Freitag, 29. August 2014

Audi Art Night in Düsseldorf: Bühne frei für die Gewinner des Audi Art Awards

Fotocredit: AUDI AG / Die Audi Art Award Jury 2014, v.l.n.r. Dr. Christiane Hoffmans (Welt am Sonntag, Kultur), Daniel Hug (Direktor ART COLOGNE), Anna K.E. (Künstlerin), Mischa Kuball (Künstler), Werner Lippert (Kurator) und Florian Meisenberg (Künstler)
Düsseldorf, 28. August 2014 – Mit der Audi Art Night öffnet am 4. September die Ausstellung der besten sechs Arbeiten des Audi Art Awards ihre Türen. Die temporäre Ausstellung wird für Besucher bis einschließlich 7. September in der alten Schraubenfabrik „Boui Boui Bilk“ in der Suitbertusstraße 149 in Düsseldorf zu sehen sein.

Kristina Buch, Carolin Eidner, Henning Fehr & Philipp Rühr, Bastian Hoffmann, Alvin Lay und Johannes Post heißen die Finalisten des diesjährigen Audi Art Awards, die unter fast 100 Einreichungen von der hochkarätigen Jury ausgewählt wurden. Ihre Werke werden bei der Audi Art Night und einer anschließenden dreitägigen Ausstellung honoriert.

Der Gewinner des mit  € 10.000  dotierten Kunstpreises wird am 4. September im Rahmen der Ausstellungseröffnung bekanntgegeben. „Wir wollen den jungen Künstlern eine positive Weiterentwicklung ermöglichen und ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit  stärken“, erklärt Rainer Höfler, Gesamtvertriebsleiter der Audi Region West. „Die Audi Art Night ist eine feste Größe im Düsseldorfer Kulturkalender und bietet eine tolle Präsentationplattform für die Teilnehmer.“

Für viele der bisherigen Gewinner war der Audi Art Award ein erfolgreicher Auftakt für zahlreiche weitere Kunst- und Ausstellungsprojekte. Zu den Gewinnern seit 2006 zählen unter anderem Nate Harrison, Anna Edzgveradze und Florian Meisenberg, Erika Hock, Manuel Graf und Philipp Schulze, Michael Englert und Adam Harrison, Frauke Dannert sowie der Rhein Verlag.

Weitere Informationen zum Audi Art Award unter www.audipowersduesseldorf.de.

Ausstellung: RAY kommt wieder! Von Juni bis September 2015 feiert Frankfurt/RheinMain erneut die Fotografie

Nach der erfolgreichen Premiere der RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain im Jahr 2012 zeigt auch RAY 2015 wieder herausragende internationale Positionen der zeitgenössischen Fotografie in Frankfurt und der Region. Initiiert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain bündelt RAY 2015 die besonderen Qualitäten der hier vertretenen Sammlungen und Institutionen in einer einzigartigen Kooperation. Damit reiht sich RAY in die Riege bedeutender internationaler Fotofestivals ein.

Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer Kulturfonds Frankfurt RheinMain, über das Projekt: „Auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sind im Jahre 2010 die RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain entstanden. Gleich ihre erste Ausgabe im Jahr 2012 war ein weithin beachteter nationaler und internationaler
Erfolg. Die außergewöhnlich enge Kooperation zwischen bedeutenden Institutionen und Sammlungen, die sich für das Medium Fotografie engagieren, wird auch 2015 Frankfurt und die Region Rhein-Main als wichtigen Standort der Fotografie stärken und international sichtbar machen. Ich freue mich auf die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte RAY im Jahre 2015.“

Von Juni bis September 2015 werden die RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain an über 12 Orten in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet präsentiert, entdeckt und diskutiert. Ergänzend zur Hauptausstellung IMAGINE REALITY werden in der zweiten Ausgabe von RAY zahlreiche neue, exklusive Produktionen in Auftrag gegeben, die in den Partnerinstitutionen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region ausgestellt werden.

Das Museum Angewandte Kunst wird gemeinsam mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main und dem Fotografie Forum Frankfurt die Hauptausstellung von RAY 2015 IMAGINE REALITY präsentieren. Die gezeigten Positionen wie auch die vielen Neuproduktionen werden vor allem die Übergänge zwischen dokumentarischer, foto-journalistischer, angewandter und künstlerischer Fotografie in den Blick nehmen. RAY 2015 zeigt, wie Fotografie unsere Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern selbst neue Realitäten schafft. Die dabei verwendeten fotografischen Mittel sind so vielfältig wie die Geschichte der Fotografie und spiegeln die Transformation des Mediums wider: Traditionelle fotografische Verfahren und neue, durch technologische Entwicklung entstandene Möglichkeiten werden gleichermaßen in der aktuellen künstlerischen Fotografie genutzt. So greifen John Stezaker und Abelardo Morell zurück auf analoge Bilderzeugung durch Collagetechniken oder der Camera Obscura. Fotografinnen wie Viviane Sassen und Barbara Kasten komponieren ihre Motive zunächst dreidimensional, spielen dabei mit Licht, Schatten und Perspektive. Dabei verschmelzen die räumlichen Ebenen und es entstehen neue, oft unerwartete Zuordnungen. Die Erweiterung der Fotografie durch wissenschaftliche und digitale Verfahren führt bei Künstlern wie Beate Gütschow oder Trevor Paglen zur Auseinandersetzung mit Transformationsprozessen, die von einzelnen Elementen der Realität ausgehen und sie verwandeln.

Die Hauptausstellung von RAY 2015 wird aufs Neue von KuratorInnen der beteiligten Frankfurter Institutionen und Sammlungen für Fotografie entwickelt. Luminita Sabau, Sprecherin der RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain: „RAY 2015 versammelt erneut die derzeit spannendsten Positionen der Kunst mit Fotografie. International anerkannte Künstler und Newcomer werden in Frankfurt und der Region drei Monate lang ihre subjektiven Bildwelten präsentieren. RAY 2015 veranschaulicht kaleidoskopartig Bilder von Utopien und Dystopien, Welten, die sich gegenüberstehen, sich ergänzen, negieren oder ineinanderfließen. Nun können wir die RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain als Triennale fest in der Kulturlandschaft der Region und international verankern und somit wichtige Impulse über die Region hinaus ausstrahlen.“

RAY 2015 wird nicht nur mit wichtigen Häusern aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region kooperieren, sondern auch mit den Hochschulen und über vielfältige Vermittlungsprogramme darüber hinaus ein breites Publikum beteiligen. RAY 2015 ist eine Initiative von Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Art Collection Deutsche Börse, Darmstädter Tage der Fotografie, Sammlung Deutsche Bank, DZ BANK Kunstsammlung, Fotografie Forum Frankfurt, Frankfurter Kunstverein, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main und Museum Angewandte Kunst in Kooperation mit Partnern in Wiesbaden, Hanau, Hofheim
und Rüsselsheim.

SPOT: Brother - Next time label it













Lesen kann Leben retten - vorausgesetzt es finden sich in brenzeligen Situationen auch lesbare Hinweise auf eventuell vorhandene Gefahren. Wer also keinen Label Printer von Brother besitzt, verkürzt unter Umständen sein und das Leben anderer. Sehr witziger Spot von der französischen Werbeagentur Rosapark.

Montag, 25. August 2014

Ausstellung: fernSEHEN2 - Ute Sweekhorst - 19.09. bis 05.10.2014


Tschechisches Design - Design-, Fashion- und Architekturwoche in Prag im Oktober

Berlin, 22.08.2014 - Modernes tschechisches Design hat in den letzten Jahren zahlreiche Preise gewonnen. Der Edge Stuhl von Petr Novak, Türklinken von M & T oder Autos von Skoda wurden bereits mit dem Red Dot Award ausgezeichnet. Die Organisatoren der Tour de France überreichten den Siegern bereits zum vierten Mal kunstvolle Trophäen tschechischer Glasmacher, dieses Jahr aus der Werkstatt Peter Olahs. Einen Überblick über die besten zeitgenössischen Designer des Landes verschafft das renommierte Prager Festival DesignBlok, das vom 7. bis 12. Oktober stattfindet.

 Bereits zum sechzehnten Mal treffen sich internationale und nationale Designer zur größten Designshow Mitteleuropas. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellungen werden an verschiedenen mit dem Schriftsteller Franz Kafka in Verbindung stehenden Orten veranstaltet. Etwa im Jugendstil-Gebäude des Grand Hotel Europa am Wenzelsplatz in Prag, wo 1912 die einzige Autorenlesung des Schriftstellers stattfand. Oder im Dum U Minuty, einem architektonischen Juwel aus der Renaissance, in dem Kafka einen Teil seiner Kindheit verbrachte.

Traditionell finden zeitgleich zum DesignBlok auch die Architecture Week und die Fashion Week statt, die die neuesten tschechischen und weltweiten Trends in Architektur und Mode zeigen. Auf den Prager Laufstegen präsentieren sich tschechische Designer und junge Talente ebenso wie Swarovski, Bulgari, Baldinini oder Stefanel. Während der Architecture Week treten Architekten wie Fruto Vivas aus Venezuela auf, der das Museum für moderne Kunst in Caracas gestaltet hat. Weitere Informationen: www.designblok.cz

Tradition und Gegenwart tschechischen Designs

Tschechisches Design blickt auf eine lange Tradition zurück, die vor Jahrhunderten mit der Glasproduktion begann und sich über Produkte wie Schuhe und Automobile bis in die Gegenwart fortsetzt.

Kristallglas war eines der ersten Produkte, die das Land im Herzen Europas in der ganzen Welt bekannt machten. Im 13. Jahrhundert entstanden die ersten Glashütten, in denen 400 Jahre später das Kristallglas entwickelt wurde. Symbolhaft für den Erfolg des böhmischen Kristalls steht Ludwig Moser, dessen Unternehmen Monarchen und Staatsleute in der ganzen Welt beliefert. Moser war Hoflieferant der K und K Monarchie und König Edwards VII. von England. 1996 stellte das Unternehmen eine Vase für den Thailändischen König Rama IX. her und ein Jahr danach ein gläsernes Kreuz für Papst Johannes Paul II. Wer sich auf die Spur der tschechischen Glas- und Porzellanmeister begeben möchte, sollte sich in die Region Karlsbad begeben. Eine Tour führt Urlauber durch Porzellanmanufakturen und die Glasfabrik Moser.

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Prag zu einem Zentrum des Kubismus. Der damals revolutionäre Kunststil fand seinen Niederschlag auch in der Architektur, dem Möbeldesign und der Gestaltung von Keramik. Eine Ausstellung dieser Epoche ist im U Cerne Matky Bozi zu sehen, einem wunderschönen kubistischen Gebäude im Zentrum der Hauptstadt.

Die kleine tschechische Stadt Zlin verdankt ihre Bekanntheit vor allem der Schuhproduktion. 1894 gründete Tomas Bata das nach ihm benannte Unternehmen, das heute zu den Vorreitern in Sachen Innovation und Design bei Schuhen gehört. Es ist mit 5.000 Läden in über 60 Ländern weltweit vertreten. Die Werke von Designer und Architekt Borek Sipek füllen Galerien in New York, Amsterdam und Paris. In den kommenden Monaten entwirft er ein ganzes Stadtviertel in der südchinesischen Stadt Foshan. Zu den erfolgreichen Designern auf dem asiatischen Markt gehört auch Jaroslav Bejvl Jr., der für seine Lichtentwürfe für Hotels in Abu Dhabi und Dubai große Anerkennung erhielt. Heute zählt er zu den einflussreichsten Designern im Nahen Osten.

SPOT: AXE - Kiss for peace


Die Welt brennt. Gewalt, wo man auch hinsieht. Nur die Liebe kann uns noch retten - na ja, und AXE. Großartige Kampagne mit großartiger Botschaft und großartiger Umsetzung. Die Spots stammen von unterschiedlichen Regisseuren, die im Anschluss an die Spots ebenfalls zu Wort kommen.







Freitag, 22. August 2014

Made in Poland: Designer aus dem Nachbarland auf den Designers‘ Open

Der Blick zu unseren osteuropäischen Nachbarn lohnt sich: Denn in der sich noch immer wandelnden, dynamischen Gesellschaft Polens findet man außerordentlich innovatives Design. Unter dem Label „Polish Design@Designers‘ Open“ werden ausgewählte Produkte aus unserem Nachbarland präsentiert. Erstmals ist auch die Designshow „staged“ auf den Designers‘ Open zu Gast. Mit dem Ziel, Designer aus Tschechien, Deutschland und Polen näher zusammenzubringen, wurde die Designshow ins Leben gerufen. Ausgewählte Produkte werden nun auf den Designers‘ Open gezeigt.

Papersculpture: Charaktere aus Papier

Skulptur von Maja und Paulina 
Die Skulptur von Maja und Paulina zeigt einen Stier. Doch diese ist nicht etwa aus Stoff oder Stahl geformt, sondern aus Papier und dazu noch farbenfroh verziert. Die Werke entstehen dabei in echter Teamarbeit: Während Paulina die Skulpturen formt, coloriert Maja diese. „Wir haben in den Skulpturen die ideale Möglichkeit unsere jeweilige Leidenschaft für die Kunst unterzubringen und unsere Kreativität am besten auszudrücken.“ Als Grundlage für die Skulpturen dient eine Basisform. Diese werden mit Papier ummantelt und anschließend gestaltet. „Papier ist äußerst dehnbar. Das eröffnet bei der Gestaltung viele Möglichkeiten, bedarf aber zugleich genauer Präzision“, so die Zwillinge. Insgesamt drei Wochen arbeiten Maja und Paulina an ihren Werken. Kein Muster und keine Farbe gleichen der anderen. Insgesamt drei Motive sind bisher entstanden: Puppen, Kühe und Stiere. Die Puppen haben sie in Erinnerung an ihre Kindheit geschaffen. „Die Kühe und Stiere drücken unsere Liebe zur Natur aus. Mit unseren Skulpturen wollen wir mit einer Prise Ironie die tierischen Instinkte bändigen.“ Zu den Designers‘ Open bringen die Zwillinge ausgewählte Skulpturen mit. „Außerdem werden wir etwas ganz Neues – extra für diesen Anlass entwickelt – zeigen. Die Inspiration für unsere Sculpture Papers finden wir im Alltag. Es ist ein kreativer Prozess, der uns erlaubt einzigartige Charaktere zu schaffen.“

Milo: Großer Auftritt für die Natur

Milo von Susan Krauze und
Agnieszka Janukanis 
Susan Krauze und Agnieszka Janukanis geben mit ihrem Produkt Milo Pflanzen einen neuen Raum. „Heutzutage haben die Menschen immer weniger Zeit – leider auch für die Pflege der Natur“, so die Designerinnen. „Pflanzen erhalten nicht die entsprechende Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt.“ Um diesem Problem entgegenzuwirken haben die beiden Polinnen das Produkt Milo entwickelt, welches die Pflanzen einerseits besonders pflegt und sie zugleich in ein besonderes Licht stellt – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Milo ist ein aus Glas geformter Lampenschirm, in dessen Mitte die Pflanze auf einem Podest platziert wird. Eine LED-Lampe mit einer Lichttemperatur von 4000 bis 6000 K erleuchtet die Pflanze von oben. „Die Leuchtkraft entspricht der des Tageslichts. Zugleich produziert die Lampe jedoch keine Wärme, sodass die Pflanzen nicht verbrennen können.“ Der Lampenschirm ist zusätzlich mit zwei Luftlöchern ausgestattet, damit ausreichend Sauerstoff in den Lampenschirm kommt. Inspiration für Milo lieferte die zauberhafte Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Darin zeigt die Rose dem kleinen Prinzen die wahre Schönheit der Natur. „Zu den Designers‘ Open möchten wir die Besucher einladen, einen Blick auf Milo zu werfen, dabei zu entschleunigen und für einen kurzen Moment, das Wunder der Natur zu genießen.“

Dedeca: Draht in formschöner Gestalt

dedeca von Agnieszka Kwiatkowska
„Meine Produkte sind Gebrauchsgegenstände für den Alltag. In ihrer Formschönheit eignen sie sich jedoch auch als Schmuckstücke für die Inneneinrichtung“, erklärt Agnieszka Kwiatkowska von dedeca. Die Polin fertig aus Draht Lampen, Schüsseln oder auch Taschen. „Mit meinem Design möchte ich zeigen, dass alltägliche Dinge nicht nur praktisch, sondern auch wunderschön sein können und positiv auf unsere Stimmung einwirken.“ Bei der Herstellung der Produkte flechtet Agnieszka Kwiatkowska den Draht auf ganz besondere Art und Weise. Ähnlich einem Wandteppich verschlingt sie das Material und bindet bei einigen Produkten Steine oder Holz ein. Dabei entstehen einzigartige Formen, die Stabilität und zugleich Raum für Luft und Licht geben. „Gutes Design heißt für mich, unseren persönlichen Raum zu erschaffen, der unsere Laune und unser Wohlbefinden verbessert oder uns ein Gefühl von Sicherheit gibt.“

Staged: Prämiertes Design aus dem Dreiländereck

Bühne frei! – Für besonderes Design aus Deutschland, Tschechien und Polen. Als Plattform des länder- und branchenübergreifenden Austausches wurde 2014 staged ins Leben gerufen. Das Konzept vereint Designpreis, Fachausstellung mit anschließender Roadshow, Workshops und Konferenz. Zu den Designers‘ Open werden die Preisträger der ersten Ausgabe von staged präsentiert. „In Deutschland, Tschechien und Polen gibt es großartige Designer“, erklärt Mark Offermann vom Dresdner Designstudio Paulsberg. Das Studio hat das Konzept zu staged entwickelt, organisiert das Veranstaltungsformat und zeichnet sich für die kreative Leitung verantwortlich. „Wir haben festgestellt, dass sehr wenig Austausch zwischen den kreativen Köpfen der drei Nachbarländer einerseits und den regional sehr starken Bereichen Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Handwerk andererseits stattfindet. Genau hier setzt staged an.“ 2013 fiel der Startschuss für die erste bilaterale Veranstaltung. Junge Designer waren unter dem Titel „Material World“ aufgerufen, innovative Designideen mit Materialbezug im Bereich Möbel einzureichen. Im Januar dieses Jahres zur Room & Style Dresden wurde schließlich der erste staged design award im Rahmen einer Ausstellung neuster Materialentwicklungen und einem Rahmenprogramm aus Workshops und Konferenz vergeben. Der Siegerentwurf, der Tisch Conbou, des Weimarer Designers Wassilij Grod (DE) überzeugte in allen Bewertungskategorien. Die international besetzte Jury lobte die intelligente und effiziente Materialwahl und innovative Bambus Leichtbaukonstruktion. Den zweiten Preis erhielt Martina Kleinova (CZ) für die Lampe Dioden. Gelobt wurde die von der Materialwahl bis Formgebung stringente Umsetzung des Konzepts indirekter Beleuchtung. Den dritten Platz errang Jan Brožek's (CZ) Stadtmöbel Ceramix mit seiner für diese Art der Anwendung innovativen Materialwahl Keramik. Der Publikumspreis ging an Albertine Baronius' Tisch 2tables. Diese und weitere Produkte sind nun in einer Wanderausstellung auf Tour durch verschiedene Städte in Deutschland und Tschechien zu sehen. Im Oktober werden sie auf den Designers‘ Open vorgestellt. Vorher fällt noch der Startschuss für staged 2015. Ab August startet die neue Ausschreibung, diesmal unter dem Titel „Material2Product“ in den beiden Kategorien Interieur und Textilien. Informationen zur Anmeldung unter www.staged-designshow.com

Kreativwirtschaft muss aktiver Teil der Digitalen Agenda werden

(Berlin) - Zur heute veröffentlichten Digitalen Agenda der Bundesregierung kommentiert Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI): "Mit der Digitalen Agenda schlägt die Bundesregierung ein neues Kapitel ihrer Netzpolitik auf, die einen klaren Gestaltungswillen erkennen lässt und sich nicht mehr nur einseitig an digitalen Chancen orientiert, sondern die digitale Transformation als Querschnittsthema für alle Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche begreift."

War die Netzpolitik im Rahmen der Internet-Enquete in der vergangenen Legislatur oftmals losgelöst von der analogen Welt als eine Art Sondermaterie diskutiert worden, betont die Digitale Agenda, dass "ein Gegensatz zwischen realer und virtueller Welt nicht existiere" und sich die deutsche Politik "auch in Bezug auf die Digitalisierung an den Grundwerten und geltenden Regeln unseres Zusammenlebens ausrichten" werde, wie es im Papier der Bundesregierung heißt.

Der BVMI begrüßt, dass für die weitere Ausgestaltung der Digitalen Agenda Vertreter der relevanten Handlungsfelder aktiv miteinbezogen werden sollen - fraglich sei allerdings, ob gerade der IT-Gipfel dafür die geeignete Plattform biete. Es müsse klar sein, dass es keine Digitale Agenda ohne Content geben könne, so Gorny weiter: "Es ist wichtig, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, sondern die Branchen, die die digitale Transformation auch wirklich betrifft, in die Ausgestaltung der Digitalen Agenda mit einzubeziehen. Die Kreativwirtschaft muss aktiver Teil der Digitalen Agenda werden: Als einer der ersten Kreativwirtschaftszweige, der seinen Umgang mit der digitalen Welt gefunden hat, bieten wir gerne an, die Erfahrungen der Musikindustrie hier einzubringen."

Es sei sehr erfreulich, dass auch Haftungsfragen im Netz, die für die Kreativbranchen von großer Bedeutung seien, in der Digitalen Agenda eigens adressiert würden. "Allein die Reaktionen auf die Ankündigung zur Anpassung der WLAN-Haftung machen dabei deutlich, dass sich erst in der konkreten Ausgestaltung, zum Beispiel auch im Bereich der Hostprovider-Haftung, zeigen wird, wie belastbar die Digitale Agenda wirklich ist", so Gorny weiter.

Deutlich zu vage falle im Übrigen der Aspekt der Medienkompetenz aus: "Es ist zu hoffen, dass bei den Aufklärungsengagements der Bundesregierung künftig auch der Umgang mit dem geistigen Eigentum im Internet eine stärkere Berücksichtigung erfahren wird."

02.10.2014 – 11.1.2015 im Museum Ludwig in Köln: LUDWIG GOES POP

Andy Warhol | Skull, 1976 | 183 x 203 x 3,5 cm, Acryl, Siebdruck auf Leinwand | Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien | © 2014 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society (ARS), New York | Foto: Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Leihgabe der Österreichischen Ludwig Stiftung


Das Museum Ludwig Köln verfügt dank Peter und Irene Ludwig über eine der international bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Pop Art. Außer in Köln befinden sich Teile dieser Bestände noch im mumok Wien, im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen, im Kunstmuseum Basel sowie in den Ludwig Museen in Budapest, Koblenz, St. Petersburg und Peking.

LUDWIG GOES POP führt im Herbst 2014 erstmals ca. 150 zentrale Werke der führenden Protagonisten dieser Kunstrichtung aus so gut wie allen Häusern, die dem Namen Ludwig verbunden sind, zusammen und breitet darüber hinaus das historische Bild einer Privatsammlung von Weltrang aus.

Bei seiner ersten Begegnung mit einer Pop Art Skulptur von George Segal Mitte der 60er Jahre im MoMA war Peter Ludwig, der bis dahin gemeinsam mit seiner Frau vorrangig alte Kunst gesammelt hatte, zunächst schockiert. Wenig später wurden beide dann jedoch zu begeisterten Sammlern dieser aktuellen Werke Tom Wesselmanns Gemälde Landscape No. 4, das einen auf einer Landstraße vor Bergkulisse fahrenden Ford zeigt , war einer der ersten Ankäufe; bald folgten Schlüsselwerke von Roy Lichtenstein, James Rosenquist, Robert Rauschenberg und Jasper Johns. Die Künstler gehörten zur selben Generation wie das Ehepaar Ludwig, sie repräsentierten das moderne Leben, Ludwig besuchte viele direkt in ihren Ateliers.
Wichtige Werke wechselten aus der renommierten New Yorker Sammlung Scull und den führenden Galerien vor Ort wie Leo Castelli, Sidney Janis und Ileana Sonnabend zu Ludwig, einige aus dem Besitz des Darmstädter Wellafabrikanten Karl Ströher, der die Pop-Art-Sammlung des New Yorker Versicherungsmaklers Leon Kraushar angekauft hatte. Nach der documenta 4 1968 kauften die Ludwigs Werke direkt aus der Ausstellung wie M-Maybe – A Girl’s Picture von Roy Lichtenstein, Claes Oldenburgs Soft Washstand, Robert Rauschenbergs Wall Street, George Segals Restaurant Window I oder Richard Lindners Leopard Lilly. Im folgenden Jahr zeigten sie ihre Sammlung erstmals in Köln im damaligen Wallraf-Richartz-Museum. Medien und Öffentlichkeit reagierten enthusiastisch, rund 200.000 Menschen sahen diese Ausstellung. Die Pop Art wurde in der Folge zur Erkennungsmelodie des Museum Ludwig Köln.

Die Ausstellung wird im Anschluss im musem moderner kunst stiftung ludwig wien gezeigt.
Es erscheint ein umfangreicher Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König.

Kurator: Stephan Diederich unter Mitarbeit von Luise Pilz

DER SUPER MARKT öffnet am und nur am 23.08.2014 wieder in Köln

Quelle: c/o pop Newsletter

"DER SUPER MARKT hat sich mittlerweile zum Treffpunkt Nummer Eins des c/o pop Samstags entwickelt.
Genau wie in den letzten Jahren, im Zentrum der c/o Pop am Hans-Böckler-Platz, trifft man sich, hört Musik, bekommt leckere Snacks und schaut sich vor allen Dingen die neusten Produkte von über 60 Designern an.
Junge Labels – regional und international, immer spannend, immer neu!

Handgemachtes, Schmuck, Mode und Design – so weit das Auge reicht! Und wenn das alles noch nicht reichen sollte: Ausgesuchte Musik vom "infamous" HEY DJ-Team, den Partykrachern Benny Wild & De La Roche und der wunderbaren Eszter! Schön elektronisch, ein wenig Indie.

Also: Samstag, 23. August 2014 vormerken – wir sehen uns dann da!
99 Problems, but DER SUPER MARKT ain’t one!

Öffnungszeiten 12-18 Uhr.
EINTRITT FREI!"

Neues Design braucht das Land - Der Stijl DesignMarkt geht auf Deutschland-Tour

Was im April 2009 in einer alten, unbeheizten Industrie-Halle in Mainz und mit 20 Ausstellern aus dem Rhein-Main-Gebiet begann, wird in diesem Herbst zum größten unabhängigen Designmarkt-Netzwerk für kleine Labels, Nachwuchsdesigner und junge Kreative in ganz Deutschland: Von Oktober bis Dezember 2014 lädt der Stijl DesignMarkt in insgesamt vier Städten zum Stöbern und Shoppen abseits des Mainstreams ein und erobert mit Düsseldorf und Nürnberg zwei neue kreative Hochburgen.

Jeweils ein Wochenende lang bringt der Stijl DesignMarkt Jungdesigner, Nachwuchsproduzenten und noch unbekannte Labels aus der ganzen Republik zusammen, die ausgefallene Designprodukte, Kleidung, Möbel, Schmuck und Accessoires, originelle Prints, liebevoll gestaltete Bücher und vieles mehr zeigen und verkaufen. Seit über fünf Jahren begleiten die Veranstalter diese Bewegung: “Immer mehr junge Menschen sind Teil einer neuen Produkt- und Kreativkultur”, sagt Christian Voigt, Designer und Gründer des Veranstaltungsformats. “Sie wollen selbst produzieren statt konsumieren – weg von der Massen-Uniformität, hin zum Einzelstück oder zur Kleinserie mit ihrer persönlichen Handschrift.”

Während auf Online-Marktplätzen wie DaWanda bereits täglich unzählige Interessenten auf rein virtueller Suche nach dem Ausgefallenen sind, bringt der Stijl DesignMarkt die jungen Kreativen ein Wochenende lang live und zum Anfassen zusammen. Dass dieses Konzept gerade im digitalisierten Zeitalter aufgeht, beweist der Zuspruch: Bereits über 65.000 Besucher waren auf dem ungewöhnlichen Designmarkt seit seiner Gründung 2009 zu Gast.

Außergewöhnliche Event-Plattform für Design, Neues und Trends

Neben einem ausgesuchten Aussteller-Mix legt das junge Veranstalterteam des Stijl DesignMarktes zugleich großen Wert auf ein ausgefallenes Rahmenprogramm: Ungewöhnliche gastronomische Konzepte wie ein rein veganer Imbiss namens “Möhrenmileu” sind ebenso fester Bestandteil der Veranstaltung wie Crashkurse für Anfänger an Nähmaschinen, Werktische für Do-It-Yourself-Fans oder handverlesene Live-Musik, die von lokalen Musiklabels kuratiert wird. “Wir wollen eine Plattform sein für alle, die den Mut haben, sich mit individuellen Produkten und Ideen selbständig zu machen”, so Anischa Wagner, die seit 2013 in der Organisation des Stijl DesignMarkts mitarbeitet. “Besonders beliebt sind kunstvoll bedruckte T-Shirts, handgemachter Schmuck von jungen Goldschmieden oder feine Prints, die im Handsiebdruck in kleiner Auflage hergestellt werden. Aber auch im Möbelbereich merken wir zunehmend größeren Zuspruch von jungen Produktdesignern und Tischlern. Die kommen bei uns an nur einem Wochenende mit gleich mehreren tausend Besuchern in Kontakt – und das ist für die meisten gleich ein gewaltiger Bekanntheitssprung nach vorne.“

In Mainz gastierte der Markt im Juni 2014 bereits zum elften Mal und begrüßt dort regelmäßig bis zu 10.000 Besucher, in Freiburg im Breisgau hat die Veranstaltung schon 2012 ein festes Zuhause gefunden. Auch in München, Leipzig und Bremen feierte der Stijl DesignMarkt in den vergangenen Monaten jeweils eine erfolgreiche Premiere. In diesem Herbst begibt sich das Organisations-Team erneut auf neues Terrain: In Düsseldorf konnte die industrielle Off-Location BOUI BOUI BILK als Veranstaltungsort gewonnen werden; in Nürnberg bündelt der DesignMarkt “Auf AEG” seine Kräfte mit der etablierten Designmesse FRISCHES DESIGN, die mit Werkschauen, Vorträgen und Workshops eine breite thematische Ergänzung zum Marktangebot bietet.

“Eine Plattform, die das kreative Potential einer Stadt hautnah und zum Anfassen präsentiert, steht für uns bewusst im positiven Gegensatz zu anonymem Onlineshopping und eintönigen Einkaufszentren und richtet sich an aufgeklärte Kunden, die wissen wollen, wo ihre Produkte herkommen”, berichtet Projektleiter Bastian Steineck, der von München bis Freiburg insgesamt rund 15.000 Besucher erwartet.

Junge Designer unterstützen und verantwortungsvoll kaufen

Dass kreative Produkte gerade vor Weihnachten besonders begehrt sind, spielt dem Organisationsteam in die Karten: “An Weihnachten ist jeder auf der Suche nach wirklich besonderen Ideen und Geschenken. Abseits von überfüllten Einkaufshäusern und dem Einheitsbrei der Fußgängerzonen kann man bei uns in aller Ruhe stöbern und sogar das ein oder andere Schnäppchen machen”, ist sich Christian Voigt sicher. “Mit dem Kauf unterstützt man zugleich aufstrebende junge Designer. Wir finden, das ist verantwortungsvoller Konsum und bringt allen Seiten etwas.”

Die Resonanz auf den Markt ist ungebrochen: Nur wenige Wochen nach Start der Anmeldephase war bereits der Großteil der Stände für Aussteller ausverkauft. Der Stijl DesignMarkt öffnet seine Pforten jeweils samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt ermäßigt 3 bzw. 4, regulär 5 bzw. 6 Euro, Kinder unter 12 Jahren zahlen keinen Eintritt.

SPOT: Terminix | Death to Mosquitoes


Mücken. Fiese Typen, die nur auf unser Blut aus sind. Nur der Terminix-Man kann uns retten. Klingt dramatisch? Ist es auch in diesem Spot.

SPOT: Science World: Positively Painful

Optimisten leben länger. Warum das so ist, können Interessierte in der Science World nachlesen. Und für wen das nicht so interessant ist, kann sich trotzdem über den Spot amüsieren, für den die kanadische Agentur Rethink verantwortlich ist.

Dienstag, 19. August 2014

stilwerk Düsseldorf ist 'Partner of the Day' beim 'creative summer jam'

Bereits beim Designers' Sunday im Mai dieses Jahres zeigte sich, wie viel Potenzial in der Kooperation des stilwerk Düsseldorf mit dem designertreff düsseldorf liegt. Nun ruft designertreff düsseldorf gemeinsam mit dem stilwerk Düsseldorf als 'Partner of the Day' am 19.082014 ab 19.30 Uhr alle Designer aus und um Düsseldorf zum 'creative summer jam' auf den Platz der Ideen. 


Foto: Stefan Malzkorn


Dieses Engagement passt optimal in das Konzept des stilwerk Düsseldorf, denn das stilwerk versteht sich als Plattform für internationales Design. Exklusiver Einrichtungsbedarf, Designprodukte und Lifestyle-Accessoires werden in den vier stilwerk Designcentern in Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Wien unter einem Dach präsentiert. Getreu dem stilwerk Konzept runden kulturelle Veranstaltungen, wechselnde Ausstellungen und Trend-Shows das Shopping-Erlebnis ab.

Das Düsseldorfer stilwerk wurde als drittes Haus im Jahr 2000 in der Grünstraße, einer Querstraße der Königsallee, eröffnet. Auf einer Gesamtfläche von 17.000 Quadratmetern präsentieren sich in einem
modernen Neubau 42 erstklassige Einzelhändler.

Konzept und Marken

Als Hotspot für internationales Design vereint stilwerk ein hochklassiges Markenangebot aus den Bereichen Einrichtung und Wohndesign: Möbel, Wohnaccessoires, Büro- und Objekteinrichtung, Geschenkartikel, Stoffe, Bodenbeläge, Küchen, Badeinrichtung, Unterhaltungselektronik und Leuchten.

Produkte aller international renommierten Hersteller – vom Klassiker bis zur Avantgarde – sind im stilwerk vertreten, so z. B. Alessi, B&B Italia, Bulthaup, Cassina, Cor, De Sede, Flexform, Flos, Foscarini, Fritz Hansen, Interlübke, Kartell, Ligne Roset, Minotti, Poliform, Roche Bobois, Rolf Benz, SieMatic, Tobias Grau, USM, Vitra, Walter Knoll und viele weitere.

Das stilwerk Konzept ist international einmalig. Nirgendwo sonst bietet sich dem Besucher ein so umfassender Überblick über alle Aspekte des hochwertigen Interior Designs. stilwerk präsentiert Designprodukte in herausragender Architektur und angenehmer Atmosphäre, in Verbindung mit kompetenter Beratung und umfassendem Service. Abgerundet wird das Einkaufserlebnis im stilwerk mit einem kulturellen Veranstaltungsprogramm und Gastronomie. Für diese Innovation in Distribution und Einzelhandel erhielt stilwerk im Jahr 2001 den Forum-Preis der Zeitschrift TextilWirtschaft.

Standort

Die Qualität des Standortes in unmittelbarer Nähe zur Pracht-Einkaufsmeile „Kö“ erhöht sich durch die äußerst kurzen Distanzen zu historischen und neuzeitlichen Wahrzeichen, die den Charme der Landeshauptstadt ausmachen.

Hierzu gehören die Kö als luxuriöse Flaniermeile, die Altstadt mit Hunderten von Restaurants und Bars, der Karlplatz als pittoresker Wochenmarkt, das Rheinufer inklusive Medienhafen, der Hofgarten als Ruhezone sowie der Sitz der Landesregierung und diversen Groß- und Privatbanken.

Architektur

Die Architektur eines jeden stilwerk-Hauses ist ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes: sie passt sich dem jeweiligen Standort optimal an. Das stilwerk Düsseldorf ist schon architektonisch ein Augenschmaus: das Gebäude erhebt sich in fünf Etagen über einem elliptischen Grundriss und endet in 32 Meter Höhe in einem Glasdach, das an schönen Tagen geöffnet werden kann. Es besteht aus einem rechteckigen Sockelbau, dessen Eingangssituation durch eine zurückgezogene Glasfront dominiert wird. Aus dem rund 22 m hohen Quader wächst ein elliptischer Baukörper bis zu einer Höhe von 32 m mit Überdachung durch eine filigrane Stahl-Glas-Konstruktion. Das Innere des Gebäudes ist als elliptisches Atrium mit umlaufenden Galerien in den Verkaufsetagen gestaltet. Für die architektonische Konzeption zeichnet sich das Architekturbüro J.S.K. Architekten verantwortlich. Im Jahr 2000 erhielten die Architekten für das stilwerk, das "Haus mit Himmel", eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Architekten Düsseldorf.

Service und Beratung

Service spielt im stilwerk eine herausragende Rolle, denn die große Vielfalt an Produkten verlangt nach fachkundiger und individueller Beratung. Kunden werden hier kompetent betreut und können ihre Einrichtungswünsche von den Fachberatern und Innenarchitekten planen und umsetzen lassen.
Mit „stilwerk room service2“ bietet stilwerk auch eine übergreifende Einrichtungsberatung an. „Alles aus einer Hand“ lautet das Motto von „stilwerk room service2“: im Vordergrund steht dabei die persönliche Rundum-Beratung von der Grundrissplanung bis hin zur kompletten Einrichtung. Getreu dem stilwerk Anspruch an guten Geschmack und gelungene Details, die den Lebensraum verschönern, stellt der neue Einrichtungs-Service seinen Kunden ihr individuelles, „maßgeschneidertes“ Wohn- oder Office-Konzept zusammen (www.stilwerk-roomservice.de).

Darüber hinaus werden auch die Kinder nicht vergessen – im stilwerk Düsseldorf steht den Kunden an den Samstagen ein kostenloser KinderOrt im Basement zur Verfügung, in dem der Nachwuchs kompetent betreut wird und der den Eltern so ein entspanntes Einkaufen garantiert. Für kulinarische Genüsse sorgt die Gastronomie Schwan im Foyer des Hauses.

Kultur und Trends

Im stilwerk werden regelmäßig Ausstellungen und Vorträge präsentiert, die das Design, den kulturellen Kontext und die Personen thematisieren, die hinter den angebotenen Produkten stehen. Solchen Themen sind mehrere Ausstellungen jährlich gewidmet. Sie greifen aktuelle Design- oder Messetrends auf oder orientieren sich an lokalen Aktivitäten und werden oft in Kooperation mit örtlichen Institutionen durchgeführt. Das stilwerk Forum als Eventfläche steht für Vorträge und Veranstaltungen zur Verfügung und kann tage- oder wochenweise angemietet werden. Die technische Infrastruktur erlaubt die optimale Ausrichtung von
Firmenpräsentationen, Seminaren, Pressekonferenzen und Vorträgen.

Seit 2002 ist stilwerk ständig auf der Suche nach den Trends von Morgen: im Auftrag des stilwerk hat der renommierte Trendforscher Prof. Peter Wippermann mit seinem Hamburger Trendbüro bereits mehrfach die aktuellen Strömungen rund um das Thema Wohnen untersucht und neue Trends identifiziert. Nach der 1. stilwerk Trendstudie aus dem Jahr 2002 und der 2. Ausgabe von 2005 deckte zuletzt die 3. stilwerk Studie aus dem Jahr 2009 auf, welche neuen Bedürfnisse und Sehnsüchte unser Leben in Zukunft bestimmen und wie diese im Wohn-Alltag zur Geltung kommen.

Design und Lifestyle

Den stilwerk Lifestyle gibt es auch zum Hören – die stilwerk CD-Reihe ist am Empfang sowie im Handel erhältlich. Unter dem Motto „sounds like stilwerk“ kann den loungigen Easy Listening-Klängen nun auch zu Hause gelauscht werden.

Die vielen spannenden Facetten der Designwelt stellt stilwerk seit 2012 im „stilwerk Design Diary“ vor. „stilwerk Design Diary“ ist ein Blog rund um die Themen Einrichtung, Design und Lebensstil. Mehrere Autoren – darunter Trendforscher, Designer, Interior- und Lifestyle-Journalisten und auch stilwerk-Inhaber Alexander Garbe – füllen das „stilwerk Design Diary“ mit Leben und zeigen hier regelmäßig News und Impressionen rund um Trends, Produkte, Messen und Designer. Dabei ist das „stilwerk Design Diary“ nicht nur für gut informierte Leser aus der Branche gedacht – auch interessierte „Nicht-Profis“ sollen sich hier wiederfinden und Inspirationen für ihre eigenen vier Wände entdecken (www.stilwerk-designdiary.de).

stilwerk Standorte

Seit April 1996 ist das erste stilwerk am Hamburger Hafen erfolgreich etabliert und umfasst heute 28 Shops auf einer Gesamtverkaufsfläche von 11.000 Quadratmetern. Im November 1999 eröffnete das zweite stilwerk in Berlin an der Kant-/ Ecke Uhlandstraße mit derzeit 52 Geschäften auf 20.000 Quadratmetern Gesamtfläche. Seit Februar 2000 gibt es in der Grünstraße, einer Querstraße der luxuriösen Einkaufsmeile Königsallee in Düsseldorf, den dritten Standort. Hier präsentieren sich auf 17.000 Quadratmetern Fläche 42 hochklassige Einzelhändler. Im Dezember 2010 hat die erste Dependance außerhalb Deutschlands in Wien mit 28 Geschäften auf rund 6.000 Quadratmetern eröffnet.

Öffnungszeiten der Shops

Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 14-18 Uhr Schautag (keine Beratung und kein Verkauf)

Freitag, 15. August 2014

Künstlersozialabgabe: IHK-Merkblatt informiert über neue Pflichten für Unternehmen

 Das gerade in Kraft getretene "Künstler-Sozial-Abgaben-Stabilisierungs-Gesetz" (KSaStabG) bringt neue Pflichten für Unternehmen mit sich. Wie die IHK Saarland mitteilt, müssen Betriebe, die zu Zwecken der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit Publizisten oder Fotografen beschäftigten, nicht mehr nur die fälligen Abgaben an die Künstlersozialkasse zahlen und Prüfmeldungen für die von ihnen engagierten Künstler abgeben. Hinzu kommt jetzt auch die Pflicht, eine Belehrung über die Abgabenpflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz zu unterzeichnen.

Aufgrund dieser Unterschrift, so die IHK, können Nachforderungen für einen Fünfjahreszeitraum auf das Unternehmen zukommen - möglicherweise drohen auch Säumniszuschläge. Die IHK informiert ihre Unternehmen ausführlich im IHK-Merkblatt "Abgabepflicht von Unternehmen an die Künstlersozialkasse (R58)". Es steht unter der Kennzahl 43 auf der Homepage der IHK Saarland (www.saarland.ihk.de) zum Download zur Verfügung.

PRINT: CEDRO. Less water, more color. Eco-friendly fabric dyeing.

Stoffe können umweltfreundlich gefärbt werden, so dass weniger Wasser verbraucht wird. Schöne Printkampagen für CEDRO von der brasilianischen Werbeagentur Reciclo Comunicação.




Donnerstag, 14. August 2014

Kundenverhalten in der Kreativwirtschaft

















Viele Kunden scheinen Kreative für unterbelichtet zu halten, wenn es um das liebe Geld geht. Da wird gefeilscht wie auf dem Bazar, oft nur teilweise oder gar nicht bezahlt. Wie würde dieses Verhalten in anderen Branchen aussehen? Vielleicht so wie in dem Video.