Donnerstag, 25. September 2014

Mode 4.0 - Neues MSTextiles Forum zeigt Kleidung als Hightech-Produkt


Quelle: ITA, RWTH Aachen
Textilien sind ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens: Sie umgeben uns tagtäglich und schützen den menschlichen Körper, aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände vor Kälte, Nässe und Schmutz. Die Anforderungen an moderne Textilien steigen seit Jahren. Insbesondere Kleidung soll ein komfortables Tragegefühl mit ansprechendem Design, pflegeleichter Handhabung und funktionaler Ausrüstung vereinen. Das Spektrum der bisherigen Eigenschaften, wie z.B. "wasserabweisend", "atmungsaktiv" oder "reflektierend", kann nun durch miniaturisierte, elektronische Hightech-Komponenten entscheidend erweitert werden.

Leitende Fasern im Stoff sind z.B. in der Lage, elektronische Chips, Sensoren und Aktoren so zu verbinden, dass Warnhinweise auf den Rücken von Kindern im Straßenverkehr aufleuchten. Vitalfunktionen von Patienten, wie Körpertemperatur, Atmungsaktivität, Pulsrate usw. können mit eingewebten Sensoren in Kleidungsstücken gemessen und über Transmitter direkt an den Arzt gesendet werden. "Unsichtbare" RFID-Chips erleichtern zudem die Identifikation der Patienten.

Das erste MSTextiles Forum zeigt am 20. November 2014 in Aachen Einsatzbeispiele und neue Technologien, um z.B. elektronische Bauteile auf flexible, dehnbare Stoffe zu bringen, und wie Elektronik beschaffen sein muss, um zerstörungsfrei tägliche Prozesse, wie z.B. das Waschen von Kleidung, zu überleben. Das MSTextiles Forum 2014 wird vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik gemeinsam mit dem Gastgeber, dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen, und dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM organisiert.

>> Weitere Informationen, das Konferenzprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen