliput-Kamera fertiggestellt". Das Original ist noch heute in Besitz der Leica Camera AG, ebenso wie die Negative und Abzüge der ersten mit der Ur Leica angefertigten Fotografien, darunter Bilder einer USA-Reise des Unternehmers Ernst Leitz I. im Sommer 1914.

Ab 1925 trat die Leica nach den weltkriegsbedingten Verzögerungen ihren weltweiten Siegeszug an und begründete den "Mythos" der Marke mit einer Vielzahl von geradezu ikonischen Fotografien, die unser Verständnis vom Weltgeschehen tiefgreifend beeinflusst haben. Beispiele sind etwa Robert Capas "Falling Soldier" im Spanischen Bürgerkrieg, das berühmte Porträtfoto des kubanischen Revolutionsführers Ernesto "Che" Guevara von Alberto Korda, das nackte brennende Mädchen Kim Phúc, das Pulitzer-Preisträger Nick Út während des Vietnam-Kriegs fotografierte, oder das Foto von Alfred Eisenstaedt, der 1945 in einer Aufnahme vom Times Square in New York die Freude über den sogenannten V-Day festhielt.

"Leica hat wie keine andere Marke die Fotografie in den vergangenen 100 Jahren entscheidend geprägt und Fotografen stets das beste Werkzeug, gepaart mit brillanten Optiken, an die Hand gegeben", fasst Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitsaktionär der Leica Camera AG, die Historie des Unternehmens zusammen. "Aus diesem Grund ist es nur folgerichtig, unser 100-jähriges Jubiläum mit vielen weltweit renommierten Fotografen zu feiern und deren Werk in den Mittelpunkt zu stellen."

Alfred Schopf, Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, kündigt zudem eine Vielzahl von Produkthighlights an, die das Leica Jubiläum aufgreifen. "Dass Leica damals wie heute für High-End-Manufaktur und ikonisches Design, technologische Innovation und das bessere Bild steht, beweisen wir auch durch zahlreiche ausgewählte Produkte, die wir im Laufe des Jubiläumsjahrs präsentieren werden." Begleitet wird die Produktoffensive von kulturellen Projekten, Fotoausstellungen und -wettbewerben sowie Buchvorstellungen und einem LFI-Sonderheft zum Thema "100 Jahre Leica Fotografie".

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist der Umzug von Fertigung und Verwaltung der Leica Camera AG in das hochmoderne neue Werk im Leitz-Park Wetzlar, das im Mai 2014 offiziell eingeweiht wird.

SUPREME WOMEN&MEN DÜSSELDORF AUSGEBUCHT

Die Mode-Orderplattformen Supreme Women&Men Düsseldorf (01.02.- 04.02.) ist für die Veranstaltung im Februar komplett ausgebucht. Damit bestätigt sich einmal mehr der Erfolg des Supreme Women&Men Konzepts als Plattform für hochwertige und progressive DOB- und HAKA-Kollektion, abgerundet mit Accessoires-und Schuhlabels am Modestandort Düsseldorf.

"Wir haben viel Herzblut in das Konzept der Supreme Women&Men gesteckt, uns stetig weiterentwickelt und verbessert. Wir freuen uns, dass die Branche diese Orderplattform an beiden Standorten Düsseldorf und München, aber besonders am Modestandort Düsseldorf für das Sichten und Ordern der Trends der kommenden Saison nutzt. Hier verdeutlicht sich einmal mehr, wie wichtig Düsseldorf für die Modebranche ist.", so Aline Schade, Sales Director und Gründerin The Supreme Group.

Auch die kommenden Sommerveranstaltungen Supreme Women&Men in Düsseldorf (26.07.2014 - 29.07.2014*) und in München (09.08.2014 - 12.08.2014*) sind jetzt schon im Fokus der Aussteller und deren Planung. So musste The Supreme Group für die Supreme Women&Men Düsseldorf bereits eine Warteliste einrichten.

*Messedaten im Sommer unter Vorbehalt. Änderungen durch The Supreme Group möglich

PRINT: Nivea Men - Because life makes wrinkles

Das Leben verursacht Falten. Na ja, nicht das Leben direkt, sondern die vielen kleinen Sorgen, mit denen sich die geplagten Männer herumschlagen müssen. Gut, dass es Nivea Men gibt. Es hilft zwar nicht, die kleinen und großen Probleme zu lösen, verspricht aber die Falten zu glätten. Jung von Matt / Alster hat sich die passenden Motive dazu ausgedacht.




Montag, 20. Januar 2014

PRINT: Trivial Pursuit







CPD - Orderrunde Februar 2014

Düsseldorf, 20. Januar 2014 - Während der Ordertagen vom 01. bis 03. Februar schlägt das Herz der Modestadt Düsseldorf wieder höher: Zur CPD strömen dann erneut Einkäufer und Händler zu den vier Modemessen und in die 8oo Showrooms zwischen MedienHafen und Derendorf. Fashion Net Düsseldorf koordiniert das vielfältige Programm rund um das Ordergeschehen.

Unter der gemeinsamen Dachmarke CPD werden vom 1. bis 3. Februar mehr als 3.ooo Kollektionen in über 800 Showrooms präsentiert, etwa im Düsseldorf Fashion House 1 und 2, in den Showrooms rund um die Halle 29/30,auf der Kaiserswerther Straße über die Cecilienallee bis zum Hafen. Dazu kommen die vier Messeplattformen THE GALLERY DÜSSELDORF, Supreme Women&Men Düsseldorf, DATE und Premium Order Düsseldorf.

Positive Entwicklungen

THE GALLERY DÜSSELDORF vergrößert ihre Ausstellungsfläche und baut im Innenbereich der >Botschaft< ein Zelt auf, das neben einer Lounge auch weiteren Ausstellern ausreichend Platz bietet. Darüber hinaus wird THE GALLERY um ein neues Segment für Abendmode unter der Marke ,RED CARPET' im Rheinlandsaal des Hilton-Hotels erweitert. Auf 1.000 Quadratmetern bietet der Rheinlandsaal mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre den richtigen Rahmen für Evening Wear. 22 namhafte Labels präsentieren ihre Kollektionen der Saison Herbst/Winter 2014/15.

Die DATE-Düsseldorf Accessoires Total Emotions, die zum vierten Mal im düsseldorf fashion house stattfindet, ist komplett ausgebucht. Die Nachfrage übertrifft dabei sogar die Erwartungen der Geschäftsführung. Alle 2.000 aufbereiteten Quadratmeter sind vermietet.

Auf der Surpreme'Women&Men in Düsseldorf werden auf drei ausgebuchten Etagen im B1 am Bennigsenplatz 1 einzelne Markensegmente in verschiedene Areas in den Vordergrund gestellt. Zudem wird verstärkt ein Augenmerk auf den Ausbau des Accessoires-Bereiches gelegt. Erneut konnte Maserati als Sponsor gewonnen werden.

Ein Highlight dieser Frühjahrs-CPD und eine Bereicherung für den Standort ist die erstmals stattfindende PLATFORM FASHION. Auf der von der Düsseldorfer Agentur Kollektiv K ins Leben gerufenen Modenschau-Plattform in den ehemaligen Hallen der Schraubenfabrik Max Mothes in Düsseldorf-Bilk werden am 01. und 02. Februar sechs Labels ihre Kollektionen präsentieren. www.platform-fashion.de

Services des Fashion Net Düsseldorf

Im Umfeld der CPD bietet Fashion Net Ausstellern und Fachbesuchern wieder attraktive Services an. Das Fashion Net Düsseldorf informiert als zentrale Kommunikationsplattform der Branche über alle Messen, Ordermöglichkeiten und Events in Düsseldorf während der Ordertage.

Eines der Angebot für das Fachpublikum ist der gemeinschaftlich organisierte Fashion Net Shuttle in Rotation: Mit dem Prinzip der kurzen Wege bringt ein kostenloser Shuttleservice Einkäufer und Händler schnell und bequem zu den Messen und Showrooms entlang der Haltestellen Düsseldorf Fashion House, Halle 29, Halle 30, doubleU, THE GALLERY DÜSSELDORF sowie Karl-Arnold-Platz, in dessen unmittelbare Nähe sich die Supreme Women&Men Düsseldorf, das Hilton Hotel sowie die Kaiserswerther Straße befinden.

Glamourös wird's am 02. Februar, dem Sonntag der CPD, wenn das Fashion Net gemeinsam mit seinen Partnern ins INNSIDE Hotel zum Come Together Fashion Net & Friends lädt. Erwartet werden rund 800 internationale Gäste, Prominente und Medienvertreter. Die Gäste werden eine stimmungsvolle Umgebung und kulinarische Köstlichkeiten vorfinden. Drei Musikacts begleiten die Veranstaltung: Den Auftakt macht der Solokünstler Kyle Pearce mit seiner Akustik-Gitarre, es folgen der DJ Peyman Amin und die virtuose Geigenkünstlerin Daniela Gostenig.

Partner von Fashion Net & Friends sind: Betty Barclay, bugatti, Codello, concept k, Fuchs Schmitt, Gelco, GerryWeber, Igedo Company, benvenuto, MTG, Seidensticker, SE Blusen, Olymp, Rabe Moden, Passport, T'tzzi, Via Appia, ZERRES.

Veranstaltungen aus dem Modekalender Januar 2014

Vielfältige Veranstaltungen rund um das Ordergeschehen lassen Mode in der ganzen Stadt erlebbar werden. Auf den Sommer 2015 stimmt der FASHION.DAY des Deutschen Mode-Instituts ein: Am 23. Januar liefert das DMI Innovationen, Inspirationen und Ideen für den Blick aufs Detail in den Düsseldorfer Rheinterrassen. Dort stellt das DMI die wichtigsten Strömungen und Trendthemen für den Sommer 2015 vor und gibt das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche Kollektionserstellung. www.deutschesmodeinstitut.de

Mittlerweile ist die Modenschau EXIT aus der Düsseldorfer Mode- und Designszene nicht mehr wegzudenken: Studierende und Absolventlnnen der renommierten AMD Akademie Mode & Design zeigen auch zu dieser Orderrunde, am 25. Januar, ihre Entwürfe und Abschlussarbeiten im Rahmen der EXIT.T+ | get going | Fashion Show & Exhibition im Kleinen Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses. www.web.amdnet.de

Models, Mode, Mendelssohn - Das prèt-à-porter Konzert: Wie spannend die Verbindung von Mode und Musik sein kann, präsentiert die Düsseldorfer Tonhalle im Rahmen ihrer Reihe 1-2-3 IGNITION. Gemeinsam mit der Düsseldorfer Modeschule design department unternehmen die Düsseldorfer Symphoniker am 29. Januar einen Ausflug in die Welt der Mode. www.junge-tonhalle.de

Einen Überblick über die Messen, Showrooms und Events rund um die CPD gibt der Verein auf seiner Internetseite unter folgendem Link: www.fashion-net-duesseldorf.de/CPD_FW_1415

Ausblick Orderrunde Juli 2014

Die Einigung und Festlegung auf gemeinsame Ordertermine der wichtigen Modeakteure am Standort Düsseldorf ist ein wichtiges Ergebnis der Arbeit des Fashion Net für den Modestandort Düsseldorf. In Abstimmung mit den Akteuren am Standort wurde die nächste Orderrunde auf den 26. bis z. B. Juli 20l4 terminiert.

MESSEN

DATE
31. Januar bis 03. Februar 2014
Düsseldorf Fashion House 1
Danziger Straße 101
4o468 Düsseldorf
www.date-duesseldorf.de

PREMIUM ORDER DÜSSELDORF
01. bis 03. Februar 2014
HAMMER HALLEN
Hammer Str. 27
40219 Düsseldorf
www.premiumexhibitions.com

Supreme Women&Men Düsseldorf
01. bis 04. Februar 2014
B1
Bennigsen-Platz 1
40474 Düsseldorf
www.munichfashioncompany.com

THE GALLERY DÜSSNTDORF
31. Januar bis 03. Februar 2014
>Botschaft<, Düsseldorf
Cecilienallee 5
40474 Düsseldorf
www.the-gallery-duesseldorf.de


SHOWROOMS

double U
Derendorfer Allee 4
40476 Düsseldorf
www.double-u.biz

düsseldorf fashion house
Danziger Str. 101
40468 Düsseldorf
www.fashionhouse.de

Fashion Square GmbH
Kaiserswerther Str.142
40474 Düsseldorf
www.fashion-square.net

Halle 29
Rheinmetall Allee 3
40476 Düsseldorf
www.gerryweber.com

Halle 30
DerendorferAllee 12
40476 Düsseldorf
www.gerryweber.com

Haus Paris
Breslauer Str. 6
41460 Neuss
www.haus-paris.de

IMOTEX
Breslauer Str. 8
41460 Neuss
www.imotex.de

Freitag, 17. Januar 2014

Mythos Chanel

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
28. Februar bis 18. Mai 2014

Coco Chanel (1883-1971) ist einer bekanntesten Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts. Bereits in den 1910er Jahren ist sie eine Verfechterin von schlichter, bequemer Kleidung und ebnet damit einem Stil den Weg, der sich bald durchzusetzen beginnt. Mit ihrer Person sind so bedeutende Modeklassiker wie das kleine Schwarze, das Chanel-Kostüm und die Chanel-Tasche verbunden. Seit den Anfängen 1913 baut Chanel ein internationales und bis heute außerordentlich erfolgreiches Modeimperium auf. Erst 1983 tritt mit Karl Lagerfeld eine ähnlich strahlkräftige Person ihre Nachfolge an.

Chanel, 1931, © Corbis Images Bd.-Nr. BE024645

Coco – eigentlich Gabrielle – Chanel lanciert zu Beginn der 1920er Jahre ihr Parfum „Chanel N° 5“, dessen großer Verkaufserfolg ihr zeitlebens finanzielle Unabhängigkeit sichert. Sie kombiniert selbstbewusst Mode- mit Echtschmuck und lässt sich von namhaften Fotografen wie Man Ray oder Horst P. Horst porträtieren. „Mythos Chanel“ geht der Frage nach, warum Coco Chanel als Person und die durch sie begründete Marke bis heute so große Aufmerksamkeit erfahren.

Die Biografie der Modedesignerin und das Image, das sie von sich kreiert hat, werden dabei ebenso beleuchtet wie die geniale Weise, mit der Karl Lagerfeld (*1933) seit 1983 dieses Erbe mit den Strömungen des Zeitgeists verbindet. Die Ausstellung zeigt insgesamt über 150 Exponate aus bedeutenden Sammlungen, darunter Kostüme, Accessoires, Schmuck, historische Fotografien und über 100 Modemagazine aus der Zeit von 1920 bis 1971. Neben mehr als 75 originalen Kleidungsstücken und Schmuck-Kreationen Coco Chanels zeigt die Ausstellung erstmals über 35 Adaptionen der Chanel-Klassiker, die auf ihre ganz eigene Art und Weise den „Mythos Chanel“ spürbar werden lassen.

Douglas Kirkland, Chanel im Atelier, 1962, © Corbis Images Bd.-Nr. 42-32149952

Die Ausstellung nähert sich dem „Mythos Chanel“ in drei Kapiteln. Der erste Teil dokumentiert mit rund 35 originalen Kleidungstücken, Accessoires und über 40 Modeschmuck-Objekten aus der Zeit zwischen 1925 und 1971 das Schaffen der Modedesignerin. Zu Chanels Schaffensperiode vor dem zweiten Weltkrieg zählen Abend- und Tagesmode und das Parfüm „Chanel N° 5“, von dem ein Originalflakon von Chanel zu sehen ist. Nach ihrer Rückkehr nach Paris 1954 führt Chanel ihr Haus bis zum ihrem Tod 1971 weiter. Aus dieser Zeit zeigt die Ausstellung unter anderem rund 10 Kleidungsstücke, die Chanel für die Schauspielerin Marlene Dietrich entworfen hat, darunter Tageskleidung und Kleidung für repräsentative Anlässe. Außerdem ist eine große Anzahl von Modeschmuck zu sehen, ergänzt durch originale Fotografien.

Horst P. Horst, Coco Chanel, 1937, Silbergelatine, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg


Das zweite Kapitel beleuchtet die bis heute anhaltende große Bedeutung der Chanel-Klassiker. So stehen historischen Originalen des Chanel-Kostüms rund 20 verschiedene Adaptionen gegenüber, darunter Modelle anderer Modehäusern, unbekannter Ateliers und Konfektionären. Der Reigen der „Lookalikes“ und „entfernten Verwandten“ endet dabei nicht mit der Lebenszeit von Chanel, sondern bezieht die aktuelle Mode mit ein. Auch wird ein Ausschnitt aus den unendlichen Variationen des Kleidertypus „schwarzes Kleid“ von den 1920er Jahren bis heute gezeigt, etwa von Designern wie Yves Saint Laurent, Max Heyman und Issey Miyake oder Nina Ricci. Sie sind dabei keineswegs als Kopien von Modellen von Chanel zu verstehen. Das kurze schwarze Kleid passt zum modernen, dynamischen Lebensstil der 1920er Jahre.

Später darf es in keinem Kleiderschrank fehlen und ist in den fünfziger und sechziger Jahren der Inbegriff des Pariser Chics. Im dritten Abschnitt steht das Schaffen von Karl Lagerfeld für das Haus Chanel im Mittelpunkt. Er hat es verstanden, die Marke zu modernisieren, ohne sie unkenntlich zu machen. Die Ausstellung zeigt insbesondere Stücke, die Chanel-Klassiker zitieren, oder mit Details der berühmten Vorgängerin Referenz erweisen. Auch diese Auswahl wird durch Modeschmuck ergänzt. Der Kreis schließt sich, da auch Lagerfelds aktuelle Winterkollektion 2013/14 mit der legendären Anfangszeit Coco Chanels spielt. In der Ausstellung sind auch über 100 historische Modemagazine aus den Jahren 1920 bis 1971 zu sehen, darunter eine Ausgabe der amerikanischen Vogue vom 1. Oktober 1926, in dem das „Kleine Schwarze“ abgebildet ist. Sie sind das wichtigste Medium für die Verbreitung und Rezeption der Mode Chanels und können von den Besuchern auf dem Tablet-Computer durchgeblättert werden.

Man Ray, Chanel mit Zigarette, 1935, © VG Bildkunst & Man Ray Trust
Coco Chanel: Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Gabrielle Chanel gründete – nachdem sie sich 1908 als Modistin selbstständig gemacht hatte – 1913 ihren ersten Couture-Salon in Paris. 1919 zieht sie um in die Rue Cambon 31, die Adresse, an der sich das Modehaus Chanel bis heute befindet. Mit dem Kriegsausbruch 1939 endete Coco Chanels erste Schaffensphase. 15 Jahre blieb ihr Couture-Haus geschlossen, bis sie 1954, im Alter von 70 Jahren, ihr Comeback wagte. Die Ausstellung zeigt Kreationen Chanels aus beiden Schaffensphasen: 1926 verglich die amerikanische Vogue ein schlichtes schwarzes Tageskleid mit dem „Ford T“ – das „Kleine Schwarze“ ist geboren. Weitere Modelle der Tages- und Abendkleidung zeigen, wie sehr die Modeschöpferin am Puls der Zeit arbeitete, und belegen zugleich die hohe Qualität ihrer Entwürfe in Design und Ausführung. In den 1950er und 1960er Jahren waren es vor allem ihre Kostüme, die Furore machten, allen voran das „Chanel-Kostüm“, das sie erstmals 1957 auf dem Laufsteg präsentierte. Ihre berühmte gesteppte Handtasche, im Februar 1955 lanciert und schlicht „2.55“ genannt, zählt längst zu den Klassikern und fehlt bis heute in keiner Kollektion des Luxuslabels. Ergänzt wurden ihre Kollektionen stets durch passenden Modeschmuck.

Das kleine Schwarze und Kostüme von Chanel – die Rezeption: Die Mode und der Stil Coco Chanels wurden bereits zu ihren Lebzeiten in großem Umfang rezipiert. Ein Vergleich mit konkurrierenden Couturiers zeigt, dass Coco Chanel eine vergleichsweise großzügige Modellschutzpolitik betrieb: Mit Einverständnis der Modeschöpferin durften ihre Entwürfe bis zu einem bestimmten Grad kopiert und nachgeahmt werden: Für sie war es eine Bestätigung ihrer Bedeutsamkeit, wenn sich Frauen weltweit in ihrem Stil kleideten – ein nicht zu unterschätzender Aspekt für den „Mythos Chanel“, der in dieser Ausstellung erstmals untersucht wird. Im Oktober 1926 bezeichnet die amerikanische Vogue ein kurzes schwarzes Kleid von Chanel als The Chanel „Ford“ – the frock that all the world will wear (der „Ford“ von Chanel - das Kleid, das die ganze Welt tragen wird). Damit wird dieses Kleid von Chanel in seiner Universalität und Modernität mit einer der wichtigsten Erfindungen der Zeit gleichgesetzt und ihm wird eine große Zukunft vorausgesagt. Das „Kleine Schwarze“ ist geboren. Und obwohl Chanel nicht das allererste schlichte schwarze Tageskleid entworfen hat,  bleibt es untrennbar mit ihrem Namen verknüpft. Selbst das vielleicht berühmteste kleine Schwarze, das Audrey Hepburn in dem Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ trägt, wird fälschlicherweise oft Chanel zugeschrieben. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Modeklassikers von den 1920er Jahren bis heute. Als Ikone ist auch das „Chanel-Kostüm“ mit kastigem, kragenlosem Jäckchen und oft kontra-stierendem Bortenbesatz in die Modegeschichte eingegangen. Der Begriff „Chanel-Kostüm“ ist sogar als Schlagwort im Duden verzeichnet. Dass Coco Chanel eine Vielzahl verschiedener Kostüme gefertigt hat, die andere Modehäuser oder auch Hausschneiderinnen adaptierten, veranschaulichen die gezeigten Exponate. Ob die einzelnen Modelle in Lizenz gefertigt wurden oder ob es sich um Interpretationen beziehungsweise Kopien handelt, lässt sich heute meist nicht mehr klären. Unabhängig davon ist jedoch sicher, dass alle Modelle ihren Beitrag zum „Mythos Chanel“ leisteten.

Chanel nach Chanel: Nach Coco Chanels Tod im Jahr 1971 versuchten verschiedene Entwerfer ihr Erbe mit dem aktuellen Zeitgeist zu verbinden. Es ist jedoch niemandem so überzeugend und erfolgreich gelungen wie Karl Lagerfeld, der 1983 Chanels kongenialer Nachfolger wird. Bis heute versteht er es, das charakteristische ihres Stils stets aktuell zu halten. Im Haus Chanel werden ausschließlich Damenkollektionen für Haute Couture und Prêt-à-Porter entworfen. Auch das „Kleine Schwarze“ und das Chanel-Kostüm“ sind bis heute fest in den Kollektionen des Modehauses verankert, werden stetig erneuert und zitiert. Darüber hinaus „spielt“ er mit Versatzstücken wie beispielsweise Coco Chanels Profil, der Kamelie als ihrer Lieblingsblume oder ihrer Glückszahl „5“. Nicht zuletzt sind aber auch seine zahlreichen Chanel-Illustrationen sowie die 2012 gezeigte Ausstellung „The Little Black Jacket“, die eine Hommage an die große Modeschöpferin darstellen und zugleich Stoff bergen für den „Mythos Lagerfeld“.

Die Ausstellung wird von einem breit angelegten Vermittlungsprogramm mit Workshops, einer exklusiven Tour durch Hamburger Modeateliers, einer interaktiven Mitmachstation, Ferienprogramm und einem Mode-Blog begleitet.

Berlin - Stadt der Grafik

BERLIN GRAPHIC DAYS#3 presented by BERLINPIECES
Exhibition, Market und Festival im Urban Spree

Januar 2014 – Save the date: BERLIN GRAPHIC DAYS#3 eröffnen das neue Jahr mit frischem Wind aus der Grafikszene. In der Woche vom 20. bis 24. Januar findet erstmals die Berlin Graphic Days Exhibition statt mit absolutem Ausstellungscharakter und täglich wechselnden Live-Performances der Grafik-Künstler selbst. Am folgenden Wochenende, dem 25. und 26. Januar, wird dann der bekannte Graphic Days Market mit umfangreichem Abendprogramm stattfinden.

Bei der Berlin Graphic Days Exhibition vom 20. - 24.01.14 dabei:
LARS P. KRAUSE lebt und arbeitet in Dresden. Er ist der Gründer und Betreiber des Douze Studios, das für internationale Kunden, speziell Bands, Labels und Verlage arbeitet. Lars P. Krause zählt zu den wichtigsten Gestaltern der Gig-Art-Poster-Szene. Im Auftrag bekannter Bands gestaltet er Siebdruck-Plakat-Editionen, die in kleiner Auflage produziert und schnell zu begehrten Sammlerstücken werden. Unter anderem hat er für Bands und Künstler wie: Iggy Pop, Queens of a Stone Age, Motorhead, Beatsteaks, Portishead, Nick Cave uvm. gearbeit.

LAKE: In den ersten Jahren nach der Wende, beginnt Lake urbane Freiräume in Berlin künstlerisch zu erforschen. Getrieben von seinem Interesse für die figurative Malerei, entwickelt er seinen Stil entscheidend weiter. Klassische Form- und Farbgebung werden aufgebrochen und immer weiter abstrahiert. Im Fokus seiner Arbeiten steht die Entfesselung des Individuums aus der Umklammerung gesellschaftlich geprägter Verhaltensmuster. Lakes Arbeiten sidn mitlerweile weltweit im urbanen Raum als Grafitties oder Wandbilder zu sehen.

JIM AVIGNON ist Maler, Illustrator und Konzeptkünstler und zählt zu den ungewöhnlichsten Figuren in der aktuellen deutschen Kunstszene. Seine Bilder sind ein Mashup aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau und dominant aufs Bild gemalten Titeln immer getreu der Devise – ein Maximum an Ausdruck mit einem Minimum an Linien. Seine Werke bleiben erschwinglich und sind für jeden gedacht. Jim Avignon zählt zu den wichtigsten Vertretern der Urban-Art-Bewegung, er ist in Berlin und New York zu Hause.

ANDREAS PREIS: Tief im Bayrischen Wald geboren entschied Andreas bald etwas mit seiner Schwäche für Zeichnungen und Farben zu tun. Nach einiger Überlegung studierte er Kommunikationsdesign in Nürnberg, was er 2009 abschloss. Andreas Preis‘ Bilder sind filligrane Zeichnungen, oftmals Tierportraits die in detaillreicher Arbeit zu wahren Kunstwerken entstehen.

KLEBEBANDE ist ein Kollektiv von Tape-Art-Künstler, die besonders in den letzten Jahren für Furore gesorgt haben. Anders als Grafittikünstler arbeiten sie nicht mit der Spraydose oder dem Pinsel sondern mit farbigen Klebebändern. Linien, Flächen und Formen werden gekonnt aneinander gesetzt und wieder mit dem Skalpell ausgeschnitten. So entstehen ganze Wandbilder mit verblüffenden Effekten und immer nur temporär.
AMREI ANDRASCH ist Designerin und Künstlerin und lebt in Berlin. Als Mitbegründer des interdisziplinären Design-Studios Studio 44 arbeitet sie als freiberufliche Designerin für verschiedene Film- und Fotoprojekte und erschafft kleine und große Welten. Im Laufe der Zeit ist Papier zu ihrem Lieblingsmaterial geworden. Schicht um Schicht schafft sie einzigartige Skulpturen aus Papier.
EMMANUELLE ESTHER: Immer wieder begegnen einem in der letzten Zeit seltsame „Wollarbeiten“ im urbanen Raum. Bäume, Straßenschilder und teilweise ganze Objekte sind umstrickt und mit Wolle umhüllt. Fast scheint es als wolle jemand diese Objekte beschützen, ummanteln oder fürsorglich warm einpacken. Emmanuelle Esther ist eine der Personen dahinter, die genau dieses macht und somit dem Betrachter einen neuen Blick auf die Dinge gibt. Erst durch die Umhüllung werden die Dinge wieder sichtbar, ganz nach dem Prinzip von Christo.

MATTHIAS GEPHART / DISTURBANITY GRAPHICS glaubt, dass Bewegung über die Grenzen von Genres und Etiketten notwendig ist, egal ob Unter-, High-, Pop- oder Gegenkultur. Um dieses Konzept auf einer visuellen Ebene zu verfolgen, benutzt er sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Design-Techniken und nähert sich dieser Aufgaben mit den gleichen zwei Werkzeuge: Leidenschaft und Engagement. Seine Arbeiten wurden bereits in einer Reihe von Publikationen zu zeitgenössischem Grafikdesign abgebildet. Seine Posterserie wurde von Red Dot Design, 100 beste Plakate, Deutscher Designer Club und Art Directors Club ausgezeichnet.

ENWEDERODERMATT: Corinne Odermatt aka entwederodermatt ist ein freischaffender, von Herzblut angetriebener Tausendsassa mit Fokus auf Grafik, Illustration und Kunst. Sie zeichnet, stickt, näht, druckt, stopft aus und bemalt. Corinne Odermatts schafft figurative Bildwelten von bizarrer und bunter Art. Bei den BGD zeigt Corinne eine Serie von textilen Comic-Stickereien die in dilettantischem Tempo an der
Nähmaschine entstanden.

URBAN ART CLASH ist das wichtigste Kollektiv der Urbanen Kunst Szene in Berlin. Es vereint viele internationale Künstler. Zwei komplette Tage werden die Artists von Urban Art Clash die Graphic Days Exhibition bespielen. Mit zahlreichen Live-Paintings entsteht eine eigenen Welt. Mit dabei sind PINCHE, INNERFIELDS, JULIAH, CREN ONE, KEVIN GRAY, VALERIO VITTOZZI, MM, ALES VOJTÁSEK, JUSSI 27, BOSSO FATAKA, PABLO DIAZ M. / BENZO.

BOARDS WITHOUT BORDERS: Die Ausstellung wird unterstütz durch das karitative Projekt Boards without Borders. Acht Künstler wurden aufgefordert Skateboards von RADIO zu gestalten. Die Unikate werden am Mittwochabend zu Gunsten von BoWiBo versteigert. Der Erlös geht an den Bau eines Skateparks in Indien.


Öffnungszeiten Exhibition:
20. bis 24.01.: täglich von 13-19 Uhr | Eintritt frei, ab 19 Uhr Live-Painting mit DJs und Bands | Eintritt 3 Euro

Öffnungszeiten Market:
25. & 26.01.: Sa 13-22 Uhr, So 13-19 Uhr | Eintritt 3 Euro

SPOT: AXE Peace - Make love, not war



AXE inszeniert sich dieses Mal hochdramatisch - mit Diktatoren, Panzern und GIs, die an Apocalypse Now erinnern. Aber keine Sorge AXE Peace sorgt dafür, dass die Welt ein Stück besser wird.

PRINT: Authentic Indian Spicy Chutney

Die Agentur Curry-Nation aus Mumbai gestaltete diese Printmotive für Taste for Life Chutneys.










Mittwoch, 15. Januar 2014

PRINT: Nissan GT-R




designertreff düsseldorf: Giorgos Sgouridis ist am 21.01.2014 ‘Designer of the Day’

Jeden 3. Dienstag im Monat ab 19.30 Uhr networken Düsseldorfs Kreative beim  designertreff düsseldorf. Am 21.01.2014 sorgt als ‚Designer of the Day‘ Giorgos Sgouridis für spannenden Diskussionsstoff. Er stellt seine App "Wear It" in einem Kurvortrag vor. Eingeladen sind alle Designer der Landeshauptstadt und Umgebung. Der Eintritt ist kostenfrei.

App für Windows Phone "Wear-it",
(c) Giorgos Sgouridis
DÜSSELDORF - "Wear It" ist die neue Mode-App, die aktuell den deutschen Windows Phone Store erobert und schon jetzt den vierten Platz in der Kategorie "Style + Fashion" belegt.

Anstatt sich, wie sonst so oft üblich, von TV-Prominenten den Modegeschmack diktieren zu lassen, stellt die App "Wear It" die Stylisten, Items und Inspirationen eines Outfits in den Vordergrund. Jedes Outfit bei "Wear It" hat eine Geschichte zu erzählen, die ausgezeichnete Stylistinnen für den Verwender übersetzt haben. "Wear It"-Nutzer können bei jedem Mode-Item mitdiskutieren und werden über anstehende Sales der Lieblings-Items informiert. Giorgos Sgouridis von "Wear It" zeigt die Entstehungsgeschichte eines Outfits und wie dieses um die Welt herum präsentiert wird.

Den Anstoß zur App-Entwicklung lieferte Sgouridis‘ kleine Tochter. Als sie eines Tages sein Outfit kommentierte, wusste er, dass Menschen gerne über Mode diskutieren. Seit diesem Moment konzentriert sich Giorgos Sgouridis auf das Finden des eigenen perfekten Outfits und den Aufbau der besten Diskussionsplattform für Modegeschmack.

Montag, 13. Januar 2014

IMM Cologne: Aisslinger ist A&W-Designer des Jahres 2014

(lifePR) (Hannover, 13.01.2014)  Es ist schon längst Tradition: Am Anfang eines jeden Jahres heißt es wieder "Wohnen. Einrichten. Leben." Das ist das Motto der IMM Cologne, der berühmten Kölner Möbelmesse, die bereits seit 1949 alljährlich ihre Pforten öffnet. Ein kleiner Überblick von Connox.

Vom 13. - 19.01.2014 stellen über 1200 Aussteller in 15 Hallen ihre Produkte Handelsvertretern, Journalisten und der interessierten Öffentlichkeit vor. Die erste Möbelmesse des Jahres präsentiert die neuesten Trends der Möbel- und Einrichtungsbranche, von schlichten Basic-Designs bis hin zu neuen Luxus-Trends.

Als eine der größten Möbelmessen der Welt hat die IMM auch einiges außerhalb der Messehallen zu bieten: Die "Passagen" (Interior Design Week Köln) zeigen Möbel und Kunst in Showrooms, Galerien, Einrichtungshäusern, Kulturinstituten, Museen und Hochschulen in der ganzen Stadt. Und auch die "Designpost" bietet ein erweitertes Programm mit verlängerten Öffnungszeiten und einigen Überraschungen.

Im Rahmen der Internationalen Möbelmesse IMM gibt es eine weitere Besonderheit, die sich mittlerweile etabliert hat: Die Auszeichnung zum A&W-Designer des Jahres. In diesem Jahr geht der große Preis des Magazins "Architektur und Wohnen" an den Deutschen Werner Aisslinger.

 A&W-Designer des Jahres: Werner Aisslinger

Aisslinger hat in seinem Leben schon viele Preise gewonnen: der Design-Plus-Award, der Bundespreis Produktdesign, der Red Dot Award und der Compasso d'Oro sind nur einige von vielen. Doch jetzt kommt der Ritterschlag hinzu: Werner Aisslinger ist A&W-Designer des Jahres 2014!

Schon 1998 wurde der Juli Armchair des gebürtigen Nördlingers in die Sammlung des MoMA aufgenommen, des berühmten Museum of Modern Art in New York. Fast alle wichtigen Designpreise hat Aisslinger seitdem gewonnen, und im Jahr 2014 wird die Liste wieder ein bisschen länger.

Als A&W-Designer des Jahres ausgezeichnet zu werden ist eine der größten Ehren, die die Designwelt zu bieten hat. Schließlich sind alle bisherigen Gewinner heute große Namen, und Werner Aisslinger kann nun in einem Atemzug genannt werden mit Achille Castiglioni, Philippe Starck, Ross Lovegrove, Konstantin Grcic, Ronan & Erwan Bouroullec und zahlreichen weiteren Berühmtheiten.

 Es scheint sich gelohnt zu haben, dass Aisslinger bereits während seines Studiums bei Ron Arad gearbeitet hat. Sein Mentor kam Aisslinger schließlich zuvor und wurde A&W-Designer des Jahres 2004. Zehn Jahre später ist sein ehemaliger Schüler ebenfalls an der Spitze angekommen. A&W hebt die Vielseitigkeit des "visionären Allrounder" besonders hervor.

Für den Mentorpreis, den Preis, der vom Designer des Jahres selbst ausgelobt wird, nominiert Aisslinger die Designerin Gesa Hansen.

Mittwoch, 8. Januar 2014

PRINT: The Irish Times - Food Month

Mit dieser Kampagne machte die Zeitung The Irish Times auf ihren Themenmonat zu Essen, Nahrung und Genuss aufmerksam. Kreativ verantwortlich ist die Agentur Rothco aus Dublin.