Mittwoch, 14. Oktober 2015

1. WELTWEITE CYBORG-MESSE: DIE CYBORGS SIND MITTEN UNTER UNS!

Das NRW-Forum Düsseldorf und der Cyborgs e.V. veranstalten anlässlich EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität vom 6. bis 8. November 2015 die weltweit erste Cyborg-Messe

Modenschau-Cyborg-Messe_"Lucie in the Sky with Diamonds" © ElektroCoutre
„Der Imperator wird dir die dunkle Seite der Macht zeigen“, prophezeit Darth Vader im sechsten Star Wars-Film. Der Sith-Lord ist bekannt als gefürchteter Vollstrecker und Bösewicht – und er ist ein Cyborg. Das filmische Bild, das Cyborgs als willenlose Kampfmaschinen zeigt, möchte der 2013 in Berlin gegründete Cyborgs e.V. korrigieren.

Im Grunde beschreibt „Cyborg“ – zusammengesetzt aus „cybernetic organism“ – ein Mischwesen aus Mensch und Technik. Somit wäre jeder mit Implantaten und Prothesen wie Herzschrittmacher, Stents oder Gelenkersatz ein Cyborg. Doch der Begriff ist wesentlich facettenreicher. Beispielsweise wollen Anhänger der philosophischen Denkrichtung Transhumanismus über das Menschenmögliche hinaus. Dafür nutzen sie Technologien zur Körperoptimierung. Doch medizinische Eingriffe, die lediglich die Leistungsfähigkeit eines gesunden Menschen verbessern, stehen im Widerspruch zum ärztlichen Eid des Hippokrates. Wie viel Technik der Mensch also verträgt, ist eine ethische Frage.

SCIENCE + FICTION – weltweit erste Cyborg-Messe

Mit SCIENCE + FICTION findet vom 6. bis 8. November 2015 im NRW-Forum Düsseldorf die welterste Cyborg-Messe mit angeschlossener Konferenz statt. Das Anliegen ist es Fachpublikum zu vernetzen und vor allem die Öffentlichkeit mit der Verschmelzung von Mensch und Technik vertraut zu machen. Es geht um Fragen wie: Welche Technologien gibt es? Wie wirken sie sich auf Themen wie Inklusion und Gesundheit aus? Wie kann bei aller Technologie das Menschsein gepflegt werden?

SCIENCE + FICTION versteht sich als Forum für Technik, Forschung und Futurismus. Im Messebereich sind Institutionen und Unternehmen vertreten wie der Cyborgs e.V. Düsseldorf, BioNyfiken (Schweden) und Grindhouse Wetware (USA). Ergänzt wird die Messe durch eine Konferenz. Auf der Talk-Bühne sprechen Szene-Stars und Experten wie Tim Cannon, Anja Bagus oder Stefanie Rembold.
DIY-Cyborg, Bio-Hacker und IT-Leiter von Grindhouse Wetware Tim Cannon ließ sich 2013 von einem Body-Modification-Artist einen „Circadia Chip“ im Unterarm einpflanzen, der mittels Bluetooth seine Körperdaten an beliebige Android-Systeme übermittelt und dessen LEDs sein Tattoo subkutan beleuchten. Zudem hat er als sechsten Sinn einen Magneten in seiner Fingerkuppe, um so elektromagnetische Wellen wahrzunehmen. In seiner Hautfalte zwischen Daumen und Zeigefinger verbirgt sich ein RFID-Funkchip, mit dem er beispielsweise Türschlösser öffnen und schließen oder sein Smartphone sichern kann. | www.grindhousewetware.com

Anja Bagus ist langjährige Rollenspielerin und Steampunk-Autorin. 2012 begann sie ihre „Aetherwelt“-Romane. Steampunk ist eine kulturelle Bewegung, die futuristische Technik mit dem viktorianischen Zeitalter verknüpft. Die Steampunk-Literatur kann vereinfacht als eine Verbindung aus Science-Fiction- und Abenteuerromanen bezeichnet werden. | anja-bagus.de

Über die Technisierung des menschlichen Körpers forscht die Medienwissenschaftlerin Stefanie Rembold von der österreichischen Donau Universität Krems. Zu ihren Themen gehören unter anderem Transhumanismus, Body Modification, Dualismus und Gender Studies. | http://philpapers.org/rec/REMHEI

SCIENCE + FICTION wird von Elle Nerdinger (Cyborgs e.V. Düsseldorf und CCC Düsseldorf), Enno Park (Vorsitzender des Cyborgs e.V.) und dem NRW-Forum Düsseldorf anlässlich der Ausstellung EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität organisiert. Die Debüt-Ausstellung von Alain Bieber als Künstlerischer Leiter des NRW-Forum Düsseldorf thematisiert unter anderem wie das digitale und technologische Weltgeschehen in die menschliche Identität eingreift.

Der Eintritt zu SCIENCE + FICTION kostet 6 Euro. Die Tageskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung EGO UPDATE. Die Zukunft der digitalen Identität.

28. & 29.11.2015: NEEDFUL THINGS Designmarkt in Wuppertal



Mit Design, Up- & Recycling, Innovation und Verantwortung vor Weihnachten Menschen eine Freude machen — das ist der NEEDFUL THINGS Designmarkt.

Zu Beginn des Winters verlassen die Organisatoren die heimeligen Gefilde in Utopiastadt und freuen sich, mit dem Needful Things Nr. 13, endlich wieder andernorts unglaubliche und bedingungslose Ideen aus den Manufakturen, Hinterzimmerbüros und Werkstätten der EntwicklerInnen von  »Needful Things« feiern zu können. Die Alte Feuerwache in Wuppertal, ein interkulturelles Begegnungszentrum mit Indoorspielplatz, »Gathedrale« und großem OpenAir Innenhof wird dieses Jahr die Winterausgabe des Events beherbergen. Dafür stellen die Macher einen kuratierten, hochwertigen und einfach netten Markt zusammen, der sowohl den vielen bunten Menschen um uns herum, gerade vor Weihnachten eine Freude macht und darüber hinaus zeigt, was DesignerInnen, HandwerkerInnen, Idealisten und Jongleure für unsere Welt zu bieten haben.

Die Besucher sind herzlich eingeladen, bekannte, bewährte und unentdeckte Needful Things zu entdecken. Neben Shirts, Kleidern, Accessoires, Taschen und Schmuck, wird es mit Sicherheit auch Neues aus den Bereichen Schuhe, Möbel, Lampen, Upcycling, Illustrationen und Trickreiches aus Hygiene, Ernährung, Musik und Raumfahrt geben. Wer mit lokaler und biologischer Verarbeitung oder spannenden Geschichten aufwarten kann, bekommt von uns natürlich extra Sterne.

Anmeldung für Stände läuft noch bis zum 16.10.2015 unter www.need-ful-things.de.

Besonders ist dieses mal eine überdachte Innenhof-Outdoorfläche, die allein atmosphärisch sehr zu empfehlen und mit einer eigenen Bar ausgestattet ist. Dazu wird es traditionell eine Reihe von DJs geben, die uns durch die winterliche Landschaft der »Alten Feuerwache« tragen und für stehts gute Laune sorgen.

Die Räume sind beheizt. Auf dem Außengelände wird es einen winterlichen Hüttenzauber geben und ganz vielleicht gibt es den ersten Schnee, der zum Stöbern einlädt !


WANN:
Samstag, 28. & Sonntag, 29.11.2015
jeweils 12 bis 19 Uhr

WO:
Alte Feuerwache
(500m von Utopiastadt entfernt)
Gathe 6,
42107 Wuppertal

WIE BEWERBEN:
über das Formular auf unserer Homepage: http://need-ful-things.de/bewerbung-nft13/

BEWERBUNGSSCHLUSS:
Freitag, 16.10.2015

Parked Like Serious Oysters - Absolventen der Städelschule 2015

Larissa Haegele, Panzer I, 2014 / Courtesy: the artist


14. Oktober – 15. November 2015
Zum siebten Mal findet die Absolventenausstellung der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule im MMK 3 statt. Damit setzt das MMK die langjährige Kooperation mit der Städelschule fort, aus der in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Ankäufe für die MMK Sammlung hervorgegangen sind.

In ihren Werken setzen sich die jungen Künstlerinnen und Künstler des Abschlussjahrgangs 2015 mit unterschiedlichen Medien auseinander – Malerei, Film und Installation stehen in diesem Jahr im Zentrum. Mit dieser Ausstellung möchte das Museum jungen Positionen der Gegenwartskunst eine Plattform bieten. Wichtige Themen der Ausstellung sind die Aneignung und Umwidmung etablierter künstlerischer Strategien der Konzeptkunst sowie ikonografischer Motive der klassischen Malerei und der Popkultur. In diesem Sinne bedienen sich die Absolventen bekannter Bildmotive, um Konventionen von Präsentation und Repräsentation zu hinterfragen.

Der Titel der Absolventenausstellung „Parked Like Serious Oysters" basiert auf dem „Manifeste Cannibale Dada" des Malers Francis Picabia (1897–1953). Dieser ließ sich zeitlebens auf keine Stilrichtung festschreiben und wendete sich gegen starre Konventionen. In seinem Manifest rief er zum Protest gegen die bürgerliche Welt und ihre Werte sowie gegen die Starrheit des bestehenden Systems auf. Mit dem Titel wählten die Absolventen ein Zitat aus, das als Vorsatz für die Zukunft verstanden werden kann, sich nicht festlegen zu lassen und stets mit bestimmtem Blick Neuem und Unbekanntem entgegenzutreten.

Die diesjährige Ausstellung zeigt Werke von 32 Absolventen aus den Klassen von Monika Baer, Peter Fischli, Douglas Gordon, Judith Hopf, Michael Krebber, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Amy Sillman.

Mit: Salomo Andren, Maximilian Arnold, Patrick Alan Banfield, Christin Berg, Benedikte Bjerre, Calori & Maillard, Graziano Capitta, Victoria Colmegna, Inga Danysz, Jan Domicz, Ian Edmonds, Richard Eß, Charlie Froud, Larissa Hägele, Henrik Olai Kaarstein, Felix Kultau, Zac Langdon-Pole, Erika Landström, Hannah Levy, Julien Nguyen, Thuy-Han Nguyen-Chi, Anna Lucia Nissen,
Jonathan Penca, Filippa Pettersson, Esper Postma, George Rippon, Veronika Russell,
Marcello Spada, Anna-Lisa Theisen, Luke Willis Thompson, Ana Vogelfang, Anna Zacharoff.


Eröffnung: Dienstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr, MMK 3, Domstraße 3

Absolventenpreis:
Alljährlich wird im Rahmen der Ausstellung der vom Verein Städelschule Portikus e.V. gestiftete Absolventenpreis, dotiert mit 2.000 Euro, verliehen. Die Jury setzt sich diesmal wie folgt zusammen: Peter Gorschlüter, Michael Krebber und Nikola Dietrich.


Der Preisträger wird im Rahmen der Eröffnung am Dienstag, den 13. Oktober um 19.30 Uhr bekanntgegeben.

Katalog zur Ausstellung:
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit Vorwörtern von Susanne Gaensheimer, Philippe Pirotte und Judith Hopf sowie einer Einleitung der Kuratorin Anna Goetz und einem Beitrag von Martina Cooper. Englisch, 204 Seiten, 9 Euro


Weitere Veranstaltungen zur Ausstellung:

Performance & Cooking Evening:
Samstag, 24. Oktober, ab 19 Uhr, Freitagsküche, MMK 1, Domstraße 10
Details unter www.freitagskueche.de

Lectures:
Mittwoch, 4. und 11. November, jeweils 19 Uhr, MMK 1, Domstraße 10
Eintritt frei. In englischer Sprache.

INNOVATIVES DESIGN – SÄCHSISCHER STAATSPREIS FÜR DESIGN ZU GAST IM DESIGN CENTER BADEN-WÜRTTEMBERG

Vernissage 4. November 2015, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 4. November bis 10. Dezember 2015



Die Ausstellung bietet einen hervorragenden Überblick über die Leistungsfähigkeit des sächsischen Mittelstandes und der Kreativen zwischen Görlitz, Fichtelberg und Leipzig.

Der Sächsische Staatspreis für Design wird alle zwei Jahre vom Sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in den Kategorien Produkt-, Kommunikations- und Nachwuchsdesign verliehen und ist fester Bestandteil der Mittelstandsförderung des Freistaates Sachsen. Zur Teilnahme aufgefordert sind kleine und mittlere Unternehmen sowie Designer/Innen, Designbüros und Agenturen. In der Kategorie Nachwuchsdesign können Studierende sowie Hochschulabsolventen unter bestimmten Bedingungen teilnehmen.

Ziel des Sächsischen Staatspreis ist, sowohl herausragend gestaltete Produkte und Dienstleistungen als auch überzeugendes Kommunikationsdesign öffentlich zu würdigen sowie die Leistungsfähigkeit von Design aufzuzeigen.

Vergeben werden Nominierungen, Preise und Anerkennungen. Die Einreichungen und Bewertungen erfolgen getrennt in den Kategorien Produkt-, Kommunikations- und Nachwuchsdesign. Als Preisgeld stehen insgesamt 50.000 € zur Verfügung. Die Preise für die jeweils Erstplatzierten in den Kategorien Produktdesign und Kommunikationsdesign sind mit je 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an Hersteller und Designer.

Die Teilnahme ist kostenlos.Anmeldung bis zum 02.111.2015 unter design@rps.bwl.de 

Mittwoch, 30. September 2015

5. DÜSSELDORFER TÜTENBASAR „UPCYCLING, FASHION & MORE“ IN DÜSSELDORF



Der Düsseldorfer Tüten- und Tragetaschengroßhändler Bagstage GmbH feiert sein10-jähriges
Jubiläum mit verschiedenen Aktionen: http://www.bag-stage.de/jubilaeums-aktionen.html.

Eine davon ist der „Tütenbasar“, der wie jedes Jahr im Showroom der Firma stattfindet und für Interessierte, Familien, Besucher und Sammler ein buntes Programm bietet.

WANN? Sa., den 17. Oktober 2015 von 14.00 - 19.00 Uhr
WO? Ronsdorfer Str. 143/145 (im Hof), 40233 Düsseldorf

Tüten- und Tragetaschenschnäppchen
Die Veranstaltung richtet sich an private Taschensammler, Beuteljäger und Tütenfetischisten. Die
schönsten Produktionsmuster aus den Bereichen Fashion & Lifestyle können gerne kostenfrei
mitgenommen werden. Aber es gibt natürlich noch mehr zu sehen...

Das diesjährige Motto des Tütenbasars: Upcycling
Nichts ist wirklich neu, doch vieles immer wieder aktuell. Sei es die Plastik(tüten)-Debatte, die Müll- und Recyclingskandale oder der aktuelle Trend des „Upcycling“. Verpackungsmaterialien sind aus
unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Also lag der Gedanke nahe, im Rahmen des
„Tütenbasar“ aus den Bagstage-Produkten Mode zu kreieren, die auf einer Couture-Show der
besonderen Art präsentiert wird.

Das Düsseldorfer Designerduo: Doppel-D
Wochenlang arbeiteten Doppel-D alias Nico Dams und Nasrin Degenring an außergewöhnlichen
Schnitten und Outfits. Jedes besteht aus einem anderen Produkt und Material (z.B.: Papier, PE- und
Schaumfolie, Vlies-Kleidersäcke, Blumenseide, Geschenkpapier, Kordel) und hat sein eigenes
Themen- und Farbkonzept. Assistiert wurde vom „Tütenbasar-Produktionsteam“.

Die Modenshow „Upcycling, Fashion & More“
Alle Outfits werden von jungen Models, die in Düsseldorf gecastet wurden, auf einem
unkonventionellen Laufsteg gezeigt.

SHOWZEITEN: 15.00 UHR / 16.30 UHR / 18.00 UHR

Weitere Infos:
http://tuetenbasar.bag-stage.de
http://www.facebook.com/Tuetenbasar

Erste "Night of Creativity" Düsseldorf feiert das kreative Potential der Metropolregion



Für die weltweite Kreativbranche ist eine Prämierung beim „International Festival of Creativity“, auch bekannt als „Cannes Lions“, der internatio¬nale Ritterschlag. Nur an der französischen Côte d’Azur werden einmal im Jahr die weltweit kreativsten Arbeiten mit den begehrten „Löwen“-Trophäen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Ein Festival der Superlative, das schon lange nicht mehr ausschließlich für Werbung, sondern längst auch für Marketing, Technologie und Kommunikation der Zukunft steht. Die Düsseldorfer Agenturteilnehmer haben den Kreativstandort Düsseldorf in diesem Jahr besonders erfolgreich vertreten und zahlreiche der begehrten Trophäen an den Rhein geholt.

Grund genug für den Marketing Club Düsseldorf e.V., die Wirtschaftsförderung Düsseldorf und Düsseldorfer Agenturen die Kreativbranche zusammen zu bringen und gemeinsam mit hochkarätigen Vertretern aus Marketing, Werbung, Kunst und Kultur die 1. Night of Creativity Düsseldorf zu feiern. Ein Schmelztiegel für das Beste, was Kreativität in Düsseldorf zu bieten hat. Mit diesem neuen Veranstaltungsformat kommen am Donnerstag, 22. Oktober, ab 18.30 Uhr im Congress Center Düsseldorf, die kreativsten Köpfe der Metropolregion zusammen. Gemeinsam werden sie den Beweis antreten, dass "Creativity" der relevanteste Treiber ist, um Gesellschaft, Regionen, Städte und Unternehmen zukunftsfähig, erfolgreich und innovativ zu gestalten. Und sie damit ein starkes Gegengewicht zu Strategien mit reinem Fokus auf Effizienzsteigerung, Cost Cutting oder Outsourcing setzt.

Vernetzter Kreativstandort Düsseldorf
Zündende Vorträge, spektakuläre Spots aus der Cannes-Rolle – und natürlich viel Raum für einen branchenübergreifenden Austausch zu den Herausforderungen in der sich rapide verändernden medialen Welt, versprechen einen Abend der zeigt, wie vernetzt die Kreativbranche insbesondere am Standort Düsseldorf ist, wo Marketing, Werbung, Mode, Kunst, Kultur und Technologien zusammen treffen.

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel, wird eine Grußbotschaft an die Gäste richten. Anschließend wird Michael Becker, Intendant der Düsseldorfer Symphoniker und der Tonhalle Düsseldorf in gewohnt eloquenter Weise einen knackigen Impulsvortrag unter dem Titel: „Bling Bling und Kinderkram - Kultur zwischen internationalem Anspruch und lokaler Wirklichkeit“ sprechen. Katja Garff, Marketing Direktorin von Weischer.Media, wird in das Thema kreative Markenführung einführen, wenn sie mit ihrem Beitrag „CREATIVITY MATTERS – Warum es für Marken nicht mehr ausreicht, die Dinge richtig zu machen“ weitere Akzente setzt.


Kreativität „Made in Düsseldorf“
Schlag auf Schlag folgen anschließend bei der Präsentation der Cannes-Rolle durch die Düsseldorfer Mitglieder der diesjährigen Cannes-Jury die kreativen Höchstleistungen und Gewinnerarbeiten aus Düsseldorf. Fabian Kirner (Chief Creative Officer, GREY Germany), Kenny Blumenschein (Executive Creative Director Content Ogilvy & Mather), Dennis May (Managing Director Creative DDB Düsseldorf) ermöglichen den Gästen dabei einen exklusiven Einblick hinter Kulissen der Cannes-Lions.

Rund 800 Mitglieder der Düsseldorfer Marketing- und Kreativ-Szene werden am 22. Oktober ab 18.30 Uhr im CCD Süd, Stockumer Kirchstraße 61, gemeinsam die 1. Night of Creativity Düsseldorf feiern.

Dank vieler Sponsoren beträgt der Eintrittspreis für die Non-Profit-Veranstaltung nur 10 EUR. Tickets können ab dem 1. Oktober über www.dticket.de bestellt werden. Firmenkontingente sind direkt beim Marketing-Club Düsseldorf erhältlich und können bestellt werden per E-Mail an:
info@marketing-club.net oder unter Telefon: 0211.641 50 65.

Das PROGRAMM im Überblick:

18.30 Uhr:
Einlass und Get Together

19.30 Uhr:
Grußbotschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel

19.45 Uhr:
Impulsvortrag Michael Becker, Intendant Tonhalle Düsseldorf zur Kreativkultur: „Bling Bling und Kinderkram - Kultur zwischen internationalem Anspruch und lokaler Wirklichkeit“

20.00 Uhr: Impulsvortrag Katja Garff, Marketing Direktorin Weischer.Media zur Cannes Rolle: „CREATIVITY MATTERS – Warum es für Marken nicht mehr ausreicht, die Dinge richtig zu machen“

20.15 Uhr:
Cannes Rolle Teil 1 – Highlights der Cannes Lions 2015

21.00 Uhr:
Düsseldorfer Cannes-Jury-Mitglieder präsentieren die Gewinnerarbeiten aus Düsseldorf

• Fabian Kirner, Chief Creative Officer, GREY Germany
• Dennis May, Managing Director Creative, DDB
• Kenny Blumenschein, Executive Creative Director Content, Ogilvy & Mather

21.15 Uhr:
Cannes Rolle Teil 2 – Highlights der Cannes Lions 2015

Donnerstag, 24. September 2015

German Design Award Nominée 2016 – Excellent Communications Design

Kein Blabla, keine Dekoration, sondern sehr gutes Kommunikationsdesign: Gleich zwei Arbeiten des Teams Beaujean, Seitz und Wübbecke wurden jetzt zum German Design Award 2016 – Excellent Communications Design nominiert. 


v-l-n-r.: Falko Wübbecke, Sabine Beaujean, Renate Seitz


Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rates für Formgebung und gilt als höchste deutsche Designauszeichnung. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt der Rat für Formgebung die Wirtschaft dabei, konsequent Markenmehrwert durch Design zu erzielen.

Das freie Kreativteam erfährt bereits durch die Nominierung eine Auszeichnung, denn durch das einzigartige Verfahren werden nur solche Produkte und Kommunikationsdesignleistungen zur Teilnahme eingeladen, die nachweislich durch ihre gestalterische Qualität herausragen. Nominiert wurden die Arbeiten für die "Anwaltskanzlei waagerecht" und die "Zahnarztpraxis Mundräume".

Beaujean, Seitz und Wübbecke investieren viel Zeit und Beharrlichkeit in die Ideen- und Konzeptfindung – um dann ganz in Ruhe an die Ausarbeitung zu gehen. „Gute Ideen müssen zu Ende gedacht werden“, so Diplom-Designerin Sabine Beaujean, „und das dauert. Wir müssen durchs konzeptionelle Nadelöhr. Unsere Kunden gehen den Weg mit Freude mit. Sie fühlen sich verstanden!“

Das Kommunikationsdesign des Teams entsteht auf der Basis starker Ideen und kreativer Konzepte, mit einer – offensichtlich erfolgreichen – erfolgreichen Mischung aus Begeisterung und Beharrlichkeit, konzeptionell bis ins kleinste Detail. Erst dadurch bildet sich der Charakter einer Marke heraus, wird sie lebendig und einzigartig.

Das Team freut sich mit seinen Kunden über die Nominierung und wartet ganz gespannt auf die Veröffentlichung der Gewinner.

Stella Achenbach im NRW-Forum - An der Schnittstelle von Kunst und Design

Die Übergänge sind fließend. In der Accessoires-Kollektion „Identity Goods“ von Stella Achenbach vermischen sich sehr hohe Ansprüche an Design mit großen künstlerischen Ambitionen und ausgeprägten handwerklichen Qualitäten. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, hat hierzu die Gelegenheit am 25.09.2015 bei 1UP – das Live-Magazin für Ideen im NRW-Forum.

"Joan" Satchel Bag, Fotocredit: ©VanDeHart PHOTOGRAPHY


DÜSSELDORF – Stella Achenbach begeisterte mit ihrem neuen Label „Identity Goods“ vor kurzem bereits das Publikum auf der Showbühne von OUT OF THE BOX während der Schuh- und Accessoires-Messe GDS in Düsseldorf. Wer diese Präsentation verpasst hat, sollte sich den kommenden Freitag fest in den Terminkalender eintragen. Das NRW-Forum bietet mit dem Format 1UP – das Live-Magazin für Ideen am 25.09.2015 ab 20.00 Uhr einen idealen Rahmen, um Stella Achenbachs und ihre Accessoires-Kollektion an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design einmal live zu erleben.

Diese besondere gestalterische Melange ihrer Kreationen verdankt die gebürtige Rheinländerin Bernhard Wilhelm und Veronique Branquinho, unter denen sie an der Wiener Universität für angewandte Kunst studierte. Danach zog es Stella Achenbach nach New York, um hier die ersten Schritte als Designerin zu machen. 2013 gewann sie den renommierten Swarovski Elements Award. Bei weiteren Design-Preisen belegte sie die Plätze 2 und 3, wurde von der Vogue Talents Special Print präsentiert und schreibt zudem gerade an ihrer Doktorarbeit. Anfang dieses Jahres gründete sie schließlich in Düsseldorf ihr eigenes Unternehmen Stella Achenbach – Identity Goods. Hierfür sagte sie sogar eine bereits vereinbarte Zusammenarbeit mit Iris van Herpen in Amsterdam ab.

Der künstlerische Designanspruch manifestiert sich in der Philosophie des Labels, Mode- und Accessoires-Produkte mit hohem Identifikationsfaktor zu kreieren, die gleichzeitig in jeder Situation die individuelle Persönlichkeit ihrer Trägerin unterstreichen. Mittels austauschbarer Elemente kann das Design nach Herzenslust oder für spezielle Anlässe individualisiert werden. Wer es noch etwas persönlicher wünscht, kann sich auch eine handbemalte Tasche als exklusives Unikat anfertigen lassen.

Weitere Informationen:
http://www.stellaachenbach.com

Flüchtling Ramin Parvin stellt bei fiftyfifty aus

Ramin Parvin (33 Jahre) hat in seiner Geburtsstadt Teheran Kunst studiert. Er drehte mehrere Kurzfilme und zeigte sie auf Festivals im Iran. Wegen der Inhalte seiner Filme bekam er Probleme mit dem dortigen Regime. Deshalb musste er aus seinem Heimatland fliehen.


Ramin Parvin inmitten seiner Skulpturen. Vernissage: 25.9., 19 Uhr Hilfe für Flüchtlinge bedeutet zu allererst Aufmerksamkeit. Ramin rechnet nicht mit Verkaufserfolgen, wünscht sich aber Aufmerksamkeit. Und somit, dass eine Ausstellung gut besucht wird. In seinem Namen bitten wir Sie um Ihre Teilnahme an der Vernissage und um Ihre Anmeldung: g.seven@fiftyfifty-galerie.de
Im Februar 2013 kam kam Ramin Parvin nach Deutschland, wo er zunächst in einem Asylantenheim in Bayern lebte. Ramins Asylantrag ist immer noch nicht bearbeitet, sein Status unklar. Später kam er nach Düsseldorf, wo sich der bekannte Künstler und fiftyfifty-Unterstützer Stephan Kaluza um ihn kümmerte. Dieser ermutigte ihn auch, in seiner Arbeit neue Wege zu gehen und stellte Ramin sein Atelier zur Verfügung, wo Ramin seither eigenwillige Skulpturen und Installationen fertigt, die wiederum Basis für neue Filme geworden sind. Ramin: “Stephan ist mein einziger wirklicher Freund in Deutschland und ich habe sehr viel von ihm gelernt. Unser Austausch ist sehr wichtig für mich.” Seine Träume für die Zukunft? “Ich träume von einer Welt ohne Krieg und davon, als freier Mensch zu leben und mich frei in meiner Kunst ausdrücken zu können.”


AUSSTELLUNG:
Ramin Parvin: Heute, spät nachts
Skulpturen, Filme
25.9. – 23.10.2015, Vernissage 25.9., 19 Uhr. Einführung: Stephan Kaluza


Der Künstler steht für Gespräche zur Verfügung. Obwohl er selbst quasi mittellos ist, spendet er die Hälfte der Verkaufserlöse an die Obdachlosenhilfe fiftyfifty. Bitte melden Sie sich an unter g.seven@fiftyfifty-galerie.de.

Dienstag, 22. September 2015

Yellow Sparkling - Ideen sind die Rohstoffe der Zukunft

Die weltweiten Ressourcen gehen zur Neige. Hinzu kommen gesellschaftliche Umbrüche, ökonomische Krisen und ökologische Herausforderungen. Wir erleben eine Zeitenwende, in der Kreativität und Innovationskraft zu neuen Ressourcenquellen für Wirtschaft und Wohlstand werden. Yellow Sparkling entwickelt Strategien und Konzepte, um dieses Potenzial nutzbar zu machen.

Bianca Seidel, Geschäftsführerin von Yellow Sparkling
Fotocredit: Falko Wübbecke, Dortmund
DÜSSELDORF – Weltweit rückt die Kreativwirtschaft in den Fokus. Es geht um nichts weniger als um die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Ländern und Wirtschaftsgemeinschaften. Wer mit Innovationen die Antworten auf die drängendsten Fragen der Zeit liefert, wird in Zukunft ökonomisch die Nase vorne haben. Deutschland mit seiner leistungsstarken Industrie und einer innovationsfreudigen Kreativwirtschaft erfüllt alle Voraussetzungen, um hier eine Führungsrolle zu einzunehmen. Das Düsseldorfer Unternehmen Yellow Sparkling hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Vernetzung von Industrie und Kreativwirtschaft auf kommunaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene voranzutreiben.

„Wir verstehen uns als Dolmetscher zwischen den sehr unterschiedlichen Akteuren“, erläutert Bianca Seidel, Geschäftsführerin von Yellow Sparkling, „wir sprechen die Sprache der Kreativen, da wir selbst aus der Kreativwirtschaft kommen. Aber wir verstehen aufgrund unseres jahrelangen, intensiven Dialogs auch die der Politik, Verwaltung und Industrie. So können wir sehr effizient zu einem besseren Verständnis und zu einer nachhaltigen Vernetzung aller Beteiligten auf Augenhöhe beitragen.“

Immo Schiller, Geschäftsführer von Yellow Sparkling
Fotocredit: Falko Wübbecke, Dortmund
Die Köpfe hinter Yellow Sparkling, Bianca Seidel und Immo Schiller, sind in der Kreativwirtschaft keine Unbekannten. Sie gründeten 2007 mit dem designertreff düsseldorf eines der größten, interdisziplinären Designer-Netzwerke in Nordrhein-Westfalen, entwickelten und organisierten create:business, die Start-up-Days für Kreativunternehmer und sorgten mit zahlreichen Projekten dafür, dass Designer spannende Präsentationsplattformen erhielten. Diese und weitere Projekte werden zukünftig von Yellow Sparkling betreut.

„Dieses Know-how“, so Immo Schiller, Geschäftsführer von Yellow Sparkling, “können nun auch politische Institutionen, Verwaltungen und Unternehmen für sich nutzen. Dafür haben wir in diesem Jahr Yellow Sparkling gegründet. Wir entwickeln auf die individuelle Situation maßgeschnittene Konzepte und Strategien – sei es für die Vernetzung der Kreativwirtschaft über branchenspezifischen und geografischen Grenzen hinweg, zur ökonomischen Professionalisierung oder zur Sensibilisierung für zukunftsträchtige Themenfelder. Wir nennen dies: Think yellow!“

Mit den entstehenden Cross-over-Effekten beschleunigt sich die Entwicklung von Innovationen. So hat Deutschland gute Chancen, auch in Zukunft das zu bleiben, was es heute ist: Das Land der Ideen!

Freitag, 7. August 2015

Die Taschen-Designerin Stella Achenbach im Interview



Am 31.07.2015 präsentierte der designertreff düsseldorf die Designerin Stella Achenbach im Rahmen von OUT OF THE BOX - Festival für Schuhe und Acccessoires.

Stella Achenbach gewann bereits den Swarovski Elements Award und wurde in der Vogue Talents Special Print präsentiert – jetzt startet Stella Achenbach in der Düsseldorfer Modeszene durch. Nach ihrer internationalen Ausbildung unter Bernhard Wilhelm und Veronique Branquinho an der Wiener Universität für angewandte Kunst zog es sie zu Marchesa Couture nach New York. Die Leidenschaft für das Material Leder weckte ein Fine Leather Workshop in Düsseldorf. Eine bereits vereinbarte Zusammenarbeit mit Iris von Herpen in Amsterdam sagte die Stella Achenbach kurzerhand ab, um sich Anfang des Jahres in ihrer Heimatstadt Düsseldorf einen Traum zu erfüllen. Sie gründete ihr eigenes Label: „Stella Achenbach – Identity Goods“.



Stella Achenbach steht für junges und individuelles Design in Premiumqualität. Ihre Vision ist es, Looks zu kreieren, mit der sich jede Frau identifizieren kann. Ob im Alltag oder zu besonderen Anlässen – ihre Werke sind vielfältig. Sie kombiniert klare Designs mit verspielten Details. Charakteristisch für ihr Label ist das gleichbleibende Design mit immer neu auswechselbaren Elementen. Durch qualitative Handarbeit und handbemalten Elementen verschafft sie ihrer Mode einen hohen Grad an Individualität.

Noch müssen sich Liebhaberinnen edler Taschen und Accessoires und Händler etwas gedulden. Denn der Markteintritt von „Stella Achenbach – Identity Goods“ erfolgt im September 2015. Zeitgleich startet dann auch die Vororder für die Kollektion S/S 2016.

Montag, 20. Juli 2015

designertreff düsseldorf: „Von dieser Designerin werden wir noch viel hören“

"Ah Mo-Ne" Tote Shopper / Fotocredit: ©VanDeHart PHOTOGRAPHY

Die Initiatoren des designertreff düsseldorf, Bianca Seidel und Immo Schiller haben ein feines Gespür für Design-Talente. Das zeigen die Nominierungen von Designern, die von ihnen bisher zum German Design Award vorgeschlagen wurden. Beim OUT OF THE BOX Festival präsentiert der designertreff düsseldorf nun ein erstklassiges Beispiel für „Design made in Düsseldorf“: die Accessoires-Designerin Stella Achenbach.

DÜSSELDORF – So etwas passiert nicht alle Tage – auch nicht in Düsseldorf, wo derzeit einige interessante junge Designer am Start sind. Stella Achenbach aber hat die Initiatoren des designertreff düsseldorf so tief beeindruckt, dass sie ihr für den Start des eigenen Labels eine passende Bühne geben wollten. Denn von dieser Designerin, so sind sie überzeugt, werden wir in Zukunft noch viel hören.

Die gebürtige Rheinländerin studierte unter Bernhard Wilhelm und Veronique Branquinho an der Wiener Universität für angewandte Kunst. Die ersten Schritte als Designerin machte sie in New York. 2013 gewann Stella Achenbach den renommierten Swarovski Elements Award. Bei weiteren Design-Preisen belegte sie die Plätze 2 und 3, wurde von der Vogue Talents Special Print präsentiert und schreibt zudem gerade an ihrer Doktorarbeit. Als ob dies alles noch nicht ausreichen würde, kehrte sie an den Rhein zurück, um in Düsseldorf ihr eigenes Unternehmen Stella Achenbach – Identity Goods zu gründen. Dafür sagte sie sogar eine bereits vereinbarte Zusammenarbeit mit Iris van Herpen in Amsterdam ab.

"Joan" Satchel Bag / Fotocredit: ©VanDeHart PHOTOGRAPHY



Philosophie des Labels ist es, Mode- und Accessoires-Produkte mit hohem Identifikationsfaktor zu kreieren, die gleichzeitig in jeder Situation die individuelle Persönlichkeit ihrer Trägerin unterstreichen. Das spiegelt sich im Design-Konzept wider. Mittels austauschbarer Elemente kann das Design nach Herzenslust oder für spezielle Anlässe individualisiert werden. Wer es noch etwas persönlicher wünscht, kann sich auch eine handbemalte Tasche als exklusives Unikat anfertigen lassen.

Auf der Lexus Showbühne am Schadowplatz von OUT OF THE BOX, dem Festival für Schuhe und Accessoires, werden die außergewöhnlichen Designer-Taschen im 17.30 Uhr erstmals unter dem Motto „designertreff düsseldorf präsentiert Stella Achenbach“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab September 2015 sind dann sowohl die Capsule Collection H/W2015 als auch die Classic Collection für Endverbraucher erhältlich. Zeitgleich beginnt für den Handel die Vororder-Saison für die kommende Collection S/S 2016.

Weitere Infos unter:
http://www.stellaachenbach.com/

Mittwoch, 15. Juli 2015

Mode radikal neu denken

Mode und Accessoires erfahren in Zeiten von Primark, KiK & Co. immer geringere Wertschätzung. Wir leben im Überfluss. Uniformität bestimmt das Angebot im Handel. Die Branche stagniert. Welche Impulse geeignet sind, den Trend umzukehren, erläutert Rainer Schlatmann, Gründer des JNC Magazins und früherer Chefredakteur der Textil Mitteilungen, am 21.07.2014 im Rahmen des designertreff düsseldorf in dem Vortrag „Let’s be Innovators!“

Rainer Schlatmann
DÜSSELDORF – In wenigen Tagen trifft sich die Modewelt erneut zur CPD in Düsseldorf.
Nach außen gibt sich die Branche gewohnt glamourös. Dies kann jedoch kaum überspielen, dass sie sich insgesamt in einer tiefen Krise befindet. Es ist höchste Zeit, das einstmals gute Ansehen der Mode wiederherzustellen und die anhaltende Stagnation endlich zu überwinden. Es ist daher kein Zufall, dass der designertreff düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Düsseldorf, den besonders in der Mode- und Textilbranche renommierten Journalisten Rainer Schlatmann direkt im Vorfeld der Ordertage eingeladen hat, sich zur Zukunft der Mode zu äußern.

Aus seiner Sicht werden dringend innovative Ideen und Prozesse gebraucht, um diesem Trend entgegenzusteuern. Eine neue Generation von Produkten wird nicht allein durch das Design definiert, sondern vielmehr durch ihre Art und Weise, wie und wo sie hergestellt werden. Die Digitalisierung verändert Methoden, wie Mode entwickelt, vermarktet und vertrieben wird und macht Produkte durch die Integration von Technik selbst intelligenter. Wir sprechen über die Verwendung neuer, umweltschonender Materialien und Rohstoffe, über Recycling oder Upcycling und überraschende Kompositionen. Mode wird aus einem neuen Verständnis heraus gestaltet und für die Käufer anders erfahrbar gemacht.

Der Fachvortrag findet am Dienstag 21.07.2015 im Schulhaus der Werbeagentur GREY auf dem Platz der Ideen in Düsseldorf statt. Nach der Veranstaltung sind alle Teilnehmer eingeladen, ihre Eindrücke in Gesprächen beim Netzwerktreffen des designertreff düsseldorf zu vertiefen. Dank der Unterstützung der Wirtschaftsförderung Düsseldorf und der Werbeagentur GREY ist die Teilnahme an dem Fachvortrag kostenfrei.

Tickets unter:
https://www.eventbrite.de/e/fachvortrag-lets-be-innovators-tickets-17671422701

Montag, 13. Juli 2015

Finale des AMD „BOCK AUF DESIGN!“-Kreativ-Wettbewerbs in Düsseldorf

Die Akademie Mode & Design (AMD) vergibt den ersten Kreativpreis an das beste Design-Nachwuchstalent des Jahres. Über 12.000 Stimmen wurden abgegeben, nun wird der Gewinner in Düsseldorf gekürt. 


Teilnehmer arbeiten mit Papp-Stativ am Stop-Motion-Film, ©AMD/BOCK AUF DESIGNN


Düsseldorf – Tiefsinnig, kritisch, verspielt, jugendlich, abgedreht und magisch, der erste Online-Kreativwettbewerb der Akademie Mode & Design zeigt, wie vielfältig unsere Nachwuchstalente in Deutschland sind. „Deutschland ist das Zuhause von erstklassigen Produktdesignern, Gestaltern und Weltmarken. Der Design-Nachwuchs wird allerdings zu wenig gefördert. Das wollen wir ändern und rücken die Nachwuchsförderung in den Mittelpunkt“, sagt Ekkehart Baumgartner, Vizepräsident der Hochschule Fresenius.

Alle Studiendekane des Bachelor-Studiengangs „Marken- und Kommunikationsdesign“ riefen ab Januar Schüler und Interessierte dazu auf, selbstgedrehte Stop-Motion-Filme mit ihrem Smartphone zu drehen und online auf www.bockaufdesign.com einzureichen. Dazu wurde im Vorhinein eine spezielle Box mit einem Papp-Stativ und Anregungen an die Teilnehmer verschickt. „Uns hat vor allem gefreut, wie gut der Wettbewerb bei Lehrern und

Schülern auf Messen und im Schulunterricht angekommen ist. Durch die Handy-Filme erleben die Teilnehmer sofort, wie kreativ sie sind und wie viel Spaß es macht, gestalterisch zu arbeiten“, so Ralf Lobeck, Studiendekan Marken- und Kommunikationsdesign Düsseldorf. Abgabeschluss für die innovativen Filmideen der Jugendlichen war der 15. Mai. Aus den 20 meist gewählten Filmen des Online-Votings hat eine hochkarätige Fachjury nun die vier Besten ausgewählt.

Wer der Sieger ist, wird am Donnerstag den  16. Juli 2015, um 17 Uhr im Black Box Programmkino (Filmmuseum Düsseldorf - Schulstrasse 4 - 40213 Düsseldorf) bekanntgegeben. Auf den Preisträger wartet dann nicht nur der Besuch eines Workshops der „Herbstakademien“ an einem der AMD Standorte, sondern auch eine hochwertige Digitalkamera – die Canon EOS 600D und ein Apple iPad.

Besetzung der Fachjury von BOCK AUF DESIGN 2015: Jochen Schropp (Moderator und Schauspieler), Ulrike Schumacher (Creative Director – Design / RTL Creation, Köln), Björn Klimek (Creative Director – Promotion Werbung / RTL Creation, Köln), Corinna Kamphausen (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied / Eyes & Ears of Europe, Köln), Prof. Rüdiger Goetz (Geschäftsführer Kreation / KW43 BRANDDESIGN. Düsseldorf), Prof. Ralf Lobeck (Professor für Visuelle Kommunikation / AMD Akademie Mode & Design, Düsseldorf), Prof. Alex Klug (Professor für Visuelle Kommunikation / AMD Akademie Mode & Design, Berlin), Prof. Michael Weies (Professor für Visuelle Kommunikation / AMD Akademie Mode & Design, Hamburg), Prof. Hendric Wilke (Professor für Medien- und Informationsdesign / AMD Akademie Mode & Design, München).


Donnerstag, 25. Juni 2015

Designer sind erfolgreich – wenn die Grundlage stimmt - Honorar- und Gehaltsreport 2014 veröffentlicht

Design ist das Öl im Motor von Wirtschaft und Gesellschaft. Designerinnen und Designer sind nicht nur gefragt, sondern auch insgesamt erfolgreich: 2014 erzielten allein die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage Gehälter von insgesamt 50 Mio. Euro und Einnahmen in Höhe von rund 55 Mio. Euro. Die Summe beruht auf den Aussagen von knapp 2.700 Kolleginnen und Kollegen, die Deutschland als ihren Wohnort angegeben hatten. Insgesamt erteilten gut 4.280 Designerinnen und Designer aus Deutschland und Österreich Ende letzten Jahres bei der Online-Umfrage zum Honorar- und Gehaltsreport Auskunft zu ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen.



Designer sind eine Wirtschaftsmacht! Wir gehen davon aus, dass wir etwa ein bis zwei Prozent aller deutschen Designer erreicht haben. Damit sprechen wir im Bereich Industrie- und Kommunikationsdesign von einer Wirtschaftskraft von mindestens 5 bis 11 Mrd. Euro pro Jahr.

Designer können sehr viel Geld verdienen, gehören aber dennoch in der Regel nicht zu den Spitzenverdienern. Das zeigen die Ergebnisse des Reports deutlich: Das mittlere Einkommen der Angestellten liegt danach bei 2.800 Euro brutto monatlich – das liegt um einiges unter dem Durchschnittsgehalt deutscher Arbeitnehmer in Höhe von 3.527 Euro brutto, das die Bundesregierung für 2014 ermittelt hat. Zwar erhalten drei Prozent der Teilnehmer mehr als 5.700 Euro Gehalt, mehr als jeder Fünfte verdient allerdings weniger als 2.100 Euro im Monat.

Die Jahresnettoeinnahmen der Selbständigen betragen im Mittel 46.300 Euro. 8,1 Prozent nehmen mehr als 150.000 Euro ein, bei einem Drittel der Teilnehmer liegen die Einnahmen in 2014 bei weniger als 20.000 Euro. Ein Betrag, von dem noch Betriebsausgaben, Steuern und Versicherungen abzuziehen sind. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass knapp die Hälfte der Teilnehmer angibt, sich nicht um eine Vorsorge kümmern zu können.

Industriedesigner sind im Schnitt etwas erfolgreicher als ihre Kollegen aus dem Kommunikationsdesign. Die Österreichischen Designerinnen und Designer schnitten insgesamt etwas schlechter ab. Das führen wir darauf zurück, dass die Teilnehmer aus unserem Nachbarland im Durchschnitt jünger waren.

Wirtschaftlicher Erfolg hängt in entscheidender Weise von der Erfahrung und der Qualifikation ab. Das zeigen die Queranalysen, die erstmalig einen detaillierten Blick auf die Beteiligten der Designbranche erlauben. Mit jedem Jahr Berufserfahrung mehr steigen Gehalt und Honorar deutlich. Komplexer ist die Situation in Bezug auf die Qualifikation. Für Industriedesigner und für angestellte Kommunikationsdesigner gilt: Je qualifizierter der Abschluss desto höher Einkommen und Einnahmen. Bei den selbständigen Kommunikationsdesignern hingegen kann man beobachten, dass die Teilnehmer mit einem Realschulabschluss und einer Ausbildung häufig zu den besser Verdienenden zählen. Möglicherweise erwirbt diese Gruppe durch ihre Ausbildung mehr unternehmerische und organisatorische Kompetenzen, die für den Erfolg als Selbständiger von Bedeutung sind, als ihre akademischen Kollegen es tun.

Daraus lässt sich ableiten, dass diese Unternehmerqualitäten nicht nur fester Bestandteil der akademischen Ausbildung von Designern sein sollten, sondern deren Pflege fest im Alltag der Designer etabliert sein muss. Um die Potenziale der Designer langfristig nutzen zu können, brauchen die Designer nicht nur profundes Wissen, sondern eine adäquate Haltung und ein belastbares Netzwerk. Noch wichtiger für den nachhaltigen Erfolg der Designer ist aber ein Markt, der seriöse Kalkulationen zulässt und Entwurfsleistungen fair honoriert. Der Report zeigt sehr deutlich, dass der Designmarkt  für ein Viertel der Designer diese Fairness nicht hergibt.

Der Honorar- und Gehaltsreport wurde gemeinsam vom BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V., dem VDID Verband Deutscher Industrie Designer e.V. und dem österreichischen Verband designaustria erstellt. Die 140-seitige Dokumentation der Online-Umfrage zu diversen Aspekten der Arbeitsbedingungen von selbständigen und angestellten Kommunikationsdesignern gibt es hier als PDF: http://wp.bdg-designer.de/wp-content/uploads/2015/06/Honorar_und_Gehaltsreport_Design_2014_ES.pdf

Druckexemplare können in den Geschäftsstellen des BDG unter info@bdg-designer.de und des VDID unter mail@vdid.de abgerufen werden. Für Journalisten sowie Mitglieder des BDG und VDID ist die gedruckte Dokumentation kostenfrei. Allen anderen senden wir sie gerne gegen eine Schutzgebühr von 10,00 Euro versandkostenfrei zu.

Mittwoch, 27. Mai 2015

‚dupourfash 2015‘ – Modespektakel der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf

28 Modedesignerinnen und -designer der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf präsentieren am 29. Juni 2015 um 18.30 Uhr im tanzhaus nrw an der Erkrather Straße 30 in Düsseldorf eine Auswahl ihrer aktuellen Outfits und Kollektionen vom ersten bis zum sechsten Studiensemester. Zu sehen sind innovative und freie Modekreationen für Frauen und Männer sowie Highlights aus den Bereichen Schuhe und Accessoires.

Die ‚dupourfash‘ ist die von der Mediadesign Hochschule in Düsseldorf 2014 erstmalig veranstaltete Modenschau des Fachbereiches Modedesign: „Die grandiose Resonanz im letzten Jahr haben unsere Modedesignerinnen und -designer als echte Verantwortung verstanden: Sie arbeiten mit Hochdruck an der neuen Schau, einem echten Modespektakel“, erklärt Prof. Nicole Süß, Fachbereichsleiterin an der MD.H. Die Zuschauer können sich nicht nur wieder auf hochwertige Kollektionen mit rund 80 Outfits freuen, auch die von den Designerinnen und -Designern kreierten Schuhe und Accessoires werden in diesem Jahr erstmalig präsentiert.

„Das Motto der ‚dupourfash 2015‘ lautet ‚Kreatives Spektakel‘ – deshalb haben wir als Location das tanzhaus nrw gewählt: Für uns verbindet es die Elemente Kreativität, Spektakel und unseren Bezug zu Düsseldorf perfekt“, freut sich Prof. Süß auf das international renommierte Haus, das mit wöchentlich 3.600 Besuchern Treffpunkt für Tanzschaffende aus aller Welt ist.

Unterstützt wird das kreative Spektakel der dupourfash auch durch die neue Farbwelt: Das gewählte Signalgelb steht für Expressivität und signalisiert damit die Freiheit und die Kreativität, mit der die Modedesigner der MD.H ihre Kollektionen und Outfits schaffen.

Die Schau selbst, für die rund 350 Besucher erwartet werden, wird vollständig von Studierenden und Mediengestaltern der Hochschule realisiert: Das Organisationsteam besteht aus rund 40 angehenden Modedesignern, Medien- und Kommunikationsmanagern, Modemanagern, Mediadesignern und Mediengestaltern und ist für alle Beteiligten eine echte, praxisnahe Herausforderung in einem langen Prozess miteinander ein professionelles Event zu kreieren.

Einlass zur ‚dupourfash 2015‘ ist am 29. Juni 2015 um 18 Uhr im tanzhaus nrw an der Erkrather Straße 30, die Schau beginnt um 18.30 Uhr.

Weitere Informationen und Tickets (10 EUR / 8 EUR ermäßigt) können online unter http://www.dupourfash.de

oder auf Facebook (www.facebook.com/pages/dupourfash/241556022697518) abgerufen werden.

Dienstag, 5. Mai 2015

Einladung zum OPEN HOUSE number six des Design Department Düsseldorf



Am Freitag, den 08.05.2015 findet zwischen 10:00 und 18:00 Uhr die jährliche Open House-Veranstaltung des Design Department/ Akademie für Mode und Kommunikation Düsseldorf statt.

In den Räumen der Alten Fabrik Oberbilk werden die Ergebnisse verschiedener Semester und Lehrveranstaltungen präsentiert.
Interessenten für den Ausbildungsgang „Mode und Kommunikation“ können sich nicht nur ein Bild von den im Rahmen der SHOW number six im Düsseldorfer Stahlwerk präsentierten Kollektionen machen, sondern sich über alle Prozesse vor und nach der Kollektionsentwicklung informieren. Der Weg von der Inspiration bis zum ausgearbeiteten Kollektionskonzept wird durch Look-, Trend- und Scribble-Books verdeutlicht; Projektarbeiten aus den Bereichen Fotografie, Film und Installation zeigen das ganze Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten im Bereich Mode. Von experimentellen, künstlerisch angelegten Entwicklungsstadien bis hin zur professionellen visuellen Kommunikation erhält man Einblick in die Komplexität der Ausbildung am Design Department.
Ein Workshop zum Thema Siebdruck wird am 08.05. nicht nur das 2.Semester schulen- Besucher sind zur Teilnahme herzlich eingeladen!
Zusätzlich haben Interessenten die Möglichkeit, sich künstlerische Eignungsmappen anzusehen und eine Mappenberatung in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen über das Design Department erhalten Sie während unseres nächsten Informationsabends am Mittwoch, den 23.05.2012 ab 19.00h oder unter www.designdept.de

Deutsche Börse Photography Prize 2015

Viviane Sassen, Axiom GB01, from the series Axiom, 2014, © Viviane Sassen, Courtesy of the artist
Im Rahmen der Fotografie-Triennale RAY 2015 zeigt das MMK Museum für Moderne Kunst im MMK 3 die Ausstellung der Finalisten des Deutsche Börse Photography Prize 2015: Nikolai Bakharev, Zanele Muholi, Viviane Sassen sowie ein Kooperationsprojekt der Künstler Mikhael Subotzky & Patrick Waterhouse.

Die diesjährige Auswahl der Finalisten steht exemplarisch für die vielfältigen Ansätze im Bereich der Fotografie und reicht von Videoarbeiten über sozialdokumentarische Aufnahmen bis hin zur Porträtfotografie. So widmet sich Nikolai Bakharev in seinem Werk dem Spannungsverhältnis zwischen dem öffentlichen Raum und der Privatsphäre. Seine Bilder von russischen Badegästen an öffentlichen Stränden in den 1980er- und 1990er-Jahren verweisen auf eine scheinheilige Politik, die er an der Zulässigkeit bildlicher Darstellungen in der ehemaligen UDSSR festmacht. In Zanele Muholis Porträtarbeiten sowie Fotografien von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Südafrika verschwimmen die Bereiche des Privaten und Politischen miteinander. Politische und gesellschaftliche Transformationen in Südafrika stehen auch im Werk von Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse im Mittelpunkt. Ihr Gemeinschaftswerk stellt ein Album aus Bild- und Textmaterial dar, das die Geschichte eines einst exklusiven, nun immer noch ikonischen aber mittlerweile größtenteils besetzten und verwohnten Hochhauses in Johannesburg aufzeichnet. Als weitere Finalistin ist die zeitgenössische Fotokünstlerin Viviane Sassen in der Ausstellung im MMK 3 vertreten, deren Bilder mit den Grenzen von Fotografie und Skulptur spielen.

Der Deutsche Börse Photography Prize ist eine jährliche Auszeichnung, die 1997 durch The Photographers' Gallery in London ins Leben gerufen wurde und seit 2005 jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Gruppe Deutsche Börse verliehen wird. Der jährlich mit 30.000 £ dotierte Preis wird an einen zeitgenössischen Fotokünstler vergeben, der im Vorjahr in Form einer Ausstellung oder Publikation in Europa einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie geleistet hat. Der Preis gilt als einer der renommiertesten internationalen Kunstpreise. Die diesjährige Jury bilden: Chris Boot, Executive Director der Aperture Foundation; Rineke Dijkstra, Künstlerin; Peter Gorschlüter, stellvertretender Direktor des MMK Museum für Moderne Kunst, und Anne Marie Beckmann, Kuratorin der Art Collection Deutsche Börse. Im Rahmen einer Preisverleihung in der Photographers' Gallery wird der Gewinner am 28. Mai 2015 bekannt gegeben.

Freitag, 24. April 2015

OPEN SOURCE FESTIVAL RUFT ERSTMALIG ZUM NRW-WEITEN KREATIVWETTBEWERB AUF - JETZT FÜR DIE OPEN SQUARES 2015 BEWERBEN!

Open Source Festival – OPEN SQUARES
DATUM: 27. Juni 2015, 13 bis 24 Uhr
ORT: Galopprennbahn Düsseldorf
www.open-source-festival.de

Kreative Köpfe aus ganz NRW sind – ab heute – aufgefordert, sich für eine Ausstellungsfläche der OPEN SQUARES auf dem Open Source Festival in Düsseldorf zu bewerben. Offenheit, Innovation und nachhaltige Förderung, das sind die Begriffe für die das Open Source Festival seit 10 Jahren steht. Die OPEN SQUARES bereichern seit 2010 das künstlerische Festival abseits der Bühnen und bieten zugleich eine Plattform für die Szene. Zunächst konzeptionell ausgerichtet auf die Kreativszene Düsseldorfs, ermöglicht die Unterstützung des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen die Ausschreibung in 2015 auf NRW auszuweiten. Ziel ist es, neuartige Projekte aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft miteinander zu vernetzen. Das Open Source Festival stellt am 27. Juni 2015 die ausgewählten Projekte auf der Düsseldorfer Galopprennbahn vor. Projektideen werden bis zum 22. Mai 2015 unter www.open-source-festival.de entgegengenommen.


Fotocredits: Open Source Festival
Kreativwirtschaft und Kultur leben von den Möglichkeiten der Vernetzung. Die OPEN SQUARES auf dem Open Source Festival bieten diesem Zweck den entsprechenden Raum. Das Open Source Festival ist die Plattform für Zeitgeist und Perspektiven aktueller Club- und Popkultur – offen und vielfältig, dynamisch und innovativ, experimentell und substanziell. Getragen vom Open Source Gedanken – „des offene Quelle-Codes“ – entwickeln die Veranstalter jedes Jahr erneut
sowohl das Musikprogramm als auch das verbindende Kreativprogramm des Festivals weiter.

Die Landeshauptstadt NRWs ist demnach nicht nur Veranstaltungsort des eintägigen Festivals, sondern gleichzeitig künstlerische Inspiration und eine bedeutende Quelle für dessen Programm. Düsseldorfs Kreativszene lebt und bewegt und ist ein bedeutendes Beispiel dafür, dass Musik und Kunst gemeinsam neue Wege beschreiten können. Kaum in einer anderen Stadt ist die Verflechtung von Musik und bildender Kunst so stark und hat bereits so viele namhafte Künstler hervorgebracht. So liegt es nahe, dass der international bekannte Düsseldorfer Fotograf Andreas Gursky ein Freund und Unterstützer des Festivals ist. Bereits in den 80er-Jahren platzierte sich Düsseldorf vor allem durch die Musik von das Künstlerkollektiv Kraftwerk sowie die wesentliche Mitgestaltung der „Neuen Deutschen Welle“ durch mit Bands wie Fehlfarben oder Musiker Andreas Dorau weltweit als Heimat neuer popmusikalischer Konzepte.

Neue Trends entspringen jedoch nicht nur der Feder großer Namen. „Wir legen besonderen Wert auf aktuelle Trends und versuchen so, ein modulares Festivalprogramm zu schaffen, dass einer lebendigen und kreativen Kultur gerecht wird“, so Philipp Maiburg, künstlerischer Leiter. Und zu dieser Kultur gehören neben der Musik die moderne Kunst, Design und Mode. „Musik steht schon lange nicht mehr für sich alleine, sondern ist eng verwoben mit anderen Sparten.“ So entwickeln Medienkünstler zu gespielten Rhythmen exakt abgestimmte bewegte Bilder, auch die Mode ist längst Teil musikalischer Subkultur und hochwertig designte Plattencover werden zu Sammelobjekten.


Die kulturelle und kreative Vielfalt hat folgerichtig seit einigen Jahren einen festen und stetig wachsenden Platz im Rahmenprogramm des Open Source Festivals gefunden – Galerien, Modelabels, Start Ups, junge Kreative aus allen Branchen zeigen ihre Verbindung zur Musik im Rahmen der OPEN SQUARES.

Im planerischen Ansatz beschränkte sich der Bewerber- und letztendlich Teilnehmerkreis auf die Stadt und Region Düsseldorf. Zum zehnjährigen Jubiläum des Open Source Festivals erweitern sich die OPEN SQUARES für das Land Nordrhein-Westfalen mit freundlicher Unterstützung des Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kreative und Kulturschaffende aller Branchen aus ganz NRW sind nun aufgefordert, sich und ihre Ideen am 27. Juni auf dem Open Source Festival in Düsseldorf zu präsentieren. Aus allen Bewerbungen werden u. a. von Werner Lippert (Creative.NRW) und Philipp Maiburg (Künstlerische Leitung des Open Source Festivals) die 16 kreativsten und innovativsten Projektideen kuratiert.

Die Kostenbeteiligung für einen Stand auf den OPEN SQUARES beträgt für die finalen Projektteilnehmer dank der Unterstützung des Ministeriums lediglich 80,- Euro. Eine 9 qm Standfläche, Strom, Licht und drei Festivaltickets sind für die Betreiber des Standes hierin enthalten. Einreichungen werden bis zum 22. Mai 2015 entgegen genommen. Bewerbungen erfolgen ausschließlich digital über ein Formular unter www.open-source-festival.de.


www.open-source-festival.de

Freitag, 10. April 2015

designertreff düsseldorf im Film CREATIVE.EVOLUTION




Wie verändert Kreativität die Märkte? Dieser Frage stellen sich in dem Film "CREATIVE.EVOLUTION" von CREATIVE.NRW der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Bianca Seidel (designertreff düsseldorf), Ulrich Schulze Althoff (Kaasa Health), Christine Kubatta (AMD Düsseldorf) und Christian Boros (CREATIVE.NRW).


Mittwoch, 1. April 2015

FashionYard kommt erstmals nach Düsseldorf

Der Designmarkt speziell für Mode, Schmuck und Accessoires bringt am 11. und 12. April 2015 rund 60 ausgesuchte Designer aus ganz Deutschland uNd EUROPA ins Boui Boui Bilk.



Bochum, den 19. Februar 2015 – „Weil wir Mode lieben“ – dafür steht der FashionYard und konzentriert sich ausschließlich auf Mode, Schmuck, Accessoires und Kosmetik– individuell und nicht von der Stange. Am 11. und 12. April 2015 kommt er erstmals nach Düsseldorf. Rund 60 ausgesuchte Aussteller werden auf den 1.500 m2 der alten Schraubenfabrik Boui Boui Bilk ihre neuen Designs zeigen. „Bei der Auswahl der Aussteller achte ich vor allem auf hochwertige Produkte und ausgefallene Designs“, sagt Veranstalterin Sandra Swienty. Seit vier Jahren organisiert sie bereits erfolgreich den Yard Designmarkt im Ruhrgebiet, der von Möbeln bis Illustrationen ein breites Spektrum aktueller Designprodukte zeigt. Hier startete sie im April 2014 mit einem ersten Designmarkt nur für Mode. „Mit dem FashionYard möchte ich speziell den vielen kreativen Modeideen Raum geben und einen Austausch zwischen Jungdesignern und Kunden schaffen.“ Der FashionYard bietet aber noch einiges mehr: Pop-up Stores zeigen ihre neusten Kollektionen, bei einer Modenschau am Samstag werden die Kollektionen der Aussteller live zu sehen sein. Das New Hope Tattoo -Team und Mod‘s Hair stehen für ein Umstyling zur Verfügung . Ein DJ und Sarah Ksouri mit Band sorgen live für die musikalische Begleitung. Kulinarisches gibt es vom amerikanischen Snack’n’Roll Food-Truck, Silvernugget, I am love Eis und dem Fruchtflitzer. Es gibt auch wieder tolle Preise zu Gewinnen. Die jeweils 100 ersten Besucher am Samstag und Sonntag können an einer Verlosung teilnehmen bei der es keine Nieten gibt! Zu gewinnen gibt es unter anderem ein Wochenende Fahrspaß mit einem Mini, Goodies von Dawanda und viele tolle Preise unserer Aussteller.

Erstes ADC Kreativranking für Fach- und Hochschulen - auch Düsseldorf ist gut dabei

Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) e. V. veröffentlicht nach seinem etablierten Kreativranking erstmals ein Ranking der Fach- und Hochschulen mit Kreativ-Studiengängen. Basis des neuen Rankings sind die letzten drei Jahrgänge des ADC Nachwuchswettbewerbs, dem größten und wichtigsten Wettbewerb für Studenten, Absolventen und Young Professionals im deutschsprachigen Raum.



Führend im ersten "ADC Kreativranking für Fach- und Hochschulen" ist die Freie und Hansestadt Hamburg: Studenten und Absolventen der Hamburger Hochschulen haben die meisten ADC Auszeichnungen erhalten. Grundlage des Rankings ist ein errechneter Durchschnittswert kreativer Exzellenz.

„Wir wollten wissen: Welche Hochschulen, welches Bundesland bildet die besten Nachwuchskreativen aus?“, so ADC Präsident Stephan Vogel. „In das Ranking fließen die Bewertungen der führenden Köpfe der Kreativbranche ein, Profis, die die Ansprüche der Praxis genau kennen. Damit geben wir Hochschulen, Studenten und Arbeitgebern eine Orientierung. Engagierte Professoren und Hochschulen fordern ihre Studenten zur Teilnahme an Wettbewerben auf. Denn nur so können junge Kreative auf ihre Qualität aufmerksam machen und sich einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen.“


Der Spitzenreiter des ADC Hochschulrankings ist die Hamburger Miami Ad School Europe GmbH. Nach Hamburg folgen im ersten ADC Hochschulranking die Bundesländer Thüringen und Nordrhein-Westfalen.



Das ADC Hochschulranking berücksichtigt die deutschen Fach- und Hochschulen, die in den Jahren 2012 bis 2014 durch eingereichte Arbeiten ihrer Studenten vertreten waren. In die Punktwertung fließen alle ausgezeichneten Arbeiten ein: Die Hauptpreise ADC Junior des Jahres, ADC Student des Jahres und ADC Talent des Jahres werden mit je 10 Punkten gewertet, Goldnägel mit je 6 Punkten, Silbernägel mit je 4 Punkten, Bronzenägel mit je 2 Punkten und Auszeichnungen mit je einem Punkt. Die Punktzahl wird anschließend in das Verhältnis der Anzahl der relevanten Hochschulen des jeweiligen Bundeslandes gesetzt.

Campaign: Taco Bell - Routine Republik


Taco Bell gegen die Frühstücksdiktatur. Klasse Kampagne der amerikanischen Agentur Deutsch. Ach ja, Fans der Ramones kommen dann auch noch auf ihre Kosten.







SPOT: Yugo The Bunker Restaurant


Yugo The Bunker Restaurant ist das Comeback eines der besten japanischen Restaurants in Spanien. Den Spot dazu hat die Agentur RomeroArtero aus Madrid geliefert.


YUGO "Wild Food, for Wild People" from Attic Films on Vimeo.

Donnerstag, 19. März 2015

PRINT: Terre des Femmes: A woman's worth

Bewerte Frauen nicht nach ihrer Kleidung: Studenten der Miami Ad School Europe in Hamburg haben sich diese Printmotive ausgedacht.




Vitra Design Museum: Making Africa – A Continent of Contemporary Design

Omar Victor Diop, »Mame«, Fotografie aus der Serie/ photograph from the series »The Studio of Vanities«, 2013 © Victor Omar Diop, 2014, Courtesy Magnin-A Gallery, Paris


Making Africa – A Continent of Contemporary Design 14.03. – 13.09.2015
Vitra Design Museum, Weil am Rhein

In einer großen Ausstellung rückt das Vitra Design Museum ab März 2015 das zeitgenössische afrikanische Design in ein neues Licht. »Making Africa – A Continent of Contemporary Design« zeigt anhand der Arbeiten von über 120 Künstlern und Designern, wie Design die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen des Kontinents begleitet und fördert. Sie präsentiert Afrika als Experimentierfeld, von dem aus neue Ansätze und Lösungen in die Welt gehen – und als Triebfeder für eine neue Diskussion, was Design im
21. Jahrhundert leisten kann.

Wenn die Medien vom »afrikanischen Aufschwung« berichten, geht es häufig um rapides Wirtschaftswachstum oder um eine rasant expandierende Mittelschicht – Phänomene die innerhalb der nächsten Jahrzehnte einen tiefgreifenden Wandel auf dem Kontinent erzeugen werden. Eine andere Entwicklung hat jedoch bereits jetzt das Alltagsleben aller Afrikaner grundlegend verändert und prägt auch die Arbeit von Designern und Künstlern: Heute gibt es 650 Millionen registrierten Mobiltelefone in Afrika, mehr als in Europa oder in den USA. Viele dieser Geräte haben Internetzugang und schaffen so eine Plattform für Kommunikation und Informationsaustausch. Dieses Tor zur Welt hat den Perspektivwechsel ermöglicht, der im Zentrum der Ausstellung »Making Africa – A Continent of Contemporary Design« steht.

Die Ausstellung richtet ihr Augenmerk folglich auf eine neue Generation von afrikanischen Unternehmern, Denkern und Gestaltern. Als »digital natives« sprechen sie ein globales Publikum an und legen dem Rest der Welt eine neue Sicht auf Afrika nahe. Sie arbeiten häufig in mehreren Disziplinen gleichzeitig und brechen mit althergebrachten – oft von westlichen Sichtweisen geprägten – Definitionen von Design, Kunst, Fotografie, Architektur oder Film. »Making Africa« präsentiert eine Vielfalt an Arbeiten in den unterschiedlichsten Medien, etwa die Brillenskulpturen des kenianischen Künstlers Cyrus Kabiru, die Möbel des malischen Designers Cheick Diallo und die Fotografien von Mário Macilau aus Mosambik und J.D.
̓Okhai Ojeikere aus Nigeria. Sie zeigt die Architektur von Francis Kéré, David Adjaye und Kunlé Adeyemi, die markanten Stadtmodelle aus Pappe von Bodys Isek Kingelez, oder die animierten Kurzfilme des in Berlin lebenden Südafrikaners Robin Rhode. Was all diese Werke verbindet ist die Tatsache, dass sie Fragen der materiellen Kultur und Alltagsästhetik – kurzum: des Designs – thematisieren. Sie zeigen, dass Design in Afrika viel umfassender verstanden wird als in westlichen Kulturkreisen – und wie gerade dieses Verständnis zukunftsweisende Gestaltungsansätze hervorbringt.

Ein kulturhistorisches Fundament erhält die Ausstellung durch zahlreiche Rückblenden auf das frühe postkoloniale Afrika, denn schon in den 1960ern zeigten Fotografen wie Seydou Keïta und Malick Sidibé oder das südafrikanische Magazin »Drum« einen Kontinent jenseits von Kriegen, Krisen und Katastrophen.

Auch die Architektur, die in vielen Ländern innerhalb der ersten Jahre der Unabhängigkeit entstand, symbolisierte jenen Aufbruch und ein Selbstbewusstsein, das in den folgenden Jahrzehnten verloren ging. Historische Dokumente aus dieser Ära durchziehen die gesamte Ausstellung und werden den zeitgenössischen Werken gegenübergestellt. Dabei wird deutlich, dass die heutige Generation oft ganz bewusst an das Schaffen einer Ära anknüpft, deren Aufbruchsstimmung mit der der heutigen Zeit vergleichbar ist. Ein besonderes Merkmal der Ausstellung ist ihr Entstehungsprozess. In der zweijährigen Recherchephase wurden zahlreiche Think Tanks und Interviews in afrikanischen Metropolen wie Lagos, Dakar, Kapstadt, Kairo und Nairobi abgehalten, in denen etwa 70 Designer, Künstler, Wissenschaftler, Architekten, Galeristen und Kuratoren konsultiert wurden. Auf diese Weise wurde eine bislang einzigartige Menge an Quellenmaterial zu Design in Afrika zusammengetragen, das die Ausstellung und den begleitenden Katalog in Form von Interviews und Texten bereichert.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Amelie Klein, Kuratorin des Vitra Design Museums. Beratender Kurator    ist Okwui Enwezor, Direktor des Haus der Kunst in München und Direktor der 56. Biennale di Venezia in 2015. Im Anschluss an die erste Präsentation im Vitra Design Museum wird die Ausstellung ab Herbst 2015 im Guggenheim  Museum  Bilbao  gezeigt.

»Making Africa« wird begleitet von einer umfangreichen, 352-seitigen Publikation, die erstmals einen umfassenden Überblick über das Design der Gegenwart auf dem afrikanischen Kontinent bietet. Darin  nimmt Okwui Enwezor mit einem Glossar eine Neudefinition althergebrachter Designbegriffe vor, Koyo Kouoh untersucht das Thema des Social Design, weitere Beiträge sind ein Interview mit dem renommierten Stadtforscher Edgar Pieterse, Mitbegründer das African Center for Cities in Kapstadt, sowie ein Interview zur Objekt- und Materialkultur Afrikas mit Mugendi M’Rithaa, Designprofessor an der Cape Peninsula University of Technology.  Ein zweiter Teil präsentiert alle in der Ausstellung gezeigten Werke in einem ausführlichen Objektverzeichnis und fasst viele der für die Ausstellung geführten Interviews zusammen.
Während der Ausstellungsdauer findet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Symposien, Workshops und Filmvorführungen statt. Unter den Gästen sind der Kurator Okwui Enwezor, der Fotograf Iwan Baan, der Gründer des Lagos Foto Festival Azu Nwagbogu und der Designer Cheick Diallo.

»Making Africa – A Continent of Contemporary Design« ist eine Ausstellung des Vitra Design Museum und des Guggenheim Museum Bilbao

Mittwoch, 11. März 2015

Marianne Putziger und Silja Kaeser sind Designer of the Day.

Jeden 3. Dienstag im Monat treffen sich Düsseldorfs Kreative ab 19.30 Uhr in der PAIISE auf dem Platz der Ideen, um sich gegenseitig zu inspirieren. Am 17.03.2015 sind hierfür als ‚Designer of the Day‘ die Marianne Putzinger und Silja Kaeser mit Ihrem Kurzvortrag "Auffallen, Fühlen, Glänzen: Analoger Prägedruck für Designer" zuständig. Eingeladen sind alle Designer der Landeshauptstadt und Umgebung.



Im digitalen Zeitalter wächst die Sehnsucht nach analogen bleibenden Dingen. So ist auch der Prägedruck, der einst aus Büchern wertvolle Prachtausgaben machte, in der heutigen Zeit populärer denn je. Alle Dinge, die eine besondere Wertigkeit vermitteln sollen, werden gerne umhüllt durch Printmedien, die einem Veredelungsprozess unterzogen sind. Die Designerinnen Silja Kaeser und Marianne Putziger sind diesem Druckverfahren verfallen und haben die Prägemanufaktur in Düsseldorf gegründet. Das Besondere ist, dass sie Veredelung in manueller Fertigung anbieten. In ihrem Vortrag zeigen sie anhand zahlreicher Beispiele verschiedene Prägetechniken und wie sie eingesetzt werden können.

Marianne Putziger ist Diplom Designerin. Sie hat Grafik-Design an der FH in Dortmund studiert. Der Schwerpunkt lag in der Malerei, so dass sie lange Jahre als freie Künstlerin tätig war. Über ihren Schwiegervater lernte sie die Faszination des Prägens kennen. Sie liebt die innovative Vielseitigkeit der Prägetechnik und andere Menschen davon zu begeistern.

Silja Kaeser ist gelernte Schreinerin und studierte Produkt-Designerin an der FH in Krefeld (Schwerpunkt Objekt-Design). Das Spannungsfeld zwischen traditionellem Handwerk und innovativen Ideen des Designs ist für sie in der Prägemanufaktur besonders faszinierend.

Freitag, 27. Februar 2015

Werbung - das Beste vom Superbowl 2015



Da ich nicht viel von Football verstehe, ist für mich das Beste beim Superball immer die Werbung. Hier sind meine vier Favoriten von 2015.







Dienstag, 24. Februar 2015

AMBIENT: Shark diving in the desert




Alice Spring liegt ca. 1200 Kilometer von der Küste entfernt. Genau der richtige Ort, um hier einen Shop für Taucher zu eröffnen. Nette Idee von der Werbeagentur Leo Burnett, Sydney.

Montag, 23. Februar 2015

ADC Festival 2015: Programm und Line-Up ADC Kongress stehen fest

Eine spannende Markengeschichte schreiben und damit virale Erfolge im Netz erzielen, das ist das Ziel von Werbungtreibenden und Kreativen. Best-Practice und Inspiration bietet der ADC Kongress „Creating the Digital Hype“, der am 21. Mai im Rahmen des ADC Festivals 2015 in Schmidts Tivoli auf Hamburg St. Pauli stattfindet.

Auf dem Kongress werden internationale Experten wie Kevin Allocca, Head of Culture & Trends bei YouTube, Colleen DeCourcy, Global Executive Creative Director Wieden + Kennedy, oder Marc Opelt, Bereichsvorstand Vertrieb OTTO, ihr Wissen rund um virale Bewegtbildinhalte teilen. Exklusiver Partner des ADC Kongresses ist Google Germany.

„Wir wollen den Marketern und Kreativen zeigen, welche großartigen neuen Möglichkeiten es gibt, buzz und publicity für ihre Marken zu erzeugen. Google ist das Tor zu einer digitalen Welt, in der Kreativität Mediawerte und Markenwert schaffen kann. Eyeballs müssen nicht mehr gekauft werden, risikobereite Marken können sie sich verdienen. Deshalb ist die ADC Partnerschaft mit Google zwingend“, sagt ADC Präsident Stephan Vogel.

Der 21. Mai steht auch im Zeichen der großen Awards Show im TUI Operettenhaus, bei der die Gewinner des diesjährigen ADC Wettbewerbs ausgezeichnet werden. Die Moderation der Gala übernimmt zum ersten Mal Max Moor. Der gebürtige Schweizer ist bekannt aus der ARD-Kultursendung „ttt – titel, thesen, temperamente“ oder dem 3sat-Format „Kulturzeit“. Im Anschluss an die Awards Show geht es zum Feiern in die Fischauktionshalle.

Junge Kreative sind zum ADC Nachwuchstag am 22. Mai ins Millerntor-Stadion und zum Nachwuchskongress im Schmidts Tivoli eingeladen. Auf dem ADC Nachwuchskongress „digit:all“ berichten ADC Mitglieder von inspirierenden Projekten und gegenwärtigen Trends. Mit dem Speed-Recruiting und der Job-Pinnwand bietet der Nachwuchstag Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern und für Agenturen, Universitäten und Hochschulen die Möglichkeit, mit dem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen. Am Abend feiern die Nachwuchskreativen und Gewinner des Nachwuchswettbewerbs auf der Party in Angie´s Nightclub.

Der Mittelpunkt des ADC Festivals ist die ADC Ausstellung im Millerntor-Stadion, in der vom 21. bis 23. Mai alle eingereichten Arbeiten des ADC Wettbewerbs präsentiert werden. Die weltweit größte Werkschau kreativer Kommunikation zeigt Arbeiten aus den Bereichen Digitale Medien, Werbung, Design bis hin zu Zeitungs- und Magazingestaltung und räumlichen Inszenierungen und lockte in den vergangenen Jahren Tausende Besucher an.

„Das ADC Festival hat in Hamburg eine gute Heimat gefunden und buchstäblich Neuland erobert. Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder kreative Höchstleistungen und inspirierende Neuerungen erleben werden. Wir freuen uns, auch in 2015 die Besten der Kreativ- und Medienwirtschaft in Hamburg begrüßen zu können. Ihre Anstöße sind nötig, um aus digitalem Hype dauerhafte kreative Substanz zu entwickeln“, sagt Carsten Brosda, der Bevollmächtigte des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien.

St. Pauli als neuer Festivalstandort und „kreatives Gefahrengebiet“, seine Themen und Bewohner nehmen unmittelbar Einfluss auf das große Treffen der Kreativbranche und sind Protagonisten einer Viral-Kampagne über kreative Kommunikation. Alle Filme mit Kiezgröße Kalle Schwensen, Susi von Susi´s Showbar, einer Dame vom Grill am Pferdemarkt, dem Greenkeeper vom FC St. Pauli und anderen interessanten Charakteren finden sich unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLn6XYUyhdejf05cCQNyxL52yH-P2tgE71.

Der Festivalpass ist noch bis 27.02. zum Frühbuchertarif von 595 Euro (statt 715 Euro) erhältlich. Der Frühbuchertarif für den Kongress (345 Euro statt 430 Euro) gilt bis 13.03.. Diese und alle anderen Tickets gibt es unter www.adc.de/festival/tickets.html.